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    Dragon

    Aktiv seit: 19. Dezember 2025
    "Hilfreich"-Bewertungen: 0
    5 Rezensionen
    Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat

    Usch Luhn
    Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.02.2026

    Pflanzenflüsterin Emilia

    Von ihren Eltern in ein geheimes Internat geschickt, soll Emilia als Pflanzenwächterin eine ganz besondere Pflanze beschützen, die Ziel von gemeinen Pflanzendieben ist. Was sie in dieser speziellen Schule so alles kennenlernt und erlebt, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Doch die Aufgaben als Wächterin ihres Pflanzenschützlings sind wahrlich nicht einfach und ungefährlich. Das merkt Emilia, als tatsächlich die besondere Pflanze gestohlen wird und sie nicht mehr so recht weiß, wem sie vertrauen kann…

    Mit dem verspielten Cover und der wunderschönen Gestaltung des Vorsatzpapiers stimmt Illustratorin Flor Persichini schon von Anfang an auf die zauberhafte, magische und blumige Stimmung des Buches ein. Auch im Buchinneren finden wir zahlreiche atmosphärische schwarz-weiß-Bilder.

    Dass Emilia kein alltägliches Leben führt, wird sofort klar, als sie von ihrer verborgenen Insel auf das geheime Pflanzeninternat geschickt wird und dort zum ersten Mal eine echte Gemeinschaft unter Gleichaltrigen und einen gemeinsamen Schulunterricht erlebt. Der Kontrast zu ihrem bisherigen Leben könnte nicht größer sein und umso glaubhafter sind ihre Emotionen, mit denen Autorin Usch Luhn sie ausgestattet hat. Man nimmt ihr zu 100 Prozent ab, dass sie Heimweh hat, Sehnsucht nach den Eltern, Zweifel an ihrer Aufgabe und Eifersucht auf die Mitschülerin. Zudem beweist sie aber großen Mut, Stärke und Ausdauer, kann sich auf Neues einlassen und Freundschaften knüpfen. Mir gefällt, dass Emilia Zeit gegeben wird, sich zu entwickeln und sie nicht von Anfang an die geborene Pflanzenwächterin ist, ja, sie sieht sich sogar eher den Tieren verbunden und hat große Zweifel, ob sie für die gestellte Aufgabe die Richtige ist. Das macht sie nahbar und echt.

    Die Autorin sprudelt nur so von neuen Ideen und obwohl es bereits eine Menge Buchreihen über besondere Internate, außergewöhnliche Tiere und etliche Akademien und Gilden gibt, ist es Usch Luhn gelungen, eine eigene neue und völlig andere Welt zu erschaffen, die nur so von phantasievollen Einfällen wimmelt.

    Die Story ist vom Umfang, Aufbau und Thema sowie Ausdruck genau richtig für die Zielgruppe ab etwa 10 Jahren. Es kommen zwar etliche Fremdwörter und lateinische Pflanzennamen vor, die aber am Ende des Buches in einem Glossar noch extra erläutert werden. Grundsätzlich kommen einige Fremdwörter wie Kleinod vor, die den Lesenden vielleicht nicht bekannt sein werden. Ich mag es aber, wenn man Neues dazu lernen kann, denn die schwierigen Begriffe werden weitgehend sofort erklärt.

    Ein lustiger, fast schelmischer Kontrast kommt durch Emilias besonderen Freund zustande, der sich ganz altertümlich ausdrückt. Das verleiht der Szene Charme und sorgt für humorvolle Leichtigkeit in einer ansonsten eher spannenden Handlung. Es ist interessant, wie dieser Stil dem Buch eine zusätzliche Note von Wärme und Wiedererkennung verleiht.

    Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch eine wundervolle Mischung aus Mut, Selbstzweifel, Freundschaft und Spannung ist und damit perfekt geeignet für Lesende ab 10 Jahren, die gerne in fremde Welten abtauchen, Neues lernen und sich dabei emotional berühren lassen. Man merkt, wie viel Herz, Fantasie und Feingefühl in jeder Seite stecken. Ein wirklich gelungenes Werk von Usch Luhn.
    Die Jagd nach den magischen Münzen

    Jessie Burton
    Die Jagd nach den magischen Münzen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.01.2026

    Magie durch die Zeiten

    Eine warmherzige und unter die Haut gehende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Verluste um 1918 in London. Das Mädchen Bo ist eine sogenannte Schlammschwalbe, die im Matsch der Themse nach noch brauchbaren Gegenständen sucht, die ihr und ihrer Mutter sowie Bruder ein Auskommen sichern. Mitten im Hintergrund des Krieges findet sie etwas unglaublich Wertvolles, von dem sie einfach fühlt, dass es nicht nur reinen materiellen Wert besitzt. Schnell gerät sie in einen Strudel der Ereignisse, denn sie vernimmt die Worte der Themse und muss sich einer besonderen Aufgabe stellen.

