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    2. Alle Rezensionen von Dana G. bei jpc.de

    Dana G.

    Aktiv seit: 15. Dezember 2025
    "Hilfreich"-Bewertungen: 0

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    9 Rezensionen

    Cooking for Family

    Julia Lanzke
    Cooking for Family (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.02.2026

    Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

    Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich mir im stressigen Familienalltag echte Unterstützung erhofft habe. Der Titel und die Beschreibung klangen sehr vielversprechend, schnelle Familienrezepte, alltagstaugliche Hacks und praktische Tipps von einer erfahrenen Mama. Genau das, was ich gesucht habe. Leider wurde ich insgesamt ziemlich enttäuscht.

    Schon beim ersten Durchblättern hatte ich das Gefühl, dass vieles sehr oberflächlich bleibt. Die Tipps und Alltags-Hacks haben mir persönlich kaum weitergeholfen. Viele davon wirkten sehr allgemein oder waren Dinge, die man ohnehin schon kennt, wenn man regelmäßig kocht und eine Familie versorgt. Ich hatte gehofft, neue Ideen zu bekommen, die mir wirklich Zeit sparen oder den Alltag erleichtern, aber dieses Gefühl blieb leider aus. Auch die Rezepte konnten mich nicht wirklich überzeugen. Einige klangen zwar auf den ersten Blick ganz nett, aber insgesamt haben mir Kreativität und besondere Ideen gefehlt. Vieles wirkte sehr gewöhnlich und nicht inspirierend. Ich habe mir mehr abwechslungsreiche, wirklich schnelle und trotzdem interessante Gerichte gewünscht, die man gerne regelmäßig kocht. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, dass ich ähnliche Rezepte schon oft gesehen habe.

    Was mich zusätzlich enttäuscht hat, war, dass ich nach dem Lesen nicht das Gefühl hatte, etwas Neues gelernt zu haben oder wirklich motiviert worden zu sein. Ich hatte mir erhofft, neue Impulse zu bekommen, meinen Familienalltag in der Küche einfacher und vielleicht sogar angenehmer zu gestalten. Leider blieb dieser Effekt aus. Das Buch ist sicherlich nicht komplett schlecht und man merkt, dass es mit guten Absichten geschrieben wurde. Aber für mich persönlich hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich habe mir deutlich mehr praktische Unterstützung, neue Ideen und echte Alltagserleichterung gewünscht.

    Fazit: Insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich weitergebracht, und deshalb kann ich keine Empfehlung aussprechen.
    Mord & Breakfast

    Anne Gordon
    Mord & Breakfast (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.02.2026

    Unterhaltsam, aber kein Highlight

    Melody Moss verliert ihren Job als Journalistin. Doch um in Selbstmitleid zu zerfliessen, bleibt nicht viel Zeit. Ihre Tante Mable ist tödlich verunglückt und hat ihr ihren Bed & Breakfast hinterlassen. Beim Durchsehen von Mables Sachen kommen Melody Zweifel an der Todesursache ihrer Tante.

    "Mord & Breakfast" von Anne Gordon ist der Reihenauftakt rund um Melody Moss, B&B-Besitzerin im schönen Schottland.

    "Mord & Breakfast" ist ein klassischer Cozy Crime, der sich gut für entspannte Lesestunden zwischendurch eignet, aber keine großen Überraschungen bereithält. Die Protagonistin Melody war mir zu Beginn ehrlich gesagt nicht besonders sympathisch. Sie wirkt sehr von sich überzeugt und begegnet anderen oft herablassend. Gerade deshalb habe ich mich gefragt, warum Mable ausgerechnet ihr das Bed & Breakfast hinterlassen hat. Eine enge oder besonders herzliche Beziehung zwischen den beiden wird jedenfalls nicht wirklich deutlich.

