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    Shilo1 Top 50 Rezensent

    Aktiv seit: 24. Juni 2020
    "Hilfreich"-Bewertungen: 31
    668 Rezensionen
    Isengrim

    Isengrim (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.11.2022

    Sehr unterhaltsam und spannend

    Schon das wunderschöne Cover weckte meine Aufmerksamkeit und der Klappentext mein absolutes Interesse. Und beides hat mich nicht enttäuscht.
    Christoph Görg ist es gelungen, diese Geschichte sehr spannend zu gestalten, und den Leser mit dem Zeitreisenden Niki Wolff ermitteln zu lassen. Die einzelnen Charaktere sind nachvollziehbar beschrieben und ihre Handlungen brachten mich mehr als einmal durch ihre nicht alltägliche Art der Ermittlungen zum Schmunzeln. Durch den leichten und lockeren Schreibstil des Autors war es ein reines Vergnügen herauszufinden, ob Niki den Mörder der Badegäste tatsächlich überführen kann.
    Mein Fazit:
    Dieser historische und sehr amüsante Roman hat mir unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden bereitet und mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Kerry, K: Feuer auf deiner Haut | Erotischer Roman

    Katy Kerry
    Kerry, K: Feuer auf deiner Haut | Erotischer Roman (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.11.2022

    Einblicke in die Lebensweise der Aborigines

    Dieses Buch gibt Einblicke in die Lebensweise der indigenen Einwohner Australiens mit ihrer Kultur, Lebensweise und Ritualen. Die Geschichte um die Irin Maggy und dem Halbblut-Aborigine Jeffrey ist fesselnd. Zwei Menschen, die aus Kulturen stammen, die unterschiedlicher nicht sein können, verlieben sich in einander und Maggy verbringt zwei Monate mit Jeffrey bei seinem Volk im Busch. Die erotischen Szenen sind detailliert und bildhaft dargestellt, ohne jedoch vulgär zu wirken. Der Schreibstil ist locker und führt flüssig durch diese Geschichte.
    Mein Fazit:
    Ein erotischer Roman, den ich interessierten Lesern sehr gerne weiter empfehlt. 4 Sterne.
    Die Hennakünstlerin

    Alka Joshi
    Die Hennakünstlerin (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    11.11.2022

    Einblick in die indische Kultur

    Lakshmi hat es geschafft und ist der Ehe mit ihrem gewaltsamen Ehemann entkommen. Jetzt lebt sie in Jaipur und verziert als Hennakünstlerin wohlhabenden Damen die Hände und Füße. Auch hilft sie mit ihrem medizinischen Wissen den Damen in prekären Situationen. Als plötzlich ihre 17 Jahre jüngere Schwester Radha auftaucht, holt Lakshmi die Vergangenheit ein.
    Sehr anschaulich beschreibt Alka Joshi das Leben der indischen Frauen in den 1950er Jahren. Es werden auch Themen wie Zwangsverheiratung, Unterdrückung und Gewalt nicht ausgelassen. Es ist eine Welt, die von Männern dominiert wird und in der eine Frau nichts gilt. Obwohl dieses Buch detailreich geschrieben ist, war mir der Stil sehr oft zu langatmig. Auch waren für mich einige Handlungen nicht nachvollziehbar und unlogisch. Viele Handlungspunkte werden nur kurz erwähnt und dann nicht weiter darauf eingegangen. Somit blieben mir die Protagonisten, obwohl sehr gut dargestellt, fremd und konnten keine Gefühle auslösen.
    Dieses Buch ist nicht einfach zu lesen und das ewige Blättern zum Glossar, um Übersetzungen für die indischen Ausdrücke und Namen anzeigen zu lassen, störte den Lesefluss erheblich.
    Mein Fazit:
    Für Liebhaber dieser Art historischer Bücher zu empfehlen, mich jedoch konnte das Buch nicht begeistern.
    3 Sterne.
    Rabenkinder

    Grit Poppe
    Rabenkinder (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.11.2022

    Spannend bis zur letzten Seite

    Am 10.11.1989 fällt die Mauer und in dem Jugendwerkhof in Torgau, der als die Endstation für angeblich schwer erziehbare Jugendliche gilt, wird der Direktor erhängt aufgefunden. Der 14-jährige Andreas, einer der letzten drei Insassen, ist spurlos verschwunden. Was hat er mit dem Tod des Direktors zu tun? Beate Vogt und der Nürnberger Hauptkommissar Josef Almgruber nehmen die Ermittlung auf. Doch für Almguber ist es schwer, die Machenschaften der DDR in Beziehung der Jugendfürsorge nachvollziehen zu können.
    Die Autorin hat mit diesem Buch einen außergewöhnlichen und sehr spannenden Kriminalroman geschrieben. Die schrecklichen und menschenunwürdigen Bedingungen in der Torgauer Erziehungsanstalt, in der körperliche und sexuelle Übergriffe an den minderjährigen, angeblich schwer erziehbaren Jugendlichen an der Tagesordnung waren, sind hervorragend dargestellt. Härtester Strafsport und Arreststrafen, inclusive Dunkelhaft, waren schon bei den geringsten Verfehlungen alltäglich. Der Alltag war militärisch ausgerichtet. Die einzelnen Protagonisten sind eindrucksvoll und authentisch beschrieben, so dass ich ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen konnte. Die Handlung ist sehr spannend und das Ende unvorhersehbar. Grit Poppe führt mit einem lockeren und sehr gut lesbaren Schreibstil durch diese Lektüre. So konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und hatte diesen Roman in fast einem Rutsch ausgelesen.
    Mein Fazit:
    Ein Wende-Krimi, der mir bei an manchen Stellen Schauer über den Rücken jagte. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
    Die Frau auf Sylt: Roman

