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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 89

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    903 Rezensionen

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    Das letzte Buch von Marceau Miller

    Marceau Miller
    Das letzte Buch von Marceau Miller (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.04.2026

    Rasant und spannend

    Ab der ersten Seite hatte ich Spaß an diesem Buch. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Handlung nimmt sofort Fahrt auf. Da der Schwung nie abreißt habe ich das Buch an einem Tag gelesen. Es gibt einige Perspektivwechsel, die so gut dosiert waren, dass man den Überblick nicht verlieren konnte. Das Manuskript von Marceau Miller wurde geschickt in die Handlung eingebaut und hat die jeweiligen Abschnitte gut unterstützt. Ich wusste lange nicht, wo die Geschichte hinführt, aber gerade ein guter Aufbau ist ja die Kunst einer spannenden Geschichte. Die Charaktere und die alten Freundschaften fand ich gut gezeichnet und glaubhaft. Nach und nach zeigen sich Geheimnisse der Vergangenheit und Gegenwart und ich fand die Lösung am Ende dramatisch, aber nachvollziehbar. Auch das schöne Setting mit teilweise dramatischer Landschaft hat die Spannung gut unterstützt. Ich bin sehr zufrieden und kann diesen Spannungsroman uneingeschränkt empfehlen.
    Bachelorette Party

    Camilla Sten
    Bachelorette Party (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2026

    Schreibstil okay, aber schwacher Plot

    Für mich war es das zweite Buch der Autorin und es hat mich leider etwas enttäuscht. Handwerklich entspricht es dem Thriller-Standardaufbau mit Rückblenden und Zeitsprüngen und damit verbundenen Perspektivwechseln. Die Gegenwart wird ausschließlich aus Sicht der etwas neurotisch wirkenden Tessa erzählt und die Vielzahl weiblicher Charaktere in allen Erzählzeiten macht das Ganze ziemlich unübersichtlich. Die Charaktere waren für mich nicht greifbar, das Verhalten oft unglaubwürdig. Einiges wirkt oberflächlich und nicht richtig ausgearbeitet, dagegen bringen die ausführlichen Details zum Yoga und Achtsamkeitstraining auf der Bachelorette Party die Handlung nicht voran. Das überraschend brutale Ende passt nicht zu dem seichten Dahinplätschern von Anfang und Mittelteil. Die Autorin hätte viele Ansätze schon früher anlegen müssen, das Buch hat keine richtige Spannungskurve. Aufgrund des gut zu lesenden Schreibstils vergebe ich noch drei Sterne, aber die Handlung ist trotz der guten Grundidee deutlich verbesserungsfähig.
    Pina fällt aus

    Vera Zischke
    Pina fällt aus (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.04.2026

    Ein Roman, der etwas bewegt

    Wow! Das Buch hat mich sehr beeindruckt und angenehm überrascht. Die Geschichte von Pina, die sich ganz alleine um ihren erwachsenen, behinderten Sohn kümmert und plötzlich krankheitsbedingt aus der Bahn geworfen wird, wird sehr eindringlich erzählt und hat mich sehr bewegt. Auf der einen Seite erlebt man die Anspannung und Belastung von Pina hautnah mit, auf der anderen Seite sieht man, wie die Nachbarn mit dieser Situation umgehen und an der Herausforderung wachsen. Leos Leben wird von unsichtbar zu sichtbar und der Leser entwickelt ein Verständnis für die Unlösbarkeit der Situation. Obwohl der Schreibstil sachlich bleibt, ist die Handlung emotional und bewegend. Dieses Buch erweitert den Horizont und kann in der realen Welt wirklich etwas bewegen. Ich hoffe sehr, dass es die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient und damit das Thema Inklusion deutlicher, sichtbarer und verständlicher machen kann. Vom wichtigen Inhalt abgesehen lässt es sich hervorragend lesen und ist spannend wie ein Krimi.
    Die Stimmen der Nacht

    Tochi Eze
    Die Stimmen der Nacht (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.04.2026

