Inhalt Einstellungen Privatsphäre
jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite
  • Portofrei ab 20 Euro
  • Portofrei bestellen ab 20 Euro
  • Portofrei innerhalb Deutschlands Vinyl und Bücher und alles ab 20 Euro
0
EUR
00,00*
Warenkorb EUR 00,00 *
Anmelden
Konto anlegen
    Erweiterte Suche
    Anmelden Konto anlegen
    1. Startseite
    2. Alle Rezensionen von Maria_Berlin bei jpc.de

    Maria_Berlin

    Aktiv seit: 23. Mai 2026
    "Hilfreich"-Bewertungen: 0

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    7 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    All die Farben, all das Licht

    Cora Wucherer
    All die Farben, all das Licht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.07.2026

    Martha und Juna

    In ihrem Debüt „All die Farben, all das Licht“ erzählt Cora Wucherer aus wechselnden Perspektiven der beiden Schwestern Martha und Juna, vom unstillbaren Hunger auf das Leben und von einem Sommer, der alles verändert.

    Die beiden Schwestern leben bei ihrem alleinerziehenden und berufstätigen Vater, denn die Mutter ist bei der Geburt von Martha, verstorben. Und gerade diese Situation entzweit die Schwestern, denn Juna gibt Martha die Schuld am Tod ihrer Mutter. Die zwei wechseln kaum ein Wort miteinander.
    Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden und Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Juna leidet unter dem Usher-Syndrom und erst als sich ihre Diagnose verschlechtert, erkennen die beiden Schwestern, dass sie sich nur gemeinsam gegen die Welt wappnen können und kommen sich endlich näher.

    Berührend und sehr emotional empfand ich die Perspektive aus Sicht des Vaters Georg, der über sein Leben mit seiner Frau und die Geburt seiner Töchter, erzählt. Sein hartes Leben als Alleinerziehender ohne jede Hilfe und Unterstützung der Großeltern und letzendlich immer die Sorge um seine Töchter, haben mich tief berührt.

    Mit Junas Ausweis in der Tasche ergattert sich Martha einen Nebenjob in einem Kino – und damit eine völlig neue Unabhängigkeit. Als Juna unbedingt ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen will, ergreift Martha ihre Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer ungeahnten Herausforderung – und die Schwestern geraten an die Grenzen dessen, was sie voneinander zu wissen glaubten.

    Fazit:
    Der Autorin ist es gut gelungen, Junas Schicksal als junge leidenschaftliche Malerin die langsam ihr Augenlicht verliert, darzustellen und glaubwürdig Wege aufzuzeigen, die Veränderungen zulassen. Cora Wucherer hat einen flüssigen und gut verständlich Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Auch die Protagonisten konnten mich mit ihren Dialogen, ihren Handlungen und Entwicklungen, von der ersten Seite an abholen.
    Ein gelungenes Debüt, das ich sehr gerne weiterempfehle!
    Du musst mich vergessen

    Rosie Walsh
    Du musst mich vergessen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.07.2026

    Auf der Suche nach der Wahrheit

    Mich haben der Titel und der Klappentext “Du musst mich vergessen” von Rosie Walsh sehr neugierig auf diese Liebesgeschichte über Wahrheit, Schuld und die Frage, wie gut du den Menschen, den du am meisten liebst kennst, gemacht.

    Inhalt:
    Zwölf Jahre ist es her, dass sich Carrie und Johan in einer Sommernacht in Thailand das Jawort gaben. Und dass Männer den Strand stürmten und Johan verhafteten. Carrie hat ihn nie wiedergesehen: ihre große Liebe, mit der sie nur einen Abend verheiratet war. Heute führt Carrie mit ihrem Mann Robin und ihren sechsjährigen Zwillingen ein unaufgeregtes, behütetes Leben auf dem englischen Land. Doch dann stolpert sie über einen Internetbeitrag, der ihr klar macht, dass Johan auf freiem Fuß ist und in Schweden lebt. Sofort sind sie wieder da, die Erinnerungen an ihre intensive, leidenschaftliche Beziehung. Und die Erinnerungen an den Schmerz. Carrie muss herausfinden, was damals geschah, selbst wenn das bedeutet, alles aufs Spiel zu setzen, was ihr lieb ist …

    Carrie ist sich jetzt ganz sicher das sie damals vor lauter Schmerz um Johan, zuwenig unternommen hat um herauszufinden, was wirklich in Thailand geschehen ist. Sie weiß, sie muss Johan finden um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Ihre Gedanken schweifen immer wieder ab in die Vergangenheit und in der Gegenwart, gerät sie immer tiefer in ein Geflecht aus Andeutungen und Widersprüchen. Wem kann sie noch vertrauen?

