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    2. Alle Rezensionen von meiernberg bei jpc.de

    meiernberg Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 30. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 14552
    974 Rezensionen
    Tänze für Orchester Tänze für Orchester (CD)
    27.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    3 x Simonis "fürs Leichte"

    Mittlerweile hat es sich auch beim Label cpo ergeben, dass es Dirigenten für "besondere Aufgaben" gibt. Neben Griffiths für den Bereich der (Wiener) Klassik ist dies nun Christian Simonis für die Sparte der leichten Musik, der Märsche, Walzer und Polkas.
    Dass der fröhlich-temperamentvolle Simonis mit seinem musikalischen Naturtalent genau die richtige Wahl ist, beweisen nicht nur drei cpo-CDs, sondern belegt auch die persönliche Bekanntheit des Rezensenten mit dem Dirigenten. Dabei ist es besonders beachtenswert, dass sich der Ur-Wiener Simonis mit der leichten Muse von drei Komponisten abgibt, die Berlin zuzuordnen sind. Bei Märschen ja, bei Polkas etc. noch, doch bei Walzern wohl kaum: Im Vergleich mit Wien schneidet Berlin bescheiden ab, dank dieser Veröffentlichungen jedoch besser, als zuvor gedacht.
    Simonis nimmt diese "leichte" Musik ja auch nicht auf die leichte Schulter, nimmt sie ernst und erzielt so die beschwingende und erheiternde Wirkung. Zumeist sind die Stücke unbekannt. Wohl nur Eilenbergs "Petersburger Schlittenfahrt" kennen die meisten Musikfreunde. Die Nürnberger Sinfoniker (Gung'l) und das WDR Rundfunkorchester Köln (Eilenberg / Bilse) hält Simonis zu federndem, leichtfüßigem und exaktem Spiel an, ganz so wie es die Partituren der Stücke fordern.
    Die Booklets führen den Hörer ausführlich in Leben und Werk ein und sind bester cpo-Standard. Eine Empfehlung für alle Freunde von Salon-, Kaffeehausmusik und "leichter Kost".
    Meine Produktempfehlungen
    • Walzer, Märsche, Polkas Walzer, Märsche, Polkas (CD)
    • Orchesterwerke "Petersburger Schlittenfahrt" Orchesterwerke "Petersburger Schlittenfahrt" (CD)
    Sämtliche Symphonien Sämtliche Symphonien (CD)
    24.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Musikalische Entdeckungen

    Es soll hier weniger das Leben oder Wirken des Franz Danzi gewürdigt werden - obwohl es da viel zu sagen gäbe -, sondern die Musik. Danzis Sinfonien sind nämlich für mancherlei Überraschungen gut. Dass es im Stile der Wiener Klassik immer noch neue und bislang ungehörte musikalische Wendungen und Hörerfahrungen gibt, belegen nämlich die beiden CDs der vorliegenden cpo-Veröffentlichung sämtlicher Danzi-Sinfonien.
    Ein Beleg ist gleich die erste Sinfonie auf CD 1, die Sinfonie P 222. Was da im 1.Satz Adagio - Allegro an neuen harmonischen Wendungen auftreten, die besonders von den Bläsern des Orchesters auch "knackig" vorgetragen werden, ist eine Freude für den Hörer. Noch deutlicher wird das im Andante der Sinfonie, einem kurzen, aber prägnanten Satz, der in seiner innovativen Thematik und Satztechnik aufhorchen lässt. Die Beispiele ließen sich fortführen und belegen, dass diese Doppel-CD das sinfonischen Schaffen eines Komponisten enthält, der verstärkt Einzug in den Konzertbetrieb finden sollte. Ein Verdienst auch des erfahrenen Dirigenten Griffiths, der sein italienisch-schweizer Orchester zu prägnantem und rhythmischem Spiel anhält und allen Stücken viel Geist und Seele einhaucht.
    Ein ausführliches Booklet unterstützt das Hörvergnügen!
    Symphonie op.3 Nr.1 Symphonie op.3 Nr.1 (CD)
    22.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Vom Thron gefallen

    Der Ignaz Pleyel war in Europa ein ganz Großer, noch vor Haydn und Mozart. Jeder kannte ihn, jeder spielte seine Musik. Er und seine Musik waren berühmt und geschätzt. Es ist die Ironie des Schicksals, dass schon bald nach seinem Tod seine Musik in die Vergessenheit geriet, wohl auch deshalb, weil Beethovens Werke so übermächtig wurden.
    Hört man sich diese CD an, so kann man verstehen, dass der Zeitgeist die kraftvolle Musiksprache Beethovens gegenüber dem filigranen Stil Pleyels bevorzugte. Auch das Genre der Symphonie Concertante war vorüber. Pleyel verpasste einfach die Entwicklung, fügte seinem Orchestersatz wenig effektvolle Instrumente (Blech, Pauken) hinzu und verschlief somit den veränderten Geschmack des Publikums. Sicher, die drei Stücke der CD sind nett anzuhören und werden auch von den Interpreten bestens vorgetragen, doch sie reißen einen nicht mehr vom Hocker, begeistern nicht mehr. Es sind Leichtgewichte, die zur Kaffeezeit im Hintergrund nicht vom Gespräch ablenken. Eigentlich schade! Mir persönlich hatte schon der frühe Haydn mehr zu sagen, vom späten Haydn und Mozart ganz abgesehen und Beethoven darf man gar nicht in gleichem Atemzug nennen. Wer das auch nicht tut und seinen Anspruch an diese Musik entsprechend einstellt, wird auch Freude an der CD finden, zumal das Booklet durch ausführliche Informationen dabei hilft.
    Symphonie Es-Dur Symphonie Es-Dur (CD)
    19.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Von eher regionaler Bedeutung

