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    Favole.S

    Aktiv seit: 25. Mai 2026
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    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    3 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Nobody's Quest

    Alyssa Day
    Nobody's Quest (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.07.2026

    Spannende Quest mit für mich unnötigem Spice

    Dieses spannende Quest-Abenteuer spielt mit der Idee, das Wort "Niemand" ganz wörtlich zu nehmen. Die Welt wird von der Kriegsgöttin Corvynne erobert und die Prophezeiung besagt, dass Niemand sie aufhalten könne. Also was, wenn Niemand eine bestimmte Person ist?
    Für mich hat dieser Gedankengang allerdings einen Haken, denn wenn eine Niemand-Person für eine Mission auserwählt wird, dann ist sie doch kein Niemand mehr sondern eine Auserwählte. Und genau hier unterscheidet sich dann auch die eigentliche Handlung vom Klappentext.
    Denn es geht erst einmal darum, wer das Amulett der anderen Göttin, Artemisen, berühren kann, ohne in Flammen aufzugehen und genau hierfür wird ein Niemand benötigt.
    Und so gerät unsere Hauptcharakterin Soli in den Fokus. Soli ist ein Niemand, eine Leibeigene des Königreichs, eine sogenannte Greymind. Greyminds sind aber nicht einfach nur Leibeigene, sondern sie leiden an einer Erkrankung des Geistes. Bei Soli zeigt sich dies darin, dass sich ihr Verstand in stressigen Situationen in Nebel hüllt und sie so zu schützen versucht. Somit hat dieses Buch auch Mental Health zum Thema, was ja eher selten in Bezug auf Fantasy ist.
    Die Handlung selbst ist eine unterhaltsame typische Quest, in der eine bunte Truppe rund um Soli versucht, die Schlüssel für das Gefängnis der Göttin Artemisen zu finden.
    Die Truppe ist wirklich bunt zusammengewürfelt und jeder scheint seine eigenen Geheimnisse vor den anderen mit sich herumzutragen, was das ein oder andere Mal für Spannungen sorgt. Doch dabei auf Soli zu vertrauen und sie zu beschützen, da sind sich alle einig und halten gut zusammen.
    Wobei die gemeinsame Reise die Truppe doch auch nach und nach zusammenschweißt. Mir hat die Dynamik zwischen allen jedenfalls gut gefallen und ich mochte am liebsten Andras und die witzige und kriegerische Chitai. Nur die Tatsache, dass alle immer ganz viel Verständnis und nur gute Worte für Soli übrig haben, fand ich etwas überzogen.
    Was der Klappentext allerdings hier nicht erahnen lässt und was ich nicht unbedingt in der Geschichte gebraucht hätte ist die doch sehr spicy aufgeladene Beziehung zwischen dem Questanführer Prinz Kaelen und Soli. Kaelen wird eigentlich als kalt, arrogant, sehr reizbar und herzlos rübergebracht, doch sobald er Soli zum ersten Mal erblickt, ist er fast schon besessen von ihr. Er selbst kann seinen Sinneswandel selbst nicht nachvollziehen, was ihn zu einem sehr wankelmütigen Mann macht, der sich nicht entscheiden kann, ob er seinen ungewohnten Gefühlen nachgeht oder doch auf Abstand bleibt und dann wäre da ja noch die Tatsache, dass er ein Prinz ohne Königreich ist und er hat mich einfach nur genervt damit. Soli hingegen kann ihn auch nicht o recht verstehen, versucht in ihrer neu errungenen Freiheit aber mitzunehmen was geht. Ansonsten ist Kaelen aber ein interessanter Charakter, der sicherlich im nächsten Band noch viel über sich selbst lernen darf. Schon witzig, dass ihm bei diesem Band der Untertitel gewidmet wurde, hätte vielleicht für die Fortsetzung besser gepasst.
    Was ich sonst noch schade fand ist, dass Solis bester Freund Trick etwas zu kurz kommt. Er ist die einzige Person in der Truppe, die sie kennt und der selbst auch nicht ehrlich ist. Wäre schön gewesen, wenn die beiden mal mehr miteinander geredet hätten oder man mehr über Tricks Leben erfahren hätte. Da wusste ich am Ende mehr über die anderen.
    Aber trotz aller Kritik die ich hier habe, hat mich das Buch wirklich gut unterhalten. Ich habe spannend mitgefiebert und freue mich, diese Truppe wiederzusehen, da die Quest in diesem Buch noch nicht beendet ist. Insbesondere am Ende wird es nochmal richtig interessant und ich bin gespannt, was Kaelen über sich noch so lernen darf.
    Wer eine wilde Quest mit Spice und Mental Health sucht, dem sie mit diesem Buch jedenfalls sehr gut gedient.
    When Dealing With Dragons. Drachengold

    Dana Swift
    When Dealing With Dragons. Drachengold (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.07.2026

