Rezensionsübersicht

45 Rezensionen
Swing When You're Winning (180g) Robbie Williams
Swing When You're Winning (180g) (LP)
3 von 5 Sterne
Klang:
2 von 5
Musik:
5 von 5
Pressqualität:
2 von 5

Tolles Album, tolle Musik doch auf Vinyl einfach enttäuschend

Das Album ist super, die Songs passen perfekt zu Robbies Stimme. Als Stream zum nebenbei hören wirklich toll.

Doch bei Vinyl lege ich persönlich andere Ansprüche an. Hier möchte ich, dass die Instrumente klar differenziert und gut gemischt aus den Lautsprechern kommen. Das ist bei diesem Vinyl Release leider gar nicht der Fall. Die Stimme ist viel zu prägnant. Die Big Band einfach zu matschig und undifferenziert. Ich habe Swing Platten aus den 60ern, die um Welten besser klingen.

Dazu kommt, dass die Pressqualität eher minderwertig ist. Es sind viele Nebengeräusche zu hören und das nicht nur in leisen Passagen. Auch nach mehrmaligen Waschen sind diese weiterhin präsent.

Diese Platte ist auf Vinyl einfach nur eine Enttäuschung.
Zenyatta Mondatta (Reissue 2025) (SHM-CD) (Papersleeve) The Police
Zenyatta Mondatta (Reissue 2025) (SHM-CD) (Papersleeve) (CD)
5 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5
Musik:
5 von 5

RockPop der eingängigen Art, ohne zu langweilen: 3.Album von Police

Die SHM CD aus Japan überzeugt klanglich auf der ganzen Linie.
Tiefreichende Bässe, klares Schlagzeug, gute Klangfarben. Lediglich die
Dynamik hängt hinter diesem positiven Eindruck etwas hinterher.
Die Musik unterhält richtig gut. Sie ist abwechslungsreich, durchaus tonal
und hat immer wieder die eine oder andere überraschende Idee.
Sehr, auch einem größeren Publikum zu Empfehlen.
Pirates Rickie Lee Jones
Pirates (CD)
5 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5

Eigenwilliger Folk mit leichten avantgardistischen Elementen in sehr gutem Sound

Die Einfach CD aus Japan überrascht: Hohe Dynamik, hohe Klangfarbentreue, sehr gute Diktion. Die High endigen Aufnahmen haben
mehr Farbigkeit, einen höheren Anmachfaktor, da "die Rhythmus Sektion"
wärmer abgestimmt ist. So klingt alles ein klein bisschen blutleer, jedoch ohne nachhaltig zu stören. Die Musik haut einen aus den Socken. Gute
Texte (abgebildet im beiliegenden Booklet), sehr modern wirkende Melodien, mit einem Schuss Avantgarde, und trotzdem zum Mitgehen.
Herz, was willst Du mehr? Unbedingt zu Empfehlen, auch dem anspruchsvollen Hörer.
I Robot (Immersive Audio) (Dolby Atmos) The Alan Parsons Project
I Robot (Immersive Audio) (Dolby Atmos) (BRA)
5 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5
Musik:
5 von 5

Bewertung Blue Ray Audio nur 5.1 Mix!

Ich kann nur den 5.1 Mix bewerten da ich kein Atmos habe.
Habe lange mit Pyramid,eye in the Sky und tales of mystery and imagination verglichen und muss sagen einfach Referenzniveau!
Spitzenklasse mix!
Emerson, Lake & Palmer (Limited Numbered Edition) (Hybrid-SACD) Emerson, Lake & Palmer
Emerson, Lake & Palmer (Limited Numbered Edition) (Hybrid-SACD) (SACD)
4 von 5 Sterne
Klang:
4 von 5
Musik:
5 von 5

Potential verschenkt

Die Stücke auf der SACD sind bis zu 4 Sekunden kürzer als bei meiner Referenz-CD, in der Summe 13 Sekunden. Dies wird dadurch erreicht, dass jeweils am Ende etwas weggeschnitten wurde, so dass der letzte Ton nicht ausklingen kann, sondern gekappt wird. Warum das gemacht wurde, kann ich mir nicht erklären. Die 13 Sekunden Platz wären sicherlich da gewesen. Gerade bei dem Anspruch, den MFSL an sich selbst stellt, ist unverständlich, warum der Hörer auf diese Weise unnötig irritiert wird--schade! Was ich am 07.12.2025 zum Thema Rauschen geschrieben habe, möchte ich hier nicht wiederholen. Insofern hatte ich von einer MFSL-SACD, made in 2025, mehr erwartet.
Essex Honey Blood Orange
Essex Honey (CD)
4 von 5 Sterne

Zurück aufs Land

Devonté Hynes will Frieden mit sich selbst schließen. Dafür entführt er den Zuhörer auf seinem neuen Album in die nördlich von London gelegene Grafschaft Essex, in der er aufwuchs. Aber nicht nur auf lyrischer Ebene löst Hynes alle Fesseln. Auch sein Cocktail aus Dance, R’N’B und Indie schießt auf “Essex Honey” direkt ins Blut.

Den Ruf des Insidertipps hat Hynes längst hinter sich. Bereits mit Projekten wie Test Icicles und Lightspeed Champion machte das englische Multitalent von sich reden. Doch erst unter dem Namen Blood Orange wurde er in den letzten Jahren zu einem viel beachteten Künstler, was auch an seinen etlichen und weit verstreuten Kooperationen liegt. Auch auf “Essex Honey”, seinem ersten Longplayer seit sieben Jahren, gibt es wieder zahlreiche Gäste. Und die haben es durchaus in sich. Neben langjährigen Freunden wie Brandon Yates von Turnstile und namhaften Stars wie Lorde wirken auch Underground-Legenden wie Yo La Tengo oder Lotti Golden und Richard Scher von den Elektro-Funk-Pionieren Warp 9 mit. Hynes, der hier als alleiniger Produzent alle Zügel in der Hand hält weiß diese vielen Einsprengsel in das Gesamtbild zu integrieren.

Die Songs auf “Essex Honey” sind von einem dicht verwobenen Klanggewand umspannt, welches keine Unregelmäßigkeiten duldet und dem Album einen schon fast reinlichen Charakter verpasst. Dieses musikalische Setting bildet den idealen Rahmen für Hynes Erzählungen. Im trübsinnigen “Countryside” transformiert er seine schmerzenden Erinnerungen in wunderschönen, schwebenden Dreampop. Die melancholische Hookline wird von der kanadischen Musikerin Eva Tolkin gesungen. Sie singt auch im entblätterten, von sanften Keyboards und verspielten Drumsounds begleiteten “Westerberg”. Hier wird nicht nur der Replacments-Song “Alex Chilton” zitiert, sondern auch Paul Westerberg höchstpersönlich gefeatured. Und wenn Hynes dann doch mal ausbricht, dann mit modernen, beschwingten Soul, so wie in “The Field”, in dem er Durutti Cullums “Sing To Me” sampelt oder mit softem Indie-Rock, so wie in “The Train (King’s Cross)”. “Essex Honey” ist Hynes’ bislang intimste- aber auch fordernste Arbeit, die ihn ein Stück weit weg vom Weltschmerz seiner bisherigen Veröffentlichungen- mehr in Richtung erwachsener Popmusik bewegt.
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