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    Maza_e_Keqe

    Aktiv seit: 24. Februar 2023
    "Hilfreich"-Bewertungen: 1

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    92 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Grimmwald 2 - Lasst die Felle fliegen!

    Nadia Shireen
    Grimmwald 2 - Lasst die Felle fliegen! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.02.2024

    Verrückt, verwirrend, durchgeknallt, abgedreht und herrlich skurril!

    Auf zurück nach Grimmwald! Es handelt sich zwar um Band 2, dieser lässt sich jedoch problemlos ohne jede Vorkenntnis lesen. Ein paar kurze Beschreibungen der wichtigsten Protagonisten findet sich am Anfang. Und Erzähler-Assel Erik Dynamit ist auch wieder mit dabei. Er kommentiert die Geschichte und gibt hier und da Hinweise ab.
    Kurz zum Inhalt: Die Fuchsgeschwister Ted und Nancy fühlen sich sehr wohl in Grimmwald, ihrer neuen Heimat. Doch dann entdecken sie einen anderen Ort, den Funkelforst, direkt nebenan. Er wird von schönen, sauberen, duftenden Tieren bewohnt. Der Bürgermeister Sebastian Silver möchte das auch für seine Nachbarn, doch zu unverschämten Bedingungen. Ted und Nancy brauchen einen Plan und alle Grimmwald-Bewohner müssen helfen ihr Zuhause zu retten!
    Am Schluss gibt es keinen wirklichen Cliffhanger, aber eine kleine Aussicht und Hoffnung auf eine Fortsetzung.
    Dieses Buch (wie schon Band 1) strotzt vor durchgeknallten Figuren, die alle mehr oder weniger einen an der Waffel haben. Aber sie sind auch Freunde und halten zusammen und stehen füreinander ein.
    Da ist der ein wenig naiv-kindliche Ted; seine kluge und besonnene Schwester Nancy; das wirbelige Häschen Willow mit unzähligen Geschwistern; der sensible und mitfühlende Bürgermeister Titus; die kauzige Diva Ingrid und mein absoluter Favorit: Erzähler-Assel (und Sicherheitsbeauftragter!) Erik Dynamit!
    Unterstützt wird die Geschichte durch witzige Illustrationen.
    Ich kam beim Lesen aus dem Grinsen kaum heraus! Es ist so herrlich durchgeknallt und kreativ lustig! Ein schöner Kontrast und Abwechslung zu ernsten Themen und Büchern. Absolute Empfehlung für alle Altersklassen, die abgedrehte Geschichten und Figuren lieben.
    Die graue Stadt

    Torben Kuhlmann
    Die graue Stadt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.01.2024

    Von der Liebe zu den Farben

    Robin ist umgezogen, in eine neue Stadt, in der alles (und jeder) grau zu sein scheint. Mit ihrem geliebten gelben Regenmantel fällt sie darin sofort auf und das scheint einige Personen gewaltig zu stören. Robin vermisst die Farben sehr und begibt sich auf die Suche nach ihnen. Und nach einer Lösung für das Problem der Farblosigkeit.
    Die Illustrationen in diesem Buch sind wahre Kunstwerke! Obwohl viele der (Doppel-)Seiten ganz in Grautönen gehalten, erzielen sie eine gewaltige Wirkung: Ich kann Robins Traurigkeit direkt nachempfinden, weil auch mich die graue Stadt eher depressiv als fröhlich stimmt. Gleichzeitig freue ich mich (genau wie Robin) über jeden kleinen Farbtupfer.
    Die Geschichte ist in einfachen Worten geschrieben, fast erinnert sie mich an ein Märchen. Sie handelt von Freundschaft und davon, für seine Wünsche und Bedürfnisse einzustehen. Außerdem gibt es noch im Anhang einen kleinen Exkurs in die Farbenlehre.
    Monster

    Nele Neuhaus
    Monster (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.01.2024

    Spannend, tragisch, vielschichtig- ein großartiger Neuhaus. Wermutstropfen: hohe Fehlerquote

    Der 11. Fall der Taunus-Kriminalroman-Reihe ist für die Kriminalhauptkommissare Pia Sander und Oliver von Bodenstein besonders tragisch: ein 16-jähriges Mädchen wurde getötet. In ihrem Freundeskreis und der Familie gibt es keine Verdachtsmomente. Doch sie muss etwas verborgen haben. Ein weiterer ungewöhnlicher Todesfall bereitet den ermittelnden Beamten Sorgen…
    Nele Neuhaus gelingt es erneut ein spannendes Szenario zu erschaffen und so kurzweilig wie mysteriös verschiedene Handlungsstränge zu verknüpfen, die mir beim Lesen reichlich Fragen und Rätsel aufgeben und sich doch am Schluss zusammenfügen.
    Ich lese die Bücher der Autorin sehr gern, da sie nur selten Längen aufweisen und die Figuren authentisch wirken. In diesem Buch wird nicht nur die Herkunftsfrage potentieller Täter gestellt, sondern auch sensibel mit dem Thema „verwaiste Eltern“ umgegangen. Vater und Mutter des Mädchens leiden auf verschiedene Weise und dies nahezubringen ist ein hervorragendes Beispiel großartigen Schreibstils.
    Das Ende ist für mich ein wenig... schnell. Ich hätte es mir ausführlicher gewünscht.
    Sehr ärgerlich hingegen fand ich die häufigen Fehler (Zeitabstände, Zeitlinien, fehlende Wörter), die besonders einer Bestsellerautorin und einem großen Verlag schlecht stehen. Hoffentlich werden sie in den folgenden Auflagen korrigiert.
    Der Spurenfinder

    Der Spurenfinder (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.11.2023

    "Spuren suchen kann jeder, auf das Finden kommt es an."

    Elos von Bergen ist der berühmteste Spurenfinder in den verlorenen Provinzen. Mit seinen Kindern Ada und Naru lebt er in Friedhofen, dem wohl kuhdorfigsten Kuhdorf, das man sich vorstellen kann. Doch ein unerwartet grausamer Mord erschüttert den kleinen Ort und Elos, der seinen Beruf als Spurenfinder aufgegeben hatte, ist vermutlich die einzige Person, die ihn aufklären kann. Nachwuchs-Spurensucher Ada und Naru (Spuren muss man eben erst suchen, bevor man sie findet) begleiten ihn bei seinen Ermittlungen.


    Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Sie hat Witz und Spannung und spielt in einer fantastischen Welt, die an Europa vor ca. 150 Jahren (oder noch früher) erinnert und mit einigen Fantasiewesen und einer eigenen Mythologie gewürzt wurde.


    Die schönen und detailreichen Illustrationen sowie die Lagepläne/Karten im Einband unterstützen das Eintauchen in die Geschichte.


    Tatsächlich bleibt die Erzählung bis zur allerletzten Seite spannend und diese schürt gleichzeitig Hoffnung auf eine Fortsetzung.


