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    Jeremy Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 28. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 17776

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    1544 Rezensionen

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    The Complete Jazztet Sessions (Limited Edition Collector's Item)

    The Complete Jazztet Sessions (Limited Edition Collector's Item) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.08.2013
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Legendäre Hardbop-Sessions zum Schnäppchenpreis

    „Jazztet“, das Sextett der beiden Co-Leader Art Farmer (Trompete/Flügelhorn) und Benny Golson (Tenorsax) etablierte sich 1959-62 in der ersten Liga des Hardbop mit melodiösen Kompositionen und exemplarischen Arrangements von Golson. Daneben geriet die Combo zur Künstlerschmiede für Jungtalente, wo sich u.a. die Posaunisten Curtis Fuller und Grachan Moncur, die Pianisten McCoy Tyner, Cedar Walton, Harold Mabern, die Drummer Roy McCurdy und Albert „Tootie“ Heath ihr Rüstzeug holten. Die 6 erstklassigen LPs, nebst unveröffentlichten Live-Aufnahmen u.a. vom Newport Jazzfestival 1960, sind nun in einem äusserst preisgünstigen 4-CD-Set greifbar.
    Fragments

    Fragments (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.08.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Phänomenal!!

    „Iva Bittovà….uhhhngloblisch, presqu’un Wunder, une artiste absoluement fabuleuse“, so der grosse Schweizer-Drummer Pierre Favre nach einem Konzert mit der tschechischen Vokalistin, Violinistin, Komponistin, Schauspielerin und, und, und…Die faszinierend vielseitige Künstlerin ist stilübergreifend aktiv in allen musikalischen Genres, die ihr unter den Geigenbogen und in die Stimmbänder geraten: Klassik (etwa Janaceks mährische Volkslieder), Folk, Pop, Avantgarderock (mit u.a. Fred Frith), Klezmer (mit dem Klarinettisten David Krakauer), Jazz (George Mraz, Bill Frisell), E-Musik-Avantgarde (Steve Reich) etc. Ihr Ansatz: Bittovà macht jede Musik flugs zu ihrer eigenen. Und genau diese unverkennbar eigene Bittovà-Musik wollte ECM-Produzent Eicher aus der Künstlerin herauslocken in den Fragmenten 1-12 der vorliegenden Solo-CD. Das Resultat der Reflexionen liegt vor…und ist so umwerfend wie unbeschreiblich! Dann also: CD anhören!
    At Home

    At Home (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.07.2013
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein Juwel in Shearings Diskographie

    Der britischstämmige Pianist George Shearing (1919-2011) war eine Reizfigur für Hardcore-Jazzfans, tönte ihnen doch der 1949 aus Bigbandklang, Bebop und Swingpiano kreierte „Shearing-Sound“ allzu sehr nach oberflächlichem Bar- und Partyjazz. Davon hat sich der Pianist freilich erst in den späteren Solo-, Trio- und Duoeinspielungen definitiv verabschiedet. Hier nun die künstlerisch überzeugendste Duoaufnahme von 1983 mit dem hervorragenden kanadischen Multiinstrumentalisten Don Thompson, der sich hier ganz auf das virtuose Bassspiel in der Tradition von Scott LaFaro beschränkt. Die Trouvaille ist ein wahres Juwel punkto Musikalität und Empathie! Wärmstens empfohlen!
    Works

    Works (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.07.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Aktueller Kammerjazz aus Brooklyn

    Die vor Kreativität und Experimentierfreude sprudelnde Szene von Brooklyn gehört zum Interessantesten, was z.Zt. im Jazz passiert. Eine zentrale Rolle spielt dort das seit 2007 aktive Trio „Works“, ein basisdemokratisches Ensemble mit Michel Gentile (Flöte), Daniel Kelly (Piano) und Rob Garcia (Drums). In 12 Kompositionen, deren 4 von jedem Mitglied, vermisst „Works“ auf eigene Art den aktuellen Jazz: temperamentvoll, expressiv, repetitiv, poetisch, transparent, austariert, interaktiv, immer aber melodisch innerhalb der Grenzen von Tonalität und aus Prinzip mit musikalischer Gleichberechtigung der drei Instrumente. Eine faszinierende Debut-CD!
    Anton Webern Project

