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10 Rezensionen

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The Danish National Symphony Orchestra presents: John Williams - A Tribute The Danish National Symphony Orchestra presents: John Williams - A Tribute (BR)
4 von 5 Sterne
Bild:
5 von 5
Booklet:
1 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

A Tribute to John Williams

Das Danish National Symphony Orchestra spielt einen ganzen Abend Musik von John Williams. Antony Hermus dirigiert den Abend in Kopenhagen. Zum Konzert gibt es nur gute Dinge zu sagen. Zu Gestaltung des Booklets gibts allerdings ein Schwachpunkt zu nennen. Dieses ist sehr schlicht, das macht aber auch was her.
Es startet mit den Klassikern von John Williams. Das „Flying Theme“, „The Flight to Neverland“ und das „Jurassic Park Theme“. Das Hornsolo im letzten, ist schwer und wird gekonnt gespielt. Die Holzbläser spielen auf sehr hohen Niveau, das Schlagwerk ist punktgenau. So intensiv hat man die Beckenschläge in der Musik aus „E.T.“ selten gehört. Es folgt eine Komposition aus „Harry Potter“. John Williams hat „Nimbus 2000“ mit den Berliner Philharmonikern eingespielt. Die Berliner Philharmoniker haben noch genauere Holzbläser und spielen das Werk nochmals besser, auch wenn das Danish National Symphony Orchestra dicht folgt. Es gibt eine kleine Rarität. Das „Thema“ zu „Geboren am 4.Juli“. John Williams hat das Werk interessant besetzt. Es gibt keine Holzbläser, keine Posaunen, keine Tasten, ein sehr dezentes Schlagwerk, Streicher und eine Solotrompete. Für den Trompeter kein leichtes Solo. Ein weiteres Solo folgt und zwar eins, welches immer unter die Haut geht. Musik aus „Schindlers Liste“. Ursprünglich für Itzhak Perlman komponiert, spielt das Solo hier Anna Agafia Egholm. Eine Geigerin aus Kopenhagen, die den berührenden Ton trifft und sich beim Spielen dezent verhält. Es ist wahrlich kein „Showpiece“ und hat die Intensität eines langsamen Satzes der großen Violinkonzerte der Musikliteratur. Danach fehlt ein Werk aus „A.I.“ und dann kam die Pause am Abend. Deshalb ist das Orchester auf einmal wieder vollständig, denn es folgt das „Hai-Thema“ aus dem „weißen Hai“. Für die Tuba, aber auch für alle anderen Musiker*innen ist das keine leichte Musik. Wahrlich sind Arnold Schönbergs oder Jonathan Doves Werke deutlich anspruchsvoller zu spielen, aber die Filmmusik von John Williams ist auch nicht leicht zu spielen. Ein großer Kontrast bildet da der erste Satz aus John Williams „Harfenkonzert“. Die Harfe ist nicht das typische Soloinstrument, auch wenn es Beiträge von Mozart, Händel, Debussy, Ginastera und anderen gibt. John Williams hat ein zartes, inniges Werk geschrieben, welches durch ein Bibelzitat inspiriert worden ist. Der Harfenist des Danish National Symphony Orchestra, Zachary Hatcher, spielt das Solo mit sehr viel Liebe zum Detail. Das Werk ist für Filmmusik-Fans eher weniger etwas, da es für den Konzertsaal komponiert worden ist und John Williams da zeigt, dass er ein moderner Komponist ist, der atonal komponieren kann und der untypische Spielanweisungen geben kann. Zwei Soloinstrumente betreten die Bühnen. Zum einen die Soloklarinette des Orchesters: Johnny Teyssier und der Akkordeonist Bjarke Mogensen. Zusammen spielen sie Musik aus dem Film „The Terminal“. „Viktor‘s Tale“ ist eine Komposition, die Klezmer Anklänge hat und virtuos dargeboten wird. Die solistischen Beiträge sind enorm in diesem Konzert und zeigen jetzt den Solocellisten des Orchesters, der die Musik zu „Sieben Jahre in Tibet“ intoniert. Auch Per Salo am Klavier zeigt sein ganzes Können. Henrik Dam Thomsen erinnert mit seiner Spielart an Yo-Yo Ma. Auch das Schlagwerk ist hier gefordert. Eine unterschätzte Musik ist die aus: „Far and away“. Die Musik hat irische Einflüsse und ist ironisch komponiert. Auch da wieder hat ein Orchestermitglied ein Solo, Russell Itani, der Piccoloflötist des Orchesters sowie die Soloflötistin des Orchesters. Ein weiteres seiner Konzertarbeiten erklingt. „Song for Wolrd Peace“. Die Uraufführung wurde von Seiji Ozawa geleitet und fand in Japan statt.
Die letzten beide Werke des Abends sind wieder Klassiker von John Williams. Der berühmte „Raiders Marsch“ und das „Star Wars Theme“. Beide Werke erklingen noch sicherer intoniert als die ersten Aufnahmen des DSNO. Der „Imperial Marsch“ fehlt diesmal, der aber sonst sehr oft erklingt. Warum es allerdings die Musik aus „A.I.“ nicht auf die Blu-Ray geschafft hat, kann nur gemutmaßt werden. John Williams hat so viel Musik komponiert und es gibt da noch einiges zu entdecken. Das Danish National Symphony Orchestra hat den Reigen schonmal erweitert.
Klavierkonzert Nr.5 (Ultra-HD-CD) Klavierkonzert Nr.5 (Ultra-HD-CD) (CD)
3 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5
Klang:
3 von 5
Künstlerische Qualität:
3 von 5
Repertoirewert:
3 von 5

Not Serkin's best

I'm a huge fan of Rudolf Serkin. Unfortunately, this recording comes when he was well past his prime. Instead I would recommend his live recordings with Rafael Kubelik and the Bavarian Radio Symphony Orchestra on the Orfeo label.
Lobgesang (Kantate) "Meine Seele ist stille" für Sopran, Alt, Orchester Lobgesang (Kantate) "Meine Seele ist stille" für Sopran, Alt, Orchester (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Einfach Wunderschön!

