10 Alben, die 2018 ihren 50. Geburtstag feiern

23. März 2018

Natürlich kann man an dieser Stelle nicht alle Alben nennen, die hier nennenswert wären, eine Auswahl der wichtigsten Alben von 1968 wollen wir euch dennoch geben, denn sie feiern in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Hier sind »10 Alben, die 2018 ihren 50. Geburtstag feiern«. (alphabetisch sortiert)

The Band: Music From Big Pink Platz 10

Mit »Music From Big Pink« setzten The Band 1968 den Grundstein für ihre beeindruckende Karriere. Die Kanadier, die zeitweise als Begleitband für Bob Dylan spielten, zählen bis heute zu den einflussreichsten Rockbands aller Zeiten.

The Beatles: White AlbumPlatz 9

Das Album »The BEATLES«, das aufgrund seines Covers auch das »White Album« genannt wird, ist der neunte Longplayer der britischen Rocklegenden und das einzige Doppelalbum der Beatles. Die Platte landete sowohl in Großbritannien als auch in den USA und Deutschland auf Platz eins der Charts.

Johnny Cash: At Folsom PrisonPlatz 8

Der Name verrät: Für sein Livealbum verschlug es Johnny Cash am 13. Januar 1968 in die kalifornische Haftanstalt Folsom State Prison. Das Album »Johnny Cash At Folsom Prison« erreichte Platz eins der US-Country-Charts.

Cream: Wheels Of Fire Platz 7

Ein Studio- und Livealbum in einem ist »Wheels Of Fire« von Cream. Die dritte Platte der britischen Bluessupergroup, bestehend aus Jack Bruce, Eric Clapton und Ginger Baker, erreichte im UK Platz drei, in den USA sogar die Eins.

Creedence Clearwater Revival: Creedence Clearwater Revival Platz 6

Das selbstbetitelte Debütalbum von Creedence Clearwater Revival erschien am 28. März 1968 und brachte Hits wie »I Put a Spell On You« und »Susie Q« hervor.

Jimi Hendrix: Electric Ladyland Platz 5

Ohne Frage eins der bedeutendsten Rockalben aller Zeiten veröffentlichte die Jimi Hendrix Experience 1968 mit »Electric Ladyland«. Das Doppelalbum, das unter anderem auch das legendäre Dylan-Cover »All Along The Watchtower« enthält, war das letzte der Band.

The Rolling Stones: Beggars Banquet (DSD Remastered) Platz 4

Für ihr siebtes Album »Beggars Banquet« kehrten die Rolling Stones zurück zum Blues und Rock ihrer Anfangstage. Das Resultat waren Songs wie »Sympathy For The Devil« und Top-5-Platzierungen in den USA und Großbritannien.

Otis Redding: The Dock Of The Bay Platz 3

Otis Reddings Album »The Dock Of The Bay« inklusive der titelgebenden Single war die erste Platte, die nach dem Tod des Singer-Songwriters erschien. Im UK und den USA schaffte es das Album dennoch an die Spitze der Hitlisten.

Simon & Garfunkel: Bookends Platz 2

Genauso erfolgreich, was die Chartpositionen angeht, war Simon & Garfunkels viertes Album »Bookends«. Dazu trug unter anderem eine der erfolgreichsten Singles des Folk-Duos bei: »Mrs. Robinson«.

Van Morrison: Astral WeeksPlatz 1

»Astral Weeks« ist das zweite Soloalbum von Van Morrison, mit dem der ehemalige Them-Sänger nach der Auflösung der Band seine Solokarriere weiter vorabtrieb. Es gehört nicht zu den erfolgreichsten Van-Morrison-Alben, hat jedoch bis heute bei seinen Fans Kultstatus erlangt.

