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    Rigoletto2002

    Aktiv seit: 14. März 2023
    "Hilfreich"-Bewertungen: 243

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    125 Rezensionen

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    Tutto Verdi Vol.6: I Due Foscari (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.6: I Due Foscari (Blu-ray) (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    4 von 5

    I due Foscari

    Im Oktober 2009 erlebte das "Teatro Regio di Parma" eine Aufführungsserie von "I due Foscari". Verdi baut auf dem Libretto von F. M. Piave eine Oper, die seine sechste Oper werden sollte. Seit seiner Oper "Nabucco" hat sich der Verdi-Tonfall nur schwer weiterentwickelt. Hin und wieder könnte man meinen, der "Bruckner-Vorwurf" würde auch auf Verdi zutreffen. "Bruckner habe eine Sinfonie geschrieben und sie nur 8 mal angepasst", dass das bei Bruckner verkehrt ist, hat spätestens Christian Thielemann bewiesen. Bei Verdi ist dies natürlich auch verkehrt, auch wenn durchaus Muster erkennbar sind.
    Tutto Verdi Vol.9: Alzira (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.9: Alzira (Blu-ray) (BR)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.04.2024
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    Repertoirewert:
    5 von 5

    Verdis achte Oper "Alzira"

    "Alzira" ist eines der unbekanntesten Werke von Verdi. Eigentlich sehr zu unrecht. Auch wenn immer wieder der typische Verdi-Klang zum Vorschein kommt, ist diese Oper ein wenig anders als die Vorgänger. Der Chor ist differenzierter, der Orchestersatz ist lebendiger. Immer wieder gibt es lyrische Blechbläser-Bilder, die Holzbläser klingen fein. Die Streicher unterstützen lyrisch die Liebesszene. Am Ende der Oper setzt die Harfe ein. Gustav Kuhn dirigiert diese konzertante Version sehr umsichtig, immer wieder zelebriert das Publikum Bravo-Rufe. Dass die Oper nicht szenisch aufgeführt wird, ist überhaupt nicht vom Nachteil. Die Stimmen sind ausgewogen und die 1 3/4 Stunden sind sehr schnell vorbei.
    Tutto Verdi Vol.5: Ernani (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.5: Ernani (Blu-ray) (BR)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    4 von 5

    Verdis fünfte Oper "Ernani"

    Die Oper "Ernani" ist selten zu hören und das macht diese Aufführung besonders, jedoch ist die Bildqualität an einigen Stellen sehr unterdurchschnittlich, auch wenn sie 2005 entstand. Wenn man als Vergleichswert das Europakonzert 2005 der Berliner Philharmoniker nimmt, zeigt dieses doch ein klares, lebendiges Bild, was dem "Ernani" fehlt. Gesanglich und musikalisch ist diese Produktion zu empfehlen.
    Tutto Verdi Vol.27: Requiem (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.27: Requiem (Blu-ray) (BR)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.04.2024
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    Repertoirewert:
    4 von 5

    Messa da Requiem - Verdis Kirchenoper

    Es gibt viele kirchliche Werke, es gibt viele Messvertonungen, aber diese Messe von Verdi sucht ihres gleichen in der Musikliteratur. Verdis Werk wechselt zwischen lyrisch und dann wieder eine Stimmung, die nahezu den Charakter eines Untergangs zeigt. Die Kräfte, die das Orchester, der Chor und die Solisten zu Tage bringen, sind überwältigend. Das Publikum im "Teatro Farnese di Parma" hatte Glück, diese Aufführung im Oktober 2011 zu erleben.
    Tutto Verdi Vol.4: I Lombardi (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.4: I Lombardi (Blu-ray) (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    4 von 5

    Die Lombarden auf dem ersten Kreuzzug - Ähnlichkeiten mit Nabucco

    Verdis Oper "I Lombardi" ist seine vierte Oper. Sie hat Ähnlichkeiten mit Nabucco. Die musikalischen Formen und Stilmittel haben an einigen Stellen Gemeinsamkeiten. Eine "Nummer" die herausschlägt, ist das "Preludio" zum Finale des dritten Akts. Dieses Violinsolo zeigt, dass Verdi ohne Probleme "Ausflüge" ins "sinfonische Repertoire" vornehmen hätte können. Leider sind nur sehr wenige Werke für Konzerte entstanden, doch die Werke die vorhanden sind, sind allesamt hörens- und sehenswert.
    Tutto Verdi Vol.3: Nabucco (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.3: Nabucco (Blu-ray) (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    Repertoirewert:
    3 von 5

