Dmitri Schostakowitsch: Die Hinrichtung des Stephan Rasin op.119 on CD
Die Hinrichtung des Stephan Rasin op.119
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+Oktober op. 131; 5 Fragmente op. 42
- Artists:
- Charles Robert Austin, Seattle Symphony Chorale & Orchestra, Gerard Schwarz
- Label:
- Naxos
- Year of recording ca.:
- 1996-2005
- UPC/EAN:
- 0747313281220
- Release date:
- 27.2.2006
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Die Ausführung von Stepan Razin, Schostakowitschs symphonischer Dichtung für Bariton, gemischten Chor und Orchester, ist ein absichtlich zweideutiges Werk, das auf zwei Ebenen operiert. Ihr manifester Inhalt bezieht sich, um Freuds Begriff zu verwenden, auf den Kosakenrebellen des 17. Jahrhunderts, der eine erfolglose Revolte gegen Zar Alexis I., den Vater von Peter dem Großen, anführte. Gefangen, gefoltert und schließlich 1671 enthauptet, wurde Razin 1671 posthum zum Volkshelden, zum Symbol des unterdrückten und entrechteten Individuums, das sich gegen eine verwurzelte, brutale Macht zur Wehr setzte. Als Sohn der Revolution komponierte Schostakowitsch dieses kantatenartige Werk, um das Leben von Rasin zu feiern und damit auch das Leben aller einfachen Menschen, die den großen, andauernden Kampf gegen die Unterdrückung kämpften. Gleichzeitig weist der latente Inhalt (um mit Freuds Phraseologie fortzufahren) bezeichnenderweise auf die sowjetische Unterdrückung hin, die durch Stalin und seine Gefolgsleute verkörpert wird.
Eines von Schostakowitschs letzten Orchesterwerken, das vierzehn Jahre nach Stalins Tod im März 1953 entstand, war die Tondichtung Oktober op. 131, die im Oktober 1967 uraufgeführt wurde. Die Partitur von 1967, die an den Goldenen Jahrestag dieses ikonischen Ereignisses erinnert, ist eine kurze Tondichtung, die wie mehrere andere Werke Schostakowitschs Zitate aus früheren Werken enthält, in diesem Fall das Partisanenlied aus der Partitur eines Films aus der Mitte der 1930er Jahre, Wolochajew-Tage, und eine weitere aus der Zehnten Symphonie. Ein Eröffnungsteil, Moderato, dient als Einleitung zu einem Allegro, das zu einem fieberhaften Marsch aufbaut.
Schostakowitsch komponierte seine selten gehörten Fünf Fragmente (1935) als experimentelle "Übungsläufe" für seine Vierte Symphonie. Es sind kurze aphoristische Äußerungen in einem sparsamen, an Schönberg, Berg und Webern erinnernden Stil.
Disk 1 von 1 (CD)
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1 The Execution of Stepan Razin, Op. 119
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2 October, Op. 131
-
3 5 Fragments, Op. 42: No. 1. Moderato
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4 5 Fragments, Op. 42: No. 2. Andante
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5 5 Fragments, Op. 42: No. 3. Largo
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6 5 Fragments, Op. 42: No. 4. Moderato
-
7 5 Fragments, Op. 42: No. 5. Allegretto
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