    Für gewöhnlich nerven mich Erzählungen von (seltsamen) Träumen in Büchern, weil sie nie zur Geschichte zu passen scheinen. In diesem Buch stellen sie einen Spannungsfaktor dar.


    Auf Grund der großen Anzahl an Personen und Namen wäre ein Personenregister bzw. -Übersicht am Schluss des Buches hilfreich gewesen. Auch ein paar flüchtige Fehler (Zeitabfolge, Tippfehler) tun doch der fantastischen und abwechslungsreichen Handlung keinen Abbruch. Daher vergebe ich verdiente 5 Sterne.
    Ella Spionella

    Florentine Hein
    Ella Spionella (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.11.2023

    Eine niedliche Geschichte mit Krimi-Flair über Freundschaft und Mut.

    Ellas Eltern arbeiten ausgerechnet an der Schule, in die sie geht: als Rektorin und Hausmeister. Das hat nicht nur Vorteile. Glücklicherweise sind ihre Katze Elvine und ihr Hamster Einstein in der Schule willkommen und gern gesehene Gäste. Doch eines Tages werden die Frühstücksbrote in der Klasse und auch des Lehrpersonals angeknabbert bzw. vollständig weg-gefuttert. Und der Verdacht fällt ausgerechnet auf Kätzchen Elvine! Ella, die sonst eher still ist und kaum ihre Meinung kundtut, muss ihre flauschige Freundin beschützen. Und dabei wächst sie über sich hinaus.

    Ella war mir sofort sympathisch. Sie erzählt ihre Geschichte in dem Buch, als würde sie mit mir wie mit einer Freundin sprechen. Sie liebt Käse, Nusseis und ihre Tiere. Da ich selbst ein großer Katzenfan bin, fühlte ich mich ihr auch direkt verbunden.

    Bei den Auftritten von Elvine und Einstein mischen sich Realität und Fantasie ein bisschen durcheinander. Für Erwachsene mag das möglicherweise etwas befremdlich wirken. Für Kinder stelle ich es mir einfach niedlich und nachvollziehbar vor.

    Besonders gefiel mir, wie Ellas Wesen sich verändert, als es um ihr Kätzchen und deren Unschuldsbeweis ging. Es ist absolut nachvollziehbar für mich, dass die schüchterne Ella, die sich eher zurückhält und nicht laut spricht oder ihre Meinung sagt, sich für ihre Freundin Elvine einsetzt! Das fand ich einfach toll und richtig und wichtig! Für sich selbst einzustehen ist oftmals schwierig. Aber den Unschuldsbeweis für eine Freundin zu erbringen, die sich wie in diesem Fall, nicht einmal (wirkungsvoll) selbst verteidigen kann, lässt Ella über sich hinauswachsen!

    Das Büchlein ist vollständig in Farbe illustriert. Die amüsanten Szenen passend zur Handlung lockern den Fließtext auf. Besonders die Mimik der Figuren gefällt mir dabei sehr gut.

    Leseempfehlung für: einfach alle! Angenehm ausreichend große Schrift für Leseanfänger sowie reichlich Bilder neben den Textpassagen. Vorlesende können durch Stimmeverstellen die wörtliche Rede gestalten. Erwachsene (ohne Vorlesezwang) erhalten eine niedliche Geschichte über Freundschaft und besonders für alle, die Tiere lieben.

    Das Bonus-Sahnetüpfelchen auf dem Nusseisbecher ist ein kinderleichtes Rezept für leckere Erdbeermuffins! Die Kirsche auf dem Bonus-Sahnetüpfelchen bildet eine kleine Mini-Geschichte, die aus der Sicht von Katze Elvine erzählt ist.
    Das Buch der Phobien und Manien

    Kate Summerscale
    Das Buch der Phobien und Manien (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    22.11.2023

    Eine Geschichte der Welt aus einem besonderen Blickwinkel

    Es findet sich gleich am Anfang ein Inhaltsverzeichnis sortiert aufsteigend nach den Seitenzahlen sowie am Buchschluss eine Übersicht der beschriebenen Phobien und Manien mit entsprechenden Seitenzahlen zur übersichtlichen Suche.
    Das Buch beginnt mit einer Einleitung mit Definitionen, voller Statistiken (USA/GB), Theorien über evolutionäre Ursachen und ersten Beispielen (die sich häufig wiederholen).
    „Phobie definiert als die Angst vor einem eingebildeten Übel beziehungsweise als die unverhältnismäßige Angst vor einem tatsächlichen.“ (Seite 9)
    Manien, „diese heimlichen Obsessionen sind die Verrücktheiten der geistig Gesunden, möglicherweise die Verrücktheiten, die uns bei Verstand halten“. (Seite11)
    99 Phobien und Manien werden im Buch alphabetisch aufgelistet mit unterschiedlich langen Erklärungen, Beschreibungen, Hintergründen, Beispielen. Auch psychologische und/oder psychiatrische Einschätzungen ergänzen den Inhalt. Die Kapitel/Abschnitte bieten vielseitige, äußerst Interessante Informationen über Ängste und Zwänge im Allgemeinen und Besonderen.
    Anlesetipp: Das Kapitel Ophidiophobie (Seite 228-232) beschreibt die Angst vor Schlangen und geht auch auf evolutionäre Ursprünge von Phobien im Allgemeinen ein.
    Viele davon sind mit kleinen thematisch passenden Illustrationen versehen.
    Dieses Buch ist optisch sehr hochwertig mit Prägedruck in Goldoptik auf dem gebundenen Hardcover.
    Inhaltlich bietet es mehr oder weniger amüsante Ängste und Vorlieben, über die ich beim Lesen mal gestaunt oder geschmunzelt habe, mich auch ein paar Mal ertappt fühlte. Es ist wie der Untertitel sagt „eine Geschichte der Welt“ aus einem besonderen Blickwinkel erzählt und beschrieben. Für Betroffene und Nicht-Betroffene können die konkreten Beispiele (aus aller Welt und durch alle Zeitalter) und Erklärungen den Horizont erweitern. Es hilft auch mal die eigene Perspektive und Meinung zu überdenken.
    Die Textpassagen lasen sich für mich meist eher trocken. Selbst die kurzen Geschichten konnten die Zahlen, Daten und Fakten nur mäßig auflockern.
    Da die Abschnitte/Kapitel voneinander unabhängig lesbar sind, kann sich aber jede Person die für ihn oder sie interessantesten Phobien/Manien aussuchen um sich genauer darüber zu informieren.
    Leider sind die Statistiken und Beispiele größtenteils außerhalb des europäischen Festlandes verankert. Sehr interessiert hätte mich, wie die Verteilung in Deutschland oder allgemein Zentraleuropa aussieht. Immerhin finden sich Beispiele für Phobien und Manien über die gesamte Welt verteilt.
    Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.
    Mein Jahr 2024

    Mein Jahr 2024 (KAL)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.11.2023

    Perfekt für alle, die ausführlichen Platz benötigen für ihre Gedanken und Notizen.

