Arno Gruen: Der Kampf um die Demokratie, Gebunden
Der Kampf um die Demokratie
- Der Extremismus, die Gewalt und der Terror
- Verlag:
- Klett-Cotta Verlag, 02/2002
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783608942248
- Artikelnummer:
- 5522613
- Umfang:
- 190 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 02002
- Ausgabe:
- 2. Aufl. 2002
- Copyright-Jahr:
- 2002
- Gewicht:
- 232 g
- Maße:
- 178 x 118 mm
- Stärke:
- 25 mm
- Erscheinungstermin:
- 6.2.2002
Klappentext
Was empfinden Menschen, die sich nur dann lebendig fühlen, wenn sie gewalttätig sind? Wie ist es zu verstehen, daß gerade Menschen anderen gegenüber pathologisch gehorsam sind, obwohl sie von ihnen zutiefst traumatisiert oder verletzt wurden? Täter und Opfer halten die gefährlichste Symbiose aufrecht, ein ganzes Leben lang nacheinander zu suchen.
Der linke und rechte Extremismus, die Gewalt in ihren verstecktesten Formen und der offene Terror gegen andere und sich selbst: das sind die Endpunkte der Zerstörungsspirale, die sich scheinbar naturnotwendig dreht. Kann sie nicht angehalten werden?
Was ist zu tun? Arno Gruen plädiert für Kultur der inneren Autonomie, die sich nicht als Stärke inszeniert oder Überlegenheit vorgibt. Autonomie ist Übereinstimmung mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Wer derart frei ist, braucht keine Posen, spielt keine Rollen und keine öffentliche Selbstinszenierung. Die Verteidigung gegen den Terror, das Führen von Kriegen ist teurer als alle Investitionen in das Leben. Nur so lassen sich demokratische Gesellschaften retten.
Biografie
Arno Gruen, geboren 1923 in Berlin, emigrierte 1936 in die USA. Nach dem Studium der Psychologie Leitung ab 1954 die psychologische Abteilung der ersten therapeutischen Kinderklinik in Harlem. 1961 Promotion als Psychoanalytiker bei Theodor Riek. Es folgten Professuren in Neurologie und Psychologie. Seit 1958 Führung einer psychoanalytische Privatpraxis in Zürich, wo er seither lebt und praktiziert. Zahlreiche Veröffentlichungen mit Themenschwerpunkt: plötzlichen Kindstod, psychologische Ursachen für Gewalt und Fremdenhass, Voraussetzungen für Autoritätsgläubigkeit und Demokratie. Auszeichnung 2001 mit dem Geschwister-Scholl-Preis. 2010 wurde Arno Gruen mit dem Loviisa Peace Prize ausgezeichnet.Anmerkungen:
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