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    wolkenbücherwelt

    Aktiv seit: 25. Mai 2025
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    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    6 Rezensionen

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    Nightweaver

    R. M. Gray
    Nightweaver (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.03.2026

    Wellen, Schatten und verlorene Träume

    „Es gibt eine Zeit zum Kämpfen und es gibt eine Zeit zum Überleben.“

    Der Anfang von “Nightweaver“ katapultiert einen direkt ins Geschehen. Schlag auf Schlag ziehen einen die ersten Seiten in die Welt von Aster hinein. Viele Namen, viele Figuren, einiges an Informationen - aber alles nur angerissen, sodass man sich zunächst selbst orientieren muss. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, komplett allein gelassen zu werden. Die wichtigsten Figuren werden früh eingeführt und auch erste Informationen über die Welt werden angenehm in die Handlung eingestreut, ohne dass es direkt überladen wirkt.

    Genau dieser schnelle Einstieg hat mir zunächst wirklich gut gefallen. Es hat sich so stark nach Meer, Schiffen und Abenteuer angefühlt - sodass ich jedenfalls sofort bereit war, an Bord zu gehen.

    Ein wenig wurde ich dann jedoch überrascht - oder vielleicht auch leicht enttäuscht - denn ich hatte mir erhofft, dass sich ein größerer Teil der Geschichte wirklich auf See abspielt. Dass wir auf den Wellen unterwegs sind, wir mitgerissen werden, das Schiff unter unseren Füßen schwankt, die See tobt und wir uns mitten im Sturm behaupten müssen. Doch tatsächlich spielt nur der Anfang richtig auf dem Wasser und an Bord - kein Kielwasser, das unsere Kleidung durchnässt und keine erbarmungslose Sonne, die unser Gesicht zusätzlich zum rauen Wind wetterhart gerbt.

    Danach verbringen wir deutlich mehr Zeit an Land - oder zumindest auf einem Land, das sich für jemanden, der sein Leben lang nur die Bewegungen des Meeres kennt, immer noch ungewohnt schwankend anfühlt. Auch wir schwanken in diese neue Welt hinein, mit vielen Eindrücken.

    Hat das der Geschichte geschadet?
    Nicht wirklich. Es war eher meine eigene Vorstellung davon, wo die Reise hingehen würde. Und gerade das ab und an Einstreuen der Geschichten ihres Lebens an Bord und das Ende des Buches haben meine Hoffnung auf ein wenig Me(e)hr - im wahrsten Sinne des Wortes - dann doch wieder aufleben lassen.


    „Sie schenkt mir ein herzzerreißendes Lächeln, so voller Enttäuschung, wie sie nur jene kennen, die es jemals gewagt haben zu träumen.“

    Sehr viel Freude hatte ich am Schreibstil der Autorin. Die Formulierungen sind atmosphärisch und tragen einen angenehm durch die Geschichte. Auch mit vielen der Charaktere hatte ich Spaß - wobei ich mir bei einigen hier und da noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Allerdings begegnen uns auch sehr viele Figuren, viele Namen und Familienverbindungen, die ihren Platz in der Geschichte haben und ihre Rollen spielen müssen, wollen und sollen. Umso dankbarer war ich für die Namensübersicht von Asters Familie am Anfang des Buches, denn selbst gegen Ende der Geschichte habe ich dort immer mal wieder nachgeschaut, wer genau nochmal dazu gehört - und auch die Weltkarte hinten im Buch war für mich ein kleines Highlight - ich liebe Weltkarten!

    Und mein liebster kurzer Auftritt war übrigens ganz klar Captain Shade.
    Im Verlauf der Geschichte - besonders nach etwa der Hälfte - wurde der Plot für mich deutlich interessanter (wenn auch nicht allzu überraschend an mancher Stelle, aber an anderer dann doch auch wieder sehr erfrischend, gerade was Will betrifft).

    Der vordere Teil hatte stellenweise ein kleines Tief, auch wenn ich trotzdem nur so durch die Seiten geflogen bin und gar nicht richtig bemerkt habe, wie viel ich bereits gelesen hatte. Woran genau dieses Gefühl oder dieses vermeidbare Tief lag, kann ich gar nicht konkret benennen - irgendetwas hat mir kurzzeitig gefehlt, auch wenn der Lesefluss selbst nie ins Stocken geraten ist.

