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    gaby2707 Top 50 Rezensent

    Aktiv seit: 20. Februar 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 64

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    736 Rezensionen

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    Der Wolf von Hamburg

    Jürgen Ehlers
    Der Wolf von Hamburg (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    31.12.2024

    Ist ein Wolf zurück in Hamburg?

    HK Bernd Kastrup wird zu einem mysteriösen Mordfall gerufen. Vor seinem Haus liegt eine Frau mit Bisswunden in Gesicht und Hals, in der Hand einen Zettel mit dem einen Wort „WOLF“. Ein anonymer Anrufer will einen Wolf in der Nähe gesehen haben. Ist dies wirklich ein persönlicher Fall für den HK, der die Frau aber nicht kennt? Gibt es neuerdings wieder einen Wolf in der Hansestadt? Wird vielleicht einer im Gehege südlich der Stadt vermisst? Oder läuft die Tat auf etwas ganz anderes hinaus?
    Bernd Kastrup und seine Kollegen Vincent Weber und Alexander Nachtweyh vom Fachkommissariat 41 Tötungsdelikte des LKA Hamburg haben jede Menge zu tun, bis sie durch die vielen Puzzlestücke endlich eine Spur finden. Denn es wird nicht die einzige Leiche mit Bisswunden bleiben.

    Wow, Autor Jürgen Ehlers hat hier wirklich einen äußerst komplizierten und spannenden Krimi vorgelegt. Ich hatte schon lange nicht mehr einen solchen Spaß beim mit ermitteln und mit rätseln. Leider sind die Seiten durch den eingängigen und leicht zu lesenden Erzählstil sehr schnell durch meine Finger geflogen, das Buch war viel zu schnell ausgelesen und der Fall, ohne dass er Fragen offen gelassen hat, gelöst.
    Ich finde die Menschen, die ich hier kennenlerne, egal ob privat oder bei ihrer Arbeit, alle sehr deutlich und liebevoll charakterisiert. Somit hatte ich schnell Bilder vor Augen mit denen ich mein Kopfkino füttern konnte. Hier und da hatte ich auch einen Schockmoment und Gänsehaut auf den Armen, weil es so unglaublich ist, was hier teilweise passiert oder was die Ermittler heraus finden.
    Die Spannung setzt schon auf der ersten Seite ein, steigt kontinuierlich an und hält sich bis zur Auflösung ganz weit oben. Dass die Geschichte sowohl aus der Sicht der Ermittler, der Opfer und auch des Täters geschildert wird, facht die Spannung immer weiter an. Immer wieder habe ich gezweifelt: Ist hier wirklich ein Wolf im Spiel oder… Naja, beim Lesen des Buches werdet ihr meine Bedenken bestimmt schnell verstehen.

    „Der Wolf von Hamburg“ ist ein überaus interessanter und äußerst spannender Fall für die sympathischen Ermittler des LKA in der Stadt an der Elbe, die ich so liebe. Aber das Wichtigste: er hat mich sehr gut unterhalten.
    Das Wochenende

    Hannah Richell
    Das Wochenende (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.12.2024

    Ein meisterhafter Thriller

    Max und Annie Kingsley, die mit ihrem Sohn Kip aus London in die englischen Grafschaft Cornwall nach Wildernest auf eine Landzunge und die Farm Morvoren Point gezogen sind und hier demnächst einen Glampingplatz eröffnen wollen, haben ihre Freunde eingeladen. Schnell stellt sich heraus, dass von der 20-jährigen Freundschaft nicht mehr viel übrig ist. Es wird gelästert, was das Zeug hält und die Männer, die auf die Kinder aufpassen sollen, lassen sie alleine Richtung Strand losziehen. Alle kommen zurück bis auf eines. Von der Suche nach Phoebe abgelenkt, bemerkt keiner der Anwesenden, dass sich plötzlich ein weiterer Mensch aus ihren Reihen in allerhöchster Gefahr befindet.

    Schon im Prolog steigt bei mir die erste Gänsehaut hoch und ich frage mich, wer da an den Klippen steht. Das wird zum Ende der Geschichte dann aufgeklärt.
    Die Geschichte handelt von 4 Familien, die sich auf einen abwechslungsreichen Kurzurlaub mit Freunden gefreut hatten. Aber schon am ersten Abend gibt es Reibereien. Als dann ein Unwetter aufzieht und ein weiteres junges Mädchen vermisst wird, beginnt die Situation zu eskalieren.
    Ganz am Anfang der Geschichte bekomme ich den Ausschnitt einer Landkarte auf der ich sehen kann, wo ich mich gerade befinde. Und das Personenverzeichnis hat mir bei den vielen Menschen, die mir hier begegnen, sehr geholfen. Meine Sympathien und Antipathien habe ich schnell vergeben können. Nur, dass ich mich bei einer Person so getäuscht habe...
    Zwischenzeitlich ist die Polizei mit zwei DIs und einer Familienberaterin involviert. Die einzelnen Kapitel, die eine angenehm zu lesenden Länge haben und mit dem jeweiligen Namen und dem Zeitpunkt versehen sind, springen zwischen den Vernehmungen und den rückblickenden Ereignissen auf die letzten Tage hin und her. So entsteht langsam ein immer plastischeres Bild und vor allem bekomme ich die Gedanken, Emotionen und die verschiedenen Blickwinkel der Einzelnen zum gleichen Thema sehr gut mit.
    Das Setting am Ende einer Landzunge von Cornwall im Nirgendwo und die Idee eines Glampingplatzes, dazu dieser gewaltige aufziehende Sturm, haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mich hier sehr gut hineinversetzen.
    Hannah Richell schafft es mit ihrem Erzählstil mich immer wieder zu Verschiedenem im Unklaren zu lassen, was die Spannung für mich kolossal steigerte. Durch verschiedene Wendungen und neue Vorkommnisse begreife ich erst spät, worum es hier eigentlich geht. Und auch wer die Person aus dem Prolog ist, erklärt sich mir erst hier.

    Eine spannende und sehr interessante Geschichte über das Verhältnisse von 4 Familien zu- und untereinander, die sich seit 20 Jahren kennen. Mit einem Ende und einer Auflösung, die mich absolut überzeugen konnten.
    Der Karma-Effekt

    Marion Demme-Zech
    Der Karma-Effekt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.12.2024

    Der Unterschied zwischen Plan und Ausführung

    BIC Lenny, Lorenzo und Broke sind schon ein ungewöhnliches Gaunertrio. Egal, was sie anfangen, es geht schief. Ob sie einen Parkautomaten ausrauben, in einer Bar die Einnahmen stehlen oder die Original Fliesen aus der Titanic klauen wollen. Nix klappt. Aber jedes versuchte Verbrechen endet in einer guten Tag und führt zu mehr Pluspunkten auf ihrem Karma-Konto.

    Ich kann mich gar nicht entscheiden. Ist dieses Buch nun ein humorvoller Krimi oder eher ein Reiseführer. Er hat von beidem alles, was es dazu braucht. Für mich ist es ein krimineller Reiseführer zu wunderschönen Orten im Saarland.
    Mit „Tatort Heimat - der Entdeckerkrimi für das Saarland“ hat Autorin Marion Demme-Zech eine originelle, sehr unterhaltsame, in Teilen auch spannende Geschichte kreiert und mit vielen humorvollen Dialogen gespickt. Ich habe bei jedem Coup, den die drei geplant haben, mitgefiebert, ob es diesmal vielleicht klappen würde. Warum BIC Lenny, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, so viel Geld braucht, was drei andere Ganoven damit zu tun haben und wie das alles zum Schluss ausgeht, das solltet ihr beim Lesen dieses Buch selbst heraus finden.
    Besonders gut gefallen hat mir hier, dass ich die vielen Orte, an denen ich mich mit dem Gangstertrio aufhalte, in 54 farbigen Bildern anschaulich angeboten bekomme. Die Fotos und auch die in der Geschichte enthaltenen Beschreibungen bereichern das Geschehen ungemein und machen richtig Lust, dieses Bundesland an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg zu entdecken.
    .
    Ein äußerst ansprechendes und abwechslungsreiches Buch nicht nur für eingefleischte Saarland- oder Krimi-Fans. Mir hat dieser kriminelle Streifzug durchs Saarland sehr gut gefallen.
    Das Glaskind

    Stefanie Gregg
    Das Glaskind (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    17.12.2024

    Eine Geschichte, die unter die Haut geht

    Schon als Kind hat Ärztin Dr. Maya Bonin ihrer Mutter viel Arbeit mit ihrem jüngeren Bruder Tobias abgenommen. Tobi ist Autist und von klein auf der Augenstern von Mutter Doris, die aber mit der Aufgabe total überfordert ist. Also kümmert sich Maya. Nun hat Maya ihren eigenen Beruf auf einer Frühgeborenenstation in einem Hamburger Klinikum, lebt in einer Beziehung mit Nicholas und wird völlig aus ihrem Alltag gerissen, als ihr Vater Johannes sie bittet nach einem schweren Unfall der Mutter die Pflege von Tobias zu übernehmen. Natürlich lässt Maya alles stehn und liegen, lässt sich von ihrer Arbeit freistellen und fährt sofort nach München um Tobi beizustehen. Mit dem Einzug in ihr Elternhaus kommen all die nicht gewollten Verletzungen und Erinnerungen an ihre Kindheit, wo sie nicht gesehen wurde, zurück.

