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    2. Alle Rezensionen von doomhand bei jpc.de

    doomhand Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 20. Juli 2011
    "Hilfreich"-Bewertungen: 2685

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    823 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Works Volume 2 (Deluxe Edition)

    Works Volume 2 (Deluxe Edition) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.06.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Aufgrund der Live-Aufnahmen empfehlenwert

    Zu Works I habe ich schon eine Bewertung geschrieben, dann kam noch Works II und das war damals die Mega-Enttäuschung. Dann sind zwei ganz starke Songs drauf, die man haben und kennen muss "Father Christmas", einfach wunderbar. Und mit einem tiefsinnigen Text, den ich damals noch nicht verstand. Und der andere Song ist "Show me the way", ein Jazz-Klassiker aus 1925, wie wir in dem schönen Booklet zu diesem 2017-Remaster nachlesen können. Aber sonst? Ok, "Brain Salad Surgery" ist noch gut, aber "Tiger" ? Fürchterlich. Und dann sind da noch eine ganze Reihe von Stücken, die man entweder nicht braucht oder die andere Leute früher in besseren Version aufgenommen haben. Ok, als Prog-Rock-Fan (den man damals noch nicht so nannte) hatte man hier das erste Mal die Chance durch "Maple Leaf Rag" und "Honky Tonk Train Blues" eine andere Musik zu hören, aber das war doch nicht das, was man von ELP erwartet oder erhofft hatte. Naja, Works II war halt Restverwertung. Geben wir mal 2,5 Sterne für das Original-Album. Aber dann ist hier noch das komplette "Works Live"-Album - und da sind ein paar starke Sachen dabei. Ok, ob man ELP mit großem Orchester unbedingt haben muss ist noch eine andere Frage, das Live-Album "Welcome back my friends" ist zweifellos nicht zu überbieten, aber wir haben hier einige Stücke in neuen Orchester-Arrangements, die durchaus sehr gelungen sind und die man sich gerne mal anhören kann. Insgesamt gesehen also doch noch Daumen hoch für diese Neu-Veröffentlichung.
    Works Vol. 1 (2017 remastered) (Deluxe Edition)

    Emerson, Lake & Palmer
    Works Vol. 1 (2017 remastered) (Deluxe Edition) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.06.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Licht und Schatten

    Als Riesen-Fan konnte ich damals dieses Album, das mehrmals verschoben wurde, kaum abwarten. Und dann kam dies: drei Solo-Seiten und nur ca 20 Minuten echte ELP. Die vierte Seite ist allerdings ganz hervorragend. "Fanfare" eine glänzende Komposition von Copland mit einem angehängten Synthi-Solo, das an die Aquatarkus-Version von "Welcome back" erinnert. Und "Pirates": Bombast-Symphonic-Rock mit Orchester, einem Text, der einen ganzen Roman erzählt, der aber auch schon "Love Beach" vorwegnimmt, aber heute einfach ein Klassiker ist. Aber dann die Solo-Seiten: das Piano Concerto finde ich großartig und wenn ein Bernstein, wie im sehr schönen Booklet auch wieder zitiert wird, darüber wohl die Nase rümpfte, dann frage ich mich, ob das nicht der pure Neid war. Ein großer Dirigent, sicher, aber wer würde denn den Komponisten Bernstein kennen, wenn nicht Keith Emerson mit The Nice "America" aufgenommen hätte? Greg Lake liefert fünf neue Songs, von denen "C'est la Vie" natürlich eine unsterbliche, wunderbare Ballade ist, aber der Rest ist Durchschnitt. Und Carl Palmer ? Ok, "The Enemy God" und "Tank" sind gelungen, aber dann sind da noch ein paar Stücke, die der erste Funk-Jazz-Rock waren, den ich in meinem Leben gehört hatte, aber das können andere besser. Fazit: zwei sehr starke LP-Seiten, aber auch zwei, mit denen ich vor vierzig Jahren schon nicht so arg viel anfangen konnte, und das ist auch jetzt, nachdem ich mir wieder ein paar Mal angehört habe, so geblieben.
    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.06.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Was für eine Gruppe

