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    meiernberg Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 30. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 15647

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    1040 Rezensionen

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    Symphonisches Gedicht "Der Traum ein Leben"

    Symphonisches Gedicht "Der Traum ein Leben" (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.05.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Bloß gut!

    "Lassen's die faden Sinfonien und schreiben Sie fesche Walzer", soll der Walzer-König Johann Strauß seinem Namenfetter Oscar geraten haben (Booklet S. 5). Bloß gut, dass der Oscar sich an den Rat nicht gehalten hat. Nun gut, Sinfonien sind es nicht geworden. Doch sinfonische Werke allemal. Die haben ihm zwar nicht zum Erfolg verholfen - wie schließlich seine Operetten -, doch hörenswert sind sie wirklich. cpo macht's wieder einmal möglich und bringt nun schon die zweite CD mit sinfonischer Musik heraus. Die Neuheit enthält das dreiteilige sinfonische Poem "Der Traum ein Leben", das mit einem wunderbaren Teil beginnt, in dem die die Musik eine wunderbare pastorale Stimmung erzeugt. Was folgt ist das dreiviertelstündige Ballett "Die Prinzessin von Tragant". Die 15 Teile folgen einer etwas trivialen Handlung, bringen aber sehr schöne Melodien hervor und werfen schon ein Bild auf den zauberhaften "Melodienerfinder" Straus. Dirigent Theis und das Brandenburger Orchester agieren engagiert und kompetent. Ein besonderes Lob verdient diesmal die Aufnahmetechnik. Unerhört plastisch und durchhörbar lassen sich alle Instrumente bestens orten und verhelfen zu einem tollen Hörerlebnis - auch für HiFi-Freaks. Prima!
    Orchesterwerke

    Orchesterwerke (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.05.2026
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Aus alt mach neu!

    An dieses Motto scheint sich cpo seit einiger Zeit zu halten. Wiederveröffentlichungen erscheinen nun nicht mehr in den umweltschädlichen Plastik-Jewel-Cases, sondern in schmucken Papp-Klapp-Boxen. cpo ist ziemlich spät auf diese Idee gekommen. Dass sie nun Wirklichkeit wird, ist mehr als zu begrüßen. Besonders zu begrüßen ist dies bei der neuen Box der Orchesterwerke u.a. von Hermann Goetz. Waren die drei CDs zuvor in den Plastik-Kasten gesteckt und durch die drei Einzel-Booklets ergänzt, so finden sie sich nun - leider in dünne Papierhemdchen gesteckt - in einer schmucken Papp-Box. Das Art-Design ist geblieben. Aber aus drei Booklets wurde nun eines mit 31 Seiten. Sehr informativ. Trotzdem: Lupe bereit legen. Die Schrift ist (zu) klein. Doch: Meckern kann man immer - wenn man will. Fazit: eine gelungene Wiederveröffentlichung zu einem unschlagbaren Preis!
    Sämtliche Orchesterwerke

    Sämtliche Orchesterwerke (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Eigenwillig schön

    Der gute Jan Dismas war - so kann man nachlesen - sein ganzes musikalisches Leben lang Kontrabassist im Dresdner Hoforchester. Nicht gerade eine herausgehobene musikalische Position. So ganz im Stillen komponierte Zelenka und schuf ein erstaunliches Gesamtwerk. cpo hat nun diese Gesamtaufnahme seines orchestralen Schaffens aus den Jahren 1996-98 in einer schmucken Box neu herausgebracht. Das lohnt. Denn das "Neu Eröffnete Orchester" aus dem Hohen Norden liefert exemplarische Interpretationen ab, auf historischen Instrumenten wunderbar temperamentvoll und stilsicher. Der Musikfreund kann so einen Komponisten und sein Werk kennenlernen, das nur so vor Ideen, Überraschungen und Eigenwilligkeiten wimmelt. Sehr schön! So auch das umfangreiche, 39-seitige Booklet, das bestens informiert. An den bedauerlichen Tatbestand der "CDs in dünnen Papierhemdchen" muss man sich wohl gewöhnen. Doch auch so: Ein musikalisches "Muss" zum absoluten Schnäppchen-Preis.
    Symphonien Nr.1 & 6

    Symphonien Nr.1 & 6 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Gut Ding will Weile haben

