George Butterworth: Orchesterwerke auf CD
Orchesterwerke
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
A Shrophire Lad; The Banks of Green Willow; 2 English Idylls
+Gustav Holst: Egdon Heath; 2 Songs without words; A Fugal Concerto; St. Paul's Suite
- Künstler:
- Royal Philharmonic Orchestra, Andrew Manze
- Label:
- Onyx
- Aufnahmejahr ca.:
- 2024
- Artikelnummer:
- 12413857
- UPC/EAN:
- 0880040425823
- Erscheinungstermin:
- 7.11.2025
- Gesamtverkaufsrang: 6365
- Verkaufsrang in CDs: 3103
George Butterworth, einer der Vertreter der Generation vor 1914, die im Ersten Weltkrieg ums Leben kam, hinterließ ein kleines, aber bleibendes Werk. Er wurde von Ralph Vaughan Williams in die Volksmusik eingeführt, war aber auch Tänzer und Sammler von Volksliedern und -tänzen – insbesondere aus Sussex. Es ist jedoch seine von A. E. Houseman inspirierte Orchesterrhapsodie »A Shropshire Lad«, die zu seiner berühmtesten Komposition geworden ist und ein starkes Gefühl für die Landschaft dieser Grafschaft und Melancholie über die Verschwendung und Sinnlosigkeit des Krieges zu vermitteln scheint.
Gustav Holst war wie Butterworth ein Freund von Vaughan Williams, und gemeinsam sammelten die beiden Volkslieder aus ganz England. Holst unterrichtete auch an der Mädchenschule in Hammersmith, London, und die St. Paul Suite ist ein persönlicher Dank an die Schule. Volkslieder prägen die beiden Songs without Words. Holst freundete sich mit Thomas Hardy an, und während eines nächtlichen Spaziergangs (auf Drängen von Hardy) kam Holst die Inspiration für Egdon Heath.
Rezensionen
"Musikalisch verbindet sie nicht allzu viel, gleichwohl ist diese Kompilation von Werken der englischen Komponisten George Butterworth (1885–1916) und Gustav Holst (1874–1934) ein diskographischer Coup. Was sie jedoch eint: beide meldeten sich nach Ausbruch des „Great War“ als Freiwillige zum Kriegsdienst. Holst wurde aufgrund seiner Kurzsichtigkeit und gesundheitlicher Probleme für untauglich befunden und konnte seine Orchestersuite „The Planets“, an der er gerade arbeitete und die man heute vor allem mit seinem Namen verbindet, beenden. Butterworth fiel 1916 im Alter von nur 31 Jahren in der Schlacht an der Somme. Die wenigen Werke, die er hinterließ (auf der CD sind sie fast vollständig zu hören), haben einen ganz besonderen Zauber – und der wird von Dirigent Andrew Manze und den Liverpoolern so berückend intensiv ins Werk gesetzt, dass man sich als Hörer in die altenglischen Landstriche direkt hineinversetzt fühlt, die hier evoziert werden. Zum „magischen“ Zentrum der CD gerät Holsts Tondichtung „Egdon Heath“ nach Thomas Hardy. In dessen Roman „The Return of the Native“ (1878) heißt es, diese Heide sei „in ihrer düsteren Monotonie einzigartig gewaltig und geheimnisvoll“. Holsts kongeniales Klang-Gemälde gerät unter der herrlich „statischen“ Stabführung von Manze zu einem spätromantischen Vorläufer von Ligetis Orchesterwerk „Atmosphères“ (1961)." (Musik & Theater, Burkhard Schäfer)Disk 1 von 1 (CD)
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1 A Shropshire Lad
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2 The Banks of Green Willow
Two English Idols
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3 No. 1 Allegro scherzando
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4 No. 2 Adagio non troppo
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5 Egdon Heath Op. 47
Two Songs without Words op. 22
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6 No. 1 Country Song
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7 No. 2 Marching Song
A Fugal Concerto Op. 40 No. 2
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8 I. Moderato
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9 II. Adagio
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10 III. Allegro
St Paul's Suite Op. 29 No. 2
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11 I. Jig: Vivace
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12 II. Ostinato: Presto
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13 III. Intermezzo: Andante con moto
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14 IV. Finale (The Dargason): Allegro