    Sorry, wenn ich jetzt zu diesem Abschiedsalbum von Roye Albrighton nichts sachliches schreiben kann. Hört Euch dieses Live-Album einfach selbst an. Schade, dass diese wunderbare Gruppe mittlerweile Geschichte ist, da Roye unseren Planeten letztes Jahr verlassen hat. Jedenfalls haben sie in Bremen 2015 nochmal ein sagenhaftes Konzert gespielt. Schön, dass diese Aufnahme nun veröffentlicht wurde. Begnadet.
    No Earthly Connection (Deluxe-Edition)

    No Earthly Connection (Deluxe-Edition) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    23.06.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Starkes Fusion-Rock-Album mit Live-Bonus-CD

    Hatte Wakeman auf den beiden Vorgänger-Alben noch ein grosses Orchester dabei, so war seine Band hier stark zusammengeschrumpft. Die Horn-Section besteht noch aus einer Trompete und einer Posaune und statt zwei hat er nur noch einen Sänger. Die Kompositionen sind recht ordentlich. Neben mehr Gesangsabschnitten als auf den Vorgängern gibt es natürlich wieder jede Menge Keyboard-Soli. Ich bezeichne das als Fusion aus Rock mit allen möglichen anderen Stilistiken. Hier ist die Science Fiction das Hauptthema, das damals wie heute die Jugend faszinierte. Auf der Live-CD eines vermutlich nicht vollständigen Konzerts haben wir Stücke der ersten vier Alben, wobei Martyn Shields bei den King Arthur Stücken Schwerarbeit leisten muss. Eine sehr gute Band, auch John Dunsterville an der Gitarre bekommt einige Solominuten, wobei die kindischen vokalen Hintergrundgeräusche, die sein Solo an zwei Stellen etwas veralbern mich doch etwas stören, aber das war halt zur Unterhaltung des damals überwiegend jugendlichen Publikums gedacht. Sehr schönes Booklet mit der Making-of-Story. Wakeman war ja auch immer ein lustiger Kauz, aber vielleicht hätte ich doch lieber nicht gewusst, wie damals das Wasserrauschen aufgenommen wurde. Alles in allem nicht so stark wie King Arthur oder Henry, aber für Fans dieser Ära der Musikgeschichte in jedem Fall ein interessantes Album, das man immer wieder mal gerne auflegt.
    The Musician: Live At The Blue Note Jazz Club 2011

    The Musician: Live At The Blue Note Jazz Club 2011 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.06.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Abwechslungsreiches Dreier-CD-Package

    Musikalisch natürlich über alle Zweifel erhaben, selbst wenn mir nicht alle der hier vertretenen zehn Besetzungen so gut gefallen, dass ich mir von allen eine separate CD kaufen würde. Aber dadurch wird das Album auch sehr abwechslungsreich. Höhepunkte sind für mich natürlich die RTF-Acoustic-Besetzung und das Miles-Tribute-Line-Up, aber überraschend stark kommt auch der Auftritt mit Gary Burton und mit der Flamenco Heart-Gruppe rüber.
    Five Peace Band: Live 2008

    Five Peace Band: Live 2008 (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Klasse, aber mit Längen

    Bei dieser Besetzung ist klar, dass man hier eine sehr gute Konzert-Doppel-CD geliefert bekommt. Die Musiker sind alle super und die Arrangements sehr geschmackvoll. Aber bei Stücken mit bis zu 27 Minuten Länge muss man sich schon gut konzentrieren, damit das nicht an einem vorüberläuft. Live funktioniert so etwas sicher, lieber wäre mir das Konzert daher als DVD gewesen.
    Gregg Allman Live: Back To Macon, GA, 14.1.2014  (Limited Edition)

    Gregg Allman Live: Back To Macon, GA, 14.1.2014 (Limited Edition) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.06.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Glanzvolles Konzert

    Ein hervorragendes Konzert, hier auf CD und DVD und diese Kombination ist sehr sinnvoll, da man die Musik so stark ist, dass man sich das sehr oft anhören kann. Die Allman-Brothers-Songs kommen durch die Bläser und teilweise ganz neue Arrangements völlig neu rüber und die Gregg Allman Solo-Songs kennt man (ich zumindest) sowieso kaum. Excellente Musiker, heutzutage zwar sowieso die Regel, aber immer wieder erstaunlich. Allesamt klasse. Gregg Allman war ein begnadeter Songschreiber und hatte eine einzigartige Stimme. Besonders wertvoll ist daher, dass dieses Konzert auch gefilmt wurde. Einfach nur wunderbar.
    Theme For Monterey

