Rezensionsübersicht

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Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

14 Rezensionen

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L'Italiana in Londra L'Italiana in Londra (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
3 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Belcanto oder Deklamation ?

An für sich ist die Veröffentlichung dieser Aufführung der Frankfurter Oper sehr erfreulich, denn bisher wurde dieses amüsante Werk Cimarosas, was Einspielungen angeht, sträflich vernachlässigt.
Von der Aufführung liegt bereits eine DVD-Veröffentlichung vor. Den nicht allzu störenden Reaktionen des Frankfurter Publikum zufolge, kann man entnehmen, dass die Inszenierung gefiel.
Gemessen alleine an der musikalischen Qualität, die auf der CD herüberkommt, habe ich dennoch einige Reserven: Im Enthusiasmus der Aktion auf der Bühne, vergessen einige der Sänger, dass Cimarosa eher wie Mozart oder Rossini zu singen ist. Stilvoller Belcanto wäre durchaus angebrachter als übertriebenes Deklamieren. In den Einzelnummern zeigen die Sänger, dass sie dazu durchaus in der Lage sind. Es liegt also nicht am sängerischen Können der Interpreten.
Orchesterlieder "I Canti" Orchesterlieder "I Canti" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Puccini - I canti

Puccini ist vor allem durch seine Opern bekannt. Auch wenn die ersten beiden Werke „Le Villi“ und „Edgar“, sowie „La Rondine“ eher selten zu finden sind, sind doch „Manon Lescaut“, „La Bohème“, „Tosca“, „Madama Butterfly“ und „Turandot“ relativ häufig auf den Spielplänen zu finden. Auch „Il Trittico“ und „La Fanciuclla del West“ werden wieder häufiger aufgeführt. Das Orchester scheint Puccinis Lieblingsinstrument gewesen zu sein. Obwohl er auch Orgel und Klavier spielte und letzteres für den Kompositionsprozess unerlässlich war. Ganz zu Anfang seiner Karriere komponiere Puccini Lieder. Diese können als Studien seiner Opern gelten. Johannes X. Schachtner hat 2020 die Lieder orchestriert und diese Aufnahme enthält eine Einspielung des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung von Ivan Repušić. Charles Castronovo singt diese Lieder eindrucksvoll (und hat eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Puccini).
Schachtner orchestriert diese Lieder in einer Instrumentation, die von Puccini kommen könnte. Es gibt drei Flöten (mit Piccolo), drei Oboen (mit Englischhorn), drei Klarinetten (mit Bassklarinette), zwei Fagotte. Vier Hörner, drei Trompeten und drei Posaunen. Es ist kein Cimbasso besetzt. Darüber hinaus gibt es eine Harfe und einen Streichersatz. Über die drei Schlagwerker kann man sich streiten. Manchmal ist der Einsatz des Schlagwerks zu dick. Auch wenn Puccini oft Schlagwerk in seinen Opern einsetzte, sind doch die großen Arien eher nicht für ihren Schlagwerkeinsatz bekannt. Als Beispiel einmal „Vissi d‘arte“; nur Pauken und „Nessun Dorma“; Pauken, Große Trommel und Buckelgong. Aber das ist auch eine ganz subjektive Meinung. Effektvoll ist der Einsatz auf jeden Fall und es sei verziehen.
Bei den drei Instrumentalen Werken sind zwei Original von Puccini.
Das erste „Preludio sinfonico“ soll an Massenet und Wagner erinnern und ist für den frühen Puccini nicht unüblich besetzt. Es fehlt nur an einer Bassklarinette, für die Puccini in seinen späteren Werken so herrliche Soli schrieb. Man könnte auch behaupten, das Werk sei eine klassische Konzertouvertüre im italienischen Stile.
Das „Capriccio sinfonico“ war eine Quelle für „La Bohème“. Man hört unfreiwillig „In un coupé“, den Beginn des vierten Bildes. Noch untypischer, es fehlt auch das Englischhorn, welches Puccini sonst in all seinen Werken einsetze.
Das dritte, „Crisantemi“, ist original für Streichquartett komponiert worden und entstand 1890. Motive sind in „Manon Lescaut“ aufgenommen worden. Die Besetzung mit einem sinfonischen Streichersatz reiht sich in der Tradition ein, die auch Verdis Streichquartett erlebte. Für den großen Konzertsaal hat man dies Werk arrangiert und dabei bliebt man sehr nah am original.
Die Lieder dürfen gerne auf den Spielplänen der Orchester zu finden sein.
Sämtliche Klaviersonaten & Sonatinen Sämtliche Klaviersonaten & Sonatinen (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Bereichernde Klaviermusik

