Rezensionsübersicht

15 Rezensionen
Ordres Pour Clavecin Nr.2,4,9,11 Ordres Pour Clavecin Nr.2,4,9,11 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

empfehlendeswerte Einspielung

Eine gelungene, die Noten zu klingenden Melodien formende Einspielung auf einem Cembalo mit weichem, raumfüllendem Klang.
Sonaten & Partiten für Violine BWV 1001-1006 Sonaten & Partiten für Violine BWV 1001-1006 (CD)
3 von 5 Sterne
Booklet:
2 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5
Klang:
3 von 5
Künstlerische Qualität:
3 von 5
Repertoirewert:
1 von 5

Behäbiger Bach

Weil sich die begeisterten Rezensionen zu dieser neuen Aufnahme mehren: Ich kann das nicht nachvollziehen. Für mich ist das nicht mehr als ein solide gespielter Bach, der insgesamt einen etwas behäbigen Eindruck macht. Wo ist bei Capucon eine musikalische Idee zu hören, die irgendeine neue Sicht auf diese grandiosen Werke vermittelt? Zudem ist das geigerisch nicht wirklich souverän: Schnellen Akkordfolgen fehlt einfach die Klarheit, und selbst die 16tel-Passagen des Presto der Sonate Nr. 1 "hudeln" (ab 0:20 min.). Zum Vergleich höre man das bei Christian Tetzlaff.
Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker (Konzertmitschnitt auf Blu-ray) Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker (Konzertmitschnitt auf Blu-ray) (BR)
5 von 5 Sterne
Bild:
4 von 5
Booklet:
4 von 5
Extras:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