    Theme For Monterey (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.05.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Grandios

    Ein Musiker, den ich nicht kannte, bis ich Arne Reimer’s Buch „American Jazz Heroes“ (Band 1) von einem Freund bekam. Dieses wunderbare Buch erwies sich als Schatzgrube, da es mich zum Kauf einiger CDs von Musikern die ich durch es kennenlernte, ermunterte. Gerald Wilson ist dabei besonders bemerkenswert. Big-Band-Jazz a la Bon Heur. Hervorragende Musiker spielen großartige Arrangements und excellente Soli. Ich spielte diese CDs jemandem vor, der etwas Ahnung vom Fach hat und feststellte, dass die Arrangements ganz aussergewöhnlich sind und er etwas Besseres noch nicht gehört hat. Gerne wollte ich hier noch sein Album "Legacy" empfehlen, das Hinzufügen dessen führt jedoch dazu, dass sich die Seite von JPC aufhängt, weil das Produkt offenbar in einem falschen Format hinterlegt ist.
    Meine Produktempfehlungen
    • American Jazz Heroes American Jazz Heroes (Buch)
    Legacy

    Legacy (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.05.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Grandios

    Ein Musiker, den ich nicht kannte, bis ich Arne Reimer’s Buch „American Jazz Heroes“ (Band 1) von einem Freund bekam. Dieses wunderbare Buch erwies sich als Schatzgrube, da es mich zum Kauf einiger CDs von Musikern die ich durch es kennenlernte, ermunterte. Gerald Wilson ist dabei besonders bemerkenswert. Big-Band-Jazz a la Bon Heur. Hervorragende Musiker spielen großartige Arrangements und excellente Soli. Ich spielte diese CDs jemandem vor, der etwas Ahnung vom Fach hat und feststellte, dass die Arrangements ganz aussergewöhnlich sind und er etwas Besseres noch nicht gehört hat.
    Meine Produktempfehlungen
    • Theme For Monterey Theme For Monterey (CD)
    • American Jazz Heroes American Jazz Heroes (Buch)
    Songs From The Wood (The Country Set)

    Songs From The Wood (The Country Set) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.05.2017
    Musik:
    5 von 5

    Einzigartig

    Eine solche Veröffentlichung habe ich noch nie in den Händen gehalten. Drei CDs, eine Konzert- und eine Audio-DVD, ein Booklet mit 96 Seiten. Fangen wir beim Buch an: Dutzende von wertvollen Fotos aus der Zeit um 1976, spannende und auch oft amüsante Hintergrundgeschichten von den Beteiligten inkl. einigen Tull-Musikern selbst erzählt und die Story wie mühsam es war die, getrennten und unvollständigen Film- und Tonspuren zu kombinieren (ein Meisterwerk von Jakko Jaksyk). Dazu Tour-Doku und alle Texte (inkl Bonustracks) und einiges mehr.

    Die Original-CD mit vielen Bonus-Tracks, darunter das hervorragende und achteinhalb Minuten lange „Old Aces Die Hard“, auf das man damals verzichtet hat, da man bewusst den Schwerpunkt auf Folk-Rock gelegt hat und das dann in Vergessenheit geriet.
    Das Konzert auf zwei CDs einer fantastischen Band, die zeigen, dass das Programm damals mit einer Stunde 52 Minuten deutlich länger war, als was das Doppelalbum „Bursting out“ hergibt (selbst wenn diese bei der Heavy Horses-Tour aufgenommen wurde). Der Sound ist einwandfrei.
    Aber der Höhepunkt der Box ist sicher die Live-DVD vom Konzert in Landover (bei Washington, D.C.). Was für eine geniale Show! Tull spielten damals nicht nur gute Rocksongs und schöne Acoustic-Folk-Nummern, sondern auch jede Menge Progressive-Rock, wie man gut bei einigen Instrumentals erleben kann. Mich begeistert der gute Sound, jedes Instrument ist exakt hörbar. Auch die Bildregie ist gelungen und die Bildqualität ordentlich für so eine alte Aufnahme. Das beste Instrumental hat es leider nicht in den Hauptfilm geschafft (da dabei die Tonspuren gewechselt wurden), sondern ist nur als Bonus-Video im Monosound draufgepackt worden: eine knapp über drei Minuten lange Version von Beethoven’s Neunter. Atemberaubend. Dieses Box-Set ist ein Juwel.