    Die Geschichte von Maya, dem Glaskind, das neben ihrem pflegebedürftigen Bruder und dem Nesthäkchen Merlin weder von der Mutter noch von ihrem Vater richtig wahrgenommen wird, hat mich tief berührt.
    Ich trete 1991 in Mayas Leben, kurz bevor Tobias geboren wird. Da ist ihre Welt noch heile. Aber schon als ihre Mutter mit dem kleinen Baby nachhause kommt, wird Mayas Hilfe eingefordert. Und das bleibt so, bis sie als junge Frau nach Hamburg zieht um dort Medizin zu studieren.
    Autorin Stefanie Gregg versteht es meisterhaft das Geschehen in der Gegenwart, aus der Vergangenheit und auch aus den Gedanken Mayas miteinander zu verknüpfen und daraus eine sehr emotionale Geschichte zu kreieren. Eine Geschichte, die bestimmt in der ein oder anderen Familie noch heute vorkommt. Durch die bildhaften Beschreibungen kann ich mir die Personen, mit denen ich es hier zu tun habe, sehr gut vorstellen Und vor allem ihre Gefühle kommen sehr gut bei mir an. Was nicht immer leicht zu lesen ist.
    Mir hat Maya immer wenn ihre Bedürfnisse nicht gesehen oder einfach weggewischt wurden, unendlich leid getan. Was das kleine Mädchen in ihrer Kindheit und Jugend alles aufpacken musste – einfach unbeschreiblich. Ein Wunder, dass aus ihr so eine taffe und wunderbare Frau geworden ist. Die aber auch ihre Wunden zurückbehalten hat. Der Ausblick in die Zukunft Mayas hat mir sehr gut gefallen und mich zufrieden mit dem Ausgang zurück gelassen.

    Ein schwieriges Thema, das Stefanie Gregg gekonnt in eine absolut lesenswerte Familiengeschichte umgesetzt hat. Mich hat die Geschichte gefesselt, sehr berührt und trotz all der Widrigkeiten sehr gut unterhalten. Ein Buch, das eine breite Aufmerksamkeit verdient hat.
    Hemmungslose NachbarschaftsSpiele - Ein Paar auf geilen Abwegen | Erotischer Roman

    Linda May
    Hemmungslose NachbarschaftsSpiele - Ein Paar auf geilen Abwegen | Erotischer Roman (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.12.2024

    Hemmungslos und sehr erotisch

    Helen und Nick, die ein erfülltes Sexleben führen, bekommen neue Nachbarn. Fiona und Mats freunden sich schnell mit den Beiden an und es kommt schnell zu mehr. Gemeinsam leben sie ihre Wünsche und Fantasien aus. Mal zu zwei, zu dritt oder auch als Vierergruppe. Wobei sich gerade die Frauen auch noch weitere Wünsche mit ihresgleichen erfüllen.

    Nachdem mir das Cover sehr gut gefallen und auch der Klappentext zugesagt hat, war ich schon gespannt auf den Roman von Linda May, von der ich schon mehrere Bücher gelesen habe. Und auch hier hat sie mich vollkommen überzeugt. Eingebunden in eine entspannte Geschichte erlebe ich die beiden Paare in aufregenden Tagen und Nächten. Sie sind mir recht sympathisch und kommen sehr menschlich und echt rüber. Durch den leichten, lockeren und sehr offenen Erzählstil von Linda May, die hier Helen erzählen lässt, hat es mir viel Spaß gemacht, gerade die Frauen auf ihren erotischen Wegen zu begleiten.

    Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Linda May als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
    Voodoo an der Ruhr

    Klaus Heimann
    Voodoo an der Ruhr (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.12.2024

    Ungewohnte Zauberkräfte im Ruhrgebiet

    Oberkommissarin Theodora „Thea“ Terschüren, wegen ihrer roten Haarpracht von den meisten Kollegen beim Kommissariat 11 der Kripo in Essen „Möhrchen“ genannt, wird zur Leiche eines jungen schwarzen Mannes gerufen, der mit verdrehten Gliedern im Treppenabgang zur U-Bahn Haltestelle in der Nähe der Essener Philharmonie liegt, gerufen. Es ist gar nicht so einfach seine Identität und die Todesursache festzustellen.
    Zur gleichen Zeit bearbeiten Möhrchen und ihr Mann Erich den Fall einer jungen Prostituierten, die tot in der Nähe des Mühlheimer Wasserbahnhofs angelegt wurde.
    In Nigeria, in den Slums von Benin-City, wird die 15-jährige Fayola von einer schwarzen und eine weißen Frau angesprochen, die sie mit Geld und Versprechungen nach Europa locken und mit einem Zauber abhängig machen. Hier verschwindet die junge Frau in einem Bordell.
    Ganz schön viel Arbeit für Möhrchen, ihren Mann Erich und Korkmaz Kurt, den jungen Kommissar mit türkischen Wurzeln, der neben seiner Polizeiarbeit auch noch einen Imbisswagen betreibt.

    In „Voodoo an der Ruhr“ nimmt mich Autor Klaus Heimann mit in die Welt der Prostitution, des Menschenhandels und der Geisterbeschwörung. Es ist eine sehr leise, aber eindringliche Geschichte, die hier erzählt wird und ich habe mich gleich gefragt, wie die einzelnen Themen zusammen hängen könnten. Eine unterschwellige Spannung macht sich ab der ersten Seite breit, steigt kontinuierlich an und hält sich bis zur Auflösung ganz weit oben.
    Wie ich es aus dem ersten Krimi „Mörderjagd an der Ruhr“ kenne, steht hier die Polizeiarbeit wieder eindeutig an erster Stelle. Durch die Dialoge bin ich noch näher dran an den Ermittlungen und auch an den anderen Protagonisten mit ihren Ecken und Kanten, die sie richtig menschlich machen.
    Thea und Erich sind sowohl im Kommissariat als auch zuhause ein eingespieltes Team, dem ich sehr gerne folge. Auch Kurt hat sich gut ins Team eingefügt. Nur muss er schauen, dass er seine privaten Probleme besser in den Griff bekommt. Wenn ich an ihn denke, meine ich immer noch den Geruch von altem Frittenfett in der Nase zu haben. Ich mag es sehr, wenn ich die Kommissare auch in ihrem Leben außerhalb der Arbeit kennenlernen kann. So spielen das Private, sowohl von Thea und Erich, als auch von Kurt immer wieder eine kleine Rolle.
    Autor Klaus Heimann schafft es mich ab der ersten Seite in die Geschichte, die mich durch den afrikanischen Zauber noch mehr interessiert, hinein zu ziehen. Seine aussagekräftigen Bilder, die er in den verschiedensten Situationen zeichnet, habe ich schnell im Kopf. Wenn ich mir vorstelle, dass es solche Machenschaften unter dem Radar der Polizei immer noch geben könnte, bekomme ich Gänsehaut. Gerade wie hier mit blutjungen Frauen umgesprungen wird, ist für mich unbegreiflich und einfach schrecklich.
    Einige Ausdrücke, die ich aus dem Ruhrgebiet kenne, fließen hier und da ein und geben dem Fall den ruhrpöttischen Anstrich.
    Die Fälle selbst sind sehr detailliert ausgearbeitet und gut vorstellbar inszeniert. Ich hatte immer wieder Gänsehaut, gerade wenn es um die Rituale der afrikanischen Menschen ging. Und ich habe mich gefreut, dass Möhrchen mal wieder unkonventionelle Wege um ans Ziel zu kommen.

