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    gaby2707 Top 50 Rezensent

    Aktiv seit: 20. Februar 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 64

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    736 Rezensionen

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    Die Toten von nebenan

    Olivia Monti
    Die Toten von nebenan (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.09.2025

    Mal was ganz anderes

    Frau Löffler hat einen Fahrradunfall bei dem sie verstirbt. Was ihr allerdings erst auffällt, als sie nach Hause kommt und sich ihr Viertel, in dem sie lebt total verändert hat. Sie trifft auf alte Bekannte, die schon seit Jahren verstorben sind und wird von Lebenden ignoriert. Alle führen ihr „normales“ Leben weiter. Bis der charmante und charismatische Herr Tober den Toten das Paradies auf Erden verspricht, wenn sie ihm helfen, die Lebenden aus ihrem Viertel zu vertreiben. Durch ihn halten aber auch Hass, Neid, Eitelkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Missgunst und Vorurteile wieder Einzug. Und wer ihm seinen geheimsten Wunsch äußert, den Tober dann zu erfüllen versucht, der schließt mit ihm einen unsäglichen Pakt. Einige von ihnen versuchen aber auch innerlichen Widerstand zu leisten und sich Tober vom Leib zu halten.

    Ich habe mich beim Lesen mit dem verführerischen Herrn Tober anfangs sehr unwohl gefühlt. Er versucht die Toten mit Lug und Trug auf seine Spur zu bringen. Er weidet sich an ihrem Zutrauen und lässt sie dann gnadenlos fallen. Für mich ist er das Böse in Person, einfach ein Teufel.
    Anfangs habe ich mich gewundert, dass die Menschen, denen ich hier begegne alle nur mit Nachnamen angesprochen werden. Hat mir dann aber geholfen, mich mit den verschiedenen Familien besser auszukennen. Doch im Laufe der Geschichte erfahre ich auch die Vornamen. Sowohl die Personen als auch die Örtlichkeiten kann ich mir dank der bildhaften Beschreibungen sehr gut vorstellen und war so auch ganz schnell drin in der Geschichte. Eine Wende zum Schluss hin hat mich dann auch noch überraschen können und mich mit einigen der Menschen hier versöhnt.
    Eigentlich eine angenehme Vorstellung, dass es so wie hier beschrieben nach dem Ableben weitergehen könnte. Allerdings ohne einen Herrn Tober. Eine Frage, die immer mal thematisiert wird, ist jedoch offen geblieben: Wie kann man die nächste Stufe ins Paradies erreichen?

    „Die Toten von nebenan“ ist mal eine so ganz andere Geschichte. Eine gelungene Gesellschaftskritik mit einer Prise Humor, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Ich musste mich erst auf das Handeln der Toten und vor allem auf Herrn Tober einlassen. Dann hatte ich einige interessant und unterhaltsame Lesestunden.
    Sissi. Das kaiserliche Kochbuch

    Sebastian Kadas
    Sissi. Das kaiserliche Kochbuch (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.09.2025

    Ein Genuss für Gaumen und Augen

    Schon das Cover mit einem Bild von Kaiserin Sissy und Kaiser Franz-Joseph macht richtig Lust sich mit dem Buch und den Rezepten zu beschäftigen.
    Das Inhaltsverzeichnis vermittelt einen kleinen Eindruck von dem, was da alles auf mich zu kommt.
    Nachdem ich einen Einblick in das Osterreich-Ungarn der damaligen Zeit bekommen habe, lerne ich viele der Figuren und Menschen kennen, die ich aus den Sissy-Filmen kenne. Dann geht es um Sissy – Romy Schneider und um Franz-Joseph – Karlheinz Böhm.
    Nach einem Willkommen in Possenhofen in Bayern, dem damaligen Lebensmittelpunkt der späteren Kaiserin von Österreich, bekomme ich Rezepte der bayerischen Küche. Von Kaspressknödelsuppe über Böfflamott, Hüttenpilzpfanne und Pudding Bavaroise ist hier für jeden etwas Delikates dabei. Gefolgt von kulinarischen Gaumenfreuden aus Österreich und aus Ungarn, wobei auch Torten und Kuchen zum nachbacken dabei sind. Ein paar Grundrezepte fehlen ebenso nicht, wie ein Glossar und das Register der Rezepte am Ende des Buches. Jedes Rezept enthält eine Angabe zur Portion, zur Zubereitungszeit, den Zutaten und der Koch- bzw. Backanleitungen, die wirklich leicht von der Hand gehen. Dazu auf der rechten Seite jeweils ein Foto der 60 authentischen Gerichte, die mir das Wasser im Mund zusammen laufen lässt.
    Immer wieder bereichert durch wunderschöne Bilder und Zitate aus den Sissy-Filmen macht dieses außergewöhnliche Kochbuch insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck.
    Eine wundervolle Ergänzung und ein Blickfang in jedem Kochbuchregal. Nicht nur für diejenigen, die die bayerische, österreichische oder ungarische Küche zu schätzen wissen.
    Mehr Lametta für Oma

    Regine Kölpin
    Mehr Lametta für Oma (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.09.2025

    Einfach wunderschön

    Oma Feline Kramer, die mit ihren orangerot gefärbten Haaren und ihrer bunten Kleidung bei den Kindern im Dorf Tjarkswarf bei Horumersiel im Wangerland als verschrobene Hexe gilt, lebt seit Jahren allein achtern Diek in ihrer kleinen Kate. Nur für ihre Tiere, den Rehbock Martin, Fuchs Anton und Igel Fritz, der in einem kleinen Haus seinen Winterschlaf hält, fühlt sie sich noch verantwortlich und füttert die Tiere mit Hingabe. Ihr einziger menschlicher Freund, der Postbote Hajo, der mit seinem weißen Rauschebart und seinem dicken Bauch aussieht wie der Weihnachtsmann persönlich, ist nach dem Tod seiner Frau und einem unsäglichen Streit mit seinem Sohn Maik ebenfalls allein. Durch Zufall beobachten die achtjährigen Zwillinge Jonte und Jelda de Vries Feline dabei, wie sie ihre Tiere füttert und sind ganz begeistert. Ganz langsam entwickelt sich bei den dreien eine außergewöhnliche Freundschaft. Als die Kinder erfahren, dass Feline sich nichts mehr wünscht als ein Weihnachtsfest „so wie früher“, schmieden sie einen Plan, der schnell Gestalt annimmt.

    Schon das Cover mit Rehbock und Fuchs, auf dem man die kleinen Schneeflocken richtig spüren kann, hat mich sofort angesprochen.
    Nach wenigen Seiten hat mich Autorin Regine Kölpin mit ihrem bildhaften und mitreißenden Erzählstil an die Nordseeküste mitten in den Dezember verfrachtet und mich nicht mehr losgelassen. Dazu trägt auch das Plattdeutsch bei, in das Hajo immer wieder mal verfällt, wenn er aufgeregt ist.
    Ich liebe die Figuren, die sie hier so detailliert kreiert. Sie sind so liebenswert und mit ihren verschiedenen Schicksalen. Denn nicht nur Feline und Hajo haben ihr Päckchen zu tragen. Auch die Zwillinge vermissen ihren Papa, der auch dieses Weihnachten wieder auf einem großen Schiff weit weg auf einem der Meere verbringen wird. Aber wozu sind Probleme da – sie alle können doch gelöst werden – oder? Und mit diesen Lösungen beschäftigen sich die Zwillinge zusammen mit ihrer Mutter Julia und den Kindern aus dem Ort.
    Da die Sicht auf die verschiedenen Dinge und Situationen immer aus dem Blickwinkel von Feline, Hajo, Jonte und Jelda und Julia beschrieben werden, bin ich noch näher an jedem Einzelnen dran. Ich lausche nicht nur ihren Gesprächen, sondern bin auch in ihren Gedanken dabei, was mich ihnen noch näher sein lässt.
    Ernste Themen werden hier gekonnt aufgearbeitet ohne die winterliche, schon weihnachtliche Stimmung zu zerstören.

