Für die Zielgruppe zu düster und teils zu grausam
In Heidis Haus in dem kleinen Ort am Meer geschehen seltsame Dinge. Unter dem Fußboden findet die Familie einen alten Kinderschuh. Nacht für Nacht wütet ein schlimmer Sturm, und Heidi hört jemanden neben ihrem Bett umherschleichen. Das einzig richtig Gute in diesem Sommer ist das Riesenrad, das in den Ort gekommen ist. Bill, der freundliche Besitzer, zieht bei Heidis Familie ins Gästezimmer ein. Aber Heidi wird immer klarer, dass etwas nicht stimmt. Ihre schwangere Stiefmama wird immer müder. Und ihre Oma scheint riesige Angst vor etwas zu haben. Zusammen mit ihren beiden Freunden Alva und Harry findet Heidi heraus, dass in ihrem Haus vor langer Zeit etwas Schreckliches passiert ist. Etwas, das sich bald wiederholen könnte...(Klappentext)
Bei diesem Roman bin ich sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite hat es mir gut gefallen, die Spannung war greifbar und ich war mitten in der Handlung dabei. Gänsehaut garantiert. Die verschiedenen Charaktere, egal ob sympathisch oder nicht, sind real vorstellbar und jeder ist für sich einzigartig und einmalig. Die Handlung ist stellenweise heftig, nachvollziehbar, schaurig, gruselig und es kommt eine unheimliche und teils düstere Leseatmosphäre auf. Einmal angefangen zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte nur noch „erlesen“ und erfahren, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Nun kommt aber das „Aber“. Auf der anderen Seite, wenn ich bedenke, dieses Buch sollte schon für 11 Jährige geeignet sein, so habe ich doch so meine Bedenken. Es ist stellenweise zu düster, ja fast an manchen Stellen zu grausam. Ich würde es meinen 11jährigen Enkeln nicht zum Lesen geben