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12 reviews

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Der letzte Walzer Der letzte Walzer (CD)
2 of 5 stars
Booklet:
4 of 5
Overall impression:
2 of 5
Sound:
1 of 5
Artistic quality:
5 of 5
Repertoire value:
5 of 5

Schöne Aufnahme - miserabele Klangqualität

Eine hervorragende Operette von Oscar Straus in einer exzellenten Besetzung unter dem Experten Franz Marszalek.
Dennoch kann ich diese Aufnahme nicht empfehlen, weil die Klangqualität (vor allem der zweiten CD) furchtbar ist. Bei Cantus Classics ist das viel besser gelungen.
Vienna Philharmonic - The Exklusive Subscription Concert Series 4 Vienna Philharmonic - The Exklusive Subscription Concert Series 4 (BR)
3 of 5 stars
Picture:
4 of 5
Booklet:
2 of 5
Overall impression:
3 of 5
Sound:
4 of 5
Artistic quality:
4 of 5
Repertoire value:
3 of 5

Mahlers 7. Sinfonie

Andris Nelsons dirigiert die Wiener Philharmoniker im Januar 2023. Es gab die „7. Sinfonie“ von Gustav Mahler. Ein Werk, welches früher einmal nur in Zyklen aufgeführt wurde und nicht so wirklich geliebt wurde. Doch die Zeit hat sich verändert. In Berlin hat Rattle und auch in jüngster Zeit Petrenko das Werk zu der Saisoneröffnung auf das Programm gesetzt.
Hier also die Wiener Philharmoniker.
Zu allererst, die Wiener Philharmoniker sind durchsetzt mit Gästen. Zum Teil sind auch Bühnenmusiker*innen der Wiener Staatsoper zu finden. Das führt dann dazu, dass im Orchester mehr Frauen zu finden sind, als im Neujahrskonzert oder in den Sommernachtskonzerten.
Dann eine kleine Sache. Die Aufführung rechtfertigt nicht den Preis von 30€. Andris Nelsons dirigiert das Werk eher brav und in langsamen bzw. zerdehnten Tempi. Auch wenn er die Lautstärke oftmals auskostet, fehlt doch noch ein wenig der doppelte Boden, der mit etwas mehr Tempo auch greifbarer geworden wäre. Das Herdengeläut (Kuhglocken) ist groß besetzt und sie tönen extremer als in manch anderer Aufführung. Die Holzbläser zeigen sich von ihrer besten Seite. Das Blech auch, bis am Anfang des fünften Satzes, da sind die Trompeten ein wenig asynchron. Man fragt sich, ob man die Tonspur nicht korrigieren konnte. Normalerweise werden doch mehrere Vorstellungen (plus Generalprobe) aufgezeichnet. Dafür, dass das Konzert drei Jahre nicht veröffentlicht worden ist, ist das ein wenig ärgerlich. Das Tenorhornsolo im ersten Satz gelingt einwandfrei. Im vierten Satz sind die Harfen, die Gitarre und die Mandoline besonders in Szene gesetzt und man hört die Absicht Mahlers. Der letzte Satz ist für die Schlagwerker, da sie ihre Fähigkeiten dort besonders zeigen können und da bleiben keine Wünsche offen. Nelsons gemütliche Art des Musizieren war auch im Sommernachtskonzert 2022 zu hören und sehen, 2024 im Sommernachtskonzert jedoch nicht. Dort zeigte sich Nelsons von seiner schnelleren Seite, die wie gesagt, auch der Mahler Sinfonie zu Gute gekommen wäre. Dass die hohen Stimmführer des Blechs der Wiener Philharmoniker verdoppelt werden, ist hinlänglich bekannt. Es ist bei den Hörnern auch anderswo zu finden. Jüngst las man von einem jungen Dirigenten, der an das Klangideal der vergangenen Zeit anknüpfen will, sprich mit vierfachen Holz auch schon bei Beethoven arbeitet. Karajan hat Mahler nicht oft dirigiert. Mahler zu verdoppelten macht auch wenig Sinn, da das Orchester sowieso schon riesig besetzt ist und würde im Goldenen Musiksaal in Wien nicht funktionieren. In dieser Aufnahme kommt die Bühne an ihre platzbedingten Grenzen und im Saal selbst wird es ohrenbetäubend laut gewesen sein. Es gibt bessere Aufnahmen der „7. Sinfonie“ von Mahler. Trotzdem: Es sind die Wiener Philharmoniker und die musikalische Güte ist sehr sehr hoch.
Anne-Sophie Mutter - ASM Forte Forward "East meets West" Anne-Sophie Mutter - ASM Forte Forward "East meets West" (CD)
5 of 5 stars
Booklet:
5 of 5
Overall impression:
5 of 5
Sound:
5 of 5
Artistic quality:
5 of 5
Repertoire value:
5 of 5

