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    2. Alle Rezensionen von N. Leh. bei jpc.de

    N. Leh. Top 100 Reviewer

    Active since: March 2, 2020
    "Helpful" ratings: 476

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    162 reviews

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    Coppelia

    Coppelia (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Apr 26, 2026
    Booklet:
    4 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Klassiker

    Die Aufnahme besticht durch musikalische Intelligenz in der Gestaltung und rhythmische Präzision.
    Delibes Coppelia ist wirklich zauberhaft mit melodischem und rhythmischem Charme. Der Plot ist bekannt und wurde auch in anderen Werken (vor allem Offenbachs Contes d‘Hoffmann) aufgegriffen. Eine romantische Sternstunde.
    Das slowakische Orchester bringt die im besten Sinne musikantischen Qualitäten mit, um diese Musik darzubieten. Mogrelia ist ein Garant für Aufnahmen mit oben genannten Qualitäten.
    La Filleule des Fees (Ballettmusik)

    La Filleule des Fees (Ballettmusik) (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Apr 9, 2026
    Booklet:
    4 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Ebenbürtig zur Giselle

    Adam ist in der Musik zu diesem hochromantischen Sujet seiner Giselle klar ebenbürtig. Fantasievoll und dramatisch orchestriert, rhythmisch interessant und streckenweise regelrecht atemlos kommt das Werk daher. Das Queensland Orchestra spielt sehr hochklassig. Rhythmisch sehr präzise, ausgewogene Klangbalance und große dynamische Bandbreite sind wesentliche Qualitäten des Orchesters. Auch die Einzelleistungen in den Registern sind sehr hoch. Innerhalb der Naxos Reihe mit Balletten Adams sind daher die Aufnahmen der australischen Musiker:innen klar besser als diejenigen mit osteuropäischen Orchestern (z.B. Sofia Philharmonic), ohne diese Aufnahmen hinsichtlich ihres Verdienstes um das Repertoire und die Gesamtqualität schmälern zu wollen.
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    La Jolie Fille de Grand (Ballettmusik)

    La Jolie Fille de Grand (Ballettmusik) (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Apr 2, 2026
    Booklet:
    4 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Tolle Ballettkomposition

    Das Mädchen aus Gent zeigt, dass Adam weit mehr als Giselle zu Papier brachte. Auch hier ist eine wunderbar romantische Ballettmusik zu hören, die in Puncto rhythmischer Variabilität und melodischem Charme dem bekannteren Werk nicht nachsteht. Die Instrumentation ist sehr farbig und im Finale mit Orgeleinsatz auch quasi monumental. Adam hat sich eben immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Das Queensland Symphony Orchestra scheint in diesem Repertoire durchaus erfahren zu sein und spielt sehr elegant, tänzerisch. Mogrelia wählt entsprechende Tempi und trägt so seinen Teil zum Gesamteindruck bei.
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    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Apr 1, 2026
    Booklet:
    4 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Originell

    Diese Ballettmusik von Adam ist ein Juwel. Rhythmisch und melodisch sehr ansprechend und abwechslungsreich, farbig instrumentiert (z.B. Nr. 2 bis 4 mit ihren rhythmischen Verschiebungen und Soli für verschiedene Blasinstrumente). Dabei ist das Stück kompakt gehalten und gerät nie ins uferlose Gefilde endloser Divertissements. Originell ist auch die nordisch mythologische Handlung, die hier so gar nicht wagnerisch, sondern eben leicht und französisch verpackt daherkommt. Das Sofia Philharmonic Orchestra spielt insgesamt sehr hochklassig und mit einem „typisch osteuropäischen“ Gefühl fürs Musikantische. Das tut der Musik sehr gut! Salvi leitet gewohnt kompetent mit frischer Tempowahl.
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    Sämtliche Klaviersonaten & Sonatinen

    Sämtliche Klaviersonaten & Sonatinen (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Mar 22, 2026
    Booklet:
    4 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Bereichernde Klaviermusik

