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    2. Alle Rezensionen von Cellissima bei jpc.de

    Cellissima

    Aktiv seit: 16. März 2022
    "Hilfreich"-Bewertungen: 1

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    166 Rezensionen

    Starminster - Stadt in den Wolken

    Megan Hopkins
    Starminster - Stadt in den Wolken (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.02.2026

    Toller erster Band

    Astrids Kindheit war und ist völlig anders als die anderer Kinder - denn Astrid lebt seit ihrer Geburt in völliger Isolation. Sie ist schon ihr ganzes Leben lang in einem Schuppen auf dem Hof ihrer Mutter in Yorkshire eingesperrt, darf ihn niemals verlassen, kennt keine anderen Menschen, kennt nicht das wahre Leben. An der Welt da draußen kann sie nur durch einen Laptop teilhaben. Sie kennt sie also nur bruchstückhaft und mittelbar. Astrid wünscht sich nichts sehnlicher, als das endlich zu ändern - zumal sie auch einfach nicht verstehen kann, warum ihre Mutter in diesem Schuppen eingesperrt hat. Für eine Erklärung sei sie aber noch zu jung.
    Doch eines Nachts steht plötzlich eine Frau mit Flügeln, eine Librae, im Schuppen, und nimmt Astrid mit nach Starminster, einer Flugschule für Librae in Überlondon. Denn auch Astrid ist eine Librae. So viele Dinge und Menschen, die Astrid nun kennenlernt und die sie erst mal auf sich wirken lassen muss! Und tatsächlich schien ihre Mutter Recht damit gehabt zu haben, dass die Welt da draußen gefährlich ist - denn in Unterlondon sind einige Kinder verschwunden, entführt von einem Mann mit Flügeln; die Spur führt also nach Überlondon und Starminster, wo Astrid sich befindet. Astrid kommt dem Täter und seinem Motiv auf die Spur - und gerät so in große Gefahr ...
    Außerdem erfährt sie endlich, was ihre Mutter über die Librae, Überlondon und Starminster weiß, und warum sie Astrid damals im Schuppen eingesperrt hat ...
    ******
    Empfohlen wird das Buch ab elf Jahren; natürlich kommt es immer auf das jeweilige Kind an, aber meiner Meinung nach können Kinder diesen ersten Band ruhig schon einen Tick früher lesen.
    Als wir Starminster entdeckt haben, wollten wir das Buch unbedingt lesen - und tatsächlich hat die Geschichte uns so gut gefallen!
    Schon Megan Hopkins Schreib- und Erzählstil hat uns richtig gut gefallen, denn sie schreibt wirklich gut. Die Geschichte lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, ist sowohl zum Vorlesen als auch Selbstlesen perfekt geeignet, ist sehr atmosphärisch und bildhaft und überzeugt durch eine tolle Welt, tolle Ideen der Autorin, und tolle Figuren.
    Überlondon und Starminster sind wirklich eine ganz neue, faszinierende Welt. Es geht neben den Librae und der Schule um Familie, Freundschaft - aber es ist durch die entführten Kinder eben auch zunehmend spannend. Eine tolle Mischung!
    Ganz nebenbei werden den Kindern auch wichtige und tolle Botschaften vermittelt.
    Gut gefallen hat uns auch, dass am Ende dieses Bandes noch aufgelöst wird, was Astrids Mutter über diese Welt weiß, warum sie damals so gehandelt hat, die Geschichte also nicht mit einem Cliffhanger endet und dadurch auch Kinder die Monate bis zum Erscheinen des nächsten Bandes gut aushalten können.
    Es ist eine Geschichte, an der Kinder und Erwachsene Freude haben. Wir haben diesen ersten Band sehr gerne gelesen und freuen uns schon auf die Fortsetzung.
    Insgesamt ist es wirklich auch ein warmherziges Buch.
    Leseempfehlung für alle Kinder, die London mögen, gerne Fantasy lesen und Lust auf eine wirklich gute Geschichte mit tollen Figuren und Welten haben!
    Die Riesinnen

    Hannah Häffner
    Die Riesinnen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.02.2026

    Drei starke Frauen im Schwarzwald

    Schauplatz dieses Romans ist Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald. Es ist die Heimat dreier Frauen, dreier Generationen: Liese, Cora und Eva. Schon optisch sind sie anders als alle anderen Menschen in Wittenmoos, schon das ist genug, um sie zu Außenseitern zu machen - und es gibt noch mehr Dinge, die dafür sorgen, dass sie nicht dazugehören, dass sie gemieden werden.
    Dennoch ist Weggehen keine bzw. keine dauerhafte Option, denn es ist ihre Heimat, sie sind hier verwurzelt, sie lieben den Schwarzwald.
    Der Roman beleuchtet das Leben dieser drei Frauen über Jahrzehnte hinweg, von den 60er Jahren bis in die Gegenwart.
    Hannah Häffners Schreibstil und Sprache, diese Schönheit, dieses Poetische, all diese Gedanken, Erkenntnisse und Weisheiten haben mich von der ersten Seite an begeistert, und schon deshalb lohnt sich die Lektüre dieses Romans.
    Es sind starke Frauen, die viel erleiden müssen und doch alle Schwierigkeiten meistern, die viel träumen und viel sehnen und dann doch weiter wurzeln oder sich gar zu ihrer Heimat bekennen - und auch die Natur spielt hier eine große Rolle; auch sie, auch der Schwarzwald machen diesen Roman aus.
    Ich habe "Die Riesinnen" sehr gerne gelesen, denn es ist auch ein Roman, der viele Denkprozesse beim und im Leser anstößt. Es ist keine Geschichte, die man mal eben nebenbei lesen kann, sondern eine, für die man sich Zeit nehmen, die man auf sich wirken lassen, über die man nachdenken muss. Gerade das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
    Doch leider gibt es auch Kritikpunkte: ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass es die ein oder andere Länge gibt.
    Cora blieb mir leider völlig fremd und distanziert, ich konnte keine Verbindung zu ihr aufbauen.
    Und ich hätte gerne noch mehr Antworten auf offene Fragen bekommen.
    Doch insgesamt ist "Die Riesinnen" ein sehr guter und lesenswerter Roman und sehr empfehlenswert für alle, die sprachlich hervorragende, fast schon poetische Romane voller Weisheiten sowie Romane, in deren Mittelpunkt starke Frauen und die Natur stehen, mögen.

    Die Jagd nach den magischen Münzen

    Jessie Burton
    Die Jagd nach den magischen Münzen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.02.2026

    Das erste Kinderbuchhighlight im Jahr 2026!

    London im Jahre 1918: Die zwölfjährige Bo ist eine Schlammschwalbe, d.h. eine Person, die im Schlamm der Themse nach Dingen sucht. Eines Tages findet sie eine glänzende Münze - und hat eine Vision. Dann trifft sie Billy, einen Jungen vom gegenüberliegenden Ufer. Billy weiß, dass es eine zweite Münze gibt und man die beiden Münzen zusammenfügen muss. Sie beschließen, nach ihr zu suchen - und nach der Ballade der Themse, denn diese enthält eine genaue Anleitung. Die Ballade der Themse und ihre Anleitung sowie die beiden zusammengesetzten Münzen sollen eine Magie entfalten, mit der es möglich sein soll, einen über alles geliebten toten Menschen wieder ins Leben zurückholen ...
    Doch da ist auch der alte Muncaster, der ebenfalls hinter den Münzen und der Ballade her ist und alles dafür tut, um wieder an die Münze, die Bo besitzt, zu kommen, und die andere Münze und die Ballade der Themse zu finden. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dessen Verlauf Bo und Billy in große Gefahr geraten. Und: Wer wird am Ende zurück ins Leben geholt? Und wer hat die Macht, darüber zu entscheiden?
    ******
    Ich habe schon die Romane von Jessie Burton gelesen und fand sie gut; somit war "Die Jagd nach den magischen Münzen" nicht nur für die Kinder interessant, sondern auch für mich, denn ich fand den Klappentext toll und war sehr gespannt darauf, wie Jessie Burton sich nun erstmals als Kinderbuchautorin macht.
    Uns gefiel die Geschichte sehr gut. Jessie Burton schreibt hervorragend, ihr Stil lässt sich für Kinder wie für Erwachsene sehr gut lesen, und die Geschichte ist herrlich bildhaft und atmosphärisch. Schon deshalb hat sich die Lektüre gelohnt.
    Die Handlung ist nicht 08/15, sondern die Autorin hat neue, eigene Ideen, was das Buch ebenfalls reizvoll macht. Die Figuren sind ihr toll gelungen, wandeln sich auch, zeigen verschiedene Facetten, was auch zu vielen verschiedenen Facetten der Geschichte führt. So ist sie mal herzerwärmend, etwa bei den Szenen zwischen Bo und der Lehrerin Miss Cressant. Mal, etwa wenn sie ein anderes Gesicht, eine andere Persönlichkeit zeigt, oder wenn der alte Muncaster auftaucht, ist die Geschichte aber auch spannend und gefahrvoll.
    Grundsätzlich herrscht eine ausgewogene Mischung aus schöner, herzerwärmender Geschichte und Spannung; auf den letzten 50 Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und es wird richtig spannend und gefährlich, aber doch mit einem guten (aber auch nicht in jeder Hinsicht glücklichen und allzu rosaroten) Ende, was ich für Kinder wichtig finde.
    Uns haben auch die Botschaften, die das Buch übermittelt, gefallen. Und andere, kleinere Dinge, etwa, wie Bo zu ihrem Spitznamen kam und was der mit Anne Boleyn zu tun hat.
    Auch der erste Weltkrieg, in den Bo´s Bruder ziehen muss, spielt eine Rolle - und dadurch, aber nicht nur dadurch, auch der Verlust geliebter Menschen und Tod. Eigentlich haben sogar fast alle Figuren geliebte Menschen verloren. Empfohlenes Lesealter ist ab 10, ansonsten passt das auch auf jeden Fall - aber dadurch, dass Tod und Verlust geliebter Menschen doch ziemlich dominant sind, würde ich das Buch je nach Kind erst mal selbst lesen und dann entscheiden, ob das betreffende Kind schon bereit für das Buch ist oder man lieber noch eine Weile wartet.
    Ich glaube, dass es auch zu den Büchern gehört, bzgl. derer Redebedarf besteht, sodass man mit den Kindern über das Gelesene reden sollte.
    Ansonsten ist es ein Buch, das sich gleichermaßen zum Vorlesen wie zum Selberlesen eignet. Die Länger der einzelnen Kapitel ist auch für Kinder perfekt.
    Abenteuer, Freundschaft, Familie, Magie, das Leben im London der damaligen Zeit, aber auch Verlust geliebter Menschen sind zentrale Themen.
    Fazit: Ein tolles Buch für Kinder, an dem auch Erwachsene noch Freude haben, und das ideal ist für alle, die London und vergangene Zeiten lieben und Lust auf eine ebenso schöne und herzerwärmende wie spannende Geschichte haben, in dessen Mittelpunkt ein tolles Mädchen steht und die noch dazu richtig gut geschrieben ist!
    Mord & Breakfast