    Die Frau auf Sylt: Roman (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.11.2022

    Was geschah mit Hanna

    Bisher war mir die Autorin nur durch Love-Storys bekannt. Deshalb war ich auf ihren Krimi sehr gespannt.
    Und ich wurde sehr positiv überrascht. Ab der ersten Seite fesselte mich dieses Buch. Die Handlung ist voller Abwechslungen, unvorhersehbar und spannend. Der Spannungsbogen steigert sich bis zum Schluss und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte, ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist Lotte R. Wöss wunderbar gelungen, die verschieden Charaktere authentisch und nachvollziehbar darzustellen. Der Schreibstil ist, wie von ihr gewohnt, locker und flüssig zu lesen.
    Mein Fazit:
    Ein toller Krimi, den es sich lohnt zu lesen. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
    Ein simpler Eingriff

    Yael Inokai
    Ein simpler Eingriff (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.11.2022

    Ein nachdenklich stimmender Roman

    Erzählt wird die Geschichte von Meret, einer Krankenschwester mit Leib und Seele, die auf der psyatrischen Station eines Krankenhauses tätig ist. Auf dieser Station sollen verhaltensauffällige Frauen durch die neu entwickelte Lobotomie ruhig gestellt und von ihren „Leiden“ geheilt werden. Ist Meret anfangs überzeugt von dieser Methode, kommen bei ihr jedoch mit der Zeit Zweifel auf.
    Meret lebt in einem Schwesternwohnheim und verliebt sich in ihre Zimmergenossin. Damit überschreitet sie eine moralische Grenze. Dieses ist ein Verhalten, das auch ausgelöscht werden müsste.
    Dieser Roman beschreibt die menschenverachtende Methode, verhaltensauffällige und andersgeartete Menschen, vor allem Frauen, durch einen Eingriff in das Gehirn der Norm anzupassen. Lobotomie wurden in den 1940er und 50er Jahren angewandt und war schon damals umstritten. Seit den 1970er Jahren wird sie in der im Buch beschriebenen Art und Weise jedoch nicht mehr durchgeführt.
    Die Handlung erlebt der Leser aus der Sicht von Meret. Dadurch lassen sich ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen.
    Mein Fazit:
    Ein Buch, das nachdenklich stimmt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Diell, A: Melodie der Villa Winter

    Diell, A: Melodie der Villa Winter (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    01.11.2022

    Spurensuche

    Als Elodies 90jährige Großmutter ganz plötzlich stirbt, findet Elodie in der Hand der Toten einen Teil eines alten Briefes. In ihm geht es um eine Wahrheit, die in der alten Villa und jetzigen Musikakademie verborgen ist. Elodie beschließt, ihr auf den Grund zu gehen und kommt schon bald einem Geheimnis auf die Spur.
    Die Handlung dieses Romans wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal sind wir in den 1920er Jahren und erleben die Musiklehrerin Emilia, die in der Villa Winter die neunjährige Marina unterrichten und sie der Musik nahe bringen soll. Eine Anstellung, die ihr Leben verändern wird. In der zweiten Zeitzone, im Jahr 2004, beginnt Elodie, durch den Brieffetzen animiert, nach den damaligen Ereignissen zu forschen. Ohne dabei zu ahnen, in welche Gefahr sie sich dabei begeben wird.
    Obwohl die Handlung teilweise etwas langatmig geschildert ist, sie hatte für mein Empfinden zu viel musikalische Einblendungen, hat mich die Geschichte von Emilia gefesselt. Der Autorin ist es gelungen, sie authentisch und nachvollziehbar darzustellen. Dagegen wirkte die Erzählung von Elodie etwas blass und unspektakulär, obwohl auch diese zum Schluss spannend wurde. Der Schreibstil von Anett Diel ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.
    Mein Fazit:
    Es ist die Geschichte einer großen Liebe in den goldenen Zwanzigern in Berlin, die auch ohne den zweiten Handlungsstrang ein fesselnder Roman gewesen wäre. 3 Sterne.
    Die Kräutersammlerin und der junge Flößer