    Va‘, pensiero

    Nabucco ist Verdis dritte Oper und sein erster Meilenstein. Natürlich ist der sogenannte "Gefangenenchor" daran schuld. Verdi zeigt dort seine italienische Seite. Verdis Musik ist dort perfekt und wird in seinen späteren Werken nur selten übertroffen. Schon die lyrische Ouvertüre, die den "Gefangenenchor" vorweg nimmt, bereitet stimmungsvoll auf die Oper hin. Es gibt Chöre, es gibt eine Banda und es gibt Leo Nucci, der den "Nabucco" spielt. Nuccis Karriere war auch 2009 schon nicht auf der ersten Treppenstufe, doch er spielt die Rolle mit großer Leidenschaft. So muss Oper sein!
    Tutto Verdi Vol.2: Un Giorno di Regno (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.2: Un Giorno di Regno (Blu-ray) (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    5 von 5

    König für einen Tag

    Verdis zweite Oper ist die erste von zwei komischen Opern, die Verdi in seinem Leben komponieren sollte. Die zweite, "Falstaff", ist die berühmtere von beiden. Z.T. zurecht, z.T. nicht. Eine Sache fällt gleich ins Auge, es gibt ein Cembalo. In Donizettis drei Jahre später entstandenen "Don Pasquale" ist dieses schon nicht mehr zu finden. Die "Ouvertüre" zur Oper ist zwischendurch im Konzertsaal zu finden. Die Oper bedarf auch in Deutschland wieder mehr Aufmerksamkeit. Das "Teatro Regio di Parma" ist ein schönes Opernhaus, welches über eine gute Qualität verfügt. Die Stimmen passen zu der Oper.
    Tutto Verdi Vol.1: Oberto (Blu-ray)

    Tutto Verdi Vol.1: Oberto (Blu-ray) (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Oberto - Verdis erste Oper

    Dass Verdis erste Oper nicht mit seinen späteren Werken mithalten kann, ist nur bedingt richtig. Sie ist charakterlich sicherlich mit anderen Opern aus der Zeit identisch, doch sie zeigt schon etwas ganz Entscheidendes, was Verdi ausmachen sollte. Vor allem sind es die typischen Chöre, die vielseitig eingesetzt werden. Das "Teatro Verdi di Busseto" ist ein sehr kleines Theater, welches über einen ganz kleinen Orchestergraben verfügt, somit sind besonders die Streicher dünn besetzt, was jedoch für den Klang förderlich ist. Zu den Solostimmen kann festgehalten werden, dass es sicherlich bessere Stimmen gibt, jedoch sind die Partien nicht zwangsläufig geläufig und es gehöht eine Portion Mut dazu, diese Oper aufzuführen.
    Great Arias - Famous Russian Arias And Scenes

    Great Arias - Famous Russian Arias And Scenes (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    4 von 5
    Booklet:
    3 von 5
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    4 von 5
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    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Kuda, kuda - Ein russischer Opernabend

    Sergey Prokofiew, Mikhail Glinka und Peter I. Tschaikowsky waren schon einmal öfter in den Spielplänen der Opernhäuser zu finden. Die Berliner Philharmoniker haben 2022 "Pique Dame" in Baden-Baden aufgeführt und spätestens da zeigte sich wieder, was ein Meisterwerk Tschaikowskys "Spieloper" eigentlich ist. Eugene Onegin ist mit der "Briefszene" und "Kuda kuda" hin und wieder in Galen (oder Meisterkursen) zu finden. Die Oper die jedoch wieder mehr Aufmerksamkeit haben sollte, ist "Ruslan & Ludmilla" von Glinka. Hin und wieder ist die "Ouvertüre" in Konzerten zu finden, doch die ganze Oper findet man so selten in den Spielplänen, dabei ist sie musikalisch voller Farbe und zeigt vielseitige Ausbrüche. Die Produktion aus dem Mariinsky Theater ist fantasievoll und diese Ausschnitte möchten eigentlich, dass man sich die ganze Oper schnellstmöglich anschaut. Valery Gergiev dirigiert (nicht nur diese Oper) sehr präzise.
    Tutto Verdi - The Complete Operas (Blu-ray)

    Tutto Verdi - The Complete Operas (Blu-ray) (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.04.2024
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    4 von 5
    Booklet:
    5 von 5
    Extras:
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    4 von 5
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    Repertoirewert:
    4 von 5

    Tutto Verdi!

