Rezensionsübersicht

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11 Rezensionen

Orgelwerke Vol.3 "Halleluja" Orgelwerke Vol.3 "Halleluja" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Franz Schmidt – Orgelwerke Vol. 3 „Halleluja“ | Andreas Jetter

Andreas Jetter erweist sich einmal mehr als profunder Schmidt-Kenner und tiefgründiger Interpret; die Wahl der historisch-romantischen Behmann-Orgel der Stadtpfarrkirche St. Martin in Dornbirn/Österreich ist ein absoluter Glücksgriff. Besonders das „Halleluja-Präludium“ (Präludium und Fuge D-Dur) entfaltet unter Jetters Händen ein farbenprächtiges, rauschendes Feuerwerk und zählt zweifellos zu den berühmtesten Orgelwerken überhaupt.

Ambiente Audio liefert eine klanglich makellose Aufnahme; das Booklet ist informativ und ansprechend gestaltet. Vol. 3 hinterlässt keine Wünsche – außer der Hoffnung auf ein baldiges Vol. 4. Ein gehaltvoller, fundierter Beitrag zur Diskografie von Franz Schmidts Orgelwerken.
Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Die Goldberg-Variationen

Die Goldberg‑Variationen BWV 988 für Orgel (CD) von Johann Sebastian Bach‎ ist einfach fantastisch, berührend und unglaublich inspirierend – und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich dieses Werk beeindruckt hat. ?

Von der ersten Aria an spürt man, wie tief diese Musik geht: jede Variation ist ein neues kleines Universum voller Gefühl, Fantasie und musikalischer Tiefe. Obwohl die Goldberg-Variationen ursprünglich als Tastenmusik (harpsichord/Keyboard) komponiert wurden, entfaltet die Orgelfassung hier auf wunderbare Weise eine warm-reichhaltige Klangfarbe, die berührt, beruhigt und zugleich die Sinne schärft. 

Was diese Aufnahme für mich besonders macht, ist das Gefühl von Ruhe und innerer Klarheit, das sie schenkt – perfekt, um sich einfach mal treiben zu lassen und den Alltag hinter sich zu lassen. Die Musik spricht sowohl den Kopf als auch die Seele an: technisch brillant, doch zugleich zart und einfühlsam. ?

Kurz gesagt:
✨ Eine CD, die mich tief bewegt hat.
✨ Ein echtes Geschenk an die Ohren und an das Herz.
✨ Ideal für lange, entspannte Abende oder einfach zum Genießen.

Ganz großartig – ich kann sie dir von ganzem Herzen empfehlen! ❤️
Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Sehr gelungene Aufnahme

Ich finde es eine sehr gute Idee, dieses Werk auf Orgel zu spielen. Absolut gelungene Transkription der Goldberg Variationen auf einer Barockorgel. Die Mikrofonierung ist ebenfalls spannend, da die Registrierung sehr gut abgemischt sind und einen warmen, vollen Klang zulassen. Kann ich empfehlen, so eine CD hatte ich bisher noch nicht.
Rudolf Kempe dirigiert Richard Strauss (180g) Rudolf Kempe dirigiert Richard Strauss (180g) (LP)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Pressqualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Fantastisch !

Man braucht nicht viel dazu zu schreiben! Hören und die Gänsehaut ist garantiert. Überragende Klangqualität im Doppelpack auf 180gr. Vinyl zum absoluten Kampfpreis. Mehr geht nicht!
Antal Dorati - The Complete Haydn Decca Recordings Antal Dorati - The Complete Haydn Decca Recordings (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

So gut klangen die Dorati-Aufnahmen noch nie

Immer noch die beste Gesamtaufnahme der Haydn-Sinfonien. Das neue Remastering ist sehr gelungen (klarer / kein Rauschen mehr bei den Mittleren Sinfonien).
Leider kein deutsches Booklet.
Die Verpackung ist sehr schön mit den Original-Covern, aber die CDs kann man sehr schlecht entnehmen. Der Karton ist so eng geschnitten, dass man fast eine Zange braucht um die Scheiben heraus zu bekommen.
3 Kommentare

Eben nicht "complete"!

Allerdings fehlt der Hinweis - des Herstellers, des Händlers -, dass es sich keineswegs um den kompletten Dorati handelt: Es fehlen seine ebenso bahnbrechenden Haydn-Opernaufnahmen u.a. mit Jessye Noman, Arleen Auger, Luigi Alva, Barbara Hendricks u.a.! Als Sammlung von immerhin 8 Eszterhaza-Opern auf 20 Remaster-CDs erschienen 2009 auf DECCA ...

