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    Mops

    Aktiv seit: 13. Februar 2025
    "Hilfreich"-Bewertungen: 3
    80 Rezensionen
    He Sees You When You´re Sleeping

    Alta Hensley
    He Sees You When You´re Sleeping (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    11.01.2026

    Wenn der Stalker vorm Fenster dein Traummann ist

    Da ist ein Mann vor deinem Schlafzimmer und beobachtet dich. Das könnte creepy sein, wenn es nicht deine geheime Fantasie wäre. So oder ähnlich könnte man den Inhalt dieses Buches zusammenfassen. Dieses Buch wird als Dark Romance verkauft (es hat sogar einen 18+Sticker), aber ich muss sagen, so richtig dark empfand ich es nicht.

    Zum einen ist es echt langsam gestartet; man könnte es glatt in die Kategorie slow-burn einstufen kann. Und der Spice kam wirklich erst so ab der zweiten Hälfte auf. Der war nicht schlecht, aber da hat man in dem Genre echt schon viel härteres gelesen. Ein bißchen kinky, aber eben auch nicht der harte Stoff.

    Beide Protas - Jack und Chloe - waren schon sehr interessant und symphatisch; zudem war auch ihre Entwicklung spannend. Aber bei Jack fand ich den Zwist zwischen Stalker und Vanillaboy nur so semi-authentisch.

    Auch der Showdown hatte Potential, der nicht ganz ausgeschöpft wurde. Der Plot um Tyler war vorhersehbar und wurde für mich dann zu schnell abgehandelt. Da hätte ich mir mehr Action gewünscht.

    Der Weihnachtsvibe kam aber echt gut rüber, so dass es gut in die jetzige Jahreszeit passt.

    Mein Fazit: Nette Lovestory mit Kinky-Vibes, aber als Dark Romance würde ich es nicht bezeichnen.
    The Friend Zone

    Abby Jimenez
    The Friend Zone (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.01.2026

    Ein schwieriges Thema auf humorvolle, leichte Art erzählt

    Und wieder hat Abby Jimenez mich mit einem Buch total zerstört & traumatisiert. Dennoch konnte ich es nicht aus der Hand legen konnte. Das lag zum einen an der Story, die ein schwieriges Thema (Unfruchtbarkeit & Krankheit) aufgegriffen hat. Das wurde zwar sehr emotional erzählt, aber dennoch in einer Leichtigkeit mit einem Hauch Witz, so dass man nicht die ganze Zeit am Heulen war. Zwischendurch gibt es aber doch den einen oder anderen Plottwist, der einen innehalten und durchatmen lässt. Einfach weil man mit den Figuren so mitleidet.

    Zum anderen sind mir Josh und Kristen so ans Herz gewachsen. Ja, Kristens Verhalten ist sicher für einige nicht nachvollziehbar (Warum redet sie nicht mit Josh Klartext?), aber da ich etwas ähnliches hinter mir habe, habe ich sie verstanden. Warum sie mit ihrem Körper so hadert und damit aber auch nicht hausieren geht. Aber ihre schnodderige Art und ihre Selbstständigkeit fand ich einfach klasse. Und Josh war einfach nur zum niederknutschen mit seiner Art. Ein echter Traummann.

    Klar, war das Finale doch sehr vorhersehbar, aber ich hätte mir nichts anderes für die beiden gewünscht. Daher mein Fazit: Wieder ein sehr lesenswertes Buch von Jimenez.
    Botanic Hearts

    Melanie Sweeney
    Botanic Hearts (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.12.2025

    Man will eigentlich auch sofort eine Bücherei im Botanischen Garten haben

    Natur und Bücher - was will mensch mehr? Nach dem diesem Buch eigentlich nichts mehr. Diese Symbiose aus einer Bücherei im Botanischen Garten, die hier präsentiert wird, ist so idyllisch, dass man am liebsten auch dort leben will. Die Autorin hat es wirklich bestens geschafft, diese Welt einem direkt vor die Augen zu projizieren, dass man das Gefühl hatte mit in dem Park zu sein. Das gibt auf alle Fälle Pluspunkte.

    Und auch Jack als Charakter hat mir gefallen. Zu einem der raue Naturtyp - love hard. Aber dann halt auch seine verletzliche Seite. Aber mir hat vor allem das mürrische gefallen, weil ich mich so in ihm wiedererkannt habe.

    Tansy hingegen hat mir als Figur nicht so gefallen. Ich fand ihr Verhalten einfach komisch und nicht nachvollziehbar. Vor allem, dass sie Jack immer wieder weggestoßen hat, weil sie unabhängig bleiben will. Für mich war sie aber nicht unabhängig, sondern einfach nur stur. Das hat irgendwann genervt.

    Und dann bin ich leider auch über Schreibweisen gestoßen. Ja, ich gendere auch und habe kein Problem mit : und * und _ Aber über die Pronomensache bin ich immer wieder gestolpert. Dey, demm, deren - das klingt für mich tatsächlich komisch und am Anfang dachte ich noch da hat sich ein Schreibfehler reingeschmuggelt. Und leider konnte ich mich auch bis zum Schluß des Buches nicht daran gewöhnen.

