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    chuckipop

    Aktiv seit: 19. August 2024
    "Hilfreich"-Bewertungen: 2

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    28 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Nacht der Verräter

    Horst Eckert
    Nacht der Verräter (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.09.2024

    Brisant, hervorragend recherchiert und ungemein authentisch!

    "Nacht der Verräter" von Horst Eckert ist als Taschenbuch mit 400 Seiten bei Heyne erschienen.

    Es handelt sich hier um einen eigenständigen Thriller des Autors, der sich um den Polizisten Max Bauer dreht und in Düsseldorf beheimatet ist. Bauer ist nach einem traumatischen, tragischen Vorfall bei einer Wohnungsüberprüfung gerade wieder in den Dienst zurückgekehrt. Vor einigen Monaten hat er Julia geheiratet und ist glücklich mit ihr und ihrer Tochter Emilia, die für ihn von Anfang an wie eine eigene Tochter war. Über Julias Vergangenheit weiß er nichts, denn darüber schweigt sie sich komplett aus - was Max akzeptiert, da er aus eigener Erfahrung weiß, wie einen manche Ereignisse komplett aus der Bahn werfen können...

    Eines Tages ist die kleine Familie zu Gast auf der Geburtstagsfeier seines Bruders Robert, und plötzlich ist Julia weg. Spurlos verschwunden. Und dann wird Max auch noch von der Kripo verdächtigt, in Drogengeschäfte verwickelt zu sein. Um seine Unschuld zu beweisen, soll er seine Brüder und seinen Onkel bespitzeln, deren Geschäft Music-Point getarnter Dreh- und Angelpunkt des illegalen Kokainhandels zu sein scheint.

    Horst Eckert hat hier - wieder einmal - einen brillianten, clever durchdachten und top recherchierten (hier merkt man definitiv deutlich den Journalisten:) Krimi geschrieben, der ausgesprochen rasant und ungemein authentisch daherkommt.

    Max Bauer ist kein strahlender Held oder klassischer Sympathieträger, sondern an sich ein offener, geradliniger Typ, der ganz unverhofft und ohne eigenes Zutun in eine riesige Bredouille geraten ist. Das macht ihn in meinen Augen glaubwürdig und überzeugend - allerdings nicht unbedingt beliebt, denn sein moralisches Verhalten im Verlauf der Story, insbesondere im Privatleben, finde ich ausgesprochen fragwürdig.... Zu allem Überfluß ist Max ständig hin- und hergerissen und steht total neben sich, so daß es ihm sehr schwerfällt, eine Entscheidung zu treffen, geschweige denn das Richtige zu tun. Und was ist überhaupt das Richtige? Wem kann Max noch trauen?

    Seine Familie steigt ganz ins Drogenmilieu ein und will neben den ganz Großen bestehen, aber ist das nicht ein bißchen naiv? Sich mit der Mocro anzulegen, könnte sich zu einem Himmelfahrtskommando auswachsen...

    Das Tempo des Plots ist rasant, die Thematik brisant und hochaktuell, die Kapitel kurz, knackig und mit häufigen Wechseln und ständigen kleinen Cillffhangern. Der Spannungsbogen ist somit von Beginn an hoch und steigert sich permanent.

    Mein einziger Kritikpunkt am Buch (der allerdings an den Verlag geht und nicht an Autor oder Inhalt): Die Schrift ist sehr groß und die Seitenränder groß. Ich denke, man hätte hier , wenn man den Druck anders gesetzt hätte, so einige Seiten sparen können.

    Ein großartiger Thriller , der bestens unterhält und den ich wärmstens empfehlen kann!
    Todeskalt

    Nikolas Stoltz
    Todeskalt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.09.2024

    Ein brisanter Fall, eine Mauer des Schweigens und eine mysteriöse Legende...

    "Todeskalt" von Nikolas Stoltz ist als Taschenbuch mit 384 Seiten bei Lübbe erschienen.
    Es handelt sich hier um Band 2 der "Löwenstein & Berger - Thriller", der aber problemlos eigenständig gelesen werden kann, da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt.

    Der mysteriöse telefonische Hilferuf einer alten Freundin führt die Kriminalpsychologin Caro Löwenstein in ein kleines, abgeschiedenes Dorf im Taunus. Die winterlichen Temperaturen sind eisig, die Straßen wegen Schnees nahezu unpassierbar. In Oberweildorf angekommen, kann Caro ihre Freundin Melanie an der alten Burgruine nirgends finden, stattdessen stößt sie auf eine erhängte Frauenleiche und bemerkt am Fuße der Burg eine dunkle Gestalt, in einen Umhang gehüllt mit verborgenem Gesicht.
    Nun ruft Caro doch Kommissar Simon Berger an, damit ihr der Kollege vor Ort zur Seite stehen kann.