    Nach dem Beenden des Buches habe ich der Geschichte erst einmal ein paar Tage Zeit gegeben, um zu wirken. Mein anfängliches Gefühl, vielleicht ein wenig zu viel Aster erlebt zu haben - und sie kurzzeitig sogar an der Grenze dazu war, leicht ‚nervig‘ zu wirken - hat sich danach deutlich relativiert.

    Denn wenn man ihre Situation betrachtet, ergibt ihr Verhalten durchaus Sinn: Aster ist fast siebzehn Jahre alt, wird aus ihrem bisherigen Leben gerissen und findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die sie aus Geschichten nur als bedrohlich kannte - sie muss mit Verlust, neuen Gefühlen, Geheimnissen, Ängsten und einer völlig neuen Realität umgehen - natürlich hinterlässt das Spuren - natürlich macht es einen unsicher, zerrissen, manchmal mutig und manchmal überfordert es einen. Und genau diese Zerrissenheit hat die Autorin für mich glaubwürdig dargestellt.

    Gerade deshalb freue ich mich und hoffe ich in den nächsten Bänden auf eine spannende Weiterentwicklung ihres Charakters - ebenso auf eine stärkere Ausarbeitung des angeteaserten Tropes „morally grey heroes“, der für meinen Geschmack hier noch nicht stark genug zur Geltung kam.

    Kurz nach dem Beenden des Buches war ich zunächst geneigt, “Nightweaver“ mit drei Sternen zu bewerten. Doch nachdem ich die Geschichte einige Tage habe sacken lassen und noch einmal darüber nachgedacht habe, bin ich letztlich bei vier Sternen gelandet.
    Denn der Kern der Welt, die Idee hinter der Geschichte und der Beginn von Asters Reise haben mich doch mehr beschäftigt, als ich zunächst gedacht hätte. Außerdem bin ich - ganz ehrlich - ein wenig in den Prinzen verliebt, in sein Auftreten und in seinen Charakter. Während ich Will dagegen nicht wirklich leiden kann oder eher: ihm absolut nicht vertraue.

    Auch die Intrigen, die Ungerechtigkeiten dieser Welt und die vielen offenen Fragen - auch über Asters Familie - haben mein Interesse geweckt. Aster selbst ist eine dieser offenen Fragen. Die Handlungen des Prinzen eine weitere. Die Kräfte und Wesen werfen weitere auf - und Will…

    Gerade weil noch so vieles ungeklärt ist und ich unbedingt mehr über die Beweggründe ihrer Eltern erfahren möchte, greife ich sehr gerne zu Band zwei - zumal es auch mindestens noch zwei weitere Charaktere gibt, die ich näher kennenlernen möchte.

    Wer sich also darauf einlassen kann, dass wir hier einer jungen Protagonistin folgen, deren Gedanken und Gefühle entsprechend geprägt sind, und wer Lust auf eine Fantasy-Geschichte mit Intrigen, Geheimnissen und einer Welt hat, die sich vermutlich erst noch vollständig entfalten wird, der könnte hier ein spannendes Leseabenteuer finden.

    Ich bin gespannt, wohin die Reise im nächsten Band führen wird und sehne mich jetzt schon nach dem Wind in meinen Haaren und dem Schwanken des Schiffes unter meinen Sohlen.
    To Cage a Wild Bird

    Brooke Fast
    To Cage a Wild Bird (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.02.2026

    Freiheit. Rebellion. Wenn ein Vogel nicht fliegen darf.

    „Ich schätze, wer so närrisch ist, einen wilden Vogel einzusperren, sollte nicht damit rechnen, dass der Vogel im Käfig singt.“

    Bewusst habe ich diesmal zu einer Dystopie gegriffen - und ja: Das Genre darf doch gerne öfter bei mir einziehen.

    Die Grundidee rund um das Leben in Dividium, Raven und das Haftanstalt-Setting hat mich sofort abgeholt. Diese düstere, bedrohliche Atmosphäre gerade von den tödlichen Spielen - die das Gefühl von Überleben um jeden Preis und alle gegen alle hervorruft - hatte definitiv Sogwirkung. Somit war ich schnell in der Geschichte drin und habe das Buch die Tage auch nicht aus der Hand legen können.

