Rezensionsübersicht

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Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

15 Rezensionen

Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
Chansons et Ballades Chansons et Ballades (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Frauenpower

Für Freunde "Alter Musik" ist diese CD unbedingt zu empfehlen, auch wenn nur eine Originalkomposition der Renaissance vorgetragen wird. Die Texte von einer Frau aus dem Spätmittelalter sind - wie ihre im Booklet geschilderte Lebensgeschichte - bemerkenswert und werden von "voca me" m. E. kongenial vertont und vorgetragen. Der Klang der Stimmen erinnert an "Anonymus 4", auch wenn die zusätzliche Instrumentalbegleitung ein leicht orientalisches Flair hinzufügt.
Sonaten für Violine & Bc Nr.1-6 (arr. für Blockflöte & Bc) Sonaten für Violine & Bc Nr.1-6 (arr. für Blockflöte & Bc) (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Entdeckung aus dem Frühbarock

Das Zusammenspiel von Flöte, Harfe und historischer Orgel (Instrument mit "geteilten Tasten" für dis/es und gis/as) als Continuo plus Stimme zaubert hier einen ganz neuen Höreindruck, zumal die vorgetragenen Werke z. T. Ersteinspielungen sind. Leider liegt die Aufnahme nicht als SACD vor, wie sonst häufig von audite geliefert, so dass der Raumklang im historischen Gemäuer nicht optimal nachvollzielbar ist. Das informative Booklet rundet das Gesamtbild positiv ab, einschließlich der Gesangstexte (allerdings nur im Italienischen Original - übersetzen muss man selbst).
Tristan und Isolde Tristan und Isolde (BR)
2 von 5 Sterne
Bild:
4 von 5
Booklet:
3 von 5
Extras:
3 von 5
Gesamteindruck:
1 von 5
Klang:
1 von 5
Künstlerische Qualität:
2 von 5
Repertoirewert:
2 von 5

Schlechter Klang

Thielemanns dirigiert gewohnt souverän.
Das Bühnenbild ist angemessen spärlich bis nicht vorhanden.
Leider kann man die tollen Sänger nicht genießen, weil der Klang miserabel ist. Als hätte jemand in der fünften Reihe mit einem Kassettenrekorder aufgenommen.
Violinsonaten Nr.9 & 10 Violinsonaten Nr.9 & 10 (CD)
2 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
2 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
2 von 5
Repertoirewert:
2 von 5

"Lunatic"

"Sonata Lunatica" heißt die CD - "wahnsinnig" bedeutet das. Und so klingt es...

Anspielen der Hörbeispiele reicht völlig: Frau Tur Bonet erfindet "Verzierungen", wo sie absolut nicht hingehören und die nicht "verzieren", sondern verzerren. Und sie "schleift" in langsamen Sätzen von einem Ton zum anderen... - für meinen Geschmack: fast unerträglich.
Sorry.
Einen solche CD hat natürlich auch wenig Repertoirwert
Für die perfekte Spiel-Technik, die Dramatik der Aufnahme und den wirklich tollen, spröden Klang von Violine und Hammerklavier gibt es einen zweiten Stern...
Ein Deutsches Requiem op.45 Ein Deutsches Requiem op.45 (SACD)
3 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5
Klang:
2 von 5
Künstlerische Qualität:
3 von 5
Repertoirewert:
3 von 5

Klanglich

Klanglich und und von der Interpretation her liegt die Aufnahme weit hinter der von Nikolaus Harnoncourt zurück.
Ein Beispiel dafür, dass eine SACD klanglich nicht unbedingt besser ist als eine CD
Ein Kommentar

Rennsport-Metapher

"Von der Interpretation her liegt die Aufnahme weit hinter der von (....) zurück". So nimmt sie an einem Wettrennen teil ? Und warum gilt als Zielmarke in diesem Rennsport just die Aufnahme von Harnoncourt und nicht irgendeine andere aus dem Riesenrepertoire des Werkes (etwa von Klemperer) ? Was also kann der Leser der Rezension mit ihr anfangen, wenn er nicht konkret (en détail) erfährt, INWIEFERN (in welchem Betracht) die Interpretation noch fern der Zielgeraden humpelt?
Alexander Malofeev - Forgotten Melodies Alexander Malofeev - Forgotten Melodies (CD)
1 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
1 von 5
Klang:
1 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
1 von 5

Extreme Pedalgeräusche machen Frust

Eine exzellente Räumlichkeit steht unerträglichen Pedalgräuschen gegenüber. Es klingt als wären im Pedaltunnel Grenzflächenmikrofone angebracht worden. Sowohl auf einer High-End Anlage als auch an einer Plärre für 250€ ungeniessbar.

Wie kann so eine Aufnahme in die Produktion gehen, frage ich mich?
L'Italiana in Londra L'Italiana in Londra (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
3 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Belcanto oder Deklamation ?