    Tradition und Moderne gekonnt miteinander verflochten

    Die Familien- und Lebensgeschichten von Margaret und Benjamin werden in drei großen Erzählzeiten und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Obwohl die Zeitwechsel auch unangekündigt kommen, habe ich den Überblick meistens behalten und fand die verschiedenen Sichtweisen gut gemacht und sehr interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich habe schnell ins Buch und in das für mich ungewohnte Setting in Nigeria reingefunden. Gerade die frühe Erzählperspektive der Ahnen hat mir besonders gut gefallen, man bekommt einen besonderen Eindruck und Blick auf die Kolonialisierung Nigerias und die Auswirkungen auf die alten Familien- und Dorfstrukturen. Die Mischung aus Tradition und Moderne im Buch fand ich sehr reizvoll, auch die langfristigen Auswirkungen auf die Betroffenen über Generationen hinweg. Nach der Hälfte war die Handlung einen Tick langatmig, ansonsten wirklich ansprechend. Ergänzend hätte ich mir noch ein Personenregister, ein Glossar und eine Landkarte gewünscht, um Verständnis und Überblick zu vereinfachen.
    Schlaf

    Honor Jones
    Schlaf (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.04.2026

    Interessantes Motiv, aber streckenweise langatmig

    Man begleitet Margaret in großen Kapiteln mit Zeitsprüngen durch ihr Leben. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Erzählzeit und die Kindheits- und Missbrauchserinnerungen werden gut transportiert. Gerade der erste Abschnitt über Margarets Kindheit war für mich das Beste am Buch. Die Figur der Mutter ist stellenweise klar, manchmal aber auch nebulös und wenig greifbar, das macht sie glaubhaft und ihr Verhalten realistisch. Gerade die Darstellung ihrer Prioritäten fand ich gut gemacht. Danach fand ich die Geschichte ziemlich banal und langatmig. Margarets Alltag mit Ex-Mann, neuem Partner, Kindern, usw. sind ziemlich unspektakulär und nicht wirklich interessant. Das aufgrund des Klappentextes erwartete Grundmotiv (Verhältnis zur Mutter, Missbrauch) wird zwischendurch und auch am Ende nur gestreift. Ich hätte mir eine bessere Ausarbeitung gewünscht. Dagegen wird klar transportiert, dass die Mißbrauchserfahrung ebenso wie das Verhalten der Mutter immer in Margarets Kopf sind und ihre Gedanken und ihr Verhalten beeinflussen. Das Buch lässt sich gut lesen, hat meine Erwartungen aufgrund des Klappentexts nicht erfüllt.
    SUPERBIKES Das große Vorlesebuch

    Hanna Sörensen
    SUPERBIKES Das große Vorlesebuch (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.03.2026

    Rasante Action, große Vielfalt

    Das Superbikes Vorlesebuch ist ein richtig großes und schweres Buch. Es hat 125 Seiten und die Mischung aus Text und Illustration ist sehr ausgewogen, es gibt auf jeder Seite etwas zu sehen. Die Schrift ist größer als normal, so dass auch junge Leser etwas davon haben. Das Buch bleibt aufgeschlagen auf der gewählten Seite liegen und verblättert nicht, ein kleines Detail, aber ich finde das hilfreich. Inhaltlich fand ich es sehr actionreich und rasant, die tollen Illustrationen passen hervorragend zur Handlung. Anfangs ist es nicht einfach, den Überblick über die vielen Superbikes zu behalten, aber die Namen lassen teilweise auf die Funktion schließen, wie zum Beispiel Feuerwehr-Bike Firo oder Eisverkäufer Cookie. Für junge Zuhörer ist das schwerer als für die Älteren. Die Superbikes erleben viele kleine Abenteuer, das ist erfrischend anders und nett gemacht. Die Geschichten sind so vielfältig, dass auch für jede Altersklasse etwas dabei ist, so etwa das Thema Geburtstag für die Jüngeren, rasante Wettrennen für die Älteren. Kinder können durch die Vielfalt lange Spaß an diesem Buch haben. Es begleitet die Kleinen auch beim Älterwerden, Fahrrad fahren ist einfach zeitlos.
    Der Fährmann

    Regina Denk
    Der Fährmann (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.03.2026