    Das Cover ist wundervoll und vermittelt genau die Stimmung, die im Buch die ganze Story über herrscht: geheimnisvoll, magisch, leicht bedrohlich. Schon zu Beginn lässt die Geschichte die Magie erahnen und dass mit ihr Geheimnisse und Bedrohliches einhergehen. Obwohl Bo die Hauptprotagonistin des Buches ist, bleibt sie für meine Empfindungen ein wenig flach und ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Die Personen sind insgesamt aber sehr vielschichtig und interessant und haben eine Reihe Geheimnisse, die im Laufe der Story erkundet werden.

    Mir gefällt besonders, wie die Autorin Stimmungen einfängt, sodass man automatisch Bilder vor Augen hat und leicht in die damalige Zeit eintauchen kann. Der angenehme und verständliche Schreibstil für die Zielgruppe ab 10 Jahren tut dabei sein Übriges. In einem fließenden Strom werden die Ereignisse vorangetrieben und münden in einer interessanten und glaubwürdigen Auflösung, die eine schöne Botschaft vermitteln: Was man im Herzen trägt, kann man nicht verlieren. Magisch, zeitlos, mit einem großartigen Setting, das sich wunderbar eignet für eine Geschichte über Fiktion und Realität über die Zeit hinweg.
    Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß

    Disney
    Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.01.2026

    Unterhaltsamer Leitfaden für das Leben in Gravity Falls

    Wann hat man schon mal die Möglichkeit, in einem fremden Tagebuch zu lesen?! Im Falle des Tagebuchs von Dipper und seiner Schwester Mabel ist das dem Lesenden sogar ausdrücklich erlaubt und überaus erwünscht von den beiden, wovon sich besonders Dipper erhofft, in Notsituationen dann vom Lesenden gerettet werden zu können. So ganz abwegig ist sein Gedankengang ja nicht, wenn man bedenkt, dass die beiden in der merkwürdigen Stadt Gravity Falls schon so einige paranormale und rätselhafte Dinge gesehen und erlebt haben. Deshalb können die zwei auch einen richtig dicken Leitfaden zu den dortigen Mysterien verfassen, wobei Dipper eher für die Fakten zu Übernatürlichem zuständig ist, während Mabel sich den Spaßfaktor auf die Fahne schreibt.

    Das Buch ist vollgepackt mit praktischen Tipps zu (fast) allen Lebenslagen und Situationen in Gravity Falls und enthält zusätzlich eine Menge kurzweiliger Quizfragen, Bastelideen, Mitmachseiten und Challenges. Besonders glaubhaft wirkt dieses Tagebuch dadurch, dass sich die Einträge der beiden ergänzen und in der jeweiligen „Handschrift“ und dem unverwechselbaren Stil desjenigen gestaltet sind. Dass die Geschwister sich nicht immer einig sind, ist normal und glaubwürdig und macht die Einträge zudem lebendig und witzig.

    All zu ernst nehmen sollte man die Tipps sowieso nicht, denn unter anderem ist Mabels Rat, Tiere als Kopfbedeckung zu nutzen und dabei mit Klebeband zu fixieren mit einem Augenzwinkern und Humor zu verstehen. Das Buch liest sich jedenfalls sehr unterhaltsam, lustig und man erfährt praktische Tipps zum Nachmachen, wie z. B. Mabels „Sofort-Haustier“. Und Dank Dipper ist man auf viele Notsituationen gut vorbereitet, sollte man z. B. mal einer Wer-Waffel gegenüberstehen oder ein ultimatives Geheimversteck errichten müssen. Da Mabel sich für den Spaßfaktor zuständig fühlt, gibt es auch Pläne für eine erfolgreiche Übernachtungsparty. Und da das Buch auf die Zielgruppe ab etwa 8 Jahren abzielt, finde ich auch die Anleitungen zu verschiedenen Chiffriercodes und Morsecode sehr gelungen, spielt es in diesem Alter doch meist eine große Rolle, selbst eine „Bande“ zu gründen oder darin Mitglied zu sein.

    Dipper und Mabel nehmen den Lesenden lebendig und humorvoll mit durch die Mysterien von Gravity Falls und enthüllen sogar noch das Geheimnis des mysteriösen Flecks! Hat man sich erfolgreich mit den beiden durch die verschiedenen Aufgaben und Tipps und Tricks gearbeitet, wird man am Ende sogar mit einem schön gestalteten Zertifikat belohnt. Und damit nicht genug: Es gibt noch genügend Platz für eigene Einträge ins Tagebuch, was so wirklich zu einem tollen Leitfaden und persönlichem Buch wird.