    Zum Ende kommt Carrie nach vielen Überraschungen und Wendungen, der mysteriösen und unglaublichen Wahrheit, auf die Spur.

    Fazit:
    Der Schreibstil war flüssig und sehr gut zu lesen, während die Spannung recht schnell abbaute. Die Handlungen der Protagonisten waren für mich nicht immer glaubhaft und nachvollziehbar. Den Figuren fehlte es einfach an Emotionen und Tiefe.
    “Du musst mich vergessen” ist eher eine Mischung aus mysteriöser Liebes- und Familiengeschichte und nicht die erwartete spannendste Lovestory des Jahres, den ich aber trotzdem allen Fans der Autorin, gerne weiterempfehle.


    Das letzte Buch von Marceau Miller

    Marceau Miller
    Das letzte Buch von Marceau Miller (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.07.2026

    Fesselnder Spannungsroman

    Der Bestsellerautor und Abenteurer Marceau Miller wird nach einer Klettertour tot am Fuß einer Felswand aufgefunden. Für die Polizei ist der Fall klar, ein Unfall. Doch seine Frau Sarah, die ihren Mann ja gut kannte, ist als Einzige davon überzeugt, dass es kein Unfall war und versucht auf ihre Art, die Wahrheit herauszufinden. Mit ihrem und Marceaus Freund dem ehemaligen Kommissar Reynaud, macht sich Sarah auf die Suche rund um den Berg. Sie finden Hinweise, dass jemand in der Nähe bei Marceaus Absturz war und liefern die Beweise der örtlichen Polizei.

    Als Sarah ein merkwürdiger Brief ihres verstorbenen Mannes über eine Bank erreicht, der identisch auch an Marceaus beste Freunde Alexis und Rollin geschickt wurde, ist sie völlig verwirrt. Die Freunde sind fast schneller bei der Bank angelangt als Sarah und dann finden sie im Schließfach nur 3,5 Millionen Euro aber nicht das angekündigte letzte Manuskript. Frustriert und enttäuscht dreht sich Sarah um und fährt nach Hause.

    Wo ist das Manusskript, das ein lebenslanges Geheimnis enthüllen soll? Sarah weiß, sie muss das Manusskript finden um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Sie macht sich auf eine rasante Suche und gerät dabei immer tiefer in ein Geflecht aus Andeutungen, Widersprüchen und möglichen Täuschungen. Wem kann sie noch vertrauen?

    Zwischendurch kommt Marceau in Rückblenden zu Wort und er erzählt aus und über sein Leben, von seiner geliebten Schwester, über deren Tod er nie hinweggekommen ist und seine Tauchgänge zu dem abgestürzten Flugzeug seines Vaters. Diese Erzählungen machen die Handlung noch um einiges mysteriöser.

    Ausgesprochen gelungen finde ich das Ende, dass so nicht vorhersehbar war und mich total überraschen konnte.

    Fazit:
    „Das letzte Buch von Marceau Miller“ von Marceau Miller (das Pseudonym eines französischen Schriftstellers und Drehbuchautors) ist ein fesselnder und hochspannender Roman über Verrat, Erfolg und die erschreckende Frage, wie gut wir die Menschen kennen, die wir lieben. Dieser Roman ist voller Spannung und überraschender Wendungen erzählt und konnte mich bis zur letzten Seite, fesseln.
    Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
    Maja & Natascha

    Elyse Durham
    Maja & Natascha (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.07.2026

    Ein interessanter Blick in die Welt des sowjetischen Balletts

    Elyse Durhams Debütroman „Maja & Natascha“ entführt in die faszinierende Welt des sowjetischen Balletts und erzählt vor dem Hintergrund des Kalten Krieges vom Schicksal zweier Zwillingsschwestern, deren Band selbst durch Konkurrenz und Konflikte nicht zerreißt – eine bewegende Geschichte über Liebe, Loyalität und den Mut, dem eigenen Herzen zu folgen.

