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    Tara Top 50 Rezensent

    Aktiv seit: 24. August 2019
    "Hilfreich"-Bewertungen: 36

    Bitte beachten Sie

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    390 Rezensionen

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    Alma

    Federica Manzon
    Alma (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.03.2026

    Auf Spurensuche

    „Alma“ ist ein emotionaler Roman der in Mailand lebenden Autorin und Verlegerin Federica Manzon.

    Alma ist in Triest aufgewachsen. Da ihr Vater viel unterwegs ist und ihre Mutter sich nur um wenig kümmert wird sie von den Großeltern aufgezogen. Nachdem ihr Vater Vili mitgebracht hat, wird dieser zu Almas Jugendliebe. Später verläßt Alma ihre Heimat. Erst nach dem Tod ihres Vaters kehrt sie nach Triest zurück. Dort soll Vili ihr das Erbe übergeben.

    Der Schreibstil von Federica Manzon ist ruhig und liest sich angenehm, hat aber durchgehend einen leicht melancholischen Unterton. Den Leser erwartet keine leichte Sommerlektüre, sondern einen Roman mit vielen historischen und politischen Ereignissen, der mit Almas Familiengeschichte verwoben ist.

    Erzählt wird aus der dritten Person und die Handlung verläuft nicht chronologisch. Erinnerungen aus Almas Kindheit - unbeschwerte Momente, aber auch Momente des Kriegs - und die Gegenwart wechseln sich ab.

    Ihre Charaktere beschreibt die Autorin facettenreich und vielschichtig. Sowohl Almas als auch Vilis innere Zerrissenheit wird spürbar. Die Suche nach ihrer Herkunft, ihrer Identität, ungelöste Fragen der Vergangenheit, die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind durchgehend Thema. Historische und politische Ereignisse, der Krieg in Jugoslawien werden mit dem Leben der Protagonisten verknüpft und gelungen mit der Handlung verwoben.

    Die Handlung ist komplex und vielschichtig. Es ist ein emotionaler Roman über die Suche nach der eigenen Identität, Erinnerungen, Verlust und Zugehörigkeit, der nicht immer einfach zu lesen ist und fordert.
    Unser Haus mit Rutsche

    Safia Al Bagdadi
    Unser Haus mit Rutsche (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.03.2026

    Zwischen den Kulturen

    „Unser Haus mit Rutsche“ ist ein emotionaler Roman der in Paris lebenden Autorin und Schauspielerin Safia Al Bagdadi.

    Layla wächst bei ihren Eltern in Saarbrücken auf. Ihr Vater stammt aus dem Irak, hat aber sein Leben den europäischen Verhältnissen angepasst und steckt voller Ideen, die leider immer wieder scheitern. Auch Layla macht er immer wieder Versprechungen, die er nicht erfüllen kann. Ihre Mutter ist in einer reichen französischen Familie aufgewachsen und ist mit ihrem Leben in Deutschland unzufrieden.

    Die Ereignisse werden aus Laylas Perspektive geschildert. Sie berichtet aus ihrer Kindheit bis in die Gegenwart, in der sie bereits vierzig ist. Sie wächst zwischen den Kulturen auf, erlebt die in Deutschland und die, die ihre Eltern ihr vorleben. Die Familie lebt zwischen Realität und Traum.

    Der Schreibstil ist warm und emotional. Es werden ernste Themen angesprochen, aber es werden auch die humorvollen Momente, die das Leben mit sich bringt, geschildert. Dadurch ist der Roman vielseitig und liest sich authentisch. Es geht um Familie, Freunde, Konflikte, unterschiedliche Kulturen, aktuelle politische Themen, Religion, Krieg, Identität, Migration und vieles mehr.

    Besonders gelungen finde ich die Wechsel zwischen der kindlichen Perspektive und der aus Laylas Sicht als erwachsene Frau.

    Insgesamt ist es ein eindrucksvoller Roman über eine Kindheit zwischen unterschiedlichen Kulturen und darüber wie sehr uns unsere Familiengeschichten prägt.
    Leuchtturmzauber

    Marie Merburg
    Leuchtturmzauber (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.03.2026

    Ein Wohlfühlroman mit Nordseeatmosphäre

    „Leuchtturmzauber“ ist der dritte Band der Nordsee-Reihe der Autorin Marie Merburg. Die Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen. Dieses Mal geht es auf die Insel Juist.

    Nach dem Verschwinden ihrer Mutter führt die 33-jährige Julia Lüders den Familienbetrieb – eine Insel-Spedition – alleine weiter, da ihr Vater seitdem mit seinem Leben nicht mehr zurechtkommt.
    Vollkommen unerwartet trifft Julia nun ihren Jugendschwarm Lukas wieder, der vierzehn Jahre zuvor die Insel überraschend verlassen hat. Julia möchte eigentlich nichts mehr von ihm wissen, aber er sucht ihre Nähe und hat eine Nachricht für sie.

    Der Schreibstil von Marie Merburg ist sehr lebendig und liest sich angenehm locker und leicht.
    Mit Julia hat sie eine ausgesprochen sympathische und tatkräftige Protagonistin geschaffen, die mir von der ersten Seite an gefiel.

    Das Leben auf der Insel und die Umgebung konnte ich beim Lesen direkt spüren und habe wahnsinnig große Lust auf einen Inselurlaub bekommen.
    Auch wenn ich mich in diesem Roman sehr wohl gefühlt habe, ist er weit mehr als eine einfache Wohlfühllektüre. Neben einer sich anbahnenden Liebesgeschichte und Romantik, geht es dabei um Julias Vergangenheit, Selbstfindung, ein Familiengeheimnis und berufliche Rivalität zwischen den konkurrierenden Kutscherbetrieben.

    Es ist ein lesenswerter Roman mit viel Inselflair, Herz und Tiefgang, der mich gespannt auf weitere Bücher von Marie Merburg warten lässt.
    Die Reise ans Ende der Geschichte

    Kristof Magnusson
    Die Reise ans Ende der Geschichte (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.03.2026

    Sehr turbulent, spannend und unterhaltsam

    „Die Reise ans Ende der Geschichte“ ist ein wirklich außergewöhnlicher Spionagethriller des deutsch-isländischen Autors Kristof Magnusson.

