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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 87

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    890 Rezensionen

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    Wilder Honig

    Caryl Lewis
    Wilder Honig (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.10.2025

    Zu viel über Bienen und zu wenig Handlung

    Das Buch beginnt mit einer Ausnahmesituation: Hannahs Ehemann stirbt und parallel zum eigentlichen Geschehen verliert sie sich in Rückblicke ihrer Leben und ihrer Beziehung, entdeckt außerdem im Nachlass eine unerwartete Überraschung. So kommen weitere Personen hinzu, aber ich fand das Buch überraschend sprachlos. Es gibt wenige Dialoge, dafür ausführliche Naturbeschreibungen und Briefe des Verstorbenen. Man erfährt im Laufe des Buches alles Mögliche übers Imkern, über das zurückgezogene Leben in Wales und dortige Bräuche. Das Bienenthema war mir zu viel und hat bestimmt die Hälfte des Buches bestimmt. Die Charaktere sind interessant, aber die Erzählweise ist durch die vielen Beschreibungen etwas einseitig und nicht so, wie ich es von einem literarischen Buch erwarte. Der Schreibstil ist poetisch und gut zu lesen, aber ich hätte mir mehr Abwechslung in der Erzählweise gewünscht. Auch lässt die Handlung einige Leerstellen, dadurch leiden die Charaktere. Da hätte ich mir dann eine bessere Ausarbeitung gewünscht, deshalb leider nur drei Sterne.
    Ehrenwerte Affen

    Michael Köhlmeier
    Ehrenwerte Affen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.10.2025

    Sehr unterschiedliche Geschichten

    Das Buch ist sehr liebevoll und hochwertig gestaltet und spricht einen auch optisch sofort an. Inhaltlich fand ich die einzelnen Märchen, Sagen, Fabeln und Geschichten ganz unterschiedlich gut. Es gibt einige, die an bekannte historische oder biblische Geschichten oder Sagen andocken, die haben mir gut gefallen. Dann gab es andere, die fand ich etwas abstrus und auch überladen. Man muss jeden Satz konzentriert lesen, und dennoch hat sich mir bei einigen der Sinn nicht erschlossen. Andere mischen modernes Leben mit alten Sagen und Märchen. Sprachlich ist am Schreibstil nichts auszusetzen. Ich habe von Michael Köhlmeier schon andere Bücher gelesen und man merkt, dass er ein erfahrener Schriftsteller ist. Trotzdem haben mir nicht alle Geschichten Spaß gemacht, auch wenn sie kurz sind war ich bei einigen froh, als ich damit durch war. Daher von mir leider nur drei Sterne.
    Ich war das nicht!

    Lydia Hauenschild
    Ich war das nicht! (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.09.2025

    Sehr gut gemachtes Kinderbuch

    Das Buch ist sehr schön illustriert, die Zeichnungen sind treffend, schön bunt und konzentrieren sich auf die Handlung. Trotzdem gibt es darauf genug zu entdecken, um sich länger mit dem Buch beschäftigen zu können. Das Thema Schuld, Streit und Versöhnung wird durchdacht und kindgerecht erzählt. Mir hat sehr gut gefallen, wie wichtig Leo der Elefant ist, den er mit seinem Onkel gebaut kann und wie Klara den Impuls hat, die Schuld für die Zerstörung von sich zu weisen. Beide finden einen Weg, das Problem zu lösen und haben am Ende einen Mehrwert aus dem Ganzen. Die Bauklötze werden vielseitig verwendet und sind durch das gemeinsame Spiel das Mittel, durch das die Versöhnung gelingt. Die Situation ist aus dem Alltag und gut durchdacht aufgebaut. Das erste Besuchen von Freunden zu Hause und deren Grenzen fand ich gut gewählt, so ist das Szenario auch für Einzelkinder realistisch. Es gibt außerdem viele Ansätze für Diskussionen, daher ist es ein hervorragendes Buch, das man oft und gerne mit den Kleinen lesen wird.
    Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum

    David Safier
    Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum (MP3)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.09.2025

