Inhalt Einstellungen Privatsphäre
jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite
  • Portofrei ab 20 Euro
  • Portofrei bestellen ab 20 Euro
  • Portofrei innerhalb Deutschlands Vinyl und Bücher und alles ab 20 Euro
0
EUR
00,00*
Warenkorb EUR 00,00 *
Anmelden
Konto anlegen
    Erweiterte Suche
    Anmelden Konto anlegen
    1. Startseite
    2. Alle Rezensionen von meiernberg bei jpc.de

    meiernberg Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 30. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 15680

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    1047 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Orchesterwerke Box 2

    Orchesterwerke Box 2 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Auf Fünf mach Eins

    Das ist der "neue Stil" von cpo: Wiederveröffentlichungen preiswert als Box zu veröffentlichen. Sehr lobenswert! Nach der Hindemith-Box 1 folgt nun die Hindemith-Box II mit weiteren Orchesterwerken, den Konzerten und Kammermusik. Alles auf fünf CDs versammelt in einer Box. Und was das besonders Gute ist: Die Box ist wieder so ausgefallen, wie es sich der CD-Sammler wünscht. Die fünf CDs sind nicht in dünne Papierhemdchen gepackt, sondern in schönen, mit dem Original-Artwork versehenen Papphüllen, beschriftet und informativ. Dazu ein bestes Booklet, was ja fast immer cpo-Standard ist. Die Aufnahmen wurden schon früher gewürdigt. Sie sind z.T. singulär und bestens gelungen. Besonderen Dank dem unermüdlichen, leider schon verstorbenen Hindemith-Fan Werner Andreas Albert. Eine tolle Box zu einem tollen Preis.
    Italienische Sopran-Kantaten

    Italienische Sopran-Kantaten (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Ein Deutsch-Italiener auf Solo-Tour

    Der gute Heinichen hat sein Handwerk besonders in seiner Italienzeit prägen können. Zurück am Dresdener Hof gab's deshalb auch italienische Kost. Denn der Heinichen war ein Meister der Solo-Kantaten. Neu war, dass er das ganze Hoforchester zur Begleitung der Solisten einsetzte. Zu hören auf dieser neuen CD. Sie präsentiert fünf Kantaten aus dieser Zeit, die ihn "als Meister der komplexen Besetzungen" zeigt und beweist, dass er italienische und deutsche Musikkultur seiner Zeit perfekt miteinander zu verschmelzen verstand (Booklet S. 7). Das hätte die Redaktion des Booklets auch mal beherzigen sollen. Alle Texte sind da! Aber italienisch und...englisch! Nichts von Verschmelzung! Egal. Dafür entschädigen die vorzügliche Solistin Miriam Albano und als treffliches Begleitensemble die Academia Montis Regatis aus dem Piemont mit prächtigen Leistungen. Das ist toll und liefert einen grandiosen Einblick in die deutsch-italienische Kantatenkunst des Johann David Heinichen.
    Streichquartette Vol.2

    Streichquartette Vol.2 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Wieder fabelhaft

    Ich gebe zu, ein echter Fan der Emilie Mayer zu sein. Waren die Sinfonien schon der Knaller, so sind ihre Streichquartette ebenso beeindruckend. Im Verein mit den vier Damen des Constanze Quartetts echte Frauen-Power! Super! Meiner Rezension zu Vol.1 kann ich nichts hinzusetzen. Auch meinem "Vorrezensenten" stimme ich in jedem Punkt zu. Nicht nur tolle Musik, sondern auch tolle Interpretinnen und beste Produktionsqualität. Sehr zu empfehlen!
    Symphonien Nr.1 "Ukrainische" & Nr.2 "Russische"

    Symphonien Nr.1 "Ukrainische" & Nr.2 "Russische" (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Eine Entdeckung wert?