    Es gibt diese Komponisten, deren Werken eine bedeutende Verbreitung versagt blieb, obwohl sie es verdient hätten. Andererseits gibt es auch die Kompositionen, von denen man verstehen kann, dass ihnen späterhin keine besondere Bedeutung mehr zukam. Christian Westerhoff war so einer. Im Schatten der Wiener Klassik war er in Osnabrück, Bückeburg und im Münsterland (Burgsteinfurt) tätig und komponierte eigentlich nur für regionale Anlässe. Ohne das Engagement von Klarinettist Dieter Klöcker (eine ausführliche Widmung für den verstorbenen Künstler ist dem Booklettext vorangestellt) wäre es wohl kaum zur Produktion von Westerhoffs Klarinettenkonzert und Doppelkonzert für Klarinette und Fagott gekommen und damit wahrscheinlich auch nicht zur Ehrenrettung seiner Sinfonie. Sind die Konzerte noch nette Kompositionen, die die Soloinstrumente zwar nicht in technische Höhen und Schwierigkeiten stürzen, aber doch zu wirkungsvollen Passagen führen, so ist die Sinfonie, obwohl mit Pauken, Trompeten und doppelten Bratschen sehr üppig besetzt, doch von eher schlichter Struktur, setzt man die Meister der Wiener Klassik zum Maßstab. Wenn man dies nicht tut, wird man an der Musik auch Freude haben, zumal die Osnabrücker Sinfoniker unter Dirigent Bäumer und die Solisten (Sebastian Manz und Albrecht Holder) alles tun, um die Kompositionen ihres Hauskomponisten zu würdigen. Deshalb gibt es keine Interpretationsschwächen oder instrumentale Defizite. Aber man kann eben aus einer Komposition nicht mehr herausholen, als drin ist.
    Bookletqualität und Aufnahmetechnik sind üblicher hoher cpo-Standard.
    Ouvertüren Ouvertüren (CD)
    19.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Sinfonische Ergänzungen

    Das Label cpo setzt sich ja engagiert für das Wert des Ferdinand Ries ein: 8 Sinfonien, Konzerte, geistliche Musik, viel Kammermusik und nun diese Sammlung von 6 Konzertouvertüren, eine CD, die nach den 8 Sinfonien mit gleichem Dirigenten (Griffiths), aber einen anderen Orchester (WDR SO statt Züricher Kammerorchester) produziert wurde. Die Veröffentlichung ist schon deshalb zu begrüßen, weil Ries wohl als Vater der Konzertouvertüre angesehen werden kann. Er war der Erste, der ungebundene Ouvertüren nur für den Konzertgebrauch komponierte. Was die Musik betrifft, so begegnet man dem dramatischen Ries, der in allen seinen Ouvertüren seine musikalischen Vorstellungen sehr klangvoll und opulent auszubreiten vermag, dabei aber stets die Form wahrt und nie in Längen oder Wiederholungen verfällt (keine Ouvertüre dauert länger als 14 Minuten. Natürlich ist der "beethovensche Tonfall" jederzeit hörbar (wie sollte es bei einem Meisterschüler Beethovens auch anders sein!?), doch Dirigent Griffiths vermag im Zusammenwirken mit seinem erfahrenen Orchester allen Stücken einen eigenen Reiz abzugewinnen.
    Das Booklet liefert ausführliche Werkeinführungen. Die CD ist ein echter Gewinn für das Repertoire!
    Meine Produktempfehlungen
    • Symphonien Nr.1-8 Symphonien Nr.1-8 (CD)
    Symphonie g-moll Symphonie g-moll (CD)
    17.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Doppelt interessant!

    Diese cpo-Veröffentlichung und die unten als Produktempfehlung an-gezeigte CD der 4 Hartmann-Sinfonien sind doppelt interessant: Sie machen bekannt mit Komponisten der Mozart/Beethoven-Zeit, die als Wanderer zwischen Deutschland und Dänemark zu den Begründern der Sinfonik in Dänemark gehörten, Dänemark, einem Land, das um diese Zeit am Anfang der Produktion von Sinfonien stand, die später unter Gade und Nielsen zu besonderer Form auflaufen sollte. Sicher, interessant sind die Sinfonien von Gerson, Kunzen und Hartmann. Interessanter jedoch sind die Interpreten: Das Concerto Kopenhagen spielt auf Originalinstrumenten und beherrscht die historisch informierte Spielweise. Nicht nur das: Die Musiker und ihr Dirigent Lars Ulrik Mortensen legen sich mächtig ins Zeug und verpassen durch eine knackige Spielweise den zuvor in der Versenkung verschwundenen Kompositionen ihrer Halb-Landsleute einen so gelungenen, frischen Anstrich, dass man als Hörer nur staunen und sich freuen kann.
    Da die Booklets und die Aufnahmetechnik auch gelungen sind, kann man dem Raritäten-Sammler von Sinfonik der Klassik beide CDs nur wärmstens empfehlen!
    Meine Produktempfehlungen
    • Symphonien Nr.1-4 Symphonien Nr.1-4 (CD)
    Symphonien Nr.1-4 Symphonien Nr.1-4 (CD)
    17.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Doppelt interessant!