    Ich war so positiv überrascht von diesem dicken Planer, beim Durchblättern wuchs meine Begeisterung mit den Seiten.

    Spoiler: Das Buch beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember 2024.

    Dieser Buchkalender fällt sofort durch seinen Umfang auf! Der stabile Hardcovereinband schützt mehr als 450 Seiten hochwertigen Papiers. Dadurch bringt der Kalender auch etwas Gewicht mit, ist eher nichts für die Handtasche (will er ja auch nicht sein). Gleich zwei unterschiedlich farbige Lesebändchen unterstützen beim Wiederfinden der gewünschten Seite.

    Jeder Tag umfasst eine gesamte Kalenderseite für zeitliche Tagesplanung, zusätzliche Notizen für Termine und sogar die Essensplanung. In anderen Kalendern fällt mir oft auf, dass Wochenenden/Feiertagen oft nur eine halbe oder sogar viertel Kalenderseite zugestanden wird. Hier erhält jeder Tag, unabhängig vom Status genug Platz für Eintragungen. Perfekt!

    Dabei gibt es kleine Geschichten der Autorin zu lesen und auf den Buchseiten verteilte Zitate.

    Dieses Werk ist mehr als Tagebuch, Notizbuch und Terminplaner. Ein Adressenverzeichnis, Ferienkalender, Stundenpläne ergänzen die Jahresplanung. Zusätzlich gibt es eine Zyklustabelle, sogar eine monatliche Finanztabelle, eine Verleih-Liste und Vorplanungsseiten für die Jahre 2024 und 2025. Und noch so viel mehr freie Seiten zur Gestaltung und für Notizen.

    Obwohl ein Teil der Zitate der Bibel entstammt und ich auch die Notizseite „Dafür will ich beten“ nicht unbedingt gebraucht hätte, ist der Kalender großartig gestaltet und eben so viel mehr als nur ein Planer. Ich hätte mir im Einband zusätzlich noch ein kleines Papp-Fach für Notizzettel/Quittungen o.ä. vorstellen können, was ich von anderen Kalendern kenne. Oder eine Schlaufe für einen Stift.

    Die Zielgruppe ist ganz einfach: Dieser Buchkalender ist perfekt geeignet für alle Personen, die ausführlichen Platz benötigen für ihre Gedanken und Notizen.
    Kocht mit Checker Tobi - Meine Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen

    Tobias Krell
    Kocht mit Checker Tobi - Meine Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.11.2023

    Ein Buch rund ums Essen für die ganze Familie

    Vermutlich kennen alle Eltern und Kinder die „Checker“-Sendungen im KiKa. Für mich war Checker Tobi gänzlich unbekannt, bevor ich dieses tolle Buch in Händen halten durfte.
    Checker Tobi checkt für uns, Leute!
    Tobias Krell hat in diesem Buch mehr als nur seine Lieblingsrezepte aufgelistet. Er erzählt auch viel Persönliches von sich.
    Außerdem gibt es reichlich „Checks“ rund um das Thema Essen und dessen Zubereitung; Lebensmittelproduktion und deren richtige Aufbewahrung; den menschlichen Körper und reichlich Wissenswertes um (Ess-) Kultur rund um die Welt und durch verschiedene Religionen! Im Anhang findet sich auch die Übersicht der verwendeten "Checker Tobi"-TV-Folgen.
    Dabei sind die Kapitel grundsätzlich voneinander unabhängig lesbar.
    Ich war zugegebenermaßen zu Anfang eher skeptisch: Kinderkochbücher gibt es ja schon einige. Doch Checker Tobi scheint direkt aus dem Buch zu sprechen, vermittelt die Infos in seiner ganz persönlichen Art und Weise. Mein persönlicher Geschmack ist dieses „check“-Ding nicht. Aber es stört auch nicht genug um in der Bewertung Punkte abzuziehen.
    Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und angenehm häufig vegetarisch, sollten genau wie die Zutatenlisten gründlich gelesen werden.
    Mir ist aufgefallen, dass die Schrift im Buch relativ klein ist. Für Leseanfänger ist es daher nicht geeignet.
    Fazit: ein Buch für die ganze Familie, rund ums Essen. Leckere Rezepte sind wie nebenbei zwischen das Wissen gestreut. Große Empfehlung nicht nur für Checker, Leute!
    Das Klugscheißerchen

    Marc-Uwe Kling
    Das Klugscheißerchen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.11.2023

    Eine Familie voller Klugscheißer(chen)

    Tina und Theo Theufel haben es nicht leicht mit ihren Eltern, die immer alles besser wissen wollen. Auf dem Dachboden ihres neu bezogenen Zuhauses entdecken sie beim Spielen ein waschechtes „Klugscheißerchen“. Doch nur Gleichgesinnte können es tatsächlich sehen. Sind Mama und Papa Theufel Klugscheißer oder nicht? Das gilt es herauszufinden.
    Für alle, die bereits Kinderbücher des Autors kennen, ist „Das Klugscheißerchen“ Pflichtliteratur!
    Die niedlichen und inhaltlich perfekt passenden vollfarbigen Bilder von Astrid Henn unterstützen eine amüsante, kurzweilige und herrlich kuriose Geschichte von (nicht nur einem) Klugscheißerchen, das immer alles besser weiß.
    Dabei ist Besserwissen nur Klugscheißen, wenn es der Wahrheit entspricht. Und so lernen wir beim Lesen (oder Zuhören) auch immer etwas dazu. Für meinen Geschmack hätte es gern ausführlicher sein und genauere Informationen beinhalten können.
    Das Klugscheißen zieht sich übrigens durch das gesamte Buch. Damit lohnt es sich definitiv sogar Klappentext, Vor- und Nachsatzseiten, Anhang und Impressum genau zu lesen.
    Auf Grund des hohen Unterhaltungsfaktors runde ich 4,5 auf 5 Sterne in der Bewertung auf. Absolute Empfehlung nicht nur für Klugscheißer, sondern einfach für alle Personen jeden Alters.
    Gaukeley

    Disney
    Gaukeley (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.10.2023

    Für alle LTB-Fans und natürlich Fans von Gundel ein Muss!