    Weihnachtlicher Fall, der die besten Motive der Reihe vereint

    Bisher habe ich alle Bücher aus der Miss Merkel Reihe gelesen und diese Weihnachtsgeschichte hat mir besonders gut gefallen. Sie ist sehr ausgewogen und vereint die besten Motive der Reihe kombiniert mit Weihnachtsstimmung. Es gibt wieder viele witzige Anspielungen und Anekdoten von und mit Politikern, die ich bei einigen Bänden vermisst hatte. Sie sind so treffend, dass sie wahr sein könnten und einen deshalb zum Schmunzeln und Lachen bringen. Dazu das cosy Umfeld und zum Anfang einen überraschenden Todesfall. Mir hat es gut gefallen, dass diese Geschichte wieder in Klein-Freudenstadt spielt, das wirkt bodenständig und realistisch. Die dort verorteten. urigen Charaktere trifft man wieder, was mir viel Freude gemacht hat. Für mich ist es eines der besten Bücher aus der Reihe, gerade auch weil Achim mehr Einsätze hat als bei so manch anderem Fall.
    Das Hörbuch war richtig toll. Eines der besten, das ich bisher gehört habe. Die Sprecherin hat ihren Job sehr gut gemacht. Die Stimme ist angenehm und es ist ihr sehr gut gelungen, für die verschiedenen Personen unterschiedliche Tonlagen zu finden. So konnte man die Charaktere problemlos unterscheiden und beim Hören verging die Zeit wie im Fluge.
    Die Deutschlehrerin

    Judith W. Taschler
    Die Deutschlehrerin (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.09.2025

    Sehr interessante, abwechslungsreiche Geschichte

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Mir hat der Aufbau des Romans gut gefallen. Der Beginn als Email-Roman war für mich überraschend, aber die Mischung aus den verschiedenen Perspektiven, neutralen Erzählern und Emails empfand ich als gelungen und sehr abwechslungsreich. Die Charaktere waren durchgehend glaubwürdig und lebensecht. Da nicht nur ihre Leben, sondern auch die Geschichte ihrer Familien erzählt werden, werden die Hauptfiguren komplex und tiefgründig. Die Beschreibung und Verarbeitung ihrer Lebensentscheidungen war wirklich gelungen und sehr interessant. Die Handlung ist streckenweise gewagt, die Entführungsgeschichte bleibt lange ein Mysterium. Ich fand auch die verschiedenen Varianten zum Verschwinden des Kindes interessant und fand es befriedigend, dass man am Ende eine Auflösung bekam und nicht im Dunkeln gelassen wurde. Allerdings waren die juristischen Details nicht glaubwürdig, die hätten besser recherchiert werden können. Daher mache ich einen Stern Abzug. Ansonsten ein interessantes, lesenswertes Buch.
    Schwanentage

    Zhang Yueran
    Schwanentage (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.09.2025

    Das Buch war eine angenehme Überraschung

    Die Geschichte des Kindermädchens Yu Ling hat mich von Anfang an gefesselt. Die Beschreibung der Haushaltssituation der Elite und die Teilung in Oben und Unten wird geschickt in die Handlung eingeflochten. Mit dem Verschwinden ihrer Arbeitgeber zerplatzt der Entführungsversuch und damit auch die Zukunftspläne des Kindermädchens. Durch die Abwesenheit der Arbeitgeber ist das Hauspersonal der Situation und Ungewissheit ausgeliefert. Ich fand die verschiedenen Reaktionen sehr interessant und gut geschildert. Die anarchischen Zustände im Haushalt und sich verschiebende Grenzen werden nachvollziehbar gezeichnet. Auch der Verweis auf ähnliche Fälle und wie zum Beispiel zurückgebliebene Ehefrauen in der Regel damit umzugehen pflegen hat mich erschreckt. Das Thema Korruption ist anscheinend tief im Alltag verwurzelt, es wird aber immer öfter ein Exempel statuiert. Das Thema ist also sehr zeitgemäß. Die Figur der Yu, die sich liebevoll um ihren Zögling kümmert, war für mich nicht ganz mit der verhinderten Entführerin vereinbar. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, so interessant und gut geschrieben, dass es volle fünf Sterne von mir bekommt.
    Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code