    Für mich war dies der 2. Krimi, den ich von Klaus Heimann gelesen habe und der sich ohne Fragen offen zu lassen nachvollziehbar aufgeklärt hat. Er hat mir spannende Lesestunden beschert und mich mit einem für mich neuen, sehr interessanten Thema bekannt gemacht. Vor allem hat er mich sehr gut unterhalten.
    Es rappelt in der Kiste

    Thomas Krüger
    Es rappelt in der Kiste (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.12.2024

    Hier ist nichts mit Ruhe auf dem Friedhof

    Als Konrad Leisegang, der seit vielen Jahren auf dem Kölner Melaten-Friedhof als Friedhofsgärtner arbeitet, beim abräumen eines alten Grabes eine zweite Leiche unter der ersten findet, ist es mit der Friedhofsruhe erst mal vorbei.
    Zur gleichen Zeit bricht ein Passagier im Flugzeug von Bogotá nach Frankfurt tot zusammen. Herzinfarkt? Aber warum wird er von zwei zwielichtigen Personen beobachtet?
    Kräftig unterstützt von dem aufgeweckten 10-jährigen Schüler Martin Schmitz macht sich Konrad an die Aufklärung der beiden Fälle, die irgendwie zusammen zu hängen scheinen.

    Für mich war es das erste mal, dass ich mit einem Friedhofsgärtner auf Ermittlungstour gegangen bin. Aber ich muss sagen, ich bin absolut begeistert. Vom Erzählstil des Autors Thomas Krüger, der die Welt im Kosmos Friedhof so genial beschreibt; wo ich die Ruhe beim Lesen spüren konnte und ich jetzt noch meine, kleine Mäusezähnchen an irgendetwas knabbern zu hören. Die Beschreibungen von den verschiedenen Orten des Friedhofs und der Gräber finde ich so interessant, dass ich den Melatenfriedhof bei meinem nächsten Köln-Aufenthalt bestimmt mal besuchen werde. Auch den Humor, der hier immer wieder mitschwingt, finde ich einfach köstlich. Und vor allem, die vielen Menschen, die ich hier kennenlerne. Seien es die „Fröblinger“ Oma Gitti, die sich ungefragt vernachlässigter Gräber widmet, der Köbes, der Paul, der Joschi, der dann plötzlich verschwunden ist und die Bernadette; oder Marlies von Törne mit ihrer Qigong-Seniorengruppe aus dem Wohnstift St. Ursula, die ihre Übungsstunden auf einer Wiese am Friedhof abhalten; Violinistin Amalia Schmitz mit ihrem >Sohn Martin, die nicht nur ich ins Herz geschlossen habe und die Forensiker Benedict Weiss, Josepha Roth und Renata Grabowsik, die hier ganz schön viel zu tun bekommen. Aber auch die Kommissare Heribert Rehbein, der kurz vor seiner Pensionierung steht und Jan-Philipp Freese, die bei den Ermittlungen auf Konrad Leisegang angewiesen sind. Ihn mag ich von allen am allerliebsten und habe ihn mit seiner Shadowhawk immer noch vor Augen. So, wie er sich in seiner Fantasie Geräusche zu Bildern übersetzt, pflege ich die Bilder, die hier beim Lesen in meinem Kopf entstehen in mein Kopfkino ein. Und das hat ganz schön viel Arbeit.
    Thomas Krüger hat mich mit seiner Geschichte richtig gefordert. Dauernd springe ich von einem Schauplatz zum nächsten, versuche weitere Tote in den richtigen Kontext zu bringen und bei den vielen Wendungen nicht auf falsche Fährten reinzufallen. Die Auflösung zum Schluss hat mich dann doch überrascht. Aber alle Fäden laufen zusammen und ergeben dann ein großes Ganzes, was mich vollkommen überzeugt hat.

    Ein ungewöhnlicher Handlungsort, teilweise originelle Charaktere, spezielle Mordfälle und ein außergewöhnlicher Humor – dieses Gemisch hat mir ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Sehr zu empfehlen!
    O du fiese Weihnachtszeit

    Markus Kleinknecht
    O du fiese Weihnachtszeit (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.12.2024

    12 makaber-böse Geschichten aus Hamburg...

    … hat Autor Markus Kleinknecht in dieser weihnachtlichen Anthologie zusammengestellt.
    Da geht es um eine missglückte Bescherung vom Weihnachtsmann; den alten Peet, fliegende Tannenbäume und das Schiff Uwe; Paula und Leon, die in einem Dunkelraum auf Gernot treffen; Karl Magnus und Marie, die einen Nachmittag im Gruselkabinett verbringen; Konrad Maybach, der mit Willi auf eine alternative Stadtführung geht und andere skurrile Ereignisse, die genau in diese Vorweihnachtszeit passen.
    Da es 12 Kurzgeschichten zwischen 5 und 28 Seiten sind, kann man sie sehr gut jeden 2. Tag als kriminellen Weihnachtskalender nutzen. Hier werde ich nicht in besinnliche, friedliche und weihnachtliche Stimmung versetzt. Nein, hier wird es gruselig, spannend, böse, makaber und kurios. Bei einer Geschichte hatte ich anschließend eine richtige Gänsehaut. Dass alle Geschichten irgendwie zusammenhängen, hat es für mich noch interessanter gemacht.
    Für diejenigen, die sich in Hamburg auskennen, dürfte der Lesespaß nochmal ein größerer sein. Aber auch ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden, die ich jedem – egal ob Weihnachtsfan oder nicht - absolut empfehlen kann.
    Mord im Himmelreich

    Andreas Winkelmann
    Mord im Himmelreich (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.12.2024

    Mal ganz was anderes von Andreas Winkelmann

    Björn Kupernikus, ehemaliger Schauspieler, der sich selbst als vagabundierender Privatier bezeichnet, hat es sich früh am Morgen auf dem idyllischen Campingplatz Himmelreich vor seinem Wohnwagen Otto gerade gemütlich gemacht, da wird er durch einen Schrei einer weiß gewandeten Frau auf ein Stand-up-Paddling-Board auf dem Templiner See aufmerksam gemacht. Das treibt mit einem kleinen weiß-braun-schwarz-gescheckten Hund immer mehr auf den See hinaus. Wagemutig stürzt sich Kupernikus in die Fluten und bringt Board und Hund ans Ufer. Erst da bemerkt er, dass unter dem Board ein Mann angeschnallt ist. Tot. Der kriminalistische Spürsinn von Kupernikus, der immer mal einen Kommissar spielen wollte, ist geweckt. Zusammen mit der Künstlerin Annabelle Schäfer, die im Nachbarort lebt und sehr viel über die Gegend weiß, macht er sich auf die Suche nach Pinguins Herrchen, so hat er den kleinen Hund genannt, und er will den Mörder des Mannes unter dem SuP finden.

    „Mord im Himmelreich“ ist der erste Band einer humorvollen Wohlfühlkrimi-Reihe rund um Verbrechen auf dem schönen Campingplatz Himmelreich in der Nähe von Potsdam und den passionierten Camper und Hobby-Tatort-Kommissar Björn Kupernikus und die reizende Künstlerin Annabelle Schäfer.
    Ich habe schon einige Thriller gelesen und war skeptisch, ob er auch das Genre Cosy Crime beherrscht. Und ich muss sagen, ja, und das ausgesprochen gut. Ich hatte während des Lesens ein Dauergrinsen im Gesicht. Die Dialoge zwischen Kupernikus und Annabelle sind einfach köstlich. Genau so wie die Gedanken, die sich Kupernikus macht und seine Wortspielereien. Oder das Gespräch mit einem Herrn auf der Toilette. Ich kenne jetzt die Herkunft des Sprichworts „über den grünen Klee leben“ und weiß was Gottesbscheißerle sind. Durch die bildhaften Beschreibungen habe ich das Gefühl mich auf dem Campingplatz und rund um Caputh schon richtig gut auszukennen. Durch den Berliner Dialekt, der hier und da durch einen der Ortsbewohner einfließt, kommt das lokale Flair sehr gut heraus.
    Thiago, das Mädchen für alles auf dem Campingplatz, der etwas schusselige HK Edgar Fass, Lothar Decker, der eine Bürgerwehr gegründet hat, Ralle und die rote Luzie und auch die Camper, die ich im Himmelreich kennenlerne, sind alle so detailliert und bunt mit ihren kleinen und etwas größeren Marotten beschrieben, dass ich sie sehr schnell vor Augen hatte und sie in mein Kopfkino einbauen konnte.
    In der hinteren Buchklappe finde ich eine Karte des Campingplatzes und der Umgebung, auf der ich mich sehr gut zurecht finden kann.
    Richtig süß finde ich den kleinen Hund auf dem Board, der jedes neue Kapitel einleitet.
    Ich habe mich beim lesen der Geschichte köstlich amüsiert, bin sehr gerne in den Camping-Kosmos eingetaucht und habe mir meine eigenen Gedanken über dem Toten unter dem SuP-Board machen können. Aber auch die Immobilienbranche wird unter die Lupe genommen, was aber die positive Gesamtstimmung der Geschichte keinesfalls drückt.
    Überrascht wurde ich dann von der Auflösung des Falles. Die kam mir zum Ende hin ein bisserl zu schnell und überraschend. Trotzdem gut nachvollziehbar und ohne Fragen bei mir hinterlassen zu haben.