    Na endlich! Lange hat es gedauert, bis der Zyklus der sechs Woyrsch-Sinfonien abgeschlossen wurde. Jetzt ist es geschafft!. Für die letzte Folge wurden Orchester und Dirigent gewechselt. Warum auch immer - nicht zum Nachteil! Das hohe Niveau wurde gehalten. Die 1.Sinfonie bleibt im traditionellen Rahmen und breitet sich in vier Sätzen und über 36 Minuten hochromantisch aus. Sehr schön! Eine Besonderheit ist die 6.Sinfonie. Mit ihren knapp 20 Minuten und drei liturgisch überschiebenen Sätzen das letzte Orchesterwerk des Felix Woyrsch erschien die Partitur erst 2021 (!!) im Druck (vgl. Booklet S.10). Das stelle man sich mal vor: nach 80 Jahren! Da ist die Dauer des cpo-Woyrsch-Zyklus ja ein Klacks gegen! Das Orchester aus Reutlingen ist sicherlich nicht erste Sahne. Doch unter dem bewährten Dirigat von Howard Griffiths findet es zu bemerkenswerter Form. Ein sehr informatives Booklet ergänzt den gelungenen Abschluss. Danke!
    12 Symphonien op.3 Nr.1-6 & op.4 Nr.1-6

    12 Symphonien op.3 Nr.1-6 & op.4 Nr.1-6 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Summe der Bemühungen

    Nun nach dem Erscheinen der letzten Einzel-CD bringt cpo die Beck-Sinfonien auch kompackt in einer schönen Box heraus. Die Musik kommt wohl über einen gehobenen Unterhaltungswert hinaus. Dafür sind die Interpretation erste Klasse und machen - summa summarum - die Box doch zu einer lohnenden Anschaffung.
    Orchesterwerke Box 1

    Orchesterwerke Box 1 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Ein doppeltes Bravo

    Das erste Bravo: Wer sonst als cpo wagt sich an eine Gesamtausgabe der Orchesterwerke Hindemiths? Und das noch unter der Leitung eines einzigen Dirigenten? Man mag ja Hindemiths Musik mögen oder nicht, dieses Ende der 80/90er Jahre entstandene Mammutprojekt gehört ein großes BRAVO. Mit drei australischen Orchestern legt der leider schon verstorbene Dirigent Albert Interpretationen vor, die keinen Vergleich mit den großen Namen zu scheuen brauchen. Häufig - im wörtlichen Sinn - einzigartige Aufnahmen!
    Das zweite Bravo: cpo legt die GA der Hindemith-Werke in zwei Boxen neu auf. Die hier zu besprechende Box 1 enthält die großen sinfonischen Werke. Mein Farvorit: Die Sinfonie in Es (CD 4), wo man ahnen kann, dass Hindemith ein Bruckner-Verehrer war. Und: Endlich präsentiert cpo eine Box so, wie sie die CD-Freunde erwarten: Die 6 CDs stecken in stabilen, beschrifteten und schön gestalteten Papp-Hüllen und nicht in dünnen Papier-Hemdchen. Hinzu kommt ein fettes 71-seitiges Booklet.
    Doppelt BRAVO!
    Cembalokonzerte As-Dur & F-Dur

    Cembalokonzerte As-Dur & F-Dur (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Zwischen barockem und klassischem Stil

    So drückt es Dirigent und Solist Marcin Swiatkiewicz in dem sehr lesenswerten Artikel des Booklets (vgl. S. 7) aus und kennzeichnet damit den Stil von Janitschs Musik und findet gleichzeitig einen Grund, warum so viele Komponisten der Musikgeschichte in der Versenkung verschwanden. Gott sei Dank haben wir ja cpo (und auch noch andere Labels), die mit ihren Produktionen diesem bedauernswerten Umstand entgegen wirken. Ob immer alles eine CD-Aufnahme wert ist? Nun, in Sachen Janitsch kann sich der Hörer ein (Hör-)Bild machen. Schöne Musik ist das. Der frühe Haydn lässt grüßen oder die späten Bach-Söhne. Jedenfalls profitiert die Musik auch von den erstklassigen Interpreten. Historisch informiert und in keiner Besetzung beginnen die Werke zu leuchten: zwei kleine Sinfonien (je ca.10 Min) und zwei Cembalokonzerte (je ca. 17 Minuten). Ganz toll gemacht! Nur: Mit einer Gesamtspielzeit von 54 Minuten ist die Spielzeit der CD doch recht dürftig und ein "Füller" hätte sich angeboten. Egal. Auch so wird die CD ihre Freunde finden.
    Judicium Salomonis