    Die Kriminalhandlung selbst bleibt recht geradlinig. Es gibt weder große Wendungen noch echte Überraschungsmomente, vieles ist früh vorhersehbar. Wer also Spannung oder Raffinesse sucht, wird hier eher nicht fündig. Als klassischer Cozy Crime ist die Geschichte bewusst leicht gehalten und nicht sonderlich anspruchsvoll. Trotzdem hat das Buch seinen Charme. Die Atmosphäre ist gemütlich, das Setting passt gut zum Genre, und für Fans von Cozy Crime ist es ein angenehmer, unkomplizierter Zeitvertreib.

    Fazit: Ein netter Cozy Crime für zwischendurch, vorhersehbar, aber gemütlich.
    Schattenmädchen

    Frida Skybäck
    Schattenmädchen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.02.2026

    Viel Potenzial, wenig Abschluss

    Die 25jährige Studentin Isabelle Karlsson ist spurlos verschwunden. Fredrika Storm und Henry Calment überprüfen den Fall und stellen schnell fest, dass offenbar ein Verbrechen vorliegt. Schließlich entdecken die Ermittler Ähnlichkeiten zu einem sieben Jahre alten Fall.

    Dies ist bereits der dritte Fall für Fredrika Storm und ihren Partner Henry Calment.

    Fredrika hadert weiterhin mit der Erkenntnis, dass ihre Mutter noch lebt und sich bewusst gegen sie entschieden hat. Dieser innere Konflikt bestimmt ihr Handeln stark. Einerseits sucht sie Hilfe, andererseits lehnt sie konsequent Ratschläge ab. Sie wirkt zwiegespalten, egoistisch und wenig teamfähig. Alles muss nach ihrer Nase gehen. Insgesamt empfand ich sie als sehr anstrengend und durchgehend negativ eingestellt.

    Henry bemüht sich zwar, Fredrika beizustehen, doch sie lässt ihn kaum an sich heran. Gleichzeitig trägt er selbst schwer an der Situation mit seiner Exfreundin, die ihm offenbar seine Tochter vorenthalten hat. Auffällig und ehrlich gesagt auch irritierend ist, dass sowohl Fredrika als auch Henry gerne kluge Ratschläge verteilen, diese aber selbst konsequent ignorieren. Beunruhigend fand ich zudem, dass beide als Polizisten andere Menschen stalken. Fredrika ihre Halbschwester, Henry seine Expartnerin. Das wirkte nicht nur unprofessionell, sondern auch verstörend.

    Auch der Kriminalfall konnte mich diesmal weniger überzeugen. Es dauert lange, bis man überhaupt ein klares Bild der vermissten Isabelle bekommt, zusätzlich wird noch der alte Fall um Petra eingebracht. Thematisch greift der Roman zwar wichtige und relevante Aspekte auf, darunter Machtmissbrauch, Sexismus und Stalking, doch die Ermittlungen konzentrieren sich meiner Meinung nach viel zu stark auf einen einzelnen Verdächtigen, anstatt mehrere Richtungen ernsthaft zu verfolgen.

    Das Ende empfand ich als unbefriedigend, da für mich ein echter Abschluss fehlte. Die zusätzliche Nebengeschichte rund um einen Wolf wirkte auf mich vollkommen unnötig und trug nichts zur Handlung bei. Auch im privaten Umgang mit Konflikten zeigten sich beide Ermittler nicht gerade von ihrer reflektierten Seite. Hier waren sie definitiv nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Positiv hervorzuheben ist weiterhin der Schreibstil der Autorin. Dieser ist flüssig, fesselnd und sehr angenehm zu lesen. Man kommt schnell voran, was das Buch trotz aller Kritik gut lesbar macht.

