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14 Rezensionen

Orgelwerke Vol.2 "Silberglanz" Orgelwerke Vol.2 "Silberglanz" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Jetters Schmidt als neuer Maßstab

Wer sich ernsthaft mit der Orgelmusik von Franz Schmidt beschäftigt, weiß: Hier handelt es sich nicht um Nebenwerke eines Sinfonikers, sondern um regelrechte Monumente spätromantischer Klangarchitektur. Diese Musik verlangt nach einem Interpreten, der nicht nur technische Souveränität, sondern geistige Durchdringung, klangliche Fantasie und architektonisches Denken besitzt. Genau das findet sie in den Einspielungen von Andreas Jetter.

Was Jetter hier vorlegt, ist weit mehr als eine bloße Dokumentation des Notentextes. Es ist eine leidenschaftliche, zugleich hochreflektierte Ehrenrettung eines zu Unrecht marginalisierten Repertoires. Schmidts Orgelwerke – ob die gewaltige cis-Moll-Chaconne, die großdimensionierten Präludien und Fugen oder die funkelnde Toccata in C-Dur – erscheinen unter Jetters Händen nicht als akademische Konstruktionen, sondern als lebendige, atmende Kathedralen aus Klang.

Von zentraler Bedeutung ist dabei die Wahl der Behmann-Orgel von St. Martin in Dornbirn. Dieses Instrument mit seinem warmen, symphonischen Fundament und seinen leuchtenden Farben scheint wie geschaffen für Schmidts spätromantische Tonsprache. Jetter versteht es meisterhaft, diese Farben nicht plakativ, sondern organisch einzusetzen. Registrierungen wachsen aus der musikalischen Logik heraus, Steigerungen entwickeln sich mit zwingender Konsequenz, Kulminationen besitzen Wucht – ohne je ins Grobe oder Theatralische zu kippen.

Was besonders beeindruckt, ist die Balance zwischen struktureller Klarheit und emotionaler Intensität. Jetter verliert sich nie im bloßen Klangrausch; selbst in den dichtesten kontrapunktischen Passagen bleibt jede Stimme nachvollziehbar. Gleichzeitig scheut er nicht die große Geste, wenn die Musik sie verlangt. Diese Verbindung aus analytischer Präzision und romantischer Glut macht seine Interpretation so zwingend.

Man spürt in jeder Phrase, dass hier ein Musiker am Werk ist, der an diese Musik glaubt. Nicht als museales Repertoire, sondern als gegenwärtige, relevante Kunst. Gerade dadurch gewinnen die Aufnahmen eine missionarische Kraft: Sie überzeugen nicht nur Kenner, sondern öffnen auch Neugierigen den Zugang zu einem Kosmos, der bislang zu selten betreten wurde.

Diese Einspielungen sind deshalb nicht nur empfehlenswert – sie sind notwendig. Wer wissen will, welches expressive, geistige und klangliche Potential in Schmidts Orgelwerk steckt, kommt an Andreas Jetter nicht vorbei. Hier entsteht Maßstab. Hier wird Repertoiregeschichte geschrieben.
Stefan Obermaier - Mozart re:loaded Stefan Obermaier - Mozart re:loaded (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Requiem des 21jhd

Ein Album,ein Meisterwerk,Stefan
Obermeier trifft den Puls der Zeit mit dieser elektronischen Interpretation Mozarts Musikgeschichte aus dem Gartenhaus
Dies tanzbaren Gustostückerl ergreifen die Tiefen meiner Seele und sprechen eine Neue Sprache der Liebe zur Musik
Ich bin begeistert vom Anfang bis zum Ende

Nocturnes Nr.1-21 Nocturnes Nr.1-21 (CD)
5 von 5 Sterne
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5

Melancholie

Ein ruhiger elegischer Chopin. Feinfühlig und stimmungsvoll
interpretiert.
Orgelwerke Vol.3 "Halleluja" Orgelwerke Vol.3 "Halleluja" (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Franz Schmidt – Orgelwerke Vol. 3 „Halleluja“ | Andreas Jetter

Andreas Jetter erweist sich einmal mehr als profunder Schmidt-Kenner und tiefgründiger Interpret; die Wahl der historisch-romantischen Behmann-Orgel der Stadtpfarrkirche St. Martin in Dornbirn/Österreich ist ein absoluter Glücksgriff. Besonders das „Halleluja-Präludium“ (Präludium und Fuge D-Dur) entfaltet unter Jetters Händen ein farbenprächtiges, rauschendes Feuerwerk und zählt zweifellos zu den berühmtesten Orgelwerken überhaupt.

Ambiente Audio liefert eine klanglich makellose Aufnahme; das Booklet ist informativ und ansprechend gestaltet. Vol. 3 hinterlässt keine Wünsche – außer der Hoffnung auf ein baldiges Vol. 4. Ein gehaltvoller, fundierter Beitrag zur Diskografie von Franz Schmidts Orgelwerken.
Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Die Goldberg-Variationen

Die Goldberg‑Variationen BWV 988 für Orgel (CD) von Johann Sebastian Bach‎ ist einfach fantastisch, berührend und unglaublich inspirierend – und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich dieses Werk beeindruckt hat. ?