 

 

Jetzt wollen wir natürlich noch wissen, welche Alben aus 1968 zu euren Favoriten gehören und warum. Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Und wie wäre es jetzt noch mit ein paar anderen hochinteressanten Listen, zum Beispiel:

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Christoph van Kampen

Verfasst von Christoph van Kampen

Christoph van Kampen ist unser Texter und Redakteur. Neben Rock, Pop, Klassik und Jazz beschäftigt sich der Schallplattenliebhaber bevorzugt mit dem Thema Vinyl, zum Beispiel hier im Blog.

24 Antworten zu “10 Alben, die 2018 ihren 50. Geburtstag feiern”

  1. Ronald Czissowski sagt:

    Mir fehlt das legendäre Elvis NBC TV Special !

  2. Reno Gorny sagt:

    Hallo sehr verehrte Musikfreunde.
    Ich sammle seit meinem 14 Lebensjahr Schallplatten, die erste LP von den Puhdys Rock‘n‘Roll Musik, mit 54 so einige LP‘s im
    Regal und CD‘s.
    Was ich eigentlich schreiben möchte, es gibt nicht nur aus Amerika und England gute Musiker. Denke ich an die Rock Musik aus der ehemalige DDR und Zeitgleich wie wir sagten Westmusik der BRD, Udo Lindenberg, UFO und viele mehr, das wäre doch auch interessant.

  3. A.P. Tiedt sagt:

    Etwas kitschig aber hoch-melodiös:

    „The Moody Blues – In Search of the Lost Chord“ von 1968.

    M.E. durften sie wieder das Studio, welches eigentlich zur Aufnahme klassischer Musik vorbehalten war, nutzen und sind damit klanglich den Beatles weit voraus. Die Platte wirkt trotz stilistischer Vielfalt wie aus einem Guss, mehr noch als alle nachfolgenden Alben. Ja, damals war ein Moody Blues Album nur komplett, wenn JEDES Mitglied mindestens ein, zwei Songs dazubeisteuerte. Zwar ist kein zweites „Nights in White Satin“ enthalten, macht aber als Gesamtwerk wesentlich mehr Spaß als sein Vorgänger.

    Dafür ist Ray Thomas‘ Über-Lied „Legend of a Mind“ enthalten (was live immer ein großartiges Highlight war – zu hören auf „Caught live + 5“). Außerdem Mike Pinders „Best Way to Travel“. Besonders schön finde ich auch die leicht kühle Atmosphöre, die Justin Haywards „The Actor“ ausstrahlt.

  4. Holger Michalek sagt:

    Hallo MusikFans
    In-A-Gadda-Da-Vida von Iron Butterfly.