    Fazit: Diesmal hatte ich große Schwierigkeiten mit den Hauptfiguren, insbesondere mit Fredrika. Trotz starker Themen und gutem Stil war "Schattenmädchen" für mich insgesamt enttäuschend und der bisher schwächste Teil der Reihe.
    Gemüsepower

    Lucia Schauerhammer
    Gemüsepower (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.01.2026

    Gute Idee, schwache Umsetzung

    Ich hatte mir von "Gemüsepower" ehrlich gesagt deutlich mehr erhofft. Das Thema an sich finde ich spannend, denn Gemüseanbau, Selbstversorgung und ein Blick in den Dorfgarten sind genau die Bereiche, für die ich mich interessiere. Das Buch enthält auch durchaus viele Inhalte. Es gibt Tipps, Rezepte und Informationen zu Schädlingen, Beikräutern und verschiedenen Aspekten des Gärtnerns.

    Leider konnte mich die Umsetzung insgesamt nicht überzeugen. Die Inhalte wirken auf mich sehr unstrukturiert und teilweise chaotisch. Ich hatte oft das Gefühl, dass Themen nur angerissen werden, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen oder logisch aufeinander aufzubauen. Gerade wenn man gezielt etwas nachschlagen möchte, ist das Buch wenig hilfreich, weil es keine klare Struktur gibt. Besonders für Anfänger im Gartenbereich halte ich das Buch daher für keine große Hilfe. Statt grundlegende Dinge verständlich zu erklären, setzt das Buch meiner Meinung nach zu viel Vorwissen voraus oder verliert sich in Nebensächlichkeiten.

    Was mich zusätzlich gestört hat, sind die vielen stark inszenierten Fotos. Durch das ganze Posing wirkt das Buch auf mich eher wie ein Lifestyle-Produkt als wie ein ehrlicher Ratgeber. Dadurch kommt mir sowohl das Buch als auch die Autorin leider etwas unglaubwürdig und unsympathisch vor, obwohl ich das eigentlich schade finde, weil das Thema viel Potenzial hätte.

    Fazit: Insgesamt hat mich "Gemüsepower" enttäuscht. Die Idee ist gut, aber die Inhalte sind für mich zu wenig praxisnah und zu wenig klar aufbereitet. Wer bereits viel Erfahrung im Gärtnern hat und einfach ein hübsch gestaltetes Buch mit Inspiration sucht, könnte vielleicht etwas damit anfangen. Für mich persönlich und besonders für Einsteiger ist es jedoch keine wirkliche Empfehlung.
    Hochbeet für Ahnungslose

    Anja Klein
    Hochbeet für Ahnungslose (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.01.2026

    Hochbeet-Gärtnern leicht gemacht

    Ich habe "Hochbeet für Ahnungslose" gelesen, weil ich demnächst ohne große Vorkenntnisse mit dem Hochbeet-Gärtnern starten wollte und genau dafür ist dieses Buch gemacht. Der Titel hält, was er verspricht. Man fühlt sich als Anfänger wirklich abgeholt und nicht überfordert. Alles wird einfach, verständlich und sehr praxisnah erklärt.

    Besonders gut gefallen hat mir der klare Aufbau. Zuerst geht es um die grundlegenden Must-haves. Welche Materialien braucht man überhaupt, worauf sollte man achten und welche Fehler lassen sich von Anfang an vermeiden? Danach wird der Hochbeetbau Schritt für Schritt erklärt, inklusive des richtigen Füllmaterials und der sinnvollen Schichtung. Das war ein Punkt, der mir vorher ehrlich gesagt völlig unklar war. Hier merkt man, dass die Autorinnen wissen, wo die Unsicherheiten liegen.

    Auch das Kapitel über die passenden Pflanzen ist sehr hilfreich. Es wird verständlich erklärt, welche Pflanzen sich besonders gut für Hochbeete eignen und wie man sie sinnvoll kombiniert. Besonders praktisch fand ich die Tipps zu häufigen Problemen wie Schädlingen, Nährstoffmangel oder schlechtem Wachstum. Genau die Fragen, die bei Anfängern früher oder später auftauchen.