    Dieses Set mit (fast) allen Verdi-Opern ist sicherlich eines der interessantesten Verdi-Projekte der letzten Jahre. Warum diese Edition jedoch keine fünf Sterne bekommt, ist einfach zu formulieren. Es fehlen zwei Umarbeitungen, sowie "Die vier Jahreszeiten" aus "I vespri siciliani". Dass "Alzira" konzertant aufgeführt wird, ist gar nicht verkehrt, denn Verdi setzt in "Alzira" das Orchester vielseitig ein. Leider sind nicht alle Aufführungen von gleicher Tonqualität, besonders "La battaglia di Legnano" fällt deutlich ab. Das Booklet ist äußerst ansprechend gestaltet, dass die Librettos nicht abgedruckt sind, ist bei einem Set mit diesem Ausmaße nichts außergewöhnliches.
    Great Arias - Famous French Arias and Scenes

    Great Arias - Famous French Arias and Scenes (BR)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.03.2024
    Bild:
    2 von 5
    Booklet:
    2 von 5
    Gesamteindruck:
    2 von 5
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    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    3 von 5

    (Un-)Famous French Arias and Scenes

    Wer hat diese Zusammenstellung angefertigt? "La Belle Hélène", "Alceste", "Orphée et Eurydice", "Hamlet" und "Iphigénie en Tauride" sind berühmte französische Opern? Jacques Offenbach hat drei Opern komponiert, "Hoffmanns Erzählungen", "Die Rheinnixen" und "König Karotte". "La Belle Hélène" als Oper zu bezeichnen ist schwierig, die Bezeichnung "Operette" ist auch nicht richtig. Also einfach ein "musikalisches Werk"? Felicity Lott und Yann Beuron singen und spielen ihre Szenen gut. Schafe sind auf der Bühne, Paris oberkörperfrei. Anne Sophie von Otter hat in der Berliner Gala 1997 die "Carmen" gesungen, eine berühmte Oper aus Frankreich. Was ist mit "Werther"? "Samson et Dalila"? All diese Opern sind nicht auf dieser Blu-Ray zu finden. Stattdessen einen "Hamlet", aber nicht mit dem "Bacchanale", sondern mit der Wahnsinnsszene, die Natalie Dessay nicht kennt. Sie kennt nur "Liebe und Verzweiflung", kein Wahnsinn. "Peter Grimes" verfällt den Wahnsinn, Paul in "Die tote Stadt". Vielleicht ein eher männliches Charakterproblem? Bild und Ton sind teilweise eine Beleidigung an eine Blu-Ray. Der Lichtblick ist "Iphigénie en Tauride", davon möchte man gerne eine ganze Produktion sehen.
    SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern - Railroad Rhythms

    SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern - Railroad Rhythms (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.03.2024
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
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    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Züge sind immer in Bewegung

    "Leichte Klassik" gehörte früher zum "Brotdienst" von Künstlern. Am Wochenende spielten die Orchester Mahler, Mozart, Beethoven, etc… In der Woche gab es Konzerte mit dieser "Unterhaltungsmusik". Heutzutage kommt es immer mal wieder vor, dass die Orchester "leichte Klassik" spielen und das gar nicht mehr mit der Ablehnung, die es durchaus in früheren Tagen gab, denn auch vornehmlich leichte Musik kann anspruchsvoll zu spielen sein. Diese Aufnahme wird wohl selten bis nie im Konzertsaal so zu finden sein, denn diese Musik ist vor allem eins auf Dauer, anstrengend für den Hörer. Alle Werke für sich in einem Programm würden passen, aber bei allen nacheinander, stellt sich Monotonie ein. Immer wieder "accelerando", immer wieder schneller und auch lauter. Man muss das mögen. Stellt man die einzelnen Werke für sich, ist die Qualität der Aufnahme gut, sie sind schlüssig. Dass Musik der Familie "Johann Strauss" nur in Wien gespielt werden kann, stimmt nicht, dass die Wiener Philharmoniker jedoch ein anderes "G'spür" für diese Musik haben, steht auf einem anderen Blatt. Hans Christian Lumbye sollte viel öfter in Konzertsälen zu finden sein. Vincent d‘Indy verdient auch eine Renaissance. Villa-Lobes und seine "Bachianas brasileiras" sind bekannt, hört man allerdings auch zu wenig live.
    Peter Grimes op.33

    Peter Grimes op.33 (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.03.2024
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
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    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Peter Grimes - Leben am Meer

