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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 87

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    875 Rezensionen

    Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

    Christien Brinkgreve
    Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.02.2026

    Interessante Trauerarbeit

    Da die Autorin Soziologin ist hat sie einen ganz eigenen Blick auf ihre Trauerarbeit nach dem Tod ihres Mannes. Sie stellt die eigene Rolle in den letzten Jahrzehnten in Frage und das ist auch der Punkt, an dem sie als Person trotz aller Offenheit und Ehrlichkeit nicht ganz greifbar ist. Einerseits beruflich erfolgreich, andererseits ordnet sie sich einem Mann unter, dieser Widerspruch zieht sich durch das ganze Buch. Ihre Analysen finde ich dagegen sehr treffend und interessant, es gibt aber einige Wiederholungen und das Buch hätte nicht länger sein dürfen. Die Struktur ist gut gewählt. Mit der Beerdigung startet man sehr eindringlich in das Buch und durch die Rückblenden und aktuelle Trauerarbeit bekommt man die Paarbeziehung in verschiedenen Stadien geschildert. Mir hat die Mischung aus persönlicher Betroffenheit und soziologischer Brille gut gefallen, diese beiden Aspekte sind sehr gut gelungen. Alles in allem in interessantes Buch, das aber auch kleine Schwächen hat und sicher nicht für jeden geeignet ist.
    Löwenherzen

    Dan Jones
    Löwenherzen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.02.2026

    Gelungener Abschluss der Essex Dogs Trilogie

    In diesem letzten Teil der Essex Dogs Trilogie gibt es ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Charakteren. Obwohl ich die ersten beiden Teile gelesen hatte, haben mich wieder die derbe und raue Atmosphäre und die deftigen Sprüche überrascht. Das gehört dazu und lässt den Leser richtig tief in die Geschichte und ins Mittelalter eintauchen. Die Handlung ist weniger von Kriegshandlungen geprägt als die ersten beiden Teile, daher ist sie nicht immer so spannend wie erwartet. Dennoch war ich mit dem Leseerlebnis sehr zufrieden, da man tiefe Einblicke in das Leben direkt nach der Pest Epidemie bekommt und das einfache Leben als Gastwirt ebenso gut geschildert wird wie die Komplikationen eines Lebens am Königlichen Hof. Das Mittelalterliche England wird durch die verschiedenen Charaktere der Essex Dogs sehr vielschichtig gezeichnet, da jeder versucht, nach den Feldzügen seine Rolle in der Gesellschaft zu finden und es dadurch ganz unterschiedliche Biografien gibt. Mir hat dieser Abschluss sehr gut gefallen, deshalb bekommt das Buch volle fünf Sterne und die Trilogie eine klare Leseempfehlung von mir. Unterhaltsame kann man Geschichte nicht vermitteln!
    Der Horizont der Nacht

    Gianrico Carofiglio
    Der Horizont der Nacht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.02.2026

    Tiefsinniger Gerichtsroman

    Das Buch ist aus der Sicht des 57jährigen Anwalts Guido Guerrieri geschrieben und von Anfang an hat mir der pointierte, scharfsinnige Schreibstil gut gefallen. Mit der Geschichte seiner neuen Mandantin wird das Buch spannend, dazwischen gibt es persönliche Einschübe Guerrieris und mir hat der melancholische Unterton sehr gut gefallen. Die fast philosophischen Gespräche mit seinem Psychotherapeuten fand ich sehr interessant und unterhaltsam und sie waren ein guter Gegenpol zu seiner sehr sachlichen, Fakten fundierten Arbeit. Dieser italienische Justizroman hat mich durch seinen Tiefgang und seine Nachdenklichkeit abgeholt. Der Autor hat es nicht nötig, durch häufig wechselnde Perspektiven künstlich Spannung zu erzeugen, da die Spannung auf der psychologischen Tiefe fundiert und war damit eine tolle Abwechslung zu vielen anderen Kriminalromanen und Thrillern, die sich oft ähneln. Da es schon einige Bücher mit Guido Guerrieri gibt, werde ich diese auf jeden Fall noch lesen. Ich kann den Autor empfehlen!
    Die Reise ans Ende der Geschichte

    Kristof Magnusson
    Die Reise ans Ende der Geschichte (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.02.2026