    Mein Fazit: Nette Lovestory mit einem grandiosen Setting, aber leider auch einer nervigen Prota.
    Midnight Whispers

    Piper Rayne
    Midnight Whispers (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.12.2025

    Dark Cinderella

    Band 3 dieser Reihe ist da und wurde von mir sehnsüchtig erwartet. Wie immer wurde ein Märchen adaptiert - diesmal Aschenputtel. Und da dies mein Lieblingsmärchen ist, konnte es ja nicht schlecht werden. :)

    Sowohl die Märchenadaption als auch die Story waren für mich überzeugend. Der Schreibstil mit dem abwechselnden Blickwinkel war authentisch und erzeugte gut Spannung. Beide Protas haben mir gefallen; ihre Verletztlichkeit als auch ihre Stärke, die sie gezeigt haben. Der Spice war diesmal wieder einen Zacken schärfer als in Band 2, was mich aber nicht gestört hat. Man wurde wieder ein wenig mit der Story um den Vater angefüttert und ich bin gespannt, ob wir in Band 4 endlich eine Auflösung um das große Geheimnis bekommen.

    Mein Fazit: Ein rundrum gelungener Roman, der mich nur durch die Seiten rauschen ließ und mich gut unterhalten hat.
    Die Unbußfertigen

    Elina Penner
    Die Unbußfertigen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.12.2025

    Ein Plädoyer zum abschalten der "sozialen" Internetplattformen

    Hasskommentare, ungerechtfertigte schlechte Bewertungen, Content auf Kosten anderer, etc - Kommt uns allen sicherlich bekannt vor, weil wir es alle teilweise täglich erleben. Elisa Penner hat dies unter die Brennlupe genommen und einen Roman geschrieben, der all das Schlechte in all seinen Nuancen aufzeigt. Der Inhalt lässt sich schwer zusammenfassen, ohne zu spoilern, aber man lernt zehn Personen kennen, die alle das schlechte verkörpern, was das Internet hervorbringt. Diese zehn werden in einem Herrenhaus eingesperrt und man lernt sie dann durch die jeweiligen Dialoge besser kennen. Es geht vor allem darum, ob sie ihre Taten bereuen.

    Und da muss ich sagen, definitiv nein. Die Geschichte erzählt es ein wenig anders, aber in meinen Augen hat vielleicht nur ein Drittel wirklich über seine Handlungen nachgedacht und reflektiert. Zumal man nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben erfährt (da ändert auch der Prolog mit einem Jahr später nichts daran). Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Ebenso beim Blick in das aktuelle Geschehen in Deutschland/Europa. Da wird zwar immer kurz angerissen, dass die Geschichte in einem Deutschland spielt, welches von einer rechtsextremen Partei regiert wird und im politischen und autokratischen Chaos versinkt. Aber man bekommt immer nur Bruchstücke davon, was es schwierig macht, das alles einzuordnen.

    Dennoch hat das Buch seinen Reiz - wenn man die ersten langatmigen 40 Seiten durch hat. Denn die Gesellschaftskritik ist authentisch, berührt einen auf vielen Ebenen und regt zum nachdenken an. Die Figuren sind allesamt interessant gestaltet, bis auf Max der ein wenig blass blieb. Ich kann mir gut vorstellen, dass man das Buch verfilmt oder als Schullektüre benutzt. Den Diskussionsstoff hat man hier echt viel - über Moral und Doppelmoral und in was für einer Gesellschaft man leben möchte.

    Mein Fazit: Ein Buch das zum nachdenken anregt, mit ein paar kleinen Schwächen.
    Evil Grandma

    Line Baugstø
    Evil Grandma (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.11.2025

    Über Erwartungen an ältere Frauen

    Die Gesellschaft hat Erwartungen an Frauen: egal ob jung oder - wie hier besprochen - alt. Dass Frauen aber nicht immer Lust haben diese (überzogenen) Erwartungen zu erfüllen, davon handelt dieses Buch. Es geht um Mona. Kurz vor der Rente, alleinlebend, einsam. Dann erfährt sie, dass sie zum ersten Mal Oma wird. Nur leider hat sie keine Lust auf diese Rolle. In einer weinseligen Stimmung macht sie sich einen Social-Media-Account namens "EvilGrandma65" und das Geschehen nimmt seinen Lauf.

    Mir hat das Buch vor allem gefallen, weil es einen Blick auf ältere Frauen wirft und zeigt, dass diese sehr wohl etwas zu sagen haben und eben auch noch eine eigene Wünsche. Und die bestehen nun mal nicht darin, die Kinder und Enkel durchzufüttern und dafür null Dank zu erhalten. Klar überzieht Mona ab und zu mit ihrem Verhalten, aber viel schlimmer finde ich ihre Kinder und leider auch ihre Freunde. Da ist null Dankbarkeit, nur Erwartungen, dass die Mutter alles stoisch mitmacht und sich auch noch darüber freut, dass die Wohnung okkupiert wird und ganz nach der Devise "Hotel Mama" lebt. Den Groll von Mona konnte ich wirklich gut nachvollziehen.

    Leider konnte der Teil des Buches bzgl. des social-Media-Accounts nicht überzeugen. Einfach weil es eher nebensächlich behandelt wurde. Da hätte ich mir einen größeren Fokus gewünscht. Denn das hätte so viel Potential gehabt: von witzigen Postings bis hin zu einer feministischen Revolution. Das blieb aber eben aus, was ich schade fand.