    Die Antwort auf diese Frage muss sich jeder Musikfreund selber stellen. Dirigent Serbin jedenfalls hat sie für sich gefunden. Wie im Booklet (S.10) zu lesen ist, beschäftigt sich das Ensemble besonders mit der Entdeckung und Aufführung verschollener oder vergessener Werke des 18.Jahrhunderts. Diesmal sind die Interpreten in der russischen Musikszene des 18.Jahrhunderts fündig geworden: Wanczura und Fomin, Namen, die man zuvor wohl noch nie gehört haben dürfte und Werke von ihnen schon gar nicht. Von Ernst Wanczura präsentiert Serbin in schönster Eintracht seine "Russische" und seine "Ukrainische Sinfonie". Wenn die heutige politische Wirklichkeit man auch so wäre!! Dazu Instrumentalstücke und Tänze aus Fomins Oper Boeslavich. Wer da irgendwelche russischen oder osteuropäischen Klänge vermutet, wird enttäuscht. Die russische Kultur des 18.Jahrhunderts war mitteleuropäisch geprägt. So auch die Musik. Deshalb klingt das alles sehr freundlich nach Vorklassik, ohne große Aufreger und Besonderheiten. Das Ensemble Altera Pars aus Köln macht seine Sache vortrefflich. Auch die Aufnahmetechnik und das Booklet sind bestens. Eine Entdeckung wert? Hören und selbst entscheiden!
    Musik der Hansestädte Vol.4: Musik aus dem alten Hamburg

    Musik der Hansestädte Vol.4: Musik aus dem alten Hamburg (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.05.2026
    Booklet:
    2 von 5
    Gesamteindruck:
    3 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Hamburgs Vierte zum Bessermachen

    Die Intention ist aller Ehren wert und musikhistorisch und -wissenschaftlich sicherlich sehr verdienstvoll. Das gilt wohl besonders für Manfred Cordes und seine Ensembles. Und doch wird man mal (wieder) fragen dürfen, ob alles, was in dieser vorbarocken Zeit komponiert wurde, auf Scheibe gepresst werden sollte. Zudem dann – in dieser Vol. 4 – noch mit Mängeln. Nicht besonders gravierende. Aber man hätte es besser machen können. Da wäre einmal die Aufnahmetechnik. Das Hanse-Ensemble ist stark mit Bläsern besetzt. Zu lesen im Booklet. Da agieren u.a. schon mal neben einem Dulcian zwei Cornette und drei(!) Posaunen. Das klingt dann auch so. Da haben die handvoll Sänger keine Chance und werden stellenweise gnadenlos an die Wand gepustet. Die Auswahl der Sängerschar scheint ohnehin kein absoluter Glücksgriff gewesen zu sein. Aber das ist eben auch Geschmackssache. Auch die Auswahl der 10 Stücke von 7 Komponisten sind keine Highlights der Zeit. Die Hamburg-Hymne von Thomas Selle ist da ein kleine Besonderheit. Mehr Unverständnis bringe ich der Verpackung und dem Booklet entgegen. Warum auf der Rückseite des Jewelcase die Interpreten verschwiegen werden, leuchtet mir nicht ein. Noch weniger verstehe den Booklet-Text. Da wird auf vielen Seiten und 6(!) Fotos die Göteborger „Norddeutsche Barockorgel“ vorgestellt. Sehr gekonnt und kundig. Aber warum? Sie ist zwar häufig im Einsatz, doch immer im Ensemble und nicht echt „bemerkbar“, schon gar nicht solistisch. Da scheint mir doch die Booklet-Orgel-Exkursion reichlich überdimensioniert. Wie gesagt: eine interessante, vierte Hamburg-CD. Leider mit einigen Möglichkeiten zum Bessermachen.
    Fantasia symphonica A-Dur

    Fantasia symphonica A-Dur (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Geht es auch anders?

    Mehr und mehr entdecken die Plattenproduzenten und Dirigenten, dass Operetten-Komponisten mehr – oder: auch anders – Musik schreiben konnten als „nur“ flotte, leichte Muse. Das gilt eben auch für Franz von Suppe, den man ja eindeutig in die Operettenwelt Wiens verorten würde. cpo setzt nun Dirigent Ernst Theis und die Staatsmusiker aus Frankfurt/O. in Gang, um beim guten Suppe die andere Seite der Komponistenmedaille zu entdecken. Da wäre nämlich die 1859 komponierte, gut halbstündige Fantasia Sinfonica. In den traditionellen vier Sätze angelegt und in der typischen romantischen Tonsprache der Zeit geschrieben, ist nicht recht einsichtig, warum es eine „Fantasia“ sein soll. Für mich eine klassische Sinfonieform. Die cpo-Aufnahme ist keine Premiere. Fast zeitgleich nahm Dirigent Rudner mit den Wiener Tonkünstlern das Stück auf NAXOS auf. Auch die Aufnahme liegt mir vor. Sie unterscheiden sich nicht viel. Theis hat vielleicht den etwas festeren Zugriff und spart eine Minute. Andererseits hat die Naxos-Aufnahme weniger Hall. Das ist besser. Auch das „Beiprogramm“ bei NAXOS gefällt mir eher, weil doch u.a. auf Operettenstücke zurückgegriffen wird. cpo hängt da die 12 Spanischen Tänze an, bei denen ich mich frage, was daran „spanisch“ sein soll?! Da klingt sogar ein Bolero mehr nach Wien als nach Andalusien. Vom Hocker hauen einen die Stücke nicht. Das klingt alles schön, wird alles toll gespielt und ist gut aufgenommen. Doch mehr als einen gehobenen Unterhaltungswert messe ich diesen Suppe-Stücken nicht bei. Dann doch lieber seine Wiener Operetten-Seite!
    Symphonie Nr.2