    Oberflächlich mit wenig Witz

    Nach der Kurzbeschreibung habe ich einen witzigen Spionage Roman erwartet und obwohl sie inhaltlich nicht falsch ist, war der Roman weniger lustig als erwartet. Selbst als Persiflage fehlt mir die Substanz, um wirklich unterhaltsam zu sein. Die Charaktere sind alle ein bisschen skurril, aber trotz ausufernder Beschreibungen nicht so richtig zu greifen. Das Leben der Botschaftsangehörigen und Expats in Rom wird ausführlich geschildert und es gibt in vielen Bereichen lange Beschreibungen, die das Buch unnötig in die Länge ziehen. Es lässt sich trotzdem gut lesen, weil man weiter auf die angekündigten turbulenten Abenteuer hofft, die sich für meinen Geschmack dann leider eher als abstrus entpuppen. Ab Kasachstan war ich aus der Handlung raus, auch wenn es den damaligen Zeitgeist gut trifft. Alles schien möglich und viel Seltsames ist wirklich passiert. Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass der Autor Hintergründe oder Details recherchiert hat. Jeder, der die 1990er erlebt hat, hätte sich diese Handlung ausdenken können. Vielleicht erschien mir der Plot deshalb so oberflächlich und naiv.
    Die Farm der Mädchen

    Hans Rosenfeldt
    Die Farm der Mädchen (MP3)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.02.2026

    Tolle Sprecherin, guter Plot, streckenweise langatmig

    Vera Teltz habe ich schon als Sprecherin anderer Hörbücher erlebt und muss sagen, dass sie wirklich zu den Besten gehört, was sich auch bei diesem Buch bemerkbar macht.
    Den Autor kenne ich von den Sebastian Bergmann Büchern und kann sagen, dass man den Stil sofort wiedererkennt. Die Handlung und Figuren werden langsam aufgebaut, was mir persönlich in einem Buch gut gefällt, mich bei einem Hörbuch allerdings ungeduldig werden lässt. Das mag meine persönliche Vorliebe sein, aber ich mache dennoch einen Stern Abzug, da es ja um meine Meinung geht und ich die Handlung zwar stringent, aber manchmal langatmig fand.
    Die Figur der Ermittlerin Hannah hat mir gut gefallen, eine emotional geforderte Ermittlerin, deren Privatleben ungewöhnlich ist, aber nicht allzu ausufernd geschildert wird, das ist interessant und bringt etwas Abwechslung. Beim Hören war mir nicht klar, dass es bereits einen ersten Band mit ihr gab. Man kann also problemlos quereinsteigen. Der Fall ist abwechslungsreich und gut aufgebaut. Wie man von einem erfahrenen Krimi-Autor erwarten kann, ist alles plausibel und nachvollziehbar und es gibt keine logischen Lücken oder Unstimmigkeiten.
    Einstein im Bade

    Daniel Mellem
    Einstein im Bade (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.02.2026

    Raffiniert konstruiert und sehr unterhaltsam

    Der Einstieg ins Buch ist gelungen und die Perspektive auf das Geschehen ist gut gewählt. Der Hoteldirektor Kleeberger berichtet über die Tage der Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher im Jahr 1920 und da er ein Laie ist, braucht auch der Leser durch diese Perspektive keine speziellen Kenntnisse über Physik. Durch die verschiedenen Hotelgäste und ihre Probleme, Gespräche, usw. schildert der Autor die berühmte Kontroverse. Der etwas verschrobene Hoteldirektor versucht auf unbeholfene Art und Weise zu vermitteln. Dadurch wird die Geschichte sehr unterhaltsam, aber auf eine sehr angenehme, niveauvolle Weise. Die Sprache hat mir sehr gut gefallen, es werden einige Wörter und Begriffe eingewoben, die einen sofort in die Erzählzeit transportieren. Das Setting im Kurort Bad Nauheim entspricht der Geschichte, ist vom Autor aber auch genial umgesetzt, da durch die Badehausepisoden schöne Unterhaltung entsteht. Mir hat sehr gut gefallen, wie der Autor durch die Augen des Hoteldirektors die politische Lage und den Zeitgeist darstellt. Die Kontroverse zwischen Einstein und Lenard über die Relativitätstheorie wird dadurch sehr unterhaltsam und anschaulich erzählt, man bekommt ganz nebenbei Wissen vermittelt. Auch die verschiedenen Unterstützer kommen zu Wort und die damalige Spaltung der Wissenschaftler wird nachvollziehbar. Das Ende hat mir durch einen hoffnungsvollen Ausblick ebenfalls sehr gut gefallen, diese Woche hat den Hoteldirektor verändert und es bahnen sich einige Änderungen an. Eine Fortsetzung wäre schön!
    Richtig gutes Essen