    Ein warmherziger Wohlfühlroman mit Menschen, die man einfach gern haben muss und einer tierischen Kulisse, die mich tief berührt hat. Ein weihnachtlicher Roman, den ich auch im September sehr gerne gelesen habe und der mich bestens unterhalten hat.
    Mörder unter uns

    Hariett Drack
    Mörder unter uns (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.09.2025

    Auf der Anklagebank

    Autorin Hariett Drack ist Gerichtsreporterin und nimmt mich in diesem Buch mit zu den bizarrsten und spektakulärsten Kriminalfällen aus dem Kölner Landgericht. Sie beschreibt aber auch Fälle, bei denen ich immer wieder den Kopf geschüttelt habe. Soviel Dummheit bzw. soviel Kleinkram mit denen sich die Gerichte beschäftigen müssen.

    Da sind z.B. die beiden Männer, die eine Psychologin entführen; ein Mann, der in einem abgehörten Selbstgespräch den Mord an seiner Frau zugibt, aber nicht belangt werden kann; eine Mutter, die keinen anderen Ausweg sieht, als sich und ihr Baby umzubringen oder eine Frau, die gleich zweimal versucht ihre Mutter aus Mitleid zu töten.
    Alle diese Fälle sind so verstörend, haben mich so mitgenommen, dass ich nach jeder Geschichte erst mal eine kleine Pause einlegen musste, um das Gelesene zu verdauen.
    Es gibt aber auch die anderen Fälle. Da ist z.B. der total uneinsichtige Vater, der weder Unterhalt zahlt, noch sich an das Kontaktverbot hält; eine Influencerin, die auf ihrer Suche nach einer schnellen Story mit vielen Likes das Persönlichkeitsrecht zweier Ordnungshüter verletzt; eine Hundehalterin, die für ihren Rottweiler eine aufwendige Rehabehandlung erstreiten will oder ein junger Kassierer, der an der Kasse eines Supermarktes auf das unmoralische Angebot eines Harzt-VI-Empfänger eingeht.
    An diesen und 20 weiteren teils kuriosen, teils schwer zu ertragenden Fällen lässt mich die Autorin teilhaben und tief in die Psyche der Menschen auf der Anklagebank blicken. Sie erzählt sachlich und eindringlich von den Menschen, die hinter den Fällen stehen und ich bin hier und da geneigt, sogar Mitleid zu empfinden.

    Ein Buch mit Fällen, die mich erschüttert und gefesselt haben. Über andere konnte ich sogar ein bisserl schmunzeln. Fälle, bei denen ich mir auch die Frage nach der Schuld und der Verantwortlichkeit der Angeklagten gestellt habe. Ein Buch, das mich trotz aller Schrecklichkeiten auch sehr gut unterhalten hat.
    TodesScheibe

    Susanne Schieble
    TodesScheibe (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.09.2025

    Das Spiel ist aus...

    … heißt es für den herausragenden, aufstrebenden deutschen Dartspieler David Malcom Dunst, genannt „The Fog“, als er plötzlich bei einem Showevent in Hannover tot auf der Bühne des Eventsaales Catch 42 zusammenbricht und stirbt. Für Hauptkommissarin Wilhelmine Williamson, die einen entspannten Abend mit ihrem Mann Bernd-Karl verbringen wollte, ist sofort klar, dass hier ein Verbrechen vorliegt. Mit ihren beiden Kollegen OK Elena Grifo und OK Sascha Baron Cohen macht sie sich auf Spurensuche, was bei der derzeitigen Menschenmenge im Saal gar nicht so einfach ist. Sie konzentrieren sich auf die Spieler, von denen jeder sein eigenes Image hat und dieses auch strikt verfolgt und pflegt. Als es auch noch einen weiteren Spieler „erwischt“ kommen sie langsam an ihre Grenzen. Denn gerade Wilhelmine hat neben dem neuen Fall auch mit Problemen mit ihrer Tochter Nicola und einem anderen Kollegen zu kämpfen.

    Eine interessante Geschichte, bei der ich gerade am Anfang der Ermittlungen einiges über den Dartsport und seine Hintergründe erfahren habe. Hier geht es auf und vor der Bühne laut, trashig und total verrückt zu. Mit schrulligen, skurrilen, extravaganten Typen, die ich mir durch die bildhaften Beschreibungen sehr gut vorstellen konnte. Hier geht es um sehr viel Geld, Gier und vor allem auch Neid.
    Die enge, vertraute Verbindung der Ermittler kommt bei mir sehr gut vorstellbar an. Vor allem mit Wilhelmine mit ihrem kölschen Slang, der immer wieder gut verständlich einfließt, habe ich mich sofort sehr gut verstanden. Sie ist schon eine eigenwillige Persönlichkeit, die mit Empathie und Geduld zu kämpfen hat. Aber da kommen Elena und Sascha ins Spiel, die mich mit ihrem sehr akribischen Arbeiten und ihrer Kollegialität überzeugt haben.
    Der Erzählstil lässt sehr schnell Bilder in meinem Kopf entstehen und ich sehe mich direkt vor der Bühne stehen und ich stehe auch bei den Ermittlungen immer nebenan. Ich habe mir genau wie die Ermittler lange nicht vorstellen können, warum der junge Mann hat sterben müssen. Die Indizien für einen Mord waren mir einfach zu dünn. Aber ganz langsam setzen die Ermittler einen Puzzlestein nach dem anderen an die richtige Stelle und ich war total baff, was dabei heraus kommt. Und vor allem, wie naiv und blauäugig einige hier waren. Aber auch ich hätte mir die Vorgänge, die hier ans langsam Licht kommen, so nicht vorstellen können.

    Mit „Todesscheibe“ hat mich Autorin Susanne Schieble in eine ganz eigene Welt mitgenommen. Ich habe mitfiebern und mit ermitteln können. Ich war am Ende zwar überrascht, aber auch völlig zufrieden mit der Auflösung der beiden Verbrechen.
    Eine Geschichte aus der Welt des Dartsports, die mich einerseits nachdenklich gemacht, andererseits aber auch sehr gut unterhalten hat. Vielleicht schaue ich mir nun das ein oder andere Spiel der Darter auch mal im TV an.
    Unstillbare Verlockung - Lust auf Berührungen | 9 geile erotische Geschichten

    Rebecca Perkins
    Unstillbare Verlockung - Lust auf Berührungen | 9 geile erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.09.2025

    Aber hier ist wirklich für jeden etwas dabei

    Für mich war „Unstillbare Verlockung – Lust auf Berührungen“ ein weiteres Buch, das ich von Rebecca Perkins gelesen habe. Und auch diese heißen erotischen Geschichten von ihr haben mich überzeugt, wenn auch nicht alle gleichermaßen.

    Mit Saskia und Natascha Josephine und Alexandra, Bastian und Denise, und Gabriele und Tobias begebe ich mich hier auf eine wilde und sündige Reise ins Land der erfüllten Berührungen.

    Ich mag den sehr freizügigen, leidenschaftlichen Erzählstil von Rebecca Perkins bei dem es schnell prickelt und zur Sache geht; mit Geschichten, die mich überraschen; der manchmal auch etwas anstößig rüber kommt, wie hier bei einer Geschichte, die ich nicht so mochte. Mit ihren Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an und das läuft richtig heiß. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreichen Geschichten auch diesmal wieder recht gut getroffen.

    Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte, diesmal von Mandy Moore als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch bei diesem Buch ist ein passendes Lesezeichen mit dabei.
    Bodenfrost

    Andreas Föhr
    Bodenfrost (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.09.2025

    Spannend und humorig wie gewohnt

    PHM Leonhard Kreuthner ist mal wieder über die Strenge geschlagen und wird für den Kindernachmittag der Miesbacher Polizei eingeteilt, der diesmal auf dem aufgelassenen Bauernhof Sackener Gütl stattfindet. Mit dabei der Polizeipräsident mit seiner Tochter Martha. Und ausgerechnet Martha hat bei einer Erkundungstour im Bauernhof etwas entdeckt. Der Mann, der da vor ihr liegt, schaut nicht so aus, als wenn es ihm besonders gut gehen würde. Im Gegenteil – Vitus Zander, Geschäftsführer der ortsansässigen Zanderbrauerei ist tot. Wobei auf den ersten Blick bis auf eine offene Wunde am Kopf keine Verletzungen festzustellen sind. Nur oberhalb seines Bauchnabels finden die Ermittler die Zeichnung eines Fisches, durch den eine Harpune geschossen wurde. Diese Zeichnung erinnert an einen Serienkiller von vor einigen Jahren im Raum Kassel, der nie geschnappt werden konnte. Ist der „Harpunierer“ zurück und mordet nun im Tegernseer Tal?