Schon 'complete DECCA'

Die Opern sind bei Philips erschienen & damit KEINE DECCA-Aufnahmen (wie auch die frühen Mercury-Aufnahmen). Die Angabe 'complete DECCA' ist also absolut korrekt.

Verbesserte Tonqualität: ja - noch Referenz? Nein

Ich habe mir eine Reihe der parallel zu der neuen CD-Ausgabe bei einigen Download-Portalen erschienenen hochauflösenden Musikdateien (PCM 24bit/192kHz) gekauft und komme ebenfalls zu dem Schluss, dass die Tonqualität durch das Remastering verbessert wurde, allerdings für meinen Eindruck in gewissen Grenzen. Trotz des hochauflösenden Formats vermisse ich - beispielsweise im Vergleich zu ähnlichen neuen Remasterings aus den Emil Berliner Studios für Aufnahmen der DG - etwas Tiefenstaffelung und wirkliche Räumlichkeit. Die Haydn-Aufnahmen klingen auch nach dem Remastering eindeutig alt. - Und hier komme ich dann zu meiner Einschätzung, dass Dorati aus meiner Sicht nicht mehr Referenz der Haydn-GA ist. Vor allem spieltechnisch und interpretatorisch hat sich im Laufe der Jahrzehnte doch einiges getan. Die neueste GA aus dem Hänssler-Verlag (Fey/Klumpp) zeigt das sehr deutlich. Vor allem die Menuettsätze fallen bei Dorati durchweg als viel zu langsam und behäbig aus. Das hatte selbst Karajan etwas flotter hinbekommen! - Aus heutiger Sicht wirkt die Dorati-GA ein wenig so wie die einige Jahre früher entstandene GA der Mozart-Sinfonien unter Karl Böhm (Berliner Philharmoniker). Auch Böhms Mozart würde nich ganz gewiss nicht mehr als Referenz bezeichnen. - Als vielleicht klanglich-aufnahmetechnisch überzeugendste (zu 32/33 abgeschlossen) GA der Gegenwart würde ich die Aufnahmen des Japan Century Symphony Orchestras unter der Leitung von Norichika Iimori ansehen (erschienen beim jap. Label Exton). Wer eine dieser neuen (SACD-)Aufnahmen Iimoris mit den alten Dorati-Aufnahmen vergleicht, wird - da bin ich sicher - zu einem eindeutigen Ergebnis gelangen.
Klavierkonzert op.50 Klavierkonzert op.50 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Raritäten der gemäßigten Moderne

Hans Schaeuble ist mir bisher nicht bekannt gewesen. Umso erfreulicher ist es, dass der renommierte Pianist Oliver Triendl sich eines seiner konzertanten Klavierwerke angenommen hat. Und dieses zurecht. Es entfaltet sich eine intime und nachdenklich anmutende Melodik, die den Hörer in ihren Bann zieht. Es entwickelt sich ein Geflecht musikalischer Gedanken, das stilistisch gelegentlich an die langsamen Sätze der Konzertmusiken des jüngeren Paul Hindemiths der 1920er Jahre erinnern.
Oliver Triendl gelingt es wie schon oft, so auch hier, sich in die Individualität des Stückes hineinzuversetzen und es entsprechend auszuformen. Dabei lassen ihm eine über alle Zweifel erhabene Technik und ein sicheres musikalisches Gespür weite Gestaltungsspielräume. Die Sinfonietta Riga ist ihm eine ebenbürtige und engagierte Partnerin, die auch die anderen sehr hörenswerten Stücke dieser CD liebevoll, sowie musikalisch und technisch tadellos darbietet. Den ausgezeichneten Eindruck dieser Veröffentlichung runden eine sorgfältig gestaltete und informative Edition sowie ein vorbildlicher Klang eindrucksvoll ab.
Karel Ancerl - Mahler / Sibelius / Janacek Karel Ancerl - Mahler / Sibelius / Janacek (CD)
1 von 5 Sterne
Booklet:
1 von 5
Gesamteindruck:
1 von 5
Klang:
1 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

Lächerliche Klangqualität

Ancerl ist über jeden Zweifel erhaben und gerade der Mahler hat, was die Interpretation betrifft, Referenzstatus, aber die Überspielung ist eine Frechheit. Die CDs sind praktisch unhörbar. Die Originale von Supraphon klingen hervorragend. Von diesen CDs sei dringend abgeraten.
Ein Kommentar