    Mein Fazit: Lesenswert, wobei die Story Ausbaupotential hatte.
    Parasiten - Meister der Manipulation

    Hans-Peter Hutter
    Parasiten - Meister der Manipulation (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    25.11.2025

    Nach dem Buch, will man nur noch Urlaub auf Balkonien machen

    Parasiten - jeder hat davon schonmal gehört, manche haben auch schon Bekanntschaft gemacht. Aber welche gibt es und was verursachen sie? Dies kann man in diesem Sachbuch nachlesen. Die Autoren bereiten den doch teils sehr wissenschaftlichen Stoff gut nachvollziehbar auf mit einer kleinen Prise Witz auf. Ein "Tinderbild" (dort genannt Para-Match) am Anfang jeden Kapitels führt in das jeweilige Kapitel humorvoll ein. So erfährt man etwas über bekannte Parasiten wie die Auslöser von Malaria oder Madenwürmer, aber auch über unbekannte Wesen, wie die Kusswanze und deren Bewohner, die die Chagas-Krankheit überträgt. Auf alle Fälle möchte man nach Beenden des Buches nicht so schnell Urlaub in exotischen Gefilden machen.

    Ein paar Kritikpunkte habe ich aber: Zum einen war mir der metaphorische Schreibstil (vor allem in der Mitte des Buches) dann irgendwann zu viel. Es war dann einfach too much und irgendwie nur noch gewollt witzig. Zum anderen waren einige Kapitel arg aufgebläht, wo Nebensächlichkeiten episch ausgebreitet wurden, bevor man zum eigentlichen Thema kam. So kam mir der Parasit und seine Auswirkung auf Mensch und/oder Tier einfach oft zu kurz. Und dann gab es doch einige Stellen wo es sehr wissenschaftlich wurde und ausgiebig biochemische Prozesse erläutert wurden. Als ehemaliger Bio-Leistungskurs kam ich da noch einigermaßen mit, aber für Laien war es dann doch stellenweise sehr komplex.

    Mein Fazit: Ein interessantes Sachbuch, was aber doch einige Schwächen hat.
    The Holiday Brothers

    Devney Perry
    The Holiday Brothers (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.11.2025

    Ich wünsche mir vom Weihnachtsmann ... einen Ehemann

    Langsam rückt der Advent näher und was bringt einen in Weihnachtsstimmung neben Plätzchen und Räucherkerzen. Natürlich eine romantsiche Weihnachtsgeschichte. Und mit den "Holiday-Brothers" bekommt man sogar drei auf einmal.

    Devney Perry legt hier wirklich drei süße und romantische Weihnachtsgeschichten um drei Brüder im verschneiten Montana vor. Man bekommt Kleinstadtfeeling, Familienzusammenhalt und ein wenig Spice. Also alles in allem ein rundrum gutes Paket. Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und flüssig und man kann sich schön in die geschichten reinfallen lassen. Sicher hätte man die Storys auch noch ausschmücken können, aber das Wesentliche war da und dadurch bekommt man eben drei Lovestorys als nur eine.

    Nur mit der Protagonistin in der letzten Story bin ich nicht warm geworden. Ich fand sie selbstsüchtig und naiv, wie sie auf ihre Schwangerschaft und die Zukunft des Babys reagiert hat. Da tat mir Tobias schon leid und ich fand er hat da auch zu wenig für sich eingestanden. Aber das war das einzige was mich gestört hat.

    Mein Fazit: Ein gutes Buch um in die Adventszeit zu starten.
    Vorwiegend festkochend

    Lara M. Gahlow
    Vorwiegend festkochend (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    12.11.2025

    Über Kartoffeln und rosa Rosen

    Wie erzählt man etwas über dieses Buch ohne zu spoilern? Schwierig, weil es doch sehr kurz ist. Aber kurz gesagt: Es geht um Minna und ihre Pflegerin Moni und wie sie langsam zueinander finden und so etwas wie Freundschaft schließen.

    Mir hat dieses Kurzgeschichte ganz gut gefallen, gibt sie doch einen guten Einblick in das Leben von ältern Menschen, lehrt Emphatie und zeigt auf, wie schwierig der Pflegeberuf ist. Auch wenn die Geschichte nur knapp 60 Seiten lang ist, ist sie unglaublich emphatisch und regt zum nachdenken an. Besonders die Story um die Rosen (die ja auch das Cover schmücken) hat mir sehr gefallen.

    Die Rezepte am Ende des Buches waren ganz nett, aber ich hätte mich eher gefreut, wenn die Geschichte noch etwas länger gewesen wäre. Sie endete ja auch ziemlich abrupt. Aber das ist halt das Wesen von Kurzgeschichten, warum ich mich auch oft schwer tue mit ihnen. Aber diese Geschichte hat zumindest etwas rüberbringen können.

    Mein Fazit: Ein unglaublich emphatisches Buch. Lesenswert.
    Preston Brothers, Band 3 - Leaving Leo

    Jay Mclean
    Preston Brothers, Band 3 - Leaving Leo (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.11.2025

    Fazit: Liebe tut weh

    Gott, hat mich dieses Buch zerstört. Die ersten beiden Bände waren ja schon kein leichter Romance-Stoff, aber dieses Buch? Emotionalität pur. Diesmal geht es um Leo und seine Jugendliebe Mia, die sich in einem ständigen On-Off-Status befindet. Es war auf alle Fälle schön wieder in das Preston-Universum einzutauchen und wie eine Art Heimkommen. Auch wenn die angesprochenen Themen defintiv nicht einfach waren, hat einen der Schreibstil dennoch nicht losgelassen und man wollte weiter- und weiterlesen. Und einfach nur grandios fand ich die Plottwist, die die Autorin hier mehrmals hingelegt hat und die wirklich mich immer überrascht haben. Und genau das soll ja ein Buch machen, einen überraschen und mitreissen.