    Symphonie Nr.2 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Wer Schostakowitsch mag...

    ...der mag auch Papandopulo. Doch ganz so einfach ist das nicht. Papandopulo hat als Komponist schon seinen eigenen Kopf. Auf Schostakowitsch kommt man besonders beim Hören des 5.Satzes seiner hier eingespielten 2.Sinfonie. Trotzdem kein Plagiat, sondern 100% Papandopulo. Die anderen Sätze (der 4.Satz mit Sopran-Solo) sind da schon eigenständiger mit ganz persönlichem Klang. Der ist immer tonal begründet und als Hörer muss man keine Angst vor „schrägen Tönen“ haben. Echt gut und eine Bereicherung des sinfonischen Repertoires des 20.Jahrhundert. Etwas komplizierter ist das schon mit dem Hexentanz als 15-minütige Zugabe. Die Hexen tummeln sich schon recht anspruchsvoll und z.T. dissonant. Im sehr guten Booklet ist denn auch zu lesen, dass der Tanz sich doch sehr unterscheidet von seine Frühwerken, die z.T dem politischen Druck und Vorgaben geschuldet waren.
    Eine sehr interessante CD mit guten Solisten, einem kompetenten Dirigenten und Orchester aus Rijeka. Anerkennenswert!
    Symphonisches Gedicht "Der Traum ein Leben"

    Symphonisches Gedicht "Der Traum ein Leben" (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Bloß gut!

    "Lassen's die faden Sinfonien und schreiben Sie fesche Walzer", soll der Walzer-König Johann Strauß seinem Namenfetter Oscar geraten haben (Booklet S. 5). Bloß gut, dass der Oscar sich an den Rat nicht gehalten hat. Nun gut, Sinfonien sind es nicht geworden. Doch sinfonische Werke allemal. Die haben ihm zwar nicht zum Erfolg verholfen - wie schließlich seine Operetten -, doch hörenswert sind sie wirklich. cpo macht's wieder einmal möglich und bringt nun schon die zweite CD mit sinfonischer Musik heraus. Die Neuheit enthält das dreiteilige sinfonische Poem "Der Traum ein Leben", das mit einem wunderbaren Teil beginnt, in dem die die Musik eine wunderbare pastorale Stimmung erzeugt. Was folgt ist das dreiviertelstündige Ballett "Die Prinzessin von Tragant". Die 15 Teile folgen einer etwas trivialen Handlung, bringen aber sehr schöne Melodien hervor und werfen schon ein Bild auf den zauberhaften "Melodienerfinder" Straus. Dirigent Theis und das Brandenburger Orchester agieren engagiert und kompetent. Ein besonderes Lob verdient diesmal die Aufnahmetechnik. Unerhört plastisch und durchhörbar lassen sich alle Instrumente bestens orten und verhelfen zu einem tollen Hörerlebnis - auch für HiFi-Freaks. Prima!
    Orchesterwerke

    Orchesterwerke (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.05.2026
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Aus alt mach neu!