    Judicium Salomonis (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    "Ausdruck sämtlicher Emotionen"

    Diese Feststellung Charpentiers über Carissimis Kompositionskunst (Booklet S. 20) mag vielleicht selber eine Emotion gewesen sein. Sicher, die eingespielten Motetten und (kleinen) Oratorien (ganze acht an der Zahl) sind hübsche Stücke, gut gemacht und nett anzuhören. Aber "Ausdruck sämtlicher Emotionen"? Das scheint eher auf das Spiel des Boston Early Musik Festival Ensembles zuzutreffen. In bewährter, hochprofessioneller Manier, vokal und instrumental perfekt harmonierend bieten die Musikerinnen und Musiker der "Bostoner" eine hörenswerte Inszenierung der Musik Carissimis. Ein dickes, informatives Booklet mit allen Texten rundet den erfreulichen Eindruck ab. Schön!
    Sämtliche Kantaten für  Tenor & Bass

    Sämtliche Kantaten für Tenor & Bass (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    23.04.2026
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Mal wieder was Neues

    Das weiß man gar nicht mehr und der ausgezeichnete Booklettext hilft einem auf die Sprünge: Die Kirchenkantate im frühen 18. Jahrhundert war eher kammermusikalisch ausgerichtet. Und eigentlich war es Bach, der die Kantate durch eine eher chorsinfonische Praxis „reformierte“ (s.Booklet S.7). Graupner gehörte noch zu denen, die die „alte“ Praxis pflegten und cpo lädt uns nun ein, das zu erleben, besser: zu erhören. Die neue Graupner-CD präsentiert sechs Kantaten für Tenor, Bass und Instrumenten, also ganz in der kammermusikalischen Tradition, ohne Chor. Sie sind alle recht kurz (max, 15 Min.) und ständig im Wechsel zwischen Arien und Rezitativen, in drei Kantaten auch mit Chorälen. Drei Kantaten nehmen eine Sonderstellung ein und bestehen nur aus drei, bzw. vier Arien. Für etwas Abwechslung ist also durchaus gesorgt. Auch wäre der Graupner nicht der Graupner, wenn er nicht auch kompositorisch immer mal wieder für Überraschungen sorgen würde und die Texte nicht musikalisch bestens versorgte. Das tut er aber und so machen die Kantaten durchaus Freude.
    Freude machen auch die Interpreten. Georg Poplutz ist ein prächtiger Tenor, der seine Partien glänzend meistert. Bassist(?) Dominik Wörner macht mich nicht ganz so glücklich. Graupner schreibt zuweilen in recht tiefer Basslage. Wörners baritonale Stimme kommt da vom Volumen her nicht so ganz hin. Die Wahl einer „echten“ Bassstimme wäre da m.E. passender gewesen. Florian Heyericks BachConsortist ist fast schon über jede Kritik erhaben. Fabelhaft machen die das! Fabelhaft auch das Booklet. Ausführliche Kommentaren und alle Texte sind zu finden. Prima: Mal wieder was Neues! Auf hohem Niveau.
    Symphonien op.4 Nr.4-6

    Symphonien op.4 Nr.4-6 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Beste Unterhaltung