    Richard Osman
    Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.09.2025

    Moderner und interessanter Fall, aber etwas mehr Spannung wäre schön gewesen

    Anfangs hatte ich etwas Probleme, die vielen Personen richtig einzuordnen, die jetzt rund um den Mordclub zur Stammbesetzung gehören. Zwar habe ich die vorherigen Fälle alle gelesen, aber es ist eben schon etwas Zeit vergangen und deshalb war der Beginn für mich etwas unübersichtlich. Allerdings hat das auch wieder zur Hochzeit gepasst, mit der die Geschichte beginnt. Man kennt nie alle Gäste. Der zeitgemäße Fall hat mir gut gefallen. Er entwickelt sich ganz natürlich aus dem Geschehen und ist modern und passend. Es passiert zwar immer etwas, aber er hätte etwas spannender sein dürfen. Zur Abwechslung kamen auch andere Polizeibeamte vor, das machte es realistisch. Sehr schön beschrieben fand ich, wie erzählt wurde, wie Elisabeth langsam zurück ins Leben zu ihren Freuden findet. Überhaupt sind die Charaktere für mich das Beste an der Reihe, sie sind alle glaubwürdig und tiefgründig, obwohl es ein Cosy Crime ist. Man kann sie sich sehr gut vorstellen und sie sind nie platt oder unglaubwürdig. Jeder hat seine Berechtigung, man spürt die Wertschätzung des Autors. Ein netter Fall, der gut zu lesen ist, aber ich mache einen kleinen Abzug, da er nicht der Beste aus der Reihe ist.
    Protokoll eines Verschwindens

    Alexander Rupflin
    Protokoll eines Verschwindens (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    16.09.2025

    Struktur und Schreibstil waren nicht mein Fall

    Dieses Buch wird als Roman bezeichnet und tatsächlich hat es durch die Vielzahl an Beschreibungen weniger von einer True Crime Story als erwartet. Zwar merkt man, dass der Autor viel und intensiv recherchiert hat und viele Gespräche mit den Beteiligten des echten Falles werden geschildert, aber mehr Fokus auf das Wesentliche hätte dem Buch gut getan. Für meinen Geschmack wurden viel zu viele Details hinzugedichtet, die den Fokus verschleiern und das Buch in die Länge ziehen. Da man bei True Crime Themen in der Regel den Ausgang kennt oder auch recherchieren kann, ist eine künstliche Spannungskurve nicht nötig und wirkte hier einfach zu gewollt. Es gab viele Wechsel in der Erzählperspektive und Erzählzeit, das fand ich unnötig verwirrend und war insgesamt zu langatmig. Zwar hat mir gut gefallen, dass der Autor auch die Perspektive der Hinterbliebenen gezeigt hat, aber es hätte alles mehr auf den Punkt sein dürfen und die Person des Opfers blieb blass und war für mich nicht greifbar.
    Working Class Girl

    Katriona O'Sullivan
    Working Class Girl (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.09.2025

    Intensiv, eindringlich, lesenswert

    Ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Katriona schreibt aus ihrer Perspektive und gerade die kindliche Perspektive tut einem richtig weh. Sie lässt einige Leerstellen, was natürlich ist, da Kinder manche Zusammenhänge nicht überblicken, aber umso prägnanter und eindringlicher fand ich die Schilderung ihrer frühen Jahre und die schrecklichen Lebensumstände mit Drogen- und Alkoholabhängigen Eltern. Ihr langer, schwieriger Kampf gegen diese Lebensumstände und den vermeintlich vorgezeichneten Lebensweg wird sehr gut und nachvollziehbar geschildert. Sie bestätigt soziologische Studien zu diesem Thema, da ihr Umfeld sie daran hindern will, sich zu verändern. Das Unbekannte macht einfach Angst. Auch ihr Gefühl, in der akademischen Welt nicht dazu zu gehören, wird sehr ausführlich und intensiv erklärt. Katriona O`Sullivan hat mich als Person und Charakter überzeugt und ihr reflektierter Blick auf die Familie und ihren Lebensweg ist ausgesprochen lesenswert. Der Schreibstil ist gut und das Buch als Ganzes ist empfehlenswert.
    Über die Toten nur Gutes

    Andreas Izquierdo
    Über die Toten nur Gutes (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    16.09.2025