    „Alle Verbrechen stören die Ruhe. Und Unruhe führt zu Chaos, Chaos führt zu Krieg.“

    Raven als Kopfgeldjägerin bringt eigentlich fast alles mit, was ich an starken Protagonistinnen bevorzuge ... und doch hätte ich mir ihr toughes, abgeklärtes Auftreten an manchen Stellen noch viel präsenter gewünscht. Ihre überspielte Angst wurde zwar glaubwürdig eingebaut, aber gerade in entscheidenden Momenten hätte ich mir mehr Konsequenz oder Schärfe gewünscht.

    Denn was mir insgesamt etwas gefehlt hat, war Tiefe. Die Welt, das System, die verschiedenen Gesellschaftsschichten, die Dynamiken - da steckt so viel Potenzial drin, dass ich mir wirklich 200 Seiten mehr gewünscht hätte, damit alles wirklich Raum bekommt. Ich wollte so viel mehr wissen, viel mehr Einblick, viel mehr verstehen.
    Gerade das dystopische Setting hätte für mich noch stärker ausgearbeitet werden dürfen, auch wenn wir bisher „fast nur“ das Gefängnis erlebt haben. Für komplette Genre-Neulinge ist das aber sicher ein guter Einstieg - wer allerdings schon viele Dystopien gelesen hat, könnte hier an der einen oder anderen Stelle merken, dass es nicht ganz so tief geht und manches doch etwas vorhersehbar bleibt. Aber da es bisher Band 1 war, hoffe ich sehr, dass Brooke Fast in den weiteren Bänden mehr von der Welt offenbart und tiefere Einblicke gewährt!

    Jedenfalls war der Romance-Anteil für mich etwas dominanter als erwartet. Ich hätte mir hier tatsächlich weniger „sofort“ und mehr Slow Burn gewünscht - gerade im ersten Band und in einem so gefährlichen Setting, in denen unsere Charaktere überleben müssen. Also weniger Fokus auf Romantik, mehr auf Überleben, Intrigen, Planung, andere Häftlinge und die Rebellion hätte für mich die Spannung noch intensiver gemacht.

    Und trotzdem: Ich hatte wirklich gute Lesestunden mit dem Auftakt. Ich habe mich absolut nicht gelangweilt - vielleicht ab und an die Stirn gerunzelt und wollte eingreifen, unsere Protagonistin doch gerne mal leicht schütteln - aber ich musste weiterlesen!

    Das Ende öffnet für mich nun viele Richtungen und birgt (hoffentlich) einiges an dramatischem Potenzial für den zweiten Band.

    Für zwischendurch und als Einstieg ins Genre würde ich das Buch definitiv empfehlen. Wer jedoch eine sehr komplexe, politisch tiefgehende Dystopie erwartet, sollte die Erwartungen etwas anpassen - oder auf die weitere Entwicklung der Reihe warten.

    Gute 3,5 von 5 Sternen - mit leichter Tendenz zur 4 - gibt es von mir.
    Und Band zwei steht trotzdem schon auf meiner Wunschliste - ich hoffe sehr, dass das Warten darauf nicht allzu lange dauert!
    Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night

    Magdalena Gammel
    Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.02.2026

    Zwischen Traum, Schatten und der Wahrheit

    „Ich hatte Heimweh, nach einem Ort, an den ich mich nicht erinnern konnte.“
    … und den ich als Leserin gerade erst kennenlernen durfte.

    Ich bin berauscht, fasziniert und verzaubert - nicht nur von dem Traumstaub, den man zwischen all den schönen Wörtern schweben spürt, sondern erst recht von dem Worldbuilding, den Charakteren, der Atmosphäre, der ganzen Geschichte!

    Mich hat das Buch so überrascht. Die Kurzbeschreibung hatte mein Interesse längst geweckt - denn so gut, wie es klang, erhoffte ich mir einiges, wünschte ich mir alles.. Doch ich wollte diese Hoffnung nicht zu groß werden lassen, nicht so laut, dass sie mir die Geschichte vorwegnehmen würde. Ich wollte unvoreingenommen lesen, ohne meine eigenen Vorstellungen über alles zu legen. Und dann, ja dann, wurde ich aber so positiv überrascht!
    Bitte, Magdalena Gammel - was hast du hier für eine zauberschöne Geschichte für uns gewoben?! Ich war so gefangen in deinem „Erzähl-Mandala“, das du großzügig über uns ausgebreitet hast, dass ich mich als Teil der Gruppe fühlte. Mit Lio, Izan, Bria, Kasmar und Haze saß ich am Lagerfeuer, war ebenfalls zu „Pferd“ unterwegs, stellte mich dem Training und machte beim herzlichen Geplänkel mit, habe Anjul jedes Mal aufs Neue bewundert und wünsche mir nun, ja ehrlich, ebenfalls einen sarkastischen Nyxan an meiner Seite.

