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    2. Alle Rezensionen von Maza_e_Keqe bei jpc.de

    Maza_e_Keqe

    Aktiv seit: 24. Februar 2023
    "Hilfreich"-Bewertungen: 1

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    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    103 Rezensionen

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    Die Schule der außergewöhnlichen Feen (Bd. 1)

    Piper Cj
    Die Schule der außergewöhnlichen Feen (Bd. 1) (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.07.2026

    Die besonderen Herausforderungen einer Halb-Fee

    Die 12-jährige Elva sieht den Tod von Menschen voraus und macht sich mit dieser besonderen Gabe erwartungsgemäß keine Freunde. Bevor sie in eine Psychiatrie eingewiesen wird, erscheint eine fremde Frau und „entführt“ Elva in eine andere Welt. Hier erfährt das Mädchen etwas mehr über ihre Magie und lernt andere Kinder kennen, die so sind wie sie selbst: Halb Mensch, halb Fee.

    Die Geschichte beginnt, wie ich finde, doch recht ungewöhnlich, als sich eine der Erzählerinnen vorstellt und mir als Leserin erste Einblicke in die Welt der Feen bietet. Als ich dann Elva kennenlernte, fühlte ich mich sofort in Sympathie mit ihr verbunden. Sie hadert mit ihrer magischen Gabe, während sie gleichzeitig versucht zu verstehen, was es mit dem Reich der Feen und der Unterteilung in Lichterfeen und Düsterfeen auf sich hat. Über ihre eigene Herkunft weiß sie gar nichts, was den Kontakt mit ihren neuen Mitschülerinnen und Mitschülern zusätzlich erschwert. Zur Hälfte Fee und Mensch zu sein bedeutet das Beste aus beiden Welten zu vereinen, aber möglicherweise auch die schlimmen Dinge.

    Die Illustrationen im Buch gefallen mir sehr gut, insbesondere die farbige im Einband. Leider wiederholen sie sich immer wieder. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Geärgert habe ich mich über die überdurchschnittlich vielen Fehler. In einem Buch, das von Kindern gelesen wird, die noch üben und lernen, sollte da verstärkt drauf geachtet werden. Leider wurde hier bei der Korrektur deutlich zu viel übersehen, so dass ich es in meine Bewertung mit einfließen lasse.

    Die Geschichte liest sich wunderbar spannend und endet mit reichlich offenen Fragen gepaart mit einem riesigen Cliffhanger, der mehr als neugierig auf die Fortsetzung macht. Leider lässt diese noch mehrere Monate auf sich warten, so dass sich die erneute Lektüre von Band 1 zuvor auf jeden Fall lohnen würde. Für mich ist das Buch trotzdem toll und ich freue mich auf den weiteren Verlauf.

    Ich schließe mit einem Zitat ab, da mir die Aussage von einer der Figuren im Gedächtnis geblieben ist und ich sie einfach wunderbar finde: „Ich glaube, die Entscheidungen, die wir treffen, sagen mehr über uns aus als die Dinge, bei denen wir bei unserer Geburt kein Mitspracherecht hatten."
    Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag

    Emma Flint
    Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.07.2026

    Alle Feen haben gute Laune (bis auf eine)

    Molly Mandala ist eine gute Fee in Ausbildung und bereit für ihren ersten Besuch in der Menschenwelt. Molly freut sich auf ein waschechtes Abenteuer und dann kommt alles ganz anders und nochmal anders als sie es sich hätte vorstellen können.

    Mir hat die Heldin Molly auf Anhieb gefallen. Sie ist anders als die vorbildlichen guten Feen, findet das Feenleben eher langweilig (und Langeweile macht schlechte Laune). Dafür macht die Menschenwelt, die Molly nur von Erzählungen her kennt, sie sehr neugierig, da sie Spannung und Nervenkitzel liebt. Natürlich ist bei ihrem ersten Auftrag dann nur sehr wenig so, wie sie es gelernt hat und viele Dinge muss sie erst kennenlernen und erfahren.

    Die Aufmachung des Buches ist wirklich schön. Vor allem das Cover mit dem Schimmer-Glitzer-Effekt bildet einen echten Hingucker. Im Buch finden sich ebenfalls Illustrationen, allerdings sind diese eher schlicht (und einfarbig). Mich persönlich stört am meisten, dass sich die kleinen Icons immer nur wiederholen. Für meinen persönlichen Geschmack hätten es lieber weniger Bildchen sein dürfen, die stattdessen etwas detailreicher oder besser auf den Textinhalt abgestimmt wären.

    Sehr viel besser gefällt mir der Stil von Ich-Erzählerin Molly. Sie spricht mich an wie eine Freundin und das einfach ganz locker und frei. Ihre Wortschöpfungen sind dabei sehr kreativ und witzig.

    Geärgert habe ich mich allerdings über Grammatikfehler. Besonders in einem Kinderbuch sollte darauf verstärkt geachtet werden um den angehenden Bücherwürmern die korrekte Sprache beizubringen, trotz Umgangssprache.

    Besonders schön finde ich, dass die Geschichte zwar mit einem Cliffhanger endet, es aber direkt eine Leseprobe zum nächsten Band gibt, der bereits erschienen ist. So kann das Lesevergnügen direkt weiter gehen.

    Ein Zitat, das mir aus dem Herzen spricht: "Gute Laune kann man immer gebrauchen (...). Besonders, wenn man traurig ist." (Seite 54)
    Die Mitternachtsreise

    Matt Haig
    Die Mitternachtsreise (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.06.2026

    Die Lebensreise des Wilbur Budd

    Wilbur Budd hat ein langes, aber arbeitsreiches Leben geführt. Als Inhaber der größten Buchhandelskette Großbritanniens widmete er seine Zeit der Unternehmensführung. Nach seinem Tod beginnt eine Zugfahrt durch sein vergangenes Leben und viel, viel zu spät erkennt er, was ihm wichtig, lieb und teuer gewesen ist.
    Wer "Die Mitternachtsbibliothek" des Autors kennt und liebt, wird auch mit diesem Buch wundervolle Lesestunden verbringen. Es hat einfach alles, was ein Roman braucht: einen Protagonisten, dessen Gedanken- und Gefühlswelt offen liegt; spannende, traurige, aufregende Szenen aus Wilburs Leben; schöne Zitate. Die richtige Beschreibung ist wohl "bittersüß".
    Ich habe mir selbst an vielen Stellen einige Sätze aufgeschrieben und markiert. Wer sich ebenfalls gern Buchzitate notiert, wird hier neues Sammel-Material finden.
    Auch und besonders gefiel mir, dass Bücher ein wichtiger Teil von Wilburs Leben und damit auch dieses Romans sind. Wenn ich auch nur wenige der genannten Werke selbst gelesen habe, nehmen sie einen großen Raum ein und beeinflussen nicht nur den Protagonisten nachhaltig.
    Die wichtigste Erkenntnis für mich aus der Lektüre ist das regelmäßige Nachdenken über die Beweggründe des eigene Handelns: Wie möchte ich leben? Was möchte ich auf meiner "Reise nach dem Tod" gern sehen und wie kann ich das erreichen?
    Fazit: Ein bittersüßer Roman zum Lächeln und Weinen und ganz besonders zum Nachdenken über das eigene Leben.
    Licht ins Dunkel