    Und das ist auch gut so, denn in Oberweildorf stoßen Löwenstein und Berger auf eine inkompetente und ablehnende örtliche Polizei, eine zweifelhafte Bürgerwehr, eine Mauer des Schweigens und unendlich viel Aberglauben - oder ist doch etwas dran an den Gerüchten?! Es wird jedenfalls recht brisant für Caro und sie gerät in höchste Gefahr.

    Nicolas Stoltz hat einen eingängigen, flüssigen Schreibstil, der ausgesprochen unterhaltsam und mega spannend ist.
    Das Setting ist klasse und es gelingt dem Autor, eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen, die mich ganz in ihren Bann ziehen und permanent in Atem halten konnte.
    Auch die sich langsam entwickelnden Nebenhandlungen erwiesen sich als bedeutsam und nach zahlreichen Wendungen und rasanten Twists sorgte das Finale bei mir für Überraschung.

    Recht weit abweichend von der Realität ist allerdings erneut, dass die Ermittler recht impulsiv spontane Alleingänge unternehmen - statt gemeinsam an einer Aufklärung des Falls zu arbeiten, sind sie jeder für sich in eigener Mission unterwegs und begeben sich leichtsinnig ins Ungewisse.

    Dieser zweite Band der Reihe hat mir wesentlich besser gefallen als Band 1, die Charaktere haben sich positiv entwickelt, es war deutlich packender und vor Allem schlüssiger und konnte mich somit überzeugen. Auch Darlinger, der Dritte im Ermittlerteam, ist eine sympathische und engagierte Figur, über die ich gern mehr lesen würde.

    Jetzt freue ich mich auf den dritten Teil um das Ermittlerteam Löwenstein & Berger, der es ganz sicher wieder in sich haben wird!
    Feuerjagd

    Tana French
    Feuerjagd (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.08.2024

    Prägnant, perfide, atmosphärisch - ein großartiger Spannungsroman!

    "Feuerjagd" von Tina French ist als Hardcover mit Schutzumschlag bei Fischer erschienen und umfasst 528 Seiten.
    Es handelt sich um den zweiten Band der Reihe um den Chicagoer Ex-Cop Cal Cooper, der sich in dem kleinen (fiktiven) westirischen Dörfchen Ardnakelty niedergelassen hat.

    Der Roman ist in sich abgeschlossen und eigenständig lesbar, aber um gut hineinzukommen, schadet es nicht, "Der Sucher" zuvor gelesen zu haben.
    Zwischen Cal und der 15-jährigen, verschlossenen Trey hat sich eine recht stabile Vater-Tochter-ähnliche Beziehung entwickelt, die beiden restaurieren zusammen alte Möbel, Trey verbringt so viel Zeit wie möglich bei Cal und auch mit Cals Freundin Lena Dune versteht sie sich richtig gut. Und dann taucht eines Tages, nach jahrelanger Abwesenheit, Treys Vater Johnny plötzlich zusammen mit dem smarten Engländer Rushborough wieder in Ardnakelty auf - ein echter Hallodri, der einen perfiden Plan ersonnen hat, das Vermögen der Dorfbewohner zu ergaunern - aber auch Trey hat einen Plan, denn sie will Rache...

    Tana French hat eine einzigartige Atmosphäre erschaffen, beschreibt vor allem ihre Charaktere und die typische, dörfliche Struktur unter dem Würgegriff der Hitze sehr prägnant und mir prickelte beim Lesen permanent die Kopfhaut in Erwartung des großen Knalls.
    Die Lage entwickelt sich stetig und spitzt sich ganz langsam zu, der Spannungsbogen wird allmählich höher und höher und nach einigen Wendungen, die mich teilweise auch zum Schmunzeln gebracht haben dank ihrer heimtückischen Cleverness, überrascht das Ende dann sehr...

    Die Dorfgemeinschaft ist eingeschworen und klischeehaft, aber auch recht leicht zu beeinflussen. Zwischendurch habe ich mich gefragt, wer da wen übertölpelt und wie das Ganze enden soll.
    Beeindruckend und ausgesprochen facettenreich erschaffen sind die Einwohner von Ardnakelty , neben den Hauptfiguren Trey, Cal, Johnny und Lena haben mir die "Klatschzentrale" Mrs. Duggan und Mart am Besten gefallen.

    Ein sich eher langsam entwickelnder, wirklich spannender Roman mit thrillerhaften Zügen, der besonders durch die einzigartigen, oft kauzigen Charaktere und die Schilderungen des dörflichen Milieus besticht - ganz groß!
    26 bis 28 von 28 Rezensionen
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