An für sich ist die Veröffentlichung dieser Aufführung der Frankfurter Oper sehr erfreulich, denn bisher wurde dieses amüsante Werk Cimarosas, was Einspielungen angeht, sträflich vernachlässigt.
Von der Aufführung liegt bereits eine DVD-Veröffentlichung vor. Den nicht allzu störenden Reaktionen des Frankfurter Publikum zufolge, kann man entnehmen, dass die Inszenierung gefiel.
Gemessen alleine an der musikalischen Qualität, die auf der CD herüberkommt, habe ich dennoch einige Reserven: Im Enthusiasmus der Aktion auf der Bühne, vergessen einige der Sänger, dass Cimarosa eher wie Mozart oder Rossini zu singen ist. Stilvoller Belcanto wäre durchaus angebrachter als übertriebenes Deklamieren. In den Einzelnummern zeigen die Sänger, dass sie dazu durchaus in der Lage sind. Es liegt also nicht am sängerischen Können der Interpreten.
Orchesterlieder "I Canti" Orchesterlieder "I Canti" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Puccini - I canti

Puccini ist vor allem durch seine Opern bekannt. Auch wenn die ersten beiden Werke „Le Villi“ und „Edgar“, sowie „La Rondine“ eher selten zu finden sind, sind doch „Manon Lescaut“, „La Bohème“, „Tosca“, „Madama Butterfly“ und „Turandot“ relativ häufig auf den Spielplänen zu finden. Auch „Il Trittico“ und „La Fanciuclla del West“ werden wieder häufiger aufgeführt. Das Orchester scheint Puccinis Lieblingsinstrument gewesen zu sein. Obwohl er auch Orgel und Klavier spielte und letzteres für den Kompositionsprozess unerlässlich war. Ganz zu Anfang seiner Karriere komponiere Puccini Lieder. Diese können als Studien seiner Opern gelten. Johannes X. Schachtner hat 2020 die Lieder orchestriert und diese Aufnahme enthält eine Einspielung des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung von Ivan Repušić. Charles Castronovo singt diese Lieder eindrucksvoll (und hat eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Puccini).
Schachtner orchestriert diese Lieder in einer Instrumentation, die von Puccini kommen könnte. Es gibt drei Flöten (mit Piccolo), drei Oboen (mit Englischhorn), drei Klarinetten (mit Bassklarinette), zwei Fagotte. Vier Hörner, drei Trompeten und drei Posaunen. Es ist kein Cimbasso besetzt. Darüber hinaus gibt es eine Harfe und einen Streichersatz. Über die drei Schlagwerker kann man sich streiten. Manchmal ist der Einsatz des Schlagwerks zu dick. Auch wenn Puccini oft Schlagwerk in seinen Opern einsetzte, sind doch die großen Arien eher nicht für ihren Schlagwerkeinsatz bekannt. Als Beispiel einmal „Vissi d‘arte“; nur Pauken und „Nessun Dorma“; Pauken, Große Trommel und Buckelgong. Aber das ist auch eine ganz subjektive Meinung. Effektvoll ist der Einsatz auf jeden Fall und es sei verziehen.
Bei den drei Instrumentalen Werken sind zwei Original von Puccini.
Das erste „Preludio sinfonico“ soll an Massenet und Wagner erinnern und ist für den frühen Puccini nicht unüblich besetzt. Es fehlt nur an einer Bassklarinette, für die Puccini in seinen späteren Werken so herrliche Soli schrieb. Man könnte auch behaupten, das Werk sei eine klassische Konzertouvertüre im italienischen Stile.
Das „Capriccio sinfonico“ war eine Quelle für „La Bohème“. Man hört unfreiwillig „In un coupé“, den Beginn des vierten Bildes. Noch untypischer, es fehlt auch das Englischhorn, welches Puccini sonst in all seinen Werken einsetze.
Das dritte, „Crisantemi“, ist original für Streichquartett komponiert worden und entstand 1890. Motive sind in „Manon Lescaut“ aufgenommen worden. Die Besetzung mit einem sinfonischen Streichersatz reiht sich in der Tradition ein, die auch Verdis Streichquartett erlebte. Für den großen Konzertsaal hat man dies Werk arrangiert und dabei bliebt man sehr nah am original.
Die Lieder dürfen gerne auf den Spielplänen der Orchester zu finden sein.
Sämtliche Klaviersonaten & Sonatinen Sämtliche Klaviersonaten & Sonatinen (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Bereichernde Klaviermusik

Erstaunlich, dass unser Repertoire-Fokus immer noch so sehr bei den „großen“ Namen hängt. Deren Leistung und Werk möchte ich nicht klein reden, jedoch verdienen auch ihre Kolleg:innen gleiche Beachtung. Ries schreibt ähnlich frühromantische Musik wie etwa Beethoven, Dussek, Schubert, Farrenc usw.. Dabei betont er insgesamt mehr eine lyrische Ausdrucksweise. Seine Melodik ist oft eingängig und interessant harmonisiert. Ries neigt dabei weniger zu dramatischen Brüchen, als etwa Beethoven, findet aber oft einen „romantischen“ Fluss in seiner Musik. Susan Kagan widmet sich den Sonaten mit Liebe zum Detail und lässt zu Unrecht vergessene Perlen neu erstrahlen. Lohnt sich für Liebhaber besonderer Klaviermusik und Kenner des Repertoires.
1 bis 10 von 15 Rezensionen