Winterpills: Winterpills auf CD
Winterpills
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Label:
- Signature
- Aufnahmejahr ca.:
- 2005
- Artikelnummer:
- 2362560
- UPC/EAN:
- 0701237129426
- Erscheinungstermin:
- 8.11.2005
Man nehme Elliott Smith, Throwing Muses und Neil Young, füge ihnen eine Prise Beatles hinzu, und fertig sind die Winterpills. Das ist fast zu leicht, um dem Quartett aus Northampton, Massachusetts gerecht zu werden. Nach eigenem Bekunden haben sie ihren Sound nach einer vierwöchigen Regenperiode, zwei Tagen Sonnenschein und durch die Einflüsterung von Stimmen, von denen sie glaubten, sie für immer verloren zu haben, kreiert. Ganz gleich, wie und wann sie zu ihrer Musik gefunden haben, die Winterpills klingen einfach glorios. Die engelsgleiche Stimme von Sängerin Flora Reed, in die sich der Gitarrist Dennis Crommett und Philip Price (Gitarre, Keyboards) wohlig einklinken, macht süchtig nach mehr, ebenso wie ihre traumhaften Melodien, die in dem Song „Treshing Machine“ direkt in die psychedelische Phase der Beatles zu münden scheint. Harmonietrunken ist das nach Simon & Garfunkel schmeckende „What We Want“, wie auch der Rest der zehn hypnotischen Songs der Winterpills, rhythmisch bestens in Schwung gehalten durch Schlagzeuger Dave Hower. Die Winterpills stecken in ihre Musik alles hinein, in sich, was Pop und Rock in den letzten Dekaden hervorgebracht haben. So hören sich z. B. die „Pillows For Sara“ wie eine Art akustische Reminiszenz an Nirvana an. „Found Weekend“ löst sich mit seiner fragilen Zartheit von jeder Bodenhaftung und „Looking Down“ ist zweifellos eine der schönsten und tragischsten Lovesongs der letzen Zeit. Der filigrane Sound des Quartetts, der prächtig summend und schnurrend ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit vermittelt, wird durch die Texte noch verstärkt, die Hoffnung in eine Welt der Hoffnungslosigkeit ausstreuen. Wenn Dennis die Gitarrensaiten leicht zupft wie die Farben eines Wassermalkastens, Dave mit seinen Drum Stakkatos die Stimmung aufputscht und last but not least Flora und Philip mit ihrem Gesang den Sirenen der Ilias-Sage Konkurrenz machen, wird jeder Anflug von Depression hinweggefegt. Von dem straight-ahead-Pop in „Treshing Machine“ bis zur unwirklichen Schönheit von „Want The Want“, kann man einem einzigartigen, höchst intimen Musikerlebnis teilhaben, das Herzen bricht, Tränen der Freude in Strömen fließen lässt, und in den Gehörgängen wundersame Verwirrung anrichtet.
Disk 1 von 1 (CD)
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1 A BENEDICTION
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2 LAUGHING
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3 CRANKY
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4 THRESHING MACHINE
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5 WANT THE WANT
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6 PILLS FOR SARA
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7 FOUND WEEKEND
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8 PORTRAIT
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9 LETTER TO A FRIEND IN JAIL
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10 LOOKING GOOD