    Anton Webern Project (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.06.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Aus dem 12-Ton Jazzlabor

    Altsaxophonist John O’Gallagher startete seine Karriere als gefeierter Solist in der Big Band des legendären Tenoristen Joe Henderson. Der Traumstart war ihm Ansporn zu einer Reihe von hervorragenden Einspielungen zwischen Postbop und Avantgarde. Künstlerischer Höhepunkt von O’Gallaghers Schaffen ist seine Auseinandersetzung mit der seriellen 12-Ton-Musik des E-Musikkomponisten Anton Webern (1883-1945), die er als erster auf überzeugende Art für die jazzimprovisation fruchtbar machte. „Twelve-Tone Improvisation – A Method for Using Tone Rows in Jazz“ (Advance Music, 2013) dokumentiert O’Gallagers Tüftelarbeit. Das opus magnum ist ein genialer Wurf! Geglückte Nagelprobe ist die in prominenter Septettbesetzung(John O'Gallagher,as, Matt Moran,vib, Pete McCann,g, Russ Lossing, p,Rhodes, Hammond Organ, Johannes Weidenmüller,b,Tyshawn Sorey,dm, Margret Grebowicz,voice) eingespielte CD mit 8 Adaptationen von Webern-Kompositionen, Synthese aus aktuellem NY-Postbop und serieller Kompositionstechnik: Eine vielschichtige, kunstvolle Musik, die bei aller Komplexität immer auch swingt und groovt. Doch…..wenn es Kunst ist, ist es nicht für alle, und wenn es für alle ist, ist es keine Kunst (Schönberg).
    City Of Broken Dreams

    City Of Broken Dreams (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    04.06.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Melodien im Zentrum

    Pianist Giovanni Guidi, Wunderkind der allerjüngsten italienischen Generation, machte mit 2 beachtlichen Quartetteinspielungen (für CamJazz) in der Nachfolge des europäischen Keith Jarrett Quartetts Furore. Als „Best Italian Jazz Talent 2007“ wurde Guide zumindest national bekannt. Mit dem umsichtigen Thomas Morgan (b) und Guidis langjährigen Drummer João Lobo legt er nun seine Debut-CD für ECM vor. Die für Guidis Jugend geradezu abgeklärte Musik ist in der Konzeption erstaunlich nahe bei Stefano Battaglia, hörbar Guidis Mentor, wirkt jedoch deutlich weniger homogen und abgerundet.
    Songways

    Songways (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.06.2013
    Klang:
    5 von 5

    Melodien im Zentrum

    Chet Baker, der grosse Melomane unter den modernen Jazzmusikern, fühlte sich vom italienischen Publikum besonders gut verstanden. Und der italienischstämmige Pianist Michel Petrucciani sah seine Wurzeln zugleich im neapolitanischen Belcanto und im Bebop. „Songways“ ist denn auch Titel und Programm für die neueste CD des Stefano Battaglia Trios (Salvatore Maiore, b, Roberto Dani, dm). 10 melodisch einfache, oft geradezu archaisch anmutende Melodien und Tänze sind näher bei der Renaissancemusik und bei Arvo Pärt als im US-Bebop verankert. Die Aufnahme von 2012 ist die überzeugende Fortsetzung von „The River of Anyder“, 2009 eingespielt.
    The Sky Inside

    The Sky Inside (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.06.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Drew Gress – der Bassist als Komponist und Bandleader