    Gundel Gaukeley war schon immer mein absoluter Liebling in Entenhausen. Um so schöner ist es diese Geschichte aus ihrer Jugend als 14-jährige Großhexe in spe zu lesen.
    Gundel wird von klein auf dazu erzogen in die Fußstapfen ihrer Tante Gloria, der gegenwärtigen Großhexe, zu treten. Dass sie außerdem noch ein „ganz normaler“ Teenager mit entsprechenden Sorgen ist, scheint niemand zu sehen. Nur Poe ist für sie so etwas wie ein Freund. Dann soll Gundel als jüngste Teilnehmerin darf (muss?) sie an einer großen Magier-Gala teilnehmen und dafür braucht sie einen besonderen, einen alles überragenden Zauber..
    Das Buch ist sehr hochwertig als Hardcover mit einem tollen leuchtenden Bild, das bereits zeigt, was inhaltlich bevorsteht. Leider umfängt der vollständig farbige Comic „nur“ 88 Seiten, in denen aber wirklich viel Handlung untergebracht ist. Meiner Meinung nach wäre da deutlich mehr möglich gewesen. Vermutlich wurde viel gekürzt. Ich hätte mich über ausführlichere Hintergrundinformationen und Handlung gefreut.
    Mir gefällt die Geschichte aber wirklich sehr gut. Die Zeichnungen und Panels sind sauber und übersichtlich, aber auch abwechslungsreich gestaltet. Auf den relativ wenigen Seiten passiert einfach eine ganze Menge!
    Für alle LTB-Fans und natürlich Fans von Gundel ein Muss!
    Die Schwarze Königin

    Markus Heitz
    Die Schwarze Königin (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.10.2023

    Spannende Geschichte, für mich zu langatmig erzählt

    In zwei Zeitebenen wird eine grausame, unheilvolle und grundsätzlich spannende Geschichte erzählt:
    Anfang des 15. Jahrhunderts: Die historische Persönlichkeit Barbara von Cilli, Königin Ungarns und des Heiligen Römischen Reiches, die mit ihrem Freund Vlad II. den Kampf gegen Vampire und andere untote Wesen aufnimmt.
    In der Gegenwart wird der junge Len, mutmaßlich blutsverwandter Nachfahre von „Vlad dem Pfähler“, auf einer Reise nach Prag ebenfalls mit Vampiren konfrontiert.
    Dieses fiktionalisiert-historische Buch ist für mich der erste Roman, in dem es explizit um Vampire (verschiedenster Art) und den Kampf gegen diese Wesen geht. Barbara von Cilli hat tatsächlich gelebt, wie ich erstaunt erfuhr. Ich fand es recht spannend, die Geschichte mit Vampiren zu „würzen“.
    Tatsächlich liest sich die Erzählung relativ glaubwürdig. Die Sprache in den historischen Kapiteln erinnert stark ans Mittelalter. Auch die Beschreibungen der Ereignisse und Kleidung wirkt authentisch, letztere jedoch unnötig häufig und ausführlich. In der Gegenwart ist mir Protagonist Len nicht gerade sympathisch. Er erscheint verträumt und angesichts der drohenden Gefahr eher teilnahmslos, hat nur seine Verliebtheit im Kopf. Abgesehen von Barbara, der schwarzen Königin, kommen mir alle anderen Figuren relativ blass gezeichnet vor. Sie ist eindeutig die Hauptperson.
    Die Geschichte hat mir recht gut gefallen. Allerdings liest sie sich für mich extrem langatmig. Es treten zahlreiche Figuren auf, deren Namen ich mir nicht alle gut merken bzw. zuordnen konnte. Obwohl es ein Personenverzeichnis und ein Glossar zu Beginn des Buches gibt, musste ich einige Begriffe erst recherchieren und hätte es mir ausführlicher gewünscht für eine ununterbrochene Lektüre. Die vielen ausufernden Beschreibungen konnten mich leider nicht vollständig ans Buch fesseln. Las sich der Anfang noch abwechslungsreich und spannend, so nahm mein Lesevergnügen leider stetig ab.
    Das Ende des Buches ist für mich extrem unbefriedigend. Es bleiben am Schluss einige offene Fragen und die Andeutung einer Romanfortsetzung.
    Ich hatte eine aufregende und spannende, sogar unheimliche und gruselige Geschichte erwartet. Leider wurde meine Erwartung enttäuscht. Inhaltlich interessant und auch stellenweise sehr überraschend, fand ich leider keinen Gefallen am Erzählstil des Autors.
    Fazit: Die Protagonisten abgesehen von Barbara wirken unnahbar und blass, einige sogar unsympathisch. Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich, aber langatmig erzählt.
    Shitmoves

    Iris Gavric
    Shitmoves (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.10.2023

    Wie wir (nicht mehr) manipulieren und uns (nicht mehr) manipulieren lassen

    Als Shitmoves werden hier manipulative Techniken bezeichnet, die in einer Diskussion oder einem Streit an Stelle von sachlichen Argumenten benutzt werden, um selbige zu „gewinnen“ ohne faktisch zu überzeugen.

    In diesem Buch werden verschiedene „Shitmove-Stile“ beschrieben, wobei deren Bezeichnungen kaum Allgemeingültigkeit besitzen dürften.

    Das Autoren-Duo beschreibt anhand von reichlich Beispielen aus ihrem persönlichen Erleben und auch nach öffentlichen Ereignissen (wie politischen Diskussionen oder Fernsehübertragungen), wie die vielfältigen zum Einsatz kommen.

    Vor allem aber- und das ist natürlich besonders wichtig- auf welche Art und mit welchen Techniken sich dagegen zur Wehr setzen lässt. Deren Umsetzung gelingt jedoch vermutlich nie auf Anhieb, sondern muss geübt werden.

    Es geht in dem Buch um Sprache und Kommunikation. Daher lebt es von der Sprache. Meiner Meinung nach konsumiert man es daher auch am besten gesprochen. Dass die Autorin und der Autor gemeinsam einen Podcast betreiben, erfuhr ich erst im Klappentext. Um so geeigneter wäre es ein Hörbuch zu verfassen. Ich habe für mich die Gelegenheit genutzt es mir selbst laut vorzulesen. Dadurch konnte ich vieles besser verstehen (insbesondere teils sehr lange Schachtelsätze). Entsprechend kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das Hörbuch für mich deutlich besser geeignet wäre als die geschriebene Version.
    Farr, D: Buch der gestohlenen Träume (Das Buch der gestohle

    Farr, D: Buch der gestohlenen Träume (Das Buch der gestohle (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.09.2023

    Ein besonderes Buch und sein magisches Geheimnis

    Das Land Krasnia wurde von dem bösen Tyrannen Charles Malstain eingenommen, der seitdem als Diktator herrscht: Ausgangssperren und Verbote machen den Einwohnern von Krasnia, insbesondere der Stadt Brava, das Leben schwer. Vor allem auf Kinder hat Charles Malstain es abgesehen. Da er sie hasst, dürfen sie das Haus nur noch für den Schulweg verlassen.
    Allgemein ist das Leben in Brava seit 12 Jahren sehr trostlos und traurig geworden.
Felix Klein ist Bibliothekar, liebt Bücher und Gedichte und seine Familie: Ehefrau Judith, Sohn Robert (13) und Tochter Rachel (12). Als Felix erfährt, dass der Tyrann nach einem besonderen Buch sucht, stiehlt er es aus der Bibliothek und weist seine Kinder an es zu verstecken und nur einer bestimmten Person zu übergeben. Doch es kommt alles anders und Rachel und Robert geraten in ein gefährliches Abenteuer, in dem sie sorgfältig abwägen lernen, wem sie ihr Vertrauen schenken können…



    Mich hat das Buch von der ersten Seite an mitgerissen. Der Autor spricht die Lesenden teils direkt an, was ein noch intensiveres Leseerlebnis für mich bedeutete: direkt einbezogen zu werden in Rachels und Roberts Abenteuer.
Irritiert, aber auch fasziniert hat mich bis zum Schluss die Parallelwelt, in der sich das Land Krasnia befindet. Es gibt elektrischen Strom, Kopierer, Straßenbahnen, Telefon, elektrische Zahnbürsten, Pferde ebenso wie Autos auf den Straßen. Gleichzeitig gibt es Schiffe und Luftschiffe, fährt die Eisenbahn (noch=) mit Dampf, Handys scheinen nicht erfunden zu sein, ebensowenig wie das Internet.