    Eindringlich, authentisch, spannend

    Mir hat dieser Roman über das Leben von drei Kindheitsfreunden bis in den Ersten Weltkrieg hinein sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist toll, bildhaft, gewaltig, niveauvoll und doch gut zu lesen. Außerdem passt er hervorragend zur Erzählzeit und unterstützt das Eintauchen in das ländliche Setting. Eine der Hauptfiguren ist der Fährmann und die mystische Bedeutung wird zusätzlich zum handfesten Beruf dezent angedeutet. Die Lebensentwürfe der Hauptfiguren sind vorgezeichnet, aber trotzdem ist das Buch spannend mit Sogwirkung, da man als Leser nichts vorhersehen kann. Die Charaktere fand ich sehr gut getroffen, da man sich wirklich in jeden Einzelnen sehr gut hinein versetzen kann. Die Handlung ist mitreißend, eindringlich, absolut nachvollziehbar und wirkt einfach authentisch. Sie zeigt, wie schnell sich das Leben und die Lebensumstände ändern können. Ich bin sehr zufrieden und habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, weil es mich so gefesselt hat.
    Es war nicht anders möglich

    Svenja Liesau
    Es war nicht anders möglich (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.03.2026

    Keine einfache Lektüre, aber interessant

    Man begleitet die 35-jährige Martina, aus deren Perspektive das Buch erzählt wird, durch ihr unstetes Leben und erlebt ihren psychischen Absturz. Einsamkeit, Arbeitslosigkeit, Alkoholsucht und unverarbeitete Trauer um den kürzlich verstorbenen Vater sind die Hauptmotive der Erzählung. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch läßt sich gut lesen, auch wenn einige Episoden inhaltlich schwer verdaulich sind. Es werden einige Kneipenbesuche und Gespräche geschildert, das war wirklich gelungen und für mich das Highlight des Buchs. Durch den Berliner Dialekt, der gut getroffen wird, fühlt man sich live dabei. Auch gibt es einige philosphische und soziologische Ansätze, wodurch das Niveau gehalten wurde. Das hätte für meinen Geschmack noch etwas vertieft werden können. Auch gab es in der Erzählung einige Leerstellen und Unklarheiten, mir hätte mehr Deutlichkeit das Lesen und Verständnis vereinfacht, zum Beispiel über den Vater. Insgesamt ist es eine interessante, aber keine einfache Lektüre, die nicht für jeden geeignet ist.
    Tokyo Girls Club

    Asako Yuzuki
    Tokyo Girls Club (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.03.2026

    Empfehlenswerte Charakterstudie

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mich total gefesselt. Die Charaktere und ihre Entwicklung fand ich sehr gut geschildert, die Gedanken und Handlungen sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Da die Geschichte in einer anderen Kultur spielt, fand ich es umso bemerkenswerter, dass sich alles so stimmig angefühlt hat. Nebenbei erfährt man noch einiges über die japanische Kultur, aber mit den Hauptmotiven, Freundschaft, Konkurrenz, Besessenheit, Social Media und Familie wird der Plot eindringlich und universell. Es gab durchaus auch überraschende Entwicklungen, die dennoch gut zu den Charakteren gepasst haben. Die Personenanzahl ist überschaubar, so dass ich nie den Überblick verloren habe. Die Spannung entsteht aus der psychologischen Entwicklung der Hauptcharaktere, die sehr gut getroffen wurde. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch hat sich gut und flüssig lesen lassen. Mich hat dieses Buch angenehm überrascht und ich empfehle es gerne weiter.
    Einatmen. Ausatmen.

    Maxim Leo
    Einatmen. Ausatmen. (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.03.2026

    Unterhaltsamer, niveauvoller Wohlfühlroman

    Dieser Roman hat mich sehr gut unterhalten, obwohl er natürlich auch einige Klischees bedient. Das geschieht aber nicht plump, sondern subtil und mit Tiefgang, weshalb die Geschichte trotz aller Unterhaltung und Übertreibung auch zum Nachdenken anregt. Die Charaktere fand ich sehr gut geschildert, mir hat aber vor allem die Figur der Marlene Buchholz sehr gut gefallen. Das Aufbrechen ihres Schutzpanzers fand ich glaubhaft und konnte die Entwicklung dahin gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und schön zu lesen. Es ist keine platte Comedy, sondern ein niveauvoller, durchdachter Plot mit liebenswerten Charakteren. Es bleibt am Ende einiges offen, was mich nicht gestört hat, da es zur Handlung passt und Raum für eine Fortsetzung lässt, über die ich mich freuen würde. Einige Charaktere sind skurril, andere haben gebrochene Lebensläufe und verborgene Geschichten und das macht sie so interessant und glaubhaft.
    Eine Maus namens Merlin

    Simon Van Booy
    Eine Maus namens Merlin (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.03.2026