    Bassist Drew Gress spielt im aktuellen Freebop eine so zentrale Rolle wir vor ihm seine prominenten Instrumentalkollegen Ray Brown (im Bebop), Paul Chambers (Hardbop) und Ron Carter (Postbop). In der CD „The Sky Inside“ offenbart der vielbeschäftigte Künstler nun seinen eigenen musikalischen Kosmos als Leader und Komponist in einer Quintetteinspielung mit seinen Traumpartnern, allesamt erste Wahl im aktuellen Jazz: Trompeter Ralph Alessi, Tim Berne (Altsax), Pianist Craig Taborn und Tom Rainey (Drums). Gress’ facettenreiche Musik ist freitonaler Jazz auf kompositorisch und improvisatorisch höchstem Niveau, ein von A bis Z spannender tour d’horizon.
    Shades Of Truth

    Shades Of Truth (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Toller Westcoast-Postbop und ein hochemotionaler Vokalist

    Drummer/Bandleader Trevor Anderies ist in Europa noch zu entdecken. Sein Handwerk lernte der hochtalentierte Newcomer beim Bill-Evans-Drummer Joe LaBarbera und einem ghanesischen Meistertrommler. Als Sideman engagiert von u.a. Charlie Haden(im „Liberation Orchestra“!), Larry Coryell, Vinnie Golia und Bennie Maupin, äussert sich letzterer geradezu enthusiasmiert: „This outstanding project proves that modern American music is absolutely in great hands“. Die musikalisch reiche CD-Palette mit Abstechern zu John Coltrane, Eddie Harris u.a. ist kraftvoller aktueller Postbop, eingespielt im Septett und dem emotional packenden schwarzen Ausnahmevokalisten Dwight Trible.
    Percussive Mechanics

    Percussive Mechanics (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.05.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Jazz-Wundertüte aus Kanada

    Schon wieder Akademiejazz – Schwachsinn? Nichts davon, Vorurteil, Entwarnung! Was auf den ersten Blick wie ein abgehoben-geschmäcklerisches Fachhochschuljazzprojekt daherkommt, entpuppt sich als lustvolle musikalische Wundertüte aus der Hand des Produzenten Greg Cohen (genau, der Bassist in John Zorns „Masada“-Quartett). Die hier noch völlig unbekannte Kanadierin Anna Webber (Komposition, Flöte, Tenorsax) schafft mit ihrem 7-köpfigen Ensemble eine eigensinnig-aufregend unerhört farbige Klangwelt.
    Monica Ramey And The Beegie Adair Trio

    Monica Ramey And The Beegie Adair Trio (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.05.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Swingender Vocaljazz aus dem Mekka der Countrymusik

    Wetten, dass hier selbst bestinformierte Jazzfans weder die Sängerin Monica Ramey noch die Pianistin Beegie Adair kennen! Kein Wunder, denn wer ins Countrymusik-Mekka Nashville pilgert, hat mit Jazz meist nichts am Hut, sorry, am Stetson. Aber unter Südstaaten-Jazzaficionados geniessen das in der Tradition von Oscar Peterson und George Shearing elegant swingende Trio und die intonations- und diktionssichere Sängerin einen geradezu legendären Ruf, mit notorisch ausgebuchten Jazzclubs. Die sorgfältig produzierte und hervorragend aufgenommene CD mit 14 der haltbarsten Songs aus dem „Great American Songbook“ ist als Appetizer wärmstens empfohlen.
    When Flooded

    When Flooded (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.05.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Neue Klänge aus der Jazz-Talentschmiede Brooklyn

    Es ist der New Yorker Stadtteil Brooklyn – und nicht das viel trendigere Manhattan – wo heute eine junge Generation von hervorragend ausgebildeten, gut vernetzten Jazzmusikern ihre Musik neu erfindet. Aus der riesigen Talentschmiede des „Brooklyn Underground“ überrascht der Trompeter und Bandleader Matt Holman mit der intelligent konzipierten CD „When Flooded“. Der renommierte Pianist Fred Hersch rühmt den Newcomer als einen „creative and thoughtful improviser with a world-class sound“. Klarheit, Transparenz, Dynamik, intelligente Kontrapunktik und ein gepflegter melodischer Ansatz, eingebettet in einen folkig – tänzerischen Groove, charakterisieren Holmans Musik. Eingespielt in Quintettbesetzung mit Trompete, Klarinette, Gitarre, Cello und Schlagzeug, weckt Holmans Musik Erinnerungen an die beiden grossen Trompeter Booker Little und Kenny Wheeler. Und in ihrer verspielten Heiterkeit bezieht sich Holman explizit auf den Freejazzpionier Ornette Coleman, ohne allerdings den tonalen Rahmen zu verlassen.
    La Lecon De Jazz: Keith Jarrett