    An dieses Motto scheint sich cpo seit einiger Zeit zu halten. Wiederveröffentlichungen erscheinen nun nicht mehr in den umweltschädlichen Plastik-Jewel-Cases, sondern in schmucken Papp-Klapp-Boxen. cpo ist ziemlich spät auf diese Idee gekommen. Dass sie nun Wirklichkeit wird, ist mehr als zu begrüßen. Besonders zu begrüßen ist dies bei der neuen Box der Orchesterwerke u.a. von Hermann Goetz. Waren die drei CDs zuvor in den Plastik-Kasten gesteckt und durch die drei Einzel-Booklets ergänzt, so finden sie sich nun - leider in dünne Papierhemdchen gesteckt - in einer schmucken Papp-Box. Das Art-Design ist geblieben. Aber aus drei Booklets wurde nun eines mit 31 Seiten. Sehr informativ. Trotzdem: Lupe bereit legen. Die Schrift ist (zu) klein. Doch: Meckern kann man immer - wenn man will. Fazit: eine gelungene Wiederveröffentlichung zu einem unschlagbaren Preis!
    Sämtliche Orchesterwerke

    Sämtliche Orchesterwerke (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Eigenwillig schön

    Der gute Jan Dismas war - so kann man nachlesen - sein ganzes musikalisches Leben lang Kontrabassist im Dresdner Hoforchester. Nicht gerade eine herausgehobene musikalische Position. So ganz im Stillen komponierte Zelenka und schuf ein erstaunliches Gesamtwerk. cpo hat nun diese Gesamtaufnahme seines orchestralen Schaffens aus den Jahren 1996-98 in einer schmucken Box neu herausgebracht. Das lohnt. Denn das "Neu Eröffnete Orchester" aus dem Hohen Norden liefert exemplarische Interpretationen ab, auf historischen Instrumenten wunderbar temperamentvoll und stilsicher. Der Musikfreund kann so einen Komponisten und sein Werk kennenlernen, das nur so vor Ideen, Überraschungen und Eigenwilligkeiten wimmelt. Sehr schön! So auch das umfangreiche, 39-seitige Booklet, das bestens informiert. An den bedauerlichen Tatbestand der "CDs in dünnen Papierhemdchen" muss man sich wohl gewöhnen. Doch auch so: Ein musikalisches "Muss" zum absoluten Schnäppchen-Preis.
    Symphonien Nr.1 & 6

    Symphonien Nr.1 & 6 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Gut Ding will Weile haben

    Na endlich! Lange hat es gedauert, bis der Zyklus der sechs Woyrsch-Sinfonien abgeschlossen wurde. Jetzt ist es geschafft!. Für die letzte Folge wurden Orchester und Dirigent gewechselt. Warum auch immer - nicht zum Nachteil! Das hohe Niveau wurde gehalten. Die 1.Sinfonie bleibt im traditionellen Rahmen und breitet sich in vier Sätzen und über 36 Minuten hochromantisch aus. Sehr schön! Eine Besonderheit ist die 6.Sinfonie. Mit ihren knapp 20 Minuten und drei liturgisch überschiebenen Sätzen das letzte Orchesterwerk des Felix Woyrsch erschien die Partitur erst 2021 (!!) im Druck (vgl. Booklet S.10). Das stelle man sich mal vor: nach 80 Jahren! Da ist die Dauer des cpo-Woyrsch-Zyklus ja ein Klacks gegen! Das Orchester aus Reutlingen ist sicherlich nicht erste Sahne. Doch unter dem bewährten Dirigat von Howard Griffiths findet es zu bemerkenswerter Form. Ein sehr informatives Booklet ergänzt den gelungenen Abschluss. Danke!
    12 Symphonien op.3 Nr.1-6 & op.4 Nr.1-6

    12 Symphonien op.3 Nr.1-6 & op.4 Nr.1-6 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Summe der Bemühungen

    Nun nach dem Erscheinen der letzten Einzel-CD bringt cpo die Beck-Sinfonien auch kompackt in einer schönen Box heraus. Die Musik kommt wohl über einen gehobenen Unterhaltungswert hinaus. Dafür sind die Interpretation erste Klasse und machen - summa summarum - die Box doch zu einer lohnenden Anschaffung.
    Orchesterwerke Box 1

    Orchesterwerke Box 1 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Ein doppeltes Bravo