    House Party: Live In Germany 1979

    House Party: Live In Germany 1979 (DVD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.04.2017
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    1 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Legendärer Auftritt

    Tja, ein etwas trauriger Anlass, denn der Tod von J.Geils am 1.04.2017 brachte mich dazu bei JPC nach Alben bzw DVDs zu schauen, die mir noch fehlen. Und entdeckte dann dieses Juwel, das ich nun genau 38 Jahre nach dem Rockpalast wieder sah und mich wieder genauso begeisterte wie damals. "Anonym" hat schon eine gute Rezension geschrieben. Hinzuzufügen ist noch, dass nicht nur Peter Wolf, sondern alle Musiker absolut klasse sind, toll auch Drummer Stephen Jo Bladd als Backgroundsänger. J.Geils spielt ein paar hübsche Soli, sicher auch einer der unterbewerteten Gitarristen und Magic Dick an der Mundharmonika war der Mann durch den die J.Geils Band einen ganz typischen Charakter bekam. Mich irritierten etwas die Sprechchöre des Publikums in der ersten Konzerthälfte zwischen den Songs. Ich glaube das waren die Zuschauer in den hinteren Reihen, die "Hinsetzen - Hinsetzen" skandierten. Aber ein J.Geils Band Konzert kann man nicht im Sitzen verfolgen, da ist zu viel Rhythmus im Spiel. Konzertlänge 68 Minuten, schade, dass es nicht länger war, aber das war halt bei den Rockpalast-Nächten so, es gab ja noch zwei andere Bands. Legendärer Auftritt einer Kult-Band. R.I.P J.Geils.
    Prototype

    Prototype (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.04.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Lorber Fusion wieder gewohnt souverän

    Die Jeff Lorber Fusion 2017 ist endlich wieder eine richtige Band mit Jimmy Haslip am Bass (Nathan East spielt nur bei einem Titel), Gary Novak an den Drums und Andy Snitzer am Sax. Snitzer ist ein renommierter Musiker, der auch schon einige eigene Alben veröffentlicht, muss man mal nachschauen. Auf dem Coverfoto sieht man allerdings nur drei Musiker, Novak hat es zum Fototermin wohl nicht geschafft. Damit haben wir wie schon seit 40 Jahren in der Jeff Lorber Fusion ein Quartett von Musikern, die durch verschiedene Gitarristen verstärkt werden. Fehlt nur noch, dass Snitzer auch Flöte spielen würde und dann würde mich das Ergebnis an die klassischen Lorber-Alben aus der Zeit mit Kenny Gorelick erinnern. Jedenfalls ein sehr starkes Album, vielleicht sogar noch besser als der Vorgänger Prototype, aber eben auch gewohnt souverän, d.h. keine Überraschungen. Ich würde mir durchaus mal ein 10-Minuten-Stück wünschen, bei dem die Solisten mal so richtig "die Sau rauslassen", aber das wird man wohl bei der JLF nicht mehr erleben. Da fällt mir auf, ein Live-Album oder eine Europa-Tournee gab es von der Band wohl auch noch nie, wäre zu schön, wenn so etwas noch zustandekäme.
    December Avenue

    December Avenue (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.04.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Zutreffende Rezension von JPC

    Die Beschreibung von JPC zu dem Album ist sehr zutreffend; oft melancholisch und ruhig. Typisch ECM. Gut, wer eher auf Hard-Bop und Jazz-Standards steht, wird mit diesem Album eher wenig anfangen können, aber das ist sehr gut gemachter zeitgenössischer Jazz mit einer hervorragenden Rhythmusgruppe. Für mich persönlich halt ein wenig zu europäisch und zu gepflegt, aber objektiv gesehen ein gutes und interessantes Album.
    The Dance Of Life / Victory / Confidence

    Narada Michael Walden
    The Dance Of Life / Victory / Confidence (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.03.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Super-Funk