    Die Handlung beginnt in den 90er Jahren, der Eiserne Vorhang ist gefallen und Europa sortiert sich gerade neu. Für Dieter Germeshausen, der jahrelang als Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent unterwegs war, ist dies eine Katastrophe. Er ist quasi arbeitslos und er muss untertauchen. Aber er hat einen Plan. Dazu benötigt er den Dichter Jakob Dreiser, der gut mit Worten umgehen kann und über zahlreiche Kontakte verfügt. Jakob wittert in Dieters Plänen ein Abenteuer.

    Der Schreibstil von Kristof Magnusson ist lebendig, frisch und humorvoll. Er nimmt seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise mit vielen unglaublichen Momenten und absurden Situationen.

    Dieter und Jakob sind zwei sehr unterschiedliche Protagonisten und die beiden gemeinsam zu erleben macht einfach Spaß.

    Es ist klar, dass hier vieles übertrieben ist und total überspitzt dargestellt wird. Aber genau das macht diesen wendungsreichen, brillant erzählten Roman aus.

    Bis kurz vor Ende war dies für mich ein richtiges Highlight und ich war überzeugt davon, dass ich 5 Sterne vergeben würde. Leider blieben dann einige Fragen ungeklärt, so dass ich ein wenig ratlos zurückgeblieben bin.
    Dennoch ist es ein kurzweiliger, abenteuerlicher und äußerst unterhaltsamer Roman, den ich gerne gelesen habe.
    Der Schrein der Könige

    Sabine Weiß
    Der Schrein der Könige (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.03.2026

    Über die Entstehung des Dreikönigenschreins – spannend & unterhaltsam

    „Der Schrein der Könige“ ist ein unterhaltsamer, historischer Roman der Autorin Sabine Weiß.

    Die Handlung beginnt im 12. Jahrhundert in Verdun. Im Mittelpunkt stehen der Goldschmied Nicolaus von Verdun und seine Familie. Nach tragischen familiären Verlusten hört Nicolaus durch seinen Bruder Charles davon, dass in Köln ein Goldschmied zur Fertigung des Dreikönigenschreins gesucht wird. Er macht sich mit seinen drei Kindern, Louis, Anna und Bastien auf den Weg. Der Start in Köln gestaltet sich alles andere als leicht, da die Kölner Goldschmiede den Auftrag nicht an einen Fremden verlieren möchten.

    Wie auch schon in den vorherigen Romanen der Autorin bin ich direkt in die Vergangenheit eingetaucht. Sie versteht es, die Atmosphäre vergangener Zeiten lebendig werden zu lassen. Dabei habe ich eine Menge über die Lebensumstände der Bevölkerung und auch über die mittelalterliche Goldschmiedekunst erfahren.

    Die Charaktere werden lebendig, facettenreich und authentisch dargestellt. Nicolaus war mir durchgehend sehr sympathisch. Sein Bruder Charles hat so gar nichts mit ihm gemeinsam, ist verschlagen und hat leider auch einen entsprechend schlechten Einfluss auf Louis.

    Während in den vorherigen Romanen der Autorin die historischen Hintergründe im Vordergrund standen, sind es dieses mal Nicolaus, seine Familie und der Schrein. Das macht das Buch nicht weniger lesenswert, da es ausgesprochen unterhaltsam ist, sollte man aber wissen, damit man nicht enttäuscht wird, wenn man etwas Anderes erwartet.

    Die Fakten um den Schrein sind wie gewohnt gut recherchiert und man merkt, dass die Autorin Geschichte studiert hat.

    Zu Beginn des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, in dem die historischen Persönlichkeiten kenntlich gemacht sind. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, der einzelne historische Ausdrücke erklärt, die nochmals für ein tieferes Eintauchen in das damalige Zeitgeschehen sorgen.

    Mit ihrem Nachwort hat Sabine Weiß den Schrein dann nochmals in den Mittelpunkt gestellt und ihr Werk perfekt abgerundet.
    Es ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und Fakten, die insgesamt ein großartiges Leseerlebnis bietet.
    Real Americans

    Rachel Khong
    Real Americans (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.03.2026

    Ein vielschichtiger Gesellschaftsroman

    „Real Americans“ ist eine generationenübergreifende Familiengeschichte der asiatisch-amerikanischen Autorin Rachel Khong.

    Die Handlung beginnt im Jahr 1999 in New York. Die 22-jährige Kunsthistorikerin Lily Chen ist auf Jobsuche. Ihre Mutter Mei Ling ist als Wissenschaftlerin aus China in die USA eingewandert. Sie betrachtet sich als Amerikanerin und hat mit ihrer Tochter nur englisch gesprochen. Über ihre Vergangenheit, ihr Leben in China hat sie Lily nicht erzählt. Das Verhältnis zwischen den beiden ist sehr distanziert. Als Lily nun auf Matthew – den reichen Sohn eines Pharmaunternehmens – trifft und die beiden sich verlieben, prallen Welten aufeinander.

    Der Roman besteht aus drei Teilen. Nach dem ersten aus Lilys Perspektive, folgt ein Zeitsprung von 20 Jahren. In diesem Abschnitt steht dann Lilys 16-jähriger Sohn Nick im Vordergrund. Im Jahr 2030 werden die Ereignisse rückblickend aus der Sicht von Lilys Mutter Mei erzäht.

    Der Schreibstil von Rachel Khong liest sich angenehm und sie hat ihre Charaktere authentisch dargestellt. Ihre inneren Konflikte fand ich nachvollziehbar und gut beschrieben. Nicht jeder von ihnen ist direkt leicht zu greifen, aber rückblickend erklärt sich einiges.

    Thematisch ist der Roman sehr vielschichtig. Es geht um Spurensuche, Identität, Genforschung, Migration, familiäre Konflikte und Zugehörigkeit. Die Ereignisse, die hier aufgedeckt werden, sind nicht immer leicht zu lesen, sondern gehen an die Substanz.
    Es ist insgesamt eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und im Gedächtnis bleibt.
    Kleine und große Wunder des Weltalls

    Gabby Dawnay
    Kleine und große Wunder des Weltalls (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.03.2026

    Viel Wissenswertes zauberhaft illustriert!

    „Kleine und große Wunder des Weltalls“ ist ein wundervoll illustriertes Sachbuch der in London lebenden Autorin Gabby Dawnay.

    Es gibt Informationen rund um das Weltall und unseren Nachthimmel. Dabei geht es um unseren Planeten, unsere Nachbarn im All, die Unendlichkeit, kleine und große Wunder und vieles mehr.
    Das Wissen ist in einfache kurze Sätze gepackt, so dass es für die Zielgruppe der jungen Leser bzw. Zuhörer ab vier Jahren gut geeignet sind. Aber auch etwas ältere Kinder dürften hier eine ganze Menge Neues erfahren.