  5. Wolfgang W. sagt:

    Oh je, mal wieder die besten (!) zehn. Hier gibt es noch Material für die nächsten besten 50.
    1. Jeff Beck: Truth
    2. Blood, Sweat & Tears: Child is father to the man
    3. Eric Burdon & The Animals: The twain shall meet
    4. Paul Butterfield Blues Band: East west
    5. Byrds: Sweetheart of the rodeo
    6. Canned Heat: Boogie with Canned Heat
    7. Captain Beefheart: Safe as milk
    8. Chicken Shack: 40 blue fingers freshly packed & ready to serve
    9. Joe Cocker: With a little help from my friends
    10. Leonard Cohen: Songs from a room
    11. Colosseum: Those who are about to die salute you
    12. Miles Davis: Nefertiti
    13. Donovan: A gift from a flower to a garden
    14. Doors: Waiting for the sun
    15. Aynsley Dunbar Retaliation: Same
    16. Bloomfield, Kooper, Stills: Supersession
    17. Fairport Convention: Same
    18. Family: Music in a doll’s house
    19. Fleetwood Mac: Same
    20. Free: Tons of sobs
    21. Grateful Dead: Anthem of the sun
    22. Groundhogs: Scratching the surface
    23. Gun: Same
    24. Ill Wind: Flashes
    25. Incredible String Band: The hangman’s beautiful daughter
    26. Jethro Tull: This was
    27. Big Brother And The Holding Company: Cheap thrills
    28. Love: Forever changes
    29. H.P. Lovecraft: Same
    30. Miriam Makeba: Pata pata
    31. John Martyn: The tumbler
    32. John Mayall: Blues from Laurel Canyon
    33. Steve Miller Band: Children of the future
    34. Moody Blues: In search of the lost chord
    35. Move: Same
    36. Randy Newman: Same
    37. New York Rock ‘n’ Roll Ensemble: Same
    38. Nice: Ars longa, vita brevis
    39. Pearls Before Swine: Balaklava
    40. Pentangle: Sweet child
    41. Pink Floyd: A saucerful of secrets
    42. Pretty Things: S.F. Sorrow
    43. Quicksilver Messenger Service: Same
    44. Savoy Brown: A step further
    45. Sir Douglas Quintet: Honkey blues
    46. Small Faces: Ogdens nut gone flake
    47. Soft Machine: Same
    48. Spooky Tooth: It’s all about
    49. Steppenwolf: Born to be wild
    50. James Taylor: Same
    51. 13th Floor Elevator: Same
    52. Traffic: Same
    53. Tyrannosaurus Rex: Prophets, Seers And Sages The Angels Of The Ages
    54. United States Of America: Same
    55. Vanilla Fudge: Renaissance
    56. Velvet Underground: Same
    57. Stevie Wonder: For once in my life
    58. Frank Zappa & The Mothers Of Invention: We’re only in it for the money

  6. Stefan sagt:

    Deep Purple: Shades of Deep Purple, der Start einer Karriere, die bis heute andauert. Im gleichen Jahr: Das 2. Album The Book of Talesyn

  7. Jakob sagt:

    Ganz klar: Debütalbum Neil Young! Und natürlich „Super Session“ von Bloomfield, Kooperation und Stills.

  8. Jakob sagt:

    Kooper natürlich

  9. Pantagruel sagt:

    Wolfgang W. irrt und das gleich mehrmals. „With a little help …“ von Joe Cocker, „Tons of sobs“ von Free und die selbstbetitelte Platte von Velvet Underground erschienen erst 1969, „Forever changes“ von Love kam bereits 1967 heraus. Steppenwolf haben niemals ein Album mit dem Titel „Born to be wild“ veröffentlicht und ein titelloses Album der 13th Floor Elevators existiert nicht. Für die Erwähnung von „The United States Of America“ und „Balaklava“ gibt es freilich Bonuspunkte, dennoch ist unter solchen Umständen die Versetzung gefährdet. Wieso es Ultimate Spinach nicht in diese doch recht umfangreiche Aufzählung geschafft haben, bleibt allerdings ein Rätsel.

  10. kadees sagt:

    Can ‎– Delay

  11. kadees sagt:

    Manfred Mann:
    Mighty Garvey
    Up The Junction
    The Mighty Quinn
    What A Mann

  12. Ingo Rehfeldt sagt:

    Ich vermisse noch diese Klassiker von ´68:

    Albert King „Live Wire Blues Power“
    Taj Mahal „The Natch´ll Blues“
    Ten Years After „Undead Live“
    Love Sculpture „Blues Helping“

    Für nächstes Jahr müssen wir noch eine längere Liste machen. Da explodierte die Musikszene 1969. Was für ein Jahr!

  13. Ansgar Leuthner sagt:

    Die vorgeschlagenen 10 LPs sind schon völlig in Ordnung – denn schließlich geht es ja um wichtige, um einflußreiche Alben und nicht, wie Wolfgang das macht, um alles, was so um 1968 herum erschienen und in der persönlichen Lieblingsliste ist….Ich hätte da allerdings doch noch zwei Anmerkungen zu machen: „Truth“ von Jeff Beck wegen dem Karrierestart von Rod Stewart und „We’re only in it for the money“ von den Mothers of Invention. Das dieses Freak-out von Zappa & Co. nicht einflußreich war, wird ja wohl keiner behaupten…

  14. Günter sagt:

    Es ist wunderbar, wie sich die offensichtlich vorwiegend männliche jpc-Kundschaft, die noch richtige Platten kauft und für die 1968 eine Relevanz hat, hier austauscht. Meine Favoriten wären die Debutalben von Neil Young und Jethro Tull.