    Das Buch lebt aber auch von den beiden Protas: Leo und Mia. Leo in seiner Entwicklung und seinen Gedankengängen zu verfolgen war einfach nur grandios. Ich fand es nur schade, dass am Ende nicht aufgeklärt wurde, an welcher neurodiversen "Störung" Leo leidet. Mia ist auch kein schlechter Charakter, aber manchmal hat es mich schon geärgert, dass sie Leo wieder mal von sich wegstößt. Ihre Gründe konnte ich später nachvollziehen, aber es waren trotzdem immer wieder frustrierend, weil ich einfach mit Leo dann immer wieder mitgelitten habe.

    Es ist echt schwer in der Reihe einen Favoriten herauszusuchen, aber wenn ich müsste, würde ich diesen wählen, einfach weil ich mich mit Leo einfach am meisten identifizieren konnte.

    Mein Fazit: Grandioser Abschluss der Reihe, aber wie auch bei den anderen Bändern, Vorsicht - es ist kein Feelgood-Liebesroman, auch wenn es das Cover suggeriert.
    Der Tower

    Ivar Leon Menger
    Der Tower (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.11.2025

    Wer ist schlimmer: die KI oder ihre Schöpfer?

    Bücher über KI - gerade im Krimi-/Thrillerbereich - gibt ja inzwischen wie Sand am Meer. Sollte man trotzdem zum neuen Buch von Ivar Leon Menger greifen. Diese Frage beantworte ich mit einem deutlichen Ja. Denn so wie er es plotmäßig umgesetzt hat, fand ich schon neuartig und sehr spannend.

    Inhaltlich geht es um die Influencerin Nova, die eine Jahresmiete im neuen Pramtower, welcher gleich neben dem Berliner Fernsehturm steht, gewonnen. Was Nova nicht ahnt, ist, dass das Haus durch eine KI gesteuert wird, welche alsbald ihr Leben steuert und sie de facto missbraucht. Mehr will ich zur Story nicht spoilern.

    Die Story selbst ist wirklich extrem spannend und vor allem total gruselig. Ich konnte das Buch nur in Häppchen lesen, einfach weil mich das Storytelling so mitgenommen hat. Ich war als ich das Buch gelesen habe, gerade in Berlin und am Fernsehturm wird gerade ein neues Hochhaus gebaut. Da hat es mir gleich eine Gänsehaut verursacht, als ich das gesehen habe. Zudem finde ich es sehr gelungen, wie der Autor hier sowohl die Gefahren von KI als auch die menschlichen Abgründe gezeichnet hat.

    Ein was hat mich aber gestört und das war die Hauptprotagonistin Nova. Ihr Verhalten war für mich in vielen Dingen einfach irrational und extrem naiv. Ich wollte sie oft einfach nur schütteln und fragen, wie blöd sie ist. Sie hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Aber das war das einzige, was ich zu kritisieren habe.

    Mein Fazit: Der hunderste KI-Thriller? Ja. Dennoch lesenswert? Unbedingt.
    Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf

    Mareike Fallwickl
    Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.10.2025

    Frauen schlagen zurück

    Der feministische Kampf ist noch lange nicht vorbei. Das weiß jede Frau. Und nach Lesen dieses Buches müsste es auch jeder Mann wissen - theoretisch. Denn die Autorinnen legen hier in ihren Kurzgeschichten den Finger in jede einzelne Wunde - egal ob toxische Männlichkeit, Mansplaining, Mental Load, häusliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe. Alles wird schonungslos berichtet und seziert. Und auch wenn man selbst in einer gleichberechtigten Beziehung lebt - wie ich - wird man unweigerlich wütend. Wütend auf das System, wütend auf die Männer, wütend auf das Patriarchat. Und wird somit zum nachdenken angeregt, was in unserer Welt alles noch falsch läuft.

    Besonders gefallen hat mir, dass die einzelnen Geschichten miteinander verwoben wurden. Entweder weil bestimmte Charaktere wieder auftauchen oder Themen wieder aufgegriffen werden. Und das Buch hat definitiv Lust auf einen Besuch in einem Penismuseum, wie hier beschrieben. Das wäre sicherlich sehr interessant.

    Kleine Kritik. Einzelne Abschnitte sind schon echt heftig beschrieben, wo bspw. auch Übergriffe gegenüber Männern (als Rache) thematisiert werden oder Beschreibungen schon sehr plastisch (und eklig) sind. Daher ist das Buch evtl. nichts für zarte Gemüter.
    Und manchmal wird auch in der österreichischen Mundart geschrieben; das war ein bißchen anstrengend zu lesen. Aber da sist wirklich ein subjektives Empfinden.

    Mein Fazit: Frauen schlagen hier literarisch zurück. Hoffentlich wird diese Streitschrift erhört.
    Madly Forbidden

    L. J. Shen
    Madly Forbidden (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.10.2025

    Ja, es ist ein bißchen kitschig, aber schön kitschig

    Der zweite Band der Forbidden-Reihe von L.J. Shen ist eine klassische From-enemies-to-lovers- und brothers-best-friends-Story. Zwei gegensätzliche Charaktere, feurige Dialoge und eine ganz spannende Story haben wieder für ein gutes Lesefeeling bei mir gesorgt.