    Jede einzelne Seite wurde von der Illustratorin Mona K in kräftigen Farben, liebevoll und detailliert gestaltet. Dadurch ist das Buch ein richtiges kleines Kunstwerk geworden und es gibt jede Menge zu entdecken und zu bestaunen.

    Neben dem vermittelten Wissen eignet sich das Buch auch gut als Grundlage für weitere Gespräche, um mehr Informationen einzuholen und weitere Wunder unseres Alls zu hinterfragen oder Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

    Ich kann dieses Sachbuch interessierten Eltern und Kindern nur empfehlen, da es auf wundersame, eingängige und spielerische Weise Wissen vermittelt. So macht lernen Spaß!
    Happy Head

    Josh Silver
    Happy Head (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.03.2026

    Packend – ein spannender Dilogie-Auftakt

    „Happy Head“ ist der erste Band der Near Future Fiction-Thriller-Reihe des in Manchester lebenden Autors und Krankenpfleger für psychische Gesundheit Josh Silver.

    HappyHead ist ein Mental-Health-Programm für Jugendliche, in dem diese psychisch gestärkt werden sollen. Die Plätze sind rar und heiß begehrt, zumindest von den Eltern. Der siebzehnjährige Seb darf als einer von hundert Jugendlichen teilnehmen. Seine Mutter ist der Meinung ist, dass er sich glücklich schätzen sollte und sieht in dem Projekt eine große Chance.
    Die Regeln sind streng. Für Gehorsamkeit und Erfolge gibt es Belohnungen.
    Dort lernt Seb Finn kennen, zu dem er sich hingezogen fühlt und der gegen das Programm rebelliert.

    Der Schreibstil von Josh Silver ist lebendig und fesselnd. Die Ereignisse werden aus der Perspektive von Seb geschildert, wodurch man beim Lesen das Gefühl bekommt direkt mit dabei zu sein.
    Schnell merkt man, dass die Challenges, denen sich die Jugendlichen aussetzen müssen immer bedrohlicher, regelrecht verstörend, werden.

    Die Spannung baut sich zunehmend auf und sie Atmosphäre ist düster. Dabei steckt die Handlung voller Action, die aber gleichzeitig mit einer unaufdringliche Liebesgeschichte verwoben ist.
    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und jeder für sich ist gut ausgearbeitet.

    Die Story ist intensiv und unangenehm nah an der Realität. Es geht um Leistungsdruck, Gewalt, Schmerzen, Konkurrenz, Selbstfindung, Macht, Mental Health und vieles mehr.

    Leider endet das Buch – wie sollte es bei einer Dilogie auch anders sein – mit einem unangenehmen Cliffhanger, so dass ich es nun kaum noch abwarten kann, bis der zweite Band im Herbst diesen Jahres erscheint.
    Ein Pakt aus Asche und Blut

    Sabine Riedel
    Ein Pakt aus Asche und Blut (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.01.2026

    Ein spannender & mystischer historischer Roman

    „Ein Pakt aus Asche und Blut“ ist ein spannender und mystischer Roman der Autorin Sabine Riedel.

    Die Handlung beginnt in der Gegenwart. Der Feuerwehrmann Mark hat einem Einsatz bei einem heftigen Waldbrand in Ratingen, bei dem er spürt, dass eine fremde Macht auf ihn übergreift.
    Im Anschluss gibt es einen Zeitsprung in die Vergangenheit und es folgen Ereignisse, die bereits mehr als 500 Jahre zurückliegen. Zu dieser Zeit kämpft die Heilerin Helene um das Leben ihrer Schwester Anna, die der Ketzerei bezichtigt wird. Um sie zu retten, lässt sie sich auf einen teuflischen Pakt ein, der die Jahrhunderte überdauert.

    Der Handlungsort ist zum größten Teil in Ratingen, womit das Buch für mich ein direktes Heimspiel war. Ich bin in Ratingen aufgewachsen, kenne den Wald und die Umgebung. Von daher habe ich die Erwähnungen und Ortsbeschreibungen geliebt und mir war klar, dass auch die Autorin sich hier gut auskennen muss.
    Durch den permanenten Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit lesen sich die Ereignisse spannend und ich war gespannt wie sich die beiden Zeitebenen miteinander verknüpfen lassen.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, jeder hat seine eigene Geschichte, lebt und handelt in seinem eigenem Tempo. Auch die düstere Atmosphäre, die sich durch die Handlung zieht, kam direkt bei mir an.
    Schön ist auch die optische Gestaltung des Buches, da durch diese, die Kapitel der Vergangenheit von denen in der Gegenwart abgehoben wurden.

    Ich habe das Buch ausgesprochen gerne gelesen, kann es allerdings keinem Genre zuordnen. Es ist spannend, historisch, mystisch und fantastisch zugleich. Wer solch einen Genremix mag, dem wird das Buch bestimmt gefallen und wer in Ratingen wohnt, kann eine neue Seite seiner Heimat kennenlernen.
    Minnesota

    Jo Nesbø
    Minnesota (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.01.2026

    Menschliche Abgründe

    „Minnesota“ ist ein spannender Kriminalroman und der erste Band mit dem Ermittler Bob Oz des norwegischen Autors Jo Nesbø.

    Die Handlung beginnt 2022 in Minnesota. Der Autor Holger Rudi ist aus Oslo nach Minnesota gereist, um über Morde aus dem Jahr 2016 zu recherchieren. Er möchte einen True-Crime-Roman herauszubringen und begibt sich dafür auf Spurensuche.
    Im Anschluß gibt es einen Zeitsprung in das Jahr 2016, in der der größte Teil der Handlung spielt und wir Bob Oz kennenlernen.
    Bob Oz ist ein genialer Ermittler, allerdings menschlich ein ziemliches Wrack. Es fällt ihm schwer seine Emotionen in Zaum zu halten und sich an Regeln zu halten. Nach tragischen privaten Verlusten ist seine Arbeit zu seinem Lebensinhalt geworden.

    Die Handlung ist gut mit dem aktuellen Zeitgeschehen verwoben und Jo Nesbø lässt gesellschaftspolitische Ereignisse geschickt mit einfließen.