    Steffen Gumpert
    Licht ins Dunkel (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.06.2026

    Die abenteuerliche Suche des Rupert Rumpelstil

    Rupert Rumpelstil hat es nicht leicht: sein Vater ist vor drei Jahren spurlos verschwunden, seine Mutter möchte nicht über die Hintergründe sprechen. Sie hat auch insgesamt wenig Zeit für ihren Sohn, da sie das Familienunternehmen für Schädlingsbekämpfung nun allein führen muss. Eines Tages bemerkt Rupert allerdings, dass etwas Merkwürdiges im Haus vor sich geht und begibt sich auf die Suche, welche einige Überraschungen für ihn bereit hält.

    Ich fand den Zeichenstil anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Geschichte hat mich sofort gefesselt. Das Besondere an diesem Buch sind wohl die Rätsel: Auf jeder Doppelseite findet sich ein kleines Suchbild oder Fragen, welche nur durch aufmerksames Hinschauen und Lesen gelöst werden können.

    Die Geschichte ist auch spannend und es bereitete mir eine vergnügliche Lesezeit Rupert auf seiner abenteuerlichen Suche zu begleiten.

    Ich persönlich mag es gar nicht in Bücher hinein zu schreiben oder zu zeichnen. Eine Folie und ein Folienstift sind für das spurenlose Miträtseln vermutlich bestens geeignet. Vor allem, wenn das Buch immer wieder angeschaut werden möchte.
    Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss

    Ryan Graudin
    Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.06.2026

    Katze sein ist gar nicht so schlimm

    Faye ist 12 Jahre alt und lebt als Dienstmädchen in Celurdur, dem Schloss des Zauberers des Westens. Als dieser stirbt, verwandelt sein Geist Faye aus Wut in eine Katze, aber nur fast: Katzenohren, besonders gute Augen und ein Schwänzchen zieren das Mädchen fortan. Doch es muss ein Nachfolger her um das magische Gleichgewicht der Insel Solum zu erhalten. Zu diesem Zweck wird ein Turnier veranstaltet, dessen Sieger Wests Erbe antreten soll.

    Anfangs hatte ich Schwierigkeiten damit mir die vielen ungewöhnlichen Namen der Figuren, Orte, der magischen Gegenstände, Pflanzen und Tiere zu merken.

    Die handelnden Personen sind sehr liebenswert gestaltet und die amüsanten Begebenheiten brachten mich regelmäßig zum Schmunzeln. Es kommen immer wieder reichlich Fragen auf; zur Magie allgemein, zur Geschichte der Insel und auch zu Fayes eigener Familie und Vergangenheit. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass diese im Verlauf der Handlung beantwortet wurden.

    Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen, weil nahezu nebenbei Themen wie Gleichberechtigung, Änderungen langjähriger Traditionen, Trauerarbeit, Familie, aber ganz besonders Freundschaft behandelt werden. Außerdem mag ich Katzen sehr gern und diese besetzen hier gleich zwei wichtige Rollen.

    Unterstützt werden die Texte durch schwarz-weiße Illustrationen, welche einige Szenen einfangen. Leider passen sie nicht immer hundertprozentig zum Inhalt der Geschichte, bilden aber eine nette Auflockerung innerhalb der Kapitel.

    Fazit: ein schön gestaltetes Buch erzählt eine spannende Geschichte mit tollen Figuren.
    Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Dinosaurier

    Peter Nieländer
    Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Dinosaurier (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.05.2026

    Von Allosaurus bis Tyrannosaurus Rex

    In diesem schön und bunt gestalteten Wimmelbuch gibt es neben einigen Informationen über einige Abschnitte des Erdmittelalters und die Lebewesen, die die Erde bevölkerten. Dazu gibt es doppelseitige vollständig farbige Illustrationen, auf denen es jede Menge Dinosaurier und andere prähistorische Lebewesen zu entdecken. Zusätzliche Besonderheiten sind unter den vielen Klappen auf jeder Seite versteckt.

    Die Tiere sind bunt illustriert, was für Kinder wirklich schön ist. Da von Dinosauriern nur Knochen existieren und niemand wissen kann, welche Farben ihre Haut tatsächlich hatte, finde ich das legitim.

    Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass die wissenschaftlichen Namen und Bezeichnungen für die im Wimmelbild zu findenden Dinge genutzt werden. Beim Vorlesen könnte es da Schwierigkeiten geben. Aber Kinder dürfen und sollen die korrekten Ausdrücke kennenlernen.
    Herwig und Elsie - Wo ist der große Zauberer?

    Ute Krause
    Herwig und Elsie - Wo ist der große Zauberer? (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.04.2026

    Ein Hase, eine Elefantin und Die Große Gefahr

    Herwig Hase der Dritte wurde über viele Jahre lang vom Zauberer Hokus van Pokus für begeisterte Zuschauer aus dem Hut gezaubert. Doch eines Morgens findet der kleine Hase nur noch einen Abschiedsbrief von seinem besten Freund vor. Hokus hinterlässt ihm Zauberhut, -Stab und -Buch und fordert ihn auf in die Welt hinauszugehen. Beim Versuch den großen Zauberer zurückzuwünschen erscheint stattdessen die Elefantin Elsie im Wohnzimmer. Nun muss sich der kleine Angsthase in die Welt außerhalb seines Zuhauses begeben um Hokus zu suchen.