    Heidrun Hurst
    Die Kräutersammlerin und der junge Flößer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    31.10.2022

    Ein Krimi aus dem Schwarzwald um 1344

    Der Roman spielt in dem kleinen Ort Schiltach, einem kleinen Ort im Schwarzwald, im Jahr 1344 und beschreibt das Leben der Kräutersammlerin Johanna. In sehr genauen Beschreibungen schildert die Verfasserin die generellen Lebensumstände der damaligen Zeit. Die auftretenden Personen werden aufgrund ihrer Verhaltensweisen genau charakterisiert. Der Ablauf der Geschichte wird regelmäßig durch genaue Schilderung von Arbeitsgängen und Landschaften unterbrochen und hält so den Spannungsbogen aufrecht. Dadurch wird man zum Weiterlesen animiert und möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Dafür sorgt auch der ausgesprochen flüssige Schreibstil von Heidrun Hurst.
    Ich gebe dem Buch 5 Sterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung.
    Als die Zukunft noch vor uns lag

    Als die Zukunft noch vor uns lag (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.10.2022

    Unglaublich berührend und herzzerreißend

    In Atlantic City begegnen sich Cat und Sam zum ersten Mal auf einer Parkbank. Sam, ein junger englischer Anwalt, ist auf einer Reise durch die USA. Cat arbeitet in einem Bestattungsunternehmen. Sie muss für ihre Familie aufkommen, denn ihr Vater ist spielsüchtig. Für beide ist es die Liebe auf den ersten Blick. Sie verbringen 3 traumhafte Wochen miteinander, dann läuft Sams Visum aus und er muss zurück nach England. Sie versprechen sich, in Verbindung zu bleiben und sich bald wiederzusehen. Doch Sams Briefe erreichen Cat nicht. Somit bricht der Kontakt ab, doch vergessen können sie einander nicht.
    Cat bekommt die Möglichkeit nach London zu reisen und sie beginnt, Sam zu suchen. Doch es dauert viele Jahre, bis sie sich wiedersehen. Obwohl beide einander nie vergessen konnten, stellt sich jetzt die Frage, ob in ihrem jetzigen Leben überhaupt noch Platz für einander ist.
    Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt, gefesselt und mir Herzklopfen verursacht. Einfühlsam hat die Autorin die beiden sympathischen Hauptcharaktere gezeichnet. Sehr gut konnte ich mich in Cat und Sam hineinversetzen und habe mit ihnen gehofft und gelitten. Die Handlung erzählt von verlorenen Hoffnungen, unglücklichen Fügungen des Schicksals und einer großen Liebe und erstreckt sich über 20 Jahre. Sie ist nachvollziehbar und authentisch. Mit einem entspannten und flüssigen Schreibstil führt Saskia Sarginson den Leser durch diesen wunderschönen Roman.
    Mein Fazit:
    „Als die Zukunft noch vor uns lag“ ist mit Abstand eines der berührendsten und emotionalsten Bücher, das ich je gelesen habe. Es hat mich von Anfang an ergriffen und wird noch lange in mir nachhallen. Ich kann dieses Lesehighlight unbedingt weiter empfehlen und vergebe 5 dicke Sterne.
    Fu, M: Pfirsichgarten

    Fu, M: Pfirsichgarten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.10.2022

    Auf der Suche nach Heimat

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von der jungen Mutter Meilin und ihrem 4-jährigen Sohn Renshu, die aus ihrer brennenden Heimatstadt Changsha vor den Japanern fliehen müssen. Ihre Reise geht quer durch China. Glauben sie in Sicherheit zu sein, müssen sie schon wieder weiter. In ihrem Gepäck befindet sich eine alte Schriftrolle voller filigraner Zeichnungen, bei deren Betrachtungen Meilin ihrem Sohn Geschichten erzählt. Als sie schließlich Taiwan erreichen, scheinen sie am Ziel angekommen zu sein. Renshu besucht die Schule und erhält in den USA ein Stipendium. Er nennt sich jetzt Henry Dao. Er gründet eine Familie, doch auf alle Fragen seiner Tochter Lily nach seiner Kindheit, schweigt er. Als eines Tages aus fortgeworfenen Pfirsichkernen kleine Bäume in seinem Garten wachsen ist es für ihn an der Zeit, sein Schweigen zu brechen und Lily von seiner Vergangenheit zu erzählen.
    Mit einem fließenden und leicht zu lesenden Schreibstil schildert die Autorin die gefährliche und dramatische Flucht durch China zu einem unbekannten Ziel. Klar ist die politische Situation der 1930er Jahre dargestellt, wie der 22 Jahre andauernde Bürgerkrieg als auch die japanische Invasion. Ebenfalls ist es Melissa Fu gelungen, Henrys innere Zerrissenheit zwischen zwei Leben sehr gut zum Ausdruck zu bringen. Die Protagonisten hat sie authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Die Handlung ist voller Spannung und mitreißend, so dass die Seiten nur so flogen und ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen hatte.
    Mein Fazit:
    Dieser Roman geht unter die Haut. Diese ergreifende Familiengeschichte empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe 5 Sterne.
    Scharlie, J: Fährte des Schicksals