    Einfach nur zauberhaft und sehr empfehlenswert

    Das farbenfrohe, süße Cover hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil ist angenehm, trat aber für mich sofort hinter der tollen Geschichte zurück. Man erlebt, wie sich die einsame Helen in Erinnerungen verliert und wie trostlos und kontaktarm ihre Tage sind. Sie hat ihre Lieben überlebt und ich fand es sehr realistisch, wie der Autor ihren Charakter und Lebenssituation beschrieben hat. Ihre Gedanken über die ihr zugelaufene Maus und die daraus folgende Kontaktaufnahme mit ihrem Umfeld war sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Zwar hatte man durch Helens Erinnerungen schon das ein oder andere Stück ihre Lebensgeschichte erfahren, aber durch einen Notfall kehrt sie zu vergangener Stärker zurück und die daraus resultierenden Begegnungen haben mich sehr berührt. Es steckte soviel mehr in ihr als ein einsamer, alter Mensch und das Buch lässt einen fragen, was hinter der Fassade vieler andere Personen steckt, die man trifft. Die Figuren waren allesamt sympathisch und wertschätzend und die Geschichte der Maus Merlin ist einfach nur zauberhaft. Ein tolles, sehr empfehlenswertes Buch, das das Zeug zu einem Klassiker hat.
    Real Americans

    Rachel Khong
    Real Americans (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.03.2026

    Guter Schreibstil, aber mehr Fokus hätte geholfen

    Das Buch besteht aus drei großen Abschnitten, wobei jeder die Perspektive einer Person aus drei Generationen einer Einwandererfamilie zeigt. Allerdings sind die Geschichten nicht richtig miteinander verzahnt, wodurch das Buch streckenweise ziellos und oberflächlich wirkt und man auch drei einzelne Bücher daraus hätte machen können. Der Schreibstil ist sehr gut, die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen und viele Teile sind sehr interessant. Es gibt aber auch Schwächen im Aufbau, bei der Glaubwürdigkeit der Charaktere und der großen Menge an unterschiedlichen Themen von Einwanderung, Identität, Ehrgeiz, Freiheit, Anderssein, Kultur, Wissenschaftsethik bis zu politischen Dingen. Mehr Fokus hätte dem Buch sicher gut getan und ihm die Oberflächlichkeit an manchen Stellen genommen. Der Titel suggeriert ein Thema, das zwar angeschnitten, aber nicht gänzlich auserzählt wird. Da hätte die Autorin für meinen Geschmack viel deutlicher werden dürfen.
    Sörensen geht aufs Haus

    Sven Stricker
    Sörensen geht aufs Haus (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.03.2026

    4,5 Sterne für einen tollen, glaubwürdigen Plot und gute Charaktere

    Für mich war es das erste Buch aus der Sörensen Reihe und es hat mich angenehm überrascht. Der Fall beginnt skurril, aber dennoch realistisch. Die Charaktere sind sehr gut getroffen, sie sind etwas eigenwillig, lebensecht und man kann ihre Motive und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Der Aufbau des Buches ist wirklich gelungen, man kann das Ende nicht vorhersehen, obwohl geradlinig und bodenständig ermittelt wird. Aus den vorhandenen Hinweisen kann man sich als Leser lange keinen Reim machen, aber dann löst sich alles nachvollziehbar und realistisch auf. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Spannung aus dem guten Plot kam und nicht daher, dass dem Leser irgendetwas verschwiegen wurde. Einen kleinen Abzug mache ich, da ich das Buch an manchen Stellen zu ausufernd und ausführlich fand und auch die Rückblenden in Sörensens Vergangenheit kürzer hätten sein dürfen.
    39 Grad Mord

    Jenny Lund Madsen
    39 Grad Mord (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    15.03.2026