    Der Schreibstil ist angenehm locker und motivierend. Man hat nicht das Gefühl, ein trockenes Sachbuch zu lesen, sondern eher eine freundliche Anleitung, die Mut macht, einfach loszulegen. Aus Fehlern lernt man schließlich. Natürlich richtet sich das Buch klar an Einsteiger. Wer schon viel Erfahrung im Gärtnern hat, wird wenig Neues entdecken. Für Anfänger ist das aber eher ein Pluspunkt als ein Nachteil.

    Fazit: Einfach, verständlich und ideal für Anfänger. Ein rundum gelungenes Einstiegsbuch für alle, die ihr erstes Hochbeet planen und pflegen möchten.
    Die weiße Nacht

    Anne Stern
    Die weiße Nacht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.01.2026

    Ein Lesehighlight

    Berlin im Dezember 1946: Die junge Fotografin Lou Faber entdeckt bei einen ihrer morgendlichen Spaziergängen eine tote Frau in den Ruinen. Kriminalkommissar Alfred König übernimmt den Fall. Bald stellt sich heraus, dass es einen weiteren Fall mit Parallelen gibt und sie es mit einem Serientäter zu tun haben.

    Dies ist der Reihenauftakt zu der neuen, in Berlin spielenden, Krimireihe von Anne Stern rund um die junge Fotografin Lou Faber und den Kriminalkommissar Alfred König.

    "Die weiße Nacht" von Anne Stern hat mich schwer begeistert. Die Geschichte spielt im Dezember 1946, kurz vor Weihnachten, in einem zerstörten Berlin, in dem Hunger, bittere Eiseskälte und Hoffnungslosigkeit den Alltag bestimmen. Die Autorin fängt die Stimmung dieser Nachkriegszeit erschreckend authentisch und sehr bildhaft ein. Das Leid der Menschen und die unterschiedlichen Schicksale wirken real und berühren nachhaltig.

    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Lou Faber und Kriminalkommissar Alfred König. Lou ist Fotografin aus Leidenschaft und verkauft ihre Bilder an Frauenmagazine. Während der NS-Zeit war sie Regimegegnerin und saß in Haft, was sie bis heute verfolgt. Sie kämpft mit den Dämonen ihrer Vergangenheit, wirkt dabei aber mutig, sympathisch und stark. Alfred König hat Jura studiert, stand nicht immer auf der richtigen Seite und war ebenfalls in Gefangenschaft. Seine Figur bleibt für mich schwer einschätzbar und noch ist er mir etwas zu unnahbar, was ihn jedoch umso interessanter macht. Die beiden lernen sich am Fundort einer weiblichen Leiche kennen, wodurch sie ungewollt in denselben Mordfall verwickelt werden. Schnell stellt sich die Frage, warum diese Frauen sterben mussten. Die Polizei hat zu dieser Zeit keinen guten Ruf und wird von der Bevölkerung misstrauisch beäugt und belächelt, was die Ermittlungen zusätzlich erschwert und die angespannte Stimmung unterstreicht.

    Neben der Haupthandlung werden weitere Schicksale erzählt, die das Bild dieser Zeit erweitern. Justus, ein Junge aus Ostpreußen, und seine Freundin Gerti kämpfen ums Überleben und betreiben Schwarzmarkt, wie so viele damals. Gregor befindet sich in einem russischen Gefangenenlager und steht stellvertretend für das Leid der Kriegsgefangenen. Auch Inspektor Trautwein hat mir im Zusammenspiel mit König sehr gut gefallen. Diese Nebengeschichten haben mich berührt. Sie fügen sich gut in die Geschichte ein und verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe.

    Die Geschichte ist in vier Teile gegliedert und überzeugt durch ihren ruhigen, eindringlichen Erzählstil. Anne Stern gelingt es, die Nachkriegszeit mit all ihrer Härte, Kälte, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit glaubwürdig darzustellen, ohne dabei überladen zu wirken.