    Die Erzählung ist niedlich und kindgerecht und dürfte auch kleinen menschlichen „Angsthasen“ Mut machen sich ins Unbekannte zu wagen, Fehler zu machen und (vermeintlichen) Gefahren endgegenzutreten. Herwig kannte ja nur die Zaubershows und das Haus, das er mit Hokus bewohnt. Deshalb nennt er die Welt außerhalb "Das Große Unbekannte" oder "Das Lärmende Draußen", ganz zu schweigen von der "Großen Gefahr", die überall lauern könnte. Einige Situationen sind wirklich amüsant geschrieben. Wenn auch für mich die Handlung größtenteils ziemlich vorhersehbar ist, las sie sich ganz kurzweilig.

    Die Autorin hat die bunten Illustrationen auf allen Doppelseiten selbst gezeichnet, die die Geschichte sehr schön gestalten.

    Zum Vorlesen mit Bilderanschauen eignet sich das Buch eben so gut wie für ältere Kinder zum Lesenüben.
    Nico & Daimon - Verflammt gute Freunde

    Katja Brandis
    Nico & Daimon - Verflammt gute Freunde (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.04.2026

    Möge die Flamme mit dir sein

    Nicolas Jagoda, kurz Nico, ist erst kürzlich mit seiner Mutter von Köln nach München gezogen. An der neuen Schule hat er noch keine Freunde gefunden, dafür sehr schnell den Unmut eines Mobbers auf sich gezogen. Als der kleine Feuerdrache "Daimon" bei Nico ans Fenster klopft und kurzerhand in seinem Zimmer einzieht, wird das Leben des Jungen schlagartig aufregender, aber auch gefährlicher.
    Mir hat von Anfang an die sehr abwechslungsreiche Kombination aus Fließtext mit Comic-Elementen und Illustrationen gefallen. Das Buch ist vollständig in Farbe gestaltet. Wenn auch die Illustrationen nicht immer hundertprozentig zum Fließtext passen, lockern sie die Erzählung sehr angenehm auf.
    Leider konnte mich der Erzähltext nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte ist zwar kurzweilig und die Handlung geht zügig voran, aber für mich wirkt das Geschehen eher holprig zusammengefasst. Ich konnte nicht richtig in den Lesefluss finden und daher zog es sich trotz der Kürze des Buches eher unschön. Außerdem empfand ich die Geschichte als zwar stellenweise amüsant, aber insgesamt eher vorhersehbar in den wesentlichen Motiven. Nico und Daimon gingen mir zwischenzeitlich auch eher auf den Nerv, als dass ich mit ihnen mitfühlen oder mitfiebern konnte.
    Zusätzlich hat mich geärgert, dass ich an keiner Stelle Nicos Alter erfahre. Auf Grund einer kleinen Anmerkung kann ich es auf zirka 11-13 Jahre schätzen.
    Fazit: Schön und abwechslungsreich illustriert, aber holpriger Erzähltext. Gute Geschichte, aber irgendwie vorhersehbar.
    Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)

    Nicki Pau Preto
    Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1) (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.04.2026

    Chaotisch, witzig und sehr, sehr magisch!

    Lavinia Lucas, genannt Vin, lebt in einer Welt, in der vergleichsweise wenige Menschen eine Form von Magie beherrschen. Vin selbst ist eine Beschwörerin, aber sie verliert zu oft die Kontrolle über ihre magischen Fähigkeiten, weswegen sie schon von viel zu vielen Magier-Schulen verwiesen wurde. Jetzt bleibt nur noch "Last Hope", die Schule in der alle Unruhestifter aufgenommen werden. Wenn sie auch diese letzte Chance vermasselt, sieht es schlecht für ihre Zukunft aus.

    Mich hat die Geschichte nicht nur auf Grund des wunderbaren Erzählstils sofort in Bann gezogen. Die Figuren wirken sehr lebendig, insbesondere Vin, die mir einfach nur Leid tut, weil sie so mies behandelt wird. Als endlich der Grund für ihre Schwierigkeiten bei der Magiekontrolle erkannt wird, hat es mir vor Rührung die Tränen in die Augen getrieben.

    Kleiner Wermutstropfen: Es wird erst sehr spät das genaue Alter der Protagonistin genannt. Anfangs gab es oft Formulierungen wie "deutlich jünger" oder "in ihrem Alter", was mich zwischenzeitlich ziemlich frustriert hat. Für die Autorin ist es das erste Werk im Kinderbuch-Genre. Zuvor schrieb sie Jugendromane. Das erklärt zumindest, warum mir die Hauptfiguren relativ "erwachsen" vorkamen. Ich hätte sie von ihrem Verhalten und ihrer Reife eher auf 15-16 Jahre geschätzt. Möglich ist aber, dass die vielen Schulwechsel und die Ablehnung, mit denen die Schülerinnen und Schüler von "Last Hope" aufwachsen mussten, sie schneller erwachsen werden ließen.

    Das Ende gibt einen spannungsreichen Ausblick auf die von mir ungeduldig erwartete Fortsetzung, ohne dabei einen all zu fiesen Cliffhanger zu gebrauchen.

    Das Buch handelt vom Freundschaften finden im Anderssein, von Akzeptanz und jeder Menge Magie.

    Fazit: spannend, chaotisch, witzig und einfach magisch!
    Beth is dead

    Katie Bernet
    Beth is dead (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.04.2026

    Kleine Frauen, große Sorgen

    Die vier Töchter der Familie March stehen sich sehr nahe: Meg, die Älteste, ist Studentin in Harvard; die 18-jährige Jo(sephine) bereitet ihr Debüt als Romanautorin vor; die 17-jährige Beth (Elisabeth) ist hochbegabte Pianistin und wird bald ein spezielles Internat besuchen um diese Gabe zu fördern; die 15-jährige Amy gilt eher als rebellisch und aufmüpfig, aber auch ihr Talent als Künstlerin verdient Beachtung. Nachdem ihr Vater einen Roman mit seiner Familie in der Hauptrolle veröffentlicht hat, stehen die Mädchen im Fokus der Öffentlichkeit, was sie größtenteils niemals wollten. Am Neujahrsmorgen wird Beth tot aufgefunden, mit einer schlimmen Wunde am Kopf. Wer hätte ihr etwas antun können?

    Es handelt sich um eine moderne Adaption des Klassikers „Little Women“ von Louisa May Alcott, ergänzt durch einen Kriminalfall als spannende Komponente. Ich habe deren Bücher (bisher) nicht gelesen, kenne aber einige der Verfilmungen. Meiner Einschätzung nach sind die Figuren sehr gut dem Original nachempfunden und auf eine erfrischende Art in die heutige Zeit übertragen.