    Junko Takase
    Richtig gutes Essen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.02.2026

    Büro, Intrigen und Ernährung

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es anders als viele andere japanische Bücher, die es in die deutsche Übersetzung schaffen, deutlich realistischer und nachvollziehbarer ist. Die Beschreibung der Kollegengruppe und des Büroalltags ist aus dem Leben gegriffen und die kleinen Intrigen, verschiedenen Charaktertypen und Schwierigkeiten, sich an langen Arbeitstagen vernünftig zu ernähren kann man problemlos nachvollziehen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, der Plot hat eine gute Spannungskurve und der Schreibstil ist charmant, mal unterhaltsam, mal tiefsinnig und mal humorvoll. Das Ende ist überraschend, spiegelt aber die kleinen Ungerechtigkeiten des Berufslebens sehr gut wider und auch wie sich Vorurteile oder Gerüchte standhaft halten. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und ich würde gerne eine Fortsetzung lesen.
    Kalt wie die Luft

    Orjan N. Karlsson
    Kalt wie die Luft (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.02.2026

    Nordisch effektiv und geradlinig ermittelt

    Für mich war es das erste Buch dieses Autors und es hat mich angenehm überrascht. Dieser Krimi wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, macht aber dennoch einen übersichtlichen Eindruck und ist angenehm zu lesen. Ich fand es erfrischend, dass das Ermittlerteam gut miteinander auskommt und es keine hochgespielten Rivalitäten gibt. Die Hauptermittler Jakob Weber und seine neue Kollegin Noora Yun Sande werden auch privat vorgestellt und ich fand diese Hintergrundinformationen interessant, gut dosiert und nicht übertrieben. Die Ermittlungen sind effektiv und geradlinig und haben einen ganz eigenen Stil mit einer guten Spannungskurve. Der Schreibstil ist angenehm und doch wirkt das Buch besonders, das Setting im hohen Norden hat einen ganz speziellen Flair und passt sehr gut zum Fall, da die Eigenheiten abgelegener Schauplätze beschrieben werden. Der Fall war spannend, hätte aber für meinen Geschmack noch etwas komplexer sein dürfen. Da es der erste Fall einer erfolgreichen Reihe ist, verspreche ich mir viel von den Folgebänden. Von mir gibt es 4,5 Sterne.
    Die Routinen

    Son Lewandowski
    Die Routinen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.02.2026

    Ein transparentes, fremdbestimmtes Leben – Die Spitze des Optimierungswahns

    Den Schreibstil habe ich anfangs als fragmentarisch und dadurch etwas gewöhnungsbedürftig wahrgenommen. Mit dem Erkennen der zwei großen Erzählschienen war der Überblick da und der Stil hat mir gut gefallen. Die Ich-Erzählerin beschreibt mehr oder weniger chronologisch ihre eigene Turnkarriere von Kindesbeinen an, während sie am Krankenbett einer verletzten Kollegin sitzt. Inhaltlich fand ich das Buch sehr interessant, da es viele neue Informationen für mich gab, obwohl man eigentlich weiß oder realisieren müsste, dass das Leben als Turnerin unfassbar hart und grenzwertig ist. Von Verletzungen, Routinen, Einsamkeit im Internat, Verpassen der Kindheit, Verständnis und Konkurrenz unter den Sportlerinnen, den Veränderungen in der Pubertät, dem Fokus auf Körper und Gewicht, absolute Transparenz und Fremdbestimmung sowie sexuelle Übergriffe ist alles dabei und es wird nichts ausgespart. Besonders gut haben mir die Zitate von erfolgreichen Turnerinnen gefallen, die sich zu dem jeweiligen Thema äußern. Am Ende gibt es ein ausführliches Literatur- und Quellenverzeichnis, was ich extrem gut finde, da das bei Romanen eher selten vorkommt. Die Autorin hat gründlich recherchiert und sich dem Thema wissenschaftlich genähert, was sich qualitativ bemerkbar macht und an einen überlangen Essay erinnert. Die Lektüre macht nachdenklich und man kann nur hoffen, dass sich etwas verändern wird.
    Solothurn ruft nach Vergeltung