    Vor allem gefallen hat mir die Entwicklung der beiden Protas: Rhyland vom Casanova zum kompletten Softie und Dylan, die ihre selbstzweifel hinter sich lässt und doch noch ihre Träume verwirklicht. Und mit der Story um den doofen Ex von Dylan kam auch eine gute Portion Spannung rein. Dass die Geschichte abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt wurde, hat noch einmal gut dafür gesorgt, dass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden bekommen hat. Dass Rhyland nicht sofort der gemachte Mann war, sondern sogar drohte in die Armut abzurutschen, war zusätzlich sehr erfrischend.

    Ja, das Buch war keine komplette Neuheit auf dem Markt. Aber das Buch hat mir wieder mal gezeigt, dass Shen zu Recht eine meiner Lieblingsautor:innen ist. Bei jedem Buch von ihr kann ich mich fallen lassen und erlebe tolle Lesestunden.

    Ich bin nun gespannt, ob es einen dritten Band geben wird. Denn Tates Geschichte ist ja noch offen und beim Swiftie-Konzert wurde ja einiges angedeutet.

    Mein Fazit: Ein Buch für alle Shen-Fans und die, die es noch werden wollen.
    The Penguin Paradox

    Greta Milán
    The Penguin Paradox (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.10.2025

    Der heimliche Star waren definitiv Humphrey und Hilda

    Wer auf süße Lovestorys mit wissenschaftlichem Background steht, darf gerne zu Milans neuestem Buch greifen. Es geht um Pinguine, eine Antarktisexpedition, Verhaltensforschung und technische Erfindungen. Und dazwischen findet man Beckett und Emerie, die beiden ein großes Vergangenheitspäckchen sowie Voruteile mit sich tragen. Das betrifft vor allem Emerie, was es manchmal etwas nervig gemacht hat, weil sie sich selbst so oft im Weg standen.

    Aber das Wissenschaftssetting und das Antarktisflair waren für mich eher, dass was mich immer wieder zum Buch greifen lies. Es wirkte alles authentisch und der Schreibstil machte alles bildhaft, dass man selbst die Schneeflocken auf der Nase spürte. Und mit Humphrey und Hilda hatte man zusätzlich zwei Stars der Geschichte.

    Das Ende hätte für mich ruhig einen größeren Showdown haben können, aber so hat es zum bisherigen Setting gepasst.

    Mein Fazit: Eine cute Romance im MINT-Bereich. Für Fans dieses Subgrenre definitiv kein Fehlgriff.
    BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen?

    Mai Thi Nguyen-Kim
    BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen? (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.10.2025

    Schlaf, BiBibBiber, schlaf

    Die Debatte kennen sicher alle Eltern: "Ich will aber noch nicht schlafen. Ich bin noch gar nicht müde." ruft es aus dem Kinderzimmer. Warum schlafen aber wichtig ist, erklären die beiden Autorinnen in ihrem neuesten Bibibiber-Buch. Und damit haben wir endlich mal ein Biber-Frage-Buch mitten aus dem Leben.

    Und da können nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene etwas lernen. Denn über die Prozesse im menschlichen Körper, warum Schlaf wichtig ist und was passiert, wenn man gegen den Schlaf ankämpft, erfährt man hier auf sehr anschauliche und kindgerechte Art. Wie immer wird hier mit vielen Vergleichen, Metaphern und Beispielen gearbeitet, die das alles etwas einfacher zum begreifen machen. Und das finde ich sehr wichtig, ist es doch ein Kindersachbuch. Dritte oder vierte Klasse sollten die Kinder aber schon sein, meiner Meinung nach, die das Buch bekommen. Sicherlich kann man es auch mit jüngeren Kindern lesen, aber ich glaube, da ist zu vieles noch, was dann nachgefragt und erklärt werden muss.

    Witzig fand ich zudem, dass auch ein Gag für Erwachsene versteckt wurde. Ich spoiler hier aber nicht, sondern den muss jeder selbst finden. :)

    Mein Fazit: Wieder ein tolles Biber-Buch, wo kindgerecht naturwissenschaftliche Sachen erklärt werden. Wer die anderen Bücher mochte oder die Sendungen von Mai Think X, darf hier ruhig zugreifen.
    Meine Vorschul-Spaß-Box: Zahlen

    Meine Vorschul-Spaß-Box: Zahlen (Div.)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.10.2025

    1, 2, 3 - hast du einen Stift dabei? Dann kann es losgehen!

    Diese Vorschul-Mitmachbox über die Zahlenwelt bis 10 ist wirklich schön gemacht. Stabiler Karton sowohl bei der Verpackung als auch bei den Karten sorgt dafür, dass auch kleinere, rabiatere Hände es nicht gleich zerstören. Die Gestaltung ist kindgerecht und farbenfroh. Und das Format ist echt praktisch, so dass es auch schnell für Reisen oder den Restaurantbesuch eingepackt ist.

    Die Rätsel- und Malkarten sind unterschiedlich vom Schwierigkeitsgrad. Beginnend einfach mal etwas ausmalen bis hin zu diffizilem Malen nach Zahlen oder Zahlen verbinden. Das finde ich tatsächlich sehr gut, weil die Kinder ja auch alle unterschiedlich sind, was die Feinmotorik, etc betrifft. Zum Beispiel mein Sohn ist mit seinen 5 Jahren noch ganz schlecht im Malen; er hält sich erstmal an die einfacheren Sachen, bspw. wo er Sachen verbinden muss. Gut finde ich auch die zwei Stickerbögen, wo die Kinder bei Erfolg sich hinten auf der Karte einen Sticker draufkleben dürfen. Und sie lassen sich auch relativ leicht vom Bogen lösen, so dass die Kinder das auch selbst machen können. Das fördert ja auch nochmal die Feinmotorik.

