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    Annabell95

    Aktiv seit: 05. Juli 2025
    "Hilfreich"-Bewertungen: 0

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    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    3 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Der Schrein der Könige

    Sabine Weiß
    Der Schrein der Könige (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.03.2026

    Dreikönigenschrein

    Ein mächtiger Triumph des Kölner Erzbischofs Reinald von Dassel verändert die Geschichte: Nach der Einnahme Mailands bringt er die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln. Die Stadt wird daraufhin zum Magneten für Pilger, die auf Wunder hoffen. Noch ruhen die Reliquien in einer schlichten Kiste, doch ihr Ruf verlangt nach einem würdigen Schrein. Der berühmte Goldschmied Nicolaus von Verdun soll dieses einzigartige Kunstwerk erschaffen. Seine Berufung sorgt jedoch für Unmut, denn die Kölner Goldschmiede fühlen sich übergangen und sehen den prestigeträchtigen Auftrag an einen Fremden verloren.

    Die Handlung ist so aufgebaut, dass man den einzelnen Protagonisten abwechselnd folgt. Das sorgt für Abwechslung und erhöht den Spannungsbogen. Historische Aspekte wie Kriege, Eroberungen und Raubzüge kommen erst später stärker ins Spiel, werden dann aber sehr gut in die Handlung eingewoben. Man lernt etwas, ohne von Fakten erschlagen zu werden.

    Im letzten Drittel ging’s mir etwas zu schnell. Viele Nebenstränge wurden recht zügig abgehandelt. Und ich hätte mir mehr durchgehende Beschreibungen des Dreikönigenschreins gewünscht. Dieser steht am Anfang und Ende im Fokus, dazwischen aber weniger. Stattdessen stehen hier mehr die Schilderungen mittelalterlicher Lebensumstände sowie kirchlicher und politischer Entwicklungen im Fokus.

    Im Mittelpunkt steht Nicolaus mit seiner Familie. Die Hauptcharaktere, aber auch die Nebencharaktere sind sehr facettenreich gestaltet. Es gibt Sympathieträger, zwielichtige Gestalten, Charaktere, die man gern begleitet und solche, die man am liebsten schütteln würde. Diese große Bandbreite macht die Figuren glaubwürdig und sorgt dafür, dass man mit ihnen mitfiebert, sich ärgert, hofft und bangt.

    Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und so atmosphärisch, dass man sich mitten ins mittelalterliche Köln versetzt fühlt. Geräusche, Gerüche, Stimmungen – all das wirkt so lebendig und authentisch.

    Mein Fazit:
    Atmosphärisch stark, lebendig erzählt, mit tollen Figuren - absolut lesenswert.
    Das Lied des Vogelhändlers

    Ralf H. Dorweiler
    Das Lied des Vogelhändlers (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.09.2025

    Machtkämpfe

    1190. Franziska von Hellenau befindet sich mit auf dem Kreuzzug ins Heilige Land. Dort lernt sie die Heilkunde näher kennen und rettet dem Markgrafen von Baden das Leben. Zehn Jahre später als sie aus dem Heiligen Land zurückkehrt, richten seine Söhne gerade ein großes Turnier aus. Zu Gast ist dort auch der Vogelhändler Wigbert, der hofft, dass er seine seltenen Gefieder gut an die Besucher verkaufen kann und damit gute Geschäfte macht. Als Gesandter des Königs hat Minnesänger Walther von der Vogelweide jedoch etwas anderes mit Wigbert im Sinn. Er soll helfen einen Spion zu entlarven, den der König dort vermutet. Zusammen mit Franziska müssen sie sich einem undurchsichtigen Machtkampf entgegenstellen.

    Die Handlung wird in zwei spannenden Handlungsstränge erzählt, die auf unterschiedlichen Zeitebenen spielen: einer während des dritten Kreuzzugs, der andere zehn Jahre später auf Burg Hachberg beim Turnier. Beide Erzählstränge sind packend und lebendig erzählt. Nach und nach werden sie schlüssig zusammengeführt.

    Die authentische Darstellung des historischen Settings, gepaart mit detaillierten Beschreibungen von Figuren, Schauplätzen und Ereignissen, lässt die Story lebendig werden.
    Jedes Kapitel war einem Vogel gewidmet und hatte ihn dann als entsprechende Kapitelüberschrift. Das hat dem Buch nochmal poetische Note verliehen und unterstreicht die kreative Erzählweise.