Neujahrskonzert 2026

Yannick Nézet-Séguin dirigierte das Neujahrskonzert zum ersten Mal. Ob Nézet-Seguin nochmal ein Neujahrskonzert dirigiert oder wie Herbert von Karajan, Seiji Ozawa, Gustavo Dudamel und Andris Nelsons nur einmal am Pult steht, bleibt abzuwarten. Karajan hätte das Konzert wohl öfter dirigiert, wenn er nicht schon so krank gewesen wäre. Bei den anderen drei mag es künstlerische Gründe gegeben haben. Nézet-Seguin dirigierte als erstes die „Ouvertüre“ zu „Indigo und die 40 Räuber“. Die Operette ist nahezu in Vergessenheit geraten, auch wenn es im Strauss-Jahr 2025 einige Reaktivierungen gab. Ein Werk, welches Strauss für den Konzertsaal reaktiviert hat, ist der Walzer „Tausend und eine Nacht“. Die „Ouvertüre“ wertet durch ein umfangreiches Schlagwerk auf. Es folgen drei Novitäten beim Neujahrskonzert. Zuerst ein Walzer von Carl Michael Ziehrer. Ziehrer hat nicht nur den Walzer „Wiener Bürger“ komponiert, sondern so viel mehr, welches es zu entdecken gibt. Nézet-Séguin und die Wiener Philharmoniker setzten die „Donausagen“ aufs Programm. Ein interessanter Walzer mit einer Menge Effektinstrumente. Dieser Walzer darf gerne öfter erklingen. Joseph Lanner folgte mit dem „Malapou-Galopp“. Die Wiener Philharmoniker haben ihren ersten Gesangauftritt. Die Mimik sagt, dass sie Spaß dabei haben. Mit einer Spieldauer von ca. 1 Minute und 15 Sekunden ein sehr kurzes Stück, aber durchaus effektvoll.
Eduard Strauss steuerte die dritte Novität bei. Die Schnellpolka „Brausteufelchen“. Ob man die Polka nochmal hören will? Ja, denn auch sie ist kurz und vor allem lebensbejahend. Die „Fledermaus Quadrille“ von Johann Strauss folgt. Die Quadrille ist eine sichere Bank und mit ein bisschen Gespür für die Operette, kann dieses Werk nur gelingen. Nézet-Séguin weiß um die Operette und die Quadrille war das erste Glanzlicht des Programms. Als letztes Werk des ersten Teils ist „Der Carneval in Paris“ programmiert. Man erinnert sich gerne an das Georges Prêtre Konzert von 2010. Obwohl Nézet-Séguin Frankokanadier ist, sprühte Prêtre mehr französischen Charme aus. Mag auch daran liegen, dass Prêtre 85 Jahre alt war.
Der zweite Teil wurde eröffnet mit der „Ouvertüre“ zur Operette „Die schöne Galathée“. Die „Ouvertüre“ zündet immer und auch unter Nézet-Séguin gelang sie sehr gut. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Wiener Neujahrskonzerte stand eine Komponistin auf dem Programm. Es gab eine Polka Mazur von Josephine Weinlich. Wolfgang Dörner hat das Arrangement angefertigt. Hier ist Dörners Arrangement noch passend. Beim „Rainbow Waltz“ von Florence Price ist das schon anders. Zu lesen war, dass Dörner den Walzer in Richard Strauss Manier orchestriert hat. Dem ist nicht so, denn die Tänze von Richard Strauss sind fast alle mit drei- bzw. vierfachen Holz besetzt und auch das Schlagwerk ist bis zu 9 Spieler*innen erweitert. Auch Tasten kommen gelegentlich vor. Aber es stimmt, Dörner orchestriert den Walzer ziemlich dick und in Wiener Manier. Wahrscheinlich hätte Price den Walzer, wenn sie ihn selbst orchestriert hätte, anders in Szene gesetzt. Ihre Sinfonien spielen mit der Instrumentierung und gerade das Schlagwerk ist bei ihr stark erweitert mit Effektinstrumenten. Obwohl Florence Price eine hervorragende Komponistin war und ihre Werke vor Lebendigkeit strotzen, aber auch mit doppelten Boden versehen sind, ist es schade, dass Dörner leider nicht die Tonsprache Price‘s trifft und somit das Werk als „schwächstes Werk“ des Programms gelten kann. Yannick Nézet-Séguin und den Wiener Philharmonikern ist es zu verdanken, dass das Werk überhaupt aufgeführt wird. Der dritte Strauss-Bruder, Josef Strauss, kommt zum Zuge. Ein Walzer mit den Titel „Frauenwürde“. Mit seinen sinfonischen Walzer wie „Delirien“ oder „Sphärenklänge“ ist der Walzer nicht wirklich zu vergleichen, es fehlt ein wenig der doppelte Boden. Er wirkt leichter, als