    Anne Gordon
    Mord & Breakfast (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.02.2026

    Netter Auftakt, jedoch mit Luft nach oben

    Melody Moss, eine Journalistin, verliert ihren Job in London - und erbt kurz darauf das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel an der Ostküste Schottlands.
    Angeblich ein Unfall - Mabel soll sich auf der Terrasse zu weit über die Blumen gebeugt haben und so die Klippen hinabgestürzt sein. Doch Melody glaubt, dass es Mord war, da Mabel viele Feinde hatte. Sie beobachtete alles und jeden, erpresste die Leute mit ihrem Wissen ... es gibt viele Verdächtige und Motive.
    Und so macht Melody sich daran, den Tod ihrer Tante aufzuklären ...
    ******
    Ich liebe cosy crime, lese jedoch meist den Schauplatz England, sodass Schottland eine schöne Abwechslung war. Die Hoffnung auf eine tolle neue Reihe war groß.
    Anne Gordons Schreibstil ist ok, nicht herausragend, aber guter Durchschnitt und angenehm und flüssig lesbar.
    Die Figuren, die Handlung, der Aufbau ... konnten mich nicht ganz überzeugen. Alles bleibt recht simpel, keine der Figuren sticht besonders hervor, keine bleibt besonders in Erinnerung - und auch der Fall an sich ist alles andere als spektakulär. Überraschende, geniale Wendungen gibt es nicht, die Auflösung ist relativ früh klar und somit vorhersehbar.
    Insgesamt also ein solider cosy crime - weder besonders gut noch besonders schlecht. Das erhoffte Highlight war es für mich leider nicht.
    Dennoch ist es ein Auftakt, der einem ein paar nette Lesestunden schenkt. Die Kulisse und die Atmosphäre haben mir wie gesagt gefallen.
    Den Kitsch am Ende, das rosarote happy end, fand ich ehrlich gesagt nicht wirklich passend. Das hat mir ebenfalls weniger gut gefallen.
    Dennoch bin ich gespannt auf Melody´s nächsten Fall, der im Frühjahr 2027 erscheint und interessant klingt. Ich werde die Reihe vorerst weiter verfolgen - vielleicht kann die Autorin sich ja noch steigern.
    Lesern, die cosy crime lieben, könnte dieser erste Mord & Breakfast-Band trotz der Kritikpunkte gefallen.
    Real Americans

    Rachel Khong
    Real Americans (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.02.2026

    Absolut langatmig und enttäuschend

    Real Americans ist eines dieser Bücher, zu denen ich gegriffen habe, denen ich eine Chance geben wollte, obwohl mich schon die Leseprobe nicht überzeugt hat - und eines dieser Bücher, die mich lehren, dass ich wirklich meine Finger von solchen Büchern lassen sollte, wenn mir schon die Leseprobe nicht gefällt.
    Mich hat vor allem die Tatsache gereizt, dass es sich um einen großen Bestseller aus den USA handelt - so ein Roman muss doch gut sein, dachte ich. Und ich liebe Familiensagas. Also dachte ich, dass dieser Roman sein Potenzial schon noch entfalten würde.
    Rückblickend fand ich Real Americans leider sehr enttäuschend. Der erste Eindruck der Leseprobe hat sich für mich leider nicht mehr geändert.
    Positiv ist nur, dass Rachel Khongs Stil sich wirklich sehr gut, von der ersten bis zur letzten Seite überaus angenehm und flüssig lesen lässt.
    Weder die Figuren noch die Handlung konnten mich überzeugen. Ich empfand diese Geschichte als sehr langatmig und uninteressant, es gibt auch Klischees ohne Ende, die diesen Roman für mich noch schlechter und schlimmer gemacht haben. Ich blieb wirklich enttäuscht und frustriert zurück.
    Es ist eines dieser Bücher, bei denen ich irgendwann viele Passagen und Seiten am liebsten nur noch überflogen hätte, durch die ich mich regelrecht hindurchquälen musste. Ich war wirklich froh, als die letzte Seite gelesen war und ich das nächste Buch lesen konnte.
    Ich habe keine Ahnung, warum dieses Buch ein großer Bestseller in den USA ist. Für mich war es leider das Gegenteil. Ich kann Real Americans leider nicht empfehlen.
    Alle glücklich

    Kira Mohn
    Alle glücklich (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.02.2026

    Absolut lesenswerter Roman

    In ihrem neuen Roman "Alle glücklich" beleuchtet Kira Mohn das Leben einer vierköpfigen Familie:
    Vater Alexander ist Arzt in einer Klinik. Er ist selten zu Hause, hat wenig Zeit für die Familie.
    Mutter Nina ist Arzthelferin. Sie musste ihr Medizinstudium damals wegen der Kinder abbrechen. Damit hadert sie bis heute, und nun führt sie ein Doppelleben, von dem niemand etwas weiß.
    Tochter Emilia hat ihren ersten Freund - der Nina nicht gefällt und der Emilia in der Tat zu Dingen verleitet, die sie nicht will, die sie besser lassen sollte und die sie hinterher bereut ...
    Sohn Ben ist älter als Emilia, herzensgut, hat aber keine Freunde und hatte auch noch nie eine Freundin - was ihm schwer zusetzt.

    Nach außen hin ist es eine perfekte Familie. Eine privilegierte Familie. Eine, in der alle glücklich sein müssten. -Doch sind sie es auch wirklich? Oder läuft schon seit Jahren etwas schief? Etwas, das sich nun unaufhaltsam seinen Weg sucht?

    Es war mein erster Roman aus der Feder von Kira Mohn, aber sicher nicht mein letzter, denn "Alle glücklich" hat mir sehr gut gefallen!
    Erzählt wird im steten Wechsel aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder. Man merkt, dass Kira Mohn Psychologie studiert hat, denn sie beleuchtet die Psyche jeder einzelnen dieser vier Figuren mit absoluter Präzision und absolut gelungen.
    Der Roman lässt sich gut lesen, auch Längen sucht man vergebens - er ist im Gegenteil so spannend, dass man ihn nicht mehr aus der Hand legen kann. Man kann sich wirklich in jede der Figuren hineinversetzen.
    Es ist eine Geschichte, die voller überraschender Wendungen und Entwicklungen ist. Mit einem großen Teil von Ninas Doppelleben und auch mit ihrer Entscheidung hätte ich bspw. nicht gerechnet.
    Auch die Dinge, die Alexander getan hat, haben mich sehr überrascht. Und auch bzgl. der Kinder blieb es stets spannend.

    "Alle glücklich" ist ein sehr guter, gerade auch in psychologischer Hinsicht überaus spannender Roman.
    Die Fassade ist perfekt, doch innen ist es sehr traurig, dramatisch - und doch gibt es auch Veränderung, Wachstum, Freude und Hoffnung. Es ist vor allem auch ein sehr bewegender Roman, der einen sprachlos macht, viel Stoff zum Nachdenken bietet - und der garantiert noch lange nachhallen wird.
    Absolute Leseempfehlung!
    Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab

    Kristina Ohlsson
    Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.02.2026

    Gute Fortsetzung der Reihe

    Band 2 der Hovenäset-Reihe von Kristina Ohlsson: Diesmal steht Alva im Mittelpunkt. Ihr Vater starb vor knapp 3 Jahren. Alle scheinen das einfach so zu akzeptieren, doch Alva kommt die Sache immer noch komisch vor, und so beschließt sie, endlich herauszufinden, was damals wirklich geschah.
    Doch der Tod ihres Vaters ist nicht die einzige seltsame Sache in Hovenäset; Alvas Mutter hat gerade eine Strandhütte gekauft und möchte ein Café eröffnen. Irgendetwas stimmt ganz und gar nicht mit dieser Strandhütte. Die Voreigentümer wollen nichts sagen - doch sie verschweigen eindeutig was!
    Und zur selben Zeit erscheinen plötzlich ein kleines Mädchen, eine Frau und eine schwarze Katze in Hovenäset. Das Mädchen ist immer allein, die Frau spricht kein Wort, die schwarze Katze verfolgt Alva, nachts hört sie die Schritte ihres Vaters ...
    Alva möchte natürlich auch diesen Dingen auf den Grund gehen, zumal sie schon bald ahnt, dass diese Dinge mit dem Tod ihres Vaters zusammenhängen.
    Doch je weiter sie forscht, je näher sie der Lösung und Erklärung kommt, desto mehr schwebt sie in Gefahr ...
    ******
    Meine Nichte und ich haben schon den ersten Band, "Flammenrad", zusammen gelesen, und waren, da wir diesen Auftakt toll fanden, sehr gespannt auf "Sternengrab".
    Kristina Ohlsson schreibt gewohnt gut, die Geschichte lässt sich wieder sehr angenehm und flüssig lesen.
    Erneut ist es eine Geschichte, die sich sowohl zum Selberlesen als auch Vorlesen sehr gut eignet und die auch Erwachsene noch gerne lesen.
    Auch die Altersempfehlung passt diesmal im Gegensatz zu "Flammenrad" gut, da "Sternengrab" nicht ganz so heftig, düster und gruselig ist. Natürlich kommt es immer auf das jeweilige Kind an, sodass man immer überlegen sollte, ob das jeweilige Kind schon bereit für so eine Geschichte ist oder ob man noch eine Weile warten sollte; grundsätzlich denke ich aber, dass Kinder ab elf Jahren das Buch gut lesen können.
    Auch hier stehen Grusel, Mystery, Spuk, Krimielemente, Familie und Freundschaft, das Leben in einem kleinen schwedischen Küstenort sowie natürlich ein dunkles Geheimnis im Mittelpunkt.
    "Sternengrab" lässt sich durchaus unabhängig von "Flammenrad" lesen.
    Und auch diese Geschichte erzählt Kristina Ohlsson wieder atmosphärisch und bildhaft.
    Grundsätzlich hatten wir wieder viel Freude an und mit dieser Geschichte, wenngleich wir sie schwächer fanden als den ersten Band. Für zartbesaitete Kinder ist das definitiv ein Vorteil, macht es diesen zweiten Band geeigneter - doch wir fanden ihn fast schon zu beschaulich. Nett, aber schwächer als den Auftakt eben. Erst ab S. 160 wurde es so richtig spannend und gruselig - dann allerdings überschlugen sich die Ereignisse und es wurde wirklich düster, fesselnd und spannend.
    Ich möchte nun nicht ins Detail gehen, um nicht zu spoilern - aber es zeigen sich bzgl. der Auflösung, bzgl. der Frage, wer oder was dieses Mädchen ist, was es mit ihm auf sich hat, das selbe Muster, der selbe Aufbau, die selbe Erklärung und die selbe Auflösung wie schon im ersten Band bzgl. Bill. Das fanden wir enttäuschend. Wir hätten es besser gefunden, wenn die Autorin hier eine neue Idee gehabt hätte. So wirkt die Reihe sehr vorhersehbar. Wenn sich das beim dritten und letzten Band fortsetzt, dann ist sie es auch in der Tat. Das ist wenig kreativ. Und ich könnte mir vorstellen, dass Leser gleich welchen Alters wegen dieser Vorhersehbarkeit auch das Interesse an dieser Reihe verlieren könnten. Sicher nicht alle, aber doch manche.
    Immerhin muss man der Autorin zugute halten, dass sie bzgl. der Mutter eine andere Lösung gefunden hat, und diese Idee war dann durchaus spannend und hat die Vorhersehbarkeit bzgl. des Mädchens etwas ausgeglichen.
    Und ich muss auch sagen, dass die sonstige Geschichte, die Kristina Ohlsson rund um dieses Mädchen, um Evelyn, gestrickt hat, wirklich gut ist und für Gänsehaut sorgt. Das wiederum ist ihr hier so viel besser und überzeugender gelungen als bei Bill im ersten Band! Vielleicht kann man so also doch über dieses wiederkehrende Muster und die diesbezüglche Vorhersehbarkeit hinwegsehen.
    Nicht ganz so glücklich bin ich allerdings auch bezüglich einiger Botschaften, die hier vermittelt werden. Erwachsene stehen drüber, im Hinblick auf Kinder sehe ich es kritisch.
    So schweigen sowohl Kinder als auch Erwachsene, aus Angst, dass man ihnen ohnehin nicht glauben würde.
    Und ich denke, dass man im Jahr 2026 wirklich nicht immer noch Angst vor schwarzen Katzen und Aberglauben fördern sollte - schon gar nicht bei Kindern. Man sollte endlich davon wegkommen, wenn man das noch nicht getan hat, bzw. bei Kindern dafür sorgen, dass diese Dinge gar nicht erst entstehen.
    Und es ist einfach ein ebenso trauriger wie unfassbarer Fakt, dass auch im Jahre 2026 noch schwarze Katzen und generell schwarze Tiere diejenigen sind, die am längsten in Tierheimen ausharren müssen, sich am schwersten vermitteln lassen - weil auch im Jahr 2026 noch zahlreiche Menschen von Aberglauben geprägt sind, Angst haben und allen Ernstes denken, dass diese Katzen bzw. Tiere Unglück bringen würden ...
    Daher finde ich diese Darstellung in einem Kinder- bzw. Jugendbuch etwas unglücklich bzw. zumindest erklärungsbedürftig.
    Es ist für mich also wie schon Band 1 ein Buch, das man entweder mit den Kindern zusammen lesen oder über das man zumindest mit ihnen reden sollte.
    Davon abgesehen haben wir aber auch "Sternengrab" gerne gelesen und sind nun schon sehr gespannt auf den dritten und letzten Band und auf das, was Harry und seine beiden Freundinnen dort erleben werden!
    Tage des Lichts