    Diese cpo-Veröffentlichung und die unten als Produktempfehlung angezeigte CD sind doppelt interessant: Sie machen bekannt mit Komponisten der Mozart/Beethoven-Zeit, die alle drei Wanderer zwischen Deutschland und Dänemark waren, Dänemark, einem Land, das zur Jahrhundertwende am Anfang einer Sinfonien-Produktion stand, die später unter Gade und Nielsen zur besonderen Form auflaufen sollte. Sicher, interessant sind die Sinfonien von Hartmann, Gerson und Kunzen. Interessanter jedoch sind die Interpreten: Das Concerto Kopenhagen spielt auf Originalinstrumenten und beherrscht die historisch informierte Spielweise. Nicht nur das: Die Musiker und ihr Dirigent Lars Ulrik Mortensen legen sich mächtig ins Zeug und verpassen durch eine knackige Spielweise den zuvor in der Versenkung verschwundenen Kompositionen ihrer Halb-Landsleute einen so gelungenen, frischen Anstrich, dass man als Hörer nur staunen und sich freuen kann.
    Da die Booklets und die Aufnahmetechnik auch gelungen sind, kann der Sammler von Raritäten aus der Zeit der Klassik an diesen beiden CDs nur seine Freude haben.
    Meine Produktempfehlungen
    • Symphonie g-moll Symphonie g-moll (CD)
    Grande Sinfonie heroique op.19 Grande Sinfonie heroique op.19 (CD)
    03.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Neues für Klassik-Freunde

    Gemeint ist der Sammelbegriff "Klassik" nicht so, wie er landläufig verwendet wird. Nein! Gemeint ist der CD-Sammler, der Musik der Zeitepoche (Wiener) Klassik (ca. 1700 - 1850) liebt, sucht oder sammelt.
    Sinnvoll ist es deshalb, vier cpo-CDs zusammenfassend zu betrachten, weil sie alle vier aus eben dieser Zeit stammen und schöne Beispiele jener "Vergessenen" sind, bei denen es sich lohnt, ihre sinfonischen Werke aus der Versenkung zu holen. Allen voran sind Peter von Winter (1754-1825) und Sigismund Neukomm (1778-1858) zu nennen, die beide zu ihrer Zeit hoch angesehene und weit über die Grenzen hinaus berühmte Komponisten waren. Vom Hofkapellmeister Theodor von Schacht (1748-1823) erfährt man im Booklet leider recht wenig und beim Deutsch-Italienier Antonio Cartellieri (1772-1807) liest sich das spannende Auffinden seiner letzten beiden Sinfonien spannend wie ein Krimi.
    Gemeinsam ist allen vier Komponisten die stilmäßige Verbundenheit mit der Wiener Klassik (z.B. Haydn), ein unendlicher Melodienfluss, Schwung, Pomp (Paiuken!) und höfische Eleganz. Das kosten die Interpreten mit viel Engagement aus: Einmal sogar mit Originalinstrumenten (Neukomm) oder mit einem jungen Orchester aus Taiwan (Schacht + Cartellieri) oder einem renommierten deutschen Rundfunkorchester, allesamt unter Dirigenten, die (auch bei cpo) viel Erfahrung in der Interpretation solcher Musik mitbringen.
    Die Booklets sind - wie bei cpo gewohnt - höchster Standard. Da auch die Aufnahmetechnik den Orchesterklang sauber, differenziert und präsent abbildet, sollte der Musikfreund nicht zögern: Zugreifen - am besten gleich bei allen vier CDs!
    Meine Produktempfehlungen
    • Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" (CD)
    • Symphonien Nr.1-4 Symphonien Nr.1-4 (CD)
    • Symphonien Vol.1 Symphonien Vol.1 (CD)
    Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" (CD)
    03.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Neues für Klassik-Freunde

