Rezensionsübersicht

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Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

12 Rezensionen

Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
Stefan Obermaier - Mozart re:loaded Stefan Obermaier - Mozart re:loaded (CD)
1 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
1 von 5
Klang:
1 von 5
Künstlerische Qualität:
1 von 5
Repertoirewert:
1 von 5

Für die Sondermüll-Tonne

Was werden wir als nächstes zu entsorgen haben : tanzbare Gustostückerl aus Mahlers Sechster? Das Deutsche Requiem mit starkem Groove? Die Matthäus-Passion cool und entspannt? Die Winterreise im lässigen Lounge-Stil? Nota bene : Schrott bleibt Schrott - gleich, ob rund oder im Quadrat gepresst.
Symphonien Nr.39,61,73 Symphonien Nr.39,61,73 (SACD)
5 von 5 Sterne
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Achtung: höchstpreisige Direct-Cut-SACD!

Ich bin mir nicht sicher, was man bei Bestellung dieses Artikels tatsächlich von jpc geliefert bekommt, denn bei dem Preis von fast 180,- Euro sollte man eigentlich eine saubere und eindeutige Dokumentation und Produktbeschreibung erarten. Doch das ist hier nicht der Fall.

Das jap. Klassik-Label Exton veröffentlicht seine regulären Hybrid-SACD-Ausgaben in der Regel mit dem Produktcode OVCL (+ Katalognummer). Doch es werden auch ganz vereinzelt Titel als sog. Direct-Cut-Versionen veröffentlicht, die ein Vielfaches der regulären Ausgaben kosten und mit dem Produktcode OVXL beginnen.

Von der vorliegenden Aufnahme der Haydn-Sinfonien 39, 61 & 73 gibt es tatsächlich 2 Exton-Ausgaben:
- Standard-Ausgabe OVCL-00687
- Direct-Cut-Ausgabe OVXL-00106

JPC bleibt diese wichtigen Produktangaben schuldig - ein Ärgernis, das bei allen Japan-Importen zu beobachten ist. Warum wird der JPC nicht über die eindeutigen Katalognummern der japanischen SACDs informiert? Das ist schlichtweg mangelhafte Transparenz!

Ach ja: die Aufnahmen selbst sind über jeden Zweifel erhaben und ich würde sie als eine der derzeit klangschönsten Gesamtaufnahmen ansehen, die das alte Schlachtross Dorati wirkklich in Rente schicken kann!
Symphonie Nr.3 Symphonie Nr.3 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Packende Einspielung

Ein Bruckner mit richtigem Drive. Wer allerdings einen behäbigen Bruckner bevorzugt, der sollte diese Einspielung nicht hören. Wer hingegen einen lebendigen, an der Klassik orientierten Bruckner liebt, dem sei die CD bestens empfohlen. Das Orchester spielt dynamisch und mit Verve und man spürt in der Herangehensweise deutlich die Nähe zu Beethoven. Mal eine andere, sehr entschlackte Sicht.
Un Giorno di Regno Un Giorno di Regno (CD)
2 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
2 von 5
Klang:
2 von 5
Künstlerische Qualität:
2 von 5

Schlechte CD Qualitär

Leider ist diese CD unbrauchbar. Im letzten Stück CD2 bleibt sie sogar hängen. Sollte dringend kontrolliert werden und aus dem Verkauf entfernt werden.
Antal Dorati - The Complete Haydn Decca Recordings Antal Dorati - The Complete Haydn Decca Recordings (CD)
3 von 5 Sterne
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
3 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Neues Remastering - Verschieden Lange Spielzeiten

Ich besitze die "alte " Ausgabe in eine DECCA Box, also nur die Sinfonien. Beim Vergleich der verschiedenen Laufzeiten einzelner Sätze fielen mir allerdings gewisse Unterschiede auf, die ich nicht erklären kann.
Beispiel:
Sinfonie 103 1. Satz: 8:47, Neues Mastering: 8:22
Sinfonie 100 1.Satz 7:29 Neues Mastering 6:01

Dies ist anscheinend nicht zu erklären, es sei denn, man hat eine komplette Sequenz "herausgeschnitten" um die Spielzeit CD-gemäß zu machen. Solche Annahmen will ich aber als Konsument nicht. Hat man hier die Konsumenten hinters Licht geführt??

Klanglich macht das neue Mastering natürlich schon Sinn. Deutlich bessere Staffelung der Instrumente, in der "Drum-Roll Sinfonie wurde die Lautstärke des Pauken-Wirbels so verändert, dass es ein Anschwellen deutlich hörbar ist. Ich habe die Klangvergleiche über Tidal-App gemacht.
Daher muss ich doch noch überlegen, ob sich eine Neuanschaffung lohnt, insbesondere wenn man die Verbesserung der Klangqualiät als Kaufkriterium heranzieht.
Winterreise D.911 Winterreise D.911 (CD)
5 von 5 Sterne
Gesamteindruck:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5

Sehr gut

Hervorragende Interpretation. Eine der besten Winterreisen, die man erwerben kann.
Manon Manon (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Eine echte Überraschung !