    Dieses ergänzende Buch zur Serie „Willkommen in Gravity Falls“ kann ich für alle empfehlen, die Spaß an den Abenteuern von Dipper und Mabel haben und noch ein wenig tiefer in die Mysterien der Stadt eintauchen wollen.
    Belzi Ohnehorn

    Gemma Brie
    Belzi Ohnehorn (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.12.2025

    Teuflisch gut

    Wenn dir als Teufel plötzlich die Hörner abhanden kommen,weil du zu gut für die Hölle (und die Welt sowieso) bist, hast du ein echtes Problem. So ergeht es jedenfalls Belzi, dem kleinen Teufel, der nicht so recht Böses tun kann wie seine beiden Brüder oder wie es überhaupt üblich wäre in der Hölle. Wenn dir aber dann 3 neue Freunde buchstäblich vor die Füße fallen und dir nach Kräften und in echter Freunde-Manier helfen wollen, dann kann das nur spannend und vielleicht auch ein bisschen chaotisch werden…

    Zugegeben, das Cover wird dem Inhalt nicht gerecht. Ein wenig nichtssagend kommt es daher und wird dem niedlichen kleinen Teufel Belzi, den man sofort in sein Herz schließt, nicht gerecht. Die Illustrationen des Comic-Bandes über den viel zu guten Teufelssohn sind dagegen aussagekräftig, kindgerecht und farbenfroh.

    Die Idee des Themas ist super gelungen und die Umsetzung sowieso. Mir gefällt besonders, dass das Buch absolut kindgerecht ist und ohne Schimpfwörter oder grobe Gemeinheiten auskommt. So eignet es sich prima für die angestrebte Zielgruppe der Erstleser, die den überschaubaren Textumfang gut bewältigen können und schnelle Leseerfolge erzielen werden. Dazu spart der Comic nicht an Witz und Humor und thematisiert auf angenehme und verständliche Weise Freundschaft und Anderssein.

    Er werden Lösungen gesucht und gefunden und doch bleibt auch die Erkenntnis, dass nicht immer alles auf Anhieb funktionieren kann. Man darf sich deshalb auf weitere Bände der Freunde freuen und dieses ungleiche Quartett aus Menschen und Teufel verspricht, noch viele spannende Erlebnisse. Ein großartiger Lesespaß für alle, die Comics lieben!

    Verbrenn das Negativ

    Josh Winning
    Verbrenn das Negativ (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.12.2025

    Gruselthriller über Erinnerung und Wahrheit

    Der Thriller „Verbrenn das Negativ“ hat mich wirklich gut unterhalten. Er hat einen ordentlichen Gruselfaktor, der sich fließend durch die Seiten zieht und am Ende ein fesselndes Leseerlebnis liefert.

    Im Mittelpunkt des Buches steht die Journalistin Laura Warren, eine Figur, die ich sofort spannend fand. Laura hat eine bewegte Vergangenheit als Kinderstar in Hollywood und eine ehrgeizige Mutter, die ihr ganzes Leben auf die Karriere ihrer Tochter ausgerichtet hat und diesen Traum gnadenlos verfolgt. Beim Lesen dachte ich oft: So muss sich Druck anfühlen, dieser kindliche Glanz, gemischt mit dem ständigen Schatten der Erwartungen. Laura soll über eine Neuauflage einer alten Horrorserie der 90er Jahre berichten, in der sie selbst mitgespielt hat. Man spürt sofort, wie die Vergangenheit sie einholt. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Drehort liegt eine seltsame Spannung in der Luft.

    Was ich besonders stark fand, ist die Handhabung des Grusels. Es geht weniger um brutale Schockeffekte als um eine kontinuierliche, unterschwellige Beklemmung. Josh Winning versteht es, mit Rhythmus zu arbeiten: Kapitel mit Zeitungsausschnitten, Berichten und Tagebucheinträgen jagen einem den Puls nach oben, während längere Passagen die Atmosphäre verdichten. Man merkt, wie Laura Stück für Stück mit ihren eigenen Erinnerungen konfrontiert wird. Erinnerungen, die damals nie ganz verschwanden, sondern wie kleine, scharfe Splitter in der Gegenwart lauerten.

    Der zentrale Konflikt, die vermeintliche Wiederholung der Morde von damals, die sich stark an den Vorfällen des Horrorklassikers orientierten, wird souverän aufgebaut. Man fragt sich immer wieder, ob es echte Ereignisse sind oder ob Laura sich Dinge einbildet, die erst durch ihre Vergangenheit Sinn ergeben. Die Geschehnisse lassen vergangene Schatten wieder lebendig werden und der Leser wird unweigerlich mit der Frage konfrontiert, wo die Wahrheit liegt.

    Mir gefällt besonders, wie der Autor Laura nicht als reine Reporterin, sondern als komplexe Protagonistin darstellt. Spannend ist, dass sie neben ihrer Professionalität als Journalistin mit Schuldgefühlen kämpft und dem Druck, der aus einer Kindheit in der glitzernden, aber oft gnadenlosen Welt Hollywoods resultiert. Dieses vielschichtige Innenleben macht sie nahbar und glaubwürdig. Leider bleiben einige Nebenfiguren blass. Da hätte ich mir mehr Nähe zu ihnen gewünscht.

    Der Erzählstil hat mich von Anfang an gepackt, denn die Story kommt zügig zur Sache ohne lange Umwege. Wer Spannung mit einem dichten, gruseligen Unterton sucht und dabei eine interessante Protagonistin begleiten möchte, dem sei dieser Thriller empfohlen. Die Geschichte liefert Nervenkitzel und eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit Erinnerung, Schuld und dem, was Wahrheit bedeutet. Für mich war es ein packendes Leseerlebnis.
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