    Die Oper "Peter Grimes" ist zwar nicht das erste Bühnenwerk von Benjamin Britten, aber seine erste "echte" Oper. Peter Grimes ist auf Peter Pears zugeschnitten, er war Lebenspartner von Britten. Man spürt diese Verbindung in dieser Oper besonders. Die Oper lebt von ihren Chören. Der Prolog erscheint fast wie eine Opera buffa. Jedoch trügt der Schein. Das Duett am Ende des Prologs zeigt eine kleine Liebesszene zwischen Peter Grimes und Ellen Orford. Die einzige "Echte" in der Oper. Mit dem ersten Sea Interlude startet dann der erste Akt. Bis zum zweiten Sea Interlude spitzt sich die Handlung zu. Peter Grimes braucht für seine Fischerabenteuer einen Lehrjungen, der erste stirbt auf See. Ob Grimes ein Mörder ist oder ob der erste Lehrjunge wirklich an einem Fieber starb, bleibt im Unklaren. Niemand will den Fischer helfen, außer Ellen Orford und Hobson, die John aus dem Waisenhaus holen. Es zieht ein Sturm auf, musikalisch grandios komponiert. Der Junge kommt an und Grimes nimmt ihn mit. Zweiter Akt, ein Sonntagmorgen. Ellen, eigentlich eine Lehrerin, kümmert sich um den Jungen und stickt einen Pullover, den sie John schenkt. Sie sieht Verletzungen an John, er muss immer bei Peter arbeiten. Währenddessen findet ein Gottesdienst statt, die Orgel erklingt. Peter kommt und erzählt, dass er einen Fischschwarm fühlt, er will John mitnehmen. Ellen ist dagegen. Letztendlich spitzt sich die Situation zu. Das vierte Interlude erklingt, Szenenwechsel. Grimes Hütte, Peter befiehlt John sich seefest zu machen. John eilt zur Klippe und stürzt ab, wieder stirbt ein Kind. Peter ist verzweifelt und fährt hinaus. Die wütende Bevölkerung kommt zu Peters Hütte, dort ist alles leer. Der zweite Akt endet. Im dritten Akt findet ein rauschendes Fest statt, die Bühnenmusik (Klarinetten, Schlagzeug, Kontrabass, 1.Violine) zeigt wie man gefeiert hat zu der Zeit. Mrs. Sedley, eine Art "Investigativ-Oma" feuert die Gerüchteküche weiterhin an. Angeheitert zieht die Dorfmenge zu Grimes Hütte, der scheinbar wieder da ist (Who holds himself apart). Peter bekommt davon mit und verfällt dem Wahnsinn. Kapitän Balstrode rät Grimes sich umzubringen, was er dann auch macht. Ellen und Peter, das ist das tragische an der Oper, lieben sich, sind aber so gegensätzlich, dass sie ihr Glück nicht finden. Nachdem Grimes in der englischen See "ersoffen" ist, stimmt die Dorfbevölkerung ihr Lied an, welches sie schon im ersten Akt gesungen haben. Das Leben geht unbeirrt weiter. Ellen und auch Balstrode werden wohl weiterhin an Peter denken. Diese Oper ist ein echtes Meisterwerk, welches immer noch in vielen Häusern gespielt wird. Die Aufnahme aus dem Jahre 1958 klingt an wenigen Stellen "alt". Bei einigen Töne wird die Aufnahme ein wenig "scharf". Das beschränkt sich allerdings auf den Gesang, das Orchester klingt selbst in den hohen Passagen nicht unrein. Diese Aufnahme ist zu empfehlen und zeigt einmal mehr, wie die Verbindung zwischen Britten und Pears war.
    Danish National Symphony Orchestra - Fantasymphony II "A Concert of Fire and Magic"

    Danish National Symphony Orchestra - Fantasymphony II "A Concert of Fire and Magic" (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.03.2024
    Bild:
    5 von 5
    Booklet:
    3 von 5
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    4 von 5
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    4 von 5
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    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    A Concert of Magic and Fire