    Damit ist nun nicht der Sammelbegriff "Klassik" gemeint, so wie er landläufig Verwendung findet. Nein. Gemeint sind die CD-Sammler, die Musik der Zeitepoche (Wiener) Klassik (ca. 1700-1850) lieben, suchen oder sammeln. Sinnvoll ist es deshalb vier CDs von cpo zusammenfassend zu betrachten, die alle vier schöne Beispiele "Vergessener" aus dieser Zeit sind und sinfonische Werke aus der Versenkung holen, die zu Unrecht dort schlummerten. Allen voran sind die Sinfonien und Orchesterwerke des Peter von Winter (1754-1825) und Sigismund Neukomm (1778-1858) zu nennen, die beide zu ihrer Zeit hoch angesehene und weit über die Grenzen hinaus bekannte Komponisten waren. Vom Hofkapellmeister Theodor von Schacht (1748-1823) erfährt man im Booklet leider recht wenig und beim Deutsch-Italiener Antonio Cartellieri (1772-1807) liest sich das spannende Auffinden seiner letzten beiden Sinfonien wie ein Krimi.
    Gemeinsam ist allen vier Komponisten die stilmäßige Verbundenheit mit der Wiener Klassik (z.B. Haydn), ein unendlicher Erfindungsreichtum an Melodien, Schwung, Pomp, Glanz ((Pauken!) und höfische Eleganz. Das kosten die Interpreten mit viel Engagement aus: Einmal sogar mit Originalinstrumenten (Neukomm) oder mit einem jungen Orchester aus Taiwan (Schacht + Cartellieri) oder einem renommierten deutschen Rundfunkorchester (Winter). Dirigent Willens (Neukomm) hat sich ja schon bei cpo etabliert und auch die beiden anderen Orchesterleiter sind keine Neulinge auf ihrem Gebiet und machen die sinfonischen Stücke zu anregenden Fundstücken aus einer Zeit, die sicherlich noch viel mehr zu bieten hat.
    Die Booklets sind - wie bei cpo gewohnt - höchster Standard. Da auch die Aufnahmetechnik den Orchesterklang differenziert und klar abbildet, sollte der Musikfreund zugreifen. Am besten gleich bei allen vier CDs!
    Meine Produktempfehlungen
    • Grande Sinfonie heroique op.19 Grande Sinfonie heroique op.19 (CD)
    • Symphonien Vol.1 Symphonien Vol.1 (CD)
    • Symphonien Nr.1-4 Symphonien Nr.1-4 (CD)
    Symphonien Nr.1-4 Symphonien Nr.1-4 (CD)
    02.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Neues für Klassik-Freunde

    Eine herausragende CD aus einer ganzen Anzahl von Veröffentlichungen mit sinfonischen Raritäten aus der Zeitepoche der (Wiener) Klassik.
    Ausführlichere Besprechungen bzgl. der vier ausgewählten cpo-Produktionen finden sich unter jpc-Nr.4556217 (Winter) und Nr. 4096743 (Neukomm).
    Meine Produktempfehlungen
    • Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" (CD)
    • Grande Sinfonie heroique op.19 Grande Sinfonie heroique op.19 (CD)
    • Symphonien Vol.1 Symphonien Vol.1 (CD)
    Symphonien Vol.1 Symphonien Vol.1 (CD)
    02.03.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Neues für Klassik-Freunde

    Eine herausragende CD aus einer ganzen Anzahl von Neuerscheinungen mit sinfonischen Raritäten aus der Zeitepoche der (Wiener) Klassik.
    Ausführliche Besprechungen der vier ausgewählten cpo-CDs finden sich unter den jpc-Nr. 4556217 (Winter) und Nr.4096743 (Neukomm).
    Meine Produktempfehlungen
    • Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" Symphonie Nr.1 "Sinfonie a grand Orchestre" (CD)
    • Grande Sinfonie heroique op.19 Grande Sinfonie heroique op.19 (CD)
    • Symphonien Nr.1-4 Symphonien Nr.1-4 (CD)
    Franz Liszt-Transkriptionen Franz Liszt-Transkriptionen (SACD)
    28.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Gelungene Grenzüberschreitungen?

    Das sehr umfangreiche und gelungene Booklet (wie immer bei cpo!) spricht von "Grenzüberschreitungen". Ob es sich bei diesen Liszt-Transkriptionen tatsächlich um Überschreitungen einer Grenze handelt, muss der Hörer dieser sehr interessanten und spannenden CD selbst entscheiden. Bach -Transkriptionen kennt man ja. Doch Liszt? Auch von Liszts durchaus umfangreichem Orgel-Werk weiß der Musikfreund recht wenig. Umso interessanter sind die Stücke auf dieser CD, Orgelstücke, die von Dupre, Weiner und Bischof auf Orgel+Orchester, bzw. Orchester übertragen wurden. Dazu kommt das Unikum einer eigenen Transkription. Zu hören ist Liszts eigene Übertragung seiner Orchesterkomposition "Orpheus" auf die Orgel. So verschieden die Ansätze und Lösungen der Bearbeiter auch sind, Liszts große Klangphantasie wissen diese Transkriptionen noch zu verstärken. Zum gelungenen Unternehmen tragen auch die Interpreten bei: Christian Schmitt ist ein souveräner Organist an einer phantastichen Orgel und die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern folgt seinem in Sachen Orgel höchst kompetenten Dirigenten Martin Haselbröck auf "Schritt und Tritt". Auch die Aufnahmetechnik stimmt.
    Wer also eine CD abseits ausgetretener Repertoirepfade sucht, trifft hier die richtige Wahl!
    Symphonische Werke Symphonische Werke (CD)
    28.02.2014
    Klang:
    5 von 5

