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    literaturfreundin

    Aktiv seit: 16. September 2024
    "Hilfreich"-Bewertungen: 0
    3 Rezensionen
    Mr. Saitos reisendes Kino

    Annette Bjergfeldt
    Mr. Saitos reisendes Kino (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.01.2026

    It's a kind of magic

    Was für ein sinnlicher, phantasievoller und funkensprühener Roman mit über 500 wunderbaren Seiten.

    Wie ein buntes Kaleidoskop breitet sich die Geschichte der schönen, tangotanzenden und schuhverliebten Fabiola, erzählt von ihrer phantasiebegabten Tochter Lita in immer neuen, funkelnden Bildern aus.

    Fabiola, die als Findelkind bei den Nonnen von Buenos Aires aufgewachsen ist, muss mit ihrer Tochter Lita aufgrund verrückter Umstände aus Argentinien fliehen, doch die beiden blinden und von Paris träumenden Passagierinnen kommen nur bis Upper Puffin Island, Kanada.

    Dort, im Seemannsheim Bethlehem, findet Lita zusätzlich zu ihrer Mutter, die sich als große Schwester manchmal einfach besser macht, eine warmherzige Familie und Heimat.

    Die tatkräftige und hobbytätowierende Maggie, ihr gutmütiger Mann Albert mit dem Metallgerüst, das ihn aufrecht hält, Tommy, der in Fabiolas Nähe kein Wort herausbekommt, die liebenswerte gleichaltrige Oona, die Lita fast wie eine Zwillingsschwester wird und das ganze skurrile Inventar der Insel, das aus aller Welt hier gestrandet ist.

    Mit Geschick und der Hilfe des ständig etwas erfindenden Tierarztes verhindert Lita die Weiterreise aufs Festland, kann sie sich ein Leben außerhalb des Bethlehem und seiner Bewohner doch kaum mehr vorstellen.

    Und dann kommt mit Mr. Saito und seinem reisenden Kino einmal im Jahr, von allen bis auf den calvinistischen Prediger Isaksson mit seinen selbst gemalten Protestplakaten sehnlichst erwartet, die große Welt ins Bethlehem, zunächst mit lebenden Bildern als Stummfilm, später mit Ton und in Farbe. Und noch nie hat Lita so etwas Wunderbares und Zauberhaftes gesehen!

    Später, in Europa herrscht Krieg... und auch auf Upper Puffin Island gibt es nicht nur rosarote Wattewölkchen und Butterflöckchen. Dennoch prägen Wärme und Menschlichkeit weiterhin den Charakter der Bewohner, so auch Litas.

    Und, wen wundert es, irgendwann wird auf der Insel Tango getanzt - und Oona und Lita lässt Mr. Saito und sein reisendes Kino nie mehr los.

    Ein warmherziger und glücklichmachender Lesespaß.
    Trinken wie ein Dichter

    Trinken wie ein Dichter (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.11.2024

    Auf einen Daiquiri mit Hemingway

    Dieses Buch ist ein Lesevergnügen: Lieblingsdrinks/-getränke (oder historisch passende) von bekannten und weniger bekannten Autoren werden vorgestellt, jeweils mit einer kleinen Geschichte und Referenzen aus deren œuvre littéraire. Hinweis: nicht alle Rezepte sind alkoholisch. Von George Orwell zum Beispiel erhalten wir eine Anleitung in elf Schritten, um eine gute Tasse Tee zuzubereiten.

    Weitere Beispiele: Jane Austens Negus (und man fühlt sich wie mit Mr. Darcy im Ballsaal), Jack Kerouacs Margarita, Charles Bukowskis Boilermaker (besser nicht übermäßig nacheifern).

    Begonnen mit der Auflistung der benötigten Vorräte und Ausstattung endet das Buch mit "Katerhilfe von knallharten, hedonistischen, krawallsüchtigen Literaten", ergänzt durch kleine Kapitel über z.B. Wein und Literatur, Künster-Bars und -Kneipen, kulturell-politische Strömungen und eine umfassende Bibliographie sowie Anmerkungen.

    Ein großes Lesevergnügen, das nicht nur zum Mixen, Shaken und Nachtrinken inspiriert, sondern auch dazu, das ein oder andere Werk der Autoren zum passenden Getränk zu genießen.

    Möchten Sie das in Gemeinschaft tun, empfehle ich das Kapitel "Tipps von den Altmeisterinnen der Pariser Salonkultur" und dem literarischen Zirkel steht nichts im Wege;).
    Akikos stilles Glück

    Jan-Philipp Sendker
    Akikos stilles Glück (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.09.2024

    Akiko lebt auf

    Akiko lebt nach dem frühen Tod ihrer Mutter zurückgezogen in Tokio. Beruflich bis spätabends durch ihre Arbeit als Buchhalterin gefordert, kehrt sie erst am Abend in die Stille ihrer Wohnung zurück und verbringt die knappe Freizeit allein oder mit Kollegen wie der ganz anders angelegten Naoko, die sich gerade selbst geheiratet hat. Aus ihrem kreativen Talent schlägt sie keinen Benefit, ein Bedürfnis nach Nähe und Bindung empfindet sie nicht.

    Doch dann begegnet sie auf dem Heimweg Kento, einem ehemaligen Mitschüler (und ihrem ersten Schwarm), und es stellt sich heraus, dass beide seit 10 Jahren im gleichen Viertel wohnen, ohne sich jemals begegnet zu sein.

    "Er war der einzige Mensch aus meiner Vergangenheit, über dessen Wiedersehen ich mich freuen würde."

    Kento, der introvertiert und hochsensibel, dessen Energie ohne einen Filter zwischen sich und der Welt allzu schnell verbraucht ist und Akiko, die Zurückhaltende, die ihre Wurzeln nicht kennt. Einsam sind beide.

    Wir dürfen erleben, wie sich zwei Menschen achtsam nähern. Wie sie sich öffnen und beginnen, über sich und ihre Gefühle nachzudenken, zu sprechen. Wie behutsam sie Rücksicht auf die Bedürfnisse des anderen nehmen. Sie lernen sich nicht nur gegenseitig, sondern auch selbst kennen, zu akzeptieren und zu mögen.

    "Akikos stilles Glück" ist auf mehreren Ebenen ein beglückendes Buch. Es entführt uns nicht nur in eine andere Kultur, sondern hat darüber hinaus ganz universell mit unserem Menschsein zu tun. Mit der Art, wie wir unser Leben gestalten, wie wir miteinander umgehen und wie wertvoll Mitmenschlichkeit, Freundschaft, Liebe und ehrliche soziale Bindung sind.

    Der Erzählfluss ist ruhig und zurückhaltend. Obwohl eine so große Introvertiertheit und Zurückgezogenheit bzw. Zurückhaltung Vereinsamung bedeuten, ist der Grundtenor gelassen und fast ein wenig heiter.

    Schöne, nachdenkenswerte Sätze aus Büchern notiere ich mir gern in einem Büchlein - "Akikos stilles Glück" birgt viele davon.

    Ich empfehle es von Herzen gern, am besten lesen Sie es bei einer Tasse Tee oder ganz passend zu einem Sapporo Bier.
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