Francois-Joseph Gossec: Requiem (Missa Pro Defunctis) auf 2 CDs
Requiem (Missa Pro Defunctis)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Künstler:
- Salome Haller, Benoit Haller, Ingrid Perruche, Cyril Auvity, Alain Buet, Katalin Varkonyi, La Grande Ecurie et la Chambre du Roy, Jean-Claude Malgoire
- Label:
- K617
- Aufnahmejahr ca.:
- 2001
- UPC/EAN:
- 3383510001529
- Erscheinungstermin:
- 17.3.2004
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Rameaus Neffe
Als François-Joseph Gossec im Mai 1760 in der Kirche des Pariser Jakobiner-Klosters die Uraufführung seines Requiems dirigierte, wurde der 26 Jahre alte Komponist mit einem Schlag berühmt; die im geistigen Leben von Paris den Ton angebenden »Enzyklopädisten« um Diderot, d’Alembert und Grimm feierten ihn als größte Hoffnung der französischen Musik. Geboren am 17. Januar 1734 im belgischen Vergnies, war er mit siebzehn Jahren nach Paris gekommen. Dort konnte er durch die Fürsprache Jean-Philippe Rameaus als Konzertmeister in das renommierten Orchester des Generalsteuerpächters Jean-Joseph le Riche de la Pouplinière eintreten.
Auch nach dem Tod des Generalsteuerpächters im Jahr 1762 ging Gossecs Karriere weiterhin steil bergauf, so dass er Anfang der 1770er Jahre als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des Pariser Musiklebens dastand: Er leitete die berühmten Concerts Spirituels und gründete mit den Concerts des amateurs eine weitere wichtige Institution des Pariser Musiklebens. 1774 zu einem der Direktoren der Pariser Oper berufen, wurde 1784 auf seine Empfehlung hin die École de Chant et de Declamation gegründet, die sich später unter seiner Leitung zur École Royale und während der Revolutionsjahre zum Conservatoire de Musique wandelte. Bis 1814 gehörte er dem Institut als Kompositionslehrer an. Gossec war ein entschiedener Anhänger der Französischen Revolution, er komponierte einen großen Teil der Revolutionshymnen und Orchesterstücke, die während der zehn Jahre zwischen 1789 und 1799 entstanden sind. 1799 endete das Abenteuer der Revolution mit der Machtübernahme durch Napoleon; der nunmehr 65jährige Gossec blieb seinen Idealen treu und zog sich mehr und mehr aus dem öffentlichen Leben zurück. Doch er sollte noch das napoleonische Kaiserreich, die Restauration des bourbonischen Königtums und die Krönung von König Charles X. erleben, bevor er mit 95 Jahren 1829 starb.
Gossecs kompositorisches Schaffen der letzten dreißig Jahre seines Lebens ist schmal, als sein letztes Werk schrieb er 1813 die Dernière Messe des vivants. So bilden zwei geistliche Werke, das große Requiem und die letzte Messe, eine Klammer um das Werk eines Komponisten, dessen einfallsreiche, charmante und oft grandiose Musik wahrlich eine Wiederbelebung verdient hat.
Tracklisting
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1 Track 1
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2 Track 2
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3 Track 3
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4 Track 4
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5 Track 5
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6 Track 6
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7 Track 7
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10 Track 10
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