    Megan Hunter
    Tage des Lichts (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    30.01.2026

    Poetisch, eindringlich und hervorragend geschrieben

    "Tage des Lichts" beleuchtet das Leben von Ivy. Der Roman beginnt an Ostern 1938; Kulisse ist ein englisches Landhaus. Zu diesem Zeitpunkt ist Ivy eine Teenagerin. Der Roman erzählt von sechs Tagen, die das Leben von Ivy entscheidend geprägt haben. An seinem Ende ist sie 80 Jahre alt, sodass er nahezu ihr gesamtes Leben umfasst.
    Als wir sie kennenlernen, ist sie voller Träume und Pläne. Ihr Leben soll groß, besonders, außergewöhnlich, leuchtend werden. Doch dann ereignet sich an diesem Ostersonntag 1938 eine Tragödie, die dazu führt, dass ihr Leben ganz anders als gedacht verläuft - sehr normal. So heiratet sie und bekommt Kinder. Doch aus dieser Normalität bricht sie Jahre später wieder aus, als sie Frances wieder begegnet - der Frau, die sie an diesem Ostersonntag 1938 zum ersten Mal sah. Zwischen den beiden Frauen besteht eine enorme Anziehungskraft, sie verlieben sich ineinander, haben heimlich eine Affäre miteinander.

    Megan Hunters Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gefallen, er ist sehr atmosphärisch, fast schon poetisch, man kann viel zwischen den Zeilen lesen. Es ist ein stiller und doch eindringlicher Roman, ein ebenso schöner wie dramatischer, einer, auf den man sich konzentrieren muss - sicher keiner für zwischendurch. Doch wer sich darauf einlässt, der wird belohnt.
    Stellenweise empfand ich ihn als anstrengend zu lesen, musste Dinge erneut lesen - ich glaube, dass es daran lag, dass die Geschichte stellenweise etwas vor sich hinplätschert, Längen entstehen.
    Trotzdem blieben sowohl Ivy als auch Frances für mich leider sehr blass und distanziert. Ich glaube, wenn die Autorin das anders gelöst hätte, dann hätte sie diese Liebesgeschichte anders und besser darstellen können, dann hätte man viel eher eine Verbindung zu Ivy und Frances aufbauen können. Ich hatte mir hier viel mehr erwartet und fand den Roman in dieser Hinsicht leider enttäuschend.
    Die Auflösung und das Ende des Romans war überraschend und verblüffend.
    Es geht also um Familie, Freundschaft, Pläne, Wünsche und Träume, Sehnsucht und Leidenschaft, gleichgeschlechtliche Liebe, Verlust, Schuld und Reue, die Frage, ob man seinem Herz oder seinem Verstand folgen sollte, die Frage, ob man sich wirklich gegen seine Gefühle wehren kann oder ob man nicht vielmehr machtlos gegen sie ist ...
    Es ist ohne Frage ein sehr guter Roman, aber leider auch einer, der etwas hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
    Dennoch ist er lesens- und empfehlenswert für alle Leser, die dieses Genre und diese Art von Roman mögen.
    Die Insel meiner Schwester

    Sara B. Elfgren
    Die Insel meiner Schwester (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.01.2026

    Gelungenes Debüt in der Erwachsenenliteratur!

    Ich habe vor Jahren die Engelfors-Trilogie von Sara B. Elfgren gelesen und fand sie toll; auch Norra Latin hatte mir gut gefallen. Als Jugendbuchautorin konnte sie mich stets überzeugen; daher war ich nun sehr gespannt auf ihr Debüt in der Erwachsenenliteratur.
    "Die Insel meiner Schwester" spielt auf der schwedischen Insel Tallholmen.
    Mirjam und Nia sind Halbschwestern; sie lernten sich erst im Alter von 14 Jahren kennen, hatten eine Weile Kontakt, der sich jedoch wieder verlief. Sie haben lange nichts mehr voneinander gehört und Mirjam war schon lange nicht mehr auf der Insel.
    Nun wird Nia aber 40 und lädt sie zum Feiern auf die Insel ein.
    Mirjams Freund hat sich gerade von ihr getrennt. Und Nia ist gefangen in einer absolut toxischen Beziehung und schafft es einfach nicht, sich zu trennen - nicht zuletzt, weil ihr Mann damit droht, sie dann umzubringen ...
    Mirjam nimmt die Einladung an und reist nach Tallholmen. Nias Mann ist auch da ... und in der ersten Nacht zieht ein dunkler und gefährlicher Sturm sowohl auf der Insel als auch im Inneren aller Beteiligten auf ...
    Werden alle diese Nacht überleben? Und wie wird ihr Leben danach aussehen, wie wird es danach in ihrem Inneren aussehen?
    ******
    "Die Insel meiner Schwester" ist gut geschrieben und lässt sich auch so lesen.
    Die ersten 100-130 Seiten konnten mich nicht so recht fesseln und begeistern, die Geschichte plätscherte etwas vor sich hin.
    Einmal auf der Insel angekommen, änderte sich jedoch alles.
    Die Figuren, die Geschichte, die Handlung waren plötzlich so fesselnd und spannend, auch und gerade auch in psychologischer Hinsicht, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, sondern unbedingt weiterlesen musste und wollte, um zu erfahren, wie das alles weitergeht und endet.
    Durch geschickte, unerwartete und unglaubliche Wendungen schafft Sara B. Elfgren es, die Spannung in jeder Hinsicht ins Unermessliche zu steigern.
    Die toxische Beziehung zwischen Nia und ihrem Mann steht klar im Mittelpunkt.
    Es ist eine atmosphärische, spannende Geschichte, eine, die gut unterhält, aber auch sehr nachdenklich stimmt und sprachlos macht.
    Nach dem eher durchwachsenen Beginn konnte "Die Insel meiner Schwester" mich sehr positiv überraschen und komplett überzeugen.
    Wer Familiendramen, psychologisch interessante und spannende Romane schätzt und Geheimnisse, Gefahr und den Schauplatz Schärenlandschaft mag, dem sei "Die Insel meiner Schwester" empfohlen.
    Insgesamt ist Sara B. Elfgrens Debüt in der Erwachsenenliteratur gelungen.
    Die Magnolientochter

    Tessa Collins
    Die Magnolientochter (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.01.2026

    Leider wieder ein etwas schwächerer Band

    Von cellissima

    Nachdem ich die ersten beiden Bände nicht sooo gut fand, Band drei der Saga aber ein unerwartetes Highlight für mich war, war ich sehr gespannt auf den vierten Band. Diesmal steht Magnolia im Mittelpunkt, und die Reise und Spurensuche führen sie nach Neuseeland. Magnolias Mutter stammt aus diesem Land. Es geht ihr in psychischer Hinsicht immer schlechter, und das Einzige, was ihr noch helfen könnte, wäre es, endlich ihre leibliche Mutter zu finden, da sie adoptiert wurde. Die Gründe dafür kennt sie nicht, und sie hat auch keine Ahnung, wer ihre leibliche Mutter sein könnte. Magnolia will ihrer Mutter helfen, und so fliegt sie nach Neuseeland. Sie will zumindest Maias Mutter und somit ihre eigene Großmutter, vielleicht sogar weitere Familienmitglieder finden. Ob es ihr gelingen wird?
    ******
    Das Muster jedes einzelnen Bandes dieser Saga ist bekannt, und somit bietet auch "Die Magnolientochter" im Grunde nichts Neues.
    Jeder Band spielt auf zwei Zeitebenen, Vergangenheit und Gegenwart, in jedem Band steht vor allem ein junges Familienmitglied im Mittelpunkt, in jedem Band geht es um ein dunkles Familiengeheimnis, das Jahrzehnte zurückreicht, und in jedem Band werden Vorfahren gesucht und hoffentlich auch gefunden. Und in jedem Band gibt es auch auf jeder Zeitebene eine Liebesgeschichte.
    Auch "Die Magnolientochter" lässt sich angenehm und flüssig lesen. Meine Lieblingskulisse ist Neuseeland nicht, dennoch ist es eine nette Kulisse. Die Figuren sind da schon interessanter.
    Nach dem starken dritten Band empfand ich diesen vierten Band leider wieder als ein gutes Stück schwächer. Vor allem die Gegenwarts-Ebene mit ihrer Geschichte um Magnolia konnte mich lange Zeit einfach nicht fesseln und begeistern. Die Vergangenheits-Ebene war da schon wesentlich schneller wesentlich fesselnder und spannender.
    Erst zum Ende hin wurde die Geschichte dann auch in der Gegenwart richtig spannend, dramatisch und berührend, wodurch sich der Band gerade noch von 3 auf 4 Sterne retten konnte.
    Die Reihe ist und bleibt für mich also durchwachsen. Es gibt meiner Meinung nach bessere Familiensagas. Dennoch ist auch diese Geschichte nett zu lesen. Es ist nette, leichte Unterhaltung für Frauen.
    Wer Liebesgeschichten, Familiensagas, dunkle Familiengeheimnisse, Spurensuche mag und mehr über Neuseeland erfahren und das Land kennenlernen möchte, für den könnte "Die Magnolientochter" trotz der Kritikpunkte die passende Lektüre sein.
    The Ordeals

    Rachel Greenlaw
    The Ordeals (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    17.01.2026

    Unfassbar gut!