    Das DNSO ist in Deutschland vor allem durch seine "Konzept-Konzerte" bekannt. Dass das Orchester aber auch ein "echtes" Sinfonieorchester ist, hat die jüngste Veröffentlichung der Sinfonien von Carl Nielsen gezeigt. Man kann es nur bedauern, dass es dazu keine Videoveröffentlichung gibt. Aber zurück zum Konzert mit Filmmusik, das diesmal keinen Schwerpunkt zu John Williams hatte. Nur Harry Potter-Musik wurde gespielt. Eine halbstündige Suite aus dem "Herr der Ringe" nahm man sich gegenwärtig vor. Dass David Bateson die Rolle des "Sprechers" ist jedesmal aufs Neue glaubwürdig, auch wenn das nicht zwangsläufig immer so notwendig für das Konzert ist. Die Solisten des Abends waren mit Tuva Semmingsen, Cassandra Lemoine und Bjorn Fjaestad besetzt. Semmingsen ist sehr wandlungsfähig und hat schon so manchen Abend mit den DNSO bestritten. Ihr "Stammhaus" ist das Staatstheater Karlsruhe. Lemoine ist ebenfalls ausgebildete Sopranisten und eine gute Sängerin. Obwohl Fjaestad eine Erscheinung von Mann ist, ist die Stimme teilweise ein wenig dünn. Ob das am Toningenieur liegt oder ob er indisponiert war, ist nur schwer aus der Ferne zu beurteilen. Zu den Instrumenten: Die Streicher haben einen schönen warmen Ton, der manchmal in die Schrille wandert. Die Konzertmeisterin spielt virtuos, manchmal darf es jedoch ein wenig mehr Zurückhaltung sein. Die Holzbläser sind mittelstark besetzt. Der dritte Flötist spielt an diesem Abend eine Anzahl von Instrumenten. Der dritte Klarinettist wechselt auch zwischen mindestens drei Instrumenten, eine davon ist die Kontrabassklarinette. Das Blech spielt über viele Strecken lautstark, kann aber auch beseelt spielen. Die Tasten und Harfe machen so manches Mal die Magie des Konzertes aus, besonders die Celesta mit ihrem himmlischen Klang. Der Chor (mit Kinderchor) ist auftrittsstark. Der größte Verdienst liegt sicherlich beim Schlagwerk. Sie sind wahrlich omnipräsent und sorgen für den nötigen "Drive" in diesem Konzert. Christian Schumann ist ein versierter Dirigent, der den Durchblick hat.
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    • Symphonien Nr.1-6 Symphonien Nr.1-6 (CD)
    Bryn Terfel - Sea Songs

    Bryn Terfel - Sea Songs (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.03.2024
    Booklet:
    5 von 5
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    5 von 5
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    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Sir Bryn Terfel - Sea Songs

    Dass der Bassbariton Sir Bryn Terfel extrem wandlungsfähig ist, das ist seit langer Zeit bekannt. Neben Opernarien gab es immer Musicals, aber auch Volkslieder, den Elias von Mendelssohn usw. Das 2024er-Album zeigt Lieder der See. Die Bearbeitungen sind für ein "Shanty-Ensemble", ganz klein besetzt. Die Werke zeigen viele Dimensionen der See. Manchmal zeigt sie sich ruhig und idyllisch, dann wiederum sehr wild und rau. "Drunken Sailor" ist überall bekannt, Sir Simon Keenlyside ist Terfels Begleitung. Auch Sting singt einige Zeilen mit Terfel. Ein Werk, welches die "Beach Boys" bekannt gemacht haben, ist ebenfalls vertreten, sowie Nathan Evans wiedergefundenes "Wellerman". Für Grenzgänger ist dieses Album geeignet, für Puristen eher nicht. Terfel singt alle Werke realistisch und zeigt wieder einmal mehr seine Wandlungsfähigkeit.
    Neujahrskonzert 2024 der Wiener Philharmoniker (Konzertmitschitt auf Blu-ray)

    Neujahrskonzert 2024 der Wiener Philharmoniker (Konzertmitschitt auf Blu-ray) (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.03.2024
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    Booklet:
    4 von 5
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    4 von 5
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    5 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Neujahrskonzert 2024 - Christian Thielemann dirigiert die Wiener Philharmoniker

    Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist das größte "Klassikkonzert" des Jahres. Dass die Familie Strauss eigentlich gehobene Unterhaltungsmusik ist und nicht im Repertoire der Wiener Philharmoniker im Rest des Jahres zu finden ist, wird gerne mal unterschlagen. Dass die Wiener Philharmoniker diese Musik doch können, haben sie in der Vergangenheit des Öfteren gezeigt. Dies Jahr war das Konzert ein wenig kürzer als sonst. Der Anton Bruckner, der eigentlich ein Dörner ist, war nett, aber musste dieses Werk denn sein? H. C. Lumbye ist mal wieder eine Entdeckung wert, ein frisches Werk. Doch sonst war das Konzert ein wenig trüb. Musikalisch auf sehr hohen Niveau, Christian Thielemann hat wundervoll dirigiert, aber der "Spaß" früherer Konzerte fehlt schon seit mehreren Jahren. Franz Welser-Möst, der Tiere verteilt hat, das ist 11 Jahre her. Ein Dirigent, der auch zur Geige greift, ist nächstes Jahr 20 Jahre her (damals Lorin Maazel). Man sollte nicht immer zurückschauen, aber man darf doch Sehnsucht haben zu der Zeit als das Konzert noch wirklich ein Ereignis war. Sah man die Live-Sendung im Fernsehen, sah man den Fauxpas des Publikums bei der "Waldmeister-Ouvertüre". Dieser Fauxpas sagt aber nicht aus, dass das Publikum ungebildet ist, wie man zu lesen bekam, sondern zeigt wie "bewegend" diese Musik sein kann. Dass Sony den Zwischenapplaus ungeniert heraus kürzte, kann man durchaus kritisieren. Lächeln unter den Geigern lässt es noch erahnen. Muss ein Konzert denn wirklich so perfekt sein, wie Sony (und die Wiener Philharmoniker) es wollen? Einigen denken ja, einige denken nicht. Vielleicht sollte man sich fragen, warum jüngere Personen wenig Interesse an solch einem Konzert haben, vielleicht weil alles so perfekt sein muss.
    Bach 300 - 300 Years J.S.Bach in Leipzig

    Bach 300 - 300 Years J.S.Bach in Leipzig (BR)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.03.2024
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    4 von 5
    Booklet:
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    300 Jahre Bach in Leipzig

    Auch nach 300 Jahren zieht Johann Sebastian Bach die Menschen an. Manche Themen erscheinen vielleicht sehr weit weg von der heutigen Welt und erscheinen uns fremd, doch gerade die Instrumentalwerke sind weiterhin wunderschön. Andreas Reize dirigiert das Gewandhausorchester Leipzig. Dass Andris Nelsons sein Orchester nicht dirigiert, ist irgendwo selbstverständlich. Nelsons ist nicht bekannt für seine Bach-Interpretationen und der Thomanerchor ist unter seinem Kantor bestens aufgehoben. Dass das Orchester eher sparsam besetzt ist, ist ebenfalls klar. Dass man die Motette BWV 225 in einer Fassung von Thomas Leininger spielt, ist sicherlich Marketing-Gründen geschuldet. Klarinetten und Hörner wirken doch eher fremd. Das Doppelkonzert für Oboe und Violine ist perfekt gespielt. Albrecht Mayer ist der beste Oboist der Welt und das zurecht. Daniel Hope spielt einmal wieder "klassisch" und bewegt sich nicht in anderen "Genres". Dass die Orchestersuiten angeschnitten werden und nicht ganz erklingen, ist eigentlich schade. Seit einigen Jahren sind sie sehr selten in den Konzertsälen zu finden. Dass Lang Lang eine halbe Stunde Auszüge aus den "Goldberg-Variationen" spielt, ist angemessen für das Jubiläum. Der Abschluss zeigt, dass Bachs Musik weiterlebt und sie auch noch in vielen Jahren gespielt werden wird. Vielleicht nicht mehr in der Originalbesetzung, aber in den Bearbeitungen sehr sicher.
    Wiener Philharmoniker - Deluxe Edition Vol.2

    Wiener Philharmoniker - Deluxe Edition Vol.2 (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.03.2024
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Wiener Philharmoniker - Deluxe Edition Nr.2

    Die Wiener Philharmoniker sind eines der besten Klangkörper der Welt, dass sie es auch schon vor 60 Jahren waren, das merkt man in diesen Aufnahmen wieder einmal mehr. Die meisten Werke dieser Edition sollten jeden "Klassikhörer" durchaus bekannt sein. Die Messe von Janacek ist vielleicht das unbekannteste Werk dieser Edition. Mahlers vierte Sinfonie und die Alpensinfonie von Richard Strauss sind die Aufnahmen, die am meisten begeistern. Es zeigt aber auch, wie sehr Claudio Abbado und Seiji Ozawa in der Musikwelt fehlen. Das begleitende Buch ist lesenswert, jedoch sind einige Abbildungen mit der ersten Edition ähnlich. Scheinbar gibt das Archiv nicht mehr als dreißig Bilder her? Dass bei einem "Adagio", nur "dagio" steht, ist ärgerlich und für den hohen Preis eigentlich ein Unding. Aber es gibt in anderen Editionen andere Fehler, die deutlich mehr wiegen. Für einen Sammler ist diese Edition sehr gut, für einen "einfachen Hörer" zu teuer, auch wenn diese Aufnahmen alle diesen Wert haben. Keine Aufnahme, auch nicht die analogen Aufnahmen, die in Mono anstanden sind (leider nicht ersichtlich im Booklet), sind in irgendeine Art und Weise schlecht, sondern sie sind eine Klasse für sich.
    Die Schöpfung