    Erstaunlich, dass unser Repertoire-Fokus immer noch so sehr bei den „großen“ Namen hängt. Deren Leistung und Werk möchte ich nicht klein reden, jedoch verdienen auch ihre Kolleg:innen gleiche Beachtung. Ries schreibt ähnlich frühromantische Musik wie etwa Beethoven, Dussek, Schubert, Farrenc usw.. Dabei betont er insgesamt mehr eine lyrische Ausdrucksweise. Seine Melodik ist oft eingängig und interessant harmonisiert. Ries neigt dabei weniger zu dramatischen Brüchen, als etwa Beethoven, findet aber oft einen „romantischen“ Fluss in seiner Musik. Susan Kagan widmet sich den Sonaten mit Liebe zum Detail und lässt zu Unrecht vergessene Perlen neu erstrahlen. Lohnt sich für Liebhaber besonderer Klaviermusik und Kenner des Repertoires.
    Orchesterwerke

    Orchesterwerke (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Mar 22, 2026
    Booklet:
    3 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Wunderbar

    Delius Kunst der klanglichen Darstellung von Natur und Emotion wird hier sehr deutlich. Das berühmte Walk to the Paradise Garden stellt einen Mittel- und Höhepunkt dieser CD dar. Wunderbar der dramatische Bogen, den das schottische Orchester hier spannen kann. Die Rahmung mit kürzeren Charakterstücken passt ebenfalls. Hier dominiert Delius lyrische und nachdenkliche Seite. Leicht impressionistisch mit besonderem Sinn für Farben kommt seine Musik daher. Insgesamt hervorragend musiziert. Das Booklet ist, Naxos typisch, etwas schmal.
    Lakme

    Lakme (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Mar 11, 2026
    Booklet:
    5 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Französische fantastische Oper

    Warum wird Lakme so selten aufgeführt? Angeblich aufgrund der schwachen Handlung! Da schaue man sich nur mal die dramatisch langweilige Handlung diverser berühmter Werke an (Ring, Figaro, so ziemlich alles von Händel usw.) und denke noch mal nach! Allein an der Handlung kann es nicht liegen. Dramaturgische Unwahrscheinlichkeiten sind seit jeher im Theater akzeptiert. Vielleicht liegt es daran, dass Delibes heutige Lobby einfach zu klein ist? Wie dem auch sei, Lakme ist eine prachtvolle und exotische Oper in musikalischer und dramaturgischer Hinsicht. Die Liebe über Grenzen des Glaubens hinweg ist mitunter sogar ein brandaktuelles Thema. Nathalie Dessay ist eine der wenigen Sängerinnen, die dieser Partie ernsthaft gewachsen sind, Gregory Kunde ein hervorragender Gegenpart, der auch zerbrechlich sein kann, statt nur alles herauszuschreien. Michel Plasson ist sowieso der ideale Anwalt der französischen Oper des 19. Jahrhunderts. Rundum gut!
    Raymonda op.57 (Ballettmusik)

    Raymonda op.57 (Ballettmusik) (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Mar 11, 2026
    Booklet:
    5 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Unbedingt anhören!

    Wer Ballettmusik mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Glazunov hat, ganz ähnlich wie Tschaikowski vor ihm und Stravinski, Ravel, Tscherepnin und Prokofiev nach ihm, eine sinfonisch anmutende Partitur geschaffen. Neben den Balletttypischen Charakternummern finden sich auch größere und durchkomponierte Abschnitte. Insgesamt sehr farbig für ein sehr großes Orchester instrumentiert. Nicht nur bekannte Highlights, wie etwa der Pas d‘espagne und der Pas hongroise fallen dabei ins Ohr. Auch die diversen Walzer und die grandios bombastische Apotheose und viele liebevolle Details in den zahlreichen Variationen sind hörenswert. Das Moskauer Orchester spielt, wieder einmal, wunderbar mit markigem Blech Sound und vollen Streichern. Auch die Gesamtmischung ist auf Klangrausch angelegt. Anissimov führt das Orchester so durch das umfangreiche Werk, dass beim Hören keine Längen und dafür viele Stuhlkanten-Momente entstehen.
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    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Feb 28, 2026
    Booklet:
    3 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    4 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Toll!