    Beachtenswertes Vermächtnis

    Wie seht es in dem wieder überaus lesenswerten Booklet so schön: "Vorliegende CD ist eine bedeutende Anerkennung von Ludovit Rajters beachtenswertem kompositorischen Vermächtnis" (S. 9). Richtig, denn eigentlich kennt man Rajter nur als kompetenten Dirigenten vornehmlich der Werke seines Lehrers Franz Schmidt. Und so klingt die Einleitung zum 1.Satz seiner Sinfonietta auch: Franz Schmidt lässt grüßen. Wer aber meint, Rajter sei ein Schmidt-Epigone, den nimmt diese CD mit auf eine andere bemerkenswerte Klangreise. Zwischen seinem eigenen romantisch-neoklassizistischen Stil ist da auch die zauberhafte Ballettsuite "Das Pressburger Maifest" zu finden. Am Bratislavaer (Pressburger) Theater hat Rajter trefflich gelernt, schwungvolle, effektreiche und volkstümliche Theatermusik zu schreiben.
    Alle diese Stücke werden von der Janacek-Philharmonie großartig vorgetragen, geleitet von einem Dirigenten, der bei cpo schon ein Garant für gelungene Repertoire-Entdeckungen ist.
    Da die CD auch aufnahmetechnisch zu befriedigen weiß, kann sie dem neugierigen Hörer nur wärmstens empfohlen werden.
    Ouvertüren und Konzerte Ouvertüren und Konzerte (CD)
    26.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Gute-Laune-Musik

    Das sollte der Musikfreund mal ausprobieren, um Missmut, Traurigkeit oder schlechte Stimmung zu vertreiben: Diese CD zur Hand nehmen und Track 12 auflegen. Dem Schwung und der Spielfreunde dieses letzten Satzes des C-moll-Konzertes kann man sich wahrlich nicht entziehen! Natürlich hat daran La Stravaganza Köln mit seinen Solisten Mitschuld, die mit großem Engagement und Können aufspielen.
    Gleiche Anerkennung gilt auch für die übrigen Stücke eines Komponisten, der sich hinter den großen der Barockzeit nun wahrlich nicht zu verstecken braucht. Das hätten ein Händel oder Telemann auch nicht besser machen können!
    In dem wieder einmal hervorragenden Booklet kann man über Interpreten, Leben und Werk von Fasch ausführlich nachlesen. Auch die Aufnahmetechnik ist präsent, klar und trennscharf gelungen. Sehr empfehlenswert!
    Werk für Streichorchester Werk für Streichorchester (CD)
    26.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    CD für Verstand und Gefühl

    Diese CD macht den Leser (hervorragendes Booklet!!) und Hörer betroffen, nachdenklich, traurig und hoffnungsvoll.
    Wenn man den Lebenslauf von Heinrich Kaminski liest, möchte man heulen, so viel Schicksalsschläge musste er verarbeiten, Schläge, an denen er schließlich zerbrach. So klingt auch sein "Werk für Strreichorchester", ein Streichquintett, das Reinhard Schwarz-Schilling für Streichorchester gesetzt hat. Den Hörer muss man warnen: Ihn erwartet keine Streicherserenade zum Mitsummen a la Tschaikowsky oder Dvorak. Kaminskis Stück ist ein Streicher-Koloss von über 53 Minuten Dauer und erfordert die ganze Aufmerksamkeit des Hörers. Sicher, Kaminski bewegt sich immer im tonalen Bereich. Und doch geht von seiner Musik eine merkwürdige Schwere und Zerissenheit aus, die man nicht in Worte fassen, sondern nur hören kann.
    Zur bloßen Unterhaltung eignet sich das Stück also nicht, aber sehr wohl zur ernsthaften Hörstunde. Zuweilen muss man über einige kompositorische Längen hinweghören. Vielleicht trägt auch der ausschließliche Streicherklang über einen solch langen Zeitraum zum gelegenlichen Eindruck der klanglichen Einförmigkeit bei. Die Streicher der Deutschen Kammerphilharmonie Neuss jedenfalls tun unter ihrem Dirigenten alles, um Kaminskis Komposition intensiv vorzutragen. Und keine Frage: Das ist ihnen gelungen! Auch die Aufnahmetechnik ist fabelhaft!
    Symphonien Nr.1-41 Symphonien Nr.1-41 (CD)
    21.02.2014
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Einfach sensationell!

    Einen solchen Mozart habe ich zuvor noch nie gehört. Harnoncourt vielleicht noch mit großen Abstrichen. Vielleicht ist der Mozart von Currentzis (Requiem, Figaro) vergleichbar. Sonst hält keine Aufnahme einen Vergleich stand. Eine derart ausgefeilte, rhythmisch geschärfte, temperamentvolle, spritzige und innovative Aufnahme der Mozart-Sinfonien sucht ihresgleichen. Das ist einfach nur sensationell!
    Selbst den ganz frühen Sinfonien lässt Fischer viel Sorgfalt angedeihen. Man muss anerkennend feststellen: Adam Fischer hat die Erkenntnisse der historischen Spielweise aufs Glücklichste übertragen und sein dänisches Kammerorchester folgt ihm auf Schritt und Tritt.
    Vielleicht ist der etwas aufgeraute Klang nicht jedermanns Sache. Der Faszination von Fischers Mozart-Sicht kann sich aber wohl niemand entziehen.
    Musik zu Strindbergs "Mäster Olof" op.22 Musik zu Strindbergs "Mäster Olof" op.22 (CD)
    21.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Skandinavische Bereicherung