    Ein absoluter Wohlfühl-Camping-Krimi, der mir einige sehr amüsante Lesestunden beschert hat. Vor allem habe ich wieder Menschen wie Björn und Annabelle kennengelernt, von denen ich gerne noch viel mehr erfahren würde. Und natürlich will ich auch Pinguin wiederlesen.
    STARCK und der erste Tag

    Christian Jaschinski
    STARCK und der erste Tag (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.12.2024

    Hier ist wirkich nichts wie es scheint

    Nach 5 Jahren wird der ehemalige Oberstaatsanwalt Andreas Starck aus der JVA Düsseldorf entlassen. Sein erster Weg führt ihn zum Friedhof zum Grab seiner Frau Daniela, die vor 5 Jahren ei einem Autounfall starb. Und dann will er nichts weiter als seine Tochter Greta wiedersehen. Doch das Jugendamt stellt sich quer und legt ihm mehr als einen Stein in den Weg. Doch Starck gibt nicht auf und beginnt, seinen letzten Fall, der ihm alles genommen hat, neu aufzurollen. Unterstützt wird er dabei von KHK Jan-Hendrik Steinbeck, der sich nach kurzem Zögern auf seine Seite stellt. Und auch in seinem einzigen Freund im Knast Duncan Carry hat er Jemanden, mit dem er seine Fragen, die immer wieder auftauchen, besprechen kann. Als er bemerkt, dass er beschattet wird, beginnt ein Katz- und-Maus-Spiel. Noch mehr Verwirrung entsteht, als er herausfindet, dass sein verstorbener Vater irgendetwas mit einer Züricher Bank zu tun hatte, die in seinen damaligen Ermittlungen eine große Rolle gespielt hat.
    Wird er seine Unschuld beweisen können?

    „Starck und der erste Tag“ ist der 1. Bd. der neuen Thriller-Trilogie von Autor Christian Jaschinski. Und bereits an diesem ersten Tag, seiner Entlassung, hat er mich in die Geschichte hinein gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Er legt mir hier einen zumeist unaufgeregten, leisen und doch sehr spannenden, intensiven und teilweise mysteriösen Thriller vor. Er zieht mich hinein in ein Dickicht aus Lügen, Intrigen, Drohungen, Bestechung, Mord, Falschaussagen und Korruption. Und er sogt dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen kann.
    Ich lerne Starcks Mutter Susanne kennen, bei der er mangels eigener Wohnung vorerst unterkommt. Seine Schwiegereltern Maja und Benedikt Behrenburg, die für ihn nur Hass und Verachtung übrig haben und ihm die Schuld an Danielas Tod geben. Diese Begegnung und die suche nach seiner Tochter geben der Geschichte einen sehr emotionalen Anstrich, der mir persönlich sehr gut gefällt. Sie haben meinen Eindruck zu dem mir sehr sympathischen Andreas Starck noch verstärkt. Die neugierige Nachbarin Moira St. John-Smythe und ihren Sohn KHK Jobst Stukenbröker, vor vielen Jahren der beste Freund von Starck, der jetzt einen Einbruch bei Starcks Mutter nur halbherzig untersucht, werden sicher nicht meine Freunde werden. Duncan Carry lerne ich bereits an dem Tag kennen, als sich die beiden Männer das erste mal begegnen und der für Starck zu einem engen Vertrauten wird. Und den „Waran“, der sich unauffällig immer wieder an Starcks Spuren heftet. Sogar den cholerischen Staatsanwalt Dr. Henning Plöger kann ich mir gut vorstellen. Sie alle sind dank der bildhaften Beschreibungen sehr gut ausgearbeitet und vorstellbar und machen mit ihren Stärken und Schwächen die Geschichte zu einem rundum gelungenen Ganzen.
    Kurze Kapitel lassen die Seiten nur so dahin fliegen. Immer wieder springt Starck mit seinen Gedanken auch zurück in die Vergangenheit, was manches aus der heutigen Sicht offensichtlicher erscheinen lässt. Und auch der Autor selbst kommt in einem kurzen Satz selbst vor. Was mir bei dem vielen Negativen, was ich hier lesen muss, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
    Bei den Kapiteln um das Bankwesen, um Wirtschaftskriminalität, um die Mafia und um einen „Geheimbund“, in dem es um eine Uhr geht, hatte ich etwas Schwierigkeiten hinein zu kommen. Aber ich denke, dass ich da in Bd. 2 und 3 noch mehr dazu erfahre.
    Ein äußerst spannender und interessanter Auftakt zur Trilogie, der mich in Atem gehalten hat, mit unvorhersehbaren Wendungen auf die ich absolut nicht vorbereitet war. Ich will nun unbedingt wissen, wie´s weiter geht. Ob es Starck gelingt sein Ansehen wieder herzustellen und vor allem seine Tochter Greta zurück zu bekommen. Es muss noch so Vieles aufgeklärt werden und die sehr kurze Vorschau auf Bd. 2 und 3 facht meine Neugier so richtig an.
    Unstillbare Dominanz - Lust auf Härte | 9 geile erotische Geschichten

    Rebecca Perkins
    Unstillbare Dominanz - Lust auf Härte | 9 geile erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.12.2024

    Hier wird’s heiß

    Diesen 9 heißen, erotischen Geschichten von Rebecca Perkins prickeln vor Lust und Leidenschaft und bescheren dem ein oder anderen bestimmt feuchte Träume.
    Hier wird auf dem Golfplatz nicht nur Golf gespielt. Ich lerne Anna kennen, die wegen eines Wasserschadens in ihrer Wohnung vorübergehend zu ihrem Ex zieht; Danny, der durch Evelin nicht nur einen anspruchsvolleren Job bekommt und Arne, der sich nicht nur um Valentinas Knöchel kümmert. Auch die anderen Geschichten sind absolut lesenswert und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
    Was mir an den Kurzgeschichten von Rebecca Perkins so gut gefällt, sind die Stories, die sie um die heißen Spiele, die dann unweigerlich folgen, herum kreiert. Da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich selbst mal in die ein oder andere Situation hinein schlittere. Doch was kann einem Schöneres passieren…?
    Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Rebecca Perkins als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
    Glücklich sind die Mutigen

    Beate Sauer
    Glücklich sind die Mutigen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.11.2024

    Ein gelungener Abschluss der „Fernsehschwestern“-Saga

    Franka Vordemfelde arbeitet als Journalistin und genießt seit dem Tod ihres Mannes Frieder, den sie immer noch nicht verwunden hat, ihre Unabhängigkeit. Darunter zu leiden hat leider immer wieder ihre Tochter Joan, die gerade in Berlin als Schauspielerin die Premiere eines Theaterstückes feiern wird. Da an diesem Tag die Mauer geöffnet werden soll, muss sie mal wieder hinter dem Beruf ihrer Mutter zurück stecken.
    Doch Joan lässt sich auch von immer wiederkehrenden Ereignissen den unbändigen Willen als Schauspielerin Karriere zu machen, nicht nehmen. Doch noch immer sind es die Männer, die bestimmen, welcher Karriereweg nach oben führt. Und so muss auch sie plötzlich erkennen, dass sie kurz davor ist, alles, vor allem sich selbst, zu verlieren. Nur gut, dass sie nicht nur ihre Familie hinter sich weiß, die sie auffängt.
    Aber auch das Leben der anderen Familienmitglieder ist immer wieder Thema. Mutter Annemie, die weiterhin unter ihren Albträumen leidet; Kostümbildnerin Eva, die mit Chris, ihrem Ehemann Nr. 3 wieder in München lebt; Frankas Zwillingsschwester Lilly, die immer noch als Fernsehansagerin und Moderatorin arbeitet und alles dafür tut, dem Jugend- und Schönheitsideal zu entsprechen. Sie sind die starken Frauen, die zusammenhalten, wenn es drauf ankommt und von denen diese Geschichte lebt.
    Nach "Wunder gibt es immer wieder" und "Morgen ist ein neuer Tag" ist nun "Glücklich sind die Mutigen" der 3. und leider letzte Band der "Fernsehschwestern"-Reihe, den ich aus der Feder von Autorin Beate Sauer gelesen habe. Da alle drei Geschichten in sich abgeschlossen sind, kann man jedes Buch aus einzeln lesen. Mir hat es aber viel mehr Spaß gemacht, die Familie Vordemfelde von Anfang an kennen zu lernen und auf ihren privaten und beruflichen Wegen zu begleiten.
    Von Band 2 aus springen wir ca. 20 Jahre nach vorn und erleben gleich den Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands mit. Das Lebensgefühl, das zu dieser Zeit in Berlin herrschte, kann ich durch die anschauliche Erzählweise und die eingefügten politischen und gesellschaftlichen Ereignisse sehr gut nachvollziehen.
    Ein interessanter und auch spannender Abschluss einer Familiengeschichte, in der die Liebe, die Karriere, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch die Probleme als Alleinerziehende thematisiert werden. Darüber hinaus versuchen die Frauen sich selbst zu verwirklichen und vor allem wollen oder müssen sie sich in einer von Männern dominierten Branche durchsetzen. Ich erfahre einiges von dem Negativen, was sich im Hintergrund am Film- oder Fernsehset abspielt. Da kommt es zu psychischer und zu physischer Gewalt an den Frauen, unter der Joan zu zerbrechen droht.