    Ich bin ein wirklicher Tscherepnin-Bewunderer geworden! Kennengelernt ursprünglich über die sechs Quartette für vier Hörner, bin ich inzwischen zu den Balletten gewechselt. Bemerkenswert ist hier die musikalische Entwicklung des Komponisten. Beim Pavillion d‘Armide ist schon viel impressionistischer Klangrausch zu hören, allerdings ebenso deutliche Erinnerungen an Tschaikowsky Ballette, vor allem Nussknacker. Das Moskauer Orchester ist mit deutlicher Bass-Betonung aufgenommen worden. Der Bläserklang ist sehr kompakt und majestätisch. Insgesamt wurde mehr Fokus auf Sound, denn auf Transparenz gelegt, was aber der Musik nicht zu sehr schadet. Das Booklet ist schmal, aber das stört mich wenig. Eine echte Bereicherung des Repertoires! Wer noch mehr Impressionismus bei Tscherepnin hören will, sollte Narcisse et Echo hören!
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    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Feb 28, 2026
    Booklet:
    5 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Fantastisch

    Ich stimme vollkommen zu, dass diese Musik eng mit Ravels Daphnis verwandt ist. Das geht über den bloßen Anlass als Komposition für die Ballett Russes hinaus und zeigt sich in der impressionistisch schillernden Musik, wie auch in der Besetzung eines vokalisierenden Chores, hier zusätzlich mit Solotenor. Auch inhaltlich steht dieses Ballett in der Tradition gemeinsam mit Ravel, Stravinsky.
    Die Bamberger präsentieren die Musik wunderbar durchscheinend, sehr farbig. Dabei gelingen auch sehr dramatische Momente, die dann auch mal kernigen Blech- und Holzbläserklang bieten. Kurz: Es neigt überhaupt nicht zum Klang-Einheitsbrei.
    Das symphonische Prelude der fernen Prinzessin ist ebenfalls sehr interessant. Hier trifft eine ausgesprochen spätromantische Melodik und Harmonik auf erste Züge des späteren Stils, der sich dann im Narcisse vollkommen zeigt.
    Klaviersonaten F-Dur op.41 "Non plus ultra" & E-Dur op.50 "Le Diable a quatre"

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    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jan 11, 2026
    Booklet:
    5 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Schöne Bereicherung

    Dussek und Wölfl sind wirklich nicht oft eingespielt worden. Wölfl war dabei mit seiner Sonatenbezeichnung „non plus Ultra“ wirklich selbstbewusst. Das ist zwar sehr gut hörbare Musik, der technische Anspruch bleibt aber doch eher im Durchschnitt der Zeit. Insbesondere der Variationssatz als Schlusspunkt der Sonate ist beschaulich leicht verdaulich. Trotzdem eine Bereicherung des Repertoires der Zeit des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Die E-Dur Sonate von Wölfl ist dagegen kurz, dramatisch spannend bis heiter beschwingt, also vielseitig im besten Sinne. Daher steht sie hörbar der Dussek Sonate näher. Dusseks Sonate „Retour à Paris“ ist da schon deutlich dramatischer und auch technisch spannender, meiner Meinung nach ist dieses Programm eine gute Beethoven/Ries Alternative bzw. Ergänzung. Sauber und virtuos dargeboten von Nataša Vijelkovič.
    Klavierkonzerte Nr.1,5,6 (F-Dur, Es-Dur, C-Dur)

    Klavierkonzerte Nr.1,5,6 (F-Dur, Es-Dur, C-Dur) (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jan 9, 2026
    Booklet:
    5 of 5
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    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    4 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Klassische Alternativen

