Für Gott ist nichts unmöglich
Die Geschichte um Rosalyn Mandeville geht weiter. Es geht direkt spannend los mit einer Kutschfahrt, die Rosalyn immer weiter weg von ihrem wohlbehüteten, aristokratischen Elternhaus ins arme London bringt. Genau gesagt zu einem Waisenhaus, in dem sie ihren neuen Lebensabschnitt beginnen möchte. Vieles ist ihr völlig neu. Tapfer stellt sie sich den Herausforderungen.
Das Leid der Kinder ist sehr erdrückend, der Gestank draußen unerträglich und die Einsamkeit droht Rosalyn zu verschlucken. Doch Lady Graham, die Gründerin des Heims steht ihr in liebevoller Art und Weise zur Seite. Ihr Fundament ist Fürsorge, Liebe und Wertschätzung für jeden einzelnen Menschen. Das wichtigste Anliegen ist ihr, dass alle Jesus Christus als ihren persönlichen Erretter kennenlernen.
Man spürt regelrecht, wie Rosalyn sich danach sehnt, Gottes Liebe sich zu verdienen. Reichen ihre Anstrengungen oder muss sie noch mehr geben? Fragen und Suchen treiben sie. Kann sie sich denn bedingungslos einfach Gottes Liebe und Gnade öffnen?
Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Herzen der einzelnen Protagonisten so offenzulegen, dass der Leser die inneren Kämpfe und Nöte lebendig miterlebt.
Gottes Gnade und Liebe wird in einer erhabenen Schönheit dargestellt, dass man nur staunend und dankend weiterliest.
Das Leid der Kinder geht sehr zu Herzen, aber die Aufopferung besonders von Lady Graham und Rosalyn macht den Leser glücklich, dass es solche treuen Frauen gibt, die Gottes Licht und Liebe in die verzagten kleinen Seelen bringen.
Ein absolutes Herzensbuch über unverdiente, überströmende Gnade, die jeder freiwillig annehmen darf, weil Gott seinen Sohn für unsere Sünden am Kreuz hingegeben hat.