Rezensionsübersicht

52 Rezensionen
Nothing Left Behind Danny Bryant
Nothing Left Behind (CD)
5 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5
Musik:
5 von 5

Vielseitig

Bin erst vor ca. 2 Jahren auf Danny Bryant aufmerksam geworden über Walter Trout und muss sagen, der Mann lebt seine Musik. Ich konnte ihn mittlerweile auch 2x live sehen, er ist ein absoluter Player.
Das neue Album zeigt noch eine weitere neue Facette von Danny, welche er mit seiner aktuellen Touring Band und seinem langjährigen Gitarristen in die Rillen gepresst hat. Es ist sehr abwechslungsreich und unterhaltsam zugleich. Ob er losrockt, im Blues schwelgt, ein wenig Reaggea einsprengselt oder auch mal ohne Gesang die Gitarre sprechen lässt, es macht einfach nur Laune ihm und seiner tighten Band zuzuhören!
Can't Get Enough: A Tribute To Bad Company Bad Company
Can't Get Enough: A Tribute To Bad Company (CD)
5 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5
Musik:
5 von 5

Das etwas andere Tribute Album

Ich war gespannt auf dieses Album und wurde nicht enttäuscht. Hier gibt es zwar nur die altbekannten Bad Co Songs die gecovert werden, aber die ganzen Beteiligten liefern größtenteils ab mit teilweise sehr eigenen Versionen andererseits aber auch mit bloßen Kopien vom Original. Schön, dass auch mal nicht nur die "Großen" mitmischen wie Def Leppard oder Slash sondern auch der Blues-Rock-Country-Alternative-Underground mitcovert. Natürlich lässt es sich Paul Rodgers nicht nehmen, bei der ein oder anderen Nummer selbst mitzumachen. Alles in allem eine runde Sache!
Koi No Yokan (180g) Deftones
Koi No Yokan (180g) (LP)
3 von 5 Sterne
Klang:
1 von 5
Musik:
4 von 5
Pressqualität:
5 von 5

Kompression am Anschlag

Bei der Musik plus absolute Kompression, ein Genuss für die Ohren
Self Portrait Ryan Adams
Self Portrait (CD)
2 von 5 Sterne
Klang:
1 von 5
Musik:
2 von 5

Demos, kein Album

Der Titel 'Self Portrait ' hätte mich skeptisch machen sollen ... ;-)

Das neue 'Album' ist bei Ryan Adams eher eine Sammlung von Demos und halbfertigen Ideen. Viel Drumcomputer, keinerlei Produktion, eher Home Demos, die wie ein Bootleg klingen, nur nicht live, sondern zu Hause aufgenommen. Die meisten Songs sind eher kurz und wurschteln mehr so vor sich hin - zündende Ideen und Melodien fehlen. Wenig bleibt dabei hängen, nur selten scheint sein einst geniales Songwriting durch.

Für Hardcore-Fans noch ok, aber wer ein neues und unter Studiobedingungen produziertes Album erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein.
Coming Home Live (180g) (Limited Edition) (Green Vinyl) Scorpions
Coming Home Live (180g) (Limited Edition) (Green Vinyl) (LP)
3 von 5 Sterne
Klang:
2 von 5
Musik:
4 von 5
Pressqualität:
4 von 5

Klanglich? Nun ja....

Über die Musik muss man hier nicht viele Worte verlieren auch wenn Klaus nicht mehr so frisch klingt wie in seinen besten Zeiten. Geschuldet logisch seinen 77 Jahren.
Klanglich unteres Mittelmaß.
Aber was die Herrschaften von JPC preislich hier gerade abziehen ist schon sehr fraglich.
Als ich mein grünes Vinyl bekommen habe, habe ich 45 Euronen bezahlt. Jetzt, einen Monat später, wollen sie schon unverschämte 74 Euronen. Man bekommt scheinbar den Hals nicht voll. Das musste mal gesagt werden.
Ein Kommentar

Scorpions Coming Home

Man sollte daran denken, dass Verkaufspreise des Handels von sich oft ändernden Einkaufspreisen abhängig sind.
Medusa (180g) Annie Lennox
Medusa (180g) (LP)
4 von 5 Sterne
Klang:
3 von 5
Musik:
5 von 5
Pressqualität:
4 von 5