    Im August 1941 kommen in Leningrad unter tragischen Umständen die beiden Zwillingsschwestern von Elisaweta, der ehemaligen Tänzerin aus dem Kirow-Ballett, auf die Welt. Doch die beiden Zwillingsschwestern werden ihre Mutter nie kennenlernen sondern deren engste Freundin Katuscha, die die Mädchen als ihre annahm.

    Leningrad, 1958. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Zwillingsschwestern Maja und Natascha, die unzertrennlich miteinander verbunden sind und seit Kindheitstagen gemeinsam davon träumen, beim berühmten Kirow-Ballett zu tanzen. Doch ihre Träume werden durch ein neues Gesetz der Regierung auf eine harte Probe gestellt, denn nur eine von ihnen darf das Land verlassen um mit dem Kirow-Ballett nach Amerika zu reisen.

    Aus den zwei unzertrennlichen Schwestern werden plötzlich Konkurrentinnen. Jede kämpft mit eiserner Disziplin und ohne Skrupel um ihr Ziel zu erreichen.
    Die Sehnsucht beider Schwestern nach Freiheit ist bis zum Schluss spürbar.

    Die angespannte Atmosphäre in die unsichere politische Lage und dem extremen Druck zwischen den Großmächten Russland und den USA, die ein Klima des Misstrauens erzeugen, ist hier sehr greifbar und gekonnt zwischen Fiktion und Realität, verwebt.

    Fazit:
    Mit ihrem Debütroman, ist es der Autorin hervorragend gelungen den harten Alltag am Ballett, die eiserne Disziplin und den anstrengenden Konkurrenzdruck, sehr anschaulich zu beschreiben. Besonders gut hat mir die Beziehung der Schwestern, die emotional sehr fein gezeichnet ist, gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, sodass ich schnell in die Geschichte eintauchen und sie kaum aus der Hand legen konnte.
    Gerne empfehle ich diesen Debütroman allen, die von der Vergangenheit fasziniert sind und gerne eine fesselnde und emotional mitreißende Geschichte, lesen.
    Hungergesang

    Nicola Quaß
    Hungergesang (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.06.2026

    Wenn emotionale Kälte das Leben bestimmen

    In ihrem Debütroman „Hungergesang“ erzählt die Autorin Nicola Quaß, eine poetische und atmosphärische Geschichte über Isolation, Zusammenhalt und die Suche nach dem eigenen Ich in einer Welt voller unausgesprochener Wahrheiten.

    Im Mittelpunkt stehen die dreizehnjährigen Drillinge Mara, Lara und Sara, die auf sich allein gestellt sind, nachdem ihre Eltern einfach spurlos verschwunden sind. Was anfangs wie grenzenlose Freiheit scheint, wird schnell zu einem Abenteuer voller magischer Entdeckungen und düsterer Enthüllungen. Bald schon werden sie mit den Schatten ihrer Vergangenheit konfrontiert. Mara, die entschlossene Anführerin, Lara, die verträumte Seherin, und Sara, die besonnene Beobachterin – jede trägt ein einzigartiges Geheimnis in sich.

    Die Familienstrukturen sind hier sehr gut beschrieben. Ich konnte die Ängste und Zwänge der Drillinge gut nachvollziehen und spüren. Von der Mutter kennen die Drillinge nur Strenge, Kälte und eine unglaubliche emotionale Vernachlässigung während der Vater der Schweigende, in sich gekehrt sein eigenes Leben lebt.

    Alleine gelassen geraten die Drillinge immer mehr in Isolation, emotionaler Vernachlässigung und existenzieller Not. Hunger, Kälte und Krankheit machen sich breit, denn es fehlt überall an Geld um den Hunger zu stillen. Ihr Zusammenhalt wird auf eine harte Probe gestellt und so erschaffen sie sich ihre eigene Welt um zu überleben.

