Die Kinder von Golzow: Das Ende der unendlichen Geschichte auf 2 DVDs
Die Kinder von Golzow: Das Ende der unendlichen Geschichte
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(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herkunftsland:
- Deutschland, 2008
- Altersfreigabe:
- FSK ab 0 freigegeben
- Artikelnummer:
- 4543811
- UPC/EAN:
- 9783898480895
- Erscheinungstermin:
- 22.8.2008
- Genre:
- Geschichte
- Spieldauer ca.:
- 369 Min.
- Regie:
- Barbara Junge, Winfried Junge
- Filmmusik:
- Gerhard Rosenfeld, Kurt Grottke
- Originaltitel:
- Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute - Die Kinder von Golzow
- Sprache:
- Deutsch
- Tonformat:
- DD 1.0
- Bild:
- 4:3
- Untertitel:
- Englisch
- Specials:
- Kapiteleinteilung; Pressestimmen; Interview; Bonusfilm:"Druschba, Dollars und Karbowanzen";
1961, vierzehn Tage nach Beginn des Mauerbaus, startet Regisseur Winfried Junge das Filmprojekt 'Kinder von Golzow' im Oderbruch. Diese inzwischen älteste Langzeitchronik der Filmgeschichte zeigt das Heranwachsen und die Schicksale von Menschen einer Generation, die vor knapp fünf Jahrzehnten gemeinsam in einem Dorf, 80 km östlich von Berlin, eingeschult wurden. Der Filmemacher begleitet sie auf ihren verschiedenen Wegen und erzählt von ihrem aktuellen Leben im heute vereinten Deutschland. Fünf ehemalige Schüler des Golzower Einschulungsjahrgangs 1961 werden im letzten Teil porträtiert. Im Mittelpunkt stehen Elke, Karin und Gudrun sowie Gudruns Vater Arthur Klitzke, der weiterhin bekannte Golzower LPG-Vorsitzende. Es gibt auch eine Begegnung mit der ersten Klassenlehrerin Marlies Teike. Bernhard und Eckhard sind bis heute befreundet. Die Kamera habe es mit den beiden nie leicht gehabt, meint Winfried Junge, denn die zwei seien unauffällige Kinder gewesen, die gern anderen den Vortritt gelassen haben. Wegen mancher Ähnlichkeiten der beiden wählten die Filmemacher das Stilmittel des Doppelporträts.
Inhaltsangabe
1961, vierzehn Tage nach Beginn des Mauerbaus, startet Regisseur Winfried Junge das Filmprojekt KINDER VON GOLZOW im Oderbruch. Diese inzwischen älteste Langzeitchronik der Filmgeschichte zeigt das Heranwachsen und die Schicksale von Menschen einer Generation, die vor knapp fünf Jahrzehnten gemeinsam in einem Dorf, 80 km östlich von Berlin, eingeschult wurden. Der Filmemacher begleitet sie auf ihren verschiedenen Wegen und erzählt von ihrem aktuellen Leben im heute vereinten Deutschland. Fünf ehemalige Schüler des Golzower Einschulungsjahrgangs 1961 werden im letzten Teil porträtiert. Im Mittelpunkt stehen Elke, Karin und Gudrun sowie Gudruns Vater Arthur Klitzke, der weithin bekannte Golzower LPG-Vorsitzende. Es gibt auch eine Begegnung mit der ersten Klassenlehrerin Marlies Teike. Bernhard und Eckhard sind bis heute befreundet. Die Kamera habe es mit den beiden nie leicht gehabt, meint Winfried Junge, denn die zwei seien unauffällige Kinder gewesen, die gern anderen den Vortritt gelassen haben. Wegen mancher Ähnlichkeiten der beiden wählten die Filmemacher das Stilmittel des Doppelporträts.
"Eigentlich sollte schon nach dem Film aus dem Jahr 2006 das Ende der unendlichen Geschichte erreicht sein. Doch Winfried Junge sucht wie ein Vater weiter den Kontakt zu seinen 'Golzower Kindern'. Beharrlich fragt er nach und versucht, die Lebensläufe in Bildern nachvollziehbar zu machen. Am Ende der Episoden über einzelne Porträtierte stehen Standbilder, die nunmehr 47 Jahre im Schnelldurchlauf Revue passieren lassen. Teile eines Lebens und ein Abschnitt der Zeitgeschichte, schnörkellos und schön, traurig und unerbittlich." (film-zeit. de)
Rezensionen
Film-Dienst: "Letzter Teil des Langzeitprojekts über 'Die Kinder von Golzow', die seit 1961 mit der Kamera begleitet wurden. Nach 20 Filmen mit rund 44 Stunden Laufzeit verabschieden sich Barbara und Winfried Junge mit fünf Biografien, die den Alltag in der ostdeutschen Provinz erkunden, den Einfluss von großer Politik auf das Schicksal des Einzelnen belegen und die Verwandlung eines Dorfs sowie einer Landschaft dokumentieren."