    Eine sehr gute Funk-Doppel-CD, wobei die Einzelwertung für die drei Original-LPs lautet Hammer bei "Dance of Life", sehr gut für "Victory" und gut für "Confidence". Narada Michael Walden kennen vielleicht einige als Drummer des zweiten Mahavishnu Orchestra, einige vielleicht auch als Producer für Whitney Houston etc, aber seine Funk-LPs aus der Zeit zwischen 1977 und 1984 kennt wohl kaum jemand. Seine ersten Solo-LPs waren eine Mischung aus Funk und Fusion, davon sind hier nur je ein Instrumental auf den beiden ersten LPs übriggeblieben. Ansonsten wenig Soul-Balladen, aber da ist er nicht so gut, da er eher eine Shouter-Stimme hat, die zu heißem Funk passt. Auf "Dance of Life" findet man jede Menge knalligen Party-Funk mit einem frühen T.M.Stevens am Bass, der einen sensationellen Finger-Style-Bass spielt. Der Rest der Gruppe ist auch hervorragend und Marc Russo am alto sax spielt schöne Soli und seine Kollegen der Horn-Section fetzige Bläser-Riffs. Geht tierisch ab.
    Bei den beiden folgenden LPs spielte dann Randy Jackson Bass, auch ein Groovemaster der auch super slappt, an der Guitar auf allen Alben Corrado Rusticci und an den Keys Frank Martin, die ein paar starke Soli spielen. Fazit: sehr zu empfehlen für Leute, die den old-school Funk-Sound mögen mit echten Instrumenten, kein synthi-Bass, keine drum-machine, eben alles noch the real thing.
    Hang Together (Expanded Edition)

    Hang Together (Expanded Edition) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.03.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Dont tell me, tell her

    Enthält den Mega-Klassiker "Dont tell me, tell her". Leider können die restlichen Songs nicht mithalten. Odyssey erinnern etwas an Pointer Sisters oder Sister Sledge, aber mit einem Stil, der an Musicals wie Hair erinnert. Das Booklet ist schön gemacht mit einer interessanten Story und es sind zahlreiche Bonus-Tracks enthalten, wovon aber nur die 12" Version von "Dont tell me" wertvoll ist. Wegen des genannten Klassikers gebe ich mal noch vier Sterne.
    Can't Slow Down (Classic Album) (Limited Edition)

    Can't Slow Down (Classic Album) (Limited Edition) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.03.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Schöne Verpackung eines Soul-Funk-Klassikers

    In einem Pappkarton mit ordentlich reproduziertem Booklet des Original-Covers und Innen-Hülle der LP. Musikalisch hier zu Recht mit einem Aufkleber Classic Albums versehen. Wenn ich mich richtig erinnere brachte dieses Album fünf Single-Hits hervor. Wenn man ein einziges Lionel Richie Album in seiner Sammlung haben sollte, dann dieses.
    Coming To You Live

    Coming To You Live (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.03.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Grooved, aber zu wenig Earland

    Gutes Soul-Funk-Jazz-Fusion Album von, ja ... von wem eigentlich ? Wohl eher von der Plattenfirma. Interpret ist Charles Earland an der Hammond Orgel und etwas Piano / Synthi, aber für mich ist Earland zu selten im Vordergrund, um ihn als Leader zu nennen, zumal noch andere Keyboarder mitspielen. Die Hälfte der Titel ist mit Gesang von einigen Gastsängern (innen). Marcus Miller am Bass ist nicht zu hören, credits fehlen leider im booklet völlig, findet man aber bei discogs. Buddy Williams und Yogi Horton an den drums, Doc Powell und mehrere andere an den guitars, Brecker Brothers und anderen an den horns, die auch sehr dominant sind. Michael spielt ein kurzes Solo. Tja, ein gutes Album, das mir Spass macht, aber man muss sowohl Funk mit Vocals als auch instrumentalen Fusion mögen, damit sich der Kauf lohnt. Und Charles Earland hätte man deutlich mehr in der Vordergrund rücken sollen, denn gut spielen tut er, wenn man ihn lässt.
    Live In New Orleans  /Live In Los Angeles

    Maze
    Live In New Orleans /Live In Los Angeles (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.03.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Kultalbum live in New Orleans endlich komplett