    Groß ist die Diskografie des Tor Aulin ja nicht. Gerade mal 4 Titel nennt der jpc-Katalog. Neben Aufnahmen der Violinkonzerte ist diese neue CD sicherlich die Perle. Das liegt nicht nur an der schönen, hochromantischen Musik, sondern auch an der Präsentation der CD. Die 5-teilige Schauspielmusik zu "Master Olof" ist eine farbige, bildreiche und kraftvolle Musik. Die Effekte und Emotionen bringen die Interpreten wunderbar zur Geltung.
    Im Kontrast dazu die 4 Schwedischen Tänze und 3 Gotischen Tänze! Diese Kompositionen sind volkstümlich beschwingt, sehr unterhaltsam und geeignet für den 16-Uhr-Nachmittagskaffee. Das macht die Musik nicht belanglos, sondern wertet sie auf eine ganz eigene Art auf.
    Die Interpreten (der Schwede Niklas Willen kennt sich bestens aus) machen ihre Sache vorzüglich, Die Aufnahmetechnik entspricht dem Standard und das Booklet ist - wie sollte es bei cpo anders sein! - mustergültig.
    Eine CD, die man gerne hat und die man verschenken sollte an jemanden, der schon alles hat. Diese Aulin-CD wird er wohl noch nicht haben!?
    Violinkonzert op.7 Violinkonzert op.7 (CD)
    18.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Exemplarische Interpretationen

    Wer nur Atterbergs 9 Sinfonien gehört hat, kennt nur den halben Atterberg. Als Cellospieler schrieb der Elektroingenieur am Stockholmer Patentamt auch veritable Solokonzerte. Das Violin- und das Klavierkonzert, gekoppelt mit kleineren Kompositionen, hat cpo in exemplarischen Interpretationen auf den Markt gebracht. Das Klavierkonzert kann sich in seiner großsinfonischen Anlage und bei über 36 Minuten Spieldauer durchaus mit seinen Schwesterwerken aus dem Repertoire messen. Das ähnlich lange Violinkonzert ist hingegen "stiller" und intimer. Immer ist das Soloinstrument im Vordergrund. Es hat einen extrem schwierigen Part, den Geiger Wallin glänzend meistert.
    Auch die beigegebenen Stücke sind allesamt hörenswert, besonders die Värmlands Rhapsody auf dieser CD. Die Orchester aus Berlin und Hannover sind bestens, Solisten und Dirigenten sowieso.
    Da auch die Technik stimmt und die Booklets dem hohen cpo-Standard entsprechen, können die beiden CDs allen Freunden romantischer Solokonzerte nur wärmstens empfohlen werden.
    Meine Produktempfehlungen
    • Klavierkonzert op.37 Klavierkonzert op.37 (CD)
    Klavierkonzert op.37 Klavierkonzert op.37 (CD)
    18.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Exemplarische Interpretationen

    Wer nur Atterbergs Orchesterwerke (Sinfonien u.a.) gehört hat, kennt nur den halben Atterberg. Als Cellospieler schrieb der Elektroingenieur am Stockholmer Patentamt auch veritable Solokonzerte. Das Violin- und Klavierkonzert, gekoppelt mit kleineren Kompositionen hat cpo in exemplarischen Interpretationen auf den Markt gebracht.
    Das Klavierkonzert kann sich durchaus mit großen Schwesterwerken messen, ist großsinfonisch angelegt und bei einer Länge von über 36 Minuten auch größer dimensioniert. Das Violinkonzert ist gleich umfangreich, musikalisch jedoch "stiller" und intimer. Immer ist das Soloinstrument im Vordergrund und hat einen extrem schwierigen Part zu spielen, den Solist Wallin glänzend meistert.
    Auch die beigegebenen Orchesterstücke sind allesamt hörenswert, besonders die Värmlands Rhapsody auf der Violin-CD. Die Orchester aus Berlin und Hannover sind bestens, Solisten und Dirigenten sowieso.
    Da auch die Technik stimmt und die Booklets dem hohen cpo-Standard entsprechen, können die beiden CDs nur allen Freunden romantischer Solokonzerte wärmstens empfohlen werden.
    Meine Produktempfehlungen
    • Violinkonzert op.7 Violinkonzert op.7 (CD)
    Sinfonia per archi op.53 Sinfonia per archi op.53 (CD)
    18.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Der "andere" Atterberg

    Nach Vollendung des großen Atterberg-Sinfonien-Zyklus (9 Sinfonien) schob cpo recht rasch eine Streicher-CD nach, die den "anderen" Atterberg demonstrierte: lauter Stücke für Streicher, z.T. hervorgegangen auch Kammermusikkompositionen. Dazu gehören größere Kompositionen wie die vierteilige Sinfonia per archi oder auch kleinteiligere wie das 8-minütige Adagio amoroso des 80-jährigen Komponisten. Alle 5 Titel der CD sind kleine Juwelen, die stilistisch in ihrem romantischen Gestus zwar aus der Zeit gefallen sind, aber alle zu gefallen wissen. Schöne Musik, die zudem sehr prägnant gespielt und sehr präsent aufgenommen wurde.
    Das bei cpo sonst so tolle Booklet, hat bei meinem Exemplar nur eine Macke: Es werden 16 Tracks ausgewiesen, obwohl auf der CD nur 15 Tracks sind. Grund: Aus unerfindlichen Gründen hat man die Zahl 11 "vergessen". Schade, aber ein leicht zu korrigierender Fehler.
    Sonst eine sehr empfehlenswerte CD.
    Meine Produktempfehlungen
    • Symphonien Nr.1-9 Symphonien Nr.1-9 (CD)
    Ouvertüren Ouvertüren (CD)
    17.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Gelunge Appetithäppchen