    Mit dem Erscheinen der letzten drei Sinfonien Op.4 hat Stagione Frankfurt nun seine Gesamtaufnahme der Sinfonien den Franz Ignaz Beck abgeschlossen. Das ist schön. Zudem hat cpo die GA auch in einer geschmackvollen 4-CD-Box herausgebracht. Alle 12 Sinfonien op.3 und op.4 sind nun kompakt und sehr preiswert verfügbar. Als „Zugaben“ gibt es noch zwei Ouvertüren und vier kurze Ausschnitte aus seinem Melodram „Pandore“ oben drauf. Und? Was erwartet den Hörer? Da wäre erst einmal ein großartiges Orchester. Das auf Originalinstrumenten spielende Ensemble „La Stagione“ aus Frankfurt meistert die Kompositionen unter der Leitung von Michael Schneider auf temperamentvolle und virtuose Art und Weise und macht aus Becks Musik beste Unterhaltung. Nicht mehr? Das liegt sicher nicht an den Interpreten. Doch so interessant Becks Kompositionen auch sein mögen, über die „beste Unterhaltung“ kommen sie nicht hinaus und an Haydns Genialität nicht heran. Vielleicht wollte der Beck ja auch gar nicht mehr, als sein Publikum bestens unterhalten. Beck verzichtet auf effektvolle Instrumentation. Pauken und Trompeten fehlen. Auch deshalb stellt sich eine relative Gleichförmigkeit des Hörerlebnisses ein, das Beck aber zuweilen durch schöne musikalische Einfälle ausgleicht. Wie gesagt: Beste Unterhaltung. CD und Box werden durch schöne und informative Booklets ergänzt. Leider stecken die vier CDs in der Box wieder in dünnen Papier-Hemdchen. Egal. Eine besonders für das Repertoire wertvolle Veröffentlichung!
    Streichquartette Vol.2

    Streichquartette Vol.2 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.04.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Erneute Hörarbeit

    In der Rezension zu Vol.1 der Weigl-Streichquartette bei cpo würdigte ich die enorme Leistung des Thomas Christian Ensembles und die anspruchsvolle Hörarbeit, die Hörer der Streichquartette aufbringen müssen. Die neue Weigl-Quartett-CD ist da nicht anders.
    Wieder handelt es sich bei den Quartetten 6 und 4 um über halbstündige Werke. Hinzu kommen drei kurze Intermezzi. Und wieder fordert der Karl Weigl von seinen Hörern ganze Arbeit. Nichts zum Nebenherhören, keine kurzweiligen Einlagen, sondern kapitale
    „Brocken“, die man sich erarbeiten muss. Und wieder hilft der sehr ausführliche Kommentar im Booklet dabei, so dass die CD zu einem echten Kammermusik-Hörerlebnis werden kann. Wertvoll!
    Salterio obbligato

    Salterio obbligato (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Sehr schön!

    Wussten Sie, was ein „Salterio“ ist? Ich gebe zu: nein! Diese neue wunderschön gestaltete cpo-Neuheit hilft mir auf die Sprünge. Das Salterio ist der Vorläufer (seit 18. Jahrhundert) des Hackbretts. Die Saiten werden mit Klöppeln angeschlagen. Das klingt wunderbar, ungewohnt und intim. Sehr schön. Die Solistinnen und Solisten des nuova aspetto, allen voran die Salterio-Solistin Elisabeth Seitz, bringen den ganzen Zauber des Salterios in allen möglichen Ensembles zum Klingen, Das Programm wechselt zwischen Rezitativen, Arien, Motetten und Instrumentalstücken. Der Klang des Saltertio ist allgegenwärtig. Besonders schön in dem Salterio-Konzert (Track 7) von Comaposada. Toll ist das alles und besonders schön interpretiert. So manchmal klingt das nach Harfe. Ist es aber nicht! Sehr schön – und das sei nochmals betont – ist auch die CD-Verpackung: ein geschmackvoll bebildertes Papp-Klappalbum mit Einstecktasche für das sehr informative Booklet. Toll! Sehr nobel! Auch ein edles Geschenk – oder Selberschenken.
    Symphonie Nr. 2 c-moll op.85

    Symphonie Nr. 2 c-moll op.85 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Wieder unverständlich

    In meiner Rezension zu seiner 3.Sinfonie vermerkte ich schon, wie unverständlich es ist, dass solche Musik so in Vergessenheit geraten konnte. Die gleiche Feststellung gilt auch für die Aufnahme seiner 2.Sinfonie und seines "Falstaff". Wieso nur? Erklärlich wird das wohl nur an der "Vormachtstellung der Großen" und ggf. auch an einem Überangebot an Sinfonik der Spätromantik. Denn da schläft tatsächlich noch viel in den Schubladen. Schön, dass Dirigent Stockhammer und das RSB Berlin dem in Sachen Kaun nun ein Ende setzen. Denn man höre selbst: Das ist große Sinfonik! Vielleicht in manchen Teilen nicht ganz große, aber doch zu Schade, um nicht aufgeführt zu werden. Und das machen die Musiker aus der Berlin und die Techniker ganz ausgezeichnet. Toll! Kann man nur hoffen, dass die Kaun-Reihe weitergeht.
    Sinfonias