    Die Krimi-Handlung hat noch Potenzial nach oben

    Von Andreas Izquierdo hatte ich bisher zwei Bücher gelesen, die ich beide sehr gut fand. Auch in diesem Buch macht sich sofort der feine und sehr angenehme Schreibstil bemerkbar. Ich finde man spürt, dass der Autor seinen Charakteren eine gewisse Wertschätzung entgegenbringt, egal was sie für Menschen sind. Die Hauptfiguren fand ich gut geschildert und sehr sympathisch und würde gerne mehr von ihnen lesen. Die Krimi-Handlung hat aber deutlich Optimierungsbedarf. Gerade der Ermittlungsanteil hätte schneller und intensiver starten dürfen, auch wenn mir klar ist, dass bei einem Reihenauftakt erst einmal alle vorgestellt werden müssen. Ich fand die Idee des ermittelnden Trauerredners charmant, da ich unweigerlich daran dachte, dass er bei der Arbeit Gespräche und Informationen aufschnappen könnte. So war es dann aber gar nicht, man hat von der Trauerredner Aktivität gar nicht viel mitbekommen und Mats ermittelt eigentlich als Freund eines Verstorbenen. Nach dem interessanten Beginn hat das Buch dann einige Längen und die Handlung wirkt etwas konstruiert und oberflächlich. Wirklich spannend fand ich es nicht, es war mehr Roman als Krimi, aber durch den guten Schreibstil dennoch flüssig zu lesen. Für die Fortsetzung erhoffe ich mich eine deutliche Steigerung und größeren Fokus auf die Trauerredner Elemente.
    Die Farbe des Schattens

    Susanne Tägder
    Die Farbe des Schattens (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.09.2025

    Atmosphärischer, kluger Krimi

    Dieser zweite Fall für Hauptkommissar Arno Groth hat mir wieder sehr gut gefallen. Man muss das erste Buch nicht kennen, um sich hier zurecht zu finden. Der Schreibstil ist intensiv, aber nicht anstrengend. Man wird ganz nebenbei in das Jahr 1992 entführt und obwohl es über 30 Jahre her ist, fühlt man sich sofort angekommen. Ich habe nie mit den Details gefremdelt, sondern war Dank der intensiven Recherche der Autorin, ihrer lebensklugen Dialoge und überzeugenden Menschenkenntnis gerne mitten im Geschehen. Die Art und Weise wie Arno Groth ermittelt und sich verhält ist menschlich, nachvollziehbar und sehr sympathisch. Der Kriminalfall lehnt sich an echte Fälle an, die Autorin hat aber eine ganz eigene, leise Handlung entwickelt und eine zeitgemäße Dynamik und Spannungskurve geschaffen. Ich bin begeistert von dieser Reihe und hoffe sehr, dass es weitere Bücher geben wird.
    ë

    Jehona Kicaj
    ë (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.09.2025

    Authentisch und lesenswert

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde, dass es die Nominierung für den Deutschen Buchpreis wirklich verdient hat. Die Erzählerin ist eine junge Frau, die in verschiedenen Erzählszenarien wiederkehrende Erzählstränge schildert. Die Episoden beim Zahnarzt zeigen eindringlich, dass sie etwas Unbenanntes zu verarbeiten hat. Gleichzeitig gibt es Erinnerungen an die erste Zeit in Deutschland, prägende Begegnungen, Studium, Treffen mit der Familie und deren Erinnerungen. Dazu kommt eine Vortragsreihe über den Kosovo und grausame Details über den Krieg. Als Leser pendelt man mit der Erzählerin zwischen Distanz und Betroffenheit. Der Schreibstil ist sachlich und fast neutral, nie belehrend, aber doch auch eindringlich und die junge Erzählerin wirkte auf mich alt, entwurzelt und auch ein bisschen desillusioniert. Sehr gut beschreiben fand ich den Spagat zwischen Sprachlosigkeit und Assimilation in der neuen Heimat. Durch die Stimmen und Erinnerungen der Familie werden Fluchterinnerungen geteilt und die Ängste der Älteren, die fürchten, dass die Kinder das Wesentliche ihrer Kultur vergessen. Auf mich wirkte das Buch sehr authentisch und ich finde die Darstellungen der verschiedenen Erlebnisse und Gefühle sehr feinfühlig und reflektiert.
    Muckdiwupp - Auf nach Pifo

    Die Michalskis
    Muckdiwupp - Auf nach Pifo (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    12.09.2025