    Auch bin ich hin- und hergerissen, welcher Weg der richtige ist und welche Seite gut oder böse sein soll - oder sind beide Wege vielleicht „einfach nur“ grau? Dunkelgrau, Hellgrau..? Einfach beide Wege mit so unterschiedlichen Farbabstufungen, immer mal heller, immer mal dunkler - aber jeder mit ihrer eigenen (selbsterklärten) Daseinsberechtigung?

    An manchen Stellen war das Gefühl von „zu viel“ Beschreibung präsent, doch, wenn man sich aber fallen lässt und dem wirklich großartigen Schreibstil erliegt, wirkt alles einfach genau richtig. Der bildhafte Stil trägt die Geschichte mit der passenden Intensität an die richtigen Orte. Er passt, weil alles von Magie durchzogen ist - die Welt, die Magdalena Gammel geschaffen hat, funktioniert genau so und bringt all das glaubhaft rüber. Das gesamte Buch funktioniert genau so - von der Gestaltung, den Illustrationen, Karte, Farbschnitt und Glossar bis hin zu Wörtern, Orten, Kreaturen, Wesen und Charakteren - Alles hält für mich eine wunderschöne Balance - sodass dieses „zu viel“ sich am Ende genau richtig anfühlt.

    Die Amnesie von Lio, die uns Stück für Stück durch die Geschichte führt, ihre glaubwürdige Entwicklung, die Dynamik zwischen den einzelnen Figuren, das Machtspiel der unterschiedlichen Parteien, der sich stetig steigernde Spannungsbogen, die Intrigen, das Geheimnisvolle - und Izan, der mehr ist und mehr handeln muss, auch wenn es vielleicht nicht das vermeintlich Richtige ist, sondern das Richtige in diesem Moment. Das Richtige für die Sache. Das Richtige für Alle und Alles..?

    Für mich ist die Welt, die Magdalena Gammel geschaffen hat, nicht nur ein Lesehighlight, sondern ein echtes Fantasy-Erlebnis: ein frisches Setting, ein starkes Magiesystem, überzeugende Charaktere, und Wesen, die man fürchten sollte. Und sie lässt mich nicht nur mit großer Vorfreude auf Band 2 zurück, sondern auch mit der Frage:
    Stecken wir vielleicht in einer Traumsequenz fest; und wenn ja - wem gehört sie?
    Pen Pal

    J. T. Geissinger
    Pen Pal (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.01.2026

    Zwischen Trauer, Gefahr und einem Namen im Schatten

    Ich kann sagen: Der Titel hat mich beim Lesen komplett abgeholt. Ich habe gar nicht erst versucht, Theorien aufzustellen oder alles zu hinterfragen bzw. direkt zu zerdenken, sondern wollte mich hier bewusst einfach mal treiben lassen (ja… funktionierte am Anfang besser, danach musste ich einfach immer wieder gedanklichen Ideen hinterherjagen und „miträtseln“).

    Was mir besonders gefallen hat: diese unterschwellige Spannung. Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt, ohne genau benennen zu können, was es ist. Die Briefe, die Atmosphäre, die leisen Verschiebungen in der Handlung - all das baut immer wieder so eine gewisse Unruhe auf.. Die Auflösung sollte man unbedingt Spoiler-frei erleben, also bei Bewertungen und Co. darauf achten, dass man nicht zu viel über das Buch erfährt. :)

    Optisch hat mich “Pen Pal“ in der Buchhandlung hingegen nicht wirklich angesprochen, weshalb ich dann zum eBook gewählt habe. Das Cover ist leider nicht mein Fall und der Farbschnitt sehr grell - aber wenn man neugierig ist und die Tropes (Touch Her And Die, Spicy-„Dark“ Romance, Mystery) mag, zählt ja eh der Inhalt.