    Das erste Bravo: Wer sonst als cpo wagt sich an eine Gesamtausgabe der Orchesterwerke Hindemiths? Und das noch unter der Leitung eines einzigen Dirigenten? Man mag ja Hindemiths Musik mögen oder nicht, dieses Ende der 80/90er Jahre entstandene Mammutprojekt gehört ein großes BRAVO. Mit drei australischen Orchestern legt der leider schon verstorbene Dirigent Albert Interpretationen vor, die keinen Vergleich mit den großen Namen zu scheuen brauchen. Häufig - im wörtlichen Sinn - einzigartige Aufnahmen!
    Das zweite Bravo: cpo legt die GA der Hindemith-Werke in zwei Boxen neu auf. Die hier zu besprechende Box 1 enthält die großen sinfonischen Werke. Mein Farvorit: Die Sinfonie in Es (CD 4), wo man ahnen kann, dass Hindemith ein Bruckner-Verehrer war. Und: Endlich präsentiert cpo eine Box so, wie sie die CD-Freunde erwarten: Die 6 CDs stecken in stabilen, beschrifteten und schön gestalteten Papp-Hüllen und nicht in dünnen Papier-Hemdchen. Hinzu kommt ein fettes 71-seitiges Booklet.
    Doppelt BRAVO!
    Cembalokonzerte As-Dur & F-Dur

    Cembalokonzerte As-Dur & F-Dur (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Zwischen barockem und klassischem Stil

    So drückt es Dirigent und Solist Marcin Swiatkiewicz in dem sehr lesenswerten Artikel des Booklets (vgl. S. 7) aus und kennzeichnet damit den Stil von Janitschs Musik und findet gleichzeitig einen Grund, warum so viele Komponisten der Musikgeschichte in der Versenkung verschwanden. Gott sei Dank haben wir ja cpo (und auch noch andere Labels), die mit ihren Produktionen diesem bedauernswerten Umstand entgegen wirken. Ob immer alles eine CD-Aufnahme wert ist? Nun, in Sachen Janitsch kann sich der Hörer ein (Hör-)Bild machen. Schöne Musik ist das. Der frühe Haydn lässt grüßen oder die späten Bach-Söhne. Jedenfalls profitiert die Musik auch von den erstklassigen Interpreten. Historisch informiert und in keiner Besetzung beginnen die Werke zu leuchten: zwei kleine Sinfonien (je ca.10 Min) und zwei Cembalokonzerte (je ca. 17 Minuten). Ganz toll gemacht! Nur: Mit einer Gesamtspielzeit von 54 Minuten ist die Spielzeit der CD doch recht dürftig und ein "Füller" hätte sich angeboten. Egal. Auch so wird die CD ihre Freunde finden.
    Judicium Salomonis

    Judicium Salomonis (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    "Ausdruck sämtlicher Emotionen"

    Diese Feststellung Charpentiers über Carissimis Kompositionskunst (Booklet S. 20) mag vielleicht selber eine Emotion gewesen sein. Sicher, die eingespielten Motetten und (kleinen) Oratorien (ganze acht an der Zahl) sind hübsche Stücke, gut gemacht und nett anzuhören. Aber "Ausdruck sämtlicher Emotionen"? Das scheint eher auf das Spiel des Boston Early Musik Festival Ensembles zuzutreffen. In bewährter, hochprofessioneller Manier, vokal und instrumental perfekt harmonierend bieten die Musikerinnen und Musiker der "Bostoner" eine hörenswerte Inszenierung der Musik Carissimis. Ein dickes, informatives Booklet mit allen Texten rundet den erfreulichen Eindruck ab. Schön!
    Sämtliche Kantaten für  Tenor & Bass

    Sämtliche Kantaten für Tenor & Bass (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    23.04.2026
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Mal wieder was Neues