    Die Kapitel sind sehr kurz - auf gerade einmal 416 Seiten sind es 55 Stück - und tragen Überschriften, die neugierig machen. Die Perspektiven wechseln, so dass beim Lesen ein wenig Konzentration erforderlich ist. Gleichzeitig ist die Story so genial, dass man gar nicht von ihr abschweifen kann. Meine Gedanken waren dermaßen gefesselt, dass ich beim Lesen die Zeit total vergessen habe. Die Handlung war für mich nicht vorhersehbar und dennoch sind die Ereignisse in sich absolut stimmig und schlüssig.

    Nach seinen Harry-Hole-Fällen hat der Autor hier wieder einen ausgesprochen interessanten Protagonisten erschaffen, wobei der Täter der Verbrechen ihm in nichts nachsteht.

    Ich fand das Buch großartig, da ich gerne in menschliche Abgründe schaue und das Gänsehautfeeling, das während des Lesens eines guten Kriminalromans entsteht, liebe. Für schwache Nerven ist das Buch allerdings nichts. Aber Liebhabern von Thrillern und Krimis kann ich es durchaus empfehlen.
    Der Tod wischt mit

    Andreas Suchanek
    Der Tod wischt mit (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.01.2026

    Spannender und amüsanter Cosy-Crime

    „Der Tod wischt mit“ ist der zweite Band aus der Reihe „Ein Fall für Tilly Blich“ des Autors Andreas Suchanek. Die Fälle können unabhängig voneinander gelesen werden, aber ich würde die Reihenfolge einhalten, da es Spaß macht, die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen.
    Tilly Blich hat sich mit einer Reinigungsfirma „Plitz und Blank“ in Untertannbach selbstständig gemacht. Ihr neuster Auftrag ist die Reinigung der Schule von Untertannbach. In der Sporthalle stolpert sie direkt über eine Leiche und steht damit vor ihrem nächsten Fall. Wieder ist Kriminalhauptkommissar Stubs zuständig, mit dem Tilly schon bei ihrem ersten Fall aneinandergeraten ist und wieder beginnt Tilly zu ermitteln.
    Es geht direkt sehr lebendig und spannend los, so dass ich schon nach wenigen Seiten mitten im Geschehen war. Der Schreibstil von Andreas Suchanek liest sich locker und leicht, dadurch bin ich nur so durch die Seiten durchgeflogen.

    Mit Tilly hat er eine sehr liebenswerte und sympathische Protagonistin erschaffen. Sie ist schlagfertig, weiß was sie will, und hat das Herz am rechten Fleck. Auch die anderen Charaktere werden gut beschrieben. Jeder hat etwas Besonderes und hebt sich ab. Natürlich ist auch wieder der Basset Muffin mit dabei, der für jede Menge Chaos und Lacher sorgt.
    Die Auflösung konnte ich nicht vorhersehen und hatte Spaß beim Rätseln. Letztendlich war sie stimmig und passend. Für mich war es genau die richtige Kombination aus Spannung und Humor.

    Mich haben die Ereignisse in Untertannbach bestens unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Einsatz von Tilly, ihrem Team und Muffin.
    Down Cemetery Road

    Mick Herron
    Down Cemetery Road (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.12.2025

    Spannende Unterhaltung mit tollen Protagonistinnen

    „Down Cemetery Road“ ist der erste Band des in Oxford lebenden Autors Mick Herron mit den Protagonistinnen Zoë Boehm und Sarah Tucker. Die Handlung hat er in seiner Heimat Oxford angesiedelt.

    Sarah Tucker lebt mit ihrem Mann Mark in einem ruhigen Vorort von Oxford. Als Hausfrau ist Sarah für den reibungslosen Ablauf ihrer Dinnerpartys zuständig und hat mit der Einladung ihrer Gäste für eine explosive Mischung gesorgt. Das ist allerdings nicht das einzige, was an diesem Abend explosiv ist. In der Nachbarschaft kommt es zu einer Gasexplosion, bei der zwei Menschen ums Leben kommen und lediglich ein kleines Kind - Dinah - durch einen glücklichen Zufall überlebt. Als Sarah das Mädchen im Krankenhaus besuchen möchte, ist es verschwunden. Sarah will Antworten und wendet sich an einen Privatermittler wodurch sie in der Folge auf Zoë Boehm stößt.

    Der Schreibstil von Mick Herron liest sich leicht und flüssig. Dennoch dauert es bis es erste Zusammenhänge gibt, da sie Schauplätze immer wieder wechseln und eine recht große Anzahl an Charakteren eingeführt wird.

    Die zahlreiche Dialoge machen die Handlung lebendig und durch den schwarzen Humor des Autors habe ich beim Lesen permanent vor mich hingegrinst. Bis sich Spannung aufbaut und auch bis Zoë Boehm auftaucht, dauert es allerdings ein wenig länger.

    Sarah und Zoë sind zwei sehr kontrastreiche Protagonistinnen. Während Sarah zunächst eine etwas planlose, gelangweilte Hausfrau ist, die unter den antiquierten Ansichten ihres Manns Mark leidet, ist Zoë hartnäckig und ein wenig eigenwillig. Beide sind keineswegs perfekt und wirken dadurch authentisch.

    Das Buch ist weniger ein Thriller, sondern eher ein komplexer Spannungsroman, den ich gerne gelesen habe und der mich nun gespannt auf die Fortsetzung warten lässt.
    Wolfskälte

    Laura McCluskey
    Wolfskälte (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.12.2025

    Atmosphärisch & düster

    „Wolfskälte“ ist das Debüt der in Melbourne lebenden Autorin Laura McCluskey.
    Die Handlung ist auf Eilean Eadar angesiedelt, einer kleinen schottischen Insel, auf der gerade einmal 206 Einwohner leben. Nachdem der achtzehnjährige Alan Ferguson dort ums Leben kommt und unklar ist, ob es sich um einen Mord oder einen Selbstmord handelt, werden die beiden schottischen Polizisten Georgina - genannt George - und Richie dorthin geschickt, um den Fall zu klären.
    Bereits auf den ersten Seiten wird die Atmosphäre der Umgebung so eindrucksvoll geschildert, dass ich direkt Gänsehaut bekam. Es sind aber nicht nur die äußeren Gegebenheiten, die ein unwohliges Gefühl hervorrufen, auch die Inselbewohner verhalten sich ausgesprochen merkwürdig. Die meisten sind abweisend und wortkarg. Sie scheinen den beiden Ermittlern eine regelrecht feindselige Einstellung entgegenzubringen.

