Faszination Auto: Great Cars - Rolls Royce on DVD
Faszination Auto: Great Cars - Rolls Royce
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- Country of origin:
- 2006
- Age release:
- INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG
- UPC/EAN:
- 4260118671455
- Release date:
- 29.5.2007
- Series:
- Faszination Auto
- Genre:
- Dokumentation
- Playing time ca.:
- 30 Min.
- Original title:
- Great Cars
- Language:
- Deutsch, Englisch
- Sound Format:
- DD 2.0
- Picture:
- 4:3
- Subtitles:
- Deutsch, Englisch
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Bereits im Frühjahr 1904 schlossen sich der Ingenieur Henry Royce und der Kaufmann Charles Rolls zusammen. Sie wollten gemeinsam Autos bauen. Am 15. März 1906 gründeten sie in Manchester die Firma Rolls-Royce Limited. Als erstes Modell wurde der Silver Ghost auf einer öffentlichen Automobilmesse in London vorgestellt. Er kostete damals 305 Pfund. Das Fahrzeug verschaffte dem Unternehmen den Ruf, das beste Automobil der Welt zu bauen. Der Silver Ghost bewährte sich auch im Militäreinsatz. Seit 1911 trug er als Kühlerfigur den legendären "Spirit of Ecstasy", eine geflügelte Frauengestalt. Während der Weltwirtschaftskrise übernahm Rolls-Royce 1931 den Konkurrenten Bentley, der sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand. 1946 wurde die Automobilproduktion nach Crewe verlegt. Seit 1914 baute Rolls-Royce auch Flugmotoren, die mit Modellen wie dem Rolls-Royce Merlin-Motor bald den größten Teil der Geschäftstätigkeit ausmachten. Während des Zweiten Weltkriegs waren ca. 50 Prozent der Flugzeuge der Alliierten mit Rolls-Royce-Motoren ausgestattet. Nach dem Krieg wurden auch Strahl- und Turboprop-Triebwerke hergestellt. Mit der Übernahme von Bristol Siddeley im Jahr 1966 hatte Rolls-Royce das umfassendste Triebwerksprogramm der Welt. Zum Einsatz kamen V8-Maschinen mit 6, 2 und 6, 75 Liter Hubraum.
1971 meldete Rolls-Royce Konkurs an. Die britische Regierung verhinderte den Zusammenbruch mit einem großen Aufwand an Steuergeldern, d. h. Rolls-Royce wurde verstaatlicht, und 1973 wurde der Triebwerks-Hersteller von Automobil-Hersteller getrennt. Der Automobil-Hersteller firmierte nun unter dem Namen Rolls-Royce Motor Cars und der Triebwerks-Hersteller nach der Reprivatisierung 1987 als Rolls-Royce plc. 1980 wurde Rolls-Royce Motor Cars von dem Rüstungskonzern Vickers übernommen. 1998 wollte Vickers Rolls-Royce Motor Cars verkaufen und alles sprach für einen Zuschlag für BMW, da BMW bereits Motoren für Rolls-Royce- und Bentley-Wagen lieferte. Jedoch wurde BMW von Volkswagen überboten; Volkswagen übernahm Rolls-Royce. Nun wollte aber Rolls-Royce plc, die nach wie vor die Rechte an dem Markennamen Rolls-Royce besaßen, diese nicht an Volkswagen, sondern an BMW weitergeben, da sie mit BMW zusammen Flugzeug-Triebwerke herstellten. Volkswagen besaß nun zwar das Werk und die Rechte an der "Spirit of Ecstacy", nicht aber die an dem Namen Rolls-Royce. Daher wurde vereinbart, dass ab 2003 Rolls-Royce und Bentley getrennt werden, Volkswagen behielt Bentley, BMW übernahm Rolls-Royce nun komplett.
Content
Bereits im Frühjahr 1904 schlossen sich der Ingenieur Henry Royce und der Kaufmann Charles Rolls zusammen. Sie wollten gemeinsam Autos bauen. Am 15. März 1906 gründeten sie in Manchester die Firma Rolls-Royce Limited. Als erstes Modell wurde der Silver Ghost (1906-1925) auf einer öffentlichen Automobilmesse in London vorgestellt. Er kostete damals 305 Pfund. Das Fahrzeug verschaffte dem Unternehmen den Ruf, das beste Automobil der Welt zu bauen. Der Silver Ghost bewährte sich auch im Militäreinsatz. Seit 1911 trug er als Kühlerfigur den legendären „Spirit of Ecstasy“, eine geflügelte Frauengestalt. Während der Weltwirtschaftskrise übernahm Rolls-Royce 1931 den Konkurrenten Bentley, der sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand. 1946 wurde die Automobilproduktion nach Crewe verlegt. Seit 1914 baute Rolls-Royce auch Flugmotoren, die mit Modellen wie dem Rolls-Royce Merlin-Motor bald den größten Teil der Geschäftstätigkeit ausmachten. Während des Zweiten Weltkriegs waren ca. 50 Prozent der Flugzeuge der Alliierten mit Rolls-Royce-Motoren ausgestattet. Nach dem Krieg wurden auch Strahl- und Turboprop-Triebwerke hergestellt. Mit der Übernahme von Bristol Siddeley im Jahr 1966 hatte Rolls-Royce das umfassendste Triebwerksprogramm der Welt. Zum Einsatz kamen V8-Maschinen mit 6, 2 und 6, 75 Liter Hubraum.
1971 meldete Rolls-Royce Konkurs an. Die britische Regierung verhinderte den Zusammenbruch mit einem großen Aufwand an Steuergeldern, d. h. Rolls-Royce wurde verstaatlicht, und 1973 wurde der Triebwerks-Hersteller vom Automobil-Hersteller getrennt. Der Automobil-Hersteller firmierte nun unter dem Namen Rolls-Royce Motor Cars und der Triebwerks-Hersteller nach der Reprivatisierung 1987 als Rolls-Royce plc. 1980 wurde Rolls-Royce Motor Cars von dem Rüstungskonzern Vickers übernommen. 1998 wollte Vickers Rolls-Royce Motor Cars verkaufen und alles sprach für einen Zuschlag für BMW, da BMW bereits Motoren für Rolls-Royce- und Bentley-Wagen lieferte. Jedoch wurde BMW von Volkswagen überboten; Volkswagen übernahm Rolls-Royce. Nun wollte aber Rolls-Royce plc, die nach wie vor die Rechte an dem Markennamen Rolls-Royce besaßen, diese nicht an Volkswagen, sondern an BMW weitergeben, da sie mit BMW zusammen Flugzeug-Triebwerke herstellten (BMW-Rolls-Royce).
Volkswagen besaß nun zwar das Werk und die Rechte an der „Spirit of Ecstasy“, nicht aber die an dem Namen Rolls-Royce. Daher wurde vereinbart, dass ab 2003 Rolls-Royce und Bentley getrennt werden, Volkswagen behielt Bentley, BMW übernahm Rolls-Royce nun komplett.