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    knightlyart

    Aktiv seit: 12. Januar 2026
    "Hilfreich"-Bewertungen: 0

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    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    6 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Yesteryear

    Caro Claire Burke
    Yesteryear (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.04.2026

    Perfektion mit Rissen

    Yesteryear von Caro Claire Burke ist ein außergewöhnliches Buch, das mich auf eine Weise überrascht hat, mit der ich nicht gerechnet hatte. Schon nach den ersten Kapiteln war ich tief in der Geschichte gefangen und konnte kaum das Ende abwarten. Die Autorin schafft es, eine intensive Atmosphäre aufzubauen und Themen anzusprechen, die zugleich faszinierend und verstörend sind.

    Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf das Konzept der sogenannten „Tradwife“ und die damit verbundenen gesellschaftlichen Spannungen. Ein prägnantes Beispiel dafür ist die Passage:
    »Trad ist die Kurzform für traditional. Manche Leute würden Ehefrauen wie mich so bezeichnen. Wir führen ja auch eine traditionelle Ehe.«
    Mit »manche Leute« meinte ich die Wütenden Weiber. Sie waren es, die mich Tradwife nannten, die das Trad ausspuckten, als stünde es für etwas Schlimmes, als wäre traditionell in der Welt normaldenkender Menschen nichts Gutes. (S. 19)

    Hier zeigt sich bereits früh, wie geschickt Burke gesellschaftliche Zuschreibungen und persönliche Wahrnehmung miteinander verwebt. Die Hauptfigur bewegt sich in einer scheinbar perfekten Welt, die jedoch zunehmend Risse bekommt. Diese Ambivalenz wird auch in folgendem Zitat deutlich:
    „Manchmal wurde mir fast schlecht, wenn ich darüber nachdachte, wie perfekt mein Leben war und wie gut mir alles gelang.“ (S. 373)

    Gerade diese unterschwellige Unruhe macht den Reiz des Buches aus und treibt die Handlung immer weiter voran. Man fiebert mit, stellt Fragen und beginnt, die Realität der Protagonistin zu hinterfragen.

    Trotz der starken Spannung und der gelungenen thematischen Umsetzung hat mich das Ende allerdings etwas zwiegespalten zurückgelassen. Es kam überraschend abrupt und konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Nach dem intensiven Aufbau hätte ich mir einen runderen, vielleicht auch mutigeren Abschluss gewünscht.

    Insgesamt bleibt Yesteryear jedoch ein packendes und ungewöhnliches Werk, das noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt – auch wenn es am Schluss nicht ganz das einlöst, was es zuvor verspricht.
    Schlaf

    Honor Jones
    Schlaf (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.04.2026

    Ein leises Highlight



    Honor Jones gelingt mit „Schlaf“ ein leiser, eindringlicher Roman, der lange nachhallt. Im Zentrum steht das fragile Geflecht zwischen Mutter und Tochter – eine Beziehung, die zugleich Nähe verspricht und Distanz erzeugt. Es ist eine Geschichte über das Aufwachsen mit unausgesprochenen Spannungen, über Verletzungen, die nie offen benannt werden, und über die Frage, wie sehr uns unsere frühesten Bindungen formen.

    Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie Jones innere Zustände sichtbar macht. Ihre Sprache ist klar und fein gearbeitet, zugleich von einer stillen, fast schwebenden Traurigkeit durchzogen. Sie schreibt so zugänglich, dass man mühelos in die Handlung eintaucht, fordert dabei aber immer wieder dazu auf, zwischen den Zeilen zu lesen und über das Gesagte hinauszudenken.

    Ein prägnanter Moment findet sich früh im Buch:
    „Sie fragte sich oft: Was war der Sinn ihres Daseins? Sie war zehn Jahre alt.“ (S. 28)
    Dieses Zitat bringt die existenzielle Schwere auf den Punkt, die wie ein leiser Unterton die gesamte Erzählung begleitet. Es zeigt, wie früh Zweifel und Unsicherheit in einem Kind wachsen können, wenn emotionale Orientierung fehlt.

    Der Roman stellt dabei eine unbequeme Frage: Was geschieht, wenn ausgerechnet die Person, die Sicherheit und Halt geben sollte, nicht erreichbar ist? Jones beschreibt eindringlich, wie sich daraus ein innerer Raum aus Sehnsucht, Enttäuschung und unausgesprochenen Vorwürfen entwickelt – Gefühle, die oft ein Leben lang nachwirken.

    Schlaf ist kein lautes Buch, sondern eines, das sich vorsichtig entfaltet. Gerade in dieser Zurückhaltung liegt seine Stärke. Es ist ein sensibles, klug beobachtetes Porträt familiärer Verbindungen – und der Spuren, die sie in uns hinterlassen.
    Die Geister von La Spezia

    Oliver Plaschka
    Die Geister von La Spezia (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.03.2026

    Stark begonnen, schwer zu folgen

    Ein interessantes Buchcover und eine vielversprechende Inhaltsangabe wecken zunächst hohe Erwartungen an diesen Roman. Tatsächlich handelt es sich auch um ein außergewöhnliches Werk, das sich deutlich von klassischer Erzählstruktur und gängigen Genre-Konventionen abhebt. Oliver Plaschka verfolgt einen ungewöhnlichen Schreibstil, der stellenweise poetisch und atmosphärisch dicht wirkt, gleichzeitig aber auch fordernd für die Lesenden ist.