    Streckenweise oberflächlich und willkürlich

    Dies ist der zweite Fall für die Dänische Autorin Hannah Krause-Bendix, die zufällig in einen Mordfall stolpert. Der erste Fall wird nicht erwähnt, nur die Personen, die sie dabei auf Island kennen gelernt hat, so dass sich dieses Buch unabhängig lesen lässt. Anfangs war mir die ironisch-selbstkritische Hannah sympathisch, mit der Zeit fand ich ihr naives und ungeplantes Vorgehen etwas anstrengend, ebenso wie ihr weinerlich kommentiertes Liebesleben. Das Buch startet interessant, ich fand den Kontrast von nordischen Charakteren in süditalienischer Umgebung ganz reizvoll. Und auch dass sie zufällig bei dem Mord im Haus war, wurde nachvollziehbar und glaubhaft geschildert. Damit hat das Buch aber schon seine besten Kapitel hinter sich, denn die Art und Weise, wie Hannah über die Insel stolpert, Wein trinkt und vermeintlich ermittelt, hat mir nicht wirklich gefallen. Der Plot hätte durchaus Potenzial gehabt, aber es wirkt vieles unstrukturiert und oberflächlich und wirkliche Ermittlungen sehen anders aus. Einerseits gibt einige Klischees, andererseits ist das Setting so unspezifisch, es hätten viele Mittelmeerinseln sein können. Der Schreibstil ist frisch und spritzig und hat über den wenig spannenden Mittelteil hinweggeholfen. Alles in allem ein eher oberflächlicher Krimi mit willkürlich wirkenden Ermittlungen.
    Die Iden von Rom

    Michael Peinkofer
    Die Iden von Rom (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.03.2026

    Kluge und glaubhafte Umsetzung eines interessanten Konzepts

    Die Idee eines alternativ-historischen Buches, ja einer ganzen Buchreihe, fand ich sehr interessant. Die tolle Umsetzung hat meine Erwartungen übertroffen und ich bin begeistert. Ich hatte erst Bedenken, dass mich die große Anzahl historischer Figuren verwirren könnte, fand aber die Menge sehr gut dosiert und bei manchen war es wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ich habe mich schnell an vorhandenes Wissen erinnert und konnte die gut getroffenen Figuren einordnen. Man erfährt genug über die Vergangenheit, um die Beweggründe der Einzelnen zu verstehen und ihr Verhältnis zu Caesar verfolgen zu können. Der Übergang von der überlieferten Historie zur alternativen Handlung ist sehr gut gelungen. Die Charaktere handeln sehr nachvollziehbar und es hätte tatsächlich alles auch so ablaufen können. Wie sich die Allianzen neu finden und wieder Ränke geschmiedet werden fand ich sehr interessant und gut gelöst. Auch die Charaktere sind psychologisch sehr gut getroffen und handeln glaubhaft. Die Details zum Römisches Alltagsleben, zur Militärtaktik und die Frauenfiguren sind gut dosiert und toll getroffen. Das Personenregister ist sehr hilfreich, eine Landkarte wäre ebenfalls schön gewesen. Das Buch ist durchdacht und ausgewogen und besonders betonen möchte ich noch mal, wie klug die alternative Handlung in die historischen Rahmenbedingungen eingebettet wurde.
    Das kalte Moor

    Liza Marklund
    Das kalte Moor (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.03.2026

    Spannende Geschichte, außergewöhnliches Setting

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen. Dass es der zweite Band einer Trilogie ist, merkt man nicht, man kann wohl jedes Buch für sich lesen ohne Vorwissen haben zu müssen. Mir hat der sachliche Schreibstil sehr gut gefallen, es gibt keine unnötigen Details, sondern es geht direkt zur Sache. Die Spannung entwickelt sich organisch und hat keine der typischen, weit verbreiteten Kunstgriffe nötig, sondern der Plot ist einfach gut aufgebaut. Der erfahrende Polizeichef Wiking geht den Hinweisen zu seiner verschwundenen Frau besonnen und unbeirrt nach. Daneben geschehen noch andere Delikte und ich war überrascht, was am Polarkreis so alles los ist. Aufgrund der lokalen Besonderheiten ist aber alles glaubhaft und plausibel und macht auch den Charme des ungewöhnlichen Settings aus. Gerade der Bezug zum Kalten Krieg ist interessant, so dass man hier mehr einen Spionageroman vor sich hat als einen Kriminalroman. Wikings ruhige Ermittlungsarbeit führt am Ende zu einer überraschenden, aber befriedigenden Wendung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist stimmig und spannend, sehr empfehlenswert.
    Cold Cases

    Helmut Eigner
    Cold Cases (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.03.2026