    Auch mit seinem nun schon 12. Fall für KHK Clemens Wallner und PHM Leonhard Kreuthner hat mich Autor Andreas Föhr überrascht und gleich gefesselt.
    Die Menschen, die mir hier begegnen, kenne ich z.T. schon seit etlichen Jahren und freue mich immer, wenn ich sie wiederlese. Vor allem Opa Manfred, der Großvater von KHK Wallner. Ich finde den altern Herrn, der bald 94 Jahre alt wird und immer noch auf junge Frauen anspringt, einfach grandios. Auch die anderen Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und lassen sich leicht in mein Kopfkino einpflegen. Die Gespräche zwischen Manfred und seinem Enkel Clemens und auch die, die in der urigen Mangfallmühe, dem „Wohnzimmer“ von Kreuthner stattfinden, haben mir auch diesmal manchen Schmunzler entlockt. Auch der bayerische Dialekt wird hier und da wieder eingesetzt, ohne dass es einer Übersetzung bedarf.
    Humor und Spannung, die hier ab den ersten Seiten greifbar ist und ansteigt bis zum Schluss, bilden wieder eine sehr gute Mischung. Ich konnte mit ermitteln und mir meine eigenen Gedanken zum Fall machen, der recht knifflig erscheint. Nur wäre ich auch wegen immer wieder auftretender Wendungen auf die Auflösung so nie gekommen.

    Auch der 12. Fall für Wallner und Kreuthner mit seinem regionalen Flair hat mich gefesselt, mitfiebern lassen und mich vor allem sehr gut unterhalten.
    Rückkehr nach Fisherman's Cove

    Constanze Wilken
    Rückkehr nach Fisherman's Cove (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.09.2025

    Berührend und einfach wunderschön

    Als Arline, eine junge Frau, die in einem Pub in Glasgow arbeitet und davon träumt mit ihrer Folkband als Sängerin mal ganz groß raus zukommen, vom plötzlichen Tod ihres Vaters erfährt, bricht sie sofort auf in ihre Heimat auf die schottischen Orkney Inseln nach Stromness. Ihr Vater hat ihr nicht nur das alte Cottage vererbt. Sie hält nun auch das Tagebuch ihrer sehr früh verstorbenen Mutter Colina in Händen. Als sie darin liest, stellt sie fest, dass sie ihre Familie nie richtig gekannt hat. Um das zu ändern beschließt sie erst mal hier in Fisherman’s Cove zu bleiben um mehr über ihre Mutter und auch ihren Vater zu erfahren. Als sie im örtlichen Pub den Barkeeper Quinn kennenlernt, funkt es zwischen den Beiden sehr schnell und ganz gewaltig. Aber auch Quinn trägt seine Geheimnisse mit sich herum.

    Einmal mit dem Buch angefangen, konnte ich es bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen. Autorin Constanze Wilken hat mich mit ihrem warmherzigen, bildhaften Erzählstil sofort mitten in die Geschichte hinein gezogen. Die sich ganz langsam anbahnende Beziehung zwischen Arline und Quinn ist so romantisch dargestellt und hat mich tief berührt. Die Geschichte um Arlis Mutter Colina und den Pianisten Jasper Carlsen, die ich hier in Rückblenden kennenlerne, hat mich gefesselt und auch schockiert. Genau so wie das, was Arli schließlich über die Ehe und die Vergangenheit ihrer Eltern herausfindet. Überhaupt finde ich die Verbindung zwischen der Vergangenheit, die Arli langsam erkundet, und der Gegenwart sehr gelungen.
    Gefesselt hat mich auch der außergewöhnliche Schauplatz. Ich sehe die raue See, die zerklüfteten Felsen, den Pub Beachcomber am Hafen von Stromness, die kleinen malerischen Dörfer auf den Orkney Inseln direkt vor mir. Und die Musik des Folkmusikfestival und auch die klassischen Klänge habe ich immer wieder im Ohr.
    Die Menschen, die ich hier kennenlerne, haben alle ihre Ecken und Kanten, kleine Macken und manchmal auch eine überbordende Selbstverliebtheit. Und gerade diese interessante Mischung hat mir sehr gut gefallen. Schnell habe ich alle in mein Kopfkino einfügen können. Wobei man beim lesen gut erkennt, das die Bewohner der Insel nicht alle mögen, die sich hier tummeln.

    Eine spannende, fesselnde und berührende Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität, voller Liebe und Zuversicht, voller Musik und Leidenschaft und einer Landschaft, die ich mir sehr gerne auch mal anschauen würde. Eine Geschichte, die es sich absolut zu lesen lohnt.
    Die sündigen Bordelle von Paris | 9 geile erotische Geschichten

    Lucy Eva Gonzalez
    Die sündigen Bordelle von Paris | 9 geile erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.09.2025

    Besondere Einblicke

    Ich bin mit Henry und Adrien, Pierre und Richard und anderen Personen in den Bordellen von Paris unterwegs und spiele Mäuschen, wenn sie sich verwöhnen lassen. Und ich beobachte die Damen aus dem Gewerbe, wie sie den Herren außergewöhnliche Lustmomenten bescheren.

    Mir hat der leichte, lockere, sehr freizügige Erzählstil der Autorin mit dem sie mir ihre gut vorstellbaren Geschichten erzählt ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, sehr gut gefallen. Mit ihren Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an, das dann heiß läuft und mir tolle Bilder aus den Bordellen von Paris liefert. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreichen Geschichten sehr gut getroffen und ich würde gerne mehr von ihr lesen.

    Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte, diesmal von Lucy Eva Gonzalez als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch bei diesem Buch ist ein passendes Lesezeichen mit dabei.
    Endstation Fichtelgebirge

    Jacqueline Lochmüller
    Endstation Fichtelgebirge (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.09.2025

    Unvorhersehbar, emotional und absolut fesselnd

    In Bayreuth verschwindet der kleine Lenni aus der Wohnung seiner alleinerziehenden Mutter. Blutspuren weisen auf den Vater des Kleinen hin. Doch der ist vor einigen Jahren verstorben. Ein Mann wird mit einem Messer im Bauch nach einem Unfall in seinem Auto gefunden und stirbt. Doch war das wirklich die junge Ladendiebin, die ihn kurz zuvor gezwungen hatte, sie mitzunehmen? Altenpfleger Sebastian verliert seine Wohnung wegen Eigenbedarfs und zieht gezwungenermaßen in die Waldhütte einer verstorbenen Freundin seiner Mutter.

    Das sind nur ein paar der Fälle mit denen sich KHK Kristina Herbich und ihr Kollegen Konrad Breuer hier beschäftigen müssen. Gerade die manchmal wirklich wilden Spekulationen von Breuer haben mir gut gefallen und mich auch mal zum schmunzeln gebracht. Dabei hat jeder der beiden gerade sein eigenes Päckchen zu tragen. Wenn ich mir anschaue, wie respektvoll sie trotz ihrer Probleme miteinander umgehen und wie sie gemeinsam immer wieder neue Ansatzpunkte für ihre Ermittlungen finden – das ist schon toll. Die Einblicke in das Private der Ermittler macht sie für mich nochmal menschlicher und greifbarer.
    Schnell habe ich mich gefragt, ob und vor allem wie die verschiedenen Fälle der Kripo Bayreuth vielleicht zusammen hängen könnten. Es ist so spannend und es hat mich gefesselt, in die Leben der Menschen hier Einblicke zu bekommen und zu sehen, wie die Taten auch mit Geschehnissen in der Vergangenheit zu tun haben. Nur, wie das alles zusammen hängt, bleibt lange völlig im Dunklen. Ich finde es so klasse, wie Autorin Jaqueline Lochmüller die einzelnen Fäden ganz langsam zu einem großen Ganzen verknüpft und langsam die verschiedenen Puzzleteile an ihren Platz fallen. Danach sind auch keine Fragen bei mir offen bleiben.
    Es sind so viele verschiedene Menschen mit den unterschiedlichsten Charakteren, denen ich hier begegne und ich war froh, dass ich mir von Anfang an kleine Notizen gemacht habe. Sie alle sind so bildhaft mit ihren teils eigenwilligen Ecken und Kanten beschrieben, dass ich sie schnell in mein Kopfkino einfügen konnte.
    Die Spannung ist, auch wenn die Ermittlungen manchmal nur langsam voran kommen, immer greifbar und der Spannungsbogen hoch gespannt. Vor allem, weil es bei dem kleinen Lenni auf jede Stunde ankommt.