    Scharlie, J: Fährte des Schicksals (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    25.10.2022

    Die Fährte des Schicksals

    Die Verfasserin schildert bildgewaltig die Jugendzeit von Karl und seiner wichtigsten Bezugspersonen Berta und Julius. Dabei werden die einzelnen Begebenheiten anfangs ausführlich ausgeschmückt, jedoch dann abrupt abgebrochen. So entsteht eigentlich nur ein Gerippe, aus dem später einmal vielleicht ein in sich abgerundeter Roman werden kann. Der Schreibstil ist flüssig und lädt zum Weiterlesen ein. Aber in Bezug auf die mangelnde Substanz am Ende jeder Episode gebe ich dem Buch in seiner bisherigen Form 2 Sterne.
    Das Zeitalter der Roten Ameisen

    Tanya Pyankova
    Das Zeitalter der Roten Ameisen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.10.2022

    Völkermord durch Hunger

    Dieser Roman erzählt die Leidensgeschichten der Menschen in der Ukraine in den 1930er Jahren. Von 1932 bis 1933 gelang es Russland durch den Holodomor Millionen Menschen sterben zu lassen. Jeglicher Besitz wurde konfisziert und strengstens darauf geachtet, dass auch die Töpfe leer blieben. So wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine Lebensmittel in den Häusern waren. Die Männer wurden unter fadenscheinigen Vorwänden nach Sibirien gebracht, so dass nur noch die Frauen und Kinder ungeschützt in den Dörfern blieben.
    Anhand der Familie der jungen Jawdocha und der reichen Solja, Frau des Parteivorsitzenden und Repräsentanten der sowjetischen Kommunalverwaltung Swyryd, erzählt die Autorin das schreckliche Leiden im Jahr 1933. Jawdocha, ihr Bruder und ihre Mutter kämpfen um das nackte Überleben, während Solja im Sanatorium an Fressattacken leidet und versucht ihre Pfunde zu verlieren. Dabei kämpft sie immer wieder mit Bildern aus der Vergangenheit, die unglaubliche Ausmaße annehmen. Swyryd dagegen möchte Jawdochas Mutter, die seine große Liebe ist, durch seine Position zurück gewinnen.
    Eindrucksvoll hat die Autorin den Genozid dargestellt. Hatte ich anfangs noch Probleme, mich in die Geschichte einzufinden, so verloren sich diese schnell mit dem Fortschreiten des Lesens und ich konnte mich in das Geschehen einfinden. Die furchtbaren und unfassbaren bis heute ungesühnten Verbrechen, die an der ukrainischen Bevölkerung verübt wurden, sind nachvollziehbar beschrieben.
    Leider weist das Buch für mein Empfinden einige Längen auf, die meinen Lesefluss etwas störten. Trotzdem kann ich diesen Roman, der ein Stück Zeitgeschichte aufweist, jedem empfehlen. 4 Sterne.
    CATAN - Der Roman (Band 1)

    Klaus Teuber
    CATAN - Der Roman (Band 1) (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.10.2022

    Ein ungewöhnlicher, aber ausgesprochen fesselnder Wikingerroman

    Der Roman beginnt im Winter 860 . Asla, die älteste Tochter König Halldurs soll aus machtpolitischen Gründen verheiratet werden. Da sie aber von Thorolf, dem Sohn eines Stammesfürsten schwanger ist, beschließen beide die Flucht von Asla zu Thorolf. Da sofort klar ist, wohin Asla geflohen ist, kommt man in der Sippe Thorolfs zu dem Entschluss, ihn für sieben Jahre vom Stammsitz zu verbannen und sein gesamtes Vermögen dem König als Entschädigung zu übereignen. Mit seinen engsten Vertrauten beschließt Thorolf auf seinem Schiff Norwegen zu verlassen. Es zieht ihn zu einer Insel, die weit im Süden liegt, von der er von einem Handelsfahrer gehört hat. Nach einer gefährlichen Fahrt finden sie eine unbewohnte Insel, auf der sie sich niederlassen. Neben den natürlichen Problemen bei dem Aufbau einer Siedlung gesellen sich Spannungen, die aus dem Bruch der althergebrachten Grundregeln der Wikinger und ihren Gottheiten mit der liberaleren Einstellung der aus dem Christentum herrühren. Diese stammen ursprünglich von Gregor, einem Geistlichen, der von den Wikingern geraubt worden war und als Sklave Thorolf unterrichtete. Gregor war einst Kardinal in Rom und suchte immer den Weg der Verständigung.
    Die Handlung wird in kurzen Episoden, die unter einem bestimmten Titel stehen, nachvollziehbar erzählt, wobei beim Leser das Bedürfnis entsteht, immer weiter zu fiebern, wie es denn weiter geht. Die auftretenden Personen werden sehr gut und ausführlich beschrieben, so dass ihre Reaktionen auf bestimmte Begebenheiten nachvollziehbar sind. Dabei treten immer wieder Probleme aus dem Zusammentreffen der Wikingertraditionen und der liberaleren neuen Ordnung auf. Das Buch ist ausgesprochen flüssig geschrieben und es fällt dem Leser schwer, es wieder aus der Hand zu legen.
    Mein Fazit:
    Ich gebe diesem Roman 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung und warte ungeduldig auf die Fortsetzung dieser Geschichte.
    Das letzte Versprechen