    Das weiß man gar nicht mehr und der ausgezeichnete Booklettext hilft einem auf die Sprünge: Die Kirchenkantate im frühen 18. Jahrhundert war eher kammermusikalisch ausgerichtet. Und eigentlich war es Bach, der die Kantate durch eine eher chorsinfonische Praxis „reformierte“ (s.Booklet S.7). Graupner gehörte noch zu denen, die die „alte“ Praxis pflegten und cpo lädt uns nun ein, das zu erleben, besser: zu erhören. Die neue Graupner-CD präsentiert sechs Kantaten für Tenor, Bass und Instrumenten, also ganz in der kammermusikalischen Tradition, ohne Chor. Sie sind alle recht kurz (max, 15 Min.) und ständig im Wechsel zwischen Arien und Rezitativen, in drei Kantaten auch mit Chorälen. Drei Kantaten nehmen eine Sonderstellung ein und bestehen nur aus drei, bzw. vier Arien. Für etwas Abwechslung ist also durchaus gesorgt. Auch wäre der Graupner nicht der Graupner, wenn er nicht auch kompositorisch immer mal wieder für Überraschungen sorgen würde und die Texte nicht musikalisch bestens versorgte. Das tut er aber und so machen die Kantaten durchaus Freude.
    Freude machen auch die Interpreten. Georg Poplutz ist ein prächtiger Tenor, der seine Partien glänzend meistert. Bassist(?) Dominik Wörner macht mich nicht ganz so glücklich. Graupner schreibt zuweilen in recht tiefer Basslage. Wörners baritonale Stimme kommt da vom Volumen her nicht so ganz hin. Die Wahl einer „echten“ Bassstimme wäre da m.E. passender gewesen. Florian Heyericks BachConsortist ist fast schon über jede Kritik erhaben. Fabelhaft machen die das! Fabelhaft auch das Booklet. Ausführliche Kommentaren und alle Texte sind zu finden. Prima: Mal wieder was Neues! Auf hohem Niveau.
    Symphonien op.4 Nr.4-6

    Symphonien op.4 Nr.4-6 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Beste Unterhaltung

    Mit dem Erscheinen der letzten drei Sinfonien Op.4 hat Stagione Frankfurt nun seine Gesamtaufnahme der Sinfonien den Franz Ignaz Beck abgeschlossen. Das ist schön. Zudem hat cpo die GA auch in einer geschmackvollen 4-CD-Box herausgebracht. Alle 12 Sinfonien op.3 und op.4 sind nun kompakt und sehr preiswert verfügbar. Als „Zugaben“ gibt es noch zwei Ouvertüren und vier kurze Ausschnitte aus seinem Melodram „Pandore“ oben drauf. Und? Was erwartet den Hörer? Da wäre erst einmal ein großartiges Orchester. Das auf Originalinstrumenten spielende Ensemble „La Stagione“ aus Frankfurt meistert die Kompositionen unter der Leitung von Michael Schneider auf temperamentvolle und virtuose Art und Weise und macht aus Becks Musik beste Unterhaltung. Nicht mehr? Das liegt sicher nicht an den Interpreten. Doch so interessant Becks Kompositionen auch sein mögen, über die „beste Unterhaltung“ kommen sie nicht hinaus und an Haydns Genialität nicht heran. Vielleicht wollte der Beck ja auch gar nicht mehr, als sein Publikum bestens unterhalten. Beck verzichtet auf effektvolle Instrumentation. Pauken und Trompeten fehlen. Auch deshalb stellt sich eine relative Gleichförmigkeit des Hörerlebnisses ein, das Beck aber zuweilen durch schöne musikalische Einfälle ausgleicht. Wie gesagt: Beste Unterhaltung. CD und Box werden durch schöne und informative Booklets ergänzt. Leider stecken die vier CDs in der Box wieder in dünnen Papier-Hemdchen. Egal. Eine besonders für das Repertoire wertvolle Veröffentlichung!
    Streichquartette Vol.2

    Streichquartette Vol.2 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Erneute Hörarbeit

    In der Rezension zu Vol.1 der Weigl-Streichquartette bei cpo würdigte ich die enorme Leistung des Thomas Christian Ensembles und die anspruchsvolle Hörarbeit, die Hörer der Streichquartette aufbringen müssen. Die neue Weigl-Quartett-CD ist da nicht anders.
    Wieder handelt es sich bei den Quartetten 6 und 4 um über halbstündige Werke. Hinzu kommen drei kurze Intermezzi. Und wieder fordert der Karl Weigl von seinen Hörern ganze Arbeit. Nichts zum Nebenherhören, keine kurzweiligen Einlagen, sondern kapitale
    „Brocken“, die man sich erarbeiten muss. Und wieder hilft der sehr ausführliche Kommentar im Booklet dabei, so dass die CD zu einem echten Kammermusik-Hörerlebnis werden kann. Wertvoll!
    Salterio obbligato

    Salterio obbligato (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Sehr schön!