    Für mich war dieser Krimi ein tolles und unterhaltsames Leseerlebnis. Wer spannende, emotionale und klug aufgebaute Krimis liebt, dem kann ich diese Geschichte nur empfehlen.
    Die Löwin vom Tafelberg. Catharina Ustings' kühner Weg in die Freiheit

    Inès Keerl
    Die Löwin vom Tafelberg. Catharina Ustings' kühner Weg in die Freiheit (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.08.2025

    Die berührende Geschichte einer starken Frau

    Um der Heirat mit einem stadtbekannten Säufer zu entgehen, die ihre Stiefmutter Magda arrangiert hat, beschließt Catharina ihr erbärmliches Leben in Lübeck zu beenden. Auf einem Ochsenkarren flieht sie nach Hamburg, wo sie sich ihre Haare abschneidet und als Junge verkleidet als blinder Passagier auf dem Dreimaster Hoff van Zealand der Niederländischen Ostindien-Kompanie auf dem Weg nach Batavia versteckt. Hier soll man die leckersten Früchte direkt von den Bäumen pflücken können, erzählt ihr Simon, ein junger Mann, der auf dem Schiff als hopelooper (Schiffsjunge) anheuert. Bedingt durch eine Seuche an Bord, geht sie in Südafrika am Kap Good Hope von Bord. Hier nimmt sie ihr Schicksal in die Hand um als freie Frau ihr eigenes Leben zu leben.

    Was für ein wunderbares an historische Fakten angelehntes Buch legt hier Autorin Ines Keerl vor. Sie hat mich mit ihrer Geschichte ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Sie beschreibt die Lebensumstände der damaligen Zeit so lebendig, schonungslos offen und bildhaft, dass ich mich selbst schon auf der Hoff van Zealand und dann am Kap der Guten Hoffnung gesehen habe. Ich habe mit Catharina, die es wahrlich nicht leicht hat in ihrem Leben, gebangt und gehofft, mich mit ihr immer wieder auf neue Lebensumstände eingestellt und mich schlussendlich mit ihr auf ihr neues Leben gefreut.
    Egal ob noch in Lübeck oder dann in ihrem neuen Lebensbereich – überall konnte ich mich dank der Beschreibungen gut zurechtfinden. Ich habe gerade die Flora und Fauna in Catharinas neuem Lebensbereich beim lesen direkt vor Augen gehabt.
    Aber auch die vielen anderen Menschen, die mir hier begegnen, habe ich sehr gut in mein Kopfkino, das wahrlich sehr viel zu tun hatte, einfügen können. Neben der starken, taffen und mutigen Catharina, die durch ihre Hochzeit mit dem Vrijburgher Hans Ras mit ihrer Vergangenheit endgültig abschließt und doch nicht glücklich zu werden scheint, hat mich hier Eva/Krotoa genau so beeindruckt. Mehr wird aber nun nicht verraten.

    Diese dramatische, absolut lesenswerte Lebensgeschichte einer beeindruckenden Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt, hat mich fasziniert und mir abenteuerliche Lesestunden geschenkt. Ein wundervolles Buch für alle, die gerne in die Vergangenheit eintauchen, auch wenn es manchmal schwer zu ertragen ist.
    Die Löwin vom Tafelberg. Catharina Ustings' kühner Weg in die Freiheit

    Inès Keerl
    Die Löwin vom Tafelberg. Catharina Ustings' kühner Weg in die Freiheit (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.08.2025

    Die berührende Geschichte einer starken Frau

    Um der Heirat mit einem stadtbekannten Säufer zu entgehen, die ihre Stiefmutter Magda arrangiert hat, beschließt Catharina ihr erbärmliches Leben in Lübeck zu beenden. Auf einem Ochsenkarren flieht sie nach Hamburg, wo sie sich ihre Haare abschneidet und als Junge verkleidet als blinder Passagier auf dem Dreimaster Hoff van Zealand der Niederländischen Ostindien-Kompanie auf dem Weg nach Batavia versteckt. Hier soll man die leckersten Früchte direkt von den Bäumen pflücken können, erzählt ihr Simon, ein junger Mann, der auf dem Schiff als hopelooper (Schiffsjunge) anheuert. Bedingt durch eine Seuche an Bord, geht sie in Südafrika am Kap Good Hope von Bord. Hier nimmt sie ihr Schicksal in die Hand um als freie Frau ihr eigenes Leben zu leben.

    Was für ein wunderbares an historische Fakten angelehntes Buch legt hier Autorin Ines Keerl vor. Sie hat mich mit ihrer Geschichte ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Sie beschreibt die Lebensumstände der damaligen Zeit so lebendig, schonungslos offen und bildhaft, dass ich mich selbst schon auf der Hoff van Zealand und dann am Kap der Guten Hoffnung gesehen habe. Ich habe mit Catharina, die es wahrlich nicht leicht hat in ihrem Leben, gebangt und gehofft, mich mit ihr immer wieder auf neue Lebensumstände eingestellt und mich schlussendlich mit ihr auf ihr neues Leben gefreut.
    Egal ob noch in Lübeck oder dann in ihrem neuen Lebensbereich – überall konnte ich mich dank der Beschreibungen gut zurechtfinden. Ich habe gerade die Flora und Fauna in Catharinas neuem Lebensbereich beim lesen direkt vor Augen gehabt.
    Aber auch die vielen anderen Menschen, die mir hier begegnen, habe ich sehr gut in mein Kopfkino, das wahrlich sehr viel zu tun hatte, einfügen können. Neben der starken, taffen und mutigen Catharina, die durch ihre Hochzeit mit dem Vrijburgher Hans Ras mit ihrer Vergangenheit endgültig abschließt und doch nicht glücklich zu werden scheint, hat mich hier Eva/Krotoa genau so beeindruckt. Mehr wird aber nun nicht verraten.

    Diese dramatische, absolut lesenswerte Lebensgeschichte einer beeindruckenden Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt, hat mich fasziniert und mir abenteuerliche Lesestunden geschenkt. Ein wundervolles Buch für alle, die gerne in die Vergangenheit eintauchen, auch wenn es manchmal schwer zu ertragen ist.
    Ich will es heftig | 7 geile erotische Geschichten

    Mandy Moore
    Ich will es heftig | 7 geile erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.08.2025

    Heiße Erotikgeschichten

    Mandy Moore hat in der nun schon 31. Ausgabe ihrer Lieblings-Erotikgeschichten wieder 7 total unterschiedliche Geschichten von 7 Autorinnen, von denen ich auch schon einige gelesen habe, zusammengestellt. Schon das Cover, das mir hier sehr gut gefällt, macht Lust auf die Stories.

    Auch mit diesen Geschichten knipst Mandy Moore sofort mein Kopfkino an und ich bin als Leserin eher mittendrin als nur dabei. Mich hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreich zusammengestellten Geschichten wie immer überzeugt. Ich kann sehr gut verstehen, warum sie ausgerechnet diese Geschichten von Lyssa Caple, Jazmine Galasso, Josie Richwood, Natasha Walstrom, Daba Gaipo, Jarrell Hall und Sophie Jackman so mag. Mir gefällt diese Auswahl auch ausgesprochen gut.

    Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte, diesmal von Simona Wiles als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch bei diesem Buch ist ein passendes Lesezeichen mit dabei.
    Ich will es heiß | 7 Geile erotische Geschichten

    Mandy Moore
    Ich will es heiß | 7 Geile erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.08.2025

    Lieblings-Erotikgeschichten

    Mandy Moore hat in der 30. Ausgabe ihrer Lieblings-Erotikgeschichten wieder 7 total unterschiedliche Geschichten von 7 Autorinnen, von denen ich auch schon einige gelesen habe, zusammengestellt. Schon das Cover, das mir hier sehr gut gefällt, macht Lust auf die Stories.

    Ich liebe den leichten, lockeren, freizügigen Erzählstil der Autorin mit dem sie mir ihre gut vorstellbaren Geschichten erzählt ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, sehr. Auch mit diesen Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an und ich bin als Leserin eher mittendrin als nur dabei. Mich hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreich zusammengestellten Geschichten wie immer überzeugt. Ich kann sehr gut verstehen, warum sie ausgerechnet diese Geschichten von Holly Rose, Jazmine Galasso, Josie Richwood, Kimverly MacBride, Lucy Eva Gonzales, Sarah Bradley und Sophie Jackman so mag. Mir gefällt auch diese Sammlung ausgesprochen gut.

    Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte, diesmal von Simona Wiles als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch bei diesem Buch ist ein passendes Lesezeichen mit dabei.
    Cassie Futura

    Samantha Cristoforetti
    Cassie Futura (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.08.2025

    Was für ein Abenteuer

    Cassiopeia „Cassie“ Futura beschließt schon mit 7 Jahren einmal Astronautin zu werden, um sich die Sterne irgendwann mal ganz aus der Nähe ansehen zu können. Nun ist sie 11 ½ Jahre alt und mit ihren Eltern, die beide Astronauten sind, ihrem Bruder Perri, der gerade sein Astronautentraining absolviert und Hund Apollo als Passagierin auf einem Raumflug dabei. Natürlich hat sie sich auf der Erde dazu schon ein bisserl vorbereitet.
    Ihre Tutorin Frau Asimov im Missions-Kontrollzentrum auf der Erde hat ihr sogar versprochen, dass sie nach ihrer Rückkehr mit dem richtigen Astronautentraining anfangen darf, wenn sie während ihrer Zeit auf der Raumstation ISS acht Aufgaben erfüllt.
    Ob und wie sie das schafft, hält sie alles in ihrem Tagebuch fest. Und wir sind in neun Kapiteln von Anfang bis zur Landung zurück auf der Erde mit dabei.

    In ihrem Tagebuch berichtet Cassie mit viel Witz und coolen Zeichnungen von ihrem Leben in der Schwerelosigkeit auf der Raumstation: Wie schläft man, ohne davonzuschweben? Wie schneidet man sich die Fingernägel, ohne dass sie durch die Raumstation fliegen? Und woher kommt eigentlich das Trinkwasser? Das Wissen hierzu bekommen wir aus erster Hand von einer echten ESA-Astronautin – der Italienerin Samantha Cristoforetti. Mit einem unterhaltsamen Mix aus Humor und echtem Raumfahrt-Wissen bringt sie Kindern ab 8 Jahren die Faszination für das Weltall und die Raumfahrt näher. Dazu bekomme ich noch 8 Seiten Originalaufnahmen von Samantha Cristoforetti von ihrem Arbeitsalltag.
    Außerdem bekomme ich das Rezept für einen Raketenpower-Energieriegel, der ganz viel Protein und Mineralien enthält und bis zur nächsten Mahlzeit Energie liefert. Den werden wir bei Gelegenheit mal nach backen.
    Am Schluss des Buches werden noch einige Begriffe und Abkürzungen näher erläutert und ich erfahre einiges Wissenswertes über die ESA, die Europäische Weltraumorganisation. Und Samantha Cristoforetti stellt sich uns etwas ausführlicher vor.
    Leider sind alle Zeichnungen in schwarz-weiß gehalten. Da hätte mir etwas Farbe noch besser gefallen.

    Trotz dieser kleinen Kritik haben unsere Jungs und ich dieses Tagebuch der 11 1/2-jährigen Cassie mit Interesse gelesen. Eine tolle Gelegenheit, sich die Geschehnisse im Weltall von einer echten Astronautin erklären zu lassen, die uns sehr gut gefällt.
    Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod

    Wolf September
    Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.08.2025

    Ein spannender Einstieg in eine neue Krimi-Reihe

    Die Geschwister Sofia und Niels Wagner machen sich von Bamberg aus mit dem alten Spider ihres Opas auf den Weg nach Sirmione am Gardasee in Italien. Hier haben sie von Teresa DiSanto, der besten Freundin ihrer verstorbenen Mutter eine Villa und ein Restaurant geerbt. Das Erbe soll nun schnellstmöglich veräußert werden. Ein Makler ist schnell gefunden. Aber dann kommen ihnen die Liebe zu den Brüdern Giordano, alte Familiengeheimnisse, die mit Rezepten zu tun haben und ein Mord im Restaurant dazwischen. Das Fatale: Onkel Antonio, der Polizeichef von Sirmione, hat seinen Neffen Niels schnell als Täter vorverurteilt. Doch die Geschwister geben nicht auf und machen sich selbst auf Tätersuche.

    Darum herum hat Autor Wolf September einen spannenden und auch einfühlsamen Krimi gestrickt, der mich vollkommen überzeugt hat.
    Mir haben nicht nur Sirmione, seine Umgebung und vor allem eine unberührte kleine Bucht total für sich eingenommen. Auch der Mix aus den verschiedensten Charakteren, bei denen ich meine Sympathien vergeben konnte und auch schnell wusste, mit wem ich nicht befreundet sein möchte, haben mir sehr gut gefallen. Mit Niels und Sofia, die so unterschiedlich sind und die ihre Träume verwirklichen wollen, war ich sofort auf einer Wellenlänge. Ihr Onkel Antonio, der Bruder ihrer Mutter dagegen, hat hier alles getan, damit ich ihn nicht mag. Sofort in mein Herz geschlichen hat sich die Deutsche Dogge Al Bano, die Mama Francesca von Teresa geerbt hat. Warum? Das werdet ihr beim lesen des Buches schnell heraus finden. Alle Menschen, die ich hier kennenlerne konnte ich dank der bildhaften Beschreibungen gut in mein Kopfkino einfügen.
    Der Mordfall am Küchenchef Paolo war gar nicht so leicht zu durchschauen und ganz schön tricky. Ich hatte zwar bald einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte. Aber was da dahinter steckt, das erfahre ich erst ganz zum Schluss des Buches. Es ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Trotz immer neuer Erkenntnisse, verschiedener Wendungen und neuer Informationen habe ich mich auf falsche Spuren setzen lassen. Es löst sich dann aber alles nachvollziehbar auf.
    Da das Restaurant La Dolce Vita im Fokus der Geschichte steht, hatte ich immer wieder Appetit auf die Köstlichkeiten, die da in den Töpfen vor sich hin köcheln. Auch nach Biscotti und Cornetto mit einem Cappuccino hatte ich immer wieder Verlangen. Vor allem aber ist meine Sehnsucht nach dem Gardasee und nach Sirmione, das der Autor so wunderbar in Szene setzt stark angestiegen. Die kleinen malerischen Gassen, die Bars und Restaurants, den kleinen Hafen, den Strand und auch die Souvenirshop möchte ich mir unbedingt anschauen. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass sich der Autor selbst hier sehr gut auskennt.

    Ein spannender Kriminalfall in einer wunderschönen Gegend Italiens mit teils sympathischen Menschen, einer Prise Humor und einem guten Schuss Romantik haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Eine Geschichte, die ich allen, die gerade das Sommerfeeling, egal wo, genießen nur empfehlen kann.
    memo Wissen. Weltall

    Robin Kerrod
    memo Wissen. Weltall (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.08.2025

    Eine faktenreiche Entdeckung unseres Universums

    Der Band über das Weltall aus der Reihe „Memo Wissen“ liefert auf altersgerechte und unterhaltsame Weise Antworten auf viele Fragen aus der Welt unseres Universums. Von „Was ist das Universum und wie ist es entstanden“ über den Blick ins Weltall und auf die Milchstraße, einen Vergleich der Planeten, die Sternenbildung, Schwarze Löcher, unsere galaktischen Nachbarn, das Leben im Universum und Sternenkarten, die den Nachthimmel abbilden, erfahren wir noch so viel mehr von Sternen, Monden und Planeten. Unsere Entdeckungsreise führt uns vorbei an den Geheimnissen des Kosmos und über 300 tolle Fotos und coole Infografiken machen diese Fakten noch greifbarer und verständlicher. Jedem Thema ist eine Doppelseite gewidmet, das durch diese farbigen ausdrucksstarken Fotos und Illustrationen sehr gut in Szene gesetzt ist.
    Sehr gut gefallen mir auch die Zusatzinformationen zu den einzelnen Forschern, die zeigen, wie lange schon sich Menschen mit diesen Themen befassen.
    Am Ende des Buches finde ich neben einer chronologischen Aufstellung ab ca. 4000 v. Chr. bis 2022 weitere interessante Fakten ebenso wie ein Glossar, wo verschiedene Begriffe näher erläutert werden, ein Register um einzelne Themen schneller zu finden und eine Aufstellung, woher die vielen tollen Bild stammen.
    Hinten im Buch bekomme ich noch drei QR-Codes, die mich zu einem kahoot-Quiz führen.Hier kann ich mein Wissen bei verschiedenen Fragetypen testen und Punkte sammeln.