    Wichtiges Thema, aber es fehlen Familienkonstellationen

    Das Buch im Großformat und mit schönen Farben macht einen sehr wertigen Eindruck und man hat direkt Lust, mit dem Lesen loszulegen. Mir gefällt die Entstehungsgeschichte des Buchs und die dahinter steckende Motivation. Allerdings wird fast ein Viertel des Buchs mit der Vorstellung des Themas und der Personen belegt, das ist mir zu viel. Durch eine nette Urlaubsgeschichte wird eine Vielzahl an Familienkonstellationen vorgestellt, das ist wirklich gelungen und gut gemacht. Es ist auch schön, wie altersentsprechend darauf eingegangen wird. Trotzdem hätte ich mir noch weitere Familienkonstellationen gewünscht, da das häufige Modell alleinerziehende Mutter gar nicht vorkommt und sich unser Kleinkind deshalb nicht wiedergefunden hat. Auch fehlen Kinder, die bei anderen Verwandten aufwachsen, wie z. B. Großeltern oder auch Pflegeeltern. Einmal im Thema hätte man es umfassend behandeln können. Mit den Geschlechteridentitäten kam ein weiteres Thema ins Buch, was das Kinderbuch etwas überfrachtet und die gut gemeinten Formulierungen stören leider den Lesefluss. Daher gibt es von uns 3,5 Sterne.
    True Crime Italien

    Adrian Langenscheid
    True Crime Italien (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.09.2025

    Hat mich wieder voll überzeugt

    Die zwölf True Crime Berichte aus Italien werden in der gewöhnten neutral-nüchternen Manier von Adrian Langenscheid geschildert. Sie decken mehrere Jahrzehnte ab und an einige konnte ich mich erinnern, einige waren komplett neu für mich. Besonders gut gefällt mir, wie der Autor die Geschichten einbettet, mit kurzen Hintergrundinformationen zum Ort, der Region, der wirtschaftlichen und politischen Lage, Lebenslauf der Betroffenen; was auch immer Sinn macht, um den jeweiligen Fall besser verstehen zu können. Es werden auch Fälle geschildert, die bisher ungelöst geblieben sind und diese für die Betroffenen und die Justiz unbefriedigende Situation wird dem Leser gut vermittelt. Nachdem ich alle Bücher aus dieser Reihe kenne, finde ich es besonders interessant, im Länder-Vergleich die Unterschiede zu sehen. Teilweise sind die Straftaten typisch für bestimmte Regionen, mal sind es die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gegebenheiten, was wird gut herausgearbeitet und ist für mich das Überzeugende an dieser Reihe.
    Bodenfrost

    Andreas Föhr
    Bodenfrost (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.09.2025

    Unterhaltsam, humorvoll und spannend

    Dies ist der zwölfte Band aus der Krimiserie um Kreuthner und Wallner und die Serie zeigt keine Ermüdungserscheinungen. Wenn man die Charaktere kennt, dann freut man sich auf ein Wiedersehen. Auch Neueinsteiger haben kein Problem, mit diesem Buch in die Serie zu finden. Ab der ersten Seite ist die Handlung humorvoll und nie seicht. Wallner sorgt wieder für korrekte Ermittlungen und Kreuthners Bauernschläue und Schlitzohrigkeit sind das Salz in der Suppe. Auch wenn er ein extremer Charakter ist, so passt er hervorragend ins bayerische Setting. Ich fand das Buch sehr ausgewogen. Die Region wird erwähnt, aber nicht pausenlos beworben wie in manchen Regionenkrimis. Die Details sind alle gründlich recherchiert und es gibt keine logischen oder juristischen Fehler. Die Handlung ist interessiert und kombiniert zwei Fälle. Auch die kleinen privaten Episoden fand ich nett und wohldosiert. Für mich alles in allem eine runde Sache und daher volle fünf Sterne.