    Stellenweise erinnert das Szenario in Brava bzw. Krasnia an das geteilte Deutschland des vergangenen Jahrhunderts: Grenzschließung, Überwachung, (unsinnige) Verbote...

    Es wird eine Fortsetzung geben (Der blutrote Schlüssel), die Geschichte im Buch kann aber als in sich abgeschlossen angesehen und gelesen werden.



    Fazit: ein fantastisches und wunderbares Abenteuer voller Freundschaft, Mut, Vertrauen und ein wenig Magie.
    Henry Kolonko und die Sache mit dem Finden

    Maja Konrad
    Henry Kolonko und die Sache mit dem Finden (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.09.2023

    Vom Finden ohne etwas zu suchen

    Henry Kolonko findet Dinge und bringt sie ihren Besitzern zurück, die sie verloren haben: einen Gehstock, Plüschtiere und sogar ein echtes Gebiss! Die Personen herauszufinden, die die Sachen verloren haben, ist oft mit reichlich Recherche- und Detektivarbeit verbunden. Für ihn ist das nicht nur ein Hobby. Das Gute daran ist, dass er es für sich tun kann. Henry ist gern allein und geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach.
    Aber manchmal findet er auch etwas, das niemand verloren hat. Eine Freundin zum Beispiel. Seine neue Nachbarin Pippa unterstützt ihn spontan und bietet schnell unschätzbar hilfreiche Tipps. Und gemeinsam finden sie den Grund für Henrys Leidenschaft.
    Hinter dieser liebevoll erzählten Geschichte steckt viel mehr, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Es geht um Verlust und wie unterschiedlich Menschen damit umgehen. Es geht um Freundschaft, um Verständnis füreinander. Um sehr verschiedene Persönlichkeiten und wie man trotzdem miteinander eine Art Gemeinschaft bildet. Und es geht um eine Katze!
    Die Erzählung im Buch ist vollständig abgeschlossen, bietet aber auch Potential für eine Fortsetzung.
    Vor allem aber bietet sie hinter der Geschichte die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen: Was treibt uns an? Warum tun wir, was wir tun? Wie können wir unsere Leidenschaften mit denen anderer in Einklang bringen?
    Was mich gewundert hat: Welches Kind (und welche Erwachsenen) benutzen oder kennen überhaupt noch den Begriff "Konsum" als Bezeichnung für einen Einkaufsladen?
    Meiner Meinung nach wird erst spät im Handlungsverlauf geklärt, wie alt Henry überhaupt ist.
    Das Buch ist von Stefanie Jeschke mit liebevollen schwarz-weiß- Illustrationen bebildert.
    Fazit: Sehr niedliche Geschichte mit ernstem Hintergrund.
    Die Hochhaus-Detektive - Achtung, Handyfalle! (Die Hochhaus-Detektive-Reihe Band 2)

    Johanna Lindemann
    Die Hochhaus-Detektive - Achtung, Handyfalle! (Die Hochhaus-Detektive-Reihe Band 2) (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.09.2023

    Böse Handyfalle!

    Dieser Band 2 lässt sich problemlos ohne Vorkenntnis des Vorgängers lesen.
    Inhalt:
    Der 14-jährige Maxim ist fies und ärgert die drei Hochhausdetektive, wann immer er die Gelegenheit dazu bekommt. Aber ist er so fies, dass er Erstklässlern ihre Handys klaut um sie dann zu verkaufen? Isha, Mesut und Anton ermitteln sofort in diesem neuen Fall und sind kurz darauf selbst betroffen.

    Da ich den drei Kinder-Dektektiven schon in Band 1 bei ihren Ermittlungen gefolgt bin, habe ich mich um so mehr über die Fortsetzung gefreut. Neben dem Kriminalfall gibt es auch eine Menge über die familiären und kulturellen Hintergründe der Kinder zu erfahren. Es gibt ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern aus dem Vorgängerband, aber auch interessante neue Figuren.
    Passend zum Fließtext finden sich wieder schwarz-weiße Illustrationen, welche die Geschichte optisch unterstützen.
    Besonderes Augenmerk wird in diesem Buch, passend zum Titel, auf die Sicherheit im Umgang mit Handys bzw. Smartphones gelegt. Denn dieser ist nicht nur bei den Jung-Detektiven extrem leichtsinnig. Da viele Kinder heutzutage ein solches Gerät besitzen, sollten sie unbedingt einige einfachste Grundregeln kennen und umsetzen können.
    Auch die meisten erwachsenen Handynutzer sollten da einige Hinweise dringend beherzigen!
    Laban, B: Mitternachtskatzen: Mr Mallorys magisches Weihnach

    Laban, B: Mitternachtskatzen: Mr Mallorys magisches Weihnach (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.09.2023

    Ein weihnachtliches Rätsel-Abenteuer mit den Katzen durch London

    Dieser besondere Buch-Adventskalender hat auftrennbare Seiten, so dass es (zumindest beim erstmaligen Lesen) keine Chance zum Schummeln gibt. Denn erst, nachdem die Seiten (mit einem Brieföffner oder vorsichtig mit einem Messer) getrennt wurden, lässt sich der Inhalt problemlos lesen.
    Inhalt: Horatio erinnert sich an frühere Weihnachtsfeste im Internat der Felidix in London. Sein ehemaliger Lehrer Mr Mallory hatte dann aus den „Magischen Seiten“ vorgelesen. Doch die Seiten sind verschwunden! Um Horatio eine Freude zu bereiten, begeben sich die Katzen von London auf die Suche.
    An jedem Dezembertag bis zum Weihnachtsfest kann man in dem Buch jetzt ein Erlebnis der Katzen auf der Suche nach den „Magischen Seiten“ verfolgen. Diese sind wie eine Rätsel-Exkursion durchs (vor-)weihnachtliche London. Eine Kombination aus Geschichte und Stadtführung mit ungewöhnlichen, interessanten und spannenden Informationen über die Stadt und natürlich die Katzen.
    Aber schon das Cover ist einfach wunderschön: die (für alle Fans bereits) bekannten Zeichnungen berühmter Katzen aus der Serie umrahmt von weihnachtlichem Grün und Rot, Titel und Umrandungen glänzen und glitzern in Gold.
    Die Geschichte lässt sich problemlos auch ohne Vorkenntnis der Hauptreihe (mit bis Dezember 4 erschienenen Bänden) lesen und verstehen. Doch natürlich empfehle ich allen Katzenfans vorher die Lektüre.
    Für alle Fans der Mitternachtskatzen-Buchreihe ist dieses Büchlein eine besondere Empfehlung, denn es finden sich jede Menge ergänzende Informationen über die Helden und Heldinnen (zwei- und vierbeinig) darin.
    Frohe Weihnachten mit den Felidix und den Mitternachtskatzen!
    Schneekinder