    Christof Gasser
    Solothurn ruft nach Vergeltung (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    05.02.2026

    Gut geschriebener, interessanter Fall

    Ich hatte einen sehr guten Start ins Buch. Der Fall ist interessant und das Thema finde ich sehr wichtig. Obwohl schon etwas Zeit seit dem letzten Band vergangen war, habe ich mich schnell wieder mit Ort und Personen zurecht gefunden. Der Schreibstil ist angenehm, es wird nicht jedes technische Detail der Ermittlungen geschildert, das finde ich gut, es liegt der Fokus auf dem Wesentlichen. Dadurch wirkt das Ganze ausgewogen und das Lesen macht Spaß. Mir war allerdings die Vermischung von Privatem und Dienstlichem etwas zu viel, obwohl es glaubhaft angelegt war. Chefermittler Dominik Dornachs Tochter ist direkt im Fall involviert und er hat einige amouröse Verwicklungen. Das Ende bringt eine überraschende Wendung, die gut erklärt wird, aber für mich nicht einhundert prozentig glaubwürdig war. Es war sehr konstruiert und da man die Handlung komplett neu durchdenken musste, war es nicht einfach, dem zu folgen. Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich kann die Reihe empfehlen.
    Schwarze Schuld

    Angela Lautenschläger
    Schwarze Schuld (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    05.02.2026

    Sehr cosy, wenig Krimi, Potenzial nicht ausgeschöpft

    Die Figur der ermittelnden Schornsteinfegerin Lena fand ich eine charmante Idee, deren Potenzial leider nicht ausgenutzt wurde. Anfangs vergeht viel Zeit damit, die Personen vorzustellen, wobei ihre Relevanz unklar bleibt. Details zu Lenas Arbeitseinsätzen fand ich in der Menge unnötig und es werden auch einige Klischees bedient, das wirkt manchmal platt mit einer Tendenz zum Klamauk. Die Handlung dreht sich lange im Kreis, obwohl doch einiges passiert. Der Plot ist überfrachtet und plätschert so dahin. Bei mir kam keine Spannung auf, mögliche falsche Fährten wurden nicht richtig ausgearbeitet und ich habe einen roten Faden vermisst. Das Ende ist überraschend schlüssig und bringt alle Handlungsfäden zusammen. Das ist zwar schön, hätte aber vielleicht schon vorher so angelegt werden können, dass man als Leser oder Hörer besser miträtseln kann. Alles in allem war mir vieles zu cosy und zu langwierig, selbst die Auflösung am Ende dauert lange. Die Charaktere fand ich ganz gut, aber der schwache Plot hat mich nicht mitgerissen.
    Der andere Arthur

    Liz Moore
    Der andere Arthur (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.02.2026

    Sehr eindringlich und bewegend

    Das Buch zeichnet die Lebensumstände von Arthur und Kel nach, die sich noch nie begegnet sind. Ihr Schnittpunkt ist Kels Mutter, die die beiden auf dramatische Weise verbindet. Am Anfang steht die Geschichte von Arthur, die trotz seiner tiefen Einsamkeit einige Zeit gebraucht hat, um mich so richtig zu fesseln. Mit Kel und den Erzählblenden zu Arthur hat das Buch dann eine starke Mischung bekommen, die mich vollkommen gefangen genommen hat. Man möchte beiden zurufen, was sie tun sollen. Es gibt so viele verpasste Chancen, alternative Leben, auch bei Kels Mutter, dass es einem als Leser richtig weh tut. Andererseits gab es viele Szenen, die mich zutiefst berührt haben und ich hatte oft Tränen in den Augen. Das Buch ist auf eine eindringliche Weise schön, da der Ausblick hoffen lässt. Ich fand die Charaktere sehr gut gezeichnet, sehr tiefsinnig und nachvollziehbar. Der andere Arthur bekommt von mir volle fünf Sterne, auch wenn der Anfang etwas langsam war, da es eine intensive, tolle Lektüre ist, die einen nachdenklich macht.
    Geht's noch?

