Herbert Pöhnl: Grenzen verschwinden, Gebunden
Grenzen verschwinden
- Bayerische - Böhmische Begegnungen
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Morsak Verlag, 07/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783865121233
- Artikelnummer:
- 12804260
- Umfang:
- 168 Seiten
- Sonstiges:
- Bilder, Fotos, Skizzen
- Gewicht:
- 800 g
- Maße:
- 300 x 210 mm
- Stärke:
- 30 mm
- Erscheinungstermin:
- 6.7.2026
Klappentext
Herbert Pöhnl stellt sein fotografisches Projekt vor. Die Gespräche, Texte und Kurzbeschreibungen im Buch vertiefen es.
Es gibt Situationen, die Unbehagen auslösen, zum Beispiel: Grenze. Dort ist er aufgewachsen, in Furth im Wald, am deutsch-tschechischen, dem eisernen Vorhang. Der war undurchlässig, Kontakte zu den Menschen drüben waren nicht möglich.
Die Grenzöffnung 1990 ließ Pöhnl aufbrechen nach Osten, interessiert und neugierig. Für das Historische genügte ihm ein kurzer Blick. Nicht aus Desinteresse, er wollte die Gegenwart erleben, das Jetzt. Eine sehr lange journalistische und touristische Reise begann. Dazwischen entstanden Ausstellungen, Vorträge und drei Fotobände.
Seine Fotos stellen vor, zeigen Nachbarschaften, zunehmend aus der engeren Grenzregion, aber zugleich über Bayern und Böhmen, über Deutschland und Tschechien hinaus. Neben der geografischen Grenze beschäftigen ihn auch die sozio-kulturellen: Vorurteile, Klischees, andere Heimaten. Grenzüberwindungen geschehen durch Kommunikation, auch durch die fotografische. Wieder ein Exponat, ein Gespräch, ein Austausch und immer in guter Atmosphäre. Porträts brauchen Zustimmung. Mehrere 10.000 Kilometer legte er zu den vielen Grenzüberwindern zurück, andere Protagonisten suchte er nicht.
Bieten Grenzen Schutz und Ordnung oder sperren sie ein, bevormunden sie? Pöhnl will sie zwischen Tschechien und Deutschland negieren. Aber beim Versuch, Gruppen als typisch vorzustellen, standen vor ihm häufig Menschen verschiedenster Nationalitäten. Zunehmend wird dieser multinationale Aspekt deutlicher, unübersehbarer.
Den Unterstützern, Mitmachern und Förderern, darunter der Deutsch-Tschechische Zukunftsfond, gilt großer Dank, auch vielen Kommunalpolitikern für Kontakte, Gespräche und Unterlagen.
Biografie
Herbert Pöhnl begleitet seit 40 Jahren die Entwicklung des Nationalparks Bayerischer Wald, gleichermaßen als Naturfreund und heimatverbundener "Waldler". Er ist Fotograf, Redakteur des ostbayerischen Magazins "lichtung" und als Kabarettist mit Musik und dem Programm "Unser halbwilder Wald" unterwegs.Anmerkungen:
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