Willkommen in der Moderne, Anna Sophie Mutter

Die Einfach CD ist klanglich "WOW", wie sich ein Mit-Renzensent ebenfalls ausgedrückt hat. Dynamik ist gut (einige der üblich Verdächtigen Pressungen sind hier über), aber bei Räumlichkeit, Klangfarben, Direktheit
ist das Ganze richtig, richtig gut. Aber nicht nur der Klang ist wow, auch die Ausstattung und Gestaltung zeigt, dass auch "normale" Produkte Höchstleistungen bieten können. Nun zur Musik: Hier ist ein Doppel "WOW" fällig. Bombastisch, großartig, aber auf jeden Fall außergewöhnlich. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass Frau Mutter mit ihrem warmen Ton die Moderne bewältigen würde. Tut sie aber. Und wie. Nun favorisiere ich 3 Geigerinnen der heutigen Zeit: Frau Mutter, Frau Hilary Hahn und Frau Duenas in der "spielenden Mitte". Aber hier hat Anne Sophie Mutter bewiesen, das man auch mit einem warmen, eleganten Anstrich die Moderne bewältigen kann.
Für jeden der die Moderne mag, unbedingt zu Empfehlen. Für alle Anderen gilt: Vorher Reinhören.

Sämtliche Klavierkonzerte (H18 Nr.1-6,8,10,11) Sämtliche Klavierkonzerte (H18 Nr.1-6,8,10,11) (CD)
3 of 5 stars
Booklet:
4 of 5
Overall impression:
3 of 5
Sound:
5 of 5
Artistic quality:
2 of 5
Repertoire value:
3 of 5

Viel Artistik, wenig Musikalität

Kirschnereit brilliert mit seiner Virtuosität, nur tut dies den Haydn-Konzerten nicht gut. Oft in horrendem Tempo durcheilt der Solist die Partituren, als wollte er hauptsächlich seine Tastenfertigkeit beweisen. Dass er durchaus auch anders kann, zeigt er gelegentlich in den langsamen Sätzen. Das Hörvergnügen hält sich daher in Grenzen.
Symphonien Nr.2 & 8 Symphonien Nr.2 & 8 (SACD)
5 of 5 stars
Booklet:
5 of 5
Overall impression:
4 of 5
Sound:
5 of 5
Artistic quality:
5 of 5
Repertoire value:
4 of 5

Melbourne toppt Europa

Im Ernst jetzt
Es gibt unzählige viele 8 er Dvorak ..
Meine 1. Aufnahme war Maazel mit VPO wirklich toll ....seither unzählige davon
Mein Favorit is tatsächlich kein Tscheche sondern in der 8. Jaime Martin in Melbourne noch dazu mit der Kombination 2 .okay der 3. Satz in der 8. Mag vllt zu wenig schwelgerisch sein ...don't mind es klingt toll....
Down under gelingt es zunehmend European Sound zu toppen ...
My favorite 8 is Dohnanyi Cleveland
My favorite 2 maybe ...didn't care about it .
Thus Bravo
Melbourne and Jaime Martin
Concerto for Jazz Drummer & Symphony Orchestra (UHQ-CD) Concerto for Jazz Drummer & Symphony Orchestra (UHQ-CD) (CD)
5 of 5 stars
Booklet:
5 of 5
Overall impression:
5 of 5
Sound:
5 of 5
Artistic quality:
5 of 5
Repertoire value:
5 of 5

Atemberaubende Aufnahme

Ohne viel Firlefanz und ich behaupte mal Ich verstehe viel von Aufnahmen mit Adagio hier im staccato zu prominent und Streicher zu basslastig oder Bläser tief intoniert und so alles ...
DIESES REMASTER DER ORIGINALAUFNAHME , DIE EHEDEM SCHON HERRAUSRAGT IST ATEMBERAUBEND NATÜRLICH NUR MIT DER ENTSPRECHENDEN STEREOANLAGE .
GÄNSEHAUT , ATEMBERAUBEND...PURER AUDIOPHILER GENUSS
1 AUFNAHME FÜR DIE EINSAME INSEL .
UNTER MEINEN TOP 20 IN DER TAT .....
La conversione di Maddalena (Oratorium) La conversione di Maddalena (Oratorium) (CD)
5 of 5 stars
Booklet:
5 of 5
Overall impression:
5 of 5
Sound:
5 of 5
Artistic quality:
5 of 5
Repertoire value:
5 of 5

Zu Unrecht fast vergessener Komponist

La Venexiana und Solistinnen musizieren auf bekannt hohem Niveau und vermitteln ein Gefühl für die Musik und Stimmungslage des frühen 18. Jh.
Die zwei CDs kommen in schönem Digipack mit informativem Booklet (e/f/d), das auch den Text (it/e) bringt.
The Danish National Symphony Orchestra presents: John Williams - A Tribute The Danish National Symphony Orchestra presents: John Williams - A Tribute (BR)
4 of 5 stars
Picture:
5 of 5
Booklet:
1 of 5
Overall impression:
4 of 5
Sound:
5 of 5
Artistic quality:
5 of 5
Repertoire value:
4 of 5