    Erzählt wird abwechselnd von den vier Schwestern in zwei Zeitebenen: „davor“ und „heute“. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die Mädchen in ihren jeweiligen Kapiteln zu unterscheiden. Trotzdem hätte ich mir etwas deutlichere „Stimmen“ zur Abgrenzung gewünscht. Für mich persönlich war der Erzählstil immer flüssig und sehr mitreißend, allerdings eben auch für alle Schwestern gleichermaßen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar spannend. Es kommen reichlich Geheimnisse ans Tageslicht; unerwartete Wendungen verändern immer wieder die Verdachtsmomente und machen das Miträtseln um den möglichen Täter und Tathergang so abwechslungsreich. Dabei wird auf extreme Gewalt und grausame Beschreibungen verzichtet, was ich als äußerst angenehm und passend empfinde.

    Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgesuchtet und das spricht sehr für die Autorin und die Handlung.

    Ein besonderes „Goodie“ ist das gestaltete Lesezeichen in der Buchklappe.

    Fazit: spannender Kriminalfall auf Basis eines Klassikers, sehr empfehlenswert!
    Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte

    Skye McKenna
    Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    12.04.2026

    "Bücher können die eigene Sicht auf die Welt verändern" (Seite 135)

    Band 2 der Reihe.
    Cassandra Morgan ist nun schon einige Monate in Hagley und übt fleißig für die Hexen-Abzeichen um bald eine vollwertige Hexe zu sein. Ihre besten Freundinnen und Mitschülerinnen unterstützen sie dabei. Ihr Wissen und ihre Fähigkeiten sind auch nötig, denn plötzlich stehen einzelne Einwohner unter einem geheimnisvollen Fluch. Da muss der böse Erlkönig dahinter stecken! Eine Aushilfs-Hexenlehrerin aus Irland und Cassandras jüngerer Cousin Sebastian sorgen ganz nebenbei dafür, dass es alles andere als langweilig wird.

    Auch dieses Buch ist schon rein optisch ein echter Augenschmaus: die kräftigen Farben, die Glanzelemente auf dem Cover und die vielen Details laden zum Entdecken ein. Dazu passend fällt auch der hübsche farbig gestaltete Buchschnitt auf und auf dem Innencover ist eine besonders schöne Illustration einer eindrucksvollen Szene aus dem Buch. Der Text auf jeder Seite wird von gezeichneten Pflanzen umrankt.

    Die Geschichte liest sich so spannend, dass ich das Buch innerhalb von nur 2 Tagen komplett durchgelesen habe. Auf fast jeder Seite, in jedem Kapitel geschehen unerwartete Dinge, gibt es etwas zu lernen oder gerät jemand in Gefahr.

    Cassandra selbst ist mit ihren 13 Jahren leider noch nicht viel klüger geworden als bei ihrer Ankunft in Hagley: Sie setzt sich über Regeln hinweg und begibt sich (und ihre Freundinnen!) in Gefahr statt Hilfe von erfahreneren Hexen einzuholen. Darüber habe ich mich immer wieder geärgert. Glücklicherweise hat Cassandra inzwischen liebe Freundinnen, die sie unterstützen und ihr aus der Patsche helfen.

    Besonders gut gefallen hat mir der Anhang des Buches, der ein paar zusätzliche Hintergrundinformationen beinhaltet.

    Die Geschichte lässt sich bestimmt auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gut lesen und verstehen. Wichtige Ereignisse werden angesprochen und Figuren kurz vorgestellt. Aber der Vollständigkeit halber empfehle ich auf jeden Fall mit Band 1 zu beginnen.

    Fazit: sehr spannend und magisch mit einer unvernünftigen Protagonistin.
    Marie und die Woche ohne Donnerstag

    Elke Michel
    Marie und die Woche ohne Donnerstag (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.02.2026

    Wie man den Zahnarzttermin umgeht

    Marie hat am Donnerstag ausgerechnet in der ersten Ferienwoche einen Zahnarzttermin. Das ist ihr absoluter Nicht-Lieblingsarzt. Schließlich findet er immer etwas zum Bohren. Und damit bohrt er ihr zumindest einen schönen Ferientag kaputt. So ein Glück, dass Marie auf dem Markt magische T-Shirts findet, mit denen sie nach Lust und Laune die Wochentage wechseln kann. Ob sie nun das unliebsame Mittagessen gegen Schnitzel mit Pommes tauscht oder einfach den Donnerstag überspringt…

    Geschichten über Zeitreisen gibt es ja reichlich und auch dieses reiht sich gut ein. Die Erzählung ist amüsant und kurzweilig mit einem Hauch von Magie.

    Ich mochte in diesem Buch Maries Vater besonders gern. Er geht sehr liebevoll mit Marie um und geht auf sie ein. Auch sein Beruf machte ihn mir noch sympathischer.

    Über die Wortschöpfung Nicht-Lieblingsarzt (oder Nicht-Lieblings-wasauchimmer) habe ich mich sehr amüsiert und werde sie in meine Alltagssprache übernehmen.
    Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn

    Sabine Bohlmann
    Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.02.2026

    Wahre Freundschaft erkennen und bewahren

    Es handelt sich um Band 3. Ich empfehle zuvor die beiden Vorgängerbände zu lesen um die Mitglieder der Familie Grause von Anfang an richtig kennenzulernen und dadurch die Situationen besser zu verstehen.

    Die Mitglieder der Familie Grause aus der Sackgasse Nummer 13 sollen ein richtiges und echtes Familienleben lernen. Das bedeutet, dass auch die Kinder nun in die Schule gehen müssen. Das kleine unsichtbare Geistermädchen sorgt für reichlich Wirbel. Aber auch die gehässigen Nachbarsmädchen Mona, Lisa und Mona-Lisa machen Ottilie Schmidt und ihren Freunden das Leben schwer.

    Dieses Buch empfand ich als deutlich emotionaler als die vorherigen Bände. Besonders das Mobbing-Thema hat mich stark getroffen. Ottilie muss ihre ganz eigenen Wünsche und Sorgen abwägen und gleichzeitig für die ungewöhnlichen Freunde aus dem Nachbarhaus da sein. Denn die Grauses brauchen in vielen Situationen noch dringend Nachhilfe im "Normalsein". Mir ist auch eine der Nebenfiguren direkt aus Band 1 bekannt vorgekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe.

    Mein kleiner persönlicher Wermutstropfen ist, dass die Buchrücken der drei Teile im Regal nicht hundertprozentig zusammenpassen. Buchsammlerherzen könnten einen kleinen Stich dabei verspüren.