Klanglich nicht überzeugend

Das habe ich selten, dass von einer Aufnahme die CD besser klingt, als die Vinyl-Scheibe. Leider ist das hier der Fall.
Young Love Boo Boos
Young Love (CD)
4 von 5 Sterne

Terrorize My Heart

Mark Everett hat eine neue Muse. Diese hört auf den Namen Katie Mattison. Mit der Frontfrau der noch weitestgehend unbekannten New Yorker Band 79.5. hat der Eels-Kopf ein Album aufgenommen. Dafür schlüpft der eigentümliche, auch unter seinem Pseudonym “E” bekannte Querkopf in eine neue Identität. Denn als Boo Boos geben Bronco Boo (Everett) und Katie Boo (Mattison) ein wirklich niedliches Duo ab.

Bislang ist keine Meldung viral gegangen, dass Everett und Mattinson tatsächlich ein Paar sind. Der geschätzte Altersunterschied spricht eigentlich dagegen. Trotzdem machen sich die Protagonisten auf “Young Love” hier permanent schöne Augen. Und das stets bei aufgedrehtem Oldie-Radio. “C’mon Baby” klingt wie ein ausgegrabener Song von Fleetwood Mac, bei dem Mr. und Mrs. Boo die Rollen von Stevie Nicks und Lindsay Buckingham übernehmen. Im zärtlichen wie humorvollen “Stumpled” braucht es nicht mehr als gedämpftes Schlagzeug und getupftes Klavier, um den Song genügend Leben einzuhauchen. John Lennon hätte sicherlich seine Freude daran gehabt. Der beteuerte Zusammenhalt gleitet aber auch schnell ins Parodistische ab, wenn in “The Toughest Bitch I Know” aus manchmal schmalzigen Liebesschwüren zynische Witze werden. Denn das ist das eigentliche Ansinnen von “Young Love”: den Softrock der 70er durch den Kakao zu ziehen. Aber das mit viel Leidenschaft.

So drückt man dann auch bei dem ein oder anderen albernen Songtext ein Auge zu. Und doch sind die Boo Boos glänzende Songwriter. Auch wenn sie scheinbar nur zwei Arten von Songs schreiben können: die eher unbekümmerten, in denen sie abenteuerlustig Americana, Country und Jangle-Pop durchqueren und die schweren Balladen, bei denen besonders Mattinson mit ihrem Gesang der Klangfarbe das fehlende Etwas beimischt. Everett verteilt dennoch über alle Songs seinen Feenstaub, weswegen man nicht umhin kommt, ab und zu an seine andere Band zu denken. Für Katie Mattison ist diese Kollaboration die erste Veröffentlichung seit “Predictions”, dem letzten Album von 79.5 im Jahr 2018. Und Everett? Der griff zuletzt regelmäßig in seine Trickkiste und brachte nur noch Altbekanntes heraus. Mit “Young Love” überrascht er uns dann doch.
Talkin' To The Trees Neil Young
Talkin' To The Trees (LP)
5 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5
Musik:
5 von 5
Pressqualität:
5 von 5

Idol meiner Jugend

Bin eher zufällig über diese Platte gestolpert - umso überraschter war ich. Der Mann hat es immer noch drauf! Geheimtipp! Die Vinyl ist top verarbeitet und der Klang warm und ausgewogen. Lieferung durch JPC ging sehr schnell.
Driving Towards The Daylight (180g) (Limited Edition) (Red Vinyl) Joe Bonamassa
Driving Towards The Daylight (180g) (Limited Edition) (Red Vinyl) (LP)
5 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5
Musik:
5 von 5
Pressqualität:
5 von 5

Neuauflage 2026 mit super Klang

Die Neuauflage des Albums, verteilt auf 2 Platten, ist uneingeschränkt zu empfehlen. Klanglich mehrere Stufen über der 1 LP Version und man fragt sich nur: Warum nicht von Anfang an 2LPs?
1 bis 10 von 52 Rezensionen