    Besonders gelungen finde ich die Entwicklung der Drillinge, wie sie ihren Hunger, mit Nähe, Zusammenhalt und Erinnerungen zwischen Realität und Fantasie, miteinander verschmelzen lassen.

    Das Ende ist überraschend aber tröstlich und für mich absolut nachvollziehbar.

    Fazit:
    „Hungergesang“ war für mich eine dieser Geschichten, die sich leise ins Herz schleichen. Ein lesenswertes Debüt voller Andeutungen, Wendungen, Aufbegehren, innerer Zerrissenheit und Geheimnissen, die auf jeden Fall viel Interpretationsspielraum zulassen.
    In ihrer klaren, poetischen Sprache geprägt mit einer dichten Atmosphäre, ist der Autorin ein lesenswertes Debüt gelungen, das ich sehr gerne weiterempfehle.
    Die Riesinnen

    Hannah Häffner
    Die Riesinnen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.05.2026

    Das Drei-Generationen-Porträt

    Die Riesinnen, das sind die Riessberger Frauen, Liese, Cora und Eva mit den Kupferwollehaaren, drei Generationen einer Familie. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Eigenwillig, stark und unbequem stellen sie sich gegen Erwartungen von außen. Das macht sie zu Außenseiterinnen in dem kleinen fiktiven Schwarzwalddorf Wittenmoos.

    In den 60-er Jahren heiratet Liese den Metzgersohn Bernhard, der sehnsüchtig auf einen Erben wartet. Währenddessen spart Liese jeden Pfennig, den sie abzweigen kann, denn sie will fort. Erst als sie schwanger wird und ihre Tochter Cora auf die Welt kommt, kennt sie ihren Platz. Sie liebt ihr Kind über alles aber Bernhard ist enttäuscht über den fehlenden Stammhalter und lässt seine Wut, Cora spüren. Für Bernhards plötzlichen Unfalltod, kann Liese keine Trauer empfinden.

    Jetzt sitzt Liese mit den Schulden für das Haus da und weiß nicht, wie sie sich und ihr Kind, ernähren soll. Sie fordert von ihren Schwiegereltern die Metzgerei, obwohl sie nicht mal weiß, ob sie das kann. Unerbittlich und mit starker Willenskraft, erobert sie sich ihre Metzgerei und schuftet bis zum Umfallen. Für Liebe und Freundschaften hat sie keine Zeit, sie kennt nur ihre Pflichten und die Fürsorge für ihre Tochter Cora.

    Je älter Cora wird, rebelliert sie gegen die Enge im Dorf. Sie will die weite Welt sehen und etwas erleben. Ihre Mutter Liese legt ihr keine Steine in den Weg und lässt sie ziehen. Schwanger kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück und muss lernen, dass Heimkehr keine Niederlage ist.

    Und Coras Tochter, Eva, zieht in die Ferne zum Studieren, doch ihren richtigen Platz hat sie noch nicht gefunden bis es ihr wie Schuppen von den Augen fällt, dass es ja der Wald ist, denn sie so sehr liebt. Sie kehrt zurück in ihre Heimat und ihrem geliebten Wald.

    Das Ende hat mich ein wenig überrascht, denn plötzlich redet Liese ganz nebenbei über lange verschwiegene Geheimnisse, die Eva aus ihrer Sicht ins rechte Licht rückt es aber vorzieht, die Vergangenheit ruhen zu lassen.

    Fazit:
    Mit „Die Riesinnen“ erzählt Hannah Häffner die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Der Schreibstil ist flüssig aber leise und erzählt über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur. Einige Entwicklungen waren für mich nachvollziehbar, andere eher weniger. Was mir besonders gefehlt hat, war die Tiefe der einzelnen Figuren, denn ich wäre ihnen gerne noch nähergekommen.
    The Artist

    Lucy Steeds
    The Artist (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.05.2026

    Atmosphärisch wunderbar erzählt

    Schon alleine das wünderschöne Cover von "The Artist: Die Farben des Lichts“ hat mich neugierig auf dieses Debüt von Lucy Steeds gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.