    Die Charaktere – allen voran Franziska von Hellenau und der Vogelhändler Wigbert – sind sympathisch und glaubwürdig gezeichnet. Man hat regelrecht mit ihnen mitgefiebert und gebangt, weil man sehr schnell eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte.

    Durch den bildhaften und angenehm flüssigen Schreibstil, fliegt man förmlich durch die Seiten dahin. Die Szenen werden sehr detailliert dargestellt, ohne dass es überladen wirkt. Somit gibt es in der Story auch einige grausame Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Sie wirken nie übertrieben, sondern spiegeln die Grausamkeit und die Härte der damaligen Zeit wieder.

    Mein Fazit:
    Ein atmosphärischer, spannender und hervorragend geschriebener historischer Roman, der mit lebendigen Figuren, einem originellen Aufbau und einer fesselnden Handlung überzeugt. Man taucht tief in eine faszinierende Welt des Mittelalters ab, in der Intrigen, Machtkämpfe und persönliche Schicksale kunstvoll miteinander verwoben sind. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und somit ist es für mich eine klare Leseempfehlung.
    Blindspiel

    Max Seeck
    Blindspiel (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.07.2025

    Schachmörder

    Ein junger Mann stiehlt einem Serienmörder eine Aktentasche aus dem Auto. Nur kurze Zeit später ist der Dieb tot. Kurz darauf gibt es ein weiteres Mordopfer, eine junge Frau. Ihr Körper wurde komplett mit weißer Farbe bemalt. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche so inszeniert? Profiler Milo wird von der Kripo Helsinki hinzugebeten. Milo bekommt eine anonyme Nachricht als Schachnotation aufgebaut. Er ahnt, dass er sich mitten in einem tödlichen Schachspiel befindet. Um den Mörder zu finden, muss er sich seinen eigenen Dämonen stellen und kontaktiert den Ex-Partner seiner Mutter, der ein versierter Schachspieler ist. Eigentlich wollte er ihm nie mehr begegnen, doch nun braucht er seine Hilfe.

    "Blindspiel" ist der Auftakt in eine neue Reihe mit dem Profiler Milo.

    Milo ist ein ehemaliger Ermittler und hat sich aus privaten Gründen aus dem Polizeidienst herausgezogen. Er ist eine eigensinnige Figur, die durch ihre eigenartige Art, das Leben zu sehen, auffällt. Sein Trauma aus der Jugendzeit wird hier mit reinspielen. Anfangs wirkt er etwas unsympathisch, ist aber dennoch authentisch gestaltet. Seine persönliche Geschichte nimmt allerdings teilweise zu viel Raum ein, was die Spannung etwas mindert und dadurch auch die Handlung an Tempo verliert.

    Die anderen Charaktere sind sehr verschieden und ebenfallls gut ausgearbeitet. Jeder hat so seine eigenen Macken, was die Geschichte lebendig macht. Die finnischen Straßennamen und Ortsangaben sind teilweise schwer zu lesen. Teilweise sind sie recht nah beieinander gereiht, wodurch man etwas die Orientierung verlieren kann. Ich hätte mir hier eine Karte für einen besseren Überblick gewünscht.

    Die Handlung wird in verschiedenen Perspektiven der Charaktere im Wechsel erzählt. Das sorgt für eine abwechslungsreiche und vielschichtige Handlung. Man bekommt dadurch aber auch Einblicke in die Gedankenwelt der Charaktere und wird geschickt auf falsche Fährten gelockt. Die falschen Fährten und unerwarteten Wendungen wurden geschickt platziert, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Doch der erhoffte besondere Nervenkitzel im Showdown blieb für mich leider aus.

    Den Plot mit den Morden, aufgebaut nach einem Schachspiel, finde eine interessante und ungewöhnliche Idee. Der Schreibstil lässt sich angenehm flüssig lesen und ist bildhaft dargestellt, sodass sich auch eine düstere Atmosphäre erzeugt hat. Besonders die Dunkelheit, die Nässe und die Kälte im finnischen November trägt hier besonders zur Atmosphäre bei und passt auch zu dem düsteren Cover.

    Mein Fazit:
    Mit Milos Art bin ich noch nicht so ganz warm geworden, aber trotzdem fand ich den Thriller super spannend. Besonders gut gefallen haben mir hier die vielen falschen Fährten und unerwarteten Wendungen. So konnte man beim Lesen auch sehr gut miträtseln und wurde am Ende doch sehr überrascht. Bin gespannt wie es weitergeht und gebe für das Buch eine Leseempfehlung.
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