wäre es ein Walzer von Johann. Die „Diplomaten Polka“ von Johann Strauss folgt. Im Fernsehen war eine Balletteinlage zu sehen, die es auch auf die Blu-Ray geschafft hat, jedoch im Extra. Im Konzert sieht man die Wiener Philharmoniker. Nach dem Walzer von Price wird es Dänisch. Der „Kopenhagener-Eisenbahn-Dampf-Galopp“ steht auf dem Programm. Wie auch schon unter Mariss Jansons ist das Stück eine Zugnummer. Die Philharmoniker spielen das Werk sicher und mit Spielfreude. Der vielleicht schönste Walzer von Johann Strauss erklingt. „Rosen aus dem Süden“. Leider trifft Nézet-Séguin einige Entscheidungen im Tempo, die fragwürdig sind, besonders die Einleitung. Die Schönheit der einzelnen Walzer kostet er nicht vollständig aus. Es gibt nur wenige Aufnahmen des Walzers, die Bilderbuch-mäßig sind, diese gehört leider nicht dazu. Das Ballett im Extra ist ganz nett. Ebenso der Pausenfilm, besonders „Introduktion & Allegro“ von Maurice Ravel. Der „Ägyptischer Marsch“ gelingt besser. Der Pianissimo Schluss äußerst homogen. Selten so gehört. Als letzter Programmpunkt folgt Josef Strauss‘ „Friedenspalmen“. 2014 in Sarajevo unter Franz Welser-Möst gespielt, in Wien unter Daniel Barenboim. Lange ist es her, die Botschaft jedoch wichtiger denn je.
Die erste Zugabe ist ebenfalls eine Novität. Von Philipp Fahrbach Junior steht die „Cirkus Polka“ auf dem Programm. Auch dort haben die Philharmoniker äußerlich Spaß und bedienen jede Menge Effektinstrumente. Auch Nézet-Séguin peitscht. Seine Neujahrsrede ist leider mehr Symbol als eine wirkliche Veränderung in der Welt. „An der schönen blauen Donau“ ist routiniert, die Donau plätschert so dahin. So erwarten das die Österreicher und alle die beim Neujahrskonzert zuschauen. Beim „Radetzky-Marsch“ hat Nézet-Séguin alles Militärische abgelegt und zog durch das Auditorium um das Publikum beim Klatschen zu unterstützen. Das war mal etwas Neues. Das Programm war nicht so revolutionär wie in der Presse geschrieben und von Zuschauenden berichtet. Auch war Nézet-Séguin nicht revolutionär. Die lockere Art hatten auch schon Dirigenten vorher, Willi Boskovsky auf jeden Fall. Was aber auf jeden Fall festgehalten werden muss, selten war das Publikum so glücklich. Selten hat das Orchester so gestrahlt. Auch die Einschaltquoten, bzw. Klickzahlen in den sozialen Netzwerken zeigen wie wichtig das Konzert noch ist und wie wichtig Musik sein kann. Musik kann Menschen egal welcher Herkunft, sexueller Orientierung, Religion zusammenbringen. Wenn das Konzert immer so eine Lebensfreude ausstrahlt, dann wird es das Konzert auch noch lange geben. Die hohe Qualität, die von einigen in Frage gestellt worden ist, war noch immer vorhanden. Auch war das keine lächerliche Show, sondern eine echte Liebe zu der Musik. Das zeigte Yannick Nézet-Séguin in jedem Moment und es war die richtige Entscheidung, dass die Philharmoniker ihn einluden. Er hat es vielleicht geschafft, dass sich mehr Menschen mit der Musik beschäftigen und sie schätzen bzw. schätzen lernen.
Nächstes Jahr wird Tugan Sokhiev das Konzert dirigieren. Ein Antipode ist er nur auf dem ersten Blick. Bei den Berliner Philharmonikern hat er 2019 das Waldbühnen Konzert dirigiert, äußerst stimmungsvoll. Auch das Silvesterkonzert 2023 der Staatskapelle Dresden hat er dirigiert. Dort dirigierte er einen sehr interessanten „Frühlingsstimmenwalzer“. Schön wäre, wenn er den auch in Wien spielen würde.
Für 2026 war das Konzert der richtige Start und man kann sich wünschen, dass Musik immer Menschen verbindet. Wenn Yannick Nézet-Séguin am Pult steht, gelingt es ihr auf jeden Fall.
Eric Lu - Chopin (Winner of the 18th International Frederyk Chopin Piano Competition 2025) Eric Lu - Chopin (Winner of the 18th International Frederyk Chopin Piano Competition 2025) (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
3 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
2 von 5

