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    N. Leh. Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 02. März 2020
    "Hilfreich"-Bewertungen: 456

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    154 Rezensionen

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    La Nonne Sanglante

    La Nonne Sanglante (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.03.2020
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Unbekanntes vom großen Meister!

    La Nonne Sanglante ist zumindest in Deutschland, trotz der Osnabrücker Inszenierung von Gabriele Rech und der dazugehörigen Einspielung unter Hermann Bäumer, eine große Rarität. Dabei zeigt Gounod hier großes Talent für Theatermomente und Dramatik. Die Geschichte um die "blutige Nonne" und eine Familienfehde ist spannend erzählt und eindrucksvoll in Töne gesetzt. Die Einrichtung des Orchestermaterials ist dem Theater Osnabrück hörbar gelungen. Das Osnabrücker Sinfonieorchester spielt unter der Leitung von Hermann Bäumer differenziert und farbenreich, aber auch kraftvoll und mit rundem Sound in den lauten Passagen. Der Opernchor (und Herren Extrachor) singt gut artikuliert und klangschön. Auch bei den Solisten gibt es einige Höhepunkte. Besonders können Marco Vasalli (Comte de Luddorf) und Natalia Atamanchuk (Agnès) mit super artikuliertem und farbenreichem Gesang glänzen. Die Besetzung der männlichen Hauptrolle (Rodolphe) mit dem koreanischen Tenor Yoonki Baek erscheint aus meiner Sicht eher mäßig gut. Neben den meisten anderen SängerInnen fällt Yoonki Baek deutlich durch eine sehr schlechte Aussprache der französischen Sprache und schlechte Artikulation auf. Er singt zwar höhensicher, aber insgesamt mit einem sehr weinerlichen Timbre, das wirklich eine Geschmacksfrage ist. Meinen Geschmack trifft es definitiv nicht und es erschließt sich mir auch nicht, wieso für eine CD Aufnahme kein Sänger gesucht wurde, der nicht nur Töne, sondern auch den Text singen kann.
    Das Booklet ist umfangreich mit vollständigem Libretto und Informationen zu Werk und Ausführenden.

    Insgesamt top (mit Abzug für die männliche Hauptrolle!!!)
    Herculanum (Deluxe-Ausgabe im Buch)

    Herculanum (Deluxe-Ausgabe im Buch) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.03.2020
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Ein echtes Meisterwerk!

    Felicien David ist wahrscheinlich nur wenigen Kennern ein Begriff. Das sollte sich eigentlich ändern und insbesondere diese Oper kann dazu beitragen. Herculanum ist ein, von wenigen Längen im ersten Akt abgesehen, spannend erzähltes Drama über den Untergang der gleichnamigen Stadt durch den Ausbruch des Vesuv. Hintergrund der Zerstörung ist hier eine düstere Prophezeiung und - wie sollte es anders sein - eine Liebesgeschichte. Die Konzentration auf wenige Protagonisten und keine Nebenhandlungen ermöglicht eine sehr dichte Erzählweise. Das szenische Material ist dabei keineswegs untypisch. Es gibt ein Trinklied, eine Gebetsszene, eine Vision und schmachtende Romanzen.
    Musikalisch kommt das Werk gefällig, aber nie einfallslos daher. Die "Verwandlung" Nicanors in den Satan im zweiten Akt zum Beispiel ist musikalisch fantastisch mit schwebenden Streichertremoli und dunklen Holz- und Blechbläserklängen dargestellt. Die anschließende Vision (der Satan zeigt Lilia ihren Geliebten Helios mit der Kontrahentin Olympia) legt musikalisch perfekt umgesetzt die verschiedenen Ebenen (Arie des Helios und parallel den Dialog zwischen Lilia und Satan) aufs Tableau. Es fehlt allein noch eine passende szenische Umsetzung!
    Die Solisten singen alle auf fantastischem Niveau. Edgaras Montvidas gibt mit strahlend warmem Tenor den verführten Geliebten, Nicolas Courjal mit farbenreichem Bass den düsteren Feind der heilen Welt. Karine Deshayes überzeugt mit warm klingendem Mezzo und beweglicher Stimme in allen Lagen als Olympia und Veronique Gens singt strahlend leicht und jugendlich rein die vom starken Glauben getragene Geliebte. Die Partie des Magnus ist zwar nicht sehr groß, dennoch wichtig für die Handlung und wird überzeugend von Julien Veronese geboten.
    Begleitet, oder vielmehr getragen, wird dieses Ensemble von den mal druckvoll, mal zart spielenden Brüsseler Philharmonikern. Das Orchester beweist einmal mehr seine große Klasse und Klangkultur. Eine tolle Leistung bringt ebenfalls der Flämische Rundfunkchor mit stimmgewaltigen und perfekt verständlich (!!!) gesungenen Chören. Ebenfalls eine große und schöne Partie in diesem Werk.
    Hervé Niquet leitet das Zusammenspiel souverän mit kontrastreichen Tempi und schönen dramatischen Bögen über die teilweise sehr langen Duette.
    Eine wunderschöne Oper und eine unbedingte Empfehlung für jeden, der etwas Neues kennenlernen möchte!
    Amadis des Gaules (Deluxe-Ausgabe im Buch)