    Fazit: Es gibt wieder reichlich kuriose Situationen zum Schmunzeln, aber auch sehr ernste und nachdenklich machende Themen. Ein paar Szenen hätten für mich ausführlicher beschrieben sein dürfen. Es könnte tatsächlich der Abschlussband der Reihe sein. Allerdings würde ich sehr gern noch weitere Erlebnisse mit den Grauses teilen.
    Dieses Buch ist gefährlich

    Ben Clanton
    Dieses Buch ist gefährlich (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.02.2026

    Gefährlich witzig!

    Eine kleine Qualle im großen, weiten Ozean ist einer gewaltigen Menge an Gefahren ausgesetzt. Gruselige Seeschlangen bilden da leider nur den beängstigenden Anfang.

    Ich möchte vermeiden die Geschichte zu spoilern, daher gehe ich auf den Verlauf nicht weiter ein. Nur so viel: der Inhalt richtet sich ganz besonders an all jene, die ihre Schwierigkeiten haben, bestimmte Dinge *nicht* zu tun! Denn das Buch wird erst während des Lesens besonders gefährlich.

    Das Buch ist einfach herrlich! Schon die Gestaltung bereitet große Freude beim Ansehen: Vom Cover über den Einband vorn und hinten über die bunt illustrierten Seiten bis zum Backcover: Die Illustrationen machen einfach Spaß.

    Ganz sicher werden die Personen, die es vorlesen gleichermaßen ihr Vergnügen damit haben wie diejenigen, die zuhören und die Bilder betrachten!

    Fazit: Dieses Buch ist gefährlich für die Lachmuskeln!
    Heartbreak Hotel

    Micol Arianna Beltramini
    Heartbreak Hotel (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.02.2026

    Kann man gebrochene Herzen reparieren?

    Im Hotel der gebrochenen Herzen lernen wir vier Gäste kennen: Maya- Das Mädchen, das alles wiederhaben will; Martin- Der Junge, der so tut als ob; Fiona- Das Mädchen, das nicht erwachsen werden will und Finn- Der Junge, der überhaupt nichts mehr will. Im Heartbreak Hotel können tief verletzte Menschen eine Auszeit nehmen, ihre Gedanken sortieren und mit Hilfe sehr spezieller Technik versuchen mit den Geschehnissen abzuschließen.

    Der Aufbau des Comics ist angenehm übersichtlich, der Stil einfach und klar. Auf monochrom gestalteten Seiten folgen wir den Protagonisten in der Gegenwart. Farbig gestaltete Seiten zeigen die Erinnerungen bzw. Rückblenden in die Vergangenheit und die Auslöser des Herzschmerzes. Dabei ist die Gestaltung relativ simpel, dennoch lassen sich die Personen sehr eindeutig erkennen und unterscheiden. Insbesondere die Gefühle der Personen werden sehr schön rübergebracht.

    Die Geschichten der Protagonist*innen sind jede für sich auf ihre Art emotional und einige sehr berührend. Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen. Ehrlicherweise habe ich die Auflösung bzw. den Abschluss des Buches nicht ganz verstanden. Glücklicherweise tut es meiner Begeisterung keinen Abbruch.

    Mich hat der Inhalt dieses Buches aus ganz persönlichen Gründen besonders angesprochen und mir den Inhalt noch sympathischer gemacht. Mir gefällt der Gedanke an ein Hotel, in dem gebrochene Herzen therapiert werden und auf welche Art es gelingen kann sich vom eigenen Schmerz zu befreien.
    Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1)

    Anja Fislage
    Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1) (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.02.2026

    Verborgene Lebewesen

    Smeralda Bohm ist 12 Jahre alt und ihr Steckenpferd ist die Kryptozoologie, die Erforschung (vermeintlich) unbekannter Lebewesen. Die Echte Phantomkatze, der Bogimann, Vampire oder der Basilisk. Sie haben angeblich nie existiert oder sind längst ausgestorben? Smeralda ist ihnen auf der Spur. Ihr bester Freund Kenji Kan und in gewisser Weise auch ihre 9-jährige Schwester Josephine (genannt "Phi") unterstützen sie dabei.

    Das Bestiarium ist geschrieben und erstellt von Smeralda selbst. Sie erzählt darin ihre Geschichte.

    Anfangs hielt ich das Buch für eine nette kleine Geschichte über Fabelwesen, aber weit gefehlt: dieses Buch entwickelt sich zu einem sehr spannenden Kriminalfall mit Thriller-Faktoren und unerwarteten Wendungen.

    Die Personen gefallen mir sehr gut. Mir ist positiv aufgefallen, dass sie mal alle ein bisschen ungewöhnliche, aber nicht zu exotische Namen haben. Sie sind auch sehr unterschiedlich und eindeutig charakterisiert. Damit ist jede Figur auf ihre eigene Art sympathisch (oder absolut nicht sympathisch).

    Besonders positiv erwähnen möchte ich das eindrucksvoll gestaltete Buchcover und die Illustrationen im Buch sowie die Aufmachung. Denn was ich anfangs für Unsauberkeiten beim Buchdruck hielt, ist die Gestaltung des Innenlebens als echtes Notizbuch einer jungen Wissenschaftlerin.

    Es handelt sich um einen ersten Band, dessen Fortsetzung bereits angekündigt ist. Entsprechend bleiben am Schluss ein paar Fragen offen. Für mein persönliches Empfinden ist die Geschichte in sich abgeschlossen "genug" um eigenständig gelesen zu werden. Ich freue mich dennoch schon jetzt auf Band 2.

    Klare Leseempfehlung für alle, die Tiere aller Art, Spannung und Geheimnisse mögen.
    Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel

    Skye McKenna
    Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    01.01.2026

    Spannende Entdeckungen, Freundschaft und ganz viel Magie

    Cassandra Morgan, genannt Cassie, ist 12 Jahre alt und lebte 7 Jahre lang in einem Internat, wo sie von Schülerinnen und Lehrern schikaniert wurde. Als sie zu ihrer Tante umziehen soll, lernt sie eine Welt voller Zauber und Magie kennen.

    Als allererstes ist mir bei dem Buch das wunderschöne Cover aufgefallen: es ist bunt und es gibt so viele Dinge und Wesen zu entdecken, die mir beim Lesen im Buch begegneten. Außerdem hat es Glanzelemente, die schimmern, wenn das Licht im richtigen Winkel darauf fällt. Der Farbschnitt ist passend wirklich toll gestaltet.

