Rezensionsübersicht

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Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

17 Rezensionen

Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
Violinkonzerte Nr.1 D-Dur op.42 & Nr.2 F-Dur op.86 Violinkonzerte Nr.1 D-Dur op.42 & Nr.2 F-Dur op.86 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
2 von 5

Romantik - stilistisch wie emotional

Die drei vorliegenden Werke für Violine und Orchester Friedrich Gernsheims werden, und das zeigen schon die Zitate seines Biographen und das Resümee im Text des Begleitheftes, sehr ambivalent beurteilt. Es ist keine Virtuosenmusik. Es sind auch keine für Kritiker hochinteressanten Werke bezüglich der Kompositionstechniken. Aber, es sind wunderschöne Klänge für ein breites Publikum, die über das geschmähte Salonniveau hinausgehen. Es ist Musik im Beethovenschen Credo: Sie kommt von Herzen und geht zu Herzen! Linus Roth spielt sehr filigran mit stetem Vibrato jede Phrase aus. Maestro Zurl lässt dem Solisten und dem Orchester viel Zeit für die lyrischen Passagen, derer es sehr viele gibt. Ich finde, dass die Künstler ein gutes Maß für die Tempi, das Rubato und die Dynamik gefunden haben. Eine reichliche Stunde feinster Romantik!
Narcisse et Echo-Ballettmusik op.40 Narcisse et Echo-Ballettmusik op.40 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Fantastisch

Ich stimme vollkommen zu, dass diese Musik eng mit Ravels Daphnis verwandt ist. Das geht über den bloßen Anlass als Komposition für die Ballett Russes hinaus und zeigt sich in der impressionistisch schillernden Musik, wie auch in der Besetzung eines vokalisierenden Chores, hier zusätzlich mit Solotenor. Auch inhaltlich steht dieses Ballett in der Tradition gemeinsam mit Ravel, Stravinsky.
Die Bamberger präsentieren die Musik wunderbar durchscheinend, sehr farbig. Dabei gelingen auch sehr dramatische Momente, die dann auch mal kernigen Blech- und Holzbläserklang bieten. Kurz: Es neigt überhaupt nicht zum Klang-Einheitsbrei.
Das symphonische Prelude der fernen Prinzessin ist ebenfalls sehr interessant. Hier trifft eine ausgesprochen spätromantische Melodik und Harmonik auf erste Züge des späteren Stils, der sich dann im Narcisse vollkommen zeigt.
Sieg der Schönheit TWV 21:10 (Singspiel in 3 Akten) Sieg der Schönheit TWV 21:10 (Singspiel in 3 Akten) (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Gut und schön

Drei Stunden Barockoper bei den alten Römern. O je. Wer’s mag... Die herrliche Ouvertüre stammt aus einer praktisch unbekannten Orchestersuite, die Gigue, aus einer anderen. Wunderbare, genialische Werke für Streichorchester (diese und noch etliche mehr), die niemand jemals auf CD einspielt. Ich kapier's nicht. Der Aufwand, er wäre um so vieles geringer als für dieses Monstrum. CPO: Wie sieht es aus?
Ein Kommentar

Verstehe ich nicht

Wenn das eine ernst zu nehmende Rezension sein soll, dann verstehe ich sie nicht...
Der Prinz von Schiras (Operette in 3 Akten) Der Prinz von Schiras (Operette in 3 Akten) (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Rarität

Mit der Ersteinspielung von Joseph Beers Operette „Der Prinz von Schiras“ ist dem Theater Regensburg und cpo ein bemerkenswerter Coup gelungen, der eine langersehnte Repertoirelücke schließt.
Kammermusik (erweiterte Neuauflage) Kammermusik (erweiterte Neuauflage) (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Boxen-Lob und -Tadel