Eric Lu, Chopinpreisträger Warschau 2025

Der amerikanische Pianist Eric Lu hat es nun im zweiten Anlauf in Warschau geschafft, - nach dem 4. Platz 2015, 1.Preisträger war Seong-Jin Cho - als der mit 27Jahren bislang älteste Sieger beim berühmten, exklusiv Chopin gewidmeten Klavierwettbewerb, der nur alle 5Jahre ausgetragen wird.
Lu ist erst der zweite US-Amerikaner nach Garrick Ohlsson, dem dies gelang, allerdings ohne Sonder- bzw. Publikumspreise.
Bei einer Gastveranstaltung der Berliner Konzertdirektion Adler im Oktober '25 spielte er im Rahmen einer Preisträger-Tournee mit seinen 'fellow laureates' im Kammermusiksaal der Philharmonie und die "Deutsche Grammophon", im universellen Musikgewerbe noch immer prestigeträchtig, veröffentlicht nun einen Mitschnitt von Lu's Chopin Spiel beim finalen Wettbewerb in Warschau.
Nach eigener Aussage hat sich der Pianist lange und akribisch darauf vorbereitet, das verlangte Chopin-Programm zu erarbeiten und tadellos präsentieren zu können.
Das hört man diesem Mitschnitt auch an: da klingt wenig nach einem live-Ereignis, nach Zufall oder einer spontanen Intuition im Verlauf der Darbietung: alles perfekt einstudiert und reproduziert.
Im zentralen Satz der b-moll Sonate, dem sog. Trauermarsch, könnte man befürchten, die Sargträger schliefen vor der Beisetzung ein, soviel artikulierter Manierismus ist schlichtweg too much, selbst nach einem Vergleich mit dem höchst eigenwilligen Rachmaninov.
Man darf gar nicht an Größen wie Argerich und Pollini denken, die mit Aplomb siegten, oder den Chopin-Gottvater Rubinstein, der völlig unprätentiös und souverän-frei den Chopin-Kosmos beschritt.
Wer kennt denn noch Chopin von Arrau, Bolet, Cortot, Horowitz oder Michelangeli oder den Nicht-Sieger Pogorelich, der 1980 in einem spontanen Warschauer Konzert das Publikum begeisterte. -?
Heute schwafeln juvenil-aufgekratzte Moderatoren im pop-jargon in KulturRadios von Nord nach Süd von einer 'neuen Bedachtsamkeit aus der Stille und die Entdeckung des Leisen' und hypen den braven Lu über musikalische Grenzen hinaus ins bislang Unerhörte, nach nur diesem Mitschnitt, und ein paar 2015er Ausgrabungen. Gruselige Marktschreierei.
Wohl dem, der noch ein paar alte Platten, ein musikalisches Gedächtnis und zudem künstlerisches standing besitzt.
Eric Lu ist zweifellos ein sehr guter Pianist mit Sinn für Nuancen und feinem Ton mit sensibler Klanggestaltung, jedoch läßt mich sein eigenwillig moderat-manierierter Chopin ziemlich kalt.
Jean-Francois Borras - Souvenirs de Monte-Carlo Jean-Francois Borras - Souvenirs de Monte-Carlo (CD)
1 von 5 Sterne
Booklet:
1 von 5
Gesamteindruck:
1 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
1 von 5
Repertoirewert:
1 von 5

11 Jahre ist es her

Ruft man sich den Live-Mitschnitt von Verdis "Giovanna d'Arco" aus dem Jahr 2013 in Erinnerung (ich glaube, er erschien seinerzeit beim Label dynamics), so kann diese Solo-CD Borras' von 2024 nur enttäuschen. Sie kommt mindestens 11 Jahre zu spät. Von dem einstigen Schmelz und der unverkrampften, unforcierten Höhe ist nicht mehr viel geblieben. Man höre den Ausschnitt aus "Hoffmanns Erzählungen". Bei Offenbach muss man singen können, und Borras Leistung ist unterirdisch... Der Rest ist zum Großteil Verismo-Repertoire und Massenet. Komponisten, bei denen es nicht so drauf ankommt.
Ja, stimmt schon: In 11 Jahren tut sich viel in einem Sängerleben. Und selten geht es in die richtige Richtung. Sehr schade.
Vom Jandln zum Ernst Vom Jandln zum Ernst (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

Spiel und Sprache

Die zum 100. Geburtstag (posthum) gebastelter Zusammenschnitt aus Austro-Jazz und Lesung als de-Luxe-Beitrag für die Abteilung Lyrik&Jazz erfrischt und sättigt höchste Ansprüche sowohl nach exquisiter Musik, als auch (aktuell!) gesprochener (östereichisch dialektgefärbter) Wortkunst. Und weder (frühe) Slam-poetry noch moderner Groß-Formation-Jazz stehen hier zurück, auch wenn die (zugegeben sprachspielerischen) bekanntesten geschriebenen Gedichte nicht zu Ohren kommen.
Suite d'Armide ou Jerusalem Delivree Suite d'Armide ou Jerusalem Delivree (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Originell

