Wiliam Harold Hutt: Theorie der unausgelasteten Ressourcen, Kartoniert / Broschiert
Theorie der unausgelasteten Ressourcen
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Übersetzung:
- Andreas Tank
- Verlag:
- tredition, 01/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384782267
- Artikelnummer:
- 12596317
- Umfang:
- 200 Seiten
- Gewicht:
- 298 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 15 mm
- Erscheinungstermin:
- 12.1.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Gebunden | EUR 22,50* |
Klappentext
"Theorie der unausgelasteten Ressourcen" von William Harold Hutt (erstmals 1939 veröffentlicht, später neu aufgelegt, jetzt erstmalig in deutscher Übersetzung zur Verfügung) ist eine der frühesten und schärfsten Kritiken an John Maynard Keynes' "Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes" (1936). Hutt, ein klassischer Liberaler und Vertreter der Österreichischen Schule, widmet sich dem Konzept der "unausgelasteten" wie Arbeitslosigkeit, ungenutztes Kapital oder gehortetes Geld, die Keynes als zentrales Problem der Depression sah und durch staatliche Nachfragestimulierung bekämpfen wollte. Im Gegensatz dazu argumentiert Hutt präzise und logisch, dass untätige Ressourcen nicht zwangsläufig ineffizient oder verschwenderisch sind. Ressourcenbesitzer (z. B. Arbeiter mit hohen Lohnvorbehalten, Unternehmer mit Risikoabwägungen oder Sparer mit höheren Kassenhaltungen) halten sie bewusst zurück - eine rationale Entscheidung in einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Arbeitslosigkeit entsteht oft durch Preisverzerrungen, Gewerkschaftsstreiks, Monopole oder staatliche Eingriffe (z. B. Mindestlöhne), die den Marktpreis für Arbeit behindern. Hutt unterscheidet verschiedene Formen von Unausgelastetheit (z. B. bevorzugte Untätigkeit, teilnehmende Ungenutztheit, aggressive Ungenutztheit) und zeigt, dass "volle Beschäftigung" nicht immer wünschenswert ist, da sie Ressourcen in unproduktive Bereiche zwingen kann. Das Buch ist eine Studie in Definitionen und betont die Bedeutung klarer Begriffe in der Ökonomie. Es demontiert den Kern keynesianischer Politik (Unausgelastete Ressourcen in Bewegung bringen) und plädiert für freie Preisbildung und Koordination durch den Markt. Trotz seiner logischen Schärfe blieb es lange unterschätzt, wird heute aber in libertären und österreichischen Kreisen (z. B. Mises Institute) als klassische Widerlegung des Keynesianismus geschätzt. Es ist zeitlos relevant für Debatten über Arbeitslosigkeit und Interventionismus.
Anmerkungen:
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