Lewis D. J. Hartmann: Heute nur Heute, Kartoniert / Broschiert
Heute nur Heute
- Ein Roman über Depression, Hoffnung und den Weg zurück zu sich selbst.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 01/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695160839
- Artikelnummer:
- 12602438
- Umfang:
- 326 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Altersempfehlung:
- 12 Jahre
- Gewicht:
- 348 g
- Maße:
- 190 x 120 mm
- Stärke:
- 23 mm
- Erscheinungstermin:
- 19.1.2026
Klappentext
Noa lebt mit Depressionen. Es fühlt sich nicht wie Traurigkeit an, sondern wie ein Gewicht im Brustkorb, als würde der Atem nie ganz frei werden. Kleine Dinge kosten Kraft, und dazu kommt Scham, weil man es von außen oft nicht sieht und Noa sich dafür verurteilt, nicht einfach funktionieren zu können.
Mara ist Noas wichtigste Bezugsperson. Sie drängt nicht und macht es nicht größer, als es ist. Statt langer Erklärungen führt Mara eine einfache Sprache ein: Ein Wort. Noa darf Gefühle in einem Wort benennen, zum Beispiel leer, Angst oder zäh, und das reicht. Dazu kommen kleine Geländer: Tee, kurze Zettel am Kühlschrank, der Satz Heute nur heute, und ein Gefühlskompass als Orientierung, damit Noa nicht im inneren Nebel verschwindet.
Als Mara für drei Wochen auf Geschäftsreise muss, wird der Abschied zur Belastungsprobe. Noa übt vorher einen Probetag allein zuhause. Es wird schwer, aber Noa bleibt: Küche, Tee, ein Wort, weiter atmen. Dann reist Mara wirklich ab, und Noa muss die Tage klein machen. Nicht drei Wochen, nur heute. Maras Sprachnachrichten helfen, ebenso Kim, die unaufgeregt unterstützt, ohne zu überfordern.
In dieser Zeit taucht Elliot auf, zunächst als Hund. Er ist ruhig, respektvoll, begleitet Noas Tempo und wird zu einem stillen Halt in der Wohnung. Parallel zieht Noas Aufmerksamkeit immer wieder zu einem Baum im Garten. Dort spürt Noa ein seltsames Flimmern und etwas Lebendiges unter der Rinde, als wäre da eine Schwelle.
Nach zwei Wochen, an einem Tag, an dem Neugier stärker ist als Angst, tritt Noa durch das Flimmern und gelangt in einen anderen Wald. Dort atmet die Luft anders, und Noa spürt den Körper wieder klarer. Unter einem Wurzelbogen zeigt sich: Elliot stammt aus einer anderen Welt. Aus dem Hund wird ein Bär. Elliot wird als Brücke sichtbar, zwischen Räumen, Zuständen und Welten.
Noa erkennt, das ist keine Flucht, die alles heilt. Der Wald ist eher ein Ort, an dem man Luft holen darf, um zurückzukommen. Noa geht wieder durch den Übergang in die Menschenwelt. Der Nebel ist nicht weg, aber er hat Risse. Noa kann sich besser halten, kleine Schritte gehen, Hilfe annehmen und sich weniger verurteilen.
Als Mara zurückkommt, ist Noa nicht gesund, aber präsenter. Noa nennt es gewachsen. Elliot bleibt der stille Begleiter. Am Ende bleibt die wichtigste Erkenntnis: Hoffnung ist manchmal kein großes Licht, sondern eine Tür, die sich einen Spalt öffnet, und der Mut, immer wieder zurückzukommen.
Anmerkungen:
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