    Die einzelnen Charaktere werden detailliert dargestellt. Direkt zu Beginn lernen George und Richie die Postmeistern Kathy kennen, die ihnen die alten Logbücher der Leuchtturmwärter überreicht, von dessen Sturz Alan sein Leben verloren hat. Auch die Leuchtturmwärter hat zu Beginn des Jahrhunderts ein mysteriöses Schicksal ereilt.
    Könnte dies im Zusammenhang mit Alans Tod stehen?
    Diese und viele weitere Fragen haben sich bei mir während des Lesens aufgetan.
    Die Charaktere sind nur schwer zu durchschauen und die beiden Polizisten kommen bei ihren Ermittlungen nur schwer voran. Dazu kommt, dass auch George eine Vergangenheit mit sich bringt, die ihr das Leben nicht erleichtert. Sie und ihr älterer Partner Richie sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die sich gut ergänzen und mir sympathisch waren.
    Es dauert eine ganze Weile bis Spannung aufkommt. Das Buch lebt viel mehr von seiner düsteren und beklemmenden Atmosphäre sowie seinen interessanten und undurchsichtigen Charakteren. Dennoch war ich sehr gefesselt und wollte unbedingt erfahren, was sich in diesem kleinen Dorf ereignet hat und warum die Bewohner so abweisend sind.
    Das Ende war für mich überraschend aber rund und stimmig. Mir hat die mysteriöse Stimmung ausgesprochen gut gefallen und der Roman war einfach einmal anders als andere Krimis. Von daher bin ich jetzt schon sehr gespannt, was wir als nächstes von Laura McCluskey zu lesen bekommen.
    Belladonnas

    Liann Zhang
    Belladonnas (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.11.2025

    Eine Welt aus Likes & Lügen

    „Belladonnas“ ist das Debüt der in Toronto lebenden chinesisch-kanadischen Autorin Liann Zhang.

    Die Zwillingsschwestern Julie und Chloe sind - nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall umgekommen sind - als Vierjährige getrennt worden und in zwei vollkommen unterschiedlichen Familien aufgewachsen. Während Chloe von einer reichen New Yorker Familie adoptiert wurde und im Luxus groß geworden ist, kommt Julie zu ihrer Tante nach Kanada, die in einfachen Verhältnissen lebt. Julie hat kein Interesse daran ihre Schwester, die sich zu einer erfolgreichen Influencerin entwickelt hat, kennenzulernen. Aber 17 Jahre nach ihrer Trennung steht Chloe plötzlich vor ihr. Ebenso plötzlich wie sie aufgetaucht ist, verschwindet sie wieder und für Julie wird schnell deutlich, dass Chloe sie nur benutzt hat, um sich auf Social Media in Szene zu setzten. Nachdem Julie eine verstörende Nachricht von Chloe erhält und diese im Anschluss verschwindet, nimmt sie die Chance wahr und nimmt ihren Platz sein.

    Der Schreibstil von Liann Zhang ist sehr lebendig und liest sich leicht und flüssig.
    Julies Gedanken und Gefühle werden nachvollziehbar beschrieben und auch die übrigen Charaktere – die titelgebenden Belladonnas - sind facettenreich und alles andere als langweilig, sondern eher ein wenig anstrengend. Es gibt viele Details aus dem Leben der Influencer, der Scheinwelt, dem Leben der Reichen und Schönen.
    Auch wenn ich Julies Verhalten und ihren Wunsch nach Zugehörigkeit verständlich fand, hat es mich erstaunt, wie einfach dieser Wechsel war. Abgesehen davon hat mich der Einblick in die Welt der Influencer und der damit verbundenen menschlichen Abgründe gut unterhalten.

    „Belladonnas“ ist ein gelungenes Debüt, das mich gespannt auf weitere Bücher der Autorin warten lässt.
    Human Design To Go - Werde, wer du bist

    Victoria Deindl
    Human Design To Go - Werde, wer du bist (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.11.2025

    Sich selbst besser verstehen

    „Human Design To Go – Werde, wer du bist“ ist ein inspirierender Ratgeber der Autorinnen Victoria Deindl und Özden Sevimli, die gleichzeitig die Gründerinnen der School of MOJO - dem Institut für spirituelle Persönlichkeitsentwicklung - sind.

    Mit ihrem ansprechenden Schreibstil haben mich die Autorinnen direkt abgeholt. Wir leben in einer Welt, in der wir uns anpassen und funktionieren müssen, stehen jeden Tag einer Vielzahl von Erwartungen gegenüber, die wir zu erfüllen haben. Dafür müssen wir uns in ein Muster pressen.
    Aber was ist, wenn wir in dieses nicht hineinpassen?
    Sehr schön fand ich den bildhaften Vergleich von einem Puzzleteilen, dass einfach in das Puzzle hineingepresst wird, ohne die passende Stelle gefunden zu haben. Wem das bekannt vorkommt, der sollte dieses Buch lesen. Das Leben kann so viel einfacher sein, wenn wir uns mit unseren Ecken und Kanten akzeptieren, anstatt diese zu glätten und uns anzupassen.

    Das Buch ist eine Bedienungsanleitung zu dir selbst, es hilft dir herauszufinden welcher Human Design Typ du bist. Dabei sagt es Dir nicht wie du dich verändern sollst, sondern wer du bist.

    Dies ist sicherlich kein Buch, das man einmal liest und zur Seite stellt, sondern eines, mit dem man arbeitet und das man immer wieder zur Hand nimmt. Dank der gelungenen Gestaltung, farblich abgesetzten Mojo-Noten, Grafiken und Tabellen werden die Inhalte eingängig vermittelt und es macht auch optisch Spaß.