    Maze galten damals als eine der besten schwarzen Live-Gruppen, nicht weil sie irgendwelche Show-Effekte einsetzten, sondern einfach nur hervorragenden Soul-Funk spielten, klasse Songs, toll gespielt und gesungen und für eine großartige Stimmung sorgten, man höre sich nur mal den am Ende vom Publikum alleine gesunge Refrain von "Joy and Pain" an. Oder man sehe sich dieses Konzert auf DVD an. Hier nun endlich das vollständige Konzert auf CD, das wegen der Länge von fast 79 Minuten früher nicht auf eine CD gepasst hat. Dass man u.a. damals ausgerechnet auf den Opener "You" verzichtet hatte, der hier sagenhaft gespielt wird, habe ich nie verstanden. Nach drei LP-Seiten live waren auf der 4. LP-Seite vier neue Studiosongs, die auch sehr gut waren.
    Diesen Erfolg konnte man 5 Jahre später mit dem zweiten live aufgenommenen Album in Los Angeles nicht wiederholen. Auch ein sehr gutes Album, aber von der Songauswahl nicht mehr so stark - ok, man wollte halt hier nicht die gleichen Songs wie in Orleans aufnehmen.
    We Are One (Rmst)

    We Are One (Rmst) (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.03.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Es fehlt ein Hit

    Ein gutes Album, aber es fehlt ein echter Hit und so blieb dieses Album eher blass. Zwei gute Stücke zu Beginn und nachher noch das schöne "We are one", aber ansonsten zu ruhig, zu viele Balladen. Und das abschliessende 40-sekündige Instrumental hätte man auch weglassen können.
    Eight Classic Albums

    Eight Classic Albums (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.03.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Erstaunlich

    Marty Paich, Pianist und Arrangeur, Vater von David Paich (Toto) nahm Ende der 50er - Anfang der 60er eine ganze Menge von Alben auf mit einer Reihe von sehr guten Mitmusikern. Erstaunlich, weil ich keine Ahnung hatte, dass es diese Alben gab und darüber staune, dass das klasse arrangiert und gespielt ist. Man entdeckt bei dieser Classic Album-Serie auf vier CDs immer wieder starke Sachen zu niedrigem Preis, so dass man einfach mal zugreifen kann. In diesem Falle wieder ein Treffer.
    Live At The House Of Blues, Las Vegas

    Live At The House Of Blues, Las Vegas (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.01.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Als DVD super, als CD ...

    Das ist einer der seltenen Fälle, dass ich 5 Sterne Gesamtbewertung, aber nur 4 für die Musik gebe. Die CDs haben einige Längen, da die neuen Songs (und hier wird ja der größte Teil der Santana IV Studio-CD gespielt) teilweise nicht so überzeugend sind wie die Klassiker der ersten drei Santana-LPs von 1969 bis 1971. Aber als Konzert-Film funktioniert das gut. Sehr guter Sound, gut gefilmt - es werden jeweils die richtigen Musiker gezeigt, die z.B. gerade ein Solo oder auch nur ein Percussion-Fill spielen. Und wer hätte gedacht, dass das Solo in Yambu von Carlos ist - ich hätte auf Neil Schon getippt. Carlos ist eindeutig der Star der Band, Neil Schon hat zwar auch etliche Soli, aber spielt viel Rhythmus oder Lead. Greg Rolie ist immer noch ein sehr starker Sänger und auch Organist. Michael Shrieve hat gleich beim ersten Titel ein Solo, dann keines mehr. Karl Perazzo spielt wie ein tasmanischer Teufel, wogegen Michael Carabello etwas zurückhaltend wirkt. Die DVD ist Klasse und werde ich mir gelegentlich mal wieder ansehen, die CDs habe ich zweimal gehört und das reicht dann erstmal für ne Weile.
    Mind Transplant

    Mind Transplant (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.01.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Klassiker des Genres

    Anlässlich des Todes von Alphonse Mouzon hörte ich mir diese CD mal wieder an, die von vielen als sein stärkstes Album bezeichnet wird. Aufgenommen im Dezember 1974. In der Tat ein Feuerwerk des Rock-Funk-Jazz. Drei Gitarristen, Tommy Bolin, Lee Ritenour und Jay Graydon, dazu Henry Davis am Bass und Jerry Peters an Rhodes und Hammond B3. Mouzon spielt auch keyboards und singt bei einem Titel. Das ist das eine Stück, das nicht so toll ist, ansonsten ist das kompositorisch alles sehr interessant. Tolle funky Riffs und fetziger Rock-Jazz. Schön dass angegeben ist, wer welches Solo spielt. Bolin spielt drei Soli (Titel 3,7,8), Ritenour auch drei und Graydon nur eines und man muss feststellen, dass die Soli von Bolin herausragen, Ritenour war damals noch nicht so bekannt, seine erste Solo-LP nahm er ein Jahr später auf und ich habe den Eindruck, dass er von Bolin bei dieser Session einiges abgeschaut hat. Alphonse Mouzon war damals durchaus genauso schnell und gut wie Billy Cobham, und er liefert auf diesem Album mit einigen „over-the-groove“ gespielten drumsoli auch einiges ab. Fürwahr ein Klassiker des Genres, leider mit 33:07 Spielzeit arg kurz.
    Chameleon