A Tribute to John Williams

Das Danish National Symphony Orchestra spielt einen ganzen Abend Musik von John Williams. Antony Hermus dirigiert den Abend in Kopenhagen. Zum Konzert gibt es nur gute Dinge zu sagen. Zu Gestaltung des Booklets gibts allerdings ein Schwachpunkt zu nennen. Dieses ist sehr schlicht, das macht aber auch was her.
Es startet mit den Klassikern von John Williams. Das „Flying Theme“, „The Flight to Neverland“ und das „Jurassic Park Theme“. Das Hornsolo im letzten, ist schwer und wird gekonnt gespielt. Die Holzbläser spielen auf sehr hohen Niveau, das Schlagwerk ist punktgenau. So intensiv hat man die Beckenschläge in der Musik aus „E.T.“ selten gehört. Es folgt eine Komposition aus „Harry Potter“. John Williams hat „Nimbus 2000“ mit den Berliner Philharmonikern eingespielt. Die Berliner Philharmoniker haben noch genauere Holzbläser und spielen das Werk nochmals besser, auch wenn das Danish National Symphony Orchestra dicht folgt. Es gibt eine kleine Rarität. Das „Thema“ zu „Geboren am 4.Juli“. John Williams hat das Werk interessant besetzt. Es gibt keine Holzbläser, keine Posaunen, keine Tasten, ein sehr dezentes Schlagwerk, Streicher und eine Solotrompete. Für den Trompeter kein leichtes Solo. Ein weiteres Solo folgt und zwar eins, welches immer unter die Haut geht. Musik aus „Schindlers Liste“. Ursprünglich für Itzhak Perlman komponiert, spielt das Solo hier Anna Agafia Egholm. Eine Geigerin aus Kopenhagen, die den berührenden Ton trifft und sich beim Spielen dezent verhält. Es ist wahrlich kein „Showpiece“ und hat die Intensität eines langsamen Satzes der großen Violinkonzerte der Musikliteratur. Danach fehlt ein Werk aus „A.I.“ und dann kam die Pause am Abend. Deshalb ist das Orchester auf einmal wieder vollständig, denn es folgt das „Hai-Thema“ aus dem „weißen Hai“. Für die Tuba, aber auch für alle anderen Musiker*innen ist das keine leichte Musik. Wahrlich sind Arnold Schönbergs oder Jonathan Doves Werke deutlich anspruchsvoller zu spielen, aber die Filmmusik von John Williams ist auch nicht leicht zu spielen. Ein großer Kontrast bildet da der erste Satz aus John Williams „Harfenkonzert“. Die Harfe ist nicht das typische Soloinstrument, auch wenn es Beiträge von Mozart, Händel, Debussy, Ginastera und anderen gibt. John Williams hat ein zartes, inniges Werk geschrieben, welches durch ein Bibelzitat inspiriert worden ist. Der Harfenist des Danish National Symphony Orchestra, Zachary Hatcher, spielt das Solo mit sehr viel Liebe zum Detail. Das Werk ist für Filmmusik-Fans eher weniger etwas, da es für den Konzertsaal komponiert worden ist und John Williams da zeigt, dass er ein moderner Komponist ist, der atonal komponieren kann und der untypische Spielanweisungen geben kann. Zwei Soloinstrumente betreten die Bühnen. Zum einen die Soloklarinette des Orchesters: Johnny Teyssier und der Akkordeonist Bjarke Mogensen. Zusammen spielen sie Musik aus dem Film „The Terminal“. „Viktor‘s Tale“ ist eine Komposition, die Klezmer Anklänge hat und virtuos dargeboten wird. Die solistischen Beiträge sind enorm in diesem Konzert und zeigen jetzt den Solocellisten des Orchesters, der die Musik zu „Sieben Jahre in Tibet“ intoniert. Auch Per Salo am Klavier zeigt sein ganzes Können. Henrik Dam Thomsen erinnert mit seiner Spielart an Yo-Yo Ma. Auch das Schlagwerk ist hier gefordert. Eine unterschätzte Musik ist die aus: „Far and away“. Die Musik hat irische Einflüsse und ist ironisch komponiert. Auch da wieder hat ein Orchestermitglied ein Solo, Russell Itani, der Piccoloflötist des Orchesters sowie die Soloflötistin des Orchesters. Ein weiteres seiner Konzertarbeiten erklingt. „Song for Wolrd Peace“. Die Uraufführung wurde von Seiji Ozawa geleitet und fand in Japan statt.
Die letzten beide Werke des Abends sind wieder Klassiker von John Williams. Der berühmte „Raiders Marsch“ und das „Star Wars Theme“. Beide Werke erklingen noch sicherer intoniert als die ersten Aufnahmen des DSNO. Der „Imperial Marsch“ fehlt diesmal, der aber sonst sehr oft erklingt. Warum es allerdings die Musik aus „A.I.“ nicht auf die Blu-Ray geschafft hat, kann nur gemutmaßt werden. John Williams hat so viel Musik komponiert und es gibt da noch einiges zu entdecken. Das Danish National Symphony Orchestra hat den Reigen schonmal erweitert.
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