Rezensionsübersicht

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Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

21 Rezensionen

Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
Streichquintett a-moll op.7 Streichquintett a-moll op.7 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Überfällige und brilliant eingespielte Entdeckungen

Johanna Müller-Hermann (1868–1941) gehört zu den bemerkenswertesten Wiederentdeckungen der Wiener Spätromantik. 1918 wurde sie als Nachfolgerin Josef Bohuslav Foersters an das Neue Wiener Konservatorium berufen und war damit die erste Professorin für Musiktheorie und Komposition im deutschsprachigen Raum. Dennoch gerieten sie und ihr Werk später weitgehend in Vergessenheit. Umso verdienstvoller ist es, dass das Ensemble Louise Farrenc ihr Streichquintett nun erstmals auf CD vorlegt.

Das Streichquintett a-Moll op. 7 von 1908/09 ist ein erstaunlich reif gearbeitetes, groß angelegtes Werk. Der Kopfsatz entfaltet einen dramatischen und weiten Zug; der Anfang ist ein richtiger "Ohrwurm". Der hauptächlich melancholische, in seinen Stimmungen aber weit reichende Ländler-Tonfall des Allegro vivace verankert die Musik ganz in ihrer Wiener Zeit. Das Adagio con espressione braucht den Vergleich mit den langsamen Sätzen Gustav Mahlers nicht zu scheuen, und der vierte Satz ist wiederum eine wunderbar in seinen Tempi abwechselnde, dahin"gleitende" Zwiesprache zwischen allen Instrumenten. Welche Reife in der Komposition, welcher Ideenreichtum! Die wohl 1923 entstandene Cellosonate G-Dur op. 17 setzt dem eine gereifte, konzentriertere und selbstverständliche elegante Kammermusiksprache entgegen.

Wer die Kammermusik zwischen Brahms, Mahler und der frühen Wiener Moderne liebt, sollte diese hervorragend eingespielte CD kennen. Eine lohnende, längst fällige Entdeckung.
Weihnachtsmusiken Weihnachtsmusiken (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Sehr empfehlenswert!

Eine echt schöne CD mit Weihnachtsmusik und fantastische Sänger!
Il Mose (Oratorium für Soli,Streicher,Bc) Il Mose (Oratorium für Soli,Streicher,Bc) (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Eine echte Zufallsentdeckung

Ich kannte weder Bernardo Pasquini noch dieses Werk. Ein Bekannter spielte die CD abends eher nebenbei – und irgendwann saßen wir beide da und hörten richtig zu. Die Musik braucht etwas Zeit, hat mich dann aber immer mehr gepackt.

Besonders gefallen hat mir Magdalena Podkoscielna. Ihre klare Stimme passt für mich erstaunlich gut zur Rolle des Mosè und bleibt sofort im Gedächtnis.

Eine schöne Zufallsentdeckung, die ich sicher noch öfter hören werde. Fünf Sterne.
Il Mose (Oratorium für Soli,Streicher,Bc) Il Mose (Oratorium für Soli,Streicher,Bc) (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

eine wunderschöne CD

Fantastisches Werk! Bis jetzt habe ich von Pasquini wenig gehört und habe die CD nur zufällig entdeckt. Ich werde auf jeden Fall die Aufnahmen an meine Freunde, die ebenfalls Alte Musik lieben, verschenken bzsw weiterempfehlen! Eine ganz tolle Sopranistin. Ich liebe ihre klare Glockenstimme.
Sämtliche Symphonien Sämtliche Symphonien (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Schwere Kost

"Das Werk, an dem ich arbeite, ist mein eigenes Leben, das gesegnete, das verfluchte" (Booklet S.12). Bei kaum einem anderen Komponisten spiegelt sich sein Leben in seiner Musik so wider wie bei Pettersson. Unangepasst, kompliziert, deprimiert, ein ständiges Auf und Ab. Er war ein schwieriger Mensch und genauso schwierig ist seine Musik, so schwierig, dass man cpo anfangs kaum zutraute, eine GA seiner 16 Sinfonien zu produzieren. Aber cpo schaffte das und veröffentlicht nun die gesammelten Werke in einer Klappdeckelbox mit fettem, 99-seitigem Booklet. Das braucht man auch, um sich in die Musik einzuarbeiten. Sieben Dirigenten und fünf Orchester bot cpo auf, um dem Pettersson-Koloss Herr zu werden. Und es ist bewundernswert wie die Interpreten diese schwere Kost versuchten, dem Hörer schmackhaft zu machen. Bei mir ist das nicht ganz gelungen. Petterssons Musik ist mir zu zerrissen, zu depressiv und fahrig. Liegt aber sicher daran, dass ich ohnehin kein großer Fan der Moderne bin. Doch wer sich mal so richtig eine musikalische Aufgabe zur Brust nehmen möchte: Hier ist sie!
Symphonien Nr.1-12 Symphonien Nr.1-12 (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Strukturen und Empfindungen

Bei Milhaud hat man Eindruck, dass Gefühle und Eindrücke prägend sind für das Entstehen seiner Sinfonien. Typisch französisch möchte man sagen. Und in der Tat finden sich Spontaneität und Leichtigkeit in bestem Einklang mit großformatigen Arbeiten. Feine, subtile Instrumentationen und gewaltige Klangmassen (Sinfonie Nr.3-Te Deum) - bei Milhaud ist immer alles möglich. Im Booklet wird sehr schön genannt, dass man bei Takten zuweilen gar nicht weiß, wie es weitergehen wird. Doch Milhau findet immer einen Weg, seinen Weg, der zu einer ganz persönlichen Tonsprache führt. Das ist nicht immer leicht zu hören, doch immer interessant und spannend. Sicher auch ein Verdienst von Dirigent Alun Fancis, der m.W. die einizige GA von Milhauds 12 Sinfonien vorgelegt hat. Die ist bei cpo nun als preiswerte Klappdeckelbox wieder veröffentlicht worden. 8 CDs wurden - leider wieder in dünnen Papier-Hemdchen gesteckt - in einer schmucken Box mit einem 27-seitigen Booklet versammelt. Das Booklet ist prima. Wieder braucht man wegen der kleinen Schrift gute Augen und ggf. Englischkenntnisse. Der Te-Deum-Text wurde - leider - nicht ins Deutsche übersetzt. Das RSO Basel bewältigt die z.T. anspruchsvollen Partituren bestens und auch über die Aufnahmetechnik kann man nicht klagen. Wieder so ein einzigartiges Sinfonien-Projekt von cpo! Einfach toll!
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