    Zwei Kritikpunkte habe ich: Zum einen kann man die Karten halt leider nur einmal benutzen. Vielleicht könnte man die Karten, wo man Rätsel löst, aus abwaschbarem Material machen, so dass man sie mehrmals nutzen kann. Zum anderen waren wir bei den ersten Zahlenkarten (die wo man die Zahlen kennenlernt) irritiert, weil die Bilder nicht zusammenpassten. Da war bspw. bei der 1 ein Hund abgebildet und dann sollte man eine Banane ausmalen. Mein Sohn meinte dann, warum da keine Knochen sind. Oder bei der 5 waren es Fische und Erdbeeren. Da hätten wir eher Sachen genommen, die zusammenpassen, wie Hunde und Knochen oder Katzen und Mäuse.

    Aber ansonsten ist die Box wirklich gut gemacht und wir werden sie sicherlich noch öfters nutzen, wenn die Langeweile aufkommt.

    Mein Fazit: Eine tolle Box, um Kindern auf spielerische Weise die Zahlen näher zu bringen.
    Die Kröte

    Simone Hirth
    Die Kröte (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    09.10.2025

    Wer oder was ist die Kröte?

    Dieses Buch ist ein wahrer Fiebertraum. Ich weiß nach den knapp 180 Seiten immer noch nicht so richtig, was mir die Autorin vermitteln wollte. Klar ist, dass es eine Adaption des Froschkönigs sein soll und das aufgegriffene Thema Machtgefälle/sexuelle Nötigung ist auch schon spannend. Aber ansonsten habe ich ganz viele Fragezeichen: Was soll die Kröte konkret verkörpern? Denn sie ist ja definitiv eine Metapher und während des Lesens hatte ich diverse Ideen, aber so richtig bin ich nicht durchgestoßen. Und warum wurde das Hauptthema - der Konflikt mit dem Mann - wirklich erst ganz zum Schluß dargelegt? De facto sind die ersten 150 Seiten reines Vorgeplänkel auf den Hauptkonflikt.

    Beim Schreibstil bin ich zwiegespalten. Das Zwiegespräch zwischen der Protagonistin und der Kröte war gut aufgemacht. Ich hatte die knarzende Stimme der Kröte gut im Ohr. Aber dieser ständige Einschub von irgendwelchen Gedichten hat für mich den Lesefluss gestört und wie gesagt, war ganz viel Füllmaterial bei den Erzählungen der Protagonistin dabei. Das machte es zusätzlich ziemlich langatmig.

    Ich hatte vom Klappentext eigentlich auch eine andere Story erwartet - eher in Richtung toxische Paarbeziehung. Das was es dann wurde vom inhaltlichen war dann nicht schlecht, aber wie gesagt, so richtig durchgeblickt habe ich immer noch nicht. Ich glaube für das Buch braucht es einen Austausch.

    Mein Fazit: Ein Buch das mich ratlos zurücklässt. Aber vielleicht finden andere einen besseren Zugang dazu.
    Elon & Jeff on Mars

    Marc-Uwe Kling
    Elon & Jeff on Mars (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.10.2025

    Satirisch und doch entlarvend

    2 komplett fiktive(!) Milliardäre liefern sich ein Wettrennen zum Mars und müssen dort dann miteinander auskommen. Zwischen Golf spielen, Kaviar essen und jeden Tag "Der Marsianer" schauen, zeigt sich am Ende, dass die KI schlauer ist, als die Menschen. Soviel zum Inhalt, mehr will ich nicht spoilern. :)

    Auf alle Fälle hat mir der neue Comic von Marc-Uwe Kling wieder viel Spaß gemacht. Sicher kannte man schon einiges vom Setting aus den Känguru-Comics, aber es große Geschichte war es nochmal umso besser. Vor allem der satirische und entlarvende Blick auf 2 Männer, die einfach alles haben, hat mir gefallen. Denn es zeigt, dass Geld allein nicht alles ist.

    Die Illustrationen von Bernd Kissel haben die Geschichte gut verbildlicht. Schön war auch, dass alles farblich war und somit auch die Marsatmossphäre gut rübergebracht hat.

    Mein Fazit: Ein sehr witziger Comic, den ich weiterempfehlen kann.
    Lost in the Wild

    Antje Leser
    Lost in the Wild (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.09.2025

    Schon harter Tobak

    Was als spannender Ausflugstrip nach dem Abi startet, endet für fünf Jugendliche in diesem Buch in der Hölle. Den nach einem Bergrutsch geraten sie in die Fänge einer Survival-Gruppe, deren Anführer - ein Prepper - immer mehr ausflippt.

    Die Autorin hat hier wirklich einen sehr spannenden Jugendthriller hingelegt. Man ist sofort im Geschehen drin, die Bildsprache ist sehr plastisch und die Figuren vielfältig. Zudem ist das Thema Verschwörungsideologen, Prepper und Reichsbürger ja schon sehr aktuell und hier gut und differenziert dargestellt. Und auch die Gruppendynamik und wie diese wechseln kann in Stressituationen ist sehr gut und anschaulich erzählt.