    Sophia de Winter kennt ihre Eltern nicht, sie wuchs bei jemandem auf, der sie durch einen Vertrag an sich gebunden hat, der jeden ihrer Schritte überwachen konnte und für den sie Aufträge erledigen musste.
    Sie hat genug von diesem Leben und flieht daher an die Killmarth-Academy, einer Akademie für Magie. Hinter diesen Mauern ist sie sicher, denkt sie. Und nicht zuletzt hofft sie, dort doch noch etwas über ihre Eltern erfahren zu können. Doch um wirklich dort studieren zu können, muss sie zuerst schwere und brutale Prüfungen, die sogenannten Ordeals, bestehen, in denen Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Besten überleben die Ordeals und werden schließlich Studenten an der Killmarth-Academy. Man muss vorsichtig sein, denn man weiß nicht, wer Freund und wer Feind ist. Doch zu zweit ist man stärker, und so tun sich die Illusionistin Sophia und der Botaniker Alden Locke zusammen. Gemeinsam wollen sie die Ordeals meistern und ihre Magie stärken.
    Zwischen Sophia und Alden besteht von Anfang an eine starke Anziehungskraft, doch für die Liebe bleibt nicht viel Zeit, denn in Killmarth drohen nicht nur durch die Ordeals, sondern auch durch andere Dinge größte Gefahren ...
    ******
    Fantasy ist wirklich nicht mein Genre - ich lese es nur äußerst selten, weil mir nur sehr wenige Werke gefallen. Oft bin ich schon nach dem Klappentext raus. Und noch weniger Werke dieses Genres können mich dann auch wirklich begeistern.
    Hier war es jedoch anders - Cover und Klappentext fand ich auf Anhieb toll, und auch die Leseprobe fand ich großartig. Ich wollte "The Ordeals" also unbedingt lesen - und ich bereue es keine Sekunde, ganz im Gegenteil! Ich hätte was verpasst, wenn ich nicht zu dem Buch gegriffen hätte. "The Ordeals" ist absolut empfehlens- und lesenswert.
    Die Geschichte ist unfassbar gut geschrieben, Rachel Greenlaws Stil ein wahrer Genuss, und schon deshalb lohnt sich die Lektüre absolut!
    Auch ist sie herrlich atmosphärisch. Die Kulisse und die Figuren sind ebenfalls großartig. Die Autorin hat viele tolle neue Ideen, sodass man nie das Gefühl hat, die Geschichte so ähnlich schon mal gelesen zu haben. Auch Längen sucht man vergeblich.
    Vor allem Sophia und Alden, ihre Annäherung, ihre Gefühle und ihre Liebe, die Szenen zwischen ihnen, ihre Dialoge ... sind einfach so toll ge- und beschrieben. Selten haben mich Protagonisten und ihre Dialoge so begeistert.
    Nicht nur durch die Ordeals, sondern auch durch die anderen Dinge, die geschehen, herrscht eine düster-gefährliche Grundstimmung, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. "The Ordeals" ist auch in jeder Hinsicht unglaublich spannend. Diese Spannung nimmt noch zu - und am Ende möchte man am liebsten sofort zum zweiten Band greifen und weiterlesen!
    Neben all der Spannung und Gefahr kommen aber wie gesagt auch Leben und Lernen an der Akademie, Freundschaft, Liebe, Gefühle und auch ein paar spicy Szenen nicht zu kurz.
    Ich bin absolut begeistert und überzeugt und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
    Uneingeschränkte Leseempfehlung! Wer dieses Buch nicht liest, der verpasst wirklich was. Dieses Buch wird allen gefallen, auch Lesern wie mir, bei denen Fantasy nun wirklich nicht zu den Lieblingsgenres gehört.
    Dark Academia mag ich sehr. Romantasy mag ich eigentlich nicht allzu sehr - aber hier hat es mir unglaublich gut gefallen.
    Rachel Greenlaw ist definitiv eine Autorin, von der man noch viel, viel mehr lesen will!

    Eisnebel

    Kate Alice Marshall
    Eisnebel (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    10.01.2026

    Nur ein absolut durchschnittlicher Thriller

    Theodora und Connor sind noch nicht lange zusammen, aber schon verlobt. Seine Familie ist skeptisch, da sie steinreich ist und vermutet, dass Theodora nur hinter dem Geld her ist. Also wollen sie sie genau unter die Lupe nehmen.
    Sie ist eingeladen, eine ganze Weile mit der Familie auf Idlewood, einem Berg, der der Familie gehört, mit ihnen zu verbringen.
    Doch sie bekommt schon bald anonyme Nachrichten auf ihr Handy, die sagen, dass sie sich von Connor fernhalten soll und besser nicht nach Idlewood gekommen wäre. Und es geschehen noch mehr mysteriöse Dinge.
    Theodora hat das Gefühl, schon mal an diesem Ort gewesen zu sein, doch zunächst kann sie sich die Sache nicht erklären. Nach und nach kehren ihre Erinnerungen zurück - und es sind keine guten ...
    Bald wird klar, dass sowohl Theodora als auch die Familie viel zu verbergen haben und dunkle Geheimnisse hüten. Geheimnisse, die besser nie ans Licht kämen.
    Theodora stellt heimlich Nachforschungen an - und macht eine Entdeckung, die ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt und ihr sagt, dass sie schnellstmöglich verschwinden sollte. Doch das ist wegen des Wetters nicht möglich. Wird Idlewood zur tödlichen Falle werden?
    ******
    Es klang nach einem Thriller, der perfekt in die Jahreszeit passt. Die Leseprobe hatte mir gut gefallen, und so waren die Erwartungen hoch.
    Rückblickend muss ich leider sagen, dass sie nicht erfüllt wurden.
    Der Schreibstil ist in Ordnung, wenn auch nichts Besonderes, lässt sich immerhin angenehm flüssig lesen.
    Die Figuren blieben mir zu blass und distanziert. Die Handlung wirkt sehr konstruiert und dadurch nicht glaubwürdig.
    Und es war auch längst nicht so spannend und fesselnd wie erhofft, auf die versprochenen schwindelerregenden Wendungen musste man lange warten. Erst auf den letzten 100 Seiten kam Tempo in die Sache, wurde es spannend und nervenaufreibend.
    Insgesamt leider nur ein absolut durchschnittlicher Thriller; es gibt wesentlich bessere. Das erwartete Highlight war es nicht. Aber immerhin passt er gut in die Jahreszeit.

    Der Tag, an dem Barbara starb

    Richard Hooton
    Der Tag, an dem Barbara starb (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.12.2025

    Unerwartetes Highlight!

    2025 war für mich leider das Jahr der schlechten cosy crimes - ich liebe das Genre; umso ärgerlicher und trauriger war es, dass ich dieses Jahr nur schlechte cosy crimes erwischt hatte; es war kein einziger dabei, den ich wirklich gerne gelesen habe, der mich wirklich überzeugt hat.
    Dann kam "Der Tag, an dem Barbara starb". Die Leseprobe hat mich nicht wirklich überzeugt, und so habe ich lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen will und soll. Letztendlich habe ich "Der Tag, an dem Barbara starb" doch eine Chance gegeben - zum Glück, denn ich wurde absolut positiv überrascht!

    Es geht um Margaret, eine 89-jährige Dame, die in einem kleinen Dorf in England lebt. Sie leidet an Demenz. Eines Tages wird ihre Nachbarin ermordet. Die Polizei kommt einfach nicht voran mit den Ermittlungen, scheint das Verbrechen nicht aufklären zu können - zumindest nicht so bald. Margaret findet, dass man es Barbara schuldig ist, ihren Mörder zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen - und so beginnt sie selbst zu ermitteln, gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Enkel James. Die Chancen stehen gut, denn Barbara hatte Margaret kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Doch Margaret kann sich einfach nicht mehr daran erinnern, was es war ...

    Es handelt sich um Richard Hootons Debüt, zu dem er durch seine Großmutter, seine Beziehung zu ihr sowie durch deren Demenzerkrankung er inspiriert wurde.

    Ich wurde wie gesagt absolut positiv überrascht - dieser cosy crime ist gut geschrieben, lässt sich wunderbar lesen, überzeugt durch seine Figuren, allen voran natürlich Margaret und James, ein ebenso ungewöhnliches wie wundervolles Ermittlergespann.
    Neben dem Fall steht natürlich das Thema Demenz im Vordergrund und nimmt sehr viel Raum ein, was diese Geschichte zu einer extrem berührenden, melancholischen und traurigen Geschichte macht. Sie wird aber nie zu schwer und erdrückend, da diese Geschichte immer wieder durch ihren großartigen Humor besticht, der dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Insgesamt ist "Der Tag, an dem Barbara starb" einfach auch herzerwärmend.
    Auch der Fall selbst, die Ermittlungsarbeit und die Auflösung haben mir gut gefallen - es ist durchgehend spannend, die Spannung steigert sich immer mehr, man kann beim Lesen herrlich mitverdächtigen und -ermitteln, nichts ist vorhersehbar, die Auflösung wirklich verblüffend.
    Es gibt nichts auszusetzen.

    Für mich war "Der Tag, an dem Barbara starb" ein unerwartetes Highlight, sowohl in diesem Genre als auch im Lesejahr 2025 generell.
    Ich habe das Buch so gerne gelesen, hätte noch weiterlesen können und wollen, hätte auch gerne weitere Bände gelesen. Eine Reihe wäre großartig, doch leider deutet das Ende stark an, dass es keine Reihe geben wird, sondern es bei diesem einen Fall für Margaret und James bleiben wird. Sehr schade.
    Leseempfehlung!

    Mr. Saitos reisendes Kino

    Annette Bjergfeldt
    Mr. Saitos reisendes Kino (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    17.12.2025

    Hervorragend und herzerwärmend

    Lita wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt. Von Buenos Aires führt der Weg Mutter und Tochter auf eine kanadische Insel, wo sie ein neues Zuhause, Freunde, eine neue Familie, Liebe ... kurz: ein neues Leben finden.

