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    N. Leh. Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 02. März 2020
    "Hilfreich"-Bewertungen: 443
    152 Rezensionen
    Amadis des Gaules (Deluxe-Ausgabe im Buch)

    Amadis des Gaules (Deluxe-Ausgabe im Buch) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Seltene Oper aus Frankreich

    Amadis de Gaule ist tatsächlich fast vollständig vergessen. Ob es diese Oper ins Repertoire der Theater schaffen muss, ist auch nach dieser Aufnahme nicht unbedingt sicher. Trotzdem handelt es sich für den Opernliebhaber um eine tolle Entdeckung!
    Die Handlung wird stilecht immer wieder durch Tänze und Instrumentalmusiken unterbrochen. Für den heutigen Höreindruck mitunter etwas ungewohnt, aber ein faszinierendes Zeugnis der Opernkultur des 18. Jahrhunderts. Ohne szenische Umsetzung dieser Musik leidet natürlich der Fluss der Handlung etwas unter dieser Praxis. Die Solisten sind insgesamt gut besetzt. Philippe Do singt etwas unsensibel und undifferenziert in der dynamischen Abstufung, beeindruckt aber gleichzeitig mit großer Beweglichkeit in den Koloraturen seiner Partie!
    Didier Talpain leitet die beiden Ensembles Solamente Naturali und Musica Florea stilistisch sicher. Die Tempi sind teilweise etwas langweilig gewählt und könnten insgesamt kontrastreicher sein. Die Musiker der beiden Ensembles scheinen auch nicht immer gut aufeinander eingespielt zu sein. Es knackt und ruckt an mancher Stelle in Zusammenspiel und Intonation. Übrigens: Bei der zwei Jahre später Entstandenen Aufnahme von Charles-Simon Catels Oper "Les Bayadères" treten diese Probleme nicht auf!

    Insgesamt vier Sterne für eine seltene Oper für Opernfans!
    Les Bayaderes (Deluxe-Ausgabe im Buch)

    Les Bayaderes (Deluxe-Ausgabe im Buch) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    3 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Toller Beitrag zur Repertoirevielfalt!

    Das Label BruZane tritt schon länger mit selten gehörten Opern des französischen Repertoires hervor. Auch hier wurde eine schöne Ausgrabung gemacht!
    Charles-Simon Catel befindet sich stilistisch genau auf der Grenze zwischen 18. und 19. Jahrhundert. Einerseits gibt es "klassisch" anmutende Accompagnato Rezitative, andererseits Arien und Ensembles, die harmonisch und melodisch schon deutlich ins "romantische" 19. Jahrhundert gehören. Die Handlung wird recht stringent und zügig erzählt, es kommt keine Langeweile auf. Musikalische Anklänge an späte Werke von Mozart und Haydn sind deutlich hörbar (z.B. Marche im dritten Akt und die Arien der Laméa).
    Etwas Abzug gibt es bei dieser Aufnahme aber für die künstlerische Qualität. Didier Talpain ist als Entdecker durchaus bekannt, allerdings fehlt der Produktion ein durchgehender musikalischer Drive. Es gibt sehr starke Momente in den Schlussszenen der Akte und auch immer wieder zwischendurch. Die Tempi der Accompagnato Rezitative sind aber eher langweilig gewählt und auch gesanglich wäre hier mehr Dramatik drin gewesen. Die beiden Originalklang Ensembles (Solamente Naturali und Musica Florea) könnten unter spritzigerer Leitung sicher mehr brillieren, spielen aber souverän und klangschön. Die Solisten sind insgesamt toll besetzt und singen durchweg klar artikuliert und gut verständlich in allen Lagen. Ob es nicht schöner wäre die Tenöre (insbesondere Philippe Do) in den höheren Lagen ins Falsett wechseln zu lassen ist vielleicht ein stilistischer Streitpunkt, muss aber nicht weiter stören.
    Ebenfalls Abzug gibt es leider für die Aufnahmetechnik. Insbesondere die Balance zwischen Orchester und Chor ist bei einigen Nummern sehr unausgewogen. Kommen dann noch Solisten hinzu, wird es klanglich teilweise undeutlich. Heißt: Solisten sind sehr laut ausgesteuert, Orchester klingt in der Mitte und der Chor verschwindet akustisch hinter allem. Schade (und nicht typisch für das Label, aber evtl. für Produktionen mit diesen Ensembles und Didier Talpain - siehe "Amadis de Gaule" von J.C.Bach??).
    Insgesamt trotzdem für den Liebhaber seltener Opern ein unbedingtes "Must Have"!
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