    Das war immerhin schon 1993, als cpo u.a. mit dieser Ouvertüren-CD sein Engagement in Sachen Louis Spohr begann. Es folgten die 17 Violinkonzerte mit Hoelscher und gleichen Mitstreitern. Nun neigt sich bei cpo auch die Serie der Sinfonien dem Ende zu. Eine CD fehlt noch. Dabei ist die verbreitete Missachtung des Sinfonikers Spohr unverständlich. Einem Violin- oder Klarinettenkonzert kann man ja noch gelegentlich im Konzertsaal begegnen. Doch einer Sinfonie oder gar Ouvertüre? Spohrs Musik ist romantisch, unkompliziert und leicht verständlich Sie will schön sein, nicht bahnbrechend neue Wege gehen..
    Diese CD vereint nicht sämtliche Spohr-Ouvertüren, aber die thematisch besonders prägnanten Opern-Ouvertüren (mit einer Ausnahme), fast sämtlich bezogen auf Gestalten aus Geschichte und Literatur. Entsprechend romantisch ausschmückend ist die Musik, fast alle dem klassischen Langsam-Schnell-Prinzip folgend. Nicht jede Ouvertüre ist sehr originell. Doch da jede Ouvertüre nur 5 bis 8 Minuten dauert, stellen sie wunderbare musikalische Appetithäppchen auf sein doch umfangreiches Opernschaffen dar. Und ejnes muss man Spohr bescheinigen: Seine Erfindungsgabe in Sachen Melodien scheint unerschöpflich gewesen zu sein!
    In jedem Fall ist diese CD ein super gelungener Einstieg in eine herausragende Spohr-Diskographie.
    Da die Stücke auch noch toll gespielt und aufgenommen sind und das Booklet - wie immer bei cpo - erstklassig ist, kann die CD nur wärmstens empfohlen werden.
    Symphonien Nr.3 & 10 Symphonien Nr.3 & 10 (SACD)
    17.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Beispielhafte Wertschätzung

    So richtig verstehen kann man das nicht, warum so viel Zeit verstrich, bis sich die Spohr-Discographie füllte. Besonders Aufnahmen seiner 10 Sinfonien waren Mangelware. Gab es anfangs eine Marco-Polo-Reihe, die technisch und editorisch unbefriedigend war, folgte später bei Hyperion eine britisch-schweizer GA. Da musste erst Ende der 90er Jahre - mal wieder! - das Label cpo kommen, um sich umfassend mit dem Werk Spohrs zu befassen. Die 17 Violinkonzerte, die Oper "Faust", Opern-Ouvertüren, die Messe und Kammermusik liegen bei cpo nun in mustergültigen Aufnahmen vor.
    Was die 10 Sinfonien betrifft, so fehlt nur noch Vol. 5 mit den Sinfonien Nr.7 und 9. Alle anderen sind als bemerkenswerte Super-Audio-CDs im Surround-Sound erschienen. Da ist es durchaus angebracht, schon mal eine Gesamtbetrachtung der Sinfonie-Aufnahmen zu wagen.
    2007 startete das Projekt mit einer der populärsten (Nr.3) und seltensten (Nr.10). cpo entschied sich für bewährte cpo-Kräfte: Howard Griffiths und die NDR Radiophilharmonie aus Hannover. Eine überaus glückliche Wahl, denn Griffiths findet den rechten Zugang zur romantischen Tonsprache Spohrs, geht beherzt zur Sache (manchmal wünscht man sich sogar eine Spur mehr Temperament!) und lässt die differenziert aufspielenden Radiophilharmoniker Raum und Zeit, Klänge zum Blühen und Glühen zu bringen. Man muss es einfach feststellen: Das große Plus dieser Edition ist die Wahl des Orchesters: keine Routine oder Schwäche. Immer wird spritzig, motiviert und souverän musiziert. Und auch das ist bemerkenswert: Obwohl der Aufnahmezeitraum der 4 CDs sich recht weit über 5 Jahre erstreckt (2006 - 2010), hat man doch immer den Eindruck eines geschlossenen Zyklus, sowohl technisch als auch in der Interpretation. Zwei Pluspunkte sind besonders erwähnenswert: Erstmalig wurde auch die 10.Sinfonie aufgenommen, ein Stück, das Spohr selbst verworfen hatte, jedoch nie vernichtete. Sie ist sicherlich nicht Spohrs stärkste Komposition, aber sicherlich hörenswert. Danke cpo!
    Und dann die Edition: Auf mustergültige Art und Weise führen die Booklets in bewährter cpo-Qualität in Leben und Werk ein.
    Ich bin mir sicher, dass die noch fehlende CD diesen Zyklus in gleicher Qualität beschließt, einen Zyklus, der in seiner Geschlossenheit und Vollständigkeit bespielhaft ist.
    Symphonien Nr.1 & 6 Symphonien Nr.1 & 6 (SACD)
    17.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Beispielhafte Wertschätzung