    Zwei Kritikpunkte habe ich aber: Zum einen ist das Buch an einigen Stellen schon sehr brutal beschrieben. Ob das wirklich jede/r Jugendliche/r verkraftet, bin ich mir nicht sicher. Denn selbst ich als Erwachsene musste manchmal mit dem lesen anhalten, weil es mir gerade zuviel wurde. Und zum anderen ist das Buch zwar durchweg spannend, aber das Ende flacht dann sehr ab. Angesichts des hohen Levels hatte ich für das Ende einen größeren Showdown erwartet. Ich will nicht sagen, es war ein Rohrkrepierer, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet.

    Mein Fazit: Ein lesenswerter Jugendthriller, der aber nichts für schwache Nerven ist.
    Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat

    Marc-Uwe Kling
    Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.09.2025

    Autofahrt des Grauens

    Auch der 5. Band der Reihe um Tiffanys Familie hält was er verspricht: Spaß für Groß & Klein, zweideutige Anspielungen und witzige Dialoge. Diesmal geht es um eine Autofahrt des Grauens, woran vor allem Max und seine Partyexzesse vom Vorabend Schuld sind. Alles weitere erklärt der Titel... ;)

    Es waren auch wieder die Details, die Kindern sicherlich nicht auffallen, aber Erwachsenen schon, die mich wieder sehr zum schmunzeln und lachen gebracht haben. Sei es die Ähnlichkeit von Ilses Mann zu bestimmten Kanzlern oder die schlechten Autofahrerkünste vom Papa. Die Illustrationen von Astrid Henn sorgen wieder für großen Wiedererkennunsgeeffekt, scheuen nicht vor ekligen Bildern zurück und wenn man genau hinschaut, sieht man mehrere Hinweise auf andere Büchern von den beiden.

    Mein Fazit: Auch Band 5 ist wieder ein großes Lesevergnügen. Wir freuen uns jetzt schon auf Band 6.
    I Do Resist You

    Pippa Grant
    I Do Resist You (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.09.2025

    Vorsicht: Buch kann eine Überdosis Süße enthalten

    Emma ist die Braut, die sich nicht traut. Und das zu Recht. Nachdem ihre Flucht aber viral geht, flieht sie auf die Fidschis und trifft dort auf ihren Hollywood-Crush Jason, welcher ebenfalls auf der Flucht ist. Beide kommen sich näher, aber der ONS bleibt nicht ohne Folgen. Jason erfährt aber erst zwei Jahre später davon und versucht nun Emma davon überzeugen, ihn doch in ihre kleine Familie aufzunehmen.

    Diese kurze Zusammenfassung zeigt gut, dass Pippa Grants Buch eine klassische Lovestory ist. Man darf nicht viel Action oder Spice erwarten, aber manchmal reicht ja auch ein wenig slow burn aus, um ein gutes Lesevergnügen zu bekommen. Das bekommt man hier definitiv, durch einen guten Schreibstil, interessante Charaktere und witzige Dialoge. Am besten fand ich das Huhn Yolko Ono, die immer wieder für eine Slapstick-Einlage gut war.

    Und ja, die Story ist süß gemacht. Aber manchmal fand ich dann es doch zu süß und kitschig, bspw. bei Jonas verzehrenden Liebesbekundungen. Aber das ist ja auch Geschmackssache. Was mich auch beim lesen - zumindest am Anfang - irritiert hat, waren die vielen Nebencharaktere. Es ist sicher besser, wenn man die beiden Vorgängerbände bereits gelesen hat, sonst kommt man am Anfang nicht so richtig mit. Und warum nennt man eine Figur "they"? Da bin ich immer wieder drüber gestolpert. Erst dachte ich, es ist eine fehlende Übersetzung, aber nein... Da hat sich mir bis zum Schluß nicht erschlossen, ob es eine queere Person ist oder nicht.

    Mein Fazit: Eine gute Lovestory mit kleinen Schwächen für mich. Aber es ist sicher von Vorteil Band 1 und 2 vorher zu lesen, um alles sofort einordnen zu können.
    Die Ferien

    Weike Wang
    Die Ferien (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    22.09.2025

    Zerrissen zwischen zwei Welten

    Ferien sollten schön sein. Ferien sollten Spaß machen. Die Ferien von Keru und Nate, auf die uns die Autorin Weike Wang mitnimmt, sind aber eher anstrengend.

    Aber von vorne: Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil handelt von den Ferien, wo sie nacheinander ihre Eltern in ihr Ferienhaus einladen. Hier erlebt man den kompletten Kulturclash zwischen den "harten" chinesischen Eltern, die sich eigentlich jeder Freude entsagen, und den amerikanischen Eltern, die dem "white trash" angehören, und mit dem akademischen Sohn eher wenig anfangen können und sich immer wieder in Vorwürfen erheben. Beide sind sich aber einig, dass endlich Enkelkinder kommen sollen, was die Autorin zu einem nicht uninteressanten Diskurs führt, ob Elternschaft heute noch zielführend ist und wie gerade Frauen sich hier unter Druck gesetzt fühlen. Diesen ersten teil fand ich tatsächlöich sehr interessant, weil die kulturellen Unterschiede so gut herausgearbeitet wurden und ich vor allem mit Keru mitfühlen konnte. Ihre Wut war da für mich echt verständlich.