    Andreas Langer
    Schneekinder (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    19.09.2023

    Dramatische und furchteinflößende Geschichte

    Die 14jährigen Zwillinge Elin und Kjell leben in einem Land, das sich im Krieg befindet. Ihre Eltern wurden zum Kriegsdienst herangezogen. Alle Jungen über 11 Jahre müssen zur Kohleförderung in die Bergstollen. Elin blieb als ältestes Mädchen mit den Kindern und zwei alten Menschen im Dorf Kyrfjall zurück. Doch plötzlich öffnet sich ein Spalt im Berg, aus dem giftiger schwarzer Dampf entweicht. Von einem Moment zum nächsten befinden sich 17 Personen auf der Flucht vor dem schwarzen Nebel, aber auch vor riesigen Monstern, die ebenfalls aus den Tiefen des Berges entkommen sind.

    Dieses wirklich großartig geschriebene Buch enthält die Geschichte von Kindern auf einer dramatischen Flucht durch den nordischen Winter. (Die Bezeichnungen und Beschreibungen lassen eine fantastische Welt entstehen, die sehr an Island erinnert.)
    Im Einband findet sich eine Übersichtskarte, auf der sich der Weg der kleinen Reisegruppe verfolgen lässt.
    Die Geschichte ist geprägt von Angst, Trauer, Hunger, Kälte, Schmerz und Sorge und der Tod ist allgegenwärtig. Doch auch von Hoffnung, Freundschaft, Verbundenheit und Fürsorge.

    Sie hat mir sehr gefallen, sie ist wirklich gut. Aber eben auch grausam, dramatisch und furchteinflößend und das in einem Maß, in dem ich es 11jährigen Kindern niemals zumuten würde! Daher kann ich die Altersempfehlung nicht unterstützen, würde es eher ab 14 Jahren empfehlen.
    Für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene empfehle ich das Buch sehr gern mit 4-5 Sternen. Aber für die jüngere Leserschaft halte ich es ungeeignet und senke daher meine Bewertung.
    Vega 2 - Der Sturm in meinem Herzen

    Marion Perko
    Vega 2 - Der Sturm in meinem Herzen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.09.2023

    Die Ruhe vor dem Sturm- und der Sturm!

    Dieser Band 2 sollte nur mit Vorkenntnis des ersten Bandes gelesen werden.
    Leo hat Vega verraten und so ihre Entführung ermöglicht. Die Wettermacherin befindet sich in der Gewalt von Nathalie Cyprian, der Chefin des Wetterkonzerns Bioverse. Diese will Vegas „Gabe“ erforschen und ausnutzen um weltweit das Wetter beherrschen und kontrollieren zu können. Doch Vega erfährt auch mehr über ihre einzigartigen Kräfte, mit denen sie den Wind rufen kann, und Unglaubliches über ihre Vergangenheit. Wird es ihr und ihren Freunden gelingen Nathalie aufzuhalten? Und welche Rolle spielt Leo in der Verschwörung- und in ihrem Herzen?
    Ich habe vor kurzem erst Band 1 gelesen und trotzdem bei dieser Fortsetzung das Gefühl, viel zu viel schon wieder vergessen zu haben. Leider sind für mich nicht genug Hinweise eingestreut um mir alle Personennamen und Ereignisse wieder ins Gedächtnis zu rufen. Daher empfehle ich dringend, den ersten Teil nochmals wenigstens zu überfliegen oder beide Bücher direkt hintereinander zu lesen.
    Bereits im ersten Buch hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Stil der Ich-Erzählerin Vega, über deren Formulierungen ich an einigen Stellen immer wieder stolperte. Ich hatte sehr gehofft, dass sich der Erzählstil in der Fortsetzung verbessern würde. Leider war dem nicht so. Ich wurde mit der Protagonistin einfach nicht richtig „warm“ und sie ging mir zunehmend auf die Nerven. Insbesondere ihre Unentschlossenheit und die inneren Monologe störten meinen Lesefluss. Außerdem nahm ich an, dass Vega nach allem, was sie so erlebt und durchgemacht hat, in einer gewissen Art „vernünftiger“, besonnener geworden wäre. Doch sie kommt mir immer noch vor wie eine bockige 13-Jährige, die ab und zu erwachsene Gedanken hat.
    Doch die Geschichte mit ihren Irrungen, Wirrungen und Wendungen bleibt sehr spannend. Wenn es auch für meinen persönlichen Geschmack ein paar Wirrungen weniger hätten sein dürfen.
    Auf welche Weise Nathalie die Wetterkontrolle zu bewerkstelligen gedenkt, hat mich doch mehr überrascht, als ich zugeben würde. Wie sie tatsächlich funktioniert, habe ich dagegen überhaupt nicht verstanden. Vermutlich waren einige für mich unerwartete Entwicklungen für geneigte Lesende wahrscheinlich deutlich vorhersehbarer.
    Mich stören außerdem einige Logikfehler, die größtenteils unvollständigen oder ungenauen Beschreibungen geschuldet sind (z.B. wie kann jemand schwimmen mit gefesselten Händen/Armen?).
    Fazit: Ich hätte mir deutliche Verbesserungen im Vergleich zu Band 1 gewünscht, bin daher leider eher ziemlich enttäuscht.
    Treacle Walker

    Alan Garner
    Treacle Walker (Buch)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2023