Es ist echt Wunderschön, dass Fanny Hensel mit ihrem "Lobgesang" mit dabei ist! In der damaligen Zeit hörte man leider keine Komponistinnen mit ihren schönen Werken. Leider war es nur den Männern vorbehalten zu schreiben. Ich meine absolut, dass Frauen genauso Gleichberechtigt sind und sein sollen, wie die Männer. Das sage ich, weil ich ein Herz für Frauen habe und sie alle mir höchst Kostbar und Wertvoll sind! Leider hatten in der damaligen Zeit Frauen nicht das sagen. Sie alle waren leider den Männern untergeordnet.

Die anderen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy sind auch sehr gut.

Diese CD ist sehr zu empfehlen! Musikalisch eine echte Köstlichkeit!
Chansons et Ballades Chansons et Ballades (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Frauenpower

Für Freunde "Alter Musik" ist diese CD unbedingt zu empfehlen, auch wenn nur eine Originalkomposition der Renaissance vorgetragen wird. Die Texte von einer Frau aus dem Spätmittelalter sind - wie ihre im Booklet geschilderte Lebensgeschichte - bemerkenswert und werden von "voca me" m. E. kongenial vertont und vorgetragen. Der Klang der Stimmen erinnert an "Anonymus 4", auch wenn die zusätzliche Instrumentalbegleitung ein leicht orientalisches Flair hinzufügt.
Sonaten für Violine & Bc Nr.1-6 (arr. für Blockflöte & Bc) Sonaten für Violine & Bc Nr.1-6 (arr. für Blockflöte & Bc) (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Entdeckung aus dem Frühbarock

Das Zusammenspiel von Flöte, Harfe und historischer Orgel (Instrument mit "geteilten Tasten" für dis/es und gis/as) als Continuo plus Stimme zaubert hier einen ganz neuen Höreindruck, zumal die vorgetragenen Werke z. T. Ersteinspielungen sind. Leider liegt die Aufnahme nicht als SACD vor, wie sonst häufig von audite geliefert, so dass der Raumklang im historischen Gemäuer nicht optimal nachvollzielbar ist. Das informative Booklet rundet das Gesamtbild positiv ab, einschließlich der Gesangstexte (allerdings nur im Italienischen Original - übersetzen muss man selbst).
Tristan und Isolde Tristan und Isolde (BR)
2 von 5 Sterne
Bild:
4 von 5
Booklet:
3 von 5
Extras:
3 von 5
Gesamteindruck:
1 von 5
Klang:
1 von 5
Künstlerische Qualität:
2 von 5
Repertoirewert:
2 von 5

Schlechter Klang

Thielemanns dirigiert gewohnt souverän.
Das Bühnenbild ist angemessen spärlich bis nicht vorhanden.
Leider kann man die tollen Sänger nicht genießen, weil der Klang miserabel ist. Als hätte jemand in der fünften Reihe mit einem Kassettenrekorder aufgenommen.
Violinsonaten Nr.9 & 10 Violinsonaten Nr.9 & 10 (CD)
2 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
2 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
2 von 5
Repertoirewert:
2 von 5

"Lunatic"

"Sonata Lunatica" heißt die CD - "wahnsinnig" bedeutet das. Und so klingt es...

Anspielen der Hörbeispiele reicht völlig: Frau Tur Bonet erfindet "Verzierungen", wo sie absolut nicht hingehören und die nicht "verzieren", sondern verzerren. Und sie "schleift" in langsamen Sätzen von einem Ton zum anderen... - für meinen Geschmack: fast unerträglich.
Sorry.
Einen solche CD hat natürlich auch wenig Repertoirwert
Für die perfekte Spiel-Technik, die Dramatik der Aufnahme und den wirklich tollen, spröden Klang von Violine und Hammerklavier gibt es einen zweiten Stern...
Ein Deutsches Requiem op.45 Ein Deutsches Requiem op.45 (SACD)
3 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5
Klang:
2 von 5
Künstlerische Qualität:
3 von 5
Repertoirewert:
3 von 5

Klanglich

Klanglich und und von der Interpretation her liegt die Aufnahme weit hinter der von Nikolaus Harnoncourt zurück.
Ein Beispiel dafür, dass eine SACD klanglich nicht unbedingt besser ist als eine CD
Ein Kommentar

Rennsport-Metapher

"Von der Interpretation her liegt die Aufnahme weit hinter der von (....) zurück". So nimmt sie an einem Wettrennen teil ? Und warum gilt als Zielmarke in diesem Rennsport just die Aufnahme von Harnoncourt und nicht irgendeine andere aus dem Riesenrepertoire des Werkes (etwa von Klemperer) ? Was also kann der Leser der Rezension mit ihr anfangen, wenn er nicht konkret (en détail) erfährt, INWIEFERN (in welchem Betracht) die Interpretation noch fern der Zielgeraden humpelt?
Alexander Malofeev - Forgotten Melodies Alexander Malofeev - Forgotten Melodies (CD)
1 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
1 von 5
Klang:
1 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
1 von 5

Extreme Pedalgeräusche machen Frust

Eine exzellente Räumlichkeit steht unerträglichen Pedalgräuschen gegenüber. Es klingt als wären im Pedaltunnel Grenzflächenmikrofone angebracht worden. Sowohl auf einer High-End Anlage als auch an einer Plärre für 250€ ungeniessbar.

Wie kann so eine Aufnahme in die Produktion gehen, frage ich mich?