    Wirklich mal was anderes als Mozart und Haydn und dennoch, wie sollte es auch anders sein, beiden sehr nah. Vielen Hörenden würden Unterschiede sicherlich nicht sofort auffallen.
    Sie liegen zum Beispiel in der sehr zurückhaltenden Orchesterbehandlung bei Kozeluch und auch in der an manchen Stellen glatter bleibenden Themen. Shell spielt natürlich super. Die Mozart Players hätten ein wenig mehr akzentuieren dürfen. Dennoch eine wunderbare Platte.
    Klaviersonaten

    Klaviersonaten (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Jan 7, 2026
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    4 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Entdeckung lohnt sich

    Eine wunderbare Clementi Platte. Die namensverwandte Interpretin spielt die drei Sonaten herrlich frisch im Tempo, lässt die langsamen Sätzen in sich ruhen und gestaltet viele verspielten Details. Es wird klar, dass die immer noch weit verbreitete Darstellung der Musikgeschichte viel hörenswerte Musik und ihre Schaffenden sträflich vernachlässigt, obwohl die geschmähten Komponistinnen und Komponisten vieles am vermeintlichen Genius der „großen Meister“ ins rechte, weitaus weniger geniale Licht rücken. Das gilt natürlich auch für Muzio Clementi, der stilistisch voll ins späte 18. Jahrhundert passt. Die Musik ist gefällig, aber auch verträumt rhapsodisch. Vorboten des Tastenvirtuosentums des 19. Jahrhunderts eben. Die Akustik der Aufnahme ist relativ direkt. Das mag vielleicht nicht jeden Hörenden ansprechen. Es unterstreicht aber die kammermusikalische Qualität der Musik. Clementine Klaviersatz ist ja nun nicht immer so voll wie der eines Liszt. Und so passt die Aufnahmetechnik gut zur Musik.
    Fantasien über Opern von Rossini

    Fantasien über Opern von Rossini (CD)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Dec 14, 2025
    Booklet:
    4 of 5
    Overall impression:
    4 of 5
    Sound:
    4 of 5
    Artistic quality:
    4 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Gut

    Nicolosi ist auch hier als virtuoser Interpret der Werke Thalbergs zu hören. Er spielt mit gutem Gefühl für die zugrundeliegende Dramatik der verarbeiteten Opern. Ihm gelingt auch im großen Klangvolumen, die einzelnen Stimmen und interessanten Umspielungen transparent hörbar zu lassen. Beim Glanzstück dieser CD, der Moïse Fantasie ist das besonders gut zu erkennen, da es hier mehrere Vergleichseinspielungen, u.a. von Hamelin gibt. Mein Favorit bleibt zwar eben dieser, das hat aber mehr mit Geschmack zu tun. Nicolosi glänzt!
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    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Dec 2, 2025
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Eine Bereicherung

    Ursprünglich hatte ich beim Namen Tscherepnin mit Musik von Nikolai Tscherepnin gerechnet, dessen Hornquartette ich kenne, der allerdings der Vater des hier eingespielten Alexander Tscherepnins ist.
    Ich bin allerdings sehr positiv überrascht worden! Zu hören gibt es eine Musik, die ganz dem frühen bis mittleren 20. Jahrhundert gemäß sehr rhythmisch orientiert ist, Harmonik und Melodik aber nie aus dem Sichtfeld verliert und sich in allen drei Bereichen sehr eigenständig, aber gleichsam an Traditionen orientiert und auf diese Aufbauend zeigt. Insbesondere die Harmonik ist zwischenzeitlich regelrecht aufregend, da Tscherepnin im Laufe seiner Komponistenkarriere eine Neunstufigkeit entwickelte und zusätzlich Anleihen bei Musik aus orientalischen bis ostasiatischen Gegenden aufnahm. Hierzu gibt es auch Information im ausführlichen Booklet. Insgesamt sind somit verschiedene Einflüsse zu hören. Unter den Komponistenkollegen seiner Zeit wären da wohl Prokofiev und Schostakowitsch zu nennen.
    Noriko Ogawa spielt die Klavierkonzerte durchweg brillant, rhythmisch präzise und mit transparentem Klang. Das Singapore Symphony Orchestra überzeugt mit knackigem Blech und warmem Streicherklang. Eine echte Bereicherung im CD Regal.
    Fantasien über Opern von Bellini

