Samsas Traum: Vota Tenebris I auf CD
Vota Tenebris I
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Trisol
- Artikelnummer:
- 12689092
- UPC/EAN:
- 4260063948671
- Erscheinungstermin:
- 26.6.2026
Mit »Vota Tenebris I«, dem 14. Studio-Album von Samsas Traum, gelingt Musik-Genie und Epen-Produzent Alexander Kaschte ein Akt der Selbstbehauptung, der anderen Szenegrößen unseres vom Ausland belächelten, deutsch-gotischen Kinderfaschings ewiglich vergönnt bleibt. Samsas Traum unterstreichen mit »Vota Tenebris I« ihren Status des kulturellen Rettungsankers – und erstaunlicherweise gelingt ihnen dies mit einer ansprechenden Kombination aus ihrem etablierten Klang-Universum und modernen Stilmitteln.
Ursprünglich als Wunsch-Album für den inneren Kreis der Samsas-Traum-Fan-Elite angelegt, weiß man bei »Vota Tenebris I« nicht, wo man mit dem Schwärmen anfangen, wo aufhören soll. Nachdem wir uns während »Heut wird er umgebracht« und »Leitstern« noch in den bombastischen Gefilden symphonischer Rockmusik in Sicherheit wähnen und uns die Gaststimme von Juliane Köbe vorgestellt wird, katapultiert uns »Scheiße ohne dich« auf eine feuchtfröhliche Studentenparty – aber nur, um uns mit dem brachialen Lovecraft-Metal-Hörspiel »Der Ruf des Cthulhu (Ein Traum, der an Augen zerschellt)« in Folge gnadenlos das Genick zu brechen. Nachdem wir mit »Schattenfalter« tanzbar über die Kraft der Fantasie unterrichtet wurden, wird uns mit »Die Fratze meiner Einsamkeit« die Quintessenz sämtlicher Meilensteile des italienischen Kinos der 70er in die jungfräuliche Vene injiziert.
»Der Riss in deiner Stimme« verdeutlicht, dass Alexander Kaschte auf dieselben Bühnen wie Dave Gahan, Eminem und Lady Gaga gehört, »Bring mit Licht« hingegen ist klanggewordener Abgrund, es ist DAS Lied über Depressionen. »Plutonium (1.21 Gigawatt)« präsentiert eine in den 80ern verwurzelte Rachefantasie, bevor Samsas Traum mit »Für die Liebe« in acht Zeilen mit allen Weltreligionen abrechnen und dem Deutsch-Rap mit »Einst war ich ein Schrei« die kleinen Eier rasieren. Bämm.
Ein Meilenstein wie »Vota Tenebris I« verlangte in jedem Produktionsstadium nach absoluter Kompetenz: geschrieben und produziert von Alexander Kaschte, gemischt von Scott Atkins (Cradle Of Filth), gemastert in den Abbey Road Studios (The Beatles, Pink Floyd, David Bowie) von Alex Wharton (Bring Me The Horizon, Bullet For My Valentine) und veredelt mit einem Artwork von John William Waterhouse (zensiert von der Manchester Art Gallery) lässt »Vota Tenebris I« nicht den Hauch eines Wunsches offen.
Während andere Bands von der Jugend aussortiert werden, strahlen Samsas Traum wie der letzte Stern an einem Nachthimmel aus belangloser Scheiße. Diese Band ist offensichtlich nicht nur zu groß für die Gothic-Szene, Samsas Traum ist wesentlich größer, als es Deutschland jemals sein wird.
Tracklisting
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Heut wird er umgebracht
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2 Leitstern
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3 Scheiße ohne dich
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4 Der Ruf des Cthulhu (Ein Traum, der an Augen zerschellt)
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5 Schattenfalter
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6 Die Fratze meiner Einsamkeit
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7 Der Riss in deiner Stimme
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8 Bring mir Licht
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9 Plutonium (1.21 Gigawatt)
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10 Für die Liebe
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11 Einst war ich ein Schrei