    Die Geschichte liest sich sehr angenehm und flüssig und ihr zu folgen machte großen Spaß. Die Figuren und Personen sind vielschichtig gestaltet. Besonders die magischen Elemente haben mir richtig gut gefallen.

    Ich hätte mir ein Glossar oder eine Übersicht der magischen Wesen, (Trank-) Zutaten und Figuren gewünscht. Hoffentlich gibt es so etwas in der angekündigten Fortsetzung. Im Buch findet sich am Schluss eine Leseprobe für den nächsten Band.

    Was mir leider deutlich weniger gut gefallen hat ist Cassandras Charakterentwicklung. Nachdem sie das Internat verlassen hat und sich im Haus ihrer Tante einleben muss, scheint sie einerseits aufzublühen und mutiger zu werden. Gleichzeitig entwickelt sie eine gewisse Leichtsinnigkeit und Unvernunft, die im Gegensatz zu ihrer Vorgeschichte und ihrem Alter zu stehen scheinen. Das hat mich gestört.

    Obwohl die Fortsetzung der Geschichte bereits angekündigt ist, endet dieses Buch glücklicherweise nicht mit dem von mir befürchteten Cliffhanger, was auch andere große und kleine Fans freuen dürfte. Gleichzeitig bleiben genug Fragen offen um neugierig auf die weiteren Bände der Reihe zu machen.

    Fazit: eine spannende Geschichte rund um Magie und Freundschaft, voller Geheimnisse und spannender Entwicklungen.
    Soulmates and Other Ways to Die

    Melissa Welliver
    Soulmates and Other Ways to Die (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.10.2025

    Die Entscheidung zu lieben, wen du möchtest

    Zoe Quinn und Milo Spencer leben im England des Jahres 2045. Seit 10 Jahren ist die KinTwin- Mutation bekannt. Das sogenannte Dearly Departed- Syndrom verbindet zwei Menschen zu Seelenverwandten: Wenn ein Partner Schmerzen erleidet, spürt diese auch der andere. Im schlimmsten Fall sterben immer beide!
    Zoe und Milo könnten kaum unterschiedlicher sein: Zoe lebt zusammen mit ihrer übervorsichtigen Mutter und beide bereiten sich auf die unvermeidlich bevorstehende Apokalypse vor. Milo liebt den Adrenalinkick und seine beste Freundin Aisha.
    Mir hat das Konzept und die Idee zur Geschichte sehr gut gefallen. Es wird abwechselnd aus Milos und aus Zoes Perspektive erzählt und beide waren mir sofort sympathisch.
    Nach und nach wird auch das Prinzip der Mutation erklärt und welche katastrophalen Auswirkungen dies auf die Menschen hat und auf die Liebe. Dabei fand ich ganz besonders schön, dass auf die sehr verschiedenen Formen der Partnerschaft und der Liebe eingegangen wird.
    Insgesamt war die Geschichte aber doch ganz anders, als ich es erwartet hatte. Diese Dystopie ist als ein Prä-Apokalypse-Setting angesiedelt und doch gleichzeitig ziemlich düster. Glücklicherweise gibt es auch immer etwas zum Schmunzeln.
    Ich hätte tatsächlich gern noch mehr Seiten und Kapitel gelesen. Die Geschichte hätte es hergegeben!
    Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint

    Vivien Verley
    Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.10.2025

    Tässchen Tee gefällig- Magie gratis dazu!

    In England hat das Teetrinken einen ganz besonderen Stellenwert. In diesem Buch besitzen alle Menschen eine besondere magische Fähigkeit, die durch das Trinken einer ganz speziellen Teemischung erweckt werden. Das kann etwas relativ Alltägliches sein wie besonders gute Rechenkünste, aber auch so etwas Abgefahrenes wie Unsichtbarkeit oder das Sprechen mit Tieren.
    Robin Fluff ist erst vor Kurzem mit ihrer Mutter Rosemary und ihrer jüngeren Schwester Sofi zur Großmutter in den kleinen Ort Port Mint umgezogen und muss nun erst ihre magische Fähigkeit entdecken und danach direkt in eine neue Schule wechseln.
    Mir hat die Ich-Erzählerin Robin, genannt Ro oder Fluffy, sofort gefallen. Ich konnte ihre Sorgen und Ängste sehr gut nachempfinden. Ihre neuen Freunde Mailin und Cornelius sind alles andere als langweilig und erst nach und nach enthüllen sich weitere Tatsachen.
    Auch wenn die Geschichte an einigen Stellen vorhersehbar wirkt, gibt es doch immer wieder einige unerwartete Wendungen und besonders die quirlige Mailin ist mir im Verlauf der Geschichte richtig ans Herz gewachsen.
    Leider erfahren wir auch in diesem Buch nicht genau, wie alt die Hauptfiguren sind, schätzungsweise um die 12 Jahre herum, was die Einschätzung der Zielgruppe etwas erschwert.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass die üblichen Klischees aufgebrochen werden, was die Protagonistin, aber auch die Nebenfiguren noch etwas sympathischer macht.
    Wermutstropfen: Es ist ein erster Band, der nur die Grundlage für eine ganze Buchreihe bildet und damit jede Menge Potential und offene Fragen für die Fortsetzungen bietet.
    Vulva!

    Nadine Beck
    Vulva! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.10.2025

    Aufklärung in bunt und modern

    In diesem Buch gibt es titelgebend reichlich Wissen für "untenrum" für alle. Es bietet jede Menge Informationen rund um Aufbau der Vulva und der Vagina, Funktionsweise(n) und dazu jede Menge Body-Positivity.
    Die Kapitel lassen sich unabhängig voneinander lesen und es gibt auch zwischendurch immer wieder Querverweise auf jeweils thematisch passende Abschnitte. Außerdem finden sich QR-Codes für weitere Informationen sowie Telefonnummern und Websites im Anhang.
    Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass nur sehr selten die Bezeichnungen Mädchen/Jungen/Frauen/Männer verwendet wurde, sondern von Personen mit Vulva/Penis oder ähnliche neutrale Formulierungen. Das Thema Gender/Geschlechter wird angesprochen und auf verständliche Weise erklärt.
    Die Abschnitte sind kurzweilig und modern geschrieben. Dazu gibt es bunte Illustrationen. Leider trifft der Zeichenstil nicht ganz meinen persönlichen Geschmack, doch der ist glücklicherweise nicht essentiell für die Erklärungen.
    Fazit: Informiert euch, man kann nie zu viel wissen!
    Bella Karamella - Achtung, zauberhafte Freundin!