    Fantasien über Opern von Bellini (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Nov 7, 2025
    Booklet:
    4 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Erstklassig

    Nicolosi hat sich hier schon in den 90ern den Opernparaphrasen Thalbergs, hier derselben nach Opern von Bellini, angenommen. Die Aufnahmen bleiben fantastisch. Transparent auch in den sehr komplexen Passagen, gleichzeitig hochvirtuos dargeboten mit Kraft und Feuer. Nicolosi kann aber auch die Belcanto Linien im Notengewusel hörbar lassen. Eine Kunst, die Thalberg (wie auch Liszt) selbst beherrscht haben soll und die heute unter anderem noch bei Hamelin und eben Nicolosi zu finden ist. Auch wunderbar sind die feinsinnigen Anspielungen Thalbergs hörbar. So meint man etwa in den Norma Variationen Anklänge an Casta Diva zu hören, obwohl die Arie an sich gar nicht verarbeitet wurde (liegt natürlich auch an der Kunst Bellinis, Kohärenz in der Oper über wiederkehrende rhythmische Patterns zu schaffen, wurde aber eben auch von Thalberg in der Paraphrase nicht zerstört). Wunderbare Aufnahme für Liebhaber virtuoser Klaviermusik mit Köpfchen.
    Ruben Micieli - Paraphrases de Salon

    Ruben Micieli - Paraphrases de Salon (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Nov 5, 2025
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Stark

    Ruben Micieli präsentiert hier wirklich seltenes Repertoire! Hier sind unter anderem die Paraphrasen von Leybach und Fumagalli sehr spannend, weil sie einen eigenen Ton in diesem Genre setzen, der sich auch von den Größen Liszt und Thalberg absetzt. Micieli verfügt über die notwendigen technischen Fähigkeiten, dieser Musik gerecht zu werden und zeigt darüber hinaus, dass er Belcanto Linien auch auf dem Klavier wunderbar umsetzen kann. Ich hoffe sehr, dass dieser Nachwuchs Star sich weiter dem (vermeintlichen) Randrepertoire annimmt, sich weiter musikalisch und technisch entwickelt und noch viele Entdeckungen macht!
    Andrew Wright - The Operatic Pianist II

    Andrew Wright - The Operatic Pianist II (CD)

    4 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Inactive star
    Nov 5, 2025
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    4 of 5
    Sound:
    4 of 5
    Artistic quality:
    4 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Tolle Repertoireerweiterung

    Wright hat sich mit dieser CD sehr um das pianistische Repertoire verdient gemacht. Besonders die Paraphrasen von Jaëll und Saint-Saëns sind wahre Entdeckungen. Wright spielt technisch sauber, für meinen Geschmack etwas zu kontrolliert und bleibt so etwas unter den Möglichkeiten dieser Musik. Opernparaphrasen waren ja nun auch da, um das Publikum zu beeindrucken. Das gelingt hier bedingt gut. Es fehlt eben am Feuer, an Brillianz und Extravaganz im Spiel, wie es beispielsweise Ciccolini und Brendel bei gleichem Repertoire hatten und Hamelin auch immer noch hat. Trotzdem: Spannend und allemal sehr respektabel!
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    Symphonie Nr.3 "Makter" (CD)

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    Nov 5, 2025
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Spätromantik aus dem Norden