    Ein optisch wunderschönes, inhaltsreiches und aufwendig gestaltetes Weltall-Sachbuch, das Sachwissen kindgerecht und verständlich aufbereitet, nicht nur für Kinder. Das perfektes Geschenk für die ganze Familie, wie ich finde. Unsere beiden Jungs und auch ich werden immer wieder darin blättern und uns von der Magie unseres Universums weiter begeistern lassen.
    Hildur - Die Toten am Meer

    Satu Rämö
    Hildur - Die Toten am Meer (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.08.2025

    Ein guter Abschluss

    Eigentlich wollte Kriminalpolizistin Hildur Rúnarsdóttir die ruhige Zeit im Frühsommer in Ísafjörður in den Westfjorden Islands genießen. Da kommen gleich mehrere Verbrechen auf ihren Tisch. Es werden auffällig viele Einbrüche in Sommerhäuser angezeigt bei denen aber nichts gestohlen wird; sie und ihr Kollege Jakob werden zu einem plötzlichen Kindstod gerufen; auf dem Hof hinter ihrem Elternhaus in Kotsdalur werden bei Erdarbeiten für einen festen Behälter für Schmutzwasser 4 Leichen entdeckt; im Dorfkrankenhaus muss ein brutal misshandelter Mann vom Kreuzfahrtschiff „Diamant of the Sea“ behandelt werden; ihr Kollege Jakob bekommt seltsame Textnachrichten, über die er nicht sprechen will; ihr Freund Anton schickt gut gelaunte, aber völlig unbedeutende Nachrichten, die zu nichts führen, und Helga, eine ehemalige Nachbarin und gute Freundin ihrer Mutter leidet immer häufiger an Gedächtnisstörungen und sieht fremde Menschen im ihrem Zimmer im Seniorenheim. Sie selbst spürt wieder dieses diffuse Gefühl der Beklemmung und fürchtet, dass dieses Gefühl ein schlimmes Ereignis ankündigen könnte. Und je weiter sie in die Machenschaften am Fjord eintaucht, desto mehr lichten sich auch die Nebel über der Vergangenheit.

    Nachdem mir die ersten drei Bände der Hildur-Reihe sehr gut gefallen haben, habe ich mich richtig gefreut, dass hier noch ein weiterer Band nachgeschoben wurde. Und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.
    Mit diesem 4. Band knüpft Autorin Samu Rämö direkt an die Vorgängerbände an. In kleinen Rückblicken in die 1990er Jahr erfahre ich mehr über die Ehe und das Leben von Hildurs Eltern Rúnar und Rakel, die bei einem Autounfall ums Leben kamen. Außerdem bekomme ich verschiedene Briefe zu lesen, die für den Fall der 4 Toten auf Hildurs Grundstück eine Rolle spielen. Nur, wie das alles zusammenhängt, das war mir sehr lange nicht klar.
    Hildur beweist auch bei diesen Ermittlungen wieder, wie geduldig, verlässlich und ausdauernd sie ist. Sie macht aber auch vieles mit sich selbst aus, was für ihren Kollegen Jakob und ihre Chefin manchmal recht anstrengend ist. Mir persönlich war diese Frau, die immer ihr Surfbrett und ihren Neoprenanzug im Auto dabei hat, ab dem ersten Kennenlernen sympathisch.
    Es war sehr schön auch die Menschen wiederzulesen, mit denen ich es in der Vergangenheit hier schon zu tun hatte. So sehe ich Hildurs Schwestern Rosa, die gerade das elterliche Haus renoviert, und Björk, die in Reykjavik im Gefängnis einsitzt genau so wieder wie Jakobs Sohn Matias, der immer noch Eingewöhnungsschwierigkeiten in Island hat und seine neue Lebensgefährtin Gudrun. Sie alle bereichern die Geschichte mit ihren so unterschiedlichen Charakteren ungemein.
    Was mir bei diesen so unterschiedlichen Fällen, die schlussendlich fast alle irgendwie zusammen hängen, gefehlt hat, ist eine gewisse Grundspannung. Die habe ich einfach vermisst. Es läuft alles ohne direkte Höhepunkte ab, wabert hier und da einfach so dahin. Wobei jeder Fall für sich genommen schon eine gewisse Spannung beinhalten könnte. Nur kommt die leider nicht bei mir an. Und bei den Ergebnissen spielt hier oft Kommissar Zufall eine Rolle.
    Ich erfahre auch wieder einiges über Island, die Gebräuche und das Leben auf dieser nördlichen Insel. Auch die wundervollen Landschafts- und Naturbeschreibungen, die mein Kopfkino abgespeichert hat, werde ich bestimmt noch lange im Kopf haben.

    Interessante Fälle, die sich schlüssig und glaubhaft aufklären und ein sehr sympathisches Ermittlerduo machen auch dieses Buch trotz der mir fehlenden Spannung wieder zu einem Lesevergnügen.
    Goldmarie

    Sandra Grauer
    Goldmarie (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.08.2025

    Neue Ermittlungen am Bodensee

    Mitten in Friedrichshafen in der Nähe eines Fitnessstudios wird in einer engen Gasse ein Mann brutal erschlagen. Ein Flyer, den er bei sich trägt, führt Kriminalkommissarin Katharina Danninger in den Konstanzer Nachtclub Sugar& Spice. Hier gerät Burlesque-Tänzerin Marie Goldberg alias Mary Gold aus Meersburg, die mehrmals Kontakt zu dem Getöteten hatte, sehr schnell unter Verdacht. Aber obwohl die Beweislage eindeutig scheint, glaubt Katharina an die Unschuld der jungen Frau und tut alles um den wahren Täter zu finden. Hierbei stößt sie auf die dunklen Machenschaften der hiesigen Lokalprominenz und sie begibt sich selbst mal wieder in höchste Gefahr.

    Im Prolog bin ich direkt mit dabei, wie der Mann, der sich als Robert Klemm herausstellt, zusammengeschlagen wird und auf der Gasse verblutet. Damit beginnt ein überaus starker und lesenswerter Krimi, den ich bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Autorin Sandra Grauer greift hier ein Thema auf, das immer mal wieder in den Medien auftaucht und vor allem junge Mädchen und Frauen betrifft. Aber es dauert eine Weile, bis Katharina, die bei den Ermittlungen wieder tatkräftig von ihrem Chef und Patenonkel Hubert Riedmüller unterstützt wird, auf dieses Thema trifft.
    Nach „Blut im Schuh“ ist dies der 2. Fall, den ich zusammen mit der sympathischen Kommissarin vom Bodensee löse. Auch hier wieder mit dabei ihre Tochter Emily, ihre Mutter Maria und vor allem auch ihr charmanter Exmann Daniel, Rechtsmediziner, der jetzt in der Pathologie arbeitet, und der ihre Beziehung auch nach 10 Jahren noch nicht aufgegeben hat. Dabei kommt ihm Staatsanwalt Linus Reuter aber immer wieder in die Quere, der ebenfalls ein großes Interesse an Katharina zeigt. Auch Katharinas Zwillingsschwester Katja, die ihre Nichte zu deren Geburtstag besucht, und Oliver Fitz, einen Freund von Katharina, lerne ich diesmal etwas näher kennen. Diese immer wieder einfließenden persönlichen Einblicke in das Leben der Ermittler machen sie für mich noch mal ein Stück menschlicher und greifbarer.
    Der Fall selbst hat mich lange im Unklaren gehalten, worum es hier eigentlich geht. Gut, dass Emilys Nachbarin und Freundin sich Katharina öffnet und damit zu einem Durchbruch in den Ermittlungen sorgt. Was Katharina dann alles auf sich nimmt um den/die Täter dingfest zu machen, das solltet ihr unbedingt selbst lesen. Es lohnt sich!
    Die Blicke, die ich auch diesmal auf den Bodensee und seine Umgebung habe werfen können, haben mir wieder sehr gut gefallen. Diese Momente geben dem Krimi seine Leichtigkeit und das regionale Flair, das ich so liebe.