    La Lecon De Jazz: Keith Jarrett (DVD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.05.2013
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Annäherungen an ein Jazz-Genie

    Pianist Keith Jarrett gehört zu den künstlerisch und merkantil erfolgreichsten Jazzmusikern. Sein „Köln Concert“ von 1975 verhalf ihm zu weltweiter Publizität, weit über die Kreise des Jazz hinaus. Wie engstirnig es jedoch wäre, ihn allein auf dieses Konzert zu reduzieren, demonstriert der französische Pianist Antoine Hervé in einem kommentierten Live-Rezital mit 14 Jarrett-Episoden (en français, englisch untertitelt, eingeblendete Klaviatur, geeignet für pianistische Werkspionage). Eloquent, witzig, gescheit und mit Charme verortet Hervé den musikalisch kaum einzugrenzenden Jarrett-Kosmos in der Jazztradition, bei Bill Evans und Paul Bley und im Blues, aber auch bei J.S. Bach, Debussy, Ravel, in Rock, indischer und afrikanischer Musik.
    An Werner Pirchner

    AkkoSax
    An Werner Pirchner (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.04.2013
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Musikalischer Freidenker zwischen Stuhl und Bank

    Werner Pirchner (1940-2001) zählt heute unangefochten zu den wegweisenden österreichischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er hatte als Vibraphonist in der Jazzband von Oscar Klein begonnen, seinen künstlerischen Radius via "Jazzzwio" etc. aber ungebremst erweitert. Als „Frank Zappa des Tirols“ etikettiert, galt er als charmantes, liebenswertes, freches und undomestizierbares enfant terrible, das sich als künstlerischer Seiltänzer querbeet austobte. Und dies nicht nur in Musik (E und U), sondern auch in Theater, Film, Literatur u.s.w. Die Website www.wernerpirchner.com gibt Auskunft. Und als Appetizer zu Pirchners Musik empfiehlt sich das Duo AkkoSax mit einer Hommage an den Komponisten. Darunter finden sich so schräge Preziosen wie „Hosn’t Raga“ und „Ist Gott katholisch?“, letzteres aus der „Messe in C für den Lieben Gott“.
    Seaven Teares: Tribute To John Dowland

    Seaven Teares: Tribute To John Dowland (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.03.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ohne Berührungsängste

    Christian Muthspiel, Posaunist, Pianist, Blockflötenspieler, Hinterglasmaler und Komponist in Personalunion, holt sich seine Inspirationen gerne ausserhalb des abgesteckten Jazzgärtleins. So wurde er für „Seaven Teares“ im musikalischen Universum des weitgereisten englischen Renaissancekomponisten John Dowland(1563-1626) zum 2.Mal fündig, von dessen „Lachrimae“ er sich zu Neukompositionen für sein prominent besetztes Jazzquartett inspirieren liess. Muthspiel, Bassist Steve Swallow, Trompeter/Flügelhornspieler Matthieu Michel und Vibraphonist Franck Tortiller wecken mit ihrer austarierten Musik Erinnerungen an das legendäre „Modern Jazz Quartet“, dessen Ansatz quasi in den aktuellen Jazz verlängert wird.
    Lock My Heart

    Lock My Heart (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.03.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Altmeister + Jungtalent = Sternstunde