    Berg pflegte einen eigenen spätromantischen Stil, der irgendwo zwischen den sonstigen verdächtigen Kolleg:innen der Zeit anzusiedeln ist, allerdings mit einem Hang zu philosophischen Themen. Die „Mächte“ stellen den Dualismus der Welt, angefangen bei Männlichkeit und Weiblichkeit ins Zentrum der Betrachtung. Die Weitläufigen Melodien erinnern zuweilen an Mahler und Sibelius (was ja auch nicht verwunderlich ist).
    In der vorangestellten Suite erlebt man auch eine leichtere Seite von Bergs Musik. Erinnerungen an Schrekers Geburtstag der Infantin und Strausss Bürger als Edelmann werden hier bei impressionistisch und klassizistisch angehauchten Klängen wach.
    Das Norrköping Symphony Orchestra spielt gewohnt hochklassig unter der stilsicheren Leitung von Rasilainen.
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    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Sep 13, 2025
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Stark

    Es gibt viel zu Entdecken im Schubert Lied Kosmos, das ist natürlich klar. Wie viel das ist, wird in dieser Box deutlich. Unglaublich spannend sind zum Beispiel die langen Balladenvertonungen (z.B. Leichenphantasie, Taucher), die schon aus Schuberts früheren Phasen stammen. Aber auch die großen Klassiker und Zyklen liegen in überzeugender, moderner Version vor (beispielsweise mit frischen Tempi im Schwanengesang und in Ellens drittem Gesang). Die Sänger:innen überzeugen insgesamt sehr. Am gewöhnungsbedürftigsten finde ich persönlich Johannes Kalpers, der zwar eine schöne Tenorstimme hat, aber für meinen Geschmack zu plakativ deklamiert. Dafür sind Lied-Größen wie Ruth Ziesak, Wolfgang Holzmair oder Michael Volle um so überzeugender. Die pianistische Leistung ist ebenfalls enorm gut (und das nicht nur bei Ulrich Eisenlohr). Natürlich habe ich bislang nur quer gehört, denke aber, dass meine Einschätzung hier zutrifft. Eisenlohr spielt übrigens unter anderem auch historisches Fortepiano, was dem Klangbild wirklich entgegenkommt.
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    Klavierkonzerte Nr.1-5

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    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Aug 19, 2025
    Booklet:
    4 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Sehr gute Gesamtaufnahme

    Ashkenazy ist immer eine Bank. Sein zupackender, rhythmischer und energiereicher Stil ist für die Werke Prokofievs absolut geeignet. Obwohl die Aufnahme schon recht alt ist, wirkt sie zeitlos und für meinen Geschmack mustergültig. Der typische Prokofiev Mix aus prägnanter Rhythmik und fantasievoller Melodik und Harmonik ist in guten Händen. Besonders das erste, vierte und fünfte Konzert haben es mir hier angetan. Ashkenazy harmoniert wunderbar mit seinen englischen Partnern.
    Klavierkonzerte Nr.1-5

    Klavierkonzerte Nr.1-5 (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Aug 17, 2025
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Aktuell beste Gesamteinspielung

    Obwohl Saint-Saëns an und für sich kein Geheimtipp ist, so gibt es doch gewaltige Lücken in puncto Aufnahme und Aufführung. Das betrifft neben seinem Opernschaffen auch sein Werk für Klavier und Orchester. Das beliebte zweite Konzert steht natürlich immer wieder mal im Rampenlicht und ebenso das vierte Konzert. Drum herum wird es aber dünn. Stephen Hough ist der richtige Pianist, um diesem Zustand Abhilfe zu schaffen. Die Gesamtaufnahme zeigt wunderbar die kompositorische Entwicklung vom virtuos romantischen Ton des ersten Konzerts, bis hin zur exotischen Anmutung des fünften Konzerts. Dort reihen sich auch die kürzeren Konzertstücke ein. Der gewitzt romantische Wedding Cake, oder das - ebenfalls exotische - Africa. Hough zeigt überlegene Technik und Klangkultur. Das CBSO ist, wie immer, ein unfassbar gutes Ensemble, das sowohl feinfühlig begleiten, als auch klanggewaltig auftrumpfen kann. Beides ist bei dieser Musik notwendig.
    Sämtliche Klavierwerke