    Für mich ist dieser Ratgeber eine echte Bereicherung, da ich viel über mich gelernt habe.
    Before I met Supergirl

    Rea Garvey
    Before I met Supergirl (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.11.2025

    Ein sehr persönliches Buch

    In seinem Buch „Before I met Supergirl“ erzählt der irische Musiker, Songwriter und Autor Raymond Michael Garvey - bekannt unter Rea Garvey - über sein Leben.
    Der Frontmann der Band Reamonn ist in Irland aufgewachsen und in Deutschland bekannt geworden. Seine Songs beinhalten alle eine Botschaft und wenn man seine Autobiografie liest, erfährt man, was ihn inspiriert hat.
    In einem sehr angenehmen, lockeren Schreibstil gibt Rea sehr persönliche Einblicke in sein Leben. Man erfährt viel über seine Familie, seine Kindheit, wie er aufgewachsen ist, was ihn geprägt hat, was ihm Irland bedeutet und seinen Weg zur Musik. Dabei wählt er sehr offene und ehrliche Worte, beschönigt wird nichts. Auch Rea hat Zweifel und stellt das Leben in Frage. Er bringt seine Leser zum Nachdenken, berührt mit seinen Worten, hat aber auch eine humorvolle Seite, mit der er mich zum Lachen gebracht hat.
    Sehr schön fand ich die Fotos in der Mitte des Buches - die ihn und seine Familie in verschiedenen Lebensabschnitten zeigen - da diese die zuvor beschriebene Atmosphäre gut vermitteln.
    Das Vorwort und seine Danksagung wurden nicht ins Deutsche übersetzt. Ehrlich gesagt habe ich es fast ein wenig bereut, dass ich nicht das gesamte Buch im Original gelesen habe, weil es einfach so schön ist seinen Worten nachzuspüren.
    Mich hat diese Autobiografie berührt und beeindruckt, so dass ich mir gut vorstellen könnte, dass nicht nur seine Fans dieses Buch gerne lesen werden, da es ein sehr ehrliches Buch über das Leben ist.
    Lebensbande

    Mechtild Borrmann
    Lebensbande (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.11.2025

    Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte

    „Lebensbande“ ist ein zeitgeschichtlicher Roman der in Bielefeld lebenden Autorin Mechtild Borrmann, der auf wahren Begebenheiten beruht.

    Die Handlung beginnt im Herbst 1991 in Kühlungsborn. Durch einen Brief der LVA Mecklenburg-Vorpommern wird Nora unvorbereitet in ihre Vergangenheit zurückgeworfen.
    Im Zweiten Weltkrieg lernen sich die drei Protagonistinnen Nora, Lotte und Lene kennen. Sie werden zu Freundinnen. Lene hat drei Kinder und ihr ältester Sohn Leo gilt als Reichsausschusskind. Nora arbeitet im Krankenhaus und rettet Leo, was bedeutet, dass sie ab diesem Moment auf der Flucht ist. In Danzig lernt sie Lotte kennen, mit der sie nach Russland verschleppt wird.

    In 34 kurzen Kapitel wechseln die Ereignisse zwischen verschiedenen Zeitebenen und Orten. Die Handlung finde in Kühlungsborn, am Niederrhein, in Ratingen und in Holland statt. Durch diese Wechsel liest sich der Roman abwechslungsreich und spannend.
    Mechtild Borrmann hat einen intensiven und mitreißenden Schreibstil, der sich leicht lesen lässt und fesselt, so dass es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen.

    Das Schicksal der Freundinnen ist bewegend und erschütternd und es wird wieder einmal deutlich wie viel Leid die NS-Zeit für die Menschen gebracht hat.

    In ihrem Nachwort erläutert die Autorin, dass ihr Roman auf wahren Begebenheiten, Erinnerungen, Erzählungen und Dokumenten von Zeitzeug*innen beruht. Es erschüttert mich jedes Mal auf`s Neue, wenn ich von einzelnen Schicksalen aus dieser Zeit lese lese. Mit dieser tragischen und spannenden Geschichte hat Mechtild Borrmann wieder ein Stück der dunklen Vergangenheit aus dem Zweiten Weltkrieg aufgedeckt und diese feinfühlig und spannend erzählt.
    Der Duft. Er führt dich ins Paradies. Oder in die Hölle

    Paul Richardot
    Der Duft. Er führt dich ins Paradies. Oder in die Hölle (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.11.2025

    Anders als erwartet

    „Der Duft. Er führt dich ins Paradies. Oder in die Hölle“ ist das Debüt des französischen Autors Paul Richardot.

    Die Firma Fragrancia ist von Geheimnissen umgeben. Dort werden Düfte auf eine bisher einzigartige Weise genutzt. Durch VMS - der volatilen memoriellen Substanz - können Kunden der Firma eine Duftreise in ihre Vergangenheit machen. Diese kann aber auch genutzt werden, um Verbrechen aufzuklären. Das alles unterliegt aber strengster Geheimhaltung und es darf nichts nach außen dringen. Der 24-jährige, äußerst begabte Aromaspezialist Hélias bekommt durch seinen Ausbilder - den Olfakteur Alain - die Möglichkeit in der Zentrale eine Ausbildung zu machen.

    Ursprünglich hatte ich einen Thriller erwartet, da das Buch als Thriller-Debüt des Autors beworben wird. Wer hier nervenzerreißende Spannung erwartet, wird enttäuscht werden.
    Zunächst nimmt sich Paul Richardot viel Zeit seine Charaktere einzuführen.
    Hélias ist ein zurückhaltender junger Mann, der die Gabe hat Düfte zu erkennen und zu erstellen und davon träumt ein Olfaktor zu werden. Als sich ihm diese Möglichkeit in der Zentrale von Fragrancia zeigt er vollen Einsatz.
    Um das eigentliche Kerngeschäft der Firma bleibt es durchgehend geheimnisvoll. Genauso erging es mir mit einigen Charakteren.
    Sehr detailliert werden die Düfte und Aromen geschildert, so dass ich das Gefühl hatte die Gerüche beim Lesen wahrnehmen zu können. Da hat man wirklich gemerkt, dass der Autor vom Fach ist.
    Spannung kam eigentlich erst in der zweiten Hälfte auf, wobei ich die Handlung zuvor auch durchaus interessant fand, nur war es eben kein Thriller. Auch der eingewobene Kriminalfall ging zu Beginn durch die vielen Details ein wenig unter.

    Mich hat das Buch gut unterhalten und die Welt der Düfte hat mich fasziniert. Ich habe gespannt die Entwicklung von Hélias und die Geheimnisse um Fragrancia verfolgt. Das Ende ist stimmig, aber es bleiben auch Fragen offen, die durchaus in einer Fortsetzung - die ich gerne lesen würde - geklärt werden könnten.
    Reggie Rabbit und der große Karottenraub

    Swapna Reddy
    Reggie Rabbit und der große Karottenraub (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.11.2025

    Ein Fall für Reggie Rabbit

    „Reggie Rabbit und der große Karottenraub“ ist ein spannendes und abwechslungsreiches Buch der in Neuseeland lebenden Kinderbuchautorin Swapna Reddy.
    Reggie Rabbit lebt mit seiner Familie im friedlichen Klein Viechdorf. Während seine Eltern froh darüber sind, dass es bei ihnen so ruhig und beschaulich zugeht, wünscht sich Reggie ein Verbrechen, um seinem großen Vorbild Detektiv Fuchs nacheifern zu können. Tatsächlich ergibt sich die Gelegenheit. Es verschwinden große Karottenmengen und Reggie beginnt zu ermitteln.
    Das Buch beginnt mit einer Vorstellung der wichtigsten Charaktere. Schon die Darstellung dieser macht einfach Spaß und es wird direkt deutlich wer hier zu den Guten und wer zu den Verbrechern gehört .
    Reggie ist ein äußerst einfallsreicher Hase. Es macht Spaß ihm und seinen Freunden bei dem Versuch den Fall zu lösen, zu folgen und dabei mitzurätseln.
    Die in Manchester lebende Illustratorin Becka Moor hat jede einzelne Seite liebevoll gestaltet. Zwischen den Fließtexten gibt es Seiten im Comicstil und großflächige Zeichnungen mit vielen Details.