    Ein spannender, sehr interessanter und packender Fall mit Menschen, von denen ich einige schon nach kurzer Zeit lieb gewonnen habe. Von ihnen und von den kriminellen Machenschaften am Bodensee würde ich gerne mehr lesen.
    Miss Taylor, das Wasser und die Liebe

    Sophie Hopper
    Miss Taylor, das Wasser und die Liebe (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.08.2025

    Eine wunderbare Geschichte

    Milla Taylor, 26, blass, sommersprossig, rothaarig und Legasthenikerin, verliert ihren Job als Nachtwächterin im Museum für orientalische Geschichte und Archäologie, weil ein Reporter der Cambridge Gazette ihre wahre Identität herausgefunden und veröffentlicht hat. Durch ihren besten und einzigen Freund Jack Reuben trifft sie am Silvesterabend 1950 auf Montgomery Chester, einen jungen Mann, einst ein begnadeter Taucher, der die Einsamkeit genau so liebt wie sie selbst. Er überredet sie in seinen alten Taucheranzug zu steigen und in die Unterwasserwelt des kleinen Sees des Anwesens einzutauchen. Nicht nur dieser Tauchgang hinterlässt bei Milla einen bleibenden Eindruck.
    Was Milla daraufhin alles erlebt und was das mit einer Muschel aus Preveli zu tun hat, das lest ihr in dem berührenden und atmosphärischen Roman „Miss Taylor, das Wasser und die Liebe“ von Sophie Hopper.

    Die Geschichte beginnt in einem Museum in Cambridge, führt mich mit Milla über einen Karstsee in der Nähe von Pueblo, Yucatán, Mexiko nach Frankreich, Griechenland und in die Türkei. Bis Milla, die lange nicht lesen und schreiben kann, einen Gastdozentenvortrag am Girton College in Cambridge halten darf.
    1950 entdeckt Milla das Tauchen und die Ruhe und Stille der Unterwasserwelt für sich. Mir ihr tauche ich in den verwunschenen Höhlen Mexikos und entdecke in den Tiefen des Mittelmeeres versunkene Schiffe. Die Beschreibungen dieser Unterwasserwelt und was Milla da alles sieht und erlebt, haben mich fasziniert und das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen.
    Aber nicht nur das Tauchen spielt hier eine große Rolle. Auch Freundschaft und Liebe ist ein Thema. Milla steht lange Zeit zwischen zwei Männern. Da ist zum einen Jack, ihr langjähriger Freund und Wegbegleiter, der ihr immer zur Seite steht, wenn sie ihn braucht. Und dann lernt sie Monty kennen, von dem sie ihren ersten Kuss bekommt, bei dem sie das erste mal in ihrem Leben Schmetterlinge im Bauch hat und sich einen Mann wie ihn an ihrer Seite wünscht. Dass es da Missverständnissen und Konflikten kommt, ist da fast schon vorprogrammiert.

    Eine wundervolle Geschichte einer mutigen, sehr einfühlsamen jungen Frau mit einer krassen Vergangenheit, die ihren Weg geht und sich immer treu bleibt. Fast eine Wohlfühlgeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und die noch lange in mir nachwirken wird.
    Ohne Wasser geht nichts!

    Christina Steinlein
    Ohne Wasser geht nichts! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.08.2025

    Alles über den wichtigsten Stoff der Welt - Wasser

    Alles über den wichtigsten Stoff der Welt - Wasser

    Gleich auf der ersten Seite dieses tollen Kinder-Sachbuches steht ein Satz, den wir alle uns immer wieder vergegenwärtigen sollten:
    Ohne Wasser wären wir nicht hier. Wasser ist die Grundlage allen Lebens – ohne Wasser geht nichts.
    In diesem Buch wird auf eine Fülle von Themen, die alle das Wasser betreffen, eingegangen.
    Wofür verbrauchen wir täglich über 120 Liter Wasser? Wofür braucht unser Körper das Wasser? Wie kam das Wasser auf die Erde? Die Bedeutung des Wassers früher und heute, die Verteilung des Wassers auf der Erde, die drei unterschiedlichen „Zustände“ des Wassers, die Bedeutung des Grundwassers, der Einfluss des Menschen auf das Wasser und viele weitere Themen werden hier auf kindgerechte Art angesprochen und erklärt.
    Ein großer Teil ist auch unserem Klima gewidmet und was wir selbst tun können, um daheim Wasser zu sparen und achtsam damit umzugehen. Auch welche Berufe alle mit Wasser zu tun haben, erfahren wir hier auf einer Doppelseite.
    Autorin Christina Steinlein beleuchtet alle Aspekte des Wassers aus den verschiedensten Blickwinkeln, was mir sehr gut gefällt. Ein so vielfältig aufgebautes Kinder-Sachbuch, das dieses wichtige Thema Wasser und die Zusammenhänge damit wunderbar erklärt. Dazu die bereichernden Illustrationen von Mieke Scheier, die das Thema auch fürs Auge ansprechend darstellt.

    Ein qualitativ hochwertiges und sehr umfangreiches Buch über das Wasser und seine Bedeutung für unser Leben und unseren Planeten. Hier werden unsere Kinder ab 7 Jahren ganzheitlich über dieses wichtige Thema informiert. Von mir gibt es dazu eine klare Leseempfehlung.
    Tree-Drop

    Nik Herrigel
    Tree-Drop (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.08.2025

    Zukunftsvisionen

    Nik Herrigel beschreibt in seinem Buch unsere Welt, wie sie in der Zukunft aussehen könnte. Einen kleinen Teil davon leben wir ja heute schon. Mit unseren Smartphones, ohne das ich nicht mehr aus dem Haus gehe, mit Autos, die durch KI, hier HAL genannt, gelenkt und gesteuert werden. Da ist es ein Schock, wenn plötzlich alles stillsteht und auf dem Handy eine Stunde lang nur ein aschgrauer Baum angezeigt wird. Dieser graue Baum beeinflusst jeden Morgen die Routine der verschiedenen Menschen, die ich hier kennenlerne. Samira, Linn, Jann, Hugo, Joris und Klaus müssen nun wieder selbst Entscheidungen treffen, was sie z.B. mit ihrer Zeit anfangen wollen.

    Mich hat dieses Buch zum einen sehr gut unterhalten, zum anderen aber auch nachdenklich gemacht. Da ich kein Auto besitze, kann ich mir die verschiedenen Arten der Fortbewegung in der Zukunft, wie sie hier beschrieben werden, sehr gut vorstellen. Allerdings finde ich persönlich die Aussicht, das alles automatisiert und roboterisiert wird auch erschreckend.
    Aber leben wir nicht zum großen Teil auch heute schon nur mit Blick auf irgendeinen Bildschirm oder Display? „Tree Drop“ regt ohne erhobenen Zeigefinger dazu an, wieder mehr im Hier und Heute zu leben, uns wieder mehr auf uns selbst und auf unsere eigene Kreativität zu verlassen.

    Eine fiktive, manchmal erschreckende Zukunftsansicht, herrlich unterhaltsam, interessant und auch humorvoll dargestellt. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und die ich sehr gerne weiter empfehle.
    Der Duft der fernen Insel

    Christina Rey
    Der Duft der fernen Insel (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    12.08.2025

    Der Duft von Sansibar

    1852 bekommt die 25-jährige Eve Goodall, die an einer Blindenschule in Liverpool als Lehrerin arbeitet, die Chance als Gouvernante für die von Geburt an blinde neunjährige Tochter des Sultans von Oman und Sansibar zu arbeiten. Sejid Said gilt als ehrenwerter Mann und so beschließt Eve das große Abenteuer zu wagen. Was sie in dem Land mit den so anderen Sitten und Gebräuchen, in dem der Sklavenhandel noch floriert und der Herrscher sich mit einem ganzen Harem umgibt alles erlebt, das wird in diesem Roman den Sarah Lark unter dem Pseudonym Christina Rey geschrieben hat, sehr bildhaft und lebendig dargestellt.

