'Doch ist das Wirkliche auch vergessen, so ist es darum nicht getilgt', Kartoniert / Broschiert
'Doch ist das Wirkliche auch vergessen, so ist es darum nicht getilgt'
- Beiträge zum Werk Siegfried Kracauers
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Jörn Ahrens, Paul Fleming, Susanne Martin, Ulrike Vedder
- Verlag:
- Springer Gabler, 10/2016
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783658132385
- Artikelnummer:
- 3461827
- Umfang:
- 400 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 16001
- Ausgabe:
- 1. Auflage 2017
- Gewicht:
- 516 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 21 mm
- Erscheinungstermin:
- 18.10.2016
Klappentext
Siegfried Kracauers Werk in seiner Breite und Originalität steht im Zentrum dieses Bandes, der in internationaler und interdisziplinärer Perspektivierung eine Vielzahl der Themen, Denkfiguren und Schreibweisen des Autors analysiert. Kaum ein Intellektueller steht wohl so konsequent und facettenreich für das 20. Jahrhundert wie Siegfried Kracauer, dessen Todestag sich am 26. November 2016 zum 50. Mal jährt. Wie nur wenige andere hat Kracauer ein Spektrum an Interessen und Disziplinen abgedeckt, das für die kulturellen und intellektuellen Konstellationen seiner Zeit paradigmatische Geltung besitzt.
Biografie (Jörn Ahrens)
Jörn Ahrens, Jg. 1967, Dr. phil., lebt als Sozialwissenschaftler in Berlin. Arbeitsschwerpunkte: moderne Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie, Theorie der Moderne, Fragen des Körpers, des Todes und der Arbeit.Biografie (Paul Fleming)
Paul Fleming, 5. 10. 1609 Hartenstein (Vogtland) - 2. 4. 1640 Hamburg. Der aus einem lutherischen Pfarrhaus stammende F. besuchte von 1622 an die Thomasschule und von 1628 bis 1633 die Universität in Leipzig, wo er sich nach der üblichen gelehrt-philologischen Ausbildung der Medizin zuwandte und sein Studium vorläufig mit dem Magistergrad abschloss (2. 5. 1633). Durch die Vermittlung von A. Olearius erhielt F. die Möglichkeit, an der holsteinischen Gesandtschaft nach Russland und Persien teilzunehmen (1633-39). Berühmt wurde das Unternehmen durch die Reisebeschreibung von Olearius, in der auch Gedichte F.s enthalten sind. Die Reise wurde durch lange Zwischenaufenthalte unterbrochen, wobei die in Reval 1636 und 1639 biographisch und dichterisch durch die Bekanntschaft mit der Familie des Kaufmanns Heinrich Niehusen besonders bedeutsam wurden. Auf der Rückreise 1639 verlobte sich F. mit Anna Niehusen, einer der drei Töchter der Familie, die anagrammatisch verschlüsselt eine wesentliche Rolle in seiner Dichtung spielen. Er reiste dann nach Leiden, wo er am 23. 2. 1640 auf Grund einer Disputation über Geschlechtskrankheiten zum Dr. med. promoviert wurde. Er starb auf der Rückreise nach Reval; von Klagen über Erkältungsbeschwerden wird berichtet. F. trat seit 1630 mit religiösen, patriotischen und erotischen Gedichten in dt. und lat. Sprache hervor. Mit der Ausnahmesituation der Reise verlor die patriotische Thematik allmählich an Bedeutung; die Reise und die Reisegesellschaft wurden selbst zum Gegenstand der Dichtung. Zugleich thematisiert er die Sehnsucht des halb-verlorenen Sohns nach seiner idealisierten Heimat und hält die Verbindung zu der/den fernen Geliebten durch eine Fülle von Gedichten aufrecht.Biografie (Ulrike Vedder)
Ulrike Vedder ist Literaturwissenschaftlerin am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Promotion zur Mediengeschichte des Liebesdiskurses. Forschungen zu literarischen Erbschaften und Testamenten, zur Geschichte des Generationenkonzepts und zur kulturellen Transformation von Dingen.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.