Man kann das Versailler Label sowie das am gleichen Ort angesiedelte Zentrum für Barockmusik nicht genug loben für originelle Ausgrabungen wie diese. Als Ergebnis der unermüdlichen Schürf- und Forschungsarbeit wird ein Werk von Philippe II. de Bourbon, duc d’Orléans, der als Regent nach dem Tod von Ludwig XIV. die Regierungsgeschäfte für den noch unmündigen Thronfolger führte, präsentiert. Dieses Werk des musikliebenden und hochbegabten jungen Prinzen Philippe wurde sicherlich auch mit tatkräftiger Hilfe seiner Kompositions-Lehrer, u. a. Charles-Hubert Gervais und Marc-Antoine Charpentier, realisiert. Einige Unwuchten und eigentümliche harmonische Manöver gehen wohl auf Kosten mangelnder Erfahrung, deuten aber auch auf einen unbedingten Ausdruckswillen hin. Im Ganzen ist die Musik packend und abwechslungsreich und wurde, bei aller Treue zum französischen höfischen Repräsentations-Stil, mit italienischer Klangfreude und Virtuosität imprägniert. Der Prolog ist, da er eher konventionell ist, nicht nicht in diese Ersteinspielung enthalten. Dafür ist man gleich im Drama. Der harmonisch und melodisch eindrückliche Eröffnungsmonolog der Herminie, der von spannungsreichen Verzögerungen und Wendungen durchsetzt ist, ist sozusagen die Messlatte für das, was folgt. Philippe II. gelingt es hier sehr überzeugend, die sich widersprechenden Gefühle der Figur zu artikulieren: Herminie liebt mit brennender Sehnsucht den Ritter Tancrede, der sie aber zurückweist, und stürzt darüber in tiefe Trauer und Verzweiflung. Dazu gehört auch eine farbige Orchestrierung mit obligaten konzertierenden Instrumenten, in diesem Fall Flöte und Violine. Gesungen wird das sehr schön und ausdrucksvoll von Marie Lys, die den Reigen hervorragender und namhafter Stimmen eröffnet. Der Choeur de Chambre de Namur und die Cappella Mediterranea singen und musizieren unter Leonardo Garcia-Alarcon hinreißend lebendig und gestaltungsfreudig.
Klavierkonzerte Nr. 9, 19-21, 23 & 24 (180g) Klavierkonzerte Nr. 9, 19-21, 23 & 24 (180g) (LP)
1 von 5 Sterne
Booklet:
2 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
1 von 5

Gesamteindruch wird durch Schäden / Pressfehler geschmälert

Leider konnte ich noch keinen Gesamteindruch gewinnen, da die erste von 4 LP schon beschädigt ist. Auch die Ersatzlieferung, original verpackt, zeichnet sich durch eine sehr schlechte Pressqualität aus.
Klaviersonaten H16 Nr.2,24,32,46 (UHQ-CD / limited) Klaviersonaten H16 Nr.2,24,32,46 (UHQ-CD / limited) (CD)
5 von 5 Sterne
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Heiterkeit

Eine fabelhafte CD – künstlerisch, klanglich und vom Repertoirwert her!

Es sind allerdings bereits andere wunderbaren Einspielungen der Haydn’schen Klaviersonaten vorhanden, zu welchen Einspielungen man in Richtung „k.u.k.“ schauen muss. Der Österreicher Alfred Brendel, die Ungaren Jenő Jandó und András Schiff spielten mehrere schönen Haydn-CD’s ein, so wie der französische Pianist Jean-Efflam Bavouzet.

So gesehen ist diese Richter-CD kein „must-have“. Für mich allerdings (neben den anderen oben erwähnten CD’s) schon, weil ich großer Richter- und Haydn-Fan bin.
1 bis 10 von 15 Rezensionen