    Atmosphärisch und in einer wunderschönen Sprache, erzählt Lucy Steeds die mitreißende Geschichte einer begabten jungen Malerin, die sich, allen Widerständen zum Trotz, Zutritt zur Kunstwelt verschafft. Eine Geschichte wie ein mehrschichtiges Gemälde: sinnlich erfahrbar, voller Düfte, Farben, Tiefe, Licht und Schatten.

    Im Mittelpunkt steht ein altes abgelegenes Landhaus in der französischen Provinz und seiner Bewohner, der weltberühmte Maler Édouard Tartuffe und seine Nichte Ettie bis der noch völlig unbekannte Journalist Joseph Adelaide, eines Tages mit einer Einladung für ein Interview vor der Tür steht. Nur Édouard Tartuffe, der sich seit Jahren der Öffentlichkeit entzieht, weiß nichts von einer Einladung. Ettie rettet die Situation: „Das hier ist dein Junge mit Orange“ und Tartuffe bietet Joseph einen Handel an, wenn er ihm Modell sitzt, darf er bis zur Fertigstellung des Gemäldes im Landhaus wohnen, seine Arbeit beobachten und darüber schreiben.

    Joseph lässt sich auf diesen Handel ein doch schnell merkt er, dass er keine Ahnung vom Landleben hat, denn alles ist fremd und ungewohnt für ihn. Die Launen von Tartuffe, sind schwer zu ertragen aber Joseph erkennt bald, dass das größte Rätsel jedoch nicht der »Meister des Lichts« ist, sondern Tartuffes Nichte. Ettie kocht, putzt, wäscht Pinsel und erträgt Tartuffes Launen mit unergründlicher Hingabe. Doch etwas brodelt in ihr. Joseph fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen, doch er versteht ihre Worte nicht: Sieh mich – so wie ich bin.

    Und langsam aus wechselnder und fesselnder Perspektive zwischen Ettie und Joseph, kommt Schicht für Schicht wie in einem Gemälde, ihr Geheimnis ans Licht ...

    Der Prolog beginnt mit dem Jahr 1957 in London, die Geschichte selbst handelt aus dem Jahr 1920 in Saint-Auguste-de-Provence und endet zum Schluss wieder im Jahr 1957 in London.

    Fazit:
    Der Autorin ist es hervorragend gelungen, eine atmosphärisch dichte und fesselnde Geschichte über eine begabte junge Malerin, die sich, allen Widerständen zum Trotz, Zutritt zur Kunstwelt verschafft, zu erzählen. Die Charaktereigenschaften und Entwicklung der Protagonisten, sind ausgesprochen gelungen und spannend, ausgearbeitet. Der flüssige Schreibstil unterstreicht die emotionalen Momente und lässt auch die traurigen Ereignisse deutlich fühlbar werden. Jede Zeile war für mich spannend und lesenswert.
    Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!
    Vertrag widerrufen
    Newsletter abonnieren
    FAQ- und Hilfethemen
    • Über jpc

    • Das Unternehmen
    • Unser Blog
    • Großhandel und Partnerprogramm
    MasterCard VISA Amex Diners Club PayPal
    DHL
    • AGB
    • Versandkosten
    • Datenschutzhinweise
    • Barrierefreiheitserklärung
    • Impressum
    • Kontakt
    • Hinweise zur Batterierücknahme
    * Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
    ** Alle durchgestrichenen Preise (z. B. EUR 12,99) beziehen sich auf die bislang in diesem Shop angegebenen Preise oder – wenn angegeben – auf einen limitierten Sonderpreis.
    © jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH
    • jpc.de – Leidenschaft für Musik
    • Startseite
    • Feed
    • Pop/Rock
    • Jazz
    • Klassik
    • Vinyl
    • Filme
    • Bücher
    • Noten
    • %SALE%
    • Weitere Bereiche
      • Themenshops
      • Vom Künstler signiert
      • Zeitschriften
      • Zubehör und Technik
      • Geschenkgutscheine
    • Hilfe
    • Anmelden
    • Konto anlegen
    • Datenschutzhinweise
    • Impressum
    • Kontakt