Dur-Dur Band: Dur-Dur Volume 3 & 4 (1988-1989) (140g) auf 2 LPs
Dur-Dur Volume 3 & 4 (1988-1989) (140g)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- Analog Africa
- Artikelnummer:
- 12884681
- UPC/EAN:
- 4260126062252
- Erscheinungstermin:
- 18.9.2026
- Hinweis
- Enthält Downloadcode
Der Sound der Dur-Dur Band, der eine ganze Nation zum Tanzen brachte, erobert nun die Welt. Die beiden Meisterwerke des somalischen Disco und Funk aus der Blütezeit Mogadischus in den Jahren 1988–1989 werden mit »Dur-Dur Volume 3 (1988) & 4 (1989)« zum ersten Mal überhaupt neu aufgelegt!
In den 1980er Jahren war Mogadischu die Heimat einer der lebendigsten Musikszenen Ostafrikas. Nachtclubs, Hotels und Theater füllten sich mit den Klängen ambitionierter junger Musiker, die somalische Melodien mit Funk, Disco, Reggae, Soul und Jazz verschmolzen. Doch erst mit den Alben »Volume 3« und »Volume 4« erreichte die Band ihren kreativen Höhepunkt. Unter schwierigen Umständen aufgenommen, fangen diese Alben eine Gruppe ein, die sich gegen alle Grenzen auflehnte: Sie experimentierte mit Rhythmen, Arrangements und Studiotechniken, während sie mit persönlichen Verlusten und einem Land konfrontiert war, das auf eine Krise zusteuerte. Die Entstehung von »Volume 3« war von einer Tragödie überschattet, als Sänger Shimaali Ahmed Shimaali bei einem Autounfall schwer verletzt wurde und später Dur-Dur verließ, um sich der Iftin Band, einem ihrer Hauptkonkurrenten, anzuschließen.
Kurz vor den Aufnahmen zu »Volume 4« wanderte Baastow – der männliche Leadsänger der Band seit deren Gründung – nach Saudi-Arabien aus. Ein weiterer schwerer Schlag folgte, als Gründer und Bandleader Isse Dahir Qassim bei einem Stromunfall während eines Soundchecks im Theater ums Leben kam. Eine Zeit lang war die Zukunft von Dur-Dur ungewiss. Mit neuen Mitgliedern und Adan Handal, der die Band in neue klangliche Gefilde führte, wurde »Volume 4« zu einer der experimentierfreudigsten Aufnahmen von Dur-Dur – eine Kombination aus elektronischen Percussion-Elementen, ungewöhnlichen Schlagzeugklängen und Reggae-inspirierten Grooves, gepaart mit dem unverwechselbaren Geist somalischer Musik.
»Volume 5« sollte ihr letztes Kapitel sein, bevor der Bürgerkrieg die Musiker ins Exil zwang und sie über die ganze Welt verstreute. Die Kassetten, die einst in den Plattenläden von Mogadischu im Umlauf waren, wurden zu wertvollen Zeugnissen einer vergangenen Ära. Heute hat die Musik der Dur-Dur-Band einen weiteren Weg zurückgelegt, als sich irgendjemand hätte vorstellen können – von den Tanzsälen Somalias bis zu Zuhörern auf der ganzen Welt. Ihre Aufnahmen sind mehr als nur ein Dokument einer vergangenen Ära; sie sind der Beweis für eine musikalische Kreativität, die Krieg, Vertreibung und Jahrzehnte des Schweigens überstanden hat. Für Adan Handal, den einzigen Musiker, der auf jeder Dur-Dur-Aufnahme zu hören ist, ist die Geschichte der Band letztlich die Geschichte eines Klangs, der sich weigerte, zu verschwinden.
Tracklisting
LP
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1 Introduction Vol.3
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2 Boodhari Sidiisii
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3 Shuuta Shuutee
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4 Doobnimadey
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5 Liibaanta
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6 Run Maleysku Sheego
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7 Naf Jaceyl
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8 Waloow
LP
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1 Introduction Vol.4
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2 Waan Hubaa
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3 Faduma
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4 Heelooy Heelooy
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5 Adigaa I Dhalanrogey
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6 Ileyn Hoheey
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7 Meedey
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8 Alagariire
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9 Is Yeel Yeel
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10 Gariirtee