    Amadis des Gaules (Deluxe-Ausgabe im Buch) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Seltene Oper aus Frankreich

    Amadis de Gaule ist tatsächlich fast vollständig vergessen. Ob es diese Oper ins Repertoire der Theater schaffen muss, ist auch nach dieser Aufnahme nicht unbedingt sicher. Trotzdem handelt es sich für den Opernliebhaber um eine tolle Entdeckung!
    Die Handlung wird stilecht immer wieder durch Tänze und Instrumentalmusiken unterbrochen. Für den heutigen Höreindruck mitunter etwas ungewohnt, aber ein faszinierendes Zeugnis der Opernkultur des 18. Jahrhunderts. Ohne szenische Umsetzung dieser Musik leidet natürlich der Fluss der Handlung etwas unter dieser Praxis. Die Solisten sind insgesamt gut besetzt. Philippe Do singt etwas unsensibel und undifferenziert in der dynamischen Abstufung, beeindruckt aber gleichzeitig mit großer Beweglichkeit in den Koloraturen seiner Partie!
    Didier Talpain leitet die beiden Ensembles Solamente Naturali und Musica Florea stilistisch sicher. Die Tempi sind teilweise etwas langweilig gewählt und könnten insgesamt kontrastreicher sein. Die Musiker der beiden Ensembles scheinen auch nicht immer gut aufeinander eingespielt zu sein. Es knackt und ruckt an mancher Stelle in Zusammenspiel und Intonation. Übrigens: Bei der zwei Jahre später Entstandenen Aufnahme von Charles-Simon Catels Oper "Les Bayadères" treten diese Probleme nicht auf!

    Insgesamt vier Sterne für eine seltene Oper für Opernfans!
    Les Bayaderes (Deluxe-Ausgabe im Buch)

    Les Bayaderes (Deluxe-Ausgabe im Buch) (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2020
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    3 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Toller Beitrag zur Repertoirevielfalt!

    Das Label BruZane tritt schon länger mit selten gehörten Opern des französischen Repertoires hervor. Auch hier wurde eine schöne Ausgrabung gemacht!
    Charles-Simon Catel befindet sich stilistisch genau auf der Grenze zwischen 18. und 19. Jahrhundert. Einerseits gibt es "klassisch" anmutende Accompagnato Rezitative, andererseits Arien und Ensembles, die harmonisch und melodisch schon deutlich ins "romantische" 19. Jahrhundert gehören. Die Handlung wird recht stringent und zügig erzählt, es kommt keine Langeweile auf. Musikalische Anklänge an späte Werke von Mozart und Haydn sind deutlich hörbar (z.B. Marche im dritten Akt und die Arien der Laméa).
    Etwas Abzug gibt es bei dieser Aufnahme aber für die künstlerische Qualität. Didier Talpain ist als Entdecker durchaus bekannt, allerdings fehlt der Produktion ein durchgehender musikalischer Drive. Es gibt sehr starke Momente in den Schlussszenen der Akte und auch immer wieder zwischendurch. Die Tempi der Accompagnato Rezitative sind aber eher langweilig gewählt und auch gesanglich wäre hier mehr Dramatik drin gewesen. Die beiden Originalklang Ensembles (Solamente Naturali und Musica Florea) könnten unter spritzigerer Leitung sicher mehr brillieren, spielen aber souverän und klangschön. Die Solisten sind insgesamt toll besetzt und singen durchweg klar artikuliert und gut verständlich in allen Lagen. Ob es nicht schöner wäre die Tenöre (insbesondere Philippe Do) in den höheren Lagen ins Falsett wechseln zu lassen ist vielleicht ein stilistischer Streitpunkt, muss aber nicht weiter stören.
    Ebenfalls Abzug gibt es leider für die Aufnahmetechnik. Insbesondere die Balance zwischen Orchester und Chor ist bei einigen Nummern sehr unausgewogen. Kommen dann noch Solisten hinzu, wird es klanglich teilweise undeutlich. Heißt: Solisten sind sehr laut ausgesteuert, Orchester klingt in der Mitte und der Chor verschwindet akustisch hinter allem. Schade (und nicht typisch für das Label, aber evtl. für Produktionen mit diesen Ensembles und Didier Talpain - siehe "Amadis de Gaule" von J.C.Bach??).
    Insgesamt trotzdem für den Liebhaber seltener Opern ein unbedingtes "Must Have"!
    151 bis 154 von 154 Rezensionen
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