    Gundi Herget
    Bella Karamella - Achtung, zauberhafte Freundin! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.10.2025

    Zuckerzaubersüße Geschichte

    Elfie ist 10 Jahre alt und lebt mit ihrer alleinerziehenden Mama in einer kleinen Wohnung. Wie alle Kinder liebt sie Süßigkeiten, doch das Geld ist knapp. Da taucht plötzlich eine kleine Naschhexe in Elfies Zimmer auf: Bella Karamella Limonella Krokantia von Nasch. Karamella hat ein Problem mit ihrer Zauberei: Sie kann alles zaubern, was mit Süßigkeiten zu tun hat. Dafür braucht sie nur einen Zuckerstangen-Zauberstab. Allerdings hat sie ihren letzten aufgegessen...
    Elfie war mir von Anfang an sympathisch. Die Geldsorgen in ihrer kleinen Familie sind sehr nachvollziehbar. Dass sie durch die Neuordnung der Klassen nach der Grundschule noch keine Freunde gefunden hat, weckte sofort mein Mitgefühl. Außerdem ist sie gut im Rechnen und bedient damit mal zur Abwechslung kein Klischee.
    Insgesamt bietet die Geschichte alles, was ein zauberhaftes Kinderbuch ausmacht: sympathische Figuren, ein paar Gegenspieler, ein kleines Abenteuer und Freundschaft. Unterstützt wird der Fließtext mit passenden bunten Illustrationen.
    Fazit: Eine wundervolle, warmherzige Geschichte mit einer herzensguten Protagonistin und ihrer frechen Hexenfreundin.
    Whisperling - Die Geister-Detektivin

    Hayley Hoskins
    Whisperling - Die Geister-Detektivin (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.09.2025

    „Eine Gabe, noch seltener als die der Whisperlinge“ (Seite 178)

    Die 12-jährige Margaret (Peggy) Devona lebt in einem kleinen englischen Bergarbeiter-Dörfchen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie hat eine seltene Gabe: sie kann die Geister Verstorbener sehen und sogar mit ihnen kommunizieren. Da ihre Eltern ein Bestattungsunternehmen führen, erhält sie manchmal den Auftrag Nachrichten der Geister an Hinterbliebene weiterzuleiten. Doch diese Gabe ist vielen Menschen auch unheimlich und aus diesem Grund behält Peggy ihr Geheimnis lieber für sich. Als ihre beste Freundin Sally (14 Jahre) wegen Mordes hingerichtet werden soll, beschließt sie, überzeugt von Sallys Unschuld, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei erhält sie unerwartete Unterstützung von ihrem unliebsamen Onkel aus der Großstadt.
    Das Buchcover beeindruckt nicht nur durch die schöne Gestaltung, sondern auch durch Prägungen. Ich mochte es sehr über die leicht erhabenen Motive zu streichen. Allerdings gefällt mir das Originalcover deutlich besser, weil es auch den Inhalt der Geschichte perfekt einfängt.
    Die Themen Tod und Sterben werden in dieser Geschichte ganz direkt und schonungslos angesprochen und als natürlicher Teil des Lebens und des Alltags behandelt. Gleichzeitig spielt die Geschichte in England im Jahre 1897 mit entsprechenden Risiken. Wenn auch die historischen Hintergründe nicht zu 100% korrekt wiedergegeben werden, wirken sie doch sehr plausibel und für ein Kinderbuch passend gewählt. Eine Triggerwarnung bezüglich "Tod und Sterben" ist vermutlich überflüssig, da die Inhaltsangabe darauf schließen lässt. Dennoch gab es unerwartet berührende Szenen, die mich beim Lesen etwas tiefer getroffen haben.
    Die gesellschaftlichen Gegebenheiten wie die Rolle der Frau und der Kirche lassen die Handlung authentisch wirken.
    Dieses Buch hat mich vor allem dadurch beeindruckt, dass es inhaltlich keinerlei Längen bietet. An einigen Stellen hätte ich mir ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Diese wären möglicherweise als langweilig(er) empfunden worden. So aber blieb es während der gesamten Lesezeit spannend. Ich wollte die Lektüre am liebsten gar nicht unterbrechen, sondern von Anfang bis Ende in einem Rutsch durchlesen. Die angenehm kurzen Kapitel haben ebenfalls dazu beigetragen.
    Die Handlung in sich ist abgeschlossen, bietet gleichzeitig genug Potential für die Fortsetzung, auf deren Übersetzung ich leider noch warten muss.
    Ein kleiner Kritikpunkt ist die Altersempfehlung als Kinderbuch. Peggy ist 12 Jahre alt und das wäre auch meine persönliche Einschätzung für das Alter der Leserschaft.
    Zum Abschluss folgt eins der schönen Zitate aus dem Buch:
    „[Wir sind] Einfach nur Frauen, Liebes. Aber wir sind Frauen, auf die man tatsächlich hört. Und in dieser Welt ist das eine Gabe, die noch seltener ist als Whisperlinge.“ (Seite 178)
    Fazit: Ein seltenes Buch ganz ohne Längen. Tolle Protagonistin(nen) und historisch interessante (wenn auch nicht 100%ig korrekte) Handlung.
    1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.

    Yorick Goldewijk
    1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht. (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    05.09.2025

    „Du, ich, hier und jetzt. Wirklicher wird es nicht.“ (Seite 93)

    Vorbemerkung: Eine Triggerwarnung wäre im Buch angebracht gewesen. Ich füge sie am Schluss meiner Rezension ein. Allerdings enthält sie möglicherweise einen unerwünschten Spoiler.

    8 ist eine Unbeseelte. Eine von Tausenden, die in identischen Wohnzellen in identischen Blocks leben, morgens vom ersten Schlag geweckt und abends vom letzten in den Schlaf geschickt werden. Dazwischen gehen sie einer eintönigen Tätigkeit nach in der Erwartung irgendwann für die „Überfahrt“ ausgewählt und in den Dienst der Beseelten gestellt zu werden. Die Prinzipien, als ständiges Mantra, das aus allen Lautsprechern wiederholt wird, lauten:

    Hör zu, sei gehorsam, folge.
    Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.
    Sei hilfreich und ergeben.
    Unterwirf dich dem Willen der Beseelten.

    Doch 8 fühlt etwas. Sie zweifelt und hinterfragt und spürt, dass dies ihr Untergang sein könnte. Als sie eines Tages den Blick eines anderen Mädchens auffängt, ändert sich alles.