    „Working with Heather Masse has been a joy! What a singer!“ so Dick Hyman. Der legendäre Jazzpianist war von der zufälligen Begegnung mit der jungen Folksängerin so elektrisiert, dass der Gang ins Aufnahmestudio beschlossene Sache war. Und die 12 eingespielten Songs, intoniert mit an Billie Holiday erinnernder glockenreiner Altstimme, begleitet vom stilistisch vielseitigsten und anpassungsfähigsten Pianisten der Jazzgeschichte, wurde zur veritablen Sternstunde für die Künstler – und die Zuhörer!
    Concert in Athens

    Concert in Athens (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.03.2013
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Filmmusik auf konzertante Art

    Die griechische Komponistin Eleni Karaindrou hat ihren verdienten Sitz auf dem Olymp der Filmmusik längst auf sicher. Ihr Konzert vom November 2010 in Athen ist die konzertante Fassung für Kammerorchester und Solisten, 18 dramaturgisch geschickt sequenzierte musikalische Vignetten aus dem Film- und Konzertmusikschaffen der Komponistin und Pianistin auf einer Art Berg- und Talfahrt zwischen Kunst- und cineastischer Gebrauchsmusik. Ganz klar zur Kunstmusik gehören die packenden Werke für die grandiosen Solisten, Jazztenorsaxophonist Jan Garbarek, Violaspielerin Kim Kashkashian und den bezaubernd aufspielenden Oboisten Vangelis Chrisopoulos. Im Vergleich dazu stehen die volkstümlichen Schnadahüpfs und harmlosen Wälzerchen eher für die Talfahrt in der Dramaturgie des Konzertablaufs.
    Intersection

    Intersection (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.03.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    One of the best Jazz CDs ever!

    "Intersection" is an absolutely fantastic recording, a true masterwork by a supergroup of four world-class jazz artists. The 10 recorded tunes in a wide stylistic range are no less than a masterwork, i.e. a reference recording in the field of timeless contemporary tonal jazz. Exciting and always surprising arrangements, beautiful tunes, gorgeous interplay, stellar improvisations. And the recording, mastering and engineering by Peter Sprague in his studio is simply masterful!
    Indicum

    Indicum (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.03.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Pianotrio mit unkonventionellen Repertoire

    Das Trio des schwedischen Pianisten Bobo Stenson hat sich weitgehend aus dem "Great American Songbook" ausgeklinkt. Stenson, Bassist Anders Jormin und Drummer Jon Fält suchen die Herausforderung gezielt in einem eklektischen Repertoire, für Jazzer der reinen Lehre wohl vermintes Sperrgebiet. So finden sich auf "Indicum" u.a. 3 Kollektivimprovisationen, je eine Komposition von Bill Evans und George Russell, eine Klassikkomposition des Dänen Carl Nielsen, ein argentinisches Volkslied, ein norwegisches "Ave Maria". Und selbst das Lied "Ermutigung" des deutschen Barden Wolf Biermann wird vom Trio improvisatorisch überzeugend und stimmig ausgelotet.
    From Istanbul To Ceuta With A Smile

    From Istanbul To Ceuta With A Smile (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.03.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Mediterraner Worldjazz, temperamentvoll und "al dente"

    Gitarrist Nicolas Meier, vor Jahren aus der welschen Schweiz nach London disloziert, wird in der britischen Presse als Erneuerer vom Format eines John McLaughlin gepriesen. So war in „The Times“ zu lesen, dass keiner so virtuos mit Stilen und Klängen zu jonglieren verstehe wie Meier. Und dass er im Jazz, Flamenco und der arabischen Musik gleichermassen sattelfest sei, ausgestattet mit einer phänomenalen Technik. Nachzuprüfen ist das grosse Lob auf Meiers neuester CD, eingespielt mit seinem zum Oktett erweiterten langjährigen Quartett. Mit dabei sind u.a. der charismatische israelitische Klarinettist und Sopransaxophonist Gilad Atzmon. Die Musik: Mediterraner Worldjazz, ein abenteuerlicher türkisch-spanisch-arabisch-jüdischer Stilmix, eingängig, temperamentvoll, zupackend, quasi „al dente“. Kurz: Wärmstens empfohlen!
    Trio Live

    Trio Live (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.02.2013
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    2 von 5