    Fazit: "Die weiße Nacht" ist ein starker Auftakt, der historische Atmosphäre und Kriminalhandlung gekonnt verbindet. Das Buch war mein erstes Highlight in diesem Jahr. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und kann diesen ersten Fall uneingeschränkt empfehlen.
    Blutwild

    Saskia te Marveld
    Blutwild (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.01.2026

    Ein temporeiches Thriller-Debüt

    Die ehemalige Kommissarin Anka Jessen erhält eine anonyme SMS mit Koordinaten. Neugierig und misstrauisch folgt sie ihnen und stößt in einer abgelegenen Hütte auf präparierte menschliche Körperteile. Das herbeigerufene Ermittlerteam fordert sie auf, sich aus dem Fall herauszuhalten. Doch Anka ignoriert die Warnung.

    "Blutwild" ist das Debüt von Saskia te Marveld und ein temporeicher Thriller, der den Fokus klar auf seine Protagonistin legt. Im Mittelpunkt steht Anka, die vor sechs Jahren entführt wurde. Auf ihrer Flucht geriet sie damals in eine Falle, was zur Amputation ihres Unterschenkels führte. Dieses traumatische Erlebnis prägt sie bis heute. Ankas größte Stütze ist ihre beste Freundin Izzy, ein echter Fels in der Brandung, der ihr nicht nur nach der Entführung, sondern auch im aktuellen Geschehen jederzeit zur Seite steht. Als neue Ereignisse Anka erneut in Angst versetzen, stellt sich die zentrale Frage, ob ihr damaliger Peiniger zurückgekehrt ist oder ob es einen Nachahmer gibt.

    Die Geschichte wird überwiegend aus Ankas Perspektive erzählt und durch zahlreiche Rückblicke ergänzt, die nach und nach mehr über ihre Vergangenheit offenbaren, sich aber auch auf andere Leute konzentrieren. Das Tempo des Thrillers ist sehr hoch und ständig passiert etwas. Anka kommt kaum zur Ruhe. Einerseits sorgt genau dieses Tempo für enorme Spannung und hält einen am Ball. Andererseits wirkt die Dichte der Ereignisse stellenweise etwas unglaubwürdig, was bei mir gemischte Gefühle hinterlassen hat. In diesem Punkt bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten. Die Auflösung war für mich persönlich keine große Überraschung mehr. Das fand ich schade, auch wenn es im Verlauf der Geschichte einige Wendungen gab.

    Der Schreibstil von Saskia te Marveld ist einfach, flüssig und fesselnd. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nicht übertrieben lang, was das schnelle Lesen zusätzlich unterstützt.

    Fazit: Insgesamt ist "Blutwild" ein spannender Thriller mit einer interessanten Hauptfigur und ein solides Debüt, das trotz kleiner Schwächen überzeugt.
    Down Cemetery Road

    Mick Herron
    Down Cemetery Road (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.12.2025

    Nicht das, was ich mir erhofft hatte

    In Oxford verschwindet ein kleines Mädchen, und die Privatermittlerin Zoë Boehm übernimmt die Ermittlungen. Der Fall zieht mehrere Bewohner der Nachbarschaft in Mitleidenschaft, insbesondere die Hausfrau Sarah Tucker.

    Ich habe "Down Cemetery Road" mit recht hohen Erwartungen gelesen. Mick Herron ist bekannt für seine scharf gezeichneten Figuren und seinen trockenen, oft sehr treffenden Humor. Der Einstieg klang vielversprechend. Die Privatermittlerin Zoë Boehm ermittelt in Oxford, ein kleines Mädchen verschwindet. Eigentlich beste Voraussetzungen für einen spannenden, atmosphärischen Kriminalroman.