    Beim Lesen fühlte ich mich etwas an Isabel Allende erinnert, allerdings im positiven Sinne.
    Annette Bjergfeldt schreibt und erzählt diese Geschichte unglaublich gut; sie wird schon dadurch zu einem wahren Erlebnis und lohnt sich schon dadurch absolut.
    Auch die Figuren sind absolut gelungen; man schließt sie auf Anhieb ins Herz.
    Die Geschichte ist unglaublich bildhaft und atmosphärisch, sodass man gemeinsam mit Lita und Fabiola ankommt, lebt und erlebt. Sehr intensiv. Auch deshalb wird dieses Buch wohl lange in Erinnerung bleiben.
    Es sind ungewöhnliche Figuren, es ist eine ungewöhnliche Geschichte ... doch auch das meine ich im positiven Sinne. "Mr. Saitos reisendes Kino" ist erfrischend anders.
    Der Titel erklärt sich schnell, Mr. Saito und sein Kino nahmen erst überraschend wenig, dann aber doch mehr Raum ein.
    Ich habe diese Insel und ihre Bewohner liebgewonnen und hätte noch weiterlesen können.
    Eigentlich hätte dieser Roman 5 Sterne verdient, eigentlich würde ich sie gerne vergeben - allerdings gab es für meinen Geschmack doch immer wieder Längen, die den Gesamteindruck etwas getrübt haben.
    Insgesamt habe ich "Mr. Saitos reisendes Kino" aber sehr, sehr gerne gelesen und kann den Roman nur empfehlen.
    Es ist das richtige Buch für alle, die eine hervorragend geschriebene und erzählte Geschichte suchen; eine, die anders ist, mit liebenswerten Figuren; eine Geschichte, die sie wirklich mitleben und -erleben können; eine fürs Herz.
    "Mr. Saitos reisendes Kino" ist ebenso außergewöhnlich wie gut. Der Roman war völlig zu Recht ein Bestseller in Dänemark.
    In der Presse wird das Buch auch für Fans von Isabel Allende empfohlen - das empfand ich beim Lesen genauso, sodass auch ich denke, dass Fans von Isabel Allende Annette Bjergfeldts Werk lieben werden.

    Tod zur Teestunde

    Anthony Horowitz
    Tod zur Teestunde (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.11.2025

    Wie immer genial!

    Der dritte Fall für Lektorin Susan Ryeland: Nach Alan Conways Tod soll der junge Autor Eliot Grace die Atticus Pünd-Reihe übernehmen bzw. abschließen.
    Im Mittelpunkt von Atticus Pünds letztem Fall steht die steinreiche Lady Chalfont, die auf ihrem Anwesen zur Teestunde von einem Familienmitglied vergiftet wurde.
    Susan erkennt schnell Parallelen zwischen dem Krimi und der Realität: Bei Eliot Grace handelt es sich um den Enkel der berühmten Kinderbuchautorin Miriam Grace, die knapp zwei Jahrzehnte zuvor ermordet, wohl vergiftet, wurde.
    Bald wird Susan auch klar, dass Eliot Grace in diesem Krimi über seine Familiengeschichte, den Tod seiner Großmutter schreibt - und darin auch enthüllen will, wer der Täter ist. Dies kündigt er sogar an. Wenig später ist er tot - und Susan die Hauptverdächtige. Susan ahnt, dass es sich beim Mörder Miriam und Eliot Graces um die selbe Person handeln muss - und weiß, dass sie den Fall selbst lösen muss, wenn sie nicht im Gefängnis landen will. Dabei gerät sie selbst natürlich in größte Gefahr ...
    ******
    Anthony Horowitz ist einer dieser Autoren, bei denen man blind zugreifen kann - in diesem Fall, wenn man klassische britische Krimis liebt. Wer Doyle und Christie liebt, der wird auch Horowitz lieben!
    Ich habe jeden Krimi aus der Feder von Anthony Horowitz gelesen und wurde noch nie enttäuscht. Jeder einzelne von ihnen ist absolut brillant und ein absolutes Highlight - so auch "Tod zur Teestunde".
    Horowitz schreibt gewohnt gut, schon wegen seines hervorragenden Schreibstiles, der ein wahrer Genuss ist, lohnt sich die Lektüre.
    Seine Krimis sind herrlich britisch, atmosphärisch, extrem spannend, genial konstruiert, die Auflösung ist ebenso verblüffend wie zufriedenstellend - so auch hier.
    Einen besonderen Reiz hat natürlich der Krimi im Krimi, sodass man gleich zwei Kriminalfälle hat.
    Auch die Figuren sind wie immer absolut gelungen.
    Horowitz ist erneut ein Werk gelungen, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.
    Erneut der beste Krimi, den ich dieses Jahr gelesen habe.
    Wer klassische britische, wirklich gute, extrem fesselnde und spannende, hervorragend geschriebene Krimis mit absolut überzeugenden Figuren mag und sucht, der kommt an Horowitz nicht vorbei. Ich kenne keinen Autor und kein Werk, der bzw. das Horowitz und seine Krimis übertreffen könnte.
    Unbedingt lesen!
    The Blackgate Invitation

    Sarah Henning
    The Blackgate Invitation (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.11.2025

    Durchwachsen

    Die Schwestern Ruby und Wren werden von einer älteren Dame angesprochen - sie bietet ihnen viel Geld dafür, dass sie sich während eines Dinners auf Hegemony Manor als ihre Enkelinnen auszugeben. Die Schwestern brauchen das Geld und denken, dass die paar Stunden schnell überstanden sind; also sagen sie zu.
    Doch der Abend im Herrenhaus entwickelt sich ganz anders als gedacht und wird schnell zu einem Alptraum - es wird gemordet, es gibt Tote, und wenn sie überleben wollen, dann müssen sie innerhalb von drei Tagen verschiedene Rätsel lösen. Und: sie befinden sich inmitten einer Hexenfamilie ...
    ******
    "The Blackgate Invitation" klang so gut, dass sogar ich, die ich in Sachen Fantasy eher schwierig bin und das Genre nur selten lese und nur selten begeistert bin, das Buch unbedingt lesen wollte. Es konnte nach dem Klappentext und der Leseprobe doch nur gut werden ... oder?
    Der Leser sieht sich schnell mit einer Vielzahl an Figuren konfrontiert. Eine Übersicht zu Beginn wäre sehr hilfreich gewesen, denn ohne diese war es gerade am Anfang einfach nur verwirrend.
    Der Schreibstil hat mir einerseits sehr gut gefallen, andererseits empfand ich ihn aber leider auch als anstrengend zu lesen. Ich musste öfter Sätze erneut lesen. Das nervte mich irgendwann. Auch hätte die Übersetzung stellenweise echt besser sein können.
    Klares Highlight sind die Kulisse, die düstere und unheilvolle Atmosphäre und die Figuren.
    Der Rest konnte mich leider nicht ganz überzeugen. So gab es in "The Blackgate Invitation" für meinen Geschmack immer wieder Längen. Manche Stellen waren mir zu brutal. Die Geschichte zwischen Ruby und Auden konnte mich einfach nicht überzeugen und packen, ebenso wenig das Ende. Es ist einfach nicht glaubwürdig.
    Die Idee ist toll, aber die Umsetzung überzeugt leider nicht ganz.
    Eingefleischte Fantasy-Fans dürften "The Blackgate Invitation" trotzdem toll finden. Für mich war es leider nur ein Buch, das man lesen kann, aber nicht lesen muss. Immerhin wurde die Geschichte durch Kulisse und Atmosphäre etwas gerettet.

    Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel

    Skye McKenna
    Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.11.2025

    DAS Lesehighlight 2025!

    Cassandra Morgans Mutter verschwand vor sieben Jahren. Sie musste damals nach Faerie reisen, um etwas zu erledigen - doch sie kehrte niemals zurück. Cassandra ließ sie in einem Internat zurück. Als Cassandras Mutter nach sieben Jahren offiziell für tot erklärt wird und das Internat kein Geld mehr bekommt, muss sie es verlassen.
    Sie wohnt fortan bei ihrer Tante in Hartwood Hall. Und dieser Umzug verändert erneut alles für Cassandra: sie erfährt, dass die Morgans ein altehrwürdiges Hexengeschlecht sind; dass ihre Tante eine sogenannte Haghexe ist - die mächtigste Hexe Englands, die das Dorf und ganz England vor dem Hag und dem, was dahinter liegt, beschützt. Der Hag ist der älteste und größte Wald in ganz England. Der Hag bildet auch die Grenze zwischen England und Faerie. Wenn man ihn durchquert, gelangt man nach Faerie. Doch das Böse kommt aus Faerie, und so muss man sich vom Hag fernhalten, denn kaum jemand kommt wieder heraus, wenn er den Hag erst betreten hat ...
    So ist die wichtigste Regel, an die Cassandra sich zu halten hat, die, dass sie den Hag niemals alleine betreten darf.
    Cassandra weiß nicht, was mit ihrer Mutter geschah, aber sie spürt, dass sie noch lebt; dass sie sich in Faerie befindet, und dass sie durch den Hag und nach Faerie muss, um ihre Mutter zu finden.
    ******
    Schon das wunderschöne Cover hat dazu geführt, dass wir uns in dieses Buch verliebt haben. Der Klappentext klang so gut, dass wir es unbedingt lesen wollten - und wir wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!
    Der Inhalt ist genauso wunderschön wie das Cover.
    Die Kinder, die das Buch vor mir gelesen haben, waren absolut begeistert - und auch ich als Erwachsene habe diesen ersten Band geliebt und beschlossen, dass ich die komplette Reihe lesen möchte.
    Es ist natürlich perfekt für die Zielgruppe, zum Vorlesen oder Selberlesen; aber auch Erwachsene haben definitiv ihre Freude daran. Die Länge der Kapitel ist für Kinder ideal, um bspw. abends vor dem Einschlafen noch etwas zu lesen.
    Jede einzelne Seite ist schön und liebevoll illustriert.
    McKennas Stil ist wundervoll, lässt sich sehr gut lesen, ist so bildhaft und extrem atmosphärisch!
    Cassandra ist eine Protagonistin, die die Zielgruppe lieben wird. Überhaupt sind alle Figuren so gelungen! Viele davon, etwa die Haushälterin oder Kater Montague, schließt man sofort ins Herz.
    Dieses Mädchen, diese Hexenfamilie, Hartwood Hall, der Hag ... ziehen einen sofort in ihren Bann.
    Es ist eine Geschichte, so magisch, schön und spannend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, weil man diese Welt nicht mehr verlassen möchte und auch unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
    Das Buch passt perfekt in den Herbst bzw. jetzt in die Zeit um Halloween, doch bekommen die Kinder dabei nie Angst, da alles absolut alters- und zielgruppengerecht ist. Ich würde es sogar als regelrechte Wohlfühlgeschichte (für jedes Alter) bezeichnen.
    Es gibt so viele wundervolle Schauplätze, und McKenna besticht durch ihre Kreativität und Ideen und Schöpfungen, die man so noch nicht gelesen hat.
    Hier und da fühlten wir uns ganz leicht an Harry Potter erinnert, durch die Hexen, die Zauberhüte, die Prüfungen, Cassandras Tante, das Fliegen auf dem Besen usw. -aber das im positiven Sinne! Cassandra Morgan ist nie auch nur ansatzweise ein Abklatsch, da die Autorin wie gesagt so viele eigene, ganz neue und wundervolle Ideen und Wesen hat und einführt.
    Das Ende ist offener als von uns erwartet bzw. die Geschichte ist am Ende dieses Auftaktbandes noch nicht so weit fortgeschritten wie erwartet - Cassandras Mutter wurde noch nicht gefunden, ja, Cassandra hat sich für unseren Geschmack noch nicht mal so richtig auf die Reise und die Suche nach ihr gemacht (erst mal muss sie ja Dinge lernen und eine richtige Hexe werden, denn nur mit dem notwendigen Wissen und den notwendigen Fähigkeiten kann sie sich durch den Hag und nach Faerie wagen ...). Stört uns diesmal aber überhaupt nicht, da dieser erste Band so toll und die ganze Vorgeschichte notwendig war, der zweite Band zudem schon im März 2026 erscheint und die Reihe auf fünf Bände angelegt ist, die im englischen Original schon weitestgehend erschienen sind.
    Wir sind absolut begeistert - das war für uns DAS Lesehighlight in diesem Jahr und wird kaum noch zu übertreffen sein.
    Das ist ziemlich sicher eine Reihe, die man unbedingt im Regal stehen haben möchte und immer wieder lesen möchte und wird. Wir sind sehr froh, dass wir sie entdeckt haben.
    Unbedingte Leseempfehlung für alle, die England, Hexen, Magie lieben, Harry Potter mögen, eine herrlich atmosphärische, bezaubernde und altersgerechte Geschichte suchen und einfach ein paar richtig tolle Lesestunden haben wollen.
    Die Zielgruppe wird dieses Buch und diese Reihe sowieso lieben - aber auch Erwachsene werden Cassandra Morgan lieben.
    Unbedingt lesen!


    Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

    Kristina Ohlsson
    Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    17.10.2025

    Gänsehaut ist garantiert!

    "Flammenrad" ist der Auftakt einer Trilogie für junge Leser im Alter von 11-13 Jahren. Empfohlen wird es für junge Krimifans - aber ich würde es eher und passender als Thriller, Grusel, Spuk bezeichnen. Krimielemente sind vorhanden - ebenso aber auch schon Horror-Elemente.
    Alle drei Bände spielen in Schweden, am Meer. Es geht um drei Freunde, und jeder von ihnen wird in einem der Bände im Mittelpunkt stehen.
    In diesem ersten Band geht es vor allem um Heidi. Ihre Eltern haben sich getrennt, ihre Mutter ist nach Deutschland gezogen. Ihr Vater und seine neue Partnerin bekommen ein Baby, und gemeinsam wohnen sie in einem Haus.
    Doch es passieren seltsame Dinge: unter dem Dielenboden findet man einen alten Kinderschuh und eine alte Rassel; Regen und Gewitter wollen gar nicht mehr verschwinden; Heidi ist sich sicher, dass nachts ständig jemand im Haus ist, ganz nah; ihre Oma ist ganz verändert und hat große Angst; die schwangere Jennifer wird immer müder.
    Irgendwann keimt in den Kindern der Verdacht, dass es vielleicht Bill ist, der kürzlich mit seinem Riesenrad nach Hovenäset kam und im Gästezimmer von Heidis Haus wohnt. Denn all diese Dinge geschehen erst, seit er da ist. Und dann erfährt Heidi von ihrer Oma, dass vor langer Zeit etwas Schreckliches geschah und es sich wiederholen wird, wenn sie Bill nicht aufhalten und dafür sorgen, dass er schnellstmöglich mit seinem Riesenrad verschwindet. Doch das ist gar nicht so einfach, da die Erwachsenen Heidi und ihrer Oma keinen Glauben schenken ...
    Wird es Heidi und ihren Freunden gelingen, Bill aufzuhalten und ihre Familie vor dem großen Unglück zu bewahren?
    ******
    Eigentlich hat das Buch 5 Sterne verdient, und eigentlich würde ich die auch von Herzen gerne vergeben - dass ich es nicht tue, liegt an ein paar Kritikpunkten, die dazu führten, dass "Flammenrad" doch leider nicht hundertprozentig überzeugen konnte.
    Kristina Ohlsson´s Schreibstil ist toll, der liest sich richtig gut! Sowohl für die Zielgruppe als auch für Erwachsene. Die Geschichte ist richtig atmosphärisch, sie besticht durch ihre mysteriöse und unheilvolle Grundstimmung - und ständig geschehen Dinge, die alles noch mysteriöser machen. Auch Erwachsene können sich noch herrlich gruseln bei dieser Geschichte.
    Schnell entsteht eine extreme Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie alles weitergeht und endet. "Flammenrad" ist richtig spannend.
    Ganz nebenbei geht es auch um Scheidung, Trennung von der Mutter, das Gefühl, sich vernachlässigt und unerwünscht zu fühlen, die Demenz der Großmutter ... das alles hat die Autorin stimmig eingewoben. Man hatte nie das Gefühl, dass es störend ist oder dass die Autorin zu viele Themen reinpacken wollte.
    Auch die Figuren sind gelungen. Und das Buch passt auch perfekt in die kalte und dunkle Jahreszeit, gerade jetzt auch vor Halloween.
    Ich muss aber sagen, dass es stellenweise einfach etwas too much war für die Zielgruppe (ich denke da an die Särge, das Anzünden, das Ertränken ...).
    Natürlich kommt es immer auf das jeweilige Kind an - aber ich würde allen Erwachsenen raten, das Buch vorab zu lesen und individuell zu entscheiden, ob bzw. wann es einem Kind überlassen wird. Oder es gemeinsam zu lesen. Wir haben es tagsüber zusammen gelesen, auch, um immer wieder über das Gelesene zu reden, was ich auch aus anderen Gründen wichtig finde.
    Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass es auch um Angst und Aberglaube geht, genauer: dass, wenn das, was der Aberglaube vorgibt, befolgt wird, die Gefahr gebannt ist. Angst, Aberglaube und Abhängigkeit werden also bestärkt. Finde ich nicht gut. Menschen aller Altersklassen sollten davon wegkommen, statt noch darin bestärkt zu werden. Und gerade bei Kindern finde ich das dann auch wirklich problematisch.
    Weiterhin gab es ein paar Logik-Widersprüche. Auch wurden Dinge, die nicht stimmig waren, nicht aufgelöst, es gab keine Erklärung, keine Auflösung, und so blieben auch sie unklar.
    Schließlich waren wir mit dem Ende alles andere als glücklich. Es ist zu offen und lässt den Leser leider zudem mit einem Gefühl der Beklemmung zurück. Das empfand schon ich als Erwachsene so, und ich denke, dass die Zielgruppe noch mehr daran zu knabbern hat. Das Kind, mit dem ich das Buch gelesen habe, war auch enttäuscht und unruhig und hätte sich ein anderes, positiveres, endgültigeres Ende gewünscht.
    Daher leider keine Höchstbewertung - dennoch ist "Flammenrad" ein toller Auftakt; wir wollen und werden die Reihe definitiv weiterlesen.
    Wir würden es allen Kindern, die Spannung, Grusel, Spuk, Gefahr, Geheimnisse, Geschichten über Freunde, Rätsel, die sie lösen müssen, mögen und auf der Suche nach einem schaurigen und düsteren Buch für kalte und dunkle Herbst- und Winterabende sind, empfehlen - wenn das jeweilige Kind wirklich schon bereit für diese Lektüre ist und man gegebenenfalls zusammen liest und darüber spricht.
    Und es ist definitiv ein Buch, bei dem auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, sondern "Flammenrad" sehr gerne gelesen.
    Das Jahr voller Bücher und Wunder

    Libby Page
    Das Jahr voller Bücher und Wunder (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.10.2025

    Wunderschön und sehr berührend

    Tillys Mann Joe starb wenige Monate zuvor. Tillys Herz ist seitdem gebrochen, die Trauer beherrscht ihr Leben.
    Knapp ein halbes Jahr nach Joes Tod hat sie Geburtstag und bekommt einen Anruf von Alfie, dem Eigentümer der Buchhandlung Book Lane.
    Joe war wenige Monate vor seinem Tod bei Alfie, um sein letztes Geburtstagsgeschenk für Tilly vorzubereiten: sie bekommt ein ganzes Jahr lang jeden Monat ein Buch, zusammen mit einem Brief von Joe.
    Die Bücher sind sorgfältig ausgewählt, sollen Tilly heilen, ihr Trost und Inspiration bieten, sie zurück ins Leben führen, sie wieder glücklich werden lassen, ihr Leben neu planen lassen. Sie führen sie nach Bali, Italien, Paris, nach Schottland und an viele weitere Orte. Monat für Monat wartet ein neues Abenteuer auf Tilly, Monat für Monat findet sie ein Stück mehr zurück ins Leben und zu sich selbst.
    Während dieses Jahres lernt Tilly auch Alfie immer besser kennen - und lieben?
    ******
    Dies war mein erster Roman von Libby Page, aber definitiv nicht mein letzter - ich war so begeistert von "Das Jahr voller Bücher und Wunder", dass ich mir sofort Libby Pages andere Romane gekauft habe.
    Sie schreibt toll, ihr Still lässt sich sehr angenehm lesen, ist sehr bildhaft und atmosphärisch.
    Man hat das Gefühl, in London zu sein und Tilly auch auf ihren Reisen zu begleiten, immer ganz nah dran zu sein.
    Ich habe selten Figuren gesehen, die so gelungen sind - Tilly, Joe und Alfie sind wundervoll; man schließt sie sofort ins Herz, lebt und erlebt diese Geschichte mit ihnen.
    Es ist eine unglaublich intensive Geschichte, wunderschön, aber durch Joes Diagnose und Tod und Tillys Trauer auch immer wieder sehr traurig. "Das Jahr voller Bücher und Wunder" ist eines der ganz wenigen Bücher, bei denen ich beim Lesen ab und zu weinen musste. Wenn ein Buch das bei mir schafft, dann ist es wirklich gut. Dennoch ist das Buch völlig zu Recht als feelgood-Roman bezeichnet, denn die schönen Momente überwiegen, und man hat nie das Gefühl, dass dieses Buch zu sehr an die Substanz geht. Dafür sorgt nicht zuletzt auch das Ende.
    Es wird nicht zu viel versprochen, wenn auf der Rückseite des Buches damit geworben wird, dass diese Geschichte heiße Schokolade für die Seele sei - denn genau so empfindet man es beim Lesen.
    Libby Page schreibt sehr einfühlsam, ihre Figuren, deren Erlebnisse und Gefühle kommen ungefiltert beim Leser an und werden sehr greifbar.
    So kann man Tillys Trauer regelrecht spüren. -Aber auch das, was sie beim Auspacken der Bücher und beim Lesen der Briefe Monat für Monat empfindet, bei ihren Reisen, Begegnungen und Erlebnissen, die Veränderung, die in ihr vorgeht. Man erlebt, wie sich ihr Herz langsam wieder öffnet.
    Man sieht Joe klar vor sich - und man lernt auch Alfie sehr genau kennen.
    Ein klein wenig hat mich "Das Jahr voller Bücher und Wunder" durch Tillys Entwicklung und ihre Reisen und Abenteuer an "Eat Pray Love" erinnert - was aber absolut positiv gemeint ist.
    Es geht um Liebe, Trauer, Familie, Freundschaft, aber auch um Selbstfindung, Glück ... es stecken so viele Themen in diesem Roman.
    Vor allem aber zeichnet sich "Das Jahr voller Bücher und Wunder" auch durch viel Liebe zum Lesen und zu Büchern aus. Es gibt so viele tolle Buchempfehlungen und dieser Roman zeigt auch, wie wundervoll, heilsam, wichtig und magisch Bücher sind und wie wichtig auch Buchhandlungen und Buchhändler sind!
    Und nicht zuletzt ist es natürlich auch eine wunderschöne Liebesgeschichte.
    Für mich ist "Das Jahr voller Bücher und Wunder" eines der absoluten Highlights dieses Lesejahres.
    Absolute Empfehlung für alle, die Bücher lieben und auf der Suche nach einer ebenso schönen wie berührenden Geschichte zum Wohlfühlen und fürs Herz sind.
    Beste Zeiten