    Eine lesenswerte Geschichte über starke Frauen, die zusammen halten, die kämpfen und die ihren Weg finden und gehen.
    Verruchte Gier | 6 geile erotische Geschichten

    Yvonne Bräuning
    Verruchte Gier | 6 geile erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.11.2024

    Heiß und abwechslungsreich

    In ihren 6 hoch erotischen, vielseitigen Kurzgeschichten stellt mir Autorin Yvonne Bräuning Björn, Peter und Heike, Jessica, Anton und Felix, Herbert, Karl, Robby und ihre Freundinnen Lisa, Karima und Inge und andere Paarkonstellationen vor. Ob sie sich zu zweit vergnügen, das Liebesspiel zu dritt genießen oder es abwechselnd mit jedem mal treiben, ob hetero oder bi – für Abwechslung beim ausleben der gierigen Lust an den verschiedensten Orten ist gesorgt.
    Die Autorin erzählt sehr flüssig und vor allem bildhaft, so dass schnell Bilder und Filmchen in meinem Kopf entstehen. Ohne Tabus geht es von einem Erlebnis zum nächsten, ohne dass es zu anstößig wird oder unter die Gürtellinie geht.
    Ich habe jede einzelne Geschichte richtig genossen.

    Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Yvonne Bräuning als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
    Ich bin dir verfallen! 8 geile erotische Geschichten

    Sarah Roseanne Fox
    Ich bin dir verfallen! 8 geile erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.11.2024

    Heiß und leidenschaftlich.

    In diesem Buch von Sarah Roseanne Fox bekomme ich 8 erotische, heiße Geschichten voller Leidenschaft, Gier, Hingabe und außergewöhnlicher Genüsse.
    Ob mit einem verheirateten Mann, nach einem Medikamententest; in einem anonymen Hotelzimmer; mit der willigen Freundin der Ehefrau oder mit Lady Butterfly, die unglaublich viel Sex braucht. Ob sie Corinna, Monique, Eleonora oder Amelia heißen – mit ihnen geht es hart, fantasievoll und nur auf das eine bedacht zur Sache.
    Der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig, so dass sehr schnell Bilder in meinem Kopf entstanden sind. Die Fantasie wird durch die wechselnden Schauplätze und Örtlichkeiten weiter angeheizt. Ich habe es genossen, den einzelnen Paaren bei ihrem Spiel „zuzusehen“.

    Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Sarah Roseanne Fox als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
    Ich will es unanständig | Erotische Geschichten

    Mandy Moore
    Ich will es unanständig | Erotische Geschichten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.11.2024

    Erotische Spiele wie aus dem Leben gegriffen

    Dies ist bereits die 27. Sammlung erotischer Lieblingsgeschichten von Mandy Moore, die sie herausgegeben hat. Und jede der 9 Geschichte von 5 Autorinnen ist anregender wie die andere.
    Da lese ich, was sich aus dem Nebenjob von Matthias im Landgericht Lüneburg und der Richterin Lisa so ergibt. Ich erfahre, was eine Frau so alles mit ihrem Postboten erlebt. Ich lerne Leni kennen, die mit ihrem „Onkel“ Charly lieber Spaß hat als Kaffee zu trinken. Ich erlebe Ute und Rocco, die als Mutter und Sohn Urlaub machen. Und auch die anderen Geschichten sind wie fast aus dem Leben gegriffen und ich kann sie mir sehr gut als real vorstellen. Schließlich gibt es nichts, was es nicht gibt.
    Die Autorinnen Holly Rose, Josie Richwood, Louise Carrara, Ms. Selma und Simona Wiles haben ihrer Fantasie wieder freien Lauf gelassen und mich mit ihren erotischen Spielereien sehr gut unterhalten. Ihre Geschichten sind sehr unterschiedlich, abwechslungsreich, ohne Tabus, leidenschaftlich und unersättlich. Hier ist für jeden etwas dabei.

    Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Mandy Moore als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
    Unschuldig

    John Grisham
    Unschuldig (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.11.2024

    Keine leichte Kost

    Erfolgsautor John Grisham und Jim McClosky, der mit seiner Organisation Centurion Ministries auch weiterhin die Fälle von unschuldige Verurteilten in den USA betreut, erzählen in diesem Buch jeder von 5 Menschen, die ihr Leben unschuldig hinter Gittern verbracht haben. Sie haben jeden einzelnen dieser Kriminalfälle mit äußerster Sorgfalt recherchiert und sehr viel Zeit und auch Geld hinein gesteckt um diese realen Geschichten einer breiten Masse an Leser*innen zugänglich zu machen. Jeder Fall für sich betrachtet bringt unendliches Leid sowohl über die Opfer und ihre Familien als auch über die zu Unrecht verurteilten Täter und ihre Angehörigen.
    Die menschlichen Schicksale, die hier beschrieben werden, kommen alle aus den USA. Aber auch, wenn unser Rechtssystem mit dem dortigen nicht vergleichbar ist, kommt es ja auch bei uns immer mal wieder zu Fehlurteilen, wo die Menschen erst nach vielen Jahren rehabilitiert werden. Wenn ich lese, wie oberflächlich hier z.T. ermittelt wurde, Alibis nicht überprüft wurden, die rassistische Seite der Gesetzeshüter zutage tritt, wie Absprachen mit Kriminellen getroffen werden um zu verschleiern, was im Knast alles passiert, läuft es mir kalt den Rücken herunter. Wenn ich lese, wie selbst Sachverständige so ignorant ermitteln und sich Tathergänge so zurecht biegen, dass es für eine Verurteilung passt, sprüht bei mir die Wut über dieses System über.
    Nach jeder einzelnen Geschichte voller Leid, Ungerechtigkeit, Schikanen, Korruption und Rassismus musste ich erst mal eine Pause einlegen um das Gelesene zu verarbeiten. Was hier z.T. passiert ist so schockierend, dass es fast nicht zu glauben ist. Z.B. spielen auch erkaufte Falschaussagen und Meineid eine Rolle. Hier und da ist es richtig offensichtlich, dass auf die genaue Polizeiarbeit kein großer Wert gelegt wird. Wie das alles passieren kann ohne hinterfragt zu werden, ist für mich unbegreiflich.
    Einige der Menschen, die ich hier kennenlerne, haben jahrelang im Todestrakt ihr Dasein gefristet. Zwei konnten wenige Tage vor ihrer Hinrichtung entlassen werden. Einer von ihnen wurde unschuldig hingerichtet. Alles Schicksale, an denen auch Jim McClosky mit seiner Organisation Centurion Ministries gearbeitet hat.
    In einigen Fällen erfahre ich, was es mit den Menschen macht, wissentlich unschuldig hinter Gittern sitzen zu müssen. Das zu lesen fand ich sehr emotional, berührend und auch absolut grausam.