    Wussten Sie, was ein „Salterio“ ist? Ich gebe zu: nein! Diese neue wunderschön gestaltete cpo-Neuheit hilft mir auf die Sprünge. Das Salterio ist der Vorläufer (seit 18. Jahrhundert) des Hackbretts. Die Saiten werden mit Klöppeln angeschlagen. Das klingt wunderbar, ungewohnt und intim. Sehr schön. Die Solistinnen und Solisten des nuova aspetto, allen voran die Salterio-Solistin Elisabeth Seitz, bringen den ganzen Zauber des Salterios in allen möglichen Ensembles zum Klingen, Das Programm wechselt zwischen Rezitativen, Arien, Motetten und Instrumentalstücken. Der Klang des Saltertio ist allgegenwärtig. Besonders schön in dem Salterio-Konzert (Track 7) von Comaposada. Toll ist das alles und besonders schön interpretiert. So manchmal klingt das nach Harfe. Ist es aber nicht! Sehr schön – und das sei nochmals betont – ist auch die CD-Verpackung: ein geschmackvoll bebildertes Papp-Klappalbum mit Einstecktasche für das sehr informative Booklet. Toll! Sehr nobel! Auch ein edles Geschenk – oder Selberschenken.
    Symphonie Nr. 2 c-moll op.85

    Symphonie Nr. 2 c-moll op.85 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Wieder unverständlich

    In meiner Rezension zu seiner 3.Sinfonie vermerkte ich schon, wie unverständlich es ist, dass solche Musik so in Vergessenheit geraten konnte. Die gleiche Feststellung gilt auch für die Aufnahme seiner 2.Sinfonie und seines "Falstaff". Wieso nur? Erklärlich wird das wohl nur an der "Vormachtstellung der Großen" und ggf. auch an einem Überangebot an Sinfonik der Spätromantik. Denn da schläft tatsächlich noch viel in den Schubladen. Schön, dass Dirigent Stockhammer und das RSB Berlin dem in Sachen Kaun nun ein Ende setzen. Denn man höre selbst: Das ist große Sinfonik! Vielleicht in manchen Teilen nicht ganz große, aber doch zu Schade, um nicht aufgeführt zu werden. Und das machen die Musiker aus der Berlin und die Techniker ganz ausgezeichnet. Toll! Kann man nur hoffen, dass die Kaun-Reihe weitergeht.
    Sinfonias

    Sinfonias (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Goldstücke

    Naja, was hätte der Graupner geleistet, wenn er statt Bach die Stelle als Thomaskantor in Leipzig bekommen hätte. Eines ist sicher: Er hätte viel Kirchenmusik komponieren müssen und wir könnten uns wohl kaum an einer so großen Auswahl an Orchestermusik erfreuen, wie sie uns jetzt vorliegt. Eine schöne Auswahl in bestechender Interpretation präsentiert Dirigent Florian Heyerick mit Il Gardellino auf dieser neuen cpo-Do-CD. 10 Sinfonien in unterschiedlichen Längen und Besetzungen und eine Ouvertüre und Intrada zeigen Graupner als einen begnadeten Orchesterkomponisten voller Ideen und die Interpreten als ideale Verwalter dieser Kunst. Das Booklet liefert informative Texte und der Klang ist sauber und durchsichtig. Was will man mehr? Goldstücke!
    Die Straßensängerin

    Die Straßensängerin (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.03.2026
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    "Wie aus der Pistole geschossen"

    Mit etwas Bauchschmerzen zitiere ich die Formulierung aus dem Booklet (S.5), die kennzeichnen soll, in welchem Tempo der Leo Fall seine Operette zu Papier brachte. Die Handlung ist uns ja seit "My fair Lady" bestens bekannt. Leo Falls Operette von 1921 hat jedoch nicht ansatzweise die Popularität von Loewe Musical erzielt, das erst 1956 uraufgeführt wurde. Dabei haben beide den Pygmalion-Stoff von Shaw adaptiert, der die Geschichte vom Blumenmädchen (hier Straßensängerin) zur feinen Lady beschreibt. Natürlich hat Loewes Musik den typischen Musical-Schwung. Doch auch Leo Falls Stück hat Feuer, Temperament und das ganz typische Operetten-Flair. Dafür sorgt das kompetente Ensemble aus Leipzig unter Leitung von Tobias Engelt. Die kennen sich aus mit stilgerechten Interpetationen. Die sängerischen Leistungen sind durchweg gut, die instrumentalen noch besser. Da es sich um keine Live-Aufnahme sondern eine Studio-Produktion handelt, stimmt auch die Technik. Eine schöne Ergänzung des Repertoires.
    Bass-Kantaten