    Interessante Praxis-Einblicke

    Ab der ersten Seite hat mir der einfühlsame, wertschätzende Ton des Autors gefallen. Das Buch ist ein Plädoyer für die Bearbeitung von Cold Cases und betont, wie wichtig es für die Angehörigen und Opfer ist, Antworten zu bekommen. Im Laufe des Buches fand ich den Schreibstil manchmal aber auch anstrengend, da er stellenweise mehr dozierend als informierend war. Helmut Eigners Gedanken zur Methodik, Gesetzeslage sowie mögliches Scheitern fand ich sehr interessant. Allerdings hätte ich mir bei persönlichen Meinungen zum Beispiel zu Verjährung und Datenschutz mehr Hintergrundinformationen im Sinne von Pro und Contra gewünscht. Die grundlegende Struktur im Buch ist gut durchdacht, es gibt Cold Case Facts und Fallschilderungen, wobei ich mir eine bessere Abstimmung des theoretischen und praktischen Teils gewünscht hätte. Insgesamt sind die Fälle als Anschauung der systematischen Arbeitsweise und Darstellung vorhandener oder entstehender Problemstellungen sehr interessant. Es ist keine typische True Crime oder Cold Case Literatur, sondern sie hat großen Praxisbezug, bleibt aber eindeutig auf der Seite der Ermittelnden und hat kleine Schwächen in der Umsetzung.
    Alma

    Federica Manzon
    Alma (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2026

    Interessant, verwirrend, geheimnisvoll, anstrengend

    Der sehr verschachtelte, etwas umständliche Schreibstil hat mir den Einstieg etwas schwer gemacht. Inhaltlich fand ich den Aufbau interessant. Der Wechsel zwischen der Gegenwart mit dem geheimnisvollen Erbe als Schlusspunkt und Almas Kindheits- und Lebenserinnerungen war gelungen. Auch Triests Geschichte und Stellung zwischen Ost und West sowie die Jugoslawienkriege sind ein sehr eindringliches und anspruchsvolles Motiv. Nicht so gut gefallen hat mir, dass sehr viel mysteriös und unklar bleibt, obwohl es sich teilweise um nebensächliche Details handelt. Man hätte manches von Anfang an klarer erzählen können, da wäre einem als Leser das Verständnis einfacher gefallen. Die unsteten Charaktere blieben mir fremd, die Orte und Städte fand ich deutlich besser dargestellt. Der Rückblick auf die Jugoslawienkriege hat aktuellen Bezug und wird mit all seinen verwirrenden Hintergründen gut beschrieben. Tito sagt wahrscheinlich auch nur den Älteren etwas, deshalb wären erklärende Fußnoten ab und zu hilfreich gewesen. Das Rätsel um das geheimnisvolle Erbe wird am Ende aufgelöst, trotzdem hat mich der Roman streckenweise ratlos zurückgelassen, was für den Spannungsbogen unnötig war. Deshalb gibt es von mir nur drei Sterne.
    Die Witwe

    M. W. Craven
    Die Witwe (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.03.2026

    Geradlinige Ermittlungen, abwechslungsreicher Plot

    Für mich war es erst das zweite Buch aus dieser Reihe, deshalb kann ich bestätigen, dass man es problemlos lesen kann, ohne die anderen Bände zu kennen. Die etwas skurrilen, aber sehr kompetenten Ermittler werden vielleicht vom Autor etwas zu sehr verehrt. Das tut aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Ermittlungen so geradlinig und nachvollziehbar sind. Als Leser ist man immer auf dem Stand der Ermittler, was ich sehr angenehm fand. Das Buch ist spannend, aber eben nicht, weil dem Leser künstlich etwas verschwiegen wird, sondern weil der Plot durchdacht ist und sehr gut aufgebaut ist. Die Handlung entwickelt sich stetig weiter, ich fand es nie langweilig, obwohl es auch Kompetenzgerangel verschiedener Behörden und einige Details zum Britischen Militär gab. Besonders gut hat mir die Vielschichtigkeit der Handlung gefallen und auch die Charaktere und Dialoge fand ich glaubhaft und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist klar, spritzig, direkt, daher volle fünf Sterne von mir.
    Die fremde Frau

    Guillaume Musso
    Die fremde Frau (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2026