    Alles wirkt sehr lebendig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben uns mehrfach zum Lachen gebracht.
    Durch die kurzen Sätze und die vielseitigen Illustrationen eignet sich das Buch gut auch gut für Leseanfänger, aber auch das Vorlesen macht einfach Spaß.
    Stille Nacht, heilige Nacht

    Susanne Brandt
    Stille Nacht, heilige Nacht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.11.2025

    Sehr stimmungsvoll

    In ihrem Buch „Stille Nacht, heilige Nacht: Ein Lied geht um die Welt“ erzählt die in Lübeck lebende Autorin Susanne Brandt die Entstehungsgeschichte eines der bekanntesten Weihnachtslieder der Welt.

    Zu Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte bei vielen Menschen Armut. Dem Lehrer Franz Xaver Gruber war es ein Anliegen den Menschen etwas Tröstliches und Wärme zu vermitteln. Da er aus eigener Erfahrung wusste, dass Musik ihn schon oft getröstet hatte, entstand so - gemeinsam mit dem Hilfspfarrer Joseph Mohr - der Gedanke ein einfaches, allen zugängliches Lied zu schaffen.

    In kurzen leicht verständlichen Sätzen fasst die Autorin die Lebenssituation der damaligen Zeit zusammen. Dabei wird auch die Atmosphäre direkt lebendig und uns wurde beim Lesen richtig weihnachtlich ums Herz.

    Die Illustratorin Gabriele Pohl hat jede der Seiten liebevoll und mit vielen Details gestaltet. Da gibt es während des Vorlesens eine Menge zu entdecken.

    Neben den sechs Textstrophen des Klassikers befinden sich am Ende des Buches auch die passenden Noten, so dass jeder, der ein Klavier, eine Blockflöte oder Ähnliches zu Hause hat, das Lied direkt anstimmen kann.

    Dieses Bilderbuch passt perfekt in die Adventszeit. Neben ein wenig Wissen um das Weihnachtslied, bringt es eine schöne weihnachtliche Stimmung mit sich.
    The Final Wife

    Jenny Blackhurst
    The Final Wife (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    31.10.2025

    Es gibt immer drei Seiten

    m Kollegen angerufen. Am Tatort - einem luxuriösen Cottage in den Cotswolds - findet sie den erstochenen Schönheitschirurgen Luke Whitney und neben ihm blutüberströmt seine Frau Anna, die die Tat direkt gesteht. Nachdem Rebecca feststellt, dass Anna keine Einzelheiten zur Tat weiß, kommen ihr Zweifel an deren Schuld. Zudem stellt sich heraus, dass Luke ein Lügner und Betrüger war, der die Menschen nach belieben manipuliert.
    Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich wie gewohnt leicht und flüssig lesen. Die Spannung baut sich schnell auf, da Rebeccas Zweifel an Annas Unschuld schlüssig klingen.
    Die Handlung wird größtenteils im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Anna, Rebecca und Rose – Lukes Exfrau – erzählt. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein umfassendes Bild von den Charakteren, Einblicke in ihr Innerstes, ihre Gefühle, Gedanken und den Ereignissen in ihrer Vergangenheit.
    Rebeccas Herangehensweise gefiel mir, da sie nichts einfach hinnimmt. Sie stellt auch das Offensichtliche erst einmal in Frage, ist sehr selbstbewusst und bietet damit einen gelungenen Kontrast zu den beiden anderen Protagonistinnen. Dies wird vor allem durch viele Details aus ihrem Privatleben deutlich, die ich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.
    "Und wie man weiß, gibt es immer drei Seiten. Seine, meine und die Wahrheit".

    Dieser Satz von Anna ist so treffend für die gesamte Story. Ich habe durchgehend herumgerätselt was hier wahr sein könnte. Auch wenn ich letztendlich nicht alles schlüssig fand, hat mich das Buch durch die Perspektivwechsel gefesselt und mit seinen überraschenden Wendungen ausgesprochen gut unterhalten.
    Wenn die Sonne untergeht

    Florian Illies
    Wenn die Sonne untergeht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.10.2025

    Familie Mann im Exil

    „Wenn die Sonne untergeht: Familie Mann in Sanary“ ist ein interessanter Roman über die Familie Mann des in Berlin lebenden Autors, Journalisten, Kunsthistorikers und Kurators Florian Illies.

    Die Handlung beginnt im Februar 1933 in München im Hause der Familie Mann. Thomas und Katja brechen zu Vorträgen in Amsterdam, Brüssel und Paris auf und wollen im Anschluß zur Erholung nach Arosa in die Schweiz. Zu diesem Zeitpunkt ahnen sie nicht, dass sich ihre Rückkehr um Monate verzögern wird, da Thomas Mann wegen der Nationalsozialisten nicht nach Deutschland zurückkehren kann. Er lebt – wie viele andere deutsche Intellektuelle – mit seiner Familie im Exil in Sanary-sur-Mer in Frankreich. Im Gegensatz zu seinem Bruder Heinrich, der das Leben im Süden genießt, zieht es ihn zurück nach München.

    Ich habe schon einige Bücher über die Familie Mann gelesen und dennoch in diesem wieder ganz neue Seiten dieser außergewöhnlichen Familie kennengelernt. Sicherlich lag dies nicht nur an der außergewöhnlichen Situation, sondern auch daran, dass Florian Illies ausgiebig recherchiert hat, wobei er unveröffentlichte Dokumente, Tagebücher Golo Manns und Menschen mit viel Hintergrundwissen als Grundlage für seinen Roman zugrunde gelegt hat.

