Thomas de Hartmann: Esther (The lost Opera) auf CD
Esther (The lost Opera)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Künstler:
- Corinne Winters, Yuriy Yurchuk, Andrew Foster-Williams, Bernard Richter, Olga Bezsmertna, Edwin Crossley-Mercer, Paul Appleby, The Grange Festival Chorus, Bournemouth Symphony Orchestra, Kirill Karabits
- Label:
- Pentatone
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12640311
- UPC/EAN:
- 8717306264242
- Erscheinungstermin:
- 24.4.2026
Das Bournemouth Symphony Orchestra und der Dirigent Kirill Karabits präsentieren zusammen mit einer hervorragenden Besetzung angeführt von Corinne Winters in der Titelrolle die Weltersteinspielung von Thomas de Hartmanns verschollener Oper „Esther“. „Esther“ wurde während der Besetzung von Paris durch die Nazis oft bei Kerzenlicht geschrieben und komponiert, als de Hartmann – ein nicht-jüdischer ukrainischer Auswanderer – die sich entfaltenden Schrecken des Holocaust erlebte. Er erkannte Parallelen zwischen diesen Ereignissen und der biblischen Geschichte von Esther, wie sie in Jean Racines Theaterstück dramatisiert wird, von dessen Text er das Libretto adaptierte. „Esther“ ist vielleicht das einzige große musikalische Werk, das der Zeit als direkte künstlerische Reaktion auf den Holocaust komponiert wurde. Dieses lange vernachlässigte Werk wieder zum Leben zu erwecken, war ein lohnendes Unterfangen, das eine umfassende Beschäftigung mit der handschriftlichen Partitur des Komponisten und die Vorbereitung einer neuen modernen Aufführungsausgabe beinhaltete. Dieser Prozess erforderte ein genaues Studium von de Hartmanns Orchestersatz und seiner stilistischen Sprache. „Esther“ ist ein unverwechselbares Werk, das eine Brücke zwischen Oper und Oratorium schlägt und dessen dramatischer Schwung durch ausgedehnte Monologe, Chorkommentare und ein triumphales Schlussensemble geprägt ist. Reich instrumentiert, spiegelt es die ganze Bandbreite von de Hartmanns künstlerischer Entwicklung wider - von seiner frühen Ausbildung in Sankt Petersburg und dem Einfluss von Nikolai Rimski-Korsakow, Anton Arenski und Sergei Tanejew bis hin zu späteren Schaffensperioden in München und Frankreich und seiner Suche nach einer zutiefst persönlichen Musiksprache. „Esther“, das größte und ehrgeizigste Spätwerk des Komponisten, ist eine Zusammenfassung seines eklektischen, polystilistischen Ansatzes und eine überzeugende Wiederentdeckung für die heutigen Interpreten und Hörer. Dieses Album gehört zu einer Thomas-de-Hartmann Reihe, die die Musik dieses Komponisten erneut bekannt machen möchte.
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