    Hera Lind
    Das letzte Versprechen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.10.2022

    Die Gespenster der Vergangenheit

    Als Heiligabend 1944 Partisanen in das Haus ihrer Familie eindringen, werden die 5jährige Anni und ihre Mutter Amalie verschleppt. Anni kommt in ein jugoslawisches Kinderlager während ihre Mutter nach Sibirien deportiert wird, um in einem Kohlebergwerk Zwangsarbeit zu verrichten. Annis Großmutter begleitet das Kind heimlich und verhilft der Kleinen zur Flucht. Für immer wird die Großmutter Vertraute und Zuflucht für Annie bleiben.
    Jahre später, Anni ist noch immer traumatisiert, begegnet sie dem Bauernsohn Hans und glaubt, endlich das Glück gefunden zu haben.
    Dieser Roman wird jeweils aus der Sicht von Anni und Amalie erzählt und basiert auf den Aufzeichnungen der Hauptprotagonistin. Die Leiden von Anni und Amalie sind unvorstellbar und nachvollziehbar beschrieben. Niemand kümmerte sich in der Nachkriegszeit um die seelische Verfassungen der zutiefst verstörten Menschen, sie mussten sehen, wie sie alleine damit zurecht kamen. Die menschenverachtenden Zustände in den Vernichtungslagern, in denen die Insassen ausgehungert werden sollten, sind für den Leser heute unvorstellbar. Hera Lind hat es geschafft, diese Verhältnisse authentisch zu beschreiben. Auch ist der weitere von Schicksalsschlägen gespickte Lebensweg von Anni eindrucksvoll dargestellt. Mit ihrer ihr eigenen wunderbaren einfühlsamen Schreibweise hat die Autorin einen Schicksalsroman geschrieben, der tief unter die Haut geht und in Erinnerung bleibt.
    Mein Fazit:
    Ein Buch, das unter die Haut geht und das unvorstellbare Leiden der Donauschwaben in der Kriegs- und Nachkriegszeit dem Leser nahe bringt. 5 dicke Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
    Keane, M: Mit dir bis ans andere Ende der Welt

    Keane, M: Mit dir bis ans andere Ende der Welt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.10.2022

    Eine tief berührende Familiengeschichte

    In diesem Buch durfte ich Greta Cahill und Michael Ward von 1956 bis 2007, also 60 Jahre lang, auf ihrem Lebensweg begleiten.
    Die beiden Schwestern Greta und Johanna leben in dem kleinen Dorf Ballyroan an der irischen Küste in einfachsten Verhältnissen. Greta fühlt sich hier wohl, während Johanna immer mehr von einem Leben in Ungebundenheit und Freiheit träumt. Sie möchte sich in Amerika ein neues Leben aufbauen. Nach einem tragischen Unglücksfall sieht ihre Mutter Lily keinen anderen Ausweg, als beide mit einem Schiff nach Amerika zu schicken, damit sie dort ein neues und gesichertes Leben beginnen können. Diese Reise wird für immer ihr Leben verändern.
    Dieser emotional berührende Roman handelt in der Hauptsache von Greta und dem Tinkerjungen Michael, der die Schwestern nach New York begleitet. Das Leben auf dem irischen Cottage, wie auch in New York, ist anschaulich und bildhaft beschrieben. Schnell hatte ich das Gefühl, mittendrin in den Geschehnissen zu sein. Die verträumte Greta entwickelt sich in Amerika zu einer selbstständigen Frau, die ihr Ziel vor ihren Augen hat und an ihnen trotz aller Schwierigkeiten festhält. Die Protagonisten sind ausführlich und sympathisch beschrieben und die Handlung ist mit ihren unvorhersehbaren Wendungen sehr fesselnd. Die Autorin hat es geschafft, mich mit ihrem ruhigen und flüssigen Schreibstil in den Bann zu ziehen, so dass die Seiten nur so dahin flogen und ich das Buch in kürzester Zeit gelesen hatte.
    Mein Fazit:
    Ein wunderbarer Frauenroman, den man unbedingt gelesen haben sollte. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
    Huren auf Wanderschaft | Erotischer SM-Roman

    Cole Roberts
    Huren auf Wanderschaft | Erotischer SM-Roman (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.10.2022