Erstaunlich, dass unser Repertoire-Fokus immer noch so sehr bei den „großen“ Namen hängt. Deren Leistung und Werk möchte ich nicht klein reden, jedoch verdienen auch ihre Kolleg:innen gleiche Beachtung. Ries schreibt ähnlich frühromantische Musik wie etwa Beethoven, Dussek, Schubert, Farrenc usw.. Dabei betont er insgesamt mehr eine lyrische Ausdrucksweise. Seine Melodik ist oft eingängig und interessant harmonisiert. Ries neigt dabei weniger zu dramatischen Brüchen, als etwa Beethoven, findet aber oft einen „romantischen“ Fluss in seiner Musik. Susan Kagan widmet sich den Sonaten mit Liebe zum Detail und lässt zu Unrecht vergessene Perlen neu erstrahlen. Lohnt sich für Liebhaber besonderer Klaviermusik und Kenner des Repertoires.
Orchesterwerke Orchesterwerke (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Wunderbar

Delius Kunst der klanglichen Darstellung von Natur und Emotion wird hier sehr deutlich. Das berühmte Walk to the Paradise Garden stellt einen Mittel- und Höhepunkt dieser CD dar. Wunderbar der dramatische Bogen, den das schottische Orchester hier spannen kann. Die Rahmung mit kürzeren Charakterstücken passt ebenfalls. Hier dominiert Delius lyrische und nachdenkliche Seite. Leicht impressionistisch mit besonderem Sinn für Farben kommt seine Musik daher. Insgesamt hervorragend musiziert. Das Booklet ist, Naxos typisch, etwas schmal.
Otto Klemperer - In Concert Otto Klemperer - In Concert (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Wer spielt hier bei diesen Meisterinterpretationen Beckmesser?

Ja ,Beckmesser ist ein Griesgram,ich fragte mich, wer, bei diesen Meisterinterpretationen solch ein Griesgram heute ist?-Ach kennen Sie den Livemitschnitt unter Cluytens mit den Meisternsingern aus Bayreuth von 1958?-Aber nun zu Klemperer:Allein die Aufnahme des Kölner Rundfunks des Deutschen Requiems ist wie aus einem Guss ,alles klingt richtig und allein vom Orchester voller Feuer gespielt, die Grümmer ist eine Starbesetzung ,ich sehe diese Aufnahme sogar noch einen Tick engagierter an ,als Londoner Aufnahme!Ja die noch besseren Bänder sind bei ICA erhältlich!:kaufen allein schon wegen dem Brahms!
Symphonie Nr.3 (180g / limitierte Auflage) Symphonie Nr.3 (180g / limitierte Auflage) (LP)
2 von 5 Sterne
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Pressqualität:
2 von 5

Musik super, Pressung nicht so gelungen

Die Musik ist super, die Klangqualität ebenfalls. Die Pressung ist eher mau im Gegensatz zu anderen Ausgaben der Serie.
Anna Lapwood - Firedove Anna Lapwood - Firedove (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Exzellente Aufnahmen

LP läuft absolut Plan.Geliefert mit hochwertiger Innenhülle.
Vorausgesetzt man besitzt eine hochwertige Wiedergabeanlage -vom Tonabnehmer bis zu den Lautsprecher ist diese LP ein Hochgenuss. Von sehr leisen bis sehr dynamischen Passagen ist alles dabei. Tonal wird aus der Orgel alles herausgeholt.
Judas Maccabaeus (in deutscher Sprache) Judas Maccabaeus (in deutscher Sprache) (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

Hörenswerte Monoaufnahme

Aufgenommen 1963 im Herkulessaal zu München ist dies eine durchaus hörenswerte Aufnahme. Der Chor ist kraftvoll und spitze. Sehr gefallen haben mir Agnes Giebel und Naan Pöd als Israeliten. Den Rollen, obwohl es stimmlich sicher nichts zu meckern gibt, nicht so entsprochen haben mir Fritz Wunderlich als Judas und Ludwig Welter als Simon. Aber über Geschmack lässt sich ja trefflich streiten. Für Soundfreaks mag die Aufnahme wohl eher nichts sein , da das ganze in Mono aufgenommen wurde. Das Beiheft gibt Auskunft über Interpreten und Entstehungsgeschichte, enthält aber kein Libretto.
Andreas Scholl & Edin Karamazov - In Darkness Andreas Scholl & Edin Karamazov - In Darkness (LP)
3 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5
Klang:
3 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Pressqualität:
2 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Schwierig

Die Lieder sind mir grösstenteils in anderen Interpretationen gut bekannt, Dowland gefällt mir schon ziemlich gut.

Das erste Abspielen hat mich aufgrund etlicher Knackser ziemlich irritiert ,
für diesen Preis erwarte ich einfach Top Qualität, die ist meiner Meinung nach nicht gegeben. Auch nach einer Machinen Wäsche besserte sich der Klang nicht.
1 bis 10 von 14 Rezensionen