Von der ersten Aria an spürt man, wie tief diese Musik geht: jede Variation ist ein neues kleines Universum voller Gefühl, Fantasie und musikalischer Tiefe. Obwohl die Goldberg-Variationen ursprünglich als Tastenmusik (harpsichord/Keyboard) komponiert wurden, entfaltet die Orgelfassung hier auf wunderbare Weise eine warm-reichhaltige Klangfarbe, die berührt, beruhigt und zugleich die Sinne schärft. 

Was diese Aufnahme für mich besonders macht, ist das Gefühl von Ruhe und innerer Klarheit, das sie schenkt – perfekt, um sich einfach mal treiben zu lassen und den Alltag hinter sich zu lassen. Die Musik spricht sowohl den Kopf als auch die Seele an: technisch brillant, doch zugleich zart und einfühlsam. ?

Kurz gesagt:
✨ Eine CD, die mich tief bewegt hat.
✨ Ein echtes Geschenk an die Ohren und an das Herz.
✨ Ideal für lange, entspannte Abende oder einfach zum Genießen.

Ganz großartig – ich kann sie dir von ganzem Herzen empfehlen! ❤️
Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel Goldberg-Variationen BWV 988 für Orgel (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Sehr gelungene Aufnahme

Ich finde es eine sehr gute Idee, dieses Werk auf Orgel zu spielen. Absolut gelungene Transkription der Goldberg Variationen auf einer Barockorgel. Die Mikrofonierung ist ebenfalls spannend, da die Registrierung sehr gut abgemischt sind und einen warmen, vollen Klang zulassen. Kann ich empfehlen, so eine CD hatte ich bisher noch nicht.
Rudolf Kempe dirigiert Richard Strauss (180g) Rudolf Kempe dirigiert Richard Strauss (180g) (LP)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Pressqualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Fantastisch !

Man braucht nicht viel dazu zu schreiben! Hören und die Gänsehaut ist garantiert. Überragende Klangqualität im Doppelpack auf 180gr. Vinyl zum absoluten Kampfpreis. Mehr geht nicht!
Antal Dorati - The Complete Haydn Decca Recordings Antal Dorati - The Complete Haydn Decca Recordings (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

So gut klangen die Dorati-Aufnahmen noch nie

Immer noch die beste Gesamtaufnahme der Haydn-Sinfonien. Das neue Remastering ist sehr gelungen (klarer / kein Rauschen mehr bei den Mittleren Sinfonien).
Leider kein deutsches Booklet.
Die Verpackung ist sehr schön mit den Original-Covern, aber die CDs kann man sehr schlecht entnehmen. Der Karton ist so eng geschnitten, dass man fast eine Zange braucht um die Scheiben heraus zu bekommen.
3 Kommentare

Eben nicht "complete"!

Allerdings fehlt der Hinweis - des Herstellers, des Händlers -, dass es sich keineswegs um den kompletten Dorati handelt: Es fehlen seine ebenso bahnbrechenden Haydn-Opernaufnahmen u.a. mit Jessye Noman, Arleen Auger, Luigi Alva, Barbara Hendricks u.a.! Als Sammlung von immerhin 8 Eszterhaza-Opern auf 20 Remaster-CDs erschienen 2009 auf DECCA ...

Schon 'complete DECCA'

Die Opern sind bei Philips erschienen & damit KEINE DECCA-Aufnahmen (wie auch die frühen Mercury-Aufnahmen). Die Angabe 'complete DECCA' ist also absolut korrekt.

Verbesserte Tonqualität: ja - noch Referenz? Nein

Ich habe mir eine Reihe der parallel zu der neuen CD-Ausgabe bei einigen Download-Portalen erschienenen hochauflösenden Musikdateien (PCM 24bit/192kHz) gekauft und komme ebenfalls zu dem Schluss, dass die Tonqualität durch das Remastering verbessert wurde, allerdings für meinen Eindruck in gewissen Grenzen. Trotz des hochauflösenden Formats vermisse ich - beispielsweise im Vergleich zu ähnlichen neuen Remasterings aus den Emil Berliner Studios für Aufnahmen der DG - etwas Tiefenstaffelung und wirkliche Räumlichkeit. Die Haydn-Aufnahmen klingen auch nach dem Remastering eindeutig alt. - Und hier komme ich dann zu meiner Einschätzung, dass Dorati aus meiner Sicht nicht mehr Referenz der Haydn-GA ist. Vor allem spieltechnisch und interpretatorisch hat sich im Laufe der Jahrzehnte doch einiges getan. Die neueste GA aus dem Hänssler-Verlag (Fey/Klumpp) zeigt das sehr deutlich. Vor allem die Menuettsätze fallen bei Dorati durchweg als viel zu langsam und behäbig aus. Das hatte selbst Karajan etwas flotter hinbekommen! - Aus heutiger Sicht wirkt die Dorati-GA ein wenig so wie die einige Jahre früher entstandene GA der Mozart-Sinfonien unter Karl Böhm (Berliner Philharmoniker). Auch Böhms Mozart würde nich ganz gewiss nicht mehr als Referenz bezeichnen. - Als vielleicht klanglich-aufnahmetechnisch überzeugendste (zu 32/33 abgeschlossen) GA der Gegenwart würde ich die Aufnahmen des Japan Century Symphony Orchestras unter der Leitung von Norichika Iimori ansehen (erschienen beim jap. Label Exton). Wer eine dieser neuen (SACD-)Aufnahmen Iimoris mit den alten Dorati-Aufnahmen vergleicht, wird - da bin ich sicher - zu einem eindeutigen Ergebnis gelangen.
1 bis 10 von 14 Rezensionen