Eigentlich nur aus Neugierde bestellt, weil ich die Annick Massis sehr schätze, aber was ich dann schon im ersten Augenblick hörte, hat mich fast umgehauen !
Eine ungeheuer vitale Produktion, aus der die prominente Manon natürlich herausragt, aber die Interpreten aus dem heimischen Ensemble machen ihr keine Schande, im Gegenteil.
Was das Wichtigste ist: es ist ein Mitschnitt, und was diese Aufnahme an Unmittelbarkeit bietet, kann keine Studioaufnahme erbringen ! Der Sog dieser Musik lässt einen nicht los, man kann nicht bloß reinhören, man muss dranbleiben.
Ich habe ein halbes Dutzend "Manons", auch so kuriose wie die frühe Aufnahme mit Freni und Pavarotti - keine kann diesem starken Eindruck wirklich standhalten.
Für Kenner: wohl die einzige Aufnahme der Fassung ohne Dialoge, mit Rezitativen.
Jetzt muss auch noch die DVD her.
Orgelwerke Vol.2 "Silberglanz" Orgelwerke Vol.2 "Silberglanz" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Jetters Schmidt als neuer Maßstab

Wer sich ernsthaft mit der Orgelmusik von Franz Schmidt beschäftigt, weiß: Hier handelt es sich nicht um Nebenwerke eines Sinfonikers, sondern um regelrechte Monumente spätromantischer Klangarchitektur. Diese Musik verlangt nach einem Interpreten, der nicht nur technische Souveränität, sondern geistige Durchdringung, klangliche Fantasie und architektonisches Denken besitzt. Genau das findet sie in den Einspielungen von Andreas Jetter.

Was Jetter hier vorlegt, ist weit mehr als eine bloße Dokumentation des Notentextes. Es ist eine leidenschaftliche, zugleich hochreflektierte Ehrenrettung eines zu Unrecht marginalisierten Repertoires. Schmidts Orgelwerke – ob die gewaltige cis-Moll-Chaconne, die großdimensionierten Präludien und Fugen oder die funkelnde Toccata in C-Dur – erscheinen unter Jetters Händen nicht als akademische Konstruktionen, sondern als lebendige, atmende Kathedralen aus Klang.

Von zentraler Bedeutung ist dabei die Wahl der Behmann-Orgel von St. Martin in Dornbirn. Dieses Instrument mit seinem warmen, symphonischen Fundament und seinen leuchtenden Farben scheint wie geschaffen für Schmidts spätromantische Tonsprache. Jetter versteht es meisterhaft, diese Farben nicht plakativ, sondern organisch einzusetzen. Registrierungen wachsen aus der musikalischen Logik heraus, Steigerungen entwickeln sich mit zwingender Konsequenz, Kulminationen besitzen Wucht – ohne je ins Grobe oder Theatralische zu kippen.

Was besonders beeindruckt, ist die Balance zwischen struktureller Klarheit und emotionaler Intensität. Jetter verliert sich nie im bloßen Klangrausch; selbst in den dichtesten kontrapunktischen Passagen bleibt jede Stimme nachvollziehbar. Gleichzeitig scheut er nicht die große Geste, wenn die Musik sie verlangt. Diese Verbindung aus analytischer Präzision und romantischer Glut macht seine Interpretation so zwingend.

Man spürt in jeder Phrase, dass hier ein Musiker am Werk ist, der an diese Musik glaubt. Nicht als museales Repertoire, sondern als gegenwärtige, relevante Kunst. Gerade dadurch gewinnen die Aufnahmen eine missionarische Kraft: Sie überzeugen nicht nur Kenner, sondern öffnen auch Neugierigen den Zugang zu einem Kosmos, der bislang zu selten betreten wurde.

Diese Einspielungen sind deshalb nicht nur empfehlenswert – sie sind notwendig. Wer wissen will, welches expressive, geistige und klangliche Potential in Schmidts Orgelwerk steckt, kommt an Andreas Jetter nicht vorbei. Hier entsteht Maßstab. Hier wird Repertoiregeschichte geschrieben.
Stefan Obermaier - Mozart re:loaded Stefan Obermaier - Mozart re:loaded (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Requiem des 21jhd

Ein Album,ein Meisterwerk,Stefan
Obermeier trifft den Puls der Zeit mit dieser elektronischen Interpretation Mozarts Musikgeschichte aus dem Gartenhaus
Dies tanzbaren Gustostückerl ergreifen die Tiefen meiner Seele und sprechen eine Neue Sprache der Liebe zur Musik
Ich bin begeistert vom Anfang bis zum Ende

1 bis 10 von 12 Rezensionen