Entdeckung
Zwischen italienischen Madrigalen und deutschem Generalbasslied ist diese Musik angesiedelt - kein Wunder bei einem Schüler von Heinrich Schütz, dessen Nachfolger J. P. Krieger war. Die Musik scheint mir kongenial umgesetzt, auch mit der Besetzung der Solostimmen mit zwei Countertenören, die allerdings etwas angestrengt klingen - die Leichtigkeit eines Valer Sabadus oder Philippe Jaroussky hätte zur Leichtigkeit der Musik besser gepasst. Die Textverständlichkeit leidet dadurch, aber die Liedtexte sind (nur in deutscher Originalsprache) im schönen Booklet (Text in D/E) vollständig wiedergegeben, das noch zusätzliche Informationen liefert. (Das Label ermöglicht auch den Download von seiner Web-Seite.)