    Verwirrender Quatsch

    Joseph Coppock erwirbt bei einem kutschefahrenden Lumpensammler einen Scheuerstein und ein Töpfchen mit einer unbekannten Paste. Der Lumpensammler Treacle Walker ist schon speziell, aber es folgen noch einige sehr absurde Begegnungen.
    Anfangs dachte ich, die Handlung würde in England im 19. oder zu Anfang des 20. Jahrhunderts spielen. Der Schauplatz ist ein altes Fachwerkhaus an einem Wäldchen und der Lumpensammler mit der Pferdekutsche unterwegs. Doch dann wird moderne Technik erwähnt, die mich stutzig gemacht hat.
    Die Geschichte jedenfalls ist extrem verwirrend. Sogar Protagonist Joe findet Treacle Walker seltsam; weitere seltsame Begegnungen. Das bleibt mir am Schluss ein Trost: dass Joe bei dem ganzen Quatsch ebenfalls den Überblick verliert. Und das, obwohl er selbst nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein scheint.
    Da der Autor von Philip Pullman („His Dark Materials“) als „der wichtigste britische Fantasyautor seit Tolkien“ gelobt wurde, hatte ich große Erwartungen. Diese wurden leider enttäuscht.
    Obwohl das Buch sehr klein und dünn ist sowie einige Füllseiten zwischen den kurzen Kapiteln aufweist, war es für mich noch zu viel für den anstrengenden Versuch der Geschichte zu folgen und vielleicht doch noch einen Sinn darin zu erkennen. Nach der Hälfte hatte ich das Interesse verloren.
    Für dieses Büchlein 20€ zu verlangen (Hardcover mit Schutzumschlag, 160 nur teilweise bedruckte Seiten), empfinde ich als Dreistigkeit.
    Fazit: Ich habe keinen Sinn in der Geschichte erkannt, außer reichlich verwirrendem Geplänkel und absurden Ereignissen.
    Luftmaschentage

    Anne Becker
    Luftmaschentage (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.07.2023

    Eine Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedenen Mädchen. Zum Scheitern verurteilt?

    Matea ist schüchtern, die neue Klassenkameradin Riccarda draufgängerisch; Matea schweigt, Riccarda spricht laut und oftmals ohne vorher nachzudenken. Matea kann häkeln und stricken, Riccarda kann zeichnen. Matea lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder gemeinsam in ihrem Haus. Riccarda…?

    Von der ersten Seite an ist klar, worauf die Geschichte hinausläuft. Die Freundschaft zwischen Mats und Ricci ist zum Scheitern verurteilt. Oder nicht? Kann ein gemeinsames Häkelprojekt die sehr verschiedenen Mädchen miteinander verbinden?

    Mir hat sehr gefallen, wie zaghaft und sensibel die Geschichte erzählt wird. Obwohl Ich-Erzählerin Matea ja direkt betroffen ist, gelingt es auch die anderen handelnden Personen und deren Charaktere deutlich zu zeigen.

    Das Ende war ab einem gewissen Punkt recht vorhersehbar, trotzdem schön, kam nur für mich etwas sehr schnell. Ich hätte auch gern noch mehr über Riccis Familie/Vergangenheit/Geschichte erfahren. Für die meisten jungen Lesenden dürfte dies wohl kaum einen Unterschied machen.

    Was mich deutlich mehr stört, ist, dass ich nicht erfahre, wie alt die Protagonistinnen im Buch sind. Vom Englischunterricht her zu schließen, tippe ich auf 12-13/6. Klasse, aber es wird an keiner Stelle erwähnt.

    Fazit: Schöne Geschichte zweier ungleicher Mädchen und deren Freundschaft.
    Rattensommer

    Juliane Pickel
    Rattensommer (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.07.2023

    Ideal für die Leserschaft (15/16 Jahre), in deren Kopf (und Herz) die Pubertät für Chaos sorgt

    Sonny und Lou sind allerbeste Freundinnen, schon immer. Sonny weiß, dass Lou sich wie ein Ersatzkind für ihre zu früh gestorbene Schwester fühlt. Lou trauert und hasst mit Sonny, deren Mutter von einem Betrunkenen getötet wurde. Der Mann, der für ihren Tod verantwortlich ist, kehrt nach dem Gefängnisaufenthalt in den kleinen Ort zurück

    Das Buch liest sich wie ein Drama oder eine Tragödie. Es beginnt mit einem undefinierten Gestank, den Lou beschreibt, und zieht sich wie ein Knoten im Magen durch die Seiten: dieses bedrückende, schwere Gefühl, wie die unheimliche Ruhe vor einem schweren Sturm. Es fühlt sich an, als könnte/müsste/würde jeden Moment etwas Schreckliches passieren. Nach und nach fällt beim Lesen die toxische Beziehung auf, die Lou und Sonny führen und auch das schwelt immer weiter.

    „Rattensommer“ ist die Geschichte einer in mehrerlei Hinsicht viel zu engen (einengenden) Freundschaft.

    Die fühlbare Schwere, die mich während des Lesens begleitet hat, spricht für das Können der Autorin; ihre Fähigkeit Stimmungen rüberzubringen und Gefühle erlebbar zu machen. Genau darum überzeugt mich das Ende des Buches leider nicht vollständig. Zum Schluss wird leider zu wenig erklärt, werden kaum lose Fadenenden zusammengeführt und bleiben bei mir reichlich offene Fragen.

    Trotzdem ein schönes Buch, sicher ideal für eine Leserschaft im Alter der Protagonistinnen (15/16 Jahre), in deren Kopf (und Herz) die Pubertät für Chaos sorgt.
    Neubauer, A: Ist doch Isy!, Band 1: Von Handlettering, Upcyc

    Neubauer, A: Ist doch Isy!, Band 1: Von Handlettering, Upcyc (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.07.2023

    Kurzweilig, unterhaltsam und weckt den Kreativling!

    Isy ist ein ganz normales Mädchen, 12 Jahre alt, hat eine liebevolle Familie, eine beste Freundin und jede Menge do-it-yourself-Ideen, die sie mit anderen oder allein umsetzt (und in diesem Buch mit den Lesenden teilt). Doch plötzlich muss sie innerhalb weniger Wochen umziehen: neues Zimmer, neue Schule, aber keine Freunde. Die Ideen gehen ihr glücklicherweise nicht aus. Und mit denen gewinnt sie auch die Freundschaft ihrer Tischnachbarin und des Klassen-Schönlings.

    Isy erzählt ihre Geschichte sehr entspannt und ich konnte beim Lesen direkt mitfühlen, wie sie empfindet: das Gefühl des Verlassenseins, die räumliche Entfernung und der spärliche Kontakt zur (ehemals) besten Freundin, gleichzeitig der Zusammenhalt mit ihren Geschwistern und immer wieder ihre Kreativität. Einige der Kreativarbeiten sind recht schlicht, ideal zum Nachmachen für kleine Bastelhände. Geschicktere Finger können alles natürlich auch etwas aufwändiger gestalten. Die Ideen im Buch regen auch die eigene Kreativität an, finde ich, und ich hatte direkt Lust ebenfalls aktiv zu werden.

    Besonders gut gefielen mir auch die Rezepte und vor allem die Abwechslung zwischen den verschiedenen Bereichen, aus denen die DIYs stammen.

    Der Schreib/Erzählstil ist schlicht gehalten und gut verständlich für das Alter der Zielgruppe, sogar den Übersetzungen aus dem Englischen, gleichzeitig wenig anspruchsvoll.