    Gerade diese Besonderheit wird jedoch schnell zur Herausforderung: Die Geschichte erscheint über weite Strecken verwirrend und schwer greifbar. Es fehlt ein klar erkennbarer roter Faden, der durch die Handlung führt. Dadurch wird es zunehmend schwierig, der Story zu folgen oder eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Einzelne Szenen wirken zwar interessant und geheimnisvoll, fügen sich jedoch nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.

    Während manche Leserinnen und Leser gerade die Komplexität und Offenheit des Romans schätzen könnten, führt sie in diesem Fall eher dazu, dass die Handlung nicht wirklich nachvollziehbar bleibt. Das nimmt dem Buch einen Teil seines Potenzials, denn die Grundidee wirkt durchaus spannend und originell.

    Insgesamt ist Die Geister von La Spezia ein mutiger, aber auch anspruchsvoller Roman, der nicht leicht zugänglich ist. Wer Freude an experimenteller Literatur hat, könnte hier dennoch auf seine Kosten kommen – für alle anderen bleibt die Geschichte jedoch eher schwer verständlich und wenig greifbar.
    Tödliches Angebot

    Marisa Kashino
    Tödliches Angebot (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.02.2026

    Eigenheim mit Nebenwirkungen

    Marisa Kashino liefert mit „Tödliches Angebot“ einen Thriller, der sich leise anschleicht und am Ende gnadenlos zupackt. Der rasante Schreibstil sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird, während der schwarze Humor immer wieder überraschende, fast bissige Akzente setzt.

    Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, deren manischer Wahn, ihr absolutes Traumhaus um jeden Preis zu bekommen, zunehmend außer Kontrolle gerät. Ihre Gedankenwelt ist intensiv, teils verstörend und gleichzeitig faszinierend – man spürt förmlich, wie sich Realität und Obsession immer weiter vermischen. Aussagen wie „Du liebe Zeit, muss ich denn wirklich immer die gesamte Denkarbeit übernehmen?“ oder „Wie so oft werde ich diejenige sein, die eine Lösung finden muss.“ unterstreichen ihre innere Getriebenheit und ihren zunehmenden Kontrollzwang.

    Die Spannung baut sich eher subtil auf, doch zum Schluss nimmt die Handlung deutlich an Tempo und Intensität zu. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch klar als Psychothriller einordnen: düster, nervenaufreibend und psychologisch clever konstruiert. Gerade das Finale hat mich gefesselt und die vorherige Entwicklung konsequent auf den Punkt gebracht.

    „Tödliches Angebot“ ist ein Thriller für Leserinnen und Leser, die psychologische Abgründe, schwarzen Humor und eine außergewöhnliche, nicht immer sympathische Hauptfigur schätzen – mit einem Ende, das nachhaltig Eindruck hinterlässt.
    Niemands Töchter

    Judith Hoersch
    Niemands Töchter (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.01.2026

    Leise, stark, bewegend

    Aufmerksam geworden bin ich auf Niemands Töchter durch das wunderschöne Buchcover. Doch vor allem der tief emotionale Inhalt hat mich berührt und mir zugleich schöne wie auch traurige Lesestunden geschenkt. Im Mittelpunkt stehen vier Frauen – Marie, Gabriele, Alma und Isabell –, deren Lebensgeschichten sensibel und eindrucksvoll erzählt werden.

    Die Autorin schreibt feinfühlig und nah an ihren Figuren, sodass man ihre Gedanken, Zweifel und Sehnsüchte gut nachvollziehen kann. Themen wie Zugehörigkeit, Familie und Identität ziehen sich berührend durch den Roman. Besonders schön ist die dem Buch beigefügte Playlist, die die Stimmung der Geschichte wunderbar aufgreift und das Leseerlebnis auf eine besondere Weise vertieft.

    Ein bewegender Roman mit starken Frauenfiguren, der lange nachhallt und sehr empfehlenswert ist.
    Blutwild

    Saskia te Marveld
    Blutwild (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.01.2026

    Spannender Ansatz mit Schwächen

    Der Klappentext von Blutwild verspricht einen rasanten, spannungsgeladenen Thriller mit hohem Tempo und nervenaufreibenden Momenten. Diese Erwartung wird in Ansätzen zwar bedient, insgesamt konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen.

    Besonders der Zugang zur Hauptfigur Anka fiel mir schwer. Trotz ihrer zentralen Rolle blieb sie für mich emotional distanziert, sodass es mir nicht gelungen ist, eine echte Verbindung zu ihr aufzubauen. Ihre Handlungen und Reaktionen wirkten auf mich teilweise wenig nachvollziehbar, was das Mitfiebern erheblich erschwert hat.

    Die Grundidee der Geschichte ist interessant und bietet durchaus Potenzial für Spannung. Allerdings leidet der Lesegenuss darunter, dass die Identifikation mit der Protagonistin kaum gelingt. Gerade in einem Thriller, der stark von emotionaler Nähe und innerer Spannung lebt, ist dies ein entscheidender Faktor.

    Insgesamt ist Blutwild ein Roman mit einer vielversprechenden Ausgangslage, der jedoch hinter den Erwartungen zurückbleibt, die der Klappentext weckt – zumindest für Leserinnen und Leser, die großen Wert auf eine überzeugende Hauptfigur legen.
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