    Chameleon (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.01.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Remakes seiner Klassiker

    Harvey Mason nahm hier mit einigen weniger bekannten, aber trotzdem hervorragenden Musikern wie u.a. Kamasi Washington (sax), Ben Williams (b), Christian Scott (tr) und einigen Gaststars aus alten Zeiten wie Bill Summers (perc), Paul Jackson und Jimmy Haslip (b) Stücke neu auf, die er in den 70er Jahren mit Leuten wie Herbie Hancock, Grover Washington, Donald Byrd oder Dave Grusin als Studiomusiker eingespielt hat. Die Stücke wurden alle völlig umarrangiert und sind insofern sehr reizvoll und clever gemacht. Auch die Soli sind sehr gut, aber ich muss dann doch sagen: an die Originale kommt das alles dann nicht ran. Trotzdem für Fusion-Jazz-Freunde durchaus empfehlenswert.
    Stockholm Live 1972

    Stockholm Live 1972 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.01.2017
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Fantastisch

    Ein 43 Minuten langer (kurzer) Broadcast von einem Konzert in Stockholm im September 1972 mit Chick (rhodes), Stanley (ac b), Joe Farrell (ss, fl) und Airto Moreira (dr). D.h. die Sängerin Flora Purim war nicht dabei. Dies ist die allererste RTF-Besetzung, stilistisch eine reine acoustic-Jazz-Besetzung mit leichtem Schwerpunkt auf Latin-Jazz, wenngleich Airto hier (fast) keine percussions spielt, sondern drums und die spielte er auch ganz hervorragend. Tja, und wenn man diese Aufnahme hört, bedauert man fast, dass RTF nach zwei Alben den Stil gewechselt haben und zur Electric Fusion Gruppe wurden, aber man kann halt nicht alles haben. Umso erfreulicher, dass diese fantastischen Aufnahmen (ich vermute mal dass das hier der erste Set des Konzerts war) veröffentlicht wurden mit dem Klassiker „Spain“, dem Titel „Matrix“, der nur auf der CD-Release von „Light as a feather“ als Bonus-Track auftaucht, aber schon 1968 von Chick auf „Now he sings, now he sobs“ aufgenommen wurde und dem bisher unveröffentlichten „Noon Song“. Excellent Joe Farrell am sopran sax, über Chick und Stanley muss man nichts weiter sagen. Der Sound ist auch sehr gut, alles in allem ein Pflichtkauf für Freunde dieser Musiker.
    Ride Like The Wind

    Ride Like The Wind (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.01.2017
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Überraschend stark

    Wow! Ein derart starkes Album hätte ich hier nicht erwartet, da doch zu befürchten war, dass dies weichgespülter Smooth-Jazz ist. Smooth-Jazz, ja, teilweise, aber weichgespült in keinster Weise. Vielmehr sind die Versionen von Pop-Hits des Christoper Cross – Titelstücks oder „This is it“ von Kenny Loggins knalliger als die Originale mit einem excellenten Slap-Bass von Abe Laboriel. Auch das Arrangement von Zawinul’s „Birdland“ gefällt sehr, dazu kommen drei Stücke des Bigband-Leiters und Arrangeurs Allyn Ferguson und ein Hubbard-Original. Hubbard ist in excellenter Form und spielt sehr inspiriert und gwohnt kraftvoll. Bill Mays am Klavier gefällt auch sehr gut, das ist eine seiner ganz wenigen Fusion-Jazz-Aufnahmen, sonst spielte er hauptsächlich für Sänger / innen wie z.B. Sinatra. An den Percussions übrigens Joe Porcaro, der Vater der Porcaro-Brüder. Sehr empfehlenswert, wenn man diese Musik mag. Hubbard’s bestes Electric-Jazz-Album, wenn ich es mal so nennen darf.
    276 bis 300 von 823 Rezensionen
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