    Reiz und Tücken des Zufalls – das Pablo Held Trio in Basel

    Der erst 26-jährige Pianist Pablo Held wurde von der enthusiasmierten deutschen Jazzkritik euphorisch zum Senkrechtstarter hochgestemmt, ja geradezu nobilitiert. Mit der vorliegenden CD aus dem Basler Jazzclub „Bird’s Eye“ vom Juli 2012 legt er seine bereits vierte Einspielung für „Pirouet“ unter eigenem Namen vor. Helds allzu forcierter künstlerischer Ansatz: Aus einem Fundus von 40 Repertoirestücken werden ohne vorherige Absprache Versatzstücke herausgeschnitten und spontan montiert. Das Resultat mag für die Triomusiker spannender tönen als für die uneingeweihten Zuhörer, welche der zufälligen Dramaturgie des Ablaufs mehr als ratlos ausgeliefert sind.
    Pastorale

    Pastorale (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.02.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ohrenspitzer !!

    Stefano Battaglia, einer der wichtigsten europäischen Pianisten, überrascht auf der vorliegenden CD mit einem perkussiven Ansatz, viel Nähe zur arabisch-andalusischen Folklore und zur Musik von John Cage. Für den undogmatisch offenen und aufmerksamen Zuhörer ein überraschend anregender und lustvoller Ohrenspitzer!
    Pollock

    Pollock (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.02.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Die Magie der Interaktion

    Das Trio mit dem Kölner Pianisten Jürgen Friedrich und dem New Yorker Dreamteam mit Bassist John Hébert und Schlagzeuger Tony Moreno ist seit 10 Jahren aktiv und lebt die transatlantische Entente cordiale et musicale. Der Titel "Pollock" seiner 5. Trio-CD verweist auf den weit über die Malerei hinaus einflussreichen US-Action-Painter Jackson Pollock (1912 – 1956). Und in den zentralen 3 der 11 eingespielten Tracks gerät Pollocks dynamische Arbeitsweise zum fruchtbaren Ansatz des Trios. In tonalen Kollektivimprovisationen wird hier aus dem Moment heraus mit viel Empathie jongliert und balanciert, was sich an Klangfarben, Melodik, Textur etc. einstellt : Verblüffende Parallelen zum visuellen Vorbild ! Eine kontrastreiche, breit gefächerte, eigenständige und trotz feiner Komplexität unmittelbar zugängliche Triomusik auf höchstem Niveau!
    Alone

    Alone (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.02.2013
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Einsamer Meister der Stille


    Marc Copland, der stille Tüftler unter den zur Zeit wichtigsten Jazzpianisten überrascht hier mit einer stimmungsvollen, ruhigen und poetischen Pianosoloeinspielung mit viel Affinität zur französischen Musik von Debussy und Ravel, gewürzt mit harmonisch komplexen Klängen aus dem Fundus von Olivier Messiaen.
    Brass Ecstacy At Newport 2010

    Brass Ecstacy At Newport 2010 (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.02.2013
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Lauter Blech

    Der umtriebige Trompeter Dave Douglas beschert uns mit seiner 5-köpfigen Jazzblaskapelle "Brass Ecstasy" ein fröhlich-sommerliches Scherzo. Jazzgeschichte wird und will der eben mit dem "Down Beat Critics Poll 2009" geehrte Leader mit seinem schon fast musikantenstadl-tauglichen Humbatätärä-Quintett zwar nicht schreiben. Aber ein Heidenspass ist er schon, der gelungene musikantische Verschnitt von u.a. New Orleans Marching Band Groove, Bebop und selbst Mittelalterlichem! Und Douglas bekennt sich ganz klar zu seinem Inspirator Lester Bowie, der in den Neunzigerjahren mit seiner Grossformation "Brass Fantasy" Triumphe feierte. "Brass Ecstasy" geriet ergo zur quasi auf Trompete, Frenchhorn, Posaune, Tuba und Trommel abgespeckten Bowie-Band im handlichen Pocket-Size Format.
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