    Die Schöpfung (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.11.2023
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Die Schöpfung

    Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ klingt frisch und zeitgemäß wie selten, dabei ist diese Aufnahme mit historischen Instrumenten entstanden. Dass neben den Sinfonien Haydn auch noch Bühnenwerke und Instrumentalkonzerte schrieb, wird oft nicht beachtet. In den Konzertbetrieb werden Haydns Sinfonien weniger. Auch die großen Orchester wie die Berliner oder Wiener Philharmoniker spielen Haydns Werke seltener als noch vor einigen Jahren. (Bei den Medienkonzerten; 2001 im Europakonzert) Vielleicht zeigt diese Aufnahme, neben der Sinfoniereihe, dass die Werke wieder häufiger auf den Spielplänen müssen. Nach einer Bruckner-Sinfonie ist diese Aufnahme eine echte Seelenreinigung. Gesanglich sind alle in einer sehr guten Verfassung, der Chor klingt klar, das Orchester wunderbar.
    Jewels Of Romance (Deluxe Edition)

    André Rieu
    Jewels Of Romance (Deluxe Edition) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.11.2023
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Jewels of Romance - André Rieu 2023

    Puristen müssen diese Musik nicht mögen. Dass die Musik jedoch nur als Walzer besteht und dünn klingt, ist ein Vorurteil, was auch schon in den 1990er-Jahren nicht stimmte. In allen Live-Konzerten spielt Rieu und sein Johann Strauß Orchester mit Chor eine Bandbreite von Musik. Walzer und Märsche sind auch dabei, aber auch Opernauszüge, Operettenauszüge, Musicalarien, Volkslieder uvm. Was auch stimmt „Jewels of Romance“ ist eine der sentimentalsten CDs seiner langen Karriere. Diese Entwicklung startete schon Anfang der 2010er-Jahren. Allerspätestens ab den 2016er-Album „Falling in Love“. Die Werke sind ruhevoller bearbeitet. Es gab zwar auch 2019 („Happy Days“) und 2021 („Happy Together“) „fröhliche Werke“, doch die Grundstimmung ist nicht nur „lebhaft“ wie auf früheren Alben. Jedes einzelne Werk ist gefühlvoll arrangiert. „Sound of Silence“, „Nights in white Satin“ und „Morning has broken“ kennen wohl die meisten Menschen. Bryan Adams „Everything I do“ ist schon im Original eine große Nummer, Rieu verzaubert sie. Das „Aquarium“ aus den „Karneval der Tiere“ kann mithalten mit den Aufnahmen großer sinfonischer Orchester. „Smile“ von Charlie Chaplin ist eines der schönsten Lieder der CD. Der „Coppelia Walzer“ ist das einzige Werk der CD, wo alle Schlagzeuger des JSOs spielen. Das Werk von Gluck kennen wohl nur die Operngänger und Konzertgänger gut. Mir fiel spontan nur eine Aufnahme von Herbert von Karajan ein. „Vocalise“ aus „The Ninth Gate” hat Rieu 2004 schon aufgenommen. Damals mit Suzan Erens heute mit einer amerikanischen Sopranistin. Sie singt auch die erste Stimme bei „The Rose“. Zu der 2003er-Version ist die „Große Trommel“ hinzugekommen. Ein absolutes Highlight ist „Nitsch Jaka“. Anna Reker singt mit den Maastrichter Staar, den größten Männerchor der Niederlande. Unterstützt werden sie von Chorsängern aus Aachen und Amsterdam.
    Die DVD die es als Extra gibt, zeigt eine neue Einleitung von André Rieu. Gefolgt von den romantischsten Auftritten seiner Karriere. U.a. „Le Cygne“ in Amsterdam, „My Heart will go on“ aus Wien. Tänzer in Sydney (Lara‘s Theme), sowie „Au fond du temple saint“ aus dem „Perlenfischer“. Als Bonus gibt es „Voilà“ (ESC 2021). Gesungen von Emma Kok. Der Auftritt hat online nahezu 30 Millionen Aufrufe. Rieu, der 74 Jahre alt geworden ist, hat somit einen echten Erfolg gelandet. Möge seine Karriere noch ein paar Jahre dauern, er bringt zu Millionen von Menschen Freude und lässt schreckliche Dinge vergessen.
    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 14 - L'Imperiale

    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 14 - L'Imperiale (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.11.2023
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    L‘Impériale