    Sinfonias (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Goldstücke

    Naja, was hätte der Graupner geleistet, wenn er statt Bach die Stelle als Thomaskantor in Leipzig bekommen hätte. Eines ist sicher: Er hätte viel Kirchenmusik komponieren müssen und wir könnten uns wohl kaum an einer so großen Auswahl an Orchestermusik erfreuen, wie sie uns jetzt vorliegt. Eine schöne Auswahl in bestechender Interpretation präsentiert Dirigent Florian Heyerick mit Il Gardellino auf dieser neuen cpo-Do-CD. 10 Sinfonien in unterschiedlichen Längen und Besetzungen und eine Ouvertüre und Intrada zeigen Graupner als einen begnadeten Orchesterkomponisten voller Ideen und die Interpreten als ideale Verwalter dieser Kunst. Das Booklet liefert informative Texte und der Klang ist sauber und durchsichtig. Was will man mehr? Goldstücke!
    Die Straßensängerin

    Die Straßensängerin (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.03.2026
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    "Wie aus der Pistole geschossen"

    Mit etwas Bauchschmerzen zitiere ich die Formulierung aus dem Booklet (S.5), die kennzeichnen soll, in welchem Tempo der Leo Fall seine Operette zu Papier brachte. Die Handlung ist uns ja seit "My fair Lady" bestens bekannt. Leo Falls Operette von 1921 hat jedoch nicht ansatzweise die Popularität von Loewe Musical erzielt, das erst 1956 uraufgeführt wurde. Dabei haben beide den Pygmalion-Stoff von Shaw adaptiert, der die Geschichte vom Blumenmädchen (hier Straßensängerin) zur feinen Lady beschreibt. Natürlich hat Loewes Musik den typischen Musical-Schwung. Doch auch Leo Falls Stück hat Feuer, Temperament und das ganz typische Operetten-Flair. Dafür sorgt das kompetente Ensemble aus Leipzig unter Leitung von Tobias Engelt. Die kennen sich aus mit stilgerechten Interpetationen. Die sängerischen Leistungen sind durchweg gut, die instrumentalen noch besser. Da es sich um keine Live-Aufnahme sondern eine Studio-Produktion handelt, stimmt auch die Technik. Eine schöne Ergänzung des Repertoires.
    Bass-Kantaten

    Bass-Kantaten (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.03.2026
    Booklet:
    3 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Für Spezialisten

    Immer wieder bringt cpo Aufnahmen auf den Markt, die zu den Randbereichen zählen, echte Raritäten eben. Diese Kantaten-CD Stradellas gehört dazu. Vier Kantaten versammeln sich da und handeln von Helden, Weisen und Tyrannen. So kann man die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen ansprechen. Und das gelingt Bariton Mauro Borgioni vortrefflich. Sicher, in den tiefen Lagen schwächelt er etwas, aber was die Gestaltung angeht: bestens! Ergänzt wird das Programm von zwei Instrumentalstücken, hervorragend interpretiert von den Solisten der Gruppo Cameristico. Das Booklet enthält alle Texte. Leider nicht in deutscher Übersetzung. Eine CD für Spezialisten!
    Streichquartett Nr. 4 e-moll op.66

    Streichquartett Nr. 4 e-moll op.66 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.03.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Weiter auf hohem Niveau

    Zu Gernsheims groß angelegten Streichquartetten (wieder beide über eine halbe Stunde Dauer) wurde schon manches geschreiben, u.a auch seine angebliche Brahms-Nähe. Natürlich kann man - auch wenn man diese beiden eingespielten Stücke hört - wieder Ähnlichkeiten feststellen. Aber man sollte ehrlich sein: Bei vielen Kompositionen verschiedener Komponisten kann man immer wieder "Verwandtschaften" erkennen, wenn man sie denn erkennen will. Ich will das gar nicht, sondern genieße diese beiden Gernsheim-Stücke, die vom Diogenes Quartett vorbildlich eingespielt wurden. Das lohnt sich für jeden Kammermusikfreund. Brahms hin oder her...!
    Symphonien Nr.1-9 / Werke für Kammerorchester (erweiterte Neuauflage)