    Lebensversicherung

    Kathrin Bach
    Lebensversicherung (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.09.2025

    Ungewöhnlicher Schreibstil, aber interessant

    Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da das Buch aus vielen kurzen Kapiteln besteht, teilweise aus Listen, Übersichten, Erklärungen, Definitionen verschiedener Versicherungsarten, Mini Dialogen, etc. Ich konnte mich sehr schnell damit anfreunden, denn dadurch wurde es übersichtlich und sehr klar strukturiert. Nach und nach wird eine Familiengeschichte erzählt, teilweise originell und auch mal skurril bis abstrus. Private Ereignisse werden zu Versicherungsfällen und die verschiedensten Versicherungsarten werden dabei erklärt. Auch wird das Leben des Umfelds durch deren Versicherungsfälle transparent, das war gut abgeleitet. Inhaltlich fand ich die Geschichte ganz interessant, mir hat auch gut gefallen, dass keine Dinge offen geblieben sind. Netto bleibt allerdings nicht viel Text, da es viele Seitenumbrüche gibt. So habe ich für das ganze Buch keine zwei Stunden gebraucht. Alles in allem fand ich die Lektüre interessant und den Schreibstil auch gelungen, aber es ist doch eher eine leichte Lektüre und für mich nicht preisverdächtig.
    Die Verdorbenen

    Michael Köhlmeier
    Die Verdorbenen (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    10.09.2025

    Hat mich ratlos zurückgelassen

    Dieses Buch hat mich gereizt, da mir „Das Philosophenschiff“ von Michael Köhlmeier gut gefallen hatte und ich neugierig auf das für den Deutschen Buchpreis auf der Longlist nominierte Buch war. Allerdings hat sich bestätigt, dass mein Geschmack nicht mit der Jury dieser Institution vereinbar ist. Der Schreibstil ist gehoben und geübt und es gibt daran nichts zu bemängeln. Die Handlung hat mich ratlos gemacht. Tatsächlich passiert in diesem kurzen Buch nicht viel, aber das Wenige ist streckenweise langatmig, die ganze Dreiecksgeschichte ist nicht interessant und es wirkte alles aus der Zeit gefallen. Die Geschichte spielt in den 1970er Jahren, dementsprechend kann sie nicht zeitgemäß sein, aber irgendwie wirkte sie altbacken und langweilig auf mich. Die moralische Tiefe, die der Klappentext vermuten oder erhoffen lässt, wird oberflächlich behandelt, mir haben Sinn und Tiefgang gefehlt. Deshalb leider nur zwei Sterne für den guten Schreibstil.
    Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten

    Anna Maschik
    Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.09.2025

    Ungewöhnlich, aber interessant

    Der Schreibstil ist gut zu lesen, es sind aber immer nur das kurze Kapitel, die mal nur einen Satz, eine halbe Seite oder maximal zweieinhalb Seiten lang sind. Da es für jedes neue Kapitel einen Seitenumbruch gibt und die Schrift sehr groß ist, ist das Buch netto ziemlich übersichtlich. Die Geschichte ist gut erzählt, es geht um Almas Familiengeschichte beginnend mit ihrer Urgroßmutter und dem harten Leben auf einem Bauernhof an der Küste über die nächsten Generationen bis zu Alma selbst. Durch die Kürze der Kapitel werden immer nur kleine Schnipsel aus dem Leben der Personen erzählt, aber die Autorin fokussiert sich dadurch sehr auf das Wesentliche und ich fand es erstaunlich, wie gut sich die Geschichte dadurch erzählen lässt. Ungefähr ab der Hälfte wechseln sich nicht nur die Erzählperspektiven ab, sondern auch die Erzählzeiten, was etwas gewöhnungsbedürftig war. Da man deshalb durch die Generationen springt, wäre ein Stammbaum hilfreich gewesen. Insgesamt fand ich die Story interessant, aber auch einen Tick zu literarisch, so dass es von mir gute vier Sterne gibt.
    Das glückliche Leben

    David Foenkinos
    Das glückliche Leben (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.09.2025

    Unterhaltsam und tiefsinnig zugleich

    Dieses Buch hat mich angenehm überrascht. Das Thema, sich durch die eigene Fake Beerdigung auf das Wichtige im Leben zu besinnen, fand ich interessant, hatte aber auch etwas Angst, dass es zu esoterisch werden könnte, was glücklicherweise gar nicht der Fall war. Man kann sich gut in den Erzähler und seine Lebenssituation hinein versetzen, auch die Beispiele aus dem Privatleben sind aufschlussreich. Das Buch ist bodenständig und realistisch und bekommt durch die Fake Beerdigungen einen leicht skurrilen, aber sehr glaubhaften und unterhaltsamen Dreh. Ganz nebenbei wird noch eine ganz eigenwillige, unterschwellige Liebesgeschichte von zwei Menschen erzählt, die im Laufe der Zeit immer wieder aufeinander treffen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist eine Runde Sache und hat mich sehr gut unterhalten. Auch der Schreibstil hat mir gefallen, vor allem den streckenweise humorvollen Unterton fand ich sehr erfrischend.
    Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse

    Robert Thorogood
    Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.09.2025

    Skurriler Mordfall mit soliden Ermittlungen

    Dieser vierte Fall für Mrs Potts Mordclub ist skurril, aber nicht abwegig. Ich fand ihn interessant und logisch aufgebaut, auch die Psychologie der Charaktere war nachvollziehbar und glaubhaft. Die Ermittlungen der drei Hobbydetektivinnen werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten gestaltet und gut aus der Handlung hergeleitet, im Mittelteil hat mir dennoch etwas die Spannung gefehlt. Mrs Potts und ihre Freundinnen verschmelzen bei diesem Fall ein bisschen zu sehr zu einer Einheit, da sie sehr viel gemeinsam machen. Mir hat gefehlt, dass jede im Rahmen ihrer eigenen Fähigkeiten und Kontakte mehr zum Fall beiträgt. Das fand ich bei den vorherigen Fällen besser gelöst und das ist genau das, was den Charme dieser Reihe ausmacht. Es gibt immer noch gute Dialoge mit Wortwitz, aber insgesamt gab es wenig zu lachen. Bei den vorherigen Bänden ist mir beim Lesen öfters mal ein Lacher herausgerutscht, das ist mir bei diesem Buch nicht passiert. Es ist immer noch ein solider, niveauvoller Wohlfühlkrimi, den man gut lesen kann. Für die genannten Kritikpunkte ziehe ich einen Stern ab.
    Meine Mutter

    Bettina Flitner
    Meine Mutter (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.09.2025

    Ungewöhnliche Familien- und Lebensgeschichte

    Ausgehend vom Selbstmord ihrer Mutter und der Häufung der Selbstmorde in der Verwandtschaft erzählt die Autorin ihre Familiengeschichte und die Lebensgeschichte der Mutter. Ich fand die parallele Erzählung ihres Besuches im polnischen Międzygórze und die dazu passenden Rückblenden in die Zeit des ehemaligen Luftkurort Wölfelsgrund sehr geschickt miteinander verwoben. Auch die Herausforderungen der Flucht und Umsiedlung werden schonungslos geschildert. Die Familiengeschichte ist ungewöhnlich und sehr interessant und ist ein wichtiger Baustein für die Lebensgeschichte der Mutter. Zu ihr erfährt man dann noch einiges, mir blieb sie trotzdem etwas fremd und war nicht ganz greifbar. Es gab einige Auslassungen, zum Beispiel wie sie im beruflichem Umfeld wahrgenommen wurde und auch die Perspektive der Schwester hat mir gefehlt. Zu ihr gibt es ja bereits ein Buch, vielleicht hätte ich das vorher lesen sollen. Sehr intensiv fand ich die Erzählung, wie die Mutter immer wieder in tiefe Depressionen versunken ist. Auch was die Gefühlsschwankungen für das Umfeld bedeuten, wurde sehr nachvollziehbar geschildert. Der Schreibstil ist geradlinig und gut zu lesen, mir haben die Klarheit und der Mut der Autorin gefallen, die viel Persönliches preisgibt. Trotzdem war für mich noch etwas Distanz spürbar. Ich fand dieses Buch sehr lesenswert, aber nicht ganz rund, daher vier Sterne von mir.
    Bittere Nacht

    Nikolas Kuhl
    Bittere Nacht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.09.2025

    Spannender zweiter Fall für ein tolles Team

    Der erste Fall dieses Ermittlerteams hatte mir schon gut gefallen und ich finde, dass sich die Autoren mit diesem zweiten Fall noch gesteigert haben. Man kann jedes Buch für sich lesen, man muss den ersten Band nicht kennen. Der Schreibstil ist einwandfrei und gut zu lesen. Das Ermittlerteam ist sympathisch und obwohl sie ihre eigenen privaten Probleme mitbringen, nehmen diese nicht überhand und sind mal was Anderes. Das Buch beginnt rasant mit einem Klassiker und einem alten Geheimnis aus der gemeinsamen Vergangenheit einer Freundesgruppe. Die abwechslungsreiche Handlung war schlüssig und konsequent, es gab einige überraschende, aber glaubhafte Wendungen und das Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt. Sehr gut fand ich, dass es keine unnötig dramatische Action gab, sondern dass die Handlung Hand und Fuß hatte. Ich vergebe volle fünf Sterne und hoffe, dass es weitere Fälle geben wird.

    Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei

    Lee Onhwa
    Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.09.2025

    Eine leise, lesenswerte Geschichte, die hoffentlich eine Fortsetzung bekommt

    Die Geschichte der mystischen Mitternachtskonditorei hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann gut folgen. Der Leser wird ebenso wie die Hauptfigur Yeonwha Hals über Kopf in den Betrieb der Mitternachtskonditorei gestürzt. Anfangs gibt es ein paar Leerstellen, die nach und nach gefüllt werden und am Ende bleiben keine Fragen offen. Es werden verschiedene Lebensgeschichten und Schicksale erzählt. Diese sind ganz unterschiedlich, man erfährt dabei auch sehr viel über die koreanische Kultur. Ich fand es sehr schön, wie die alltäglichen Sorgen und Probleme thematisiert wurden, das war sehr interessant. Trotz der nüchternen Erzählweise sind mir gelegentlich die Tränen gekommen. Eine sehr schöne, leise Lektüre, die nachdenklich macht und trotzdem unterhaltsam ist. Als Bonus für die Leser gibt es am Ende einen QR Code, über den man zu einem Video der Autorin über die thematisierten Gebäckarten kommt. Das war eine tolle Idee, so bekommt man eine Vorstellung von den exotischen Stücken.
    3 Streuner und der sprechende Berg

    Anja Fröhlich
    3 Streuner und der sprechende Berg (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.09.2025

    Eine ereignisreiche Woche mit den drei Streunern

    Im Buch begleitet man die drei Streuner eine Woche lang durch ihr Leben und sie erleben richtig viel. Angefangen von der Wohlfühlwoche in der Schule bis zu dem ein oder anderen Unfall ist richtig was los. Die Geschichte wird aus der Perspektive von King Kerl, einem der drei Streuner, erzählt. Das macht das Buch so interessant, weil die Kinder dadurch die tierische Perspektive einnehmen und Empathie für Tiere entwickeln und auch den menschlichen Alltag mit Abstand und Humor betrachten können. Die Tiere und Menschen haben uns alle sehr gut gefallen. Ihre Beziehungen entwickeln sich weiter, sie freunden sich an, haben Verständnis füreinander, genau wie im richtigen Leben mögen und verstehen sich nicht alle sofort. Die Aufmachung mit der etwas größeren Schrift ist für das Zielalter gut gemacht und die Zeichnungen sind sehr treffend und gut gelungen. Gerade weil sie so schön sind, hätten es auch noch mehr sein dürfen. Für diese schöne, abwechslungsreiche Geschichte vergeben wir volle fünf Sterne.
    Die Tage im Café Torunka

    Satoshi Yagisawa
    Die Tage im Café Torunka (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.09.2025

    Begegnungen und Lebenslinien

    Den Autor kenne ich bereits und fand auch dieses Buch ausgesprochen gut zu lesen. Manche japanische Bücher wirken vom Schreibstil her etwas hölzern, das ist hier aber gar nicht der Fall und sicher auch ein Verdienst der Übersetzerin. In drei zeitgemäßen Geschichten, die im Café Torunka spielen, entwickeln sich absichtliche oder zufällige Begegnungen zwischen den Personen zu lebensverändernden Ereignissen. Lebensentscheidungen werden überdacht und bedauert, in Rückblicken erfährt man Details über die Lebenslinien der Charaktere. Die Handlung bietet vom Alltag bis über tiefgründigere Themen eine große Bandbreite und jede der drei Geschichten ist für sich eine runde Sache. Ganz nebenbei erfährt man noch interessante Details über die japanische Kultur. Das Setting im Café Torunka ist gelungen und die Atmosphäre wird gut vermittelt. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.
    76 bis 100 von 890 Rezensionen
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