    Bass-Kantaten (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.03.2026
    Booklet:
    3 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Für Spezialisten

    Immer wieder bringt cpo Aufnahmen auf den Markt, die zu den Randbereichen zählen, echte Raritäten eben. Diese Kantaten-CD Stradellas gehört dazu. Vier Kantaten versammeln sich da und handeln von Helden, Weisen und Tyrannen. So kann man die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen ansprechen. Und das gelingt Bariton Mauro Borgioni vortrefflich. Sicher, in den tiefen Lagen schwächelt er etwas, aber was die Gestaltung angeht: bestens! Ergänzt wird das Programm von zwei Instrumentalstücken, hervorragend interpretiert von den Solisten der Gruppo Cameristico. Das Booklet enthält alle Texte. Leider nicht in deutscher Übersetzung. Eine CD für Spezialisten!
    Streichquartett Nr. 4 e-moll op.66

    Streichquartett Nr. 4 e-moll op.66 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Weiter auf hohem Niveau

    Zu Gernsheims groß angelegten Streichquartetten (wieder beide über eine halbe Stunde Dauer) wurde schon manches geschreiben, u.a auch seine angebliche Brahms-Nähe. Natürlich kann man - auch wenn man diese beiden eingespielten Stücke hört - wieder Ähnlichkeiten feststellen. Aber man sollte ehrlich sein: Bei vielen Kompositionen verschiedener Komponisten kann man immer wieder "Verwandtschaften" erkennen, wenn man sie denn erkennen will. Ich will das gar nicht, sondern genieße diese beiden Gernsheim-Stücke, die vom Diogenes Quartett vorbildlich eingespielt wurden. Das lohnt sich für jeden Kammermusikfreund. Brahms hin oder her...!
    Symphonien Nr.1-9 / Werke für Kammerorchester (erweiterte Neuauflage)

    Symphonien Nr.1-9 / Werke für Kammerorchester (erweiterte Neuauflage) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.03.2026
    Booklet:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Ein starkes Stück

    Das sind schon „starke Stücke“ – im absolut positiven Sinn gemeint - , die cpo da nach und nach auf den Markt bringt. Wunderbare Sammlungen und Gesamtausgaben in schön gestalteten Papp-Boxen. Zudem ausgestattet mit umfangreichen Booklets. Leider die CDs in dünnen Papierhemdchen.
    Dies neue „starke Stück“ ist die GA der Orchesterwerke von Egon Wellesz, seine acht Sinfonien und sechs Werke mit Kammerorchester. Das ist tolle Musik und niemand muss Angst vor zu schrägen, gar atonalen Tönen haben. Klar der Wellesz stürzt sich auch in harmonische Innvationen. Doch immer hat er auch den Hörer im Blick, der seine Musik verstehen und „mögen“ muss. Die Aufnahmen mit dem ORF-Orchester und Ensemble Kontrapunkt machen das „Mögen“ leichter. Sehr gute Interpretationen bestens aufgenommen. Wieder einmal ein jpo-Lichtblick am zuweilen so eintönigen Repertoire-Himmel.
    1 bis 25 von 1047 Rezensionen
    1
    2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42
    Vertrag widerrufen
    Newsletter abonnieren
    FAQ- und Hilfethemen
    • Über jpc

    • Das Unternehmen
    • Unser Blog
    • Großhandel und Partnerprogramm
    MasterCard VISA Amex Diners Club PayPal
    DHL
    • AGB
    • Versandkosten
    • Datenschutzhinweise
    • Barrierefreiheitserklärung
    • Impressum
    • Kontakt
    • Hinweise zur Batterierücknahme
    * Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
    ** Alle durchgestrichenen Preise (z. B. EUR 12,99) beziehen sich auf die bislang in diesem Shop angegebenen Preise oder – wenn angegeben – auf einen limitierten Sonderpreis.
    © jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH
    • jpc.de – Leidenschaft für Musik
    • Startseite
    • Feed
    • Pop/Rock
    • Jazz
    • Klassik
    • Vinyl
    • Filme
    • Bücher
    • Noten
    • %SALE%
    • Weitere Bereiche
      • Themenshops
      • Vom Künstler signiert
      • Zeitschriften
      • Zubehör und Technik
      • Geschenkgutscheine
    • Hilfe
    • Anmelden
    • Konto anlegen
    • Datenschutzhinweise
    • Impressum
    • Kontakt