Eine Bitte an Sokrates

Eine Bitte an Sokrates und an alle JPC-Rezensenten, die einer CD- Veröffentlichung die Minimalbewertung 1 geben : Begnügen Sie sich nicht mit Schimpfwörtern, sondern BEGRÜNDEN Sie Ihre Rügen mit Sachargumenten! Schildern Sie detailliert das, was Sie rügen, damit Ihre Leser den Tadel verstehen und nachvollziehen können. Inwiefern ist der Klang dieser CD schlecht? Ist ihr Hall beigemischt worden? Sind die Frequenzen beschnitten? Ist der Aufsprechpegel zu hoch oder zu niedrig? Ist die dynamische Skala über- oder unterbetont? Gibt es Störgeräusche? Sind am Original irgendwelche Manipulationen vorgenommen worden, Klangfarben verfälscht, die Höhen zu scharf, die Tiefen zu dumpf, die Akustik zu trocken oder anderweitig verzerrt? Bitte geben Sie sich mehr Mühe mit der akkuraten Beschreibung dessen, was Sie extrem negativ bewerten. Und diese Bitte gilt nicht nur auch für die (generell überaus häufigen) Booklet-Downgradings, sondern eigentlich für alle vorgegebenen Parameter. Danke.
Nareh Arghamanyan - Frühlingsrauschen Nareh Arghamanyan - Frühlingsrauschen (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Echter Wurf, tolles Album

Super Album! Musik pur, überhaupt keine Eitelkeit, einfach wahnsinnig gut gespielt und toll aufgenommen. Der „Liebeswalzer“ von Moszkowski ist der Hammer. Die Frühlings-Suite von Josef Suk hab ich so nicht gekannt, und die Transkriptionen von Schubert Liedern sind mit einer Tiefe dargebotenen, dass es so richtig betroffen macht. Mit Mel Bonis „Gai printemps“ als Antidot. Chapeau bas!
Symphonien Nr.3 & 8 Symphonien Nr.3 & 8 (SACD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

Hervorragend

Petterssons Achte (1968/69) zählt zu seinen besten und bekanntesten Werken und wurde mindestens fünfmal eingespielt. Sergiu Commissiona nahm 1980 die erste Aufnahme mit dem Baltimore Symphony Orchestra für die Deutsche Grammophon auf (bitte demnächst auf CD!), während Orfeo eine Aufnahme mit Gerd Albrecht und den Hamburger Philharmonikern veröffentlichte. Lindberg verfolgt bei beiden, ebenso wie Thomas Sanderling (cpo), einen deutlich anderen Ansatz und spielt insgesamt fünf bis sechs Minuten kürzer. Seine neue Interpretation ist noch straffer als Segerstams noch erhältliche Version, die ebenfalls mit dem hervorragenden Norrköping Sinfonie aufgenommen wurde und nun noch stärker auf Petterssons obsessiv-eindringliche Tonsprache abgestimmt ist, was sich deutlich bemerkbar macht. Die vier Sätze von Nr. 3 (1954/55) bilden ebenfalls zwei ununterbrochene musikalische Abschnitte, da die Sätze 2–4 ohne Pause gespielt werden. Insgesamt ist die Komposition weniger konsequent gelungen als die von Nr. 8, einem Experiment mit äußerlich konventioneller Form, das Pettersson nicht weiterentwickelte.
Ich rate davon ab, diese beiden Sinfonien gleichzeitig zu hören. Das würde nur zu Fatalismus und Depression führen. Lichtblicke sind in diesen monumentalen Werken fast nicht vorhanden. Falls Sie dennoch mit Pettersson beginnen möchten, empfehle ich die Siebte Sinfonie. Sie endet mit einem lyrischen Schwanengesang von etwa 30 Minuten, gespielt durch eine scheinbar endlose Streichermelodie.
Wenn Lindberg die 10. und 11. Sinfonie aufnimmt, wird er nach 16 Jahren sein Ziel erreichen, sämtliche sinfonischen Werke Petterssons aufzunehmen.
Booklet: Standard, okay. Die Begleittexte von BIS waren teilweise ausführlicher und gingen tiefer ins Detail. Aufnahme: Modernste Technik.
Ich finde die neue Art der SACd-Verpackung wertlos. Die CD und das dazugehörige Booklet sind in ein LP-ähnliches Papier gepresst. Die SACd befindet sich in einer Papierhülle, die sich nur schwer von der Disc entfernen lässt. Ich habe alle anderen Ausgaben der Pettersson-Reihe. Die meisten in einer Standard-CD-Verpackung. Dieser Papierlappen lässt meine ganze CD-Reihe umfallen. Warum diese Änderung? Nehmen Sie ein Beispiel dafür, wie das NEOS-Label sein Produkt verpackt. Ein bisschen Plastik und eine schöne dreiteilige Schachtel.
1 bis 10 von 11 Rezensionen