    Inquisition und Folterung

    Vier Dirnen ziehen mit ihrem Ochsenkarren durch die Städte des Mittelalters, um ihre Dienste anzubieten. Es ist die Zeit der Hexenverbrennungen und vorhergehenden Folterungen. Vornehmlich junge, hübsche Mädchen sind die Opfer der Inquisitoren, die an brutalster sexueller Folterung ihren Spaß haben. Wenn die Opfer nicht schon an den unsagbaren Qualen sterben, dann spätestens auf dem Scheiterhaufen.
    In diesem Roman geht es in der Hauptsache um die vier Dirnen, die nicht nur unterwegs sind, um den Männern Wonne zu bereiten. Es steckt wesentlich mehr dahinter.
    Die Handlung dieser Geschichte beschreibt detailliert die Grausamkeiten, die in den Folterkammern statt fanden, sowie auch die körperliche Aktivität der Dirnen mit ihren Freiern. Sie ist nachvollziehbar und sicher waren solche damaligen Folterungen auch nicht ganz abwegig. In diesem fesselnden Roman begleiten wir die vier Huren auf ihren spannenden Abenteuern. Der Schreibstil ist klar und deutlich, er lässt sich flüssig lesen.
    Mein Fazit:
    Es ist kein Buch für sensible Leser. Doch wer dieses Genre mag, liegt hier nicht falsch. Ich vergebe 4 Sterne.
    Die Queen

    Die Queen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.10.2022

    Ein Leben für die Krone

    Dieses Buch beschreibt die frühen Jahre von Queen Elizabeth II. in den Jahren 1944 bis zu ihrer Krönung 1953. 1938 begegnet Elizabeth dem verarmten Prinzen Philip von Griechenland und weiß sofort, dass er der Mann ihres Lebens ist. Obwohl ihre Familie gegen eine Verbindung der beiden ist, kann sich Elizabeth durchsetzen. Die Hochzeit findet am 20.November 1947 statt. Philip ist freiheitsliebend und fühlt sich mit der Zeit durch die strengen Vorschriften und Traditionen eingeengt. Er fährt wieder zur See, während Elisabeth zurück in London bleibt. Während einer Rundreise erreicht die Prinzessin und Philip in Afrika am 6. Februar 1952 die Nachricht, das König Georg VI. gestorben ist. Nun ist Elisabeth die Königin und das Ehepaar fliegt sofort zurück nach England. Am 2. Juni 1953 findet die Krönung statt.
    In dieser Romanbiografie erlebt der Leser die Geschichte von der Thronfolgerin und dem späteren Duke of Edinburgh. Er ist Elizabeths große Liebe. Philip hat fast alles für die Prinzessin aufgegeben. Seinen Titel, seinen Namen und er nimmt die britische Staatsbürgerschaft an. Doch schon von Anfang an ist der Weg der beiden steinig und die junge Ehe wird vielen harten Prüfungen unterworfen.
    Bildhaft beschreibt die Autorin die junge Elisabeth, eine aufrichtige, willensstarke und bescheidene junge Frau, die sich auf ihre Rolle als Königin von England vorbereiten muss.
    Mein Fazit:
    Dieses Buch ist hervorragend recherchiert, lebendig geschrieben und hat mich ab der ersten Seite gefesselt.
    5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
    Die Cousinen

    Aurora Venturini
    Die Cousinen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.10.2022

    Originell und sehr lesenswert

    Diese Geschichte aus den 1940er Jahren in Argentinien ist ungewöhnlich und faszinierend. Wegen einer Lernschwäche gilt Yuna allerseits als geistig behindert. Ihre lieblose und strenge Mutter ist alleinerziehend und ihre ein Jahr jüngere Schwester Betina schwerst behindert. Yuna widmet sich der Malerei und hat dabei großen Erfolg. Sie erzählt dem Leser in ihrer einfachen und humorvollen Schreibweise von den gierigen Männern, der Freundschaft zu ihrer Cousine und dem harten Leben um sie herum.
    Immer wieder musste ich schmunzeln, denn in Yumas Naivität kommt die unverblümte Wirklichkeit tragend zur Geltung.
    Dieses originelle und sehr lesenswerte Buch kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sterne.
    Café Buchwald

    Maria Wachter
    Café Buchwald (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.10.2022