    So richtig verstehen kann man das ja nicht, warum so viel Zeit verstreichen musste, bis sich die Spohr-Discographie füllte. Nach einem mangelhaften Marco-Polo-Anlauf und einer Hyperion-Produktion der Sinfonien war es - wieder einmal - cpo, sich dem Werk Spohrs umfassend zu widmen. Konzerte, Oper, Opern-Ouvertüren, Messe und Kammermusik liegen nun schon vor und bei dem Sinfonien-Zyklus fehlt nur noch Vol. 5, das sicher nicht mehr lange auf sich warten lässt. Zeit also, durchaus mal eine Gesamtbetrachtung des Sinfonie-Zyklus zu wagen, der im Surround-Sound veröffentlicht wurde.
    Die Wertschätzung der Edition kann nicht hoch genug ausfallen: Howard Griffiths finden jederzeit den richtigen Zugang zur romantischen Tonsprache Spohrs. Die NDR Radiophilharmonie aus Hannover ist an Flexibilität und Spielkultur erste Wahl. Der technische Standard konnte über den langen Aufnahmezeitraum von 5 Jahren aufrecht erhalten werden. Die Booklets sind wieder mal erste Klasse und die 10.Sinfonie ist endlich auch dabei, jenes Werk, das Spohr selbst verworfen hat, aber allemal hörenswert ist.
    Fazit: Auch vor Erscheinen der abschließenden Vol.5 kann von einem mustergültigen und erstmalig kompletten Sinfonien-Zyklus gesprochen werde, der nur wärmstens empfohlen werden kann.
    Symphonien Nr.4 & 5 Symphonien Nr.4 & 5 (SACD)
    16.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Beispielhafte Wertschätzung

    So richtig verstehen kann man das ja nicht, warum so viel Zeit verstreichen musste, bis sich die Spohr-Discographie füllte. Nach einem mangelhaften Marco-Polo-Anlauf und einer Hyperion-Produktion der Sinfonien war es - mal wieder - cpo, sich umfassend dem Werks Spohrs zu widmen. Konzerte, Oper, Messe, Opern-Ouvertüren und Kammermusik liegen nun schon vor und bei den Sinfonien fehlt nur noch Vol.5, das sicher nicht mehr lange auf sich warten lässt. Zeit also, durchaus mal eine Gesamt Betrachtung des Zyklus zu wagen, der im Surround-Sound veröffentlicht wurde.
    Die Wertschätzung der Edition kann nicht hoch genug ausfallen: Howard Griffiths findet als Dirigent5 jederzeit einen trefflichen Zugang zur romantischen Tonsprache Spohrs. Die NDR Radiophilharmonie aus Hannover ist in Flexibilität und Spielkultur erstklassig. Der technische Standard konnte über den langen Aufnahmezeitraum von 5 Jahren aufrecht erhalten werden. Die cpo-Booklets sind wieder einmal Spitzenklasse und die 10.Sinfonie ist endlich auch dabei, jenes Werk, das Spohr selbst verwarf, aber durchaus hörenswert ist.
    Fazit: Auch wenn Vol.5 noch fehlt, kann trotzdem schon von einem mustergültigen und erstmals kompletten Zyklus gesprochen werden, der nur wärmstens empfohlen werden kann.
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    Symphonien Nr.2 & 8 Symphonien Nr.2 & 8 (SACD)
    16.02.2014
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Beispielhafte Wertschätzung

    So richtig verstehen kann man das ja nicht, warum so viel Zeit verstrich, bis sich die Spohr-Discographie füllte. Nach einem mangelhaften Marco-Polo-Anlauf und einer Hyperion-Produktion der Sinfonien, war es - mal wieder - cpo, sich umfassend dem Werk Spohrs zu widmen. Konzerte, Oper, Opern-Ouvertüren und Kammermusik liegen nun schon vor und bei dem Sinfonien-Zyklus fehlt nur noch Vol. 5, Zeit also, durchaus mal eine Gesamtbetrachtung des Sinfonien-Zyklus zu wagen, der im Surround-Sound im Super-Audio-Format veröffentlicht wurde.
    Die Wertschätzung der Edition kann nicht hoch genug ausfallen: Howard Griffiths finden als Dirigent jederzeit einen trefflichen Zugang zur romantischen Tonsprache, die NDR Radiophilharmonie aus Hannover ist in Flexibilität und Engagement erste Wahl, der technische Standard konnte über den langen Aufnahmezeitraum von 5 Jahren aufrecht erhalten werden, die Booklets sind wieder erste Klasse und
    die 10.Sinfonie ist endlich auch dabei, jenes Werk, das Spohr selbst verworfen hatte, das aber allemal hörenswert ist.
    Fazit: Auch vor Vollendung liegt ein mustergültiger und einmalig kompletter Zyklus vor, der nur wärmstens empfohlen werden kann.
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