    Innovative Idee, Umsetzung ausbaufähig, 3,5 Sterne

    Die Geschichte wird aus den Perspektiven von drei Frauen erzählt und findet in verschiedenen Zeitebenen statt. Die einzelnen Episoden sind gut nachzuvollziehen und die Menge an Wechseln ist ausgewogen. Den Beginn fand ich interessant, aber ab der Hälfte wurde es etwas lahm. Die vielen privaten Details zu den Ermittlern und anderen Beteiligten waren in der Sache nicht nötig und haben die eigentliche Story unnötig verzögert. Die Grundidee fand ich innovativ, das war wirklich mal was anderes, allerdings war dann die Art der Auflösung ziemlich unspektakulär und die kleine überraschende Entwicklung am Ende fand ich nicht glaubwürdig. Der Schreibstil ist angenehm, zu Beginn wird er durch Zeitungsberichte aufgelockert, das war ein guter Ansatz, der leider nicht durchgehend fortgeführt wurde. Da das Buch nicht lang ist, kommt man über die etwas langatmigen Passagen gut hinweg, deshalb bekommt das Buch dank des guten Grundmotivs von mir 3,5 Sterne.
    Fünf Fremde

    Romy Fölck
    Fünf Fremde (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2026

    Guter Schreibstil, aber Handlung extrem konstruiert

    Thriller mit einem abgelegenen Setting, begrenzter Personenanzahl und einem alten Geheimnis sind gerade in Mode und dieser hebt sich zu Beginn angenehm von der Masse ab, da er das bekannte Schema durchbricht. Die Titel gebenden fünf Fremden sind nicht von Anfang an klar, sondern werden im Laufe der Handlung erst aufgedeckt. Es gibt Rückblenden und Handlungsstränge außerhalb der Insel und es ist nicht absehbar, wie sich die Handlung entwickeln wird. Das hat allerdings auch dazu geführt, dass die Menge an Perspektivwechseln das Ganze anfangs etwas unübersichtlich machte. Die Charaktere fand ich größtenteils gut gezeichnet, sie sind fundiert, aber nicht alle glaubwürdig, vor allem bei der Auflösung war für mich so manches Verhalten nicht nachvollziehbar. Das Buch hatte ab der Mitte einige Längen, da es streckenweise langatmig und an unwichtigen Stellen zu detailliert war. Mit der Bedrohung durch den Orkan wird die Handlung leider beliebig und ich fand es sehr konstruiert und unglaubwürdig, wie die Personen im Sturm über die Insel irrten und sich abwechselnd in Gefahr begaben. Die Auflösung konnte mich auch nicht überzeugen, sie wirkte sehr forciert und trotz des guten Schreibstils kann ich nicht mehr als drei Sterne vergeben.
    Herr Hütchen sagt Gute Nacht - Neue Einschlaf-Geschichten aus dem Wald

    Katrin Pokahr
    Herr Hütchen sagt Gute Nacht - Neue Einschlaf-Geschichten aus dem Wald (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.03.2026

    Tolle Einschlaf-Geschichten zauberhaft illustriert

    Uns hat sehr gut gefallen, dass zu Beginn Herr Hütchen, sein Weckkäfer und seine Nachtwächteraufgabe kurz vorgestellt wurden, da wir das erste Buch noch nicht kennen. Die Buchidee, die Waldtiere von Herrn Hütchen ins Bett bringen zu lassen, ist zauberhaft. Jede Geschichte hat eine schöne Spannungskurve und eine kleine Moral oder ein Lernelement. Die Körperreise und das Nußballspiel haben uns besonders gut gefallen, ebenso wie Unerwartetes und Überraschendes, zum Beispiel wenn kleine Tiere die Großen trösten, weil sie Angst haben.
    Die Zeichnungen sind wunderschön und die Farbwelten fand ich sehr passend für das Abendfeeling. Allerdings ist die schwarze Schrift auf dunklerem Hintergrund nicht immer gut zu lesen, vor allem nicht bei gedämpftem Licht im Schlafzimmer. Die Hintergründe hätten ein paar Nuancen heller sein dürfen. Es gibt bunte Seiten und Seiten mit Text schwarz auf weiß und kleinen Illustrationen, vielleicht könnte man das anders anordnen. Das ist nur eine kleine Verbesserungsmöglichkeit. Wir vergeben volle fünf Sterne für die tollen Einschlaf-Geschichten.
    Immergrün

    Ruth Olshan
    Immergrün (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.03.2026