    Sämtliche Klavierwerke (CD)

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    Dec 11, 2024
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Wunderschön

    Wirklich beeindruckend stellt Susanne Grützmann das Klavierwerk Clara Schumanns dar. Die kompositorische Qualität ist ja sowieso unbestritten. Hier tritt auch noch eine besondere interpretatorische Qualität hinzu. Mit ungeheurer Virtuosität geht Grützmann die Show-Off Pieces (Bellini Variationen, Souvenir de Vienne und Pièces Characteriatique) an und zeigt, dass Clara Schumann auf jedem Fall einem Franz Liszt gewachsen war (der diesen Stil natürlich auch sehr weit getrieben hat). Mit gefühlvollem Anschlag und eleganter Linienführung spielt Grützmann die Romanzen, die Sonate und Pièces Fugitives. Auch die ausgesprochenen Frühwerke (Polonaisen, Walzer etc.) geht sie mit Ernsthaftigkeit an und zeigt, dass auch die kleine Clara schon eine ausgereifte Musikerin war.
    Sämtliche Klavierwerke (Florian Uhlig)

    Sämtliche Klavierwerke (Florian Uhlig) (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Dec 8, 2024
    Booklet:
    4 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    4 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    4 of 5

    So nur einmal auf dem Markt

    Florian Uhlig gelingt ein umfassender und extrem hochwertiger Überblick über Robert Schumanns Klavierschaffen. Gerade die selten (oder nie!) zu hörenden kleineren Stücke (einzelne Papillons und Variationssätze beispielsweise), frühe Werke (Allegro op. 8) oder Erstfassungen im Vergleich mit Zweitfassungen (Carnaval, Kreisleriana…) bieten einen spannen Blick in die Werkstatt Schumanns und sein tragisch/leidenschaftliches Leben (häufig wurden im letzten Jahrhundert Letztfassungen eingespielt, da man entgegen musikhistorischer Tatsachen an die Unfehlbarkeit der Entwicklung eines Genius glaubte - siehe auch Wagner und Co). Uhlig spielt unglaublich Vielseitig, von rasend virtuos (Paganini Capricen) bis zart und durchscheinend (Romanzen und Impromptus, Paillons) und verbindet Genauigkeit der Lesart mit künstlerischer Interpretationsfreiheit, die das Werk nicht auf einen zu hohen Sockel stellt. Er entspricht damit viel eher der musikalischen Vorstellung des 19. Jahrhunderts als viele (fraglos auch berechtigterweise großartige!) Pianist:innen des letzten Jahrhunderts. Empfehlung: Die Hänssler Box mit Clara Schumanns Klavierwerken. Erst so wird das Schaffen beider wirklich greifbar!
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    Lieder ohne Worte (Ges.-Aufn.)

    Lieder ohne Worte (Ges.-Aufn.) (CD)

    5 of 5 stars Active star Active star Active star Active star Active star
    Oct 29, 2024
    Booklet:
    5 of 5
    Overall impression:
    5 of 5
    Sound:
    5 of 5
    Artistic quality:
    5 of 5
    Repertoire value:
    5 of 5

    Echte Lieder

    In der Zusammenstellung mit Fanny Hensels Pendants wird der Liedkosmos der beiden Geschwister deutlich. Beide hatten unglaubliche lyrische Qualitäten und ein besonders Händchen für stimmungsvolle Harmonik. Die geniale Virtuosität hört man auch bei beiden. Kirschnereit betont durchweg den Liedcharakter der kleinen Perlen und genießt lyrische Bögen, spannende Harmonien und virtuose Leichtigkeit der Musik hörbar.
    Apropos: Das Genre des Lieds ohne Worte wurde auch von anderen Komponist:innen aufgegriffen, u.a. Charles Valentin Alkan! Ebenfalls lohnend
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