    Mit „Unschuldig“ habe ich 10 True-Crime-Geschichten gelesen, die mich erschüttert und Kopf schüttelnd zurück gelassen haben. Ich kann und vor allem will ich mir gar nicht vorstellen, dass es den ein oder anderen Fall auch bei uns in Deutschland geben könnte.
    Eine äußerst spannende und vor allem aufklärende Lektüre, die ich sehr gerne weiter empfehle.
    Michael Jordan. Die Biografie

    Roland Lazenby
    Michael Jordan. Die Biografie (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.11.2024

    Die Geschichte des erfolgreichsten Basketballspielers aller Zeiten

    Mit diesem Buch bekomme ich einen grandiosen Einblick in das Leben des besten Basketballspielers aller Zeiten – Michael Jordan.
    Schon weit vor seiner Geburt lerne ich seine Großeltern und die Geschichte seiner Eltern kennen. Dann, ab dem 17. Februar 1963 steht er im Mittelpunkt des Geschehen. Einiges, was in der Familie passiert ist, hat mich total schockiert. Bei anderem habe ich seine Eltern und auch seine Geschwister bewundert, wie sie sich alle seiner sportlichen Karriere untergeordnet und ihn unterstützt haben.
    Aufgeteilt in 11 Kapitel mit 38 Unterthemen begleite ich das Leben dieses Mannes bis ins Jahr 2014. Einiges wusste ich bereits über diesen Ausnahmesportler. Aber dieses Buch gibt einen viel tieferen Einblick in sein Leben und vor allem seinen Sport und seine vielen Erfolge. Aber auch die Widrigkeiten im Leben dieses „Nordamerikanischen Sportlers des Jahrhunderts“ werden nicht ausgespart.
    Mit seinen 780 Seiten ist es ein Buch, das man nicht mal schnell weg liest. Es gab auch immer wieder Passagen, die mich nicht so interessiert haben. Die aber wichtig sind, um das Bild dieses Mannes noch runder und greifbarer zu machen.
    In der Mitte des Buches bekomme ich 10 Schwarz-Weiß- und 17 Farbfotos mit Szenen aus seiner Karriere. Davon hätten es für mich noch einige mehr sein können.
    Bestsellerautor Roland Lazenby legt mit diesem Buch eine umfassende Biografie mit sportlichen und familiären Höhen und Tiefen eines Mannes vor, der zu den größten Sportlern aller Zeiten zu zählen ist. Der den Basketballsport richtig populär gemacht hat.
    Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle. Nicht nur an Fans dieses großartigen Sports.
    Stevens, H: Versaute Eheschlampen - heiß, leidenschaftlich u

    Stevens, H: Versaute Eheschlampen - heiß, leidenschaftlich u (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.11.2024

    Heiße Erotik mit Frauen, die sich nichts entgehen lassen

    In diesen Geschichten geht es um von ihren Männern vernachlässigte Frauen, die nicht genug bekommen können und sich dann nehmen, was sie brauchen und wollen.
    Egal ob sie Rosie, Akari, Ilvi, Judy oder Paola heißen; ob sie bei Mike, Kasai, Jari, Joey oder Enrico nicht das finden, was sie brauchen; ob sie es mit den Chefs, einem Callboy, dem attraktiven Nachbarn, ihrem Bankberater oder dem Sohn der besten Freundin treiben;
    ob in Chicago, Las Vegas, Rovaniemi in Finnland, Boston oder in der Toscana – immer geht es heiß und sehr erregend zu. Bei dem bildhaften Erzählstil von Hannah Stevens springt mein Kopfkino sehr schnell an und ich genieße das Treiben der einzelnen Paarungen. Bei diesen außerehelichen Vergnügungen geht es zwar auch mal hart zur Sache. Es wird aber nie derb, ordinär oder geht unter die Gürtellinie. Von daher finde ich den Titel „Versaute Eheschlampen“ etwas derb.
    Ich liebe die erotischen Geschichten von Hannah Stevens. Und auch mit ihren 8 heißen, erotischen Erlebnissen, die sie mir hier bietet, hat sie mich sehr gut unterhalten.

    Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Hannah Stevens als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
    Dein ist die Schuld

    Mary Higgins Clark
    Dein ist die Schuld (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.11.2024

    Der eine? Der andere? Oder alle beide? - Das ist hier die Frage

    Simon und Ethan Harrington sind nicht nur Zwillingsbrüder, sondern auch beste Freunde. Bis zu ihrer College-Abschlussparty. An diesem Abend werde ihre Eltern Richard und Sarah in ihrem Ferienhaus in Harbor Bay erschossen. Ein Bekannter will einen der beiden Brüder auf dem Parkplatz gesehen haben. Doch welcher von beiden war das? Beide geben sich gegenseitig die Schuld und beteuern ihre eigene Unschuld. Mangels Beweisen wurden sie auch nie angeklagt. Dann bricht der Kontakt sogar ganz ab. Bis Schwester Frances sich nach 10 Jahren an Laurie Moran wendet. Eine Journalistin und Produzentin der Serie „Unter Verdacht“, der es schon mehrfach gelungen ist, alte Fälle aufzuklären. Wird sie es schaffen die Brüder an einen Tisch zu bekommen und den Fall ihrer ermordeten Eltern aufzuklären?

    „Dein ist die Schuld“ ist der 8. Band der Laurie-Moran-Serie aus der Feder der leider 2020 verstorbenen Thrillerautorin Mary Higgins Clark und der Bestsellerautorin Alafair Burke.
    Plätschert die Geschichte im ersten Viertel einfach unterhaltsam dahin, steigert sich die Spannung dann fast von Seite zu Seite. Beginnend damit, dass beide Brüder überzeugt werden müssen, sich vor der Kamera den Fragen der Journalistin und ihres Partners zu stellen. Laurie Moran bringt bei ihren Untersuchungen immer mehr Ungereimtheiten, Lügen und Geheimnisse ans Licht, was die beiden Männer gar nicht gut aussehen lässt und sie immer tiefer in diesen Sumpf hinein zieht. Auch dass das Familienleben, das nach außen hin so harmonisch und liebevoll gewirkt hatte, dem so absolut gar nicht entsprach, kommt langsam ans Licht. Einen solchen Vater wünscht man niemandem. Außerdem haben der damalige örtliche Polizeichef Bruce Collins und seine Stellvertreterin Roverta Hanson anscheinend nur sehr oberflächlich recherchiert und ermittelt. Laurie dagegen hat sich am Fall des „Todesduos“ festgebissen und will diesen Fall nun unbedingt lösen.
    Nach einigen Wendungen hatte ich fast jeden der Menschen, die mir hier begegnen und die ich charakterlich sehr gut ausgearbeitet finde, im Verdacht etwas mit den Morden zu tun zu haben. So war ich auch total überrascht, als dann der wahren Täter aufs Tablett kam. Die Aufklärung dazu war mir im Gegensatz zum Rest der Geschichte zu kurz und zu schnell abgehandelt.

    Ein packender Psychothriller, der mich gefangen und mitgerissen hat. Der mich trotz kleiner Kritikpunkte zum Ende hin aber sehr gut unterhalten hat und den ich gerne weiter empfehle.
    Der zauberhafte Kindergarten 1. Drachen gibt's, die gibt's gar nicht

    Anne Scheller
    Der zauberhafte Kindergarten 1. Drachen gibt's, die gibt's gar nicht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.11.2024

    „Gerettet wird hier nur gemeinsam“

    Das ist der feste Entschluss der fünf Freunde Drache Dex, Nixe Nini, Pegasus Pim, Trollmädchen Topsy und dem Bäumling Bork, die sich aufmachen, den Uralten Baum zu retten.

    Gleich auf der ersten Umschlagseite lernen wir die fünf Fabelkinder mit ihren Wesenseigenschaften kennen. Auf der letzten Seite bekomme ich eine Zeichnung des Zauberwaldes, in der Mitte der zauberhafte Kindergarten, drumherum die vier Teile des Kleeblattes und den Gebieten aussen herum.
    Dann beginnt auch gleich die Geschichte des kleinen Drachen Dex, der fürchterlich aufgeregt ist, denn heute ist sein erster Kindergartentag. Schön, dass sein Papa ihn da hinfliegt. Hier wird er herausfinden, welches Element zu ihm gehört. Feuer mag er nämlich gar nicht. Hier lernt er Nini, Pim und Topsy kennen, die auch die Neuen im zauberhaften Kindergarten sind. Mit ihnen zusammen erlebt er bald nicht nur seine erste Draussen-Übernachtungs-Nacht, sondern auch ein richtig spannendes Abenteuer.

    Autorin Dr. Anne Scheller hat hier eine zauberhafte magische Welt erschaffen, in die sich Kinder ab 4 Jahren sofort entführen lassen. Sie verbindet die Fantasiewelt des zauberhaften Kindergartens gekonnt und kindgerecht mit den Alltagserlebnissen der Kinder aus einem eigenen Kindergarten. Durch die kleinen Fabelwesen entdecken sie die Macht der Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, sich mit ihren eigenen Fähigkeiten auseinander zu setzen und diese zu akzeptieren. Dabei erfahren sie, wie Dex und seine neuen Freunde Ängste und Unsicherheiten überwinden und sich immer aufeinander verlassen können. Die Geschichte ist aber nicht nur sehr spannend. Sie bietet auch gerade durch den kleinen Dex immer wieder Situationen zum schmunzeln und lachen.
    Die überall im Buch eingestreuten kleinen Zeichnungen von Illustratorin Sarina Jödicke lockern die Geschichte auf und verdeutlichen manche Situation noch. Gerade durch die Mimiken der Kindergartenkinder und ihrer Erzieher lässt sich ihr Gemütszustand gut erkennen.