Die Einzelaufnahmen der Quartette, Trios etc. sind nach dem Erscheinen zumeist schon gebührend gewürdigt worden. Wunderbare Stücke, erstklassig interpretiert. An dieser Stelle soll jedoch von mir (letztmalig) die "Boxenpolitik" von cpo kommentiert werden. Denn einiges gibt es dazu doch zu sagen. Primär das Positive: Es ist ganz toll, dass cpo mehr und mehr dazu übergeht, Gesamtausgaben oder Sammlungen als Wiederveröffentlichungen sehr preiswert zu veröffentlichen. Manchmal auch mit aktuellen Ergänzungen - wie bei dieser Pfitzner-Box. Präsentiert werden diese Boxen - Gott sei Dank - nicht mehr in den umweltschädlichen Plastik-Cases, sondern in schön gestalteten Papp-Schachteln zum Aufklappen. Das ist sehr erfreulich. Zudem wird den Boxen i.d.R. ein sehr umfangreiches Booklet beigelegt. Alles schön und gut. Doch es ginge noch besser: Bis auf wenige Ausnahmen wurden die CDs der Boxen in dünne, weiße, mit Plastik gefütterte Papierhemdchen gesteckt, was den durch die Papp-Schachteln erzielten Umweltvorteil konterkariert. Zudem entsteht ein Nachteil im Handling: Um bei vielen Tracks eine bestimmte Nummer zu finden, muss man erst im Booklet nachblättern, um CD und Trackstelle zu finden. Wieviel einfacher, praktischer und stabiler wären da die von anderen Labeln zumeist bevorzugten Papp-Hüllen, die ausführlich bebildert, beschriftet und viel stabiler sind. Zudem beklage ich die fehlenden Gesangstexte und Libretti bei Opern o.ä.. Die finden sich nicht mehr im Booklet, sondern müssen extra downgeloadet werden. Nicht gerade praktisch. Denn die Texte muss man dann noch ausdrucken und schließlich: Wohin mit dem Text? Ein letzter Hinweis: In vielen Booklets wurde wohl aus Platzersparnis ein so kleiner Schrifttyp gewählt, dass manche Leser erst nach einer Lupe greifen müssen. Sollten ein paar Seiten mehr zu geringen Mehrkosten führen, gerade Leute mit schwächeren Augen würden es cpo danken. Soweit Lob und Tadel. Wohl gemerkt: Ich bin ein echter cpo-Fan! Deshalb erlaube ich mir diese - auch kritischen - Hinweise, weil sie dazu dienen sollen, die Produkte dieses außergewöhnlichen Klassik-Labels zu verbessern. Vielleicht tut sich da ja noch was...!?
Orchesterwerke Orchesterwerke (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Gelungene Reverenz

Wenn man den Lebenslauf der Mel (eigentlich: Melanie) im Booklet gelesen hat (sofern man die schrecklich keine Schrift entziffern konnte), kann man nur zu einem Schluss kommen: Dieser Frau die Reverenz zu erweisen, ist mehr als berechtigt und schon längst überfällig. cpo (natürlich cpo!!) hilft diesem Missstand nun ab und legt eine CD mit 16 Stücken vor, die Mel Bonis' Orchesterschaffen ausmachen, häufig Orchestrierungen von Klavierwerken. So auch das Hauptwerk auf dieser CD, die drei Frauen-Skizzen: Cleopatra, Ophelia und Salome. Zum Ende des Programm finden sich drei Lieder für Soli und Chor. Hört man das Programm durch, so vernimmt man eine bedeutende Stimme des französischen Impressionismus, die sich hinter den ach so bekannten Kollegen nicht zu verstecken braucht. Auch deshalb, weil die Interpretationen mit den zwei Solistinnen und WDR-Kräften in besten Händen liegen. Dirigent Joseph Bastian führt das ganze Unternehmen souverän zum Ziel. Das Booklet ist prima, wenn auch - wie schon gesagt - man für die kleine Schrift fast eine Lupe braucht. Liebe cpo-Leute: lieber eine Seite mehr und dafür eine größere Schrift!. Eine tadellose Aufnahmetechnik ist ja mittlerweile Standard. Eine wertvolle Veröffentlichung.
Walzer, Intermezzi, Märsche - "Wiener Praterleben" Walzer, Intermezzi, Märsche - "Wiener Praterleben" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Gute-Laune-Musik

Wer kennt ihn nicht den schmissigen Sportpalast-Walzer mit den nachdrücklichen Pfeifen-Einwürfen. Wer schon mal da war, pfeift mit. Toll ist das! Weniger toll ist, dass wohl nur wenige die "Quelle", den Ursprung dieses besonders in Berlin so populären Musikstücks "Wiener Praterleben" (im Original ohne Pfeifen) kennen. cpo schafft nun mit dieser neuen CD und insgesamt 13 Walzern, Märschen und Intermezzi des Berliner Komponisten Siegfried Translateur Abhilfe. Nun, der CD-Titel "Wiener Praterleben" suggeriert Wien als Austragungsort. Schnell wird aber im Booklet klar, dass Berlin das Zentrum seines Lebens war, das so tragisch im KZ endete. Wie heißt es im Booklet so schön: "Ein liebenswürdiger Meister der leichten Muse". So ist es! Wer mal verdrießlich oder schlecht gestimmt ist, der greife zur "leichten Muse" des Translateur und darf auch mal getrost zum "Wiener Praterleben" pfeifen. Die Nürnberger Sinfoniker unter Dirigent Horstmann untersützen diese "Therapie" nach besten Kräften. Eine schöne CD, die nur Freude macht.
1 bis 10 von 17 Rezensionen