Hans Sachs: Der Marsch ins Verderben, Kartoniert / Broschiert
Der Marsch ins Verderben
- ...und grenzenlose Liebe
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384813077
- Artikelnummer:
- 12613379
- Umfang:
- 440 Seiten
- Gewicht:
- 485 g
- Maße:
- 190 x 125 mm
- Stärke:
- 31 mm
- Erscheinungstermin:
- 3.2.2026
Weitere Ausgaben von Der Marsch ins Verderben |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 17,99* |
Klappentext
Rudolf Haubold ist ein Kind des Erzgebirges. Seine Kinder-und Jugendzeit verbrachte er in dem kleinen Ort Rübenau, direkt an der Grenze zur Tschechoslowakei. In der ärmlichen Zeit nach dem 1. Weltkrieg war er oft auf Schmuggeltour im Nachbarland, um Lebensmittel zu erwerben. Drüben war manches reichlicher und preisgünstiger zu bekommen. Aus wirtschaftlicher Not wurde er ein glühender Anhänger des Adolf Hitler und dessen Nazipartei. Und damit begann sein verhängnisvoller Irrweg nach Polen. Er wurde SS-Offizier, Partisanenjäger und einer der Kommandanten des KZ Auschwitz. Haubold ist zum Handlanger einer Vernichtungsideologie aufgestiegen. Er war Teil des Holokaust des NS-Regimes und wie viele andere in Deutschland verblendet. Er nahm teil an den Todesmärschen, als die Vernichtungslager zur Vertuschung der Greuel evakuiert wurden. Dann aber wandelte sich seine Hitlerverehrung. Er half als Deserteur unter eigener Lebensgefahr deutschen Flüchtlingen aus Ostpreußen und dem Wartheland, zu entkommen. Beim Untergang der Wilhelm Gustlow in der Ostsee sah er dem nassen Tod ins Auge. Rudolf Haubold war ein Janus. In der eigenen Familie war er ein liebenswürdiger, sangesfreudiger Mensch. Als KZ-Kommandant und Partisanenjäger zeigte er ein hässliches Gesicht. Der Roman erzählt aber auch eine zweite Geschichte. Und die berichtet von der Liebe des Anton Grynszpan zu seiner Tschechischen Jana. Anton und seine Familie wird zu Unrecht, nur aufgrund des Namens, für Juden gehalten und verfolgt. Wird Haubold seine Schuld begleichen können?
Biografie
Hans Sachs, 5. 11. 1494 Nürnberg - 19. 1. 1576 ebd. Der Sohn eines Schneidermeisters erlernte nach dem Besuch der Lateinschule das Schuhmacherhandwerk, ging von 1511 bis 1516 auf die für Gesellen übliche Wanderschaft und ließ sich dann als Schuhmachermeister nieder. Er konnte dank seines Wohlstands nach 1550 das Handwerk aufgeben und ganz seinen literarischen Interessen leben. In einer 1567 verfassten 'Summa all meiner Gedicht' zog S. Bilanz seiner immensen Produktion von mehr als 6000 Titeln: etwa 4000 Meisterlieder (in 300 verschiedenen Tönen, darunter 13 eigenen), 128 Komödien und Tragödien, 85 Fastnachtsspiele, annähernd 2000 geistliche und weltliche Spruchgedichte (Fabeln, Historien, Schwänke, Gespräche, politische Sprüche usw.). Dazu kommen sechs Prosadialoge, darunter vier Reformationsdialoge aus dem Jahr 1524. Abgesehen von den Liedern und den Prosadialogen verwandte S. durchgehend den vierhebigen Reimpaarvers (Knittelvers). Mit seinen Meisterliedern prägte er den Nürnberger Meistersang, dem er neue Stoffe zuführte (u. a. indem er ihn in den Dienst der Reformation stellte, aber auch dadurch, dass er ihn in größerem Umfang als traditionell üblich weltlichen Themen öffnete).Anmerkungen:
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