    Fazit: kurzweilig, unterhaltsam und weckt den Kreativling!
    Die Tage in der Buchhandlung Morisaki

    Satoshi Yagisawa
    Die Tage in der Buchhandlung Morisaki (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    31.05.2023

    Hohe Erwartungen nicht erfüllt

    Takako verliert auf einen Schlag ihren Freund und ihren Job. Als ihr Onkel ihr einen Job in seinem Antiquariat mit kleiner Wohnung anbietet, nimmt sie es spontan an. Der kleine Laden in Tokios berühmtem Buchhandlungs-Stadtteil Jimbōchō ist alles andere als ein Kundenmagnet. Doch Takako schließt ihren etwas schrulligen Onkel und dessen Stammkunden schnell ins Herz. Sie findet neue Freunde und ein neues Hobby: Lesen!

    Da ich eher an westliche Literatur gewöhnt bin, fehlte mir in diesem Buch ein deutlicher Spannungsbogen. Obwohl es einige Höhepunkte und Wendungen im Verlauf der Geschichte gibt, plätschert sie größtenteils eher vor sich hin. Personen kommen und gehen und kommen zurück. Dabei fällt auch auf, dass die „Tage in der Buchhandlung Morisaki“ nur eine Hälfte des Buches füllen und viel zu schnell vorüber gehen.

    Die Ich-Erzählerin Takako hat eine angenehm unaufgeregte Sprechweise, die anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein kann. Auch die Mentalität der Japaner sollte beim Lesen bekannt sein. Ich fand es auch schade die erwähnten Bücher nicht zu kennen. Ein Literaturverzeichnis wäre da im Anhang schön gewesen.

    Allgemein liest sich die Geschichte flüssig. All zu viel Tiefgang sollte jedoch nicht erwartet werden. Der Sinn der Geschichte liegt möglicherwiese zwischen den Zeilen und war für mich nicht ersichtlich. So wurde meine große Vorfreude auf das Buch und dessen Inhalt leider enttäuscht.
    Stella und das Geheimnis

    Madeleine Bernadotte
    Stella und das Geheimnis (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.05.2023

    Sensible Geschichte über gute und schlechte Geheimnisse

    Stellas 9. Geburtstag beschert ihr reichlich unerwartete Überraschungen. Sie ist mit ihrem Vater, dessen Freundin und deren Kindern ganz neu von New York nach Schweden umgezogen. Ihre Mutter blieb in den USA. Nun muss Stella sich nicht nur an die neue Familienkonstellation gewöhnen, sondern direkt an ein ganz neues Land. Glücklicherweise findet sie recht schnell neue Freunde. Von Elena erhält sie ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk und bald darauf verbindet sie eine enge Freundschaft.

    Der Buchtitel trifft den Inhalt der Geschichte nicht vollständig, denn das Geheimnis ist nur ein Teil der Sorgen, mit denen Stella auf wirklich großartige Art und Weise umzugehen lernt. Die Erzählung ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Kinder (und jeder Mensch) ein Recht auf seine Gefühle hat und diese formulieren darf. Den Kern trifft eine Aussage von Stellas Vater: „Du musst immer zeigen und sagen, was du willst und was du fühlst, sonst können die anderen das nicht wissen".

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen, gerade weil mehrere Themen angesprochen werden. Wie Stella (und Elena) mit dem titelgebenden Geheimnis umgehen, empfand ich als eine gute Lösung. Das Ende für erfolgt meinen Geschmack etwas abrupt und lässt ein paar Fragen offen.

    Die Geschichte sollte von Kindern mit einer erwachsenen Person gemeinsam aufgearbeitet werden. Im Anhang des Buches finden sich noch einige hilfreiche Informationen zum Thema.

    Die liebevollen farbigen Illustrationen unterstützen eine schöne Erzählung mit sensiblen Inhalten.
    SOL. Das Spiel der Zehn

    Aiden Thomas
    SOL. Das Spiel der Zehn (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.05.2023

    LGBTQ+ Fantasy-Abenteuer

    Die Grundidee des Buches ist alles andere als neu: In Reino del Sol leben Götter, Halbgötter und Menschen friedlich zusammen. Jede Stadt hat dabei eine Schutzgottheit. Doch diese sind unterteilt in „Golds“ und „Jades“. Alle zehn Jahre findet eine Zeremonie statt, in der der Segen, der das Land vor den „Obsidians“ beschützt, erneuert werden muss. Dafür werden zehn Gotteskinder ausgewählt, die in fünf Prüfungen gegeneinander antreten müssen. Die siegreiche Person muss die Zeremonie ausführen, in der die letztplatzierte Person geopfert wird.
    Der „historische“ Hintergrund dieser Geschichte wird schon im Prolog beschrieben: Sol opferte sich zuerst um die Obsidians zu verbannen und spendet daher den schützenden Segen.

    Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich eine Art mexikanisch/lateinamerikanisch überspültes „Tribute von Panem“-Szenario erwartet. Einiges erinnerte auch stark daran: der Konkurrenzkampf und die Sorge ums Überleben.

    Dabei war es für mich anfangs schwierig mir die vielen Namen, Bezeichnungen und Personen sowie deren Verhältnisse untereinander zu merken und mich zu orientieren. Ein Glossar, ein Stammbaum und/oder eine Karte wären dabei sehr hilfreich gewesen. Dadurch fand ich anfangs eher schleppend in die Geschichte hinein, denn auch inhaltlich zieht sich die Handlung eher, bevor sie mit Beginn der Prüfungen endlich Fahrt aufnimmt. Es wird sogar richtig spannend und die Wendung gegen Ende hätte wohl kaum jemand vorherahnen können. Der Cliffhanger am Schluss macht neugierig auf die Fortsetzung.

    Begeistern konnte mich die Welt, in der es Götter und Gottheiten sowie Sterbliche gibt, zugleich moderne Technologie neben wichtigen Traditionen. Trans-Personen oder genderneutrale Personen sind keine Ausnahme und werden authentisch und natürlich im Buch dargestellt, ohne das Thema künstlich aufzublasen. Die Pronomen sien/sier/sieser können beim Lesen anfangs ungewohnt wirken, doch ich habe sehr schnell hineingefunden.

    So bekommen die wichtigen Themen Freundschaft, Erwachsenwerden, Diversität und Selbstfindung einen Platz innerhalb einer fantastischen Rahmenhandlung.

    Ärgerlich fand ich immer wieder auftretende Schreib- und Inhaltsfehler sowie die unscharf wirkende Darstellung der „Siegerehrung“ in Form von Illustrationen der Symbole (Glyphen).

    Wenn auch der Anfang eher schleppend war, konnte mich das Buch mit seinen Protagonisten doch überzeugen und begeistern: Eine schöne und spannende Fantasy-Lektüre mit LGBTQ+
    51 bis 75 von 92 Rezensionen
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