    Symphonien Nr.1-9 / Werke für Kammerorchester (erweiterte Neuauflage) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.03.2026
    Booklet:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Ein starkes Stück

    Das sind schon „starke Stücke“ – im absolut positiven Sinn gemeint - , die cpo da nach und nach auf den Markt bringt. Wunderbare Sammlungen und Gesamtausgaben in schön gestalteten Papp-Boxen. Zudem ausgestattet mit umfangreichen Booklets. Leider die CDs in dünnen Papierhemdchen.
    Dies neue „starke Stück“ ist die GA der Orchesterwerke von Egon Wellesz, seine acht Sinfonien und sechs Werke mit Kammerorchester. Das ist tolle Musik und niemand muss Angst vor zu schrägen, gar atonalen Tönen haben. Klar der Wellesz stürzt sich auch in harmonische Innvationen. Doch immer hat er auch den Hörer im Blick, der seine Musik verstehen und „mögen“ muss. Die Aufnahmen mit dem ORF-Orchester und Ensemble Kontrapunkt machen das „Mögen“ leichter. Sehr gute Interpretationen bestens aufgenommen. Wieder einmal ein jpo-Lichtblick am zuweilen so eintönigen Repertoire-Himmel.
    Kirill Petrenko conducts Josef Suk

    Kirill Petrenko conducts Josef Suk (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.03.2026
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    "Des Suks neue Kleider"

    So oder so ähnlich könnte man (humorvoll) die neue "Verpackungsstrategie" von cpo nennen: weg von den Plastik-Cases hin zu Papp-Schachteln. Das ist sehr lobenswert, weil es Platz spart und die Umwelt entlastet. So auch mit dieser Suk-Box. Über die Qualität der Aufnahme kann man streiten. Ich finde sie toll und die Leistung des Berliner Orchesters ganz erstaunlich! Da hat Dirigent Petrenko gute Arbeit geleistet. Wenn man bei cpo nun noch die dünnen, plastikgefütterten Papierhemden abschaffen würde und Papphüllen wählte, dann wäre das ganz toll. So nur toll!
    Ein Kommentar
    Anonym
    06.04.2026

    Papierhemdchen? ...

    ... sind sicherlich ein substantieller Einwand zum gewohnten jewelcase, oder? Musikalisch hat sich doch zu Ihrer Vor-Rezension wohl nichts geändert, die Suk-Werke klingen unter Petrenko nach wie vor erstklassig. gmr.
    Kammermusik (erweiterte Neuauflage)

    Kammermusik (erweiterte Neuauflage) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.02.2026
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Boxen-Lob und -Tadel

    Die Einzelaufnahmen der Quartette, Trios etc. sind nach dem Erscheinen zumeist schon gebührend gewürdigt worden. Wunderbare Stücke, erstklassig interpretiert. An dieser Stelle soll jedoch von mir (letztmalig) die "Boxenpolitik" von cpo kommentiert werden. Denn einiges gibt es dazu doch zu sagen. Primär das Positive: Es ist ganz toll, dass cpo mehr und mehr dazu übergeht, Gesamtausgaben oder Sammlungen als Wiederveröffentlichungen sehr preiswert zu veröffentlichen. Manchmal auch mit aktuellen Ergänzungen - wie bei dieser Pfitzner-Box. Präsentiert werden diese Boxen - Gott sei Dank - nicht mehr in den umweltschädlichen Plastik-Cases, sondern in schön gestalteten Papp-Schachteln zum Aufklappen. Das ist sehr erfreulich. Zudem wird den Boxen i.d.R. ein sehr umfangreiches Booklet beigelegt. Alles schön und gut. Doch es ginge noch besser: Bis auf wenige Ausnahmen wurden die CDs der Boxen in dünne, weiße, mit Plastik gefütterte Papierhemdchen gesteckt, was den durch die Papp-Schachteln erzielten Umweltvorteil konterkariert. Zudem entsteht ein Nachteil im Handling: Um bei vielen Tracks eine bestimmte Nummer zu finden, muss man erst im Booklet nachblättern, um CD und Trackstelle zu finden. Wieviel einfacher, praktischer und stabiler wären da die von anderen Labeln zumeist bevorzugten Papp-Hüllen, die ausführlich bebildert, beschriftet und viel stabiler sind. Zudem beklage ich die fehlenden Gesangstexte und Libretti bei Opern o.ä.. Die finden sich nicht mehr im Booklet, sondern müssen extra downgeloadet werden. Nicht gerade praktisch. Denn die Texte muss man dann noch ausdrucken und schließlich: Wohin mit dem Text? Ein letzter Hinweis: In vielen Booklets wurde wohl aus Platzersparnis ein so kleiner Schrifttyp gewählt, dass manche Leser erst nach einer Lupe greifen müssen. Sollten ein paar Seiten mehr zu geringen Mehrkosten führen, gerade Leute mit schwächeren Augen würden es cpo danken. Soweit Lob und Tadel. Wohl gemerkt: Ich bin ein echter cpo-Fan! Deshalb erlaube ich mir diese - auch kritischen - Hinweise, weil sie dazu dienen sollen, die Produkte dieses außergewöhnlichen Klassik-Labels zu verbessern. Vielleicht tut sich da ja noch was...!?
    Orchesterwerke