    Das erste, was mir negativ aufgefallen ist, ist das Cover und der Buchrücken, mit dem „Sarah Lark schreibt als Christina Rey“. Das ist etwas, was ich gar nicht mag. Spielt für mich bei der Beurteilung aber keine Rolle. Ansonsten vermittelt das Cover schon ein erstes tropisches Inselfeeling.
    Neben Eve, die ich von Anfang an ins Herz geschlossen habe, und ihrem Schützling Prinzessin Nunu, die mich oft einfach nur genervt hat, was aber zu ihrer Art sehr gut passt, lerne ich weitere Menschen, nicht nur aus dem Sultanspalast kennen. Deren Schicksale werden in der Geschichte in verschiedenen Erzählsträngen thematisiert. Auf 635 Seiten lerne ich das Land und die Menschen aus den verschiedensten Bereichen und Blickwinkeln kennen, was das Buch für mich zu einem kleinen Schatz gemacht hat. Vor allem Nunu, der kleine Wildfang, die die Gabe hat aus den verschiedensten Pflanzen, Gewürzen, Blättern und Kräutern Düfte zu kreieren, die verzaubern, hat sich im Laufe der Geschichte zu ihrem Positiven verändert. Mit ihren Düften zieht sie nicht nur die Damen aus dem Sultanspalast, sondern auch einen französischen Parfümeur an. Als sich Nunu in den Mann aus Eves Träumen verliebt, eskaliert das Ganze und die Wege trennen sich. Ab dem Zeitpunkt erzählt die Geschichte sehr lange nur aus der Sicht von Nunu, was mir zwar auch gefallen hat. Doch ich habe mir meine Gedanken gemacht, was mit den anderen Menschen, die mir bis hierher lieb geworden waren, passiert. Zum Ende hin tauchen aber auch sie alle wieder auf und es gibt für fast alle ein, für mich etwas zu kitschiges, Happy End.

    Mir hat dieser Ausflug in die Welt aus 1001 Nacht bis auf einige Kleinigkeiten gut gefallen. So hat mir hier und da die Spannung gefehlt und ich konnte das ein oder andere Handeln nicht ganz nachvollziehen. Insgesamt aber ein Buch, das es sich zu lesen lohnt.
    Sachertorte mit Schuss

    Ulrike Moshammer
    Sachertorte mit Schuss (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.07.2025

    Mörderischer Tortenwettbewerb in Bad Gastein

    In Bad Gastein ist gerade ganz schön viel los. Am Wettbewerb um die österreichische Konditorenkunst und typisch österreichische Torten nimmt auch ein Wiener Konditor mit 3 seiner Mitarbeiter teil, der sich in Erlangen niedergelassen hat. Sie beherbergt Valerie Thaller in ihrem Grand Hotel. Begleitet werden sie von einem Fernsehteam, das die Küche des Hotels ganz schön durcheinander wirbelt. Unruhig wird es als nach einem Streit am ersten Tag ein Mitarbeiter aus dem Team von Thomas Landmann verschwindet. Als dann auch noch ein Gast im Turbinencafé am Wasserfall beim Genuss eines Stücks Sachertorte mit dem Gewehr ihres Schwagers erschossen wird, ist für Valerie und ihre Freunde klar: Hier müssen sie mit ermitteln.

    Nach „Mordsschnitzel“ ist dies für mich der 2. Krimi aus der Feder von Autorin Ulrike Moshammer, den ich gelesen habe. Und genau wie beim ersten Fall, war ich auch hier ganz schnell mittendrin und habe mit ermittelt und mit gerätselt. Nur auf den Täter, der mir dann präsentiert wird, wäre ich nie gekommen.
    Zusammen mit Kontrollinspektor Erwin Steininger aus Bad Gastein und Chefinspektorin Dorothea Oswald, die ich im ersten Fall schon kennengelernt habe und mit Valerie und ihrer Freundin Nora, zwei allerfeinsten Spürnasen, gehe ich auf Verbrecherfang. Diesmal sind auch die Männer der beiden selbsternannten Ermittlerinnen Anton und Viktor mit dabei und lassen ihre Frauen nicht aus den Augen.
    Mit ihrem leichten eingängigen und sehr bildhaften Erzählstil entspricht Ulrike Moshammer absolut meinem Lesegeschmack. Auch alle ihre Mitwirkenden zeichnet sie so menschlich und aus dem Leben gegriffen, dass ich sie sofort in mein Kopfkino habe integrieren können. Mit ihren bildhaften Beschreibungen der Landschaft zu Füßen des Graukogels und den Menschen, die ich hier kennenlerne, hat sie mich sofort gefangen und bis zum Abschluss des Falles nicht mehr losgelassen. Auch die Gefühle und Emotionen, die durch die Beschuldigungen von Viktors Bruder Christian hochkochen, kamen sehr gut vorstellbar bei mir an.
    Auch wenn die Geschichte sehr spannend ist und alle nur darauf aus sind, dass die Ermittlungen dem Tortenwettbewerb nicht schaden, blitzt immer mal wieder ein Quäntchen Humor auf, was mir sehr gut gefallen hat. Und ich hatte dauernd Appetit auf die wundervollen Torten, die hier zum Wettbewerb gebacken und verkostet wurden. Gut dass ich von der Sacher-, Linzer-, Esterházy- und der Malakofftorte am Ende des Buches noch die Rezepte zum Nachbacken bekomme.

    Ein spannender und unterhaltsamer Ausflug ins wunderschöne Gasteiner Tal mit sympathischen Menschen, auch einige Unsympathen sind dabei, und einem Kriminalfall bei dem ich gut mit ermitteln konnte.
    Das heimliche Zimmer: Thriller

    Catherine Shepherd
    Das heimliche Zimmer: Thriller (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.07.2025

    Spannend von Anfang bis Ende

    In einer aufgelassenen U-Bahnstation in Berlin-Moabit wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Finn Schneider wurde mit einem Teaser ruhig gestellt und dann mit einem Schraubenzieher erstochen. Spezialermittlerin Laura Kern und ihr Kollege Max Hartung vom LKA Berlin machen schnell einen Verdächtigen aus, einen Klassenkameraden und Freund des Opfers. Als es weitere Opfer gibt, scheint auch hier der Verdächtige involviert zu sein. Aber ist ein 16-jähriger wirklich zu solchen Gräueltaten imstande? Laura Kern ist sich da nicht sicher. Vor allem auch, weil der Verdächtige durch Pillen, die er eingeschmissen hat, große Erinnerungslücken hat. Versucht das Jemand auszunutzen und den Verdacht immer wieder auf ihn zu lenken?

    Auch der neue, nun schon 10. Fall für Spezialermittlerin Laura Kern und ihren Kollegen Max Hartung aus der Feder von Autorin Catherine Shepherd, der in sich abgeschlossen ist und auch ohne Vorkenntnisse der anderen Fälle gelesen werden kann, liest sich leicht und flüssig. Er hat mich sofort in Beschlag genommen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Es ist so spannend mitzuerleben, wie ein Puzzleteilchen nach dem anderen gesammelt wird, bis es endlich ein großes Ganzes und die Auflösung ergibt. Aber bis dahin war es hier ein wirklich langer Weg mit einigen Wendungen und falschen Fährten, auf die ich mich habe locken lassen. Ich hatte zwar bald eine Ahnung, wer hinter dem Ganzen stecken könnte, aber meine Beweise reichten leider nicht für eine Verurteilung aus. Und so war ich dann von seiner Motivation total schockiert, als der Täter entlarvt und geständig war.
    Ich habe auch hier wieder sehr viele unterschiedliche Menschen kennengelernt, die alle authentisch und echt bei mir ankommen und die ich schnell in mein Kopfkino einflechten konnte. Diese bunte Mischung aus den verschiedenen Milieus hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen.
    Genau so sehr mag ich es, wenn ich auch die Ermittler in ihrem privaten Umfeld immer besser kennenlernen kann. So hat Laura hier mit Eifersucht zu kämpfen, da ihr Freund Taylor, den sie aus Zeitmangel leider nicht so oft sieht, eine neue, sehr attraktive Partnerin zugeteilt bekommen hat. Und Max´ Frau Hannah drängt auf eine Paartherapie, da sie mit Laura als Ermittlungspartnerin ihres Mannes nicht klar kommt.
    Alles in allem hat mich auch dieser Fall wieder total für sich eingenommen und mich mit rätseln lassen. Da es hier um Jugendliche mit ihren Problemen in der Schule, zuhause und um den Umgang mit Drogen geht, hat dieser Fall für mich noch mal einen etwas höheren Stellenwert.
    Ein Thriller, den ich sehr gerne weiter empfehle.
    51 bis 75 von 736 Rezensionen
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