Rezensionsübersicht

2 Rezensionen
Klaviersonaten F-Dur op.41 "Non plus ultra" & E-Dur op.50 "Le Diable a quatre" Klaviersonaten F-Dur op.41 "Non plus ultra" & E-Dur op.50 "Le Diable a quatre" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Schöne Bereicherung

Dussek und Wölfl sind wirklich nicht oft eingespielt worden. Wölfl war dabei mit seiner Sonatenbezeichnung „non plus Ultra“ wirklich selbstbewusst. Das ist zwar sehr gut hörbare Musik, der technische Anspruch bleibt aber doch eher im Durchschnitt der Zeit. Insbesondere der Variationssatz als Schlusspunkt der Sonate ist beschaulich leicht verdaulich. Trotzdem eine Bereicherung des Repertoires der Zeit des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Die E-Dur Sonate von Wölfl ist dagegen kurz, dramatisch spannend bis heiter beschwingt, also vielseitig im besten Sinne. Daher steht sie hörbar der Dussek Sonate näher. Dusseks Sonate „Retour à Paris“ ist da schon deutlich dramatischer und auch technisch spannender, meiner Meinung nach ist dieses Programm eine gute Beethoven/Ries Alternative bzw. Ergänzung. Sauber und virtuos dargeboten von Nataša Vijelkovič.

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Top-Rezensent

  1. 1 N. Leh. 1
  2. 2 Silberstein 1