    Leider hat mich das Buch insgesamt eher enttäuscht. Zwar ist Zoë Boehm offiziell die Hauptfigur, doch sie bleibt über weite Strecken erstaunlich distanziert und präsent nur am Rand. Stattdessen nimmt die Geschichte um die Hausfrau Sarah Tucker immer mehr Raum ein. Zeitweise hatte ich sogar den Eindruck, dass Sarah die eigentliche Hauptfigur ist. Eine Entscheidung, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte und die für mich den Fokus der Geschichte abgeschwächt hat. Dazu konnte ich weder zu der einen Frau noch zu der anderen eine Verbindung aufbauen und konnte mit ihnen nicht warm werden. Auch die Spannung konnte mich nicht dauerhaft halten. Das Verschwinden des Kindes ist zwar ein ernstes und emotionales Thema, doch die Geschichte schafft es nur selten, daraus echten Nervenkitzel zu entwickeln. Viele Passagen ziehen sich, und gerade dort, wo ich mir Tempo gewünscht hätte, bleibt die Handlung überraschend ruhig oder verliert sich in Nebensächlichkeiten.

    Hinzu kommen einzelne Szenen und Wendungen, die auf mich übertrieben wirkten. Statt die Geschichte zu verdichten, haben sie mich eher aus dem Lesefluss gerissen. Herrons Stil blitzt zwar immer wieder auf, doch diesmal trägt er für mich nicht durch den gesamten Roman. Am Ende blieb bei mir das Gefühl zurück, dass "Down Cemetery Road" mehr hätte sein können. Die Ausgangsidee ist stark, das Setting interessant, doch die Gewichtung der Figuren und der fehlende Spannungsbogen haben mir den Lesegenuss deutlich geschmälert. Es ist kein schlechtes Buch, aber gemessen an meinen Erwartungen und an Herrons Möglichkeiten schlicht zu wenig.

    Fazit: Solide Ansätze, interessante Figuren, aber wenig Spannung und ein irritierender Fokus. Für mich insgesamt enttäuschend.
    Tod zur Teestunde

    Anthony Horowitz
    Tod zur Teestunde (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    15.12.2025

    Ein Krimi für Geduldige

    In "Tod zur Teestunde" liest die Lektorin Susan Ryeland das Manuskript eines Kriminalromans, in dem es um den Tod einer Frau während einer Teestunde geht. Während sie die Geschichte verfolgt, stößt sie auf Ungereimtheiten. Bald wird Susan selbst in einen realen Mordfall verwickelt und beginnt zu ermitteln.

    Dies ist bereits der dritte Fall für die Lektorin Susan Ryeland.

    Mit "Tod zur Teestunde" kehrt Anthony Horowitz erneut zu seiner bekannten Hauptfigur Susan Ryeland zurück. Wie schon in den vorherigen Bänden besteht der Roman aus zwei miteinander verknüpften Geschichten, einem klassischen Krimi im Stil von Agatha Christie und der Rahmenhandlung rund um Susan selbst. Diese Idee finde ich grundsätzlich spannend, allerdings hat sie mich dieses Mal eher verwirrt als begeistert. Der ständige Wechsel zwischen den Ebenen macht es schwer, wirklich in die Handlung einzutauchen.

    Persönlich empfand ich das Buch als recht anstrengend zu lesen. Man muss sehr aufmerksam bleiben und Geduld mitbringen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Leider kam dabei für mich kaum Spannung auf. Viele Passagen ziehen sich, und statt Nervenkitzel dominieren lange Erklärungen und Details. Ich hatte öfter das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig vorankommt.

    Susan Ryeland selbst ist zwar weiterhin eine interessante Figur, doch auch ihre Ermittlungen konnten mich dieses Mal nicht vollständig fesseln. Im Vergleich zu den vorherigen Fällen wirkte dieser dritte Band auf mich schwächer und weniger mitreißend.

    Fazit: Insgesamt ist "Tod zur Teestunde" kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. Wer das Konzept der Reihe liebt und komplex aufgebaute Kriminalromane mag, könnte trotzdem auf seine Kosten kommen. Für mich blieb der Krimi jedoch eher durchschnittlich.
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