    Ein einfach zauberhaftes Kinderbuch zum Vorlesen mit wichtigen Botschaften und Erkenntnissen, das wir sehr gerne gelesen haben. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere Abenteuer der kleinen Fabelwesen.
    Narzisst in the City - Ein Tatsachenroman über Narzissmus und toxische Beziehungen, basierend auf wahren Begebenheiten mit praktischen Lösungsansätzen, um loslassen und heilen zu können.

    Lilly Fröhlich
    Narzisst in the City - Ein Tatsachenroman über Narzissmus und toxische Beziehungen, basierend auf wahren Begebenheiten mit praktischen Lösungsansätzen, um loslassen und heilen zu können. (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.11.2024

    Narzissmus und toxische Beziehungen interessant aufgearbeitet

    Narzissmus und toxische Beziehungen interessant aufgearbeitet

    In diesem sehr gut recherchierten Tatsachenroman lerne ich vier sehr unterschiedliche unverheiratete Paare kennen: Henry Golden und Sarah Lengenfield, Ella Clevemans und Scarlett Pelliz, Ryan Miller und Emily Waterson und Josh McAllister und Mia Stone. Wobei, so unterschiedlich sind sie gar nicht. Einer der beiden Partner lebt seine narzisstische Ader voll aus. Der andere lässt sich emotional missbrauchen, schafft es aber vorerst nicht sich zu lösen und den anderen zum Teufel zu jagen. Bis sich der erfahrene Coach Lucius, ein Freund der Betroffenen, sich seiner Freunde annimmt und mit ihnen gemeinsam Wege aus dieser Abhängigkeit erarbeitet um wieder zu sich selbst zu finden. Sein Credo: Es ist nie zu spät aus einer toxischen Beziehung auszubrechen und seinem Traum zu folgen.

    Mit Ausdrücken wie Grooming, Breadcrumbing, Silent Treatment oder Traumabonding, die hier immer wieder verwendet werden, hatte ich bisher gar keinen Kontakt. Wenn ich aber im Nachhinein das Gelesene noch einmal an mir vorbei ziehen lasse, kenne ich doch einige Paare, die genau nach diesem Prinzip eine „ganz normale Ehe“ führen.
    Ich fand es sehr interessant zu lesen, was es bedeutet mit einem solch narzisstisch veranlagten Menschen zusammen zu leben oder eine Beziehung zu führen. Augenhöhe ist hier jedenfalls keine zu finden. Ich bin erschrocken, wie abhängig Menschen sich machen, dadurch ihr Selbstbewusstsein verlieren und ihr Selbstwertgefühl dabei auf der Strecke bleibt. Genau so schockiert es mich, wenn ich lese, wie perfide die Narzissten dabei vorgehen. Ich bin so froh, dass ich in meinem Leben mein Herz nie an einen solchen Menschen verloren bzw. nie auf die Manipulationsmaschen eines solchen Narzissten angesprochen habe.
    Ganz besonders schockiert war ich, als ich das Interview mit einem Zuhälter gelesen habe. Einfach nur schlimm. Da macht es für mich auch keinen Unterschied, ob das nun Veranlagung oder eine Krankheit ist.
    Wenn ich gefragt worden wäre, was ich glaube, wer eher narzisstisch veranlagt ist, Männer oder Frauen. Ich wäre der festen Überzeugung gewesen, dass es die Männer sind, die die Frauen in ihr Korsett zwingen wollen. Dass da die Frauen in der Überzahl sind, hätte ich nicht gedacht.
    Die Autorinnen Michaela Leipnitz und Lilly Fröhlich haben mich mit ihrer aufklärenden Lektüre aufgerüttelt und zum Nachdenken, manchmal auch zum Lachen, gebracht. Und ich weiß auch schon, wer dieses Buch als nächstes zu lesen bekommt. Vielleicht gibt es ja dem ein oder anderen Denkanstöße um sich Hilfe zu holen und sich aus dieser nicht normalen Abhängigkeit zu lösen.

    Ich finde die Beiden leisten mit diesem Buch eine tolle Aufklärungsarbeit. Vielleicht hilft es dabei, sich über die eigene Situation klar zu werden und Hilfe zu suchen und anzunehmen.
    Inselwinter auf Sylt

    Julia K. Rodeit
    Inselwinter auf Sylt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    17.11.2024

    Ein wundervoller Wohlfühlroman mit kleinen Hindernissen

    Weltenbummlerin Isa Gerster ist von ihrem Heimatort Rettenbach im Allgäu auf dem Weg zu ihrer Schwester Lene nach Sylt. Beim Umsteigen am Zug wird sie wortwörtlich von einem Mann unter sich „begraben“. Immobilienmakler Lars Ehmke, ebenfalls auf dem Weg zur Insel der Reichen und Schönen, ist beim rempeln auf dem Bahnsteig auf sie drauf gefallen. Nach diesem unkonventionellen Kennenlernen setzen sie ihre Reise gemeinsam fort. Was aus dieser Begegnung entsteht, welches Auf und Ab die Beiden erleben und ob es ein Happy End gibt? Das solltet ihr beim Lesen des Buches selbst herausfinden. Es lohnt sich!

    Allein, wenn ich das Cover anschaue, bekomme ich Syltweh. Ein kleines Reetdachhaus in den Dünen, sich im Sand wiegender Strandhafer, ein Seestern und die typischen Möwen – Sylter Charme und Atmosphäre pur!
    Autorin Julia K. Rodeit hat sich für ihren 5. Band der Inselträume-auf-Sylt-Reihe mit Isa und Lars zwei derart unterschiedliche Protagonisten ausgedacht, dass es auf den ersten Blick keine Zukunft für die Beiden zu geben scheint. Aber wie immer erfährt gerade Isa, dass sich ein zweiter unverstellter Blick absolut lohnen kann.
    Schon auf der Fahrt im Zug hatte ich die Bilder der vorbei fliegenden Landschaft im Kopf und das Gebrabbel der Passagiere im Ohr. Und diese Bilder verstärken sich auf der Insel noch. Ich habe so Vieles wiedererkannt und in Erinnerungen geschwelgt.
    Ich fand es so schön, einige der Menschen, die ich im letzten Band der Reihe kennengelernt habe, wiederzulesen. Alle sind so herzlich, zugewandt und offen, dass es mir richtig viel Spaß gemacht hat, Zeit mit ihnen zu verbringen.
    Aber hier geht es ja hauptsächlich um Isa und Lars, die beide ihr Päckchen an Erlebtem und Erinnerungen zu tragen haben. Es ist mir durch den eingängigen und bildhaften Erzählstil der Autorin recht schnell gelungen mich in Beide hinein zu versetzen. Naja, nicht immer. Denn, was die Beiden alles erlebt haben und verkraften mussten, ist nicht so einfach nachzuvollziehen. Trotzdem habe ich es so genossen, sie auf ihren Wegen alleine und auch miteinander auf der Insel zu begleiten. Und zu beobachten, wie sie sich langsam ihre dicke Haut, die sie sich zugelegt hatten, abstreifen. Vielleicht ist hier Isas Flucht von der Vergangenheit zu Ende? Aber nach dem Ende der Geschichte ist das noch nicht ganz so klar.
    Obwohl dies schon der 5. Band der Reihe ist, kann man diesen, da alle Geschichten in sich abgeschlossen sind, auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen. Perfekt dazu finde ich das Personenregister gleich am Anfang des Buches. Hier bekomme ich einen kleinen Einblick wer wer ist.
    Die 322 Seiten sind unterteilt in 19 Kapitel, die sich flüssig und leicht lesen lassen. Die Orts- und Perspektivwechsel sind jeweils durch einen kleinen Seestern gekennzeichnet.

    Eine leicht aufregende, warmherzige und sehr emotionale Geschichte mit sympathischen Protagonisten auf einer Insel, die ich liebe. Einen kleiner Hauch von Magie vermitteln die Schneeflocken, die hier langsam zur Erde rieseln und das Winterfeeling vermitteln. Die Seiten des Buches sind nur so durch meine Finger geglitten. Eine Geschichte vom Loslassen, mit der Vergangenheit abschließen und einem neuen Anfang, vom mutigen zu sich selbst stehen und verzeihen und vor allem zuhören können, hat mir ein paar wundervolle Lesestunden geschenkt. Eine absolute Wohlfühlgeschichte mit kleinen Hindernissen – genau wie im richtigen Leben.
    Der Nachtschattenmann: Thriller

    Catherine Shepherd
    Der Nachtschattenmann: Thriller (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.11.2024

    Tanzen bis in den Tod

    Auf den Stufen einer Kölner Tanzschule wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. In der Pose einer Tänzerin hält sie einen kleinen rosafarbenen Ballettschuh in der Hand. Ist sie die Tochter der Inhaberin der Ballettschule? Ist sie die seit 6 Wochen vermisste Marie Hohenstein? Ihre Mutter erkennt sie allerdings nicht.
    Johanna Brenner wacht in einem Kellerverlies auf und als sie in den Spiegel schaut, blickt ihr eine Fremde entgegen.
    KK Florian Kessler, sein Kollege Martin Saathoff und Rechtsmedizinerin Julia Schwarz tun alles um das Verschwinden der jungen Frauen aufzuklären. Sie sind sich bald sicher, dass es sich hier um einen perfiden Serienkiller handelt. Haben die Pose, der kleine Tanzschuh und die schwarze Tüte auf dem Kopf der Toten eine Bedeutung für den Täter?