    Cozy und voller Drachen

    Wer Drachen mag, ist bei diesem Buch goldrichtig. Hier handelt es sich um eine wirklich schöne Geschichte, in der es um Zusammenhalt, Familie, Liebe und eben Drachen geht.
    Farren und ihre Eltern betreiben einen Gnadenhof, auf dem ausgediente und misshandelte (Renn)Drachen leben. Als Farrens Mitschüler James bei seinem Rennen einen Unfall hat und er und sein Drache auf dem Gnadenhof unterkommen, sieht Farren in ihm eine Bedrohung.
    Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Drachen sich mit Metall panzern können und einige von ihnen als Renndrachen dienen, bis sie dafür zu groß sind. Unter den Menschen gibt es sogenannte Schmiede, die je nach Rang oder Abstammung verschiedene Metallsorten schmieden, also beeinflussen und lenken können. Dabei ist Silber das wertvollste Metall und Silberschmiede bilden quasi die Oberschicht in der Gesellschaft.
    Mehr erfährt man leider nicht über die Welt, in der die Handlung spielt, was dazu führte, dass ich manchmal so meine Schwierigkeiten hatte, mir die Welt wirklich vorzustellen. Mal hatte ich den Eindruck, dass es so eine klassische High Fantasy Kulisse ist, dann wurden aber Autos oder Straßenbahnen erwähnt und das Bild geriet ins Wanken. Aber immerhin hat dies der Handlung nicht ganz geschadet, diese überzeugte mich trotzdem.
    Im Groben und Ganzen haben wir hier eine cozy Romantasy, aber auch Familiendrama, Geheimnisse und ganz viel Liebe für Drachen.
    Farren liebt Drachen über alles, kann James nicht ausstehen und hat ein Geheimnis, dass sie und ihre Eltern hüten. Bis man weiß, was dieses Geheimnis eigentlich ist, wird man lange auf die Folter gespannt, Farren erwähnt es ständig, geht aber erstmal nicht näher darauf ein. Farren ist Kupferschmiedin und daher nicht sehr angesehen.
    James hingegen ist Silberschmied und schon immer in Farren verliebt gewesen.
    Bei den beiden prallen Welten aufeinander und doch merken die beiden bald, dass sie vieles verbindet, vor allem aber Farren lernt dies, da James aufgrund mangelnder Sozialkompetenzen Farren ein völlig falsches Bild von sich vermittelt hat.
    Die Geschichte ist abwechselnd aus Farrens und James‘ Perspektive erzählt, was einen richtig schönen Einblick in die jeweiligen Gefühlswelten gibt. Es ist einfach herrlich zu sehen, wie James in ein Fettnäpfchen nach dem anderen tritt, aber auch traurig zu erfahren, was er in seiner Familie schon erleben musste.
    Ich habe Farren und James daher schnell liebgewonnen und immer mehr mitgefiebert. Der Fokus liegt hier wirklich stark auf das Knüpfen neuer Bande, den Drachen auf dem Hof, das Miteinander mit Drachen und hält am Ende einen unerwarteten Twist parat. Dies ist kein spannungsgeladenes Fantasybuch, sondern eine recht cozy Geschichte, die es schafft, einen ganz für sich zu vereinnahmen. Für alle Drachenfans und Romantasy-Liebhaber absolut empfehlenswert!
    Paul bekommt kein Kätzchen

    Bernhard Hoëcker
    Paul bekommt kein Kätzchen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.05.2026

    Hier übernimmt Protagonist Paul das Ruder

    In dieser lustigen Geschichte verläuft einfach mal nichts nach Plan, denn Paul, um den es hier geht, hat nämlich gar keine Lust, sich an die vorgegebene Geschichte zu halten. Hier findet also sogar eine Interaktion zwischen dem Geschichtenerzähler und Paul statt. Allein dies sorgt schon für einige Schmunzler, aber auch die Tatsache, dass die Geschichte immer unerwartet weitergeht. Es passiert einfach das, womit man am wenigsten rechnet.
    Eigentlich sollte Paul sein Kätzchen abholen, doch sein Weg führt ihn dann eher zum Bauernhof, anstatt in die Zoohandlung, und so kommt eine Ziege nach Hause, anstelle eines Kätzchens.
    Um die verschiedenen Texte zu unterscheiden, werden diese in unterschiedlichen Schriftarten und Farben dargestellt. So hat der Geschichtenerzähler normale schwarze Druckbuchstaben und Pauls Erwiderungen sind durch eine kindlich wirkende Schreibschrift erkennbar. Der normale Geschichtentext ist dunkelblau mit etwas dickeren Druckbuchstaben. So ist auf jeden Fall alles gut visuell dargestellt und kann von Lesenden jeden Alters sofort erkannt werden und es kommt keine Verwirrung auf, wer hier eigentlich gerade zu Wort kommt.
    Die Illustrationen sind hierbei auch noch wunderbar lebhaft und schön anzusehen und hauchen der Geschichte ihr Leben ein.
    Ich finde, dass es sich hier um ein wirklich außergewöhnliches Bilderbuch handelt, dessen Erzählweise für viel Vergnügen und Spannung sorgt. Man fragt sich wirklich jedes Mal, wie Paul alles auf der nächsten Seite auf den Kopf stellt und wie er sich den Fortlauf seiner Geschichte vorstellt.
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