    Der zweite Teil spielt 5 Jahre später, wo man Keru und Nate wieder in den Urlaub begleitet, wo sie erst ein Paar mit Kindern kennenlernen und später Nates Bruder unangekündigt vorbeikommt, mit dem er noch nie ein gutes Verhältnis hatte. Diesen Teil fand ich etwas zäh, weil es für mich eher wie eine Paartherapie anmutete. Wang zeigt hier auf, wie sich beide Protas eigentlich eher immer mehr entfremden. Hier konnte ich mich bspw. mit Keru so gar nicht mehr identifizieren. Und sowohl das Nachbarpärchen als auch der Bruder mit Freundin waren komische gestalten, wo ich nicht so recht wusste, wie ich sie in die Geschichte einordnen sollte.

    Mein Fazit: Der erste Teil war eine echt interessante Kulturstudie, den zweiten Teil hätte ich dann nicht mehr gebraucht.
    Nero

    S. J. Tilly
    Nero (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.09.2025

    Hot, hotter, Nero

    "Nero" ist eine klassische Mafia-Romance: düster, gewaltvoll und spicy. Sicherlich nicht für jedermann/-frau, aber meinem Geschmack hat es komplett getroffen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das lag vor allem an beiden Protas: Nero ist ein klassischer Hotti, der aber auch zwischendurch seine gefühlvolle Seite zeigt. Payton ist eigentlich das klassische Weibchen. Vom Klappentext hatte ich mir eher eine taffe Frau vorgestellt, aber das Sensible und Schwache hat dann doch ganz gut hier reingepasst.

    Tilly hat zudem einen klasse Schreibstil, der einen nicht loslässt und die Spannung bleibt durchweg auf einem guten Niveau. Klar, 1-2 Stellen waren echt brutal, aber es spielt halt im Mafia-Milieu. Blümchenthemen wären da eher fehlt am Platze.

    Mein Fazit: Wer das Genre mag, darf hier gerne zugreifen.
    Die Toten von nebenan

    Olivia Monti
    Die Toten von nebenan (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    17.09.2025

    Das Leben nach dem Tod wird nicht leichter sein

    Was passiert nach dem Tod? Eine Frage, die sich sicher schon viele gestellt haben. Olivia Monti erzählt ihre Ansichtsweise, wie sich das Leben nach dem Tod gestaltet. Und das ist beileibe nicht immer schön. Denn auch wenn der Übergang sanft sein wird, so sind die Welt und seine Menschen danach immer noch "hässlich" und Neid, Missgunst und Hass sind an der Tagesordnung.

    Diesen schlechten Gefühlen nimmt sich Herr Tober an und will ein Viertel der Toten schaffen. Mit dieser Figur hat die Autorin wirklich etwas sehr fantasievolles erschaffen, an dem sich die Lesenden reiben können und man sich immer fragt, wer oder was er genau ist. Ganz am Anfang dachte ich, er verkörpert den Kapitalismus oder Faschismus, aber man kann ihn ihm auch den Teufel oder das ultimative Böse sehen.

    Es ist auf alle Fälle spannend zu sehen, die die Figuren in dem Buch sich einlullen lassen, dann widerstehen und gemeinsame Strategien gegen die Versuchung des Weltlichen entwickeln. Es regt auf alle Fälle auch zum nachdenken über das eigene Leben und Handeln an.

    Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, die vielen Charaktere auseinanderzuhalten, vor allem die Ehepaare. Aber das hat sich mit der Zeit gelegt und ich kam gut zurecht. Die verschiedenen Blickwinkel und die kurzen Kapitel sorgen für eine guten und unterhaltsamen Lesefluss. Außerdem gab es 2-3 Plottwists, die mich wirklich sehr überrascht und eben auch die Spannung hochgehalten haben.

    Der Titel ist wirklich gut gewählt und das Cover spiegelt die älteren Charaktere wieder. Nur die Haptik des Harcovers fand ich irgendwie altbacken. Aber das passte wiederum dann auch wieder zum Thema.

    Mein Fazit: Eine mal ganz andere Geschichte, die gut unterhält und zum nachdenken animiert.
    Animal

    Tibor Rode
    Animal (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.09.2025

    Haben Tiere ein Bewusstsein?

    Haben Tiere ein Bewusstsein? Dieser philosophisch-juristischen Frage geht Tibor Rode in seinem neuen Thriller nach. Dafür lässt er ein Schwein auf seine Freilassung klagen und erzählt auf knapp 500 Seiten das Geschehen im und rund um den Gerichtssaal.

    Und wie schon in seinem Erstlingswerk "Der Wald" war ich von der Geschichte sehr angetan. Man merkt sofort, dass viel Recherche in das Buch reingeflossen sind und zwar sowohl juristisches Wissen als auch neueste Erkenntnisse auf Tierpsychologie und Co. Die authentischen Erzählungen aus der Massenzuchtanlage sind definitiv nichts für Zartbesaitete. Mit seinem Schreibstil hat er wieder vor meinem Augen einen Film aufleben lassen mit zudem sehr interessanten Charakteren, die nicht per se immer symphatisch sind, aber doch interessante Entwicklungen durchmachen. Mit dem Geheimnis um den Keller von Ben hält er einen zusätzlich an der Stange.

    Das hat es aber zumindest bei mir auch gebraucht. Den zumindest die erste Hälfte des Buches fand ich etwas zäh und ich war nahe dran in eine Leseflaute zu rutschen. Mit ein paar überraschenden Plottwists hat Rode es aber dann doch noch geschafft, das Ruder rum zu reißen und dann flog ich wieder durch die Seiten.

    Mein Fazit: Man muss sich erst ein bißchen durchbeißen, aber dann lohnt sich das Buch. Und es macht einen bzgl. Tierrechte definitiv nachdenklich.
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