    Orchesterwerke (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.02.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Gelungene Reverenz

    Wenn man den Lebenslauf der Mel (eigentlich: Melanie) im Booklet gelesen hat (sofern man die schrecklich keine Schrift entziffern konnte), kann man nur zu einem Schluss kommen: Dieser Frau die Reverenz zu erweisen, ist mehr als berechtigt und schon längst überfällig. cpo (natürlich cpo!!) hilft diesem Missstand nun ab und legt eine CD mit 16 Stücken vor, die Mel Bonis' Orchesterschaffen ausmachen, häufig Orchestrierungen von Klavierwerken. So auch das Hauptwerk auf dieser CD, die drei Frauen-Skizzen: Cleopatra, Ophelia und Salome. Zum Ende des Programm finden sich drei Lieder für Soli und Chor. Hört man das Programm durch, so vernimmt man eine bedeutende Stimme des französischen Impressionismus, die sich hinter den ach so bekannten Kollegen nicht zu verstecken braucht. Auch deshalb, weil die Interpretationen mit den zwei Solistinnen und WDR-Kräften in besten Händen liegen. Dirigent Joseph Bastian führt das ganze Unternehmen souverän zum Ziel. Das Booklet ist prima, wenn auch - wie schon gesagt - man für die kleine Schrift fast eine Lupe braucht. Liebe cpo-Leute: lieber eine Seite mehr und dafür eine größere Schrift!. Eine tadellose Aufnahmetechnik ist ja mittlerweile Standard. Eine wertvolle Veröffentlichung.
    Walzer, Intermezzi, Märsche - "Wiener Praterleben"

    Walzer, Intermezzi, Märsche - "Wiener Praterleben" (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.02.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Gute-Laune-Musik

    Wer kennt ihn nicht den schmissigen Sportpalast-Walzer mit den nachdrücklichen Pfeifen-Einwürfen. Wer schon mal da war, pfeift mit. Toll ist das! Weniger toll ist, dass wohl nur wenige die "Quelle", den Ursprung dieses besonders in Berlin so populären Musikstücks "Wiener Praterleben" (im Original ohne Pfeifen) kennen. cpo schafft nun mit dieser neuen CD und insgesamt 13 Walzern, Märschen und Intermezzi des Berliner Komponisten Siegfried Translateur Abhilfe. Nun, der CD-Titel "Wiener Praterleben" suggeriert Wien als Austragungsort. Schnell wird aber im Booklet klar, dass Berlin das Zentrum seines Lebens war, das so tragisch im KZ endete. Wie heißt es im Booklet so schön: "Ein liebenswürdiger Meister der leichten Muse". So ist es! Wer mal verdrießlich oder schlecht gestimmt ist, der greife zur "leichten Muse" des Translateur und darf auch mal getrost zum "Wiener Praterleben" pfeifen. Die Nürnberger Sinfoniker unter Dirigent Horstmann untersützen diese "Therapie" nach besten Kräften. Eine schöne CD, die nur Freude macht.
    Der Prinz von Schiras (Operette in 3 Akten)

    Der Prinz von Schiras (Operette in 3 Akten) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.02.2026
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Muss man das mögen?