    Zumutungen des Lebens – 3,5 Sterne

    Der Roman wird in zwei Zeitschienen erzählt, zum einen der aktuelle Roadtrip mit zwei Urnen in die alte Heimat der Verstorbenen nach Litauen, zum anderen die Familiengeschichte, eine Mischung aus Überliefertem und eigenen Erinnerungen der Erzählerin. Der Schreibstil ist sachlich, man spürt eine gewisse Distanz zu ihren Ahninnen, aber ich konnte mich nach einiger Zeit gut daran gewöhnen. Zu Beginn hätte ich mir gewünscht, dass die Mutter und Großmutter namentlich genannt werden, da es manchmal verwirrend war mit der Mutter und der Mutter der Mutter, usw. Die Lebensstationen der Mutter fand ich sehr interessant, sie hat viele verschiedene Wertesysteme kennengelernt und einiges durchmachen müssen. Es gelingt der Autorin sehr gut, ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen zu schildern, die Probleme für die Eltern nach der Migration, die Sprachbarriere, Armut, aber auch Sprachlosigkeit und Auseinanderdriften der Eltern, der Widerspruch zwischen harter Realität und Kunst, auch die Depression der Mutter sind sehr gut geschildert und nachvollziehbar. Mir haben allerdings mehr Details gefehlt, wann und wie der Kontakt in die litauische Heimat für die Mutter wieder möglich war, da sie sehr in ihrem früheren Leben verankert war. Auch andere Punkte waren Leerstellen, die man hätte füllen können. Das Ende war etwas emotionaler, war aber immer noch distanziert. Gerade aufgrund des sehr persönlichen Themas hatte ich erwartet, dass die Autorin eine persönlichere Position bezieht. Insgesamt ist es ein interessanter Roman mit kleinen Schwächen, der das Thema Exil und Migration nachvollziehbar behandelt.
    Letzter Landler

    Herbert Dutzler
    Letzter Landler (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.02.2026

    4,5 Sterne für einen gemütlichen Heimatkrimi

    Aus dieser bodenständigen Krimireihe war dies mein drittes Buch und man kann jedes Buch für sich lesen. Auch dieser Fall zeichnet sich durch die sympathischen Hauptfiguren und das Setting aus. Gasperlmaier ist ein Ermittler alter Schule, der sich auf die klassische Beinarbeit und Gespräche konzentriert, flankiert von starken Frauenfiguren im Beruf und privat. Charmant und lebensecht fand ich, wie der Gasperlmaier von seinem Umfeld über aktuelle Themen aufgeklärt wird, da er sich sehr bemüht, mit der Moderne mitzuhalten und das macht ihn sympathisch, da er in Details auf nette Weise ahnungslos ist und das auch zugeben kann. Der Fall ist interessant, es gibt viele Verdächtige und die Ermittlungen im Team bringen konstant neue Informationen zu Tage. Ich mache einen kleinen Abzug, da die Auflösung schon früh erahnt wird und ich noch einen Twist erhofft hatte. In sich ist die Handlung logisch und das Motiv plausibel und glaubhaft. Alles in allem ein solider Heimatkrimi, der alle losen Fäden zusammenführt.
    Alt genug

    Ildikó von Kürthy
    Alt genug (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.02.2026

    Sehr erfrischend

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich fand ihren Schreibstil, den ich aus Artikeln in Zeitschriften kenne, auch in dieser Form sehr erfrischend. Ildiko von Kürthy hat eine tolle Beobachtungs- und Analysegabe. Als Frau im ähnlichen Alter konnte ich mich in viele Gedanken und Erinnerungen hineinversetzen. Einige Veränderungen in meinem eigenen Leben wurden mir erst durch dieses Buch richtig bewusst. Die Rahmenhandlung ist der Abend einer Geburtstagsfeier und während des Ablaufs erinnert sich die Autorin an bestimmte Ereignisse, Erfahrungen und Veränderungen im eigenen Leben. Dabei wird auch der Zeitgeist auf die Schippe genommen, intelligent analysiert sie erlernte Verhaltensweisen, die sie über Bord geworfen hat, da sie jetzt eben alt genug ist. Die Veränderungen in der Lebensmitte einer Frau werden einfühlsam, nachvollziehbar und humorvoll geschildert. Die Neudefinition von Lebensgenuss und sich davon zu verabschieden, gefallen zu müssen, das alles wird erfrischend und scharfsinnig erzählt. Es gibt aber auch traurige und intensive Gedanken, hat man doch bis zu diesem Alter schon einiges erlebt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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