    Der Autor erweckt hier die Familie Mann zum Leben. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten innerhalb der Familie sind klar und authentisch gezeichnet. Es ist kein trockenes Sachbuch, sondern eine Biografie über das Leben einer Familie mit ihren ganz besonderen Eigenheiten, in der die Atmosphäre dieser ungewöhnlichen und schwierigen Situation ebenso durchkommt wie der damalige Zeitgeist.

    Am Ende rundet Florian Illies sein Buch gelungen damit ab, wie es für die einzelnen Personen nach dem Sommer in Sanary weitergeht. Außerdem gibt es einen übersichtlichen Stammbaum der Manns und einen Überblick über die Sommergäste in Sanary.

    Mich hat das Buch gefesselt und ausgesprochen gut unterhalten.
    Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

    Vea Kaiser
    Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.10.2025

    Genial erzählt

    In ihrem Roman „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ berichtet die in Wien lebende Autorin Vea Kaiser vom Aufstieg und Fall einer jungen Frau.

    Bereits im Prolog wird klar, wie sich die Ereignisse um die Protagonistin Angelika Moser entwickeln. Dieser startet nämlich damit, dass die Autorin Angelika im Gefängnis besucht, um mehr über ihr Leben zu erfahren und wie es soweit kommen konnte.
    Angelika Moser arbeitet als Buchhalterin in Wien im Hotel Frohner. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, liebt das Leben und Partys. Um dies zu finanzieren beginnt sie Rechnungen zu manipulieren. Nachdem sie ein Kind bekommt, dem sie ein gutes Leben bieten möchte, ufern ihre Betrügereien immer weiter aus.

    Obwohl von vornherein klar ist wohin die Handlung führt, habe ich das Leben von Angelika gespannt verfolgt. Sie ist eine schwierige Persönlichkeit, so richtig sympathisch fand ich sie nicht, obwohl sie durchaus auch liebenswerte Seiten hatte. Die übrigen Charaktere werden - wie auch Angelika - sehr authentisch und facettenreich dargestellt.

    Das Leben von Angelika Moser wird mit all seinen Höhen und Tiefen dargestellt. Sie steht vor Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt und es ist spannend mitzuerleben, wie sie versucht diese zu meistern und wie sich ihre moralischen Grenzen nach und nach immer weiter verschieben.

    Der Schreibstil von Vea Kaiser ist brillant und es macht Spaß ihren Ausführungen zu folgen. Wien und das Hotel bieten ein tolles Setting und ich hatte die Handlungsorte direkt vor Augen. Die Dialoge stecken voller Wiener Schmäh wodurch die Atmosphäre direkt bei mir ankam.

    Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Roman mit viel Wiener Flair und einer interessanten Protagonistin, den ich gerne gelesen habe.
    Die Spur der Vertrauten

    Christelle Dabos
    Die Spur der Vertrauten (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.10.2025

    Komplex & tiefgründig

    „Die Spur der Vertrauten“ ist ein dystopischer Roman der Autorin Christelle Dabos.
    Claire und Goliath leben in einer Welt, in dem Individualität verboten ist. Alles ist dem WIR untergeordnet. Die Menschen werden durch verschiedene Instinkte geleitet, die immer der Allgemeinheit dienen. Wer sich nicht unterordnet oder keinen Instinkt besitzt, lebt gefährlich.

    Die Handlung wird im Wechsel aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt. Meist sind es die Protagonisten Goliath und Claire, aber auch andere Charaktere, die ich nicht direkt zuordnen konnte, berichten. Mir fiel es schwer Zugang zu den Charakteren zu finden, sie wirkten auf mich kalt und distanziert. Dies wiederum passte zu einer Gesellschaft, in der alle nur automatisiert ihre Instinkte ausleben.

    Unklar blieb für mich in welcher Zeit die Handlung angesiedelt ist. Zwischendurch gab es kleine Hinweise, die allerdings nicht stringent waren. Im Grunde ist das bei einem Fantasy-Roman egal. Da ich mich allerdings in der durchaus spannenden Handlung ein wenig verloren fühlte, hätte ich gerne etwas Greifbares gehabt.
    Es ist ein forderndes Buch, das Konzentration benötigt, da zahlreiche Fragen aufgeworfen werden und es einige Zeit dauert, bis man Antworten bekommt. Dass es sich hier um ein Jugendbuch ab 14 Jahren handelt, erscheint mir fragwürdig. Es mag sie geben, aber ich kenne nicht viele 14-jährige, die Spaß an so einem komplexen Buch haben.
    Ich muss gestehen, dass ich froh war als ich das Buch beendet hatte. Was zurückbleibt ist aber durchaus positiv. Es regt zum Nachdenken über Individualität, Allgemeinwohl, Gesellschaftssysteme, Kontrolle, Vertrauen, Widerspruch und Freundschaft an. Von daher hat sich das Lesen für mich trotz einiger Kritikpunkte gelohnt.
    Untergang der Welten

    Karl H. Sodek
    Untergang der Welten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.10.2025

    Einblicke in eine unbekannte Welt – ein philosophischer Science-Fiktion

    „Untergang der Welten: Ende eines Zeitalters“ ist ein Science-Fiktion-Roman des in Kärnten lebenden Physikers Karl H. Sodek.
    Die Handlung findet auf dem Planeten Valderan statt. Dieser ist am anderen Ende des Universums und weist viele Parallelen zu unserer Erde auf. Es gibt Kriege, Krankheiten, Seuchen und Ressourcen, die zur Neige gehen, so dass die Lage bedrohlich wird und ausweglos erscheint. Aber es scheint, als ob die Valderaner einen Ausweg gefunden hätten.
    Im Mittelpunkt stehen der Lehrmeister Galduran mit seinen beiden Eleven Kalgira und Brandan. Diese werden ausführlich eingeführt und nehmen sehr unterschiedliche Rollen ein. Anhand von ihnen habe ich schnell eine gute Vorstellung über das Leben auf Valderan bekommen. Die gesamte Welt wird mit ihren gesellschaftlichen Strukturen und Ritualen sehr anschaulich und bildhaft beschrieben. Die Handlung ist abwechslungsreich und spannend. Es gibt Verschwörungen, interessante Entdeckungen, bedrohliche Momente und solche, die nachdenklich stimmen.
    Dieser Science-Fiction ist spannend, aber er enthält auch philosophische Elemente. Einige Passagen waren mir ein wenig zu ausführlich. Dennoch hat mir diese ungewöhnliche Kombination sehr gut gefallen und ich habe das Buch gerne gelesen.
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