    Dies ist der 9. Fall, den die sympathische Rechtsmedizinerin Julia Schwarz mit ihrem Lebensgefährten Florian Kessler zu lösen hat. Aber genau wie alle anderen Fälle ist auch dieser in sich abgeschlossen und man muss nicht unbedingt Vorkenntnisse haben. Mir persönlich gefällt es allerdings besser, wenn ich gerade die Ermittler von Anfang an kennenlerne und bei ihrer Entwicklung dabei bin.
    Die Beiden sind mir in ihren letzten Fällen genau so ans Herz gewachsen wie Florians Kollege Martin, Julias Eltern Hannelore und Ulrich mit ihrer kleinen Tochter Sophie. Gut, dass Julia solche Eltern hat, ohne die sie nicht in ihrem gewohnten Maß arbeiten könnte.
    Ich finde es so schlimm, wenn wie hier eine Mutter ihre Tochter nicht erkennt und dann durch DNA-Analysen festgestellt wird, dass sie es doch ist. So etwas will ich mir gar nicht vorstellen.
    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Da sind zum einen die Ermittlungen, die immer wieder neue Erkenntnisse und Verdächtige bringen. Nur leider ist lange kein Täter dabei. Zum anderen bin ich mit Johanna in ihrem Gefängnis und muss lesen, was ihr da alles widerfährt. Auch mit Amelie mache ich Bekanntschaft. Einer jungen Frau, die von zuhause in eine WG gezogen ist und sich erst noch mit dem Alleinsein und ihrem neuen Leben zurecht finden muss.
    Julia geht auch diesmal einen unkonventionellen Weg um die Ermittlungen voran zu treiben. Nur gut, dass es wieder gut ausgegangen ist.
    Der Erzählstil von Catherine Shepherd ist wie gewohnt sehr flüssig und leicht zu lesen ohne dass die Brutalität, die hier teilweise vorhanden ist, zu erschreckend wirkt. Die kurzen Kapitel machen die Ereignisse sehr schnell und steigern die Spannung, die sowieso schon sehr hoch steht, noch weiter. Die Ängste und die Hoffnungen der jungen Frauen und auch von Frau Hohenstein sind sehr eindrucksvoll und bildhaft beschrieben, dass sie die Gänsehaut auf meinen Armen weiter fördern. Und auch von den einzelnen Protagonisten kann ich mir ein klares Bild machen.

    „Der Nachtschattenmann“ – eine erschreckende, emotionale Geschichte, mit Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und einer angespannten Spannung, die sich bis zum Schluss hält.
    Absolut lesenswert!
    Die Hure des Admirals | Erotischer Roman

    Helen Carter
    Die Hure des Admirals | Erotischer Roman (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.11.2024

    Erotisch, heiß und leidenschaftlich

    Emma ist eine junge Dienstmagd in den Diensten von Lord Montague. Im Tempel der Venus geht es bei den Festen, die der Lord gibt, mit seinen Göttinnen, die im Tempel der Venus seinen Herrenbesuch verwöhnen, ganz schön heiß und laut her. Aber es bleibt nicht aus, dass Emma, die mit ihren körperlichen Vorzügen absolut nicht geizt, zu einem anderen Herren kommt. Den wickelt sie auch ganz schnell um den Finger. Und nicht nur ihn…

    Der Erzählstil von Helen Carter hat mir schon in einem anderen Roman sehr gut gefallen. Hier trifft sie die Sprache der historischen Zeit auf den Punkt und zieht mich sofort hinein in die Welt der Dienstherren und der Mägde. Sie beschreibt die erotischen, manchmal heftigen Szenen sehr direkt, ohne Tabus; wird dabei aber nicht obszön oder geht unter die Gürtellinie. Im Gegenteil – sie zaubert mit ihrer Wortwahl anreizende Bilder in meinen Kopf.
    Emma ist mir mit ihrer offenen und manchmal unangepassten Art sofort sympathisch. Die erotischen Szenen fügen sich sehr gut in das beschriebene Leben ein und wirken glaubwürdig.
    Eine tolle Geschichte mit Höhen und Tiefen und einer sympathischen Protagonistin, die ich sehr gerne gelesen habe.

    Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Helen Carter als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
    Im Namen der Barmherzigkeit

    Hera Lind
    Im Namen der Barmherzigkeit (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.11.2024

    Eine so berührende und unfassbare Geschichte

    Im Hospital der Barmherzigen Schwestern in Wien kommt am 1. Juli 1972 ein kleines Mädchen zur Welt. Von ihrer Mutter ungewollt, kommt die kleine Steffi Dreier ins Zentrale Kinderheim in Wien. Am 2. November 1975 kommt sie als Pflegekind nach Rennau in der Steiermark auf den Hof der Familie Kellerknecht. Steffi ist nicht das erste Pflegekind der Familie, die zu jedem eigenen noch eines im Namen der Barmherzigkeit aus dem Heim aufnimmt.
    Was allein Steffi hier Schreckliches erlebt, wie sie ausgenutzt und gedemütigt wird, wie ihr Körper und ihre Seele missbraucht und traumatisiert werden, das lest ihr in dieser, wie ich finde, hervorragend geschriebenen Geschichte von Hera Lind. Allein die Nachworte der Autorin, von Steffi und ihrer Psychotherapeutin und Ärztin Karin Winkler sind so berührend, dass man das Buch unbedingt lesen sollte. Karin ist übrigens die Frau, die der kleinen Steffi als Praktikantin auf die Welt geholfen hat.

    Der neue Tatsachenroman von Hera Lind „Im Namen der Barmherzigkeit“ greift diesmal ein Thema auf, an das sie sich bisher nicht herangewagt hat. Die Kinder, die hier einer Bauernfamilie in Obhut gegeben werden, werden wie Sklaven oder Leibeigene behandelt. Während die eigenen Kinder verhätschelt werden, gutes Essen, neue Kleidung und Schuhe bekommen und zur Schule gehen, lernen und mal was besseres werden sollen, müssen die Pflegekinder im Stall und auf dem Feld arbeiten bis zum umfallen. Großteils ohne Schuhe – weil, das härtet ab.
    Für mich war es beim Lesen immer wieder unvorstellbar, wie man ein kleines Wesen, oder auch die älteren Pflegekinder, die einem anvertraut sind, so abscheulich, mies und empathielos behandeln kann. Immer nur auf den eigenen Vorteil und den Vorteil der eigenen „echten“ Kinder bedacht. Es ist bewundernswert, wie aus Steffi trotz all der Niederträchtigkeiten und Hindernisse, die sie auch später in ihrem Leben noch zu überwinden hatte, eine Frau wurde, die ihr Leben mit der Unterstützung von ihr wohl gesinnter Menschen jetzt im Griff hat.
    Hera Lind ist es mit ihrem gewohnt flüssigen und mitreißenden Erzählstil schnell gelungen mich mitten in die Geschichte und auf den Bauernhof der Familie Kellerknecht zu ziehen. Die Menschen, die ich hier kennenlerne, finde ich sehr treffend, vorstellbar und plastisch charakterisiert. Sie erzählt so fesselnd und bildhaft, dass ich es kaum geschafft habe, das Buch aus der Hand zu legen. Was ich hier zu lesen bekomme, jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken und manche Träne in die Augen, macht mich sprach- und fassungslos. Ich finde es unbegreiflich, wie die Mitarbeiterin des Jugendamtes hier immer wieder weggeschaut und die Kinder ihrem Schicksal überlassen hat. Und das alles für einen Fresskorb voller Genussartikel vom Bauernhof. Für mich einfach unfassbar.

    Ein weiterer gefühlvoller, einfühlsamer, sehr emotionaler Roman einer Autorin, die gerade solche Themen perfekt umzusetzen weiß. Der mich stark betroffen gemacht hat. Der hoffentlich aufrüttelt und die Menschen noch näher hin schauen lässt. Einen solchen Missbrauch von Kindern darf es nicht mehr geben.
    201 bis 225 von 736 Rezensionen
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