    Die Anfänge von Berlins ältester Konditorei

    Dieses Buch führt uns nach Cottbus und Berlin Ende der 1890er Jahre. Im Café Buchwald werden die legendäre Baumkuchen und die feinsten Konditoreien hergestellt. Mit Stolz ist die Familie Buchwald Lieferant des königlichen Schlosses. Mutter Adele kümmert sich um den Verkauf, während Vater Gustav mit dem Gesellen Fritz und dem Lehrling Felix die Köstlichkeiten in der Backstube herstellt. Die Eltern hoffen, dass ihre Tochter Emma und Fritz heiraten und die Konditorei eines Tages übernehmen werden. Als Gustav jedoch überraschend stirbt, muss sich Emma um die Backstube kümmern. Bei einer Auslieferungsfahrt in das Berliner Schloss, bei dem sie einen Abstecher in das Museum macht, lernt sie den Studenten Max kennen und verliebt sich in ihn. Emma muss eine schwere Entscheidung treffen.
    In diesem Roman duftet es förmlich nach den besten Kuchen und deren Zutaten. Emma, eine starke junge Frau, muss um den Fortbestand des Cafés Buchwald kämpfen. Maria Wachter hat die relevanten Protagonisten authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Die teilweise vorhersehbare Handlung ist spannend und locker beschrieben. Leider kam mir das Ende zu abrupt und plötzlich. Ich denke, dass da sehr viel Potential für eine Fortsetzung wäre.
    Mein Fazit:
    Eine fiktive Geschichte um ein heute noch existierendes berühmtes Berliner Cafè, das mich sehr gut unterhalten hat. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
    Hoffsümmer, S: Christrosenküsse

    Hoffsümmer, S: Christrosenküsse (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.09.2022

    Gefühlvolle Unterhaltung für zwischendurch

    Florence, die nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer kleinen Schwester Betty auf der Straße lebte, hat durch Zufall eine Anstellung in einem Herrenhaus gefunden, bei der auch Betty Arbeit gefunden hat. Der Arbeitstag ist für beide hart, doch sie haben ein Dach über dem Kopf und regelmäßige Mahlzeiten. Florence findet ein mysteriöses Tagebuch, welches Geheimnisse der Bewohner enthält. Und Elijah, Sohn der Herrschaften, verdreht ihr den Kopf, obwohl sie weiß, dass sie ihm niemals näherkommen darf.
    Gleich von Anfang an hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen. Überzeugend hat die Autorin die verschiedenen Charaktere dargestellt und die Arbeitssituation der Bediensteten Mitte des 19. Jahrhunderts eindringlich beschrieben. Die Handlung ist fesselnd, voller unvorhersehbarer Wendungen, authentisch und für den Leser nachvollziehbar. Ein flüssiger Schreibstil führt durch diesen Roman.
    Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle. 4 Sterne.
    Hoffsümmer, S: Christrosenküsse

    Hoffsümmer, S: Christrosenküsse (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.09.2022

    Gefühlvolle Unterhaltung für zwischendurch

    Florence, die nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer kleinen Schwester Betty auf der Straße lebte, hat durch Zufall eine Anstellung in einem Herrenhaus gefunden, bei der auch Betty Arbeit gefunden hat. Der Arbeitstag ist für beide hart, doch sie haben ein Dach über dem Kopf und regelmäßige Mahlzeiten. Florence findet ein mysteriöses Tagebuch, welches Geheimnisse der Bewohner enthält. Und Elijah, Sohn der Herrschaften, verdreht ihr den Kopf, obwohl sie weiß, dass sie ihm niemals näherkommen darf.
    Gleich von Anfang an hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen. Überzeugend hat die Autorin die verschiedenen Charaktere dargestellt und die Arbeitssituation der Bediensteten Mitte des 19. Jahrhunderts eindringlich beschrieben. Die Handlung ist fesselnd, voller unvorhersehbarer Wendungen, authentisch und für den Leser nachvollziehbar. Ein flüssiger Schreibstil führt durch diesen Roman.
    Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle. 4 Sterne.
    Die Frau des Spatzen

    Astrid Töpfner
    Die Frau des Spatzen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.09.2022

    Sehr empfehlenswert

    Auch mit diesem Roman konnte mich die Autorin überzeugen. Obwohl ich mir anfangs unsicher war, wohin mich die Lesereise führen wird und ob mir dieses Buch zusagen würde, wurde ich mit dem Fortlaufen des Lesens schnell meiner Zweifel enthoben. Die Geschichte von Alba und Josefina ist voller Tiefgang und Gefühle. Es beschreibt Ängste, falsche Hoffnungen, Vergangenheit und auch einen Neuanfang. Und es geht ums Loslassen können. Voller Wärme hat Astrid Töpfner die Charaktere beschrieben. Der wunderbare Schreibstil machte das Lesen zu einem Vergnügen.
    Mein Fazit:
    Auch dieses Buch der Autorin kann ich jedem ans Herz legen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
    Rey, C: Ein kleines Stück von Afrika - Aufbruch

    Rey, C: Ein kleines Stück von Afrika - Aufbruch (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.09.2022