    Jenny Mustard
    Beste Zeiten (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    01.10.2025

    Eher langweilig und enttäuschend

    Sickan geht es wie so vielen jungen Menschen: Sie hält es in dem Nest, in dem sie aufgewachsen ist, nicht mehr aus, möchte nur noch raus. Die Rettung kommt in Form ihres Studiums und Umzuges nach Stockholm.
    In ihrer Heimat war Sickan immer eine Außenseiterin, immer unglücklich - nun will sie das komplette Gegenteil, will glücklich sein, dazugehören, an Parties teilnehmen, Freundinnen haben, Sex haben, sich verlieben ...
    Wir begleiten Sickan auf ihrem Weg in dieses neue Leben, bei ihren Erfahrungen.

    Eigentlich klang "Beste Zeiten" ganz nach einem Roman nach meinem Geschmack.
    Und Jenny Mustards Schreibstil gefiel mir auch - der ist gut, keine Frage.
    Und doch konnte mich "Beste Zeiten" leider nicht überzeugen.
    Phasenweise fand ich den Roman ziemlich gut, phasenweise habe ich ihn gerne gelesen - überwiegend war aber leider auch das Gegenteil der Fall. Es gab für meinen Geschmack immer wieder Längen; immer wieder habe ich das Interesse verloren.
    Auch das Gendern hat mich schnell genervt.
    Jenny Mustards Figuren sind gelungen, sie sind authentisch, man kann sich mit ihnen identifizieren, sich selbst bzw. sein früheres Ich jedenfalls hier und da in ihnen wiedererkennen. Das sollte eigentlich Nähe schaffen, und ein Stück weit tat es das auch - aber größtenteils blieben mir sowohl die Figuren als auch die Handlung leider fremd und distanziert. Ich konnte keine Verbindung zu diesen Figuren und dieser Handlung aufbauen.
    Für mich ist es leider keine Geschichte, die lange nachhallen wird.
    Das Buch wird sicher seine Leser finden - aber mich konnte "Beste Zeiten" nicht fesseln, begeistern und überzeugen. Ich habe schon bessere Coming of Age-Romane gelesen. Vielleicht waren deshalb auch die Erwartungen (zu) hoch.
    Die Tage im Café Torunka

    Satoshi Yagisawa
    Die Tage im Café Torunka (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.09.2025

    Ein Buch, das Herz und Seele wärmt wie eine Tasse Kaffee

    Den ersten Band der Buchhandlung Morisaki habe ich geliebt, die Fortsetzung empfand ich leider als deutlich schwächer.
    So war ich unsicher, ob ich den neuen Yagisawa überhaupt lesen möchte - und nach der Leseprobe hatte ich mich erst mal dagegen entschieden, da es um das Thema Wiedergeburt zu gehen schien und mir das zu abgedreht erschien.
    Zum Glück habe ich mich später doch noch dazu entschlossen, Die Tage im Café Torunka zu lesen - denn sonst hätte ich ein wundervolles Buch verpasst.
    Das Buch enthält drei Episoden; Schauplatz aller Episoden ist das Café Torunka, das ganz versteckt in einer kleinen Gasse in Tokio liegt und in dem es den weit und breit besten Kaffee gibt.
    Die vermeintliche Wiedergeburt spielt keine Rolle, abgedreht sind diese Episoden überhaupt nicht.
    Vielmehr werden die Persönlichkeit und das Leben der Mitglieder der Familie, die das Café seit zwei Jahrzehnten betreibt, sowie der Aushilfe Shuichi beluchtet.
    Yagisawa schreibt wieder sehr gut, die Episoden sind herrlich bildhaft, atmosphärisch, man fühlt sich in dieses Café versetzt und kann den Kaffee förmlich riechen und schmecken.
    Yagisawas Figuren sind sehr gelungen.
    Seine Geschichten sind herrlich entschleunigend, fast schon meditativ, und lassen einen die Welt um sich herum für eine Weile komplett vergessen.
    Es geht um Liebe, Familie, Freundschaft, Verlust in verschiedenen Facetten, um das Leben danach, darum, wieder zu sich selbst und wieder zurück ins Leben zu finden - aber niemals ist diese Thematik erdrückend dargestellt. Vielmehr bestechen die Episoden trotz ihrer Melancholie durch Leichtigkeit und Hoffnung.
    Letztlich sind alle und alles miteinander verbunden.
    Und ein Stück weit ist es sicher auch eine Liebeserklärung an dieses Getränk.
    Ich würde Die Tage im Café Torunka fast schon als Wohlfühlroman bezeichnen.
    Besonders gut gefallen haben mir auch all die kleinen Weisheiten, die die Episoden durchziehen.
    Insgesamt ist es ein typisch japanischer Roman.
    Mich hat Die Tage im Café Torunka überzeugt - ich habe nun wieder Lust, mehr von Yagisawa zu lesen!
    Die Frauen vom Rosenhag. Sehnsucht nach Freiheit

    Corina Bomann
    Die Frauen vom Rosenhag. Sehnsucht nach Freiheit (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.09.2025

    Großartige Fortsetzung

    Der zweite Band der Die Frauen vom Rosenhag-Dilogie: Karlskrona im Jahre 1910. Liv und Marlene wurden trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft enge Freundinnen und haben das Rosenhag aufgebaut, einen Ort in der Natur, an dem sie von der Gesellschaft und vom Schicksal benachteiligten Frauen einen sicheren Hafen bieten und ihnen helfen wollen.

    Doch es bleibt schwierig für Liv und Marlene, denn plötzlich taucht ein junger Mann auf, der Marlenes auf See verstorbenem Mann Bjarne wie aus dem Gesicht geschnitten ist und dafür sorgt, dass Marlene ihr bisheriges Leben in Frage stellt. Auch die zarte Liebe zu Oskar ist vielen Problemen ausgesetzt. Auch Liv hat sich neu verliebt und möchte mit diesem Mann zusammen sein, doch ihr herrischer, gewalttätiger und krimineller Mann Sten will sie einfach nicht gehen lassen. Ist er der Einzige, der Liv und ihren Freundinnen schaden will? Oder gibt es noch weitere Personen? Denn schon bald sind nicht nur die Frauen selbst, sondern auch das Rosenhag in großer Gefahr ... Wird endlich Ruhe im Leben von Liv und Marlene einkehren? Und wie kann dies gelingen, wie kann dieser Frieden aussehen?

    ******

    Ich habe alle Romane von Corina Bomann gelesen und geliebt. Den ersten Die Frauen vom Rosenhag-Band fand ich ehrlich gesagt nicht ganz überzeugend, wobei ich gar nicht genau sagen kann, woran das lag. Für mein Empfinden gab es die ein oder andere Länge. Vielleicht habe ich diesmal aber auch einfach nur länger gebraucht, um ganz in der Geschichte anzukommen. Ich hatte schon überlegt, ob ich den zweiten Band noch lesen soll - zum Glück habe ich das getan, denn ich hätte sonst wirklich was verpasst!

    Corina Bomann schreibt gewohnt gut, ihr Stil lässt sich überaus angenehm und flüssig lesen. Die Figuren sind sehr gelungen, sowohl die alten als auch die neu hinzukommenden. Es sind Figuren, mit denen man wirklich lebt und erlebt und fühlt. Zudem ist die Geschichte wieder herrlich atmosphärisch.

    Durch den plötzlich auftauchenden, mysteriösen jungen Mann, Livs Mann Sten, der sie einfach nicht gehen lassen will und zudem in dunkle Machenschaften verstrickt ist und die Tatsache, dass er nach wie vor besessen davon ist, das Rosenhag zurückzuerlangen, sowie durch Marlenes neue Liebe, die auch mit einer Vorgeschichte eintritt, kommt unglaublich viel Spannung in diesen zweiten Band, liegt ständig Gefahr in der Luft.

    Ich fand diesen zweiten Band so spannend und fesselnd, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte und ihn an einem Tag gelesen habe.

    Ganz nebenbei erfährt man auch noch was über die Rechtslage der damaligen Zeit, die Gesellschaft, die Rolle und die Situation der Frau(en) in der damaligen Zeit ... toll!

    Einziger klitzekleiner Kritikpunkt ist vieleicht der, dass ich, obwohl ich den ersten Teil erst vor wenigen Wochen gelesen habe, zu Beginn etwas durcheinanderkam mit den Figuren und Namen und immer kurz überlegen musste, wer nun wer ist. Eine kleine Übersicht zu Beginn wäre hilfreich gewesen. -Doch im weiteren Verlauf kann man die Figuren gut auseinanderhalten.

    Für Fans der Autorin sind dieses Buch und diese Dilogie sowieso ein Muss, aber auch sonst: absolute Empfehlung für alle, die gute historische Romane lieben!



    Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben

    Johan Rundberg
    Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.09.2025

    Das beste Kinderbuch des Jahres!