    Auf alle Fälle ist die Story deutlich düsterer, intensiver und unheimlicher, als ich zunächst erwartet hatte. Neben emotionalen Momenten (bereits auch schon der Anfang) nimmt auch die körperliche Anziehung viel Raum ein, was an manchen Stellen vielleicht für einige zu viel sein könnte (Spice-Szenen) - für mich passte es jedoch zur Story-Entwicklung und halt zu dieser Art von Buch.

    Am Ende bleibt vor allem eines: das Gefühl, etwas gelesen zu haben, das dann doch anders ist. Kein klassischer “Liebesroman“, sondern eine Geschichte, die überrascht, verunsichert und nachhallt - auch über die letzte Seite hinaus. Für mich definitiv ein Buch, das man einfach erlebt, dass mich mit der Wendung und der Handlung positiv überrascht hat und das ich gerne gelesen habe.
    Daher gerne 4-4,5 Sterne von mir.
    Heart of Night and Fire

    Nisha J. Tuli
    Heart of Night and Fire (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.09.2025

    Zwischen Magie, Dämonen und Verwirrung

    Ok, ich gebe zu: Nach der Ouranos-Reihe von Nisha J. Tuli waren meine Erwartungen an ihr neues Werk schon ziemlich hoch … – leider konnte es für mich jedoch nicht an die Begeisterung der anderen Reihe anschließen. Vielleicht auch (m)ein Fehler – da ihr anderes Werk einfach noch zu frisch in meinen Gedanken war.

    Auch optisch konnte mich das Buch diesmal nicht abholen – weder Cover noch Farbschnitt haben mir gefallen. Die Farbgestaltung wirkte eher „beißend“ als harmonisch – nur das reine Motiv an sich finde ich ganz ok.

    Dass die Geschichte in eine südasiatische Richtung geht, fand ich spannend, weil es mal etwas anderes ist. Aber … ja, mhh – dabei bleibt es auch. Ein großes Mhh.
    Die Grundidee an sich fand ich interessant, und den Schreibstil mag ich immer noch: bildhaft, stimmungsvoll, detailreich – perfekt! Das hat das indisch inspirierte Setting nochmal schön hervorgehoben. Aber der Spannung hat es diesmal an vielen Stellen nicht gutgetan. Hier hatte ich schon in Band 1 meine Problemchen, die ich bei der Ouranos-Reihe erst in Band 3 hatte. (Also entweder geht es ab Band 2 so richtig los … oder – wovor ich mehr Bedenken habe – es bleibt so …). Kurz gesagt: Die Handlung kam nicht so recht in Fahrt.

    Auch mit Zarya bin ich immer noch nicht wirklich warm geworden. Ihre naive, fast schon wirre Art wirkte in manchen Szenen etwas viel, sodass einiges einfach fast unglaubwürdig rüberkam. Deutlich spannender fand ich Yasen.
    Und ja, Vikram … da fehlt mir doch auch wieder einiges – aber gut, es ist Band 1, da ist noch fast alles drin :‘) Wir haben ja noch den geheimnisvollen Unbekannten, den Fremden aus dem Wald – der hat die Spannung für mich wieder etwas hochgezogen.

    Aber ja, da wären wir wieder beim Mhh: Es ist viel – und dann wieder nicht – und dann wieder viel. Viele Magiearten, Spezies, viele Begriffe, viele Beschreibungen, viel, viel … Das führte für mich stellenweise zu einer unnötig überladenen Handlung. Hier war ich echt dankbar für das Glossar – das hat mir zwei, drei Mal den Frust genommen. :‘)

    Auch einige Entwicklungen konnte ich vorhersehen – und normalerweise mindert das meinen Lesespaß nicht. Aber nur, wenn das Buch nicht ohnehin schon schwächelt.