    Ja oder Nein. Die Antwort muss jeder Musikfreund selber finden. Und das ist gar nicht so leicht. Denn mit dieser musikalischen Stilmixtur, in die Joseph Beer seine High-Society-Liebesgeschichte verpackt, muss man erst einmal verdauen. Und dann: Entweder man verträgt sie und bewundert das Stück oder - na ja - man kommt nicht klar damit, weil man die ganze Szene für überreizt hält. Ich tue mich schwer, adele die Operette aber schon deshalb, weil sie zur Nazi-Zeit verboten war. Kein Wunder! Das braune Volk war ja zumeist humorlos und hatte nichts übrig für "artfremde" Klänge und Inhalte. Außer Frage steht, dass Beer ein schwungvolles, schillerndes und mitreißendes Stück Musiktheater gelungen ist, egal ob man seiner Musik nahe steht oder nicht. Gut ist sie und ebenso gut verwirklichen Ensemble, Chor und Orchester der Oper Regensburg die Aufführung. Da müssen die Interpreten schon gut drauf sein, um den ganzen Schwung dieser Musik über die Rampe zu bringen. Dirigent Stefan Veselka macht das prima und es verwundert erneut, welch hohes Niveau "in der Provinz" erreicht wird! Leider verzichtet das Booklet ganz auf ein Libretto. Auch kein Download. Bedauerlich! Trotzdem: ein Fest für Operettenfreunde - oder doch nicht?
    Sieg der Schönheit TWV 21:10 (Singspiel in 3 Akten)

    Sieg der Schönheit TWV 21:10 (Singspiel in 3 Akten) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.02.2026
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Die Musik ist es, ...

    ...die hier - bei Telemann wieder einmal - fesselt und beeindruckt. Die Handlung um Liebe und Eifersucht und allerlei Wirrungen und Irrungen ist "gewöhnlich" und entsprach wohl dem Zeitgeschmack. Im ausführlichen Booklettext kann man nachlesen, wie Telemann selbst an der Konzeption arbeiten musste, um sie den Bühnen in Hamburg und Braunschweig anzupassen. Dafür ist die Musik toll. Grandiose Chöre (z.B. Nr.6 Herrscher der Völker) wechseln ab mit Rezitativen und Arien. Insgesamt über 80 Nummern hat Telemann in Töne gesetzt. Womit ich zu den Interpreten komme: Die Berliner Akademie für Alte Musik ist (fast) über alle Kritik erhaben und Dirigent Michael Hofstetter wahrlich ein Kenner Alter Musik. Entsprechend hochklassig sind diese Interpreten. Auch die Solistinnen und Solisten sind insgesamt noch gut, wenngleich Sopranistin Im noch an ihrer Aussprache arbeiten kann und Bariton Dietrich Henschel wohl doch seine beste Zeit hinter sich hat. Kein(e) Gesangssolist(in) ragt heraus. Leider! Die Aufnahmetechnik stimmt und das Booklet liefert neben wertvollen Infos eben kein Libretto. Das muss man sich wieder extra downloaden. Zudem stecken die drei CDs der schönen Pappbox wieder in den dünnen, weißen Papier-Hemdchen. Schade. Was könnte diese Publikation aufgewertet werden, würde man das ändern! Doch auch so wieder ein wertvoller Telemann-Beitrag von cpo.
    Zoroastre-Suite (1749)

    Zoroastre-Suite (1749) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.02.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Kunstvoller Barock

    Bei kunstvoller Barockmusik hängen die Gedanken der meisten Musikfreunde sicher bei Bach und Händel fest, Telemann auch noch (besonders bei cpo). Dabei lohnt sich ein Blick zu unseren Nachbarn. Kenner wissen das längst: Mit Jean-Philippe Rameau lebte in Frankreich ein Komponist höchsten Grades, der es wie kaum ein anderer verstand, seine Musik suggestiv wirken zu lassen. Besonders Rameaus Opern strotzen nur so vor diesen "Klangmalereien", die Rameau mit den Mitteln seiner Zeit eindrucksvoll verwirklichte. Zeugnis davon liefert das L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg mit zwei Orchestersuiten des Meisters: "Zoroastre" (mit 20(!!) Stücken) und "Les Indes galantes" (8 Stücke). In bewährter Manier kostet das Ensemble alle Facetten der einfallsreichen Kompositionskunst Rameaus mit Temperament und Virtuosität aus, so dass man nur noch staunen kann und... genießen!
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