    Giovanni Antonini und das Kammerorchester Basel spielen die 33., 53. und 54. Sinfonie von Joseph Haydn. Darüber hinaus ist ein Sinfoniesatz (oder Ouvertüre) zu hören. Das Kammerorchester spielt historisch informiert. Giovanni Antonini lässt das Orchester laufen, hält in bestimmten Passagen jedoch die Zügel fest. Eine Spielfreude wie in allen vorherigen 13. CDs ist deutlich zu spüren. Wenn die Edition bis 2032 fertig gestellt wird, dann gibt es die erste vollständige Edition mit allen Haydn-Sinfonien in historischer Ausführungspraxis unter einem Dirigenten. Möge dieses Projekt gut ausgehen.
    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 13 - Hornsignal

    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 13 - Hornsignal (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.11.2023
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Hornsignale

    Giovanni Antonini dirigiert sein Orchester „Il Giardino Armonico“ durch die Sinfonien 31, 48 und 59. Die 31. Sinfonie ist der größte Wurf dieser Edition. Was Antonini aus den Hörnern heraus kitzelt, ist hervorragend. In Haydns frühen Sinfonien spielen die Trompeten und Pauken weniger eine Rolle, je später die Sinfonie entstanden ist, desto mächtiger erscheinen sie. Diese Sinfonien jedoch kommen ohne Trompeten und Pauken aus (s. Booklet), trotzdem sind sie klangmächtig und brillant gespielt.
    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 12 - Les Jeux et les Plaisirs

    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 12 - Les Jeux et les Plaisirs (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.11.2023
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Spielzeugsinfonie

    Haydns 61., 66., und 69. Sinfonie. Das Kammerorchester Basel spielt unter der Leitung des historischen Aufführungsdirigenten Giovanni Antonini. Daneben ist die „Spielzeugsinfonie“ zu finden. Wer sie geschrieben haben könnte, ist weiterhin zweifelhaft. Hier wird angenommen, dass die von Johann Michael Haydn ist. Sie könnte aber auch von Leopold Mozart sein. Die Sinfonie bunt, gegen den Strom, doch nie lächerlich und auch nicht kindlich. Gerade in dieser Aufführung. Sie wird seriös aufgeführt und so soll es auch sein.
    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 11 - Au Gout Parisien

    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol. 11 - Au Gout Parisien (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.11.2023
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Au goût Parisien

    Das Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini spielen die Sinfonien 2, 24, 82 und 87 von Joseph Haydn. Die Edition mit dem ausführlichen Booklet ist für jeden Haydn-Freund eine große Bereicherung. Haydn auf Original-Instrumente, in einer Orchestergröße die damals üblich war. So muss Haydn klingen. Keine romantischen Bögen, kein Vibrato, doch immer sehr grazil. Was weiter auffällt, die klangliche Qualität ist nicht immer perfekt. Der Unterschied zwischen laut und leise ist sehr groß. Eine etwas bessere Tonmischung und das Produkt würde fünf Sterne bekommen.
    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol.1-10

    Haydn-Symphonien-Edition 2032 Vol.1-10 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.11.2023
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Haydn 2032 - Die ersten zehn Editionen

    Nicht nur die Haydn-Sinfonien in dieser Edition sind großartig, sondern auch die weiteren Werke. Der Klang ist nicht immer ganz perfekt, einige Pianissimo-Passagen sind kaum wahrnehmbar, einige Forte-Passagen gleichen dem Donnergrollen aus Beethovens Neunter Sinfonie.
    Besondere erwähnenswert sind die Sinfonien 6-8 und die Sinfonie von J. M. Kraus (CD 5). Ein Werk, welches häufiger aufgeführt werden sollte, ist „Il Maestro di Cappella“. Solch eine Spielfreude, die Giovanni Antonini entfesselt, das ist große Musikkunst. Beide Orchester spielen auf höchsten Niveau. Etwas ungewöhnlich sind die „Rumänischen Volkstänze“ von Bartok. Bartok auf historischen Instrumenten ist nett, aber sie überzeugen nicht vollständig.
    Ein Kommentar
    Silberstein
    09.06.2025

    Ohne Groll...

    ... darf man anmerken, dass das "Donnergrollen" wohl eher in Beethovens 6., der "Pastorale" zu hören ist: im IV. Satz "Gewitter, Sturm. Allegro". Oder wird hier eine donnernde Live-Hörerfahrung des Choralsatzes der Neunten beschrieben? ;)
    76 bis 100 von 125 Rezensionen
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