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Chaconne für Violine allein von JS Bach zum Concertvortrage
für Pianoforte BV B24;Orgelchoralvorspiele von JS Bach auf
das Pianoforte im Kammerstyl übertragen BV B27 (Nun komm der
Heiden Heiland BWV 659;Wachet auf BWV 645;Ich ruf zu dir
BWV 639;In dir ist Freude BWV 615;Jesus Christus, unser
Heiland BWV 665);Giga, Bolero e Variazione nach Mozarts "An
die Jugend" BV 254;3 Albumblätter BV 289;Variationen über
ein Präludium von Chopin BV 213a;Fantasia nach Bach BV 253;
Esquisse pour le Piano BV 251 "Nuit de Noel"
Roland Pöntinen, Klavier

  • Artist:
  • Label: CPO , DDD, 2008
  • Order number: 6923777
  • Release date: 17.10.2011

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Übertragungen und Nachdichtungen

Ferruccio Busoni war ein selten vielseitiger Musiker: Pianist, Komponist, Schriftsteller, Herausgeber. Die Beschäftigung mit Bach und Mozart war für sein eigenes Denken und Schaffen existentiell wesentlich. Und diese Beschäftigung trug viele kompositorische Früchte in Form von Transkriptionen und nachdichtungen. Die berühmteste Transkription ist sicherlich die Klavierfassung der Chaconne aus der Bachschen d-moll Partita für Violine. Hugo Leichtentritt schrieb darüber schon 1920: „Dem Klavier ist hier nicht nur ein Konzertstück von blendender Wirkung gewonnen, sondern einem gewaltigen Musikstück ist hier eine Interpretation gegeben, die sein Wesen von neuer Seite her ganz unerwartet und eindringlich beleuchtet, dazu beiträgt, es in seiner vollen Größe erkennen zu lassen.“ Andere Werke, wie die „Fantasia nach JS Bach“, nannte Busoni „Nachdichtungen“, und das sind letztlich alle Stücke, die Roland Pöntinen hier aufgenommen hat, denn immer geht es „um einen bestimmten Prozentsatz zwischen dem, was als Vergangenes bereits vorhanden, und dem, was als Künftiges dem Gros der Menschheit bislang noch in den Sternen steht.“ (E. van den Hoogen)

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Transcriptions and adaptations

Ferruccio Busoni was a musician of rare versatility – a pianist, composer, writer and editor. His deep study of Bach and Mozart was essential to his own thoughts and creativity. It also bore much compositional fruit in the form of transcriptions and adaptations. The most famous transcription is surely his piano arrangement of the Chaconne from Bach's D-minor Partita for unaccompanied violin. As early as 1920 Hugo Leichtentritt wrote of it that 'not only has the piano gained a brilliantly effective concert piece, but a powerful piece of music has received an interpretation which unexpectedly and incisively illuminates its essence from an entirely new angle, helping us to recognise its full grandeur'. Other pieces, such as the Fantasia after J. S. Bach, were what Busoni called adaptations ('Nachdichtungen'). That, in the final analysis, is what all the works that Roland Pöntinen has recorded here ultimately are, for each seeks to strike 'a certain proportion between what already exists from the past and what has, for the bulk of humanity, remained in the stars as a thing of the future' (E. van den Hoogen).

Press comments

Piano News 02 / 12: "Roland Pöntinen geht das leicht von der Hand. Vor allem aber gelingt ihm eine schöne Balance zwischen orchestraler Klangfülle und komplexer Polyphonie, die das Ohr in jeder Hinsicht erfreut."

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