    Ende vom Lied: Heart of Night and Fire war für mich ein eher schwacher Auftakt. Ein paar schöne Ansätze, bildhafte Momente, sprachlich wieder schön, wie man es von Nisha J. Tuli kennt – aber eine klarere Handlung und das gewisse Etwas haben mir gefehlt. Das Gefühl, sofort zu Band 2 greifen zu wollen, es herbeizusehnen, blieb komplett aus. Für mich kommt es an ihre erste Reihe vorerst nicht ran. Daher eher 3 von 5 Sternen.
    Leider werde ich den zweiten Band vermutlich nicht direkt lesen, sondern erstmal nach hinten schieben, ein wenig Zeit vergehen lassen und es dann nochmal probieren – denn neugierig bin ich trotz all meiner Punkte.
    Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe

    Kaylie Smith
    Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2025

    Düstere Faszination zwischen Leben, Liebe und Tod

    Cover? Definitiv ein Pluspunkt! Die Farben, die Gestaltung – einfach ein Hingucker im Regal. Und genau da wird das Buch auch bleiben, denn es ist eins dieser Werke, die ich mit Freude mindestens noch ein zweites Mal lesen werde.

    Der Einstieg fiel mir zwar ein wenig schwer, da der Schreibstil mich anfangs nicht sofort abgeholt hatte, aber das änderte sich dann doch schnell. Auch das direkte Reingeworfenwerden in die Welt hat erstmal nach Orientierung verlangt – aber genau das empfand ich dann doch als angenehm anders – kein typischer Einstieg, wo alles in den „ersten drei kurzen Kapiteln“ passiert. :D

    Zwar war für mich manches vorhersehbar und nicht immer so überraschend, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte – aber das hat meinem Lesespaß absolut keinen Abbruch getan! Wenn ich mir etwas gewünscht hätte, dann, dass es ein bisschen länger geht. Denn an manchen Stellen wirkte es fast etwas zu schnell ... bis einem dann wieder einfällt, dass Ophelia nur wenige Tage bleiben. Also ein klar gesetzter Rahmen, der zwar keine Längen zulässt, aber dadurch eben auch Grenzen setzt.

    Die Prüfungen, durch die unsere Protagonistin Ophelia musste, fand ich spannend – allerdings hätte ich mir da auch ein klein wenig mehr Tiefe oder Ausschmückung gewünscht.

    Besonders gut gelungen fand ich die Darstellung von Blackwell – ich musste ehrlich gesagt immer ein bisschen an Danny Phantom denken (aber nur im besten Sinne).
    Und Blackwell hätte für meinen Geschmack ruhig noch mehr Szenen haben dürfen. ;)

    Ophelias Schwester Genevieve war für mich etwas... anstrengend. Sie erinnerte mich ein wenig an die Schwester aus „Das wandelnde Schloss“. Vermutlich wurde sie jedoch bewusst so dargestellt, um den Kontrast zwischen den beiden deutlich zu machen. Unterschiedliche Lebensrealitäten, unterschiedliche Päckchen, die sie tragen.

    Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat mich das Buch wirklich überrascht. Ich hatte am Anfang ein bisschen die Sorge, dass die Figuren bei der Seitenanzahl etwas zu blass bleiben würden – aber dem war nicht so. Ich fand die Charakterentwicklung gelungen, gerade weil sie trotz der Kürze funktioniert hat.
    Ob ich den zweiten Band lesen werde? Ja! Schon allein, weil ich Stil, Thema und die Entwicklung der Figuren spannend finde – und gespannt bin, wie sich die Welt aus Genevieves Perspektive anfühlt.

    Besonders hervorheben möchte ich noch(mal):

    ~ die tolle Darstellung von OCD
    ~ das düstere, leicht gothic-angehauchte Setting
    ~ das gut beschriebene Haus, das wirklich Atmosphäre schafft
    ~ die schlagfertigen Dialoge, die ich beim Lesen einfach gefeiert habe :D
    ~ die romantischen Szenen (erst dachte ich, es wird ein Slow Burn – was ich nicht schlecht gefunden hätte – aber es wurde intensiver und sehr angenehm zu lesen)

    Das Buch war stimmungsvoll, schnell gelesen (an einem Tag beendet – ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen!) und hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
    Es bietet eine gelungene Mischung, die Handlung wird nie langweilig, bleibt lebendig und – was ich besonders wichtig finde – ist dabei gut nachvollziehbar. Der Schreibstil? Flüssig, einfach und trotzdem atmosphärisch. Auch das Nachwort der Autorin fand ich wirklich interessant.

    Die Triggerwarnungen sollte man sich vorab anschauen – das Buch ist sicher nicht für alle geeignet. Wer sich auf das Buch einlässt, bekommt hier eine fesselnde Story mit vielen spannenden Elementen, die nicht zu lang ist und Lust auf mehr macht. Für mich: absolut lesenswert!
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