    Stockholm im bitterkalten Winter 1880: Die zwöljährige Mika lebt im Waisenhaus. Dort wird eines Nachts ein Neugeborenes abgegeben - und eine Person getötet. Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch Mika, eine gute Beobachterin mit scharfer Kombinationsgabe ist davon überzeugt, dass ein Zusammenhang besteht. Und so bittet Valdemar Hoff, der zuständige Komissar, Mika darum, ihm bei den Ermittlungen zu helfen.
    Der Fall muss so schnell wie möglich aufgeklärt werden, denn das letzte Opfer sagte noch, dass der Nachtrabe ihn geholt habe. Und auch die Tatumstände und die Verletzungen des Opfers sprechen dafür. - Sollte der Serienmörder, der doch hingerichtet werden sollte, tatsächlich noch leben und zurückgekehrt sein? Und wenn ja, wie ist das möglich?
    ******
    Das wunderschöne Cover fiel uns sofort auf, und der Klappentext klang extrem spannend und gut. Wirklich gute historische Krimis für Kinder sind selten, noch dazu spielt dieser in Schweden, so dass auch diese Kulisse eine willkommene Abwechslung bot.
    Rundbergs Schreibstil gefiel uns auf Anhieb - seine Sprache hebt sich deutlich von der anderer Autoren hervor, ohne die Kinder dabei zu überfordern, macht einfach Freude beim Lesen. Die Geschichte ist herrlich atmosphärisch. Noch dazu ist sie extrem spannend.
    Man fühlt sich sofort ins Stockholm dieser Zeit und in diesen Winter versetzt, hat das Gefühl, Mika auf Schritt und Tritt zu begleiten, diese Geschichte wirklich mitzuerleben.
    Der Fall ist hervorragend aufgebaut, auch die Figuren sind großartig.
    Rundberg ist völlig zu Recht mehrfach preisgekrönt - "Mika Mysteries" ist eindeutig das beste Kinder-/Jugendbuch, das wir dieses Jahr bzw. generell seit langer Zeit gelesen haben, und es wird nur sehr schwer bis gar nicht zu übertreffen sein.
    Mika ist eine geniale Ermittlerin und auch sonst ein in jeder Hinsicht tolles Mädchen.
    Es ist ein Buch, das man wirklich nur empfehlen kann! Wir freuen uns sehr darüber, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt. Wir haben Mika ins Herz geschlossen und sind große Fans dieser Reihe geworden und freuen uns schon sehr auf die weiteren Bände.
    Es ist keinesfalls ein reines Kinder- und Jugendbuch - auch ältere Teenager und Erwachsene werden ihre Freude daran haben. Auch mir als erwachsener Frau gefiel "Mika Mysteries" außerordentlich gut. Ich hatte nie das Gefühl, nicht mehr zur Zielgruppe zu gehören, sondern konnte das Buch im Gegenteil nicht mehr aus der Hand legen, weil ich es so genossen habe und es so fesselnd und spannend war. Es ist wirklich ein Buch, das man in fast jedem Alter lesen kann.
    Das bringt mich zum einzigen kleinen Kritikpunkt: Das Buch wird ab zehn Jahren empfohlen. Natürlich ist das eine sehr individuelle Sache - aber ich finde das (deutlich) zu früh. Ich würde das Buch keinem Kind in dem Alter, das ich kenne, geben, und würde es in dem Alter vermutlich auch nicht vorlesen, da die Geschichte extrem düster und gruselig ist. Selbst ich als Erwachsene empfand das so. Im Zweifelsfall selbst reinlesen, entscheiden und dann warten, bis die Kinder das passende Alter erreicht haben. Denn dann ist dieser erste Band gerade auch durch seine düstere und gruselige Grundstimmung so gut!
    Ansonsten wie gesagt eine uneingeschränkte Empfehlung für dieses hervorragende Buch!
    Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste

    Kelly Mullen
    Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.09.2025

    Solider Krimi für den Winter, der etwas an Agatha Christie erinnert

    Mimi, eine Frau in ihren Siebzigern, wird von ihrer steinreichen Nachbarin Jane zu einer Party auf deren Anwesen eingeladen. Es handelt sich um keine gewöhnliche Einladung, sondern um eine Erpressung - wenn sie nicht erscheint, wird ihr dunkles, lange und sehr gut gehütetes Geheimnis ans Licht kommen. Mimi hat keine Ahnung, woher Jane davon weiß - aber sie weiß, dass sie erscheinen muss. Alleine fühlt sie sich der Herausforderung nicht gewachsen, und so bittet sie ihre Enkelin Addie, erfahren in Sachen Krimis und Ermittlungen und Falllösungen, sie zu begleiten.
    Trotzdem ahnt Mimi schnell, dass der Abend kein gutes Ende nehmen wird - und sie soll Recht behalten, denn Jane wird ermordet. Neben Mimi haben auch alle anderen Gäste ein Motiv, denn auch sie hüten dunkle Geheimnisse, die keinesfalls ans Licht kommen dürfen.
    Es handelt sich um ein Herrenhaus auf einer Insel, es kommt ein Schneesturm auf, die Gesellschaft ist von der Außenwelt abgeschnitten, zudem fällt der Strom aus, während sich der Mörder noch im Haus befindet ... natürlich bleibt es nicht bei einem Mord. Die Zeit drängt, und so wollen und müssen Mimi und Addie den Fall auf eigene Faust lösen - und natürlich geraten sie dabei selbst in größte Gefahr ...
    ******
    "Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste" klang nach einem guten Krimi vor allem für den Winter - und der Leser wird nicht enttäuscht.
    Mullen schreibt gut, ihr Stil ist stets angenehm und flüssig lesbar.
    Den Beginn empfand ich ehrlich gesagt als ziemlich langweilig, doch das änderte sich zum Glück schnell. Letztlich ist es ein fesselnder und spannender Krimi, der Leser kann auch stets mitermitteln.
    Natürlich sind ein Herrenhaus auf einer Insel, ein Schneesturm, ein Stromausfall, eine Gesellschaft, die von der Außenwelt abgeschnitten ist, ein Mörder im Haus ... alles andere als neu - aber die Idee funktioniert nach wie vor, es ist immer wieder eine tolle Kulisse, die auch für viel Spannung, Gefahr und Sogwirkung sorgt. Kelly Mullen hat dieses Potenzial genutzt.
    Mimi ist herrlich schrullig. Es ist insgesamt ein gemütlicher, nicht wirklich blutiger Krimi, so dass er allen, die keine blutigen Krimis mögen, empfohlen werden kann.
    Agatha Christie, Miss Marple und Hercule Poirot dienten jedenfalls teilweise als Vorbilder, man findet auch immer wieder Anspielungen auf sie.
    Kein absolutes Highlight, nichts Neues, aber dennoch ein guter Krimi vor allem für den Winter und empfehlenswert für alle, die gemütliche, dennoch spannende und fesselnde Krimis, die an Agatha Christie und ihre Werke erinnern, mögen und Herrenhäuser, Inseln, Schneestürme als Kulisse mögen.
    Ich habe das Buch gerne gelesen und hätte nichts gegen einen weiteren Fall für Mimi und Addie; ich würde ihn definitiv lesen.
    Spookily Yours

    Jennifer Chipman
    Spookily Yours (Buch)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.09.2025

    Was für ein Reinfall!

    Willow ist eine Hexe, die in Pleasant Grove lebt. Sie führt zusammen mit ihrer Schwester ein Café, ist aber traurig, weil ihre geliebte Katze vor einiger Zeit gestorben ist. Daher entscheidet sie sich eines Tages für eine neue Katze - eine schwarze, die sprechen kann und ein verzauberter Dämon ist. Dem hat die Autorin den Damien gegeben - das allein hätte mich schon stutzig werden lassen sollen, was das (nicht vorhandene) Niveau dieser Geschichte betrifft ...
    Sie verwandelt ihn zurück in einen Menschen, und natürlich ist das ihr absoluter Traummann, Willow Damiens absolute Traumfrau, der Inhalt besteht schon nach wenigen Seiten eigentlich nur noch daraus, dass die beiden unentwegt Sex miteinander haben an allen möglichen und unmöglichen Orten, unsterblich ineinander verliebt sind, sofort heiraten wollen und so weiter und so fort ...
    Wie gesagt, schon die Tatsache, dass ein Dämon Damien heißt, hätte mich warnen sollen. Schon da hätte ich die Finger von diesem Buch lassen sollen. Ich habe es leider nicht getan - und es bereut.
    "Spookily Yours" ist wirklich mit großem Abstand DER Reinfall des Jahres für mich, und ich bin absolut sicher, dass kein Buch das noch toppen kann ...
    Stil und Sprache der Autorin sind absolut simpel. Immerhin liest sich die Geschichte dadurch schnell, so dass man nicht allzu viel Zeit damit verschwendet.
    Die ersten Seiten fand ich noch süß, die Atmosphäre nett - aber dann wurde es unfassbar schnell unfassbar schlecht. Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen.
    Es gibt so viele Kritikpunkte ... etwa das fehlende Niveau, die fehlende Handlung. Die Figuren sind auch überhaupt nicht ausgereift.
    Damien hat mich sehr schnell unglaublich genervt. Gefühlt jeder zweite Satz von ihm beginnt mit dem Wort fuck, sowohl beim Sex als auch sonst. Das kommt beim Leser nicht gut an, sondern bewirkt das genaue Gegenteil, ist einfach nur nervig und zum Fremdschämen.
    Spicy Geschichten können nett sein - wenn es im Rahmen bleibt. Hier ist es einfach ausgeufert, war too much, völlig unpassend, völlig konstruiert, zum Fremdschämen und/oder sogar etwas eklig, etwa wenn er seine Körperflüssigkeiten in sie zurückschiebt.
    Es hat alles einfach überhaupt nicht gepasst.
    Auch sonst gab es Widersprüche, etwa auf S. 157. Willow hat noch nie ohne Komdom mit jemandem geschlafen, hatte schon ewig keine Beziehung mehr, nicht mal ein Date - nimmt dann aber die Pille?! Natürlich ist damit alles perfekt, sie können sofort Sex miteinander haben, der ersten heißen Szene steht nichts mehr im Wege ...
    -Mal abgesehen davon, dass das auf mich total widersprüchlich, konstruiert und unglaubwürdig wirkte, sehe ich es vor allem auch deshalb sehr kritisch, weil das gerade für junge Leserinnen alles andere als ein gutes Vorbild ist ...
    Damiens Verwandlung funktioniert so schnell, dass man sie kaum mitbekommt. Sie schwafeln viel zu schnell von Liebe und Heirat.
    Wie gesagt, ich könnte noch lange weitere Kritikpunkte aufzählen.
    Es hätte wenigstens eine nette Geschichte für den Herbst und gerade auch für Oktober und Halloween sein können, aber es ist einfach nur ein absoluter Reinfall und die Verschwendung wertvoller Lesezeit.
    "Spookily Yours" ist leider eines der wenigen Bücher, die ich beim besten Willen nicht empfehlen kann und will, sondern von denen ich nur abraten kann.
    Schade, da ich die Bücher aus dem HarperCollins-Verlag bisher eigentlich ohne Ausnahme toll fand. Hoffentlich war das nur ein Ausreißer ...
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