  15. Jens Niehoff sagt:

    Ein Bisschen Westcoast fehlt immer:
    Quicksilver Messenger Service
    Crown of Creation / Jefferson Airplane
    Anthem of the Sun / Grateful Dead
    Van Morrison,Beatles,Hendrix,CCR und Cream gehen voll in Ordnung!

  16. Klaus sagt:

    Was hier wirklich fehlt ist das Album LED Zeppelin 1! Dieses mischte damals die gesamte Beatscene auf!

  17. Ansgar Leuthner sagt:

    Tja, Klaus – Led Zeppelin I muß fehlen – es wurde erst im Jänner 1969 veröffentlicht….Aber mir war auch „Crown of Creation“ von den Airplane entfallen…das sollte schon noch dazu.

  18. Michael Peters-Thöne sagt:

    Ogdens Nut gone Flake – Small Faces, schon allein wegen des Covers!!

  19. traugod11 sagt:

    netter Kurzüberblick. Wird aber 1968 definitiv nicht gerecht.Zuviel Geseiere, wo ist Deep Purple`s erstes Album.Wo Frank Zappa, wo Jefferson Airplane.Wer braucht ein durchschnittliches Album von Johnny Cash oder Simon und Garfunzel.Absoluter Mist.
    Bob Dylans Album überbewertet! Besser TYA, Pink Floyd uvm. Sehr schwacher Überblick, bitte nicht bei Rolling Stone Hitparade abkupfern-diese Jungs sind sowieso nur „ABkupferer“.

  20. Carlo Fascher sagt:

    Da bleibt einem die Spucke weg. So unfassbar reich war das Jahr an bester Musik. Mein Favorit: Blues from Laurel Canyon von John Mayall. Da wurde man beim Hoeren high! Heute gibt es fast nur noch Mist.

  21. Jörg Heks sagt:

    Ja otis redding und Simon grafunkel sind für mich wie Johnny cach und viele mehr sehr schön anzuhören “ ich finde es toll das jps alles hat ‚ für mich ein spitzen Verlag

  22. Heinz Tonndorf sagt:

    Liebe Plattenfreunde,da ich seit 1964 Schallplatten sammle (archiviere) sind die vorgestellten LPs natürlich Bestandteil von 1968 und darüber hinaus auch die welche Wolfgang W. aufgelistet hat. Die Jahre 1967-1969 waren durch aus die kreativen musikalischen Wegweiser bin heute in unsere Zeit. Vergleiche von zeigen oft eine Wertschöpfung und musikalischen Rückblick von Interpreten in die 68 gern.Das ist immer wieder erfreulich und bringt neue Impulse ins Musikwesen.

  23. Henry Mühlhausen sagt:

    Obwohl es 1968 ein Flop war, gehört „Village Green Preservation Society“ von den Kinks in die Liste der zahlreichen Vorschläge. Tolle Melodien und sehr gute Texte. Aber leider fast bis heute nur ein Geheimtipp.

  24. Rolf Freiberger sagt:

    Was zeigt uns das Alles? Wieviel wahnsinnig gute Musik damals in unvorstellbar kurzer Zeit erchienen ist. Das ist wohl nur mit den Jahren 1900- ca.späte 20er in der sog. klassischen Musik zu vergleichen. Und: es wird ´69,´70, ´71…… nicht anders. Uns sollte es freuen. ;-) P.S.: Die Prog Ecke kam recht kurz. :-)
    Euch viel Spaß beim Weiterhören.
    Rolf