    Ein Lesehighlight

    In diesem ersten Teil der Afrika-Saga geht es um die 17jährige Ivory, die auf einer Safari den Großwildjäger Adrian Edgecumbe kennen lernt und sich in ihn verliebt. Beide heiraten und Adrian verspricht ihr, die ihr verhasste Jagd aufzugeben. Doch schon kurz nach der Hochzeit muss Ivy einsehen, dass sie für ihren Mann nur eine weitere Jagdtrophäe ist. Als kurz darauf der erste Weltkrieg beginnt, meldet sich Adrian freiwillig und wird als vermisst gemeldet. Jetzt muss Ivy die Farm alleine weiter führen und kämpft dafür, Safaris für Tierbeobachtungen und Fotoaufnahmen anbieten zu können.
    Dieser Roman führt den Leser nach Kenia, in dem die Weißen die Herren und die Einheimischen nichts wert sind. Wir begleiten Ivy, die versucht, auch ohne verschollenen ihren Ehemann die Großfarm aufrecht zu erhalten und neue Wege zu finden. Dabei steht ihr der Zulu Sanele treu zur Seite.
    Eindrucksvoll hat Christina Rey die Landschaft mit ihrer vielfältigen Tierwelt beschrieben. Authentisch und nachvollziehbar sind die relevanten Charaktere beschrieben und die Handlung mit ihren unvorhersehbaren Wendungen ist fesselnd und sehr spannend. Mit einem flüssigen und lockeren Schreibstil führt die Autorin durch diese Geschichte. Jetzt warte ich gespannt auf die Fortsetzung.
    Mein Fazit:
    Dieser erste Teil der Saga war für mich ein absolutes Highlight, welches mir wunderbare Lesestunden bereitet hat.
    5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
    Lamballe, M: Atelier Rosen

    Lamballe, M: Atelier Rosen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.09.2022

    Ein spannender historischer Roman

    Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, hatte ich doch keine Probleme mich in diese Geschichte hineinzufinden. Kassel ist im Jahre 1832 noch ein kleines Städtchen, in dem jeder jeden kennt. Klatschgeschichten, egal ob wahr oder unwahr, verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Im Atelier Rosen treffen sich die Damen um neueste Hüte und die dazugehörigen Accessoires einzukaufen oder ändern zu lassen und dabei Neuigkeiten auszutauschen. Elise, die Tochter der Inhaberin Charlotte, wartet auf den Besuch ihres Vaters aus Frankfurt. Als er eintrifft, begleitet ihn ein fröhlicher Student, an dem Elise Gefallen findet. Doch schon bald hegt Elise Zweifel an seinen Absichten.
    Bildhaft hat die Autorin die relevanten Charaktere beschrieben. Da ist Elises Ziehbruder Bruder Moritz, ein Schlitzohr und in der irrigen Annahme, Elise irgendwann heiraten zu können. Wir begegnen Grete, einem klugen und gewitzten Bauernmädchen, dass eine Lehre zur Putzmacherin macht. Und natürlich Elises Vater Monsieur LeTour, der vor Jahren viele Kasseler Frauen beglückte und dem Charlotte seine damalige Flucht aus ihrem Leben und aus Kassel nicht verzeihen kann.
    Die Handlung nimmt mit der Zeit rapide an Fahrt auf und ab der Mitte des Buches entwickelt es sich zu einem kleinen Krimi. Durch den lockeren und leichten Schreibstil von Marie Lamballe, war es ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen.
    Mein Fazit:
    Ein historischer Frauenroman, der sich auch ohne Kenntnis des ersten Bandes sehr gut lesen lässt.
    4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
    Das verborgene Paradies

    Luca Di Fulvio
    Das verborgene Paradies (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.09.2022

    Ein absolut lesenswerter Historienroman

    Die Geschichte handelt zur Zeit der auslaufenden Hexenverfolgung und schildert das Leben von Daniele, der als 6jähriger nach dem Tod seiner Mutter vom frustrierten Vater dem Prior eines Klosters zur Erziehung übergeben wird. Zur gleichen Zeit wird die Tochter einer Hure, die bei der Geburt stirbt, vom Prior ebenfalls im Kloster aufgenommen. Um Daniele einen neuen Halt im Leben zu geben, vertraut der Prior ihm den Säugling Susanna zur Pflege an.
    Die Geschichte beginnt 1610 und endet mit einem Hexenprozess 1633. Immer wieder werden Rückblenden eingeschoben, die die Entwicklung der einzelnen Personen schildert.
    Luca Di Fulvio hat hier einen Roman geschrieben, der die Unterdrückung des einfachen Volkes durch die Kirche eindrucksvoll schildert. Offensichtlichkeiten werden durch gekaufte Zeugen ins Gegenteil verkehrt. Die Beschreibung verschiedener Personen und der Situationen, in der sie sich befinden, rühren bisweilen stark ans Herz. Die Schilderungen der Rückblenden und des Prozessverlaufs, die in übersichtlichen Episoden dargestellt werden, lassen den Leser nach Abschluss einer Episode auf die Fortführung fiebern. So bleibt die Spannung bis zur letzten Seite erhalten.
    Mein Fazit:
    Dieser historische Roman erhält meine uneingeschränkte Leseempfehlung. 5 dicke Sterne.
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