Warum und wo Darwin recht hat
Wer sich in Kürze etwas detaillierter über den Inhalt dieses Buches von Richard Dawkins informieren möchte, sei auf den Wikipedia-Eintrag "Die Schöpfungslüge" verwiesen. Dort werden die 13 Kapitel des Buches kurz zusammengefasst. Dawkins belegt im vorliegenden Buch, dass Evolution keine Glaubenssache ist, sondern dass sie kontinuierlich stattfindet, und zwar direkt vor unseren Augen. Die Evolutionstheorie ist somit mehr als bloss eine Hypothese, eine überprüfbare Tatsache, anders als die Schöpfungslehre (resp. gemäss Dawkins, die Schöpfungslüge). So nimmt Dawkins die Argumente der "Geschichtsleugner", wie er die Kreationisten nennt, aufs Korn und zeigt deren Denkfehler auf. Für Leser, welche die Bibel nicht ernst und wörtlich nehmen, sind Dawkins' akribisch gesammelte Argumente vielleicht oft etwas zu weitschweifig. Doch ist man mit der Lektüre gut gerüstet für Diskussionen mit Kreationisten, welche von "intelligent design" resp. Gott schwafeln und auf alles die Antwort geben "aber so steht es in der Bibel".