    Diese Dystopie liest sich sehr flüssig, obwohl ich während der gesamten Lesezeit ein bedrückendes Gefühl verspürte. Ich konnte mir die beschriebene Umgebung sehr gut vorstellen und fühlte mich, als wäre ich gemeinsam mit 8 in Surdus unterwegs.

    Die Ereignisse scheinen ineinander überzugehen und sich zu wiederholen, was ich zwischenzeitlich als sehr verwirrend empfand. Die Geschehnisse ergaben am Schluss einen Sinn. Trotzdem fiel es mir schwer der Geschichte noch zu folgen. Leider habe ich auch nicht alle Zusammenhänge erkannt und verstanden.

    Gut gefielen mir einige Zitate und Sätze über das Thema Freiheit und den Blick auf die individuelle Wahrnehmung.

    Besonders schlimm fand ich jedoch das Ende. Ernste moralische und ethische Fragen bieten eine gute Diskussionsgrundlage für Kinder und Eltern und auch für Erwachsene, die dieses Buch lesen, denn das Thema ist nicht so futuristisch wie anzunehmen wäre. Allerdings empfinde ich den Schluss, den Abschluss, für ein Kinderbuch ab 12 Jahren als unpassend. Ich lese Jugendromane, weil sie größtenteils ein hoffnungsvolles Ende bieten. Von diesem Buch kann ich das leider nur bedingt sagen und empfehle es daher lieber für eine ältere Leserschaft. Ich könnte es mir auch als Unterrichtslektüre mit Diskussionsrunden vorstellen.

    Fazit: gut geschrieben, interessante Fragen und Ansätze, aber nicht für 12-Jährige!

    Vorsicht, die folgende Triggerwarnung enthält einen Spoiler:
    Suizid/Selbstmord
    Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig

    Regina Feldmann
    Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.09.2025

    Gut geschrieben, mehr Tiefgang wäre schön gewesen

    Weike Wahlström ist mit ihren Eltern vom quirligen Berlin ins beschauliche Lütjenhausen in Nordfriesland umgezogen, in Vaters ehemaliges Elternhaus. Sie vermisst die Großstadt und ihre beste Freundin. Und als "Neue" in die Klasse zu kommen ist natürlich besonders unangenehm. Doch Weike muss sich selbst eingestehen, dass sie „die Tussis“ für ihre coolen Tanz-Choreografien bewundert. Dafür sind Hinnerk und Tuba vom Schachclub einfach locker drauf und kein bisschen arrogant. Weike steht zwischen den Stühlen. Und da ist noch die geheimnisvolle alte Frau, die ihr immer wieder begegnet.
    Ich konnte mich sofort in Ich-Erzählerin Weike einfühlen und mochte ihre Beschreibungen. Sie schreibt wie sie spricht und lässt mich an ihren Erlebnissen und Gedanken teilhaben. Auch die Nebenfiguren besitzen Persönlichkeit und es macht sie lebendig.
    Das Buch zeigt, dass vieles anders ist als es auf den ersten Blick scheint und es sich lohnt miteinander zu sprechen und insbesondere auch ehrlich zueinander zu sein, vor allem zu den Menschen, die man seine Freunde nennt.
    Was mir fehlt ist mehr Hintergrundwissen, insbesondere zu Weikes Familie. Erst ganz am Ende wird da etwas näher drauf eingegangen und leider bleibt bei mir zum Schluss nur ein großes „Hä?“ Denn in den wirklich alltäglichen und nachvollziehbaren Problemen (und deren Lösungen) hätte ich am wenigsten Magie vermutet und finde die auch eher unpassend.
    Es werden wirklich immer wieder sehr unterschiedliche Themen angesprochen und auch Lösungen gefunden, diese wirken allerdings oft oberflächlich. Ich persönlich hätte mir da an einigen Stellen mehr Tiefgang gewünscht. Dabei hat mir besonders gut gefallen, wie Weike auf den offenen Rassismus reagiert.
    Zu Beginn jedes Kapitels gibt es eine kleine schwarz-weiße Illustration, die sich am Inhalt orientiert. Auch davon hätten es gern ein paar mehr sein dürfen.
    Fazit: schöne Geschichte übers Anderssein, Freundefinden und irgendwie dazugehören. Aber am Ende bleiben einige Fragen offen.
    Jakob und Jelena

    Tamara Bach
    Jakob und Jelena (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.08.2025

    "Familie sind die, die man am liebsten hat." (Seite 117)

    Jakob und Jelena sind 10 Jahre alt und gehen in die 5. Klasse, aber sie kennen einander kaum. Für ein Schulprojekt sollen sie über ein gemeinsames Lieblingsthema sprechen...
    Es wird abwechselnd aus Jelenas und Jakobs Sicht erzählt. Beide haben kein besonders einfaches Leben. Jelena fühlt sich einsam, weil sie seit dem Schulwechsel von ihrer besten Freundin getrennt ist und sie nur noch selten sieht. Sie lebt mit ihrer Mutter gemeinsam in einer kleinen Wohnung. Jakob ist sehr introvertiert und zieht sich gern in die Welt der Bücher zurück. Er und sein Vater leben in einem Haus mit Garten.
    Mir hat die Erzählweise sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in Jelena und Jakob einfühlen. Die Geschichte ist eher unaufgeregt, wenn auch nicht langweilig, ruhig erzählt und man erfährt sehr viel über die Sorgen, die die beiden Kinder umtreiben.
    Alleinerziehende Väter und Mütter sind in Büchern schon sehr unterrepräsentiert, daher finde ich das hier sehr gut.
    Was mich stört, sind die vielen Andeutungen, die am Ende des Buches zu reichlich offenen Fragen führen, insbesondere über die jeweils anderen Elternteile der Kinder. Gleichzeitig wird das Thema meiner Meinung nach schön von Jelena in einem Satz zusammengefasst: „Familie sind die, die man am liebsten hat.“ (Seite 117) Und diese sind eben nicht immer blutsverwandt.
    Die Illustrationen im Buch wirken wie von einem Kind mit Wasserfarben gemalt. Das Coverbild finde ich noch sehr schön, die im Buch treffen leider nicht meinen persönlichen Geschmack.
    Richtig schön fand ich, dass die Schrift nicht in Schwarz, sondern in Dunkelblau gedruckt ist. Das wirkt auf mich etwas "friedvoller", lässt sich aber genauso gut lesen.
    1 bis 25 von 103 Rezensionen
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