    Simon Schwarz
    Geht's noch? (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.01.2026

    Authentisch und gelungen

    Mir hat die überzeugende Einleitung sehr gut gefallen. Es wird klar, wie es zu diesem Buch kam und wie die Arbeitsteilung zwischen Simon Schwarz und Ursel Nendzig aussah. Diese Transparenz fand ich sehr erfrischend. Mir hat die Mischung aus persönlichen Erinnerungen, Anekdoten und Analysen und Beobachtungen zu bestimmten Themen sehr gut gefallen. Die Herzensthemen von Simon Schwarz werden als persönliche Beobachtung geschildert und nicht belehrend mit erhobenem Zeigefinger, das hat mir sehr gut gefallen. Der Titel spiegelt die Bodenständigkeit des Autors, man fühlt sich abgeholt, da es einem selbst oft genauso geht. Das Buch hat eine gute Struktur und ist dadurch angenehm zu lesen. Mir haben vor allem die kleinen Gesprächseinschübe gefallen, die fand ich sehr unterhaltsam. Durch die persönlichen Erinnerungen ist das Buch ein Rückblick, aber zugleich auch ein Ausblick durch die sympathisch hergeleitete Notwendigkeit von Veränderung im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes.
    Ehrlich & Söhne

    Ewald Arenz
    Ehrlich & Söhne (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.01.2026

    Eine unkonventionelle Familie

    Das Buch hat unterhaltsam angefangen, man hat die Familie und das Bestattungsunternehmen auf interessante Weise kennengelernt, das hat mir gut gefallen. Dann gab es einige Längen, mir war lange nicht klar, wo die Geschichte hin will, was der rote Faden der Handlung sein soll. Obwohl das Buch als Familienchronik angekündigt war, hatte ich einige skurrile Geschichten über Bestattungen erwartet, die gab es so allerdings nicht. Es ist tatsächlich eine Familiengeschichte, die in verschiedenen Erzählzeiten und aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Die Charaktere haben mir gut gefallen, ich fand sie sehr sympathisch und wollte sie am Ende nicht loslassen, sondern hätte gerne noch mehr über die weitere Entwicklung erfahren. Sie sind ebenso wie der Plot ein bisschen überzogen, aber das hat es auch unterhaltsam gemacht. Die Handlung hat im letzten Drittel ihren roten Faden bekommen, aber ich fand sie trotzdem nicht ausgewogen. Man muss den schwächeren mittleren Teil überwinden, weshalb ich die Spannungskurve im Buch nicht optimal fand. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne.
    Vergiss mich

    Alex Schulman
    Vergiss mich (MP3)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.01.2026

    Keine einfache Kost

    Das Hörbuch hat mich ab dem ersten Satz gefesselt. Die Zeit beim Zuhören verging im Flug, ich hatte immer längere Abschnitte gehört als ich eigentlich geplant hatte. Der Sprecher macht das sehr gut, er spricht deutlich, betont angemessen und natürlich.
    Inhaltlich ist das Buch nicht einfach, es handelt sich um die Alkoholkrankheit der Mutter und den Auswirkungen auf die Familie. Die Erzählzeit wechselt zwischen der Gegenwart, Rückblenden und Erinnerungen und das Ganze wirkt sehr organisch. Die Details des dysfunktionalen Familienlebens sind manchmal schwer zu verkraften, aber ich fand die Offenheit des Autors beeindruckend. Gerade die Reaktion der Kinder auf die Stimmungsschwankungen der Mutter in den Erinnerungen fand ich sehr gut beschrieben. Sie versuchen die Ursache bei sich zu finden, wollen das Geheimnis bewahren und die Intimsphäre der Familie schützen. Von Manipulation, Selbstmitleid, Egozentrik, Unberechenbarkeit, Scham, Ausgeliefertsein, usw. ist alles dabei und wird absolut glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Gerade die Zerrissenheit zwischen Liebe, Hilflosigkeit und Verzweiflung ist gut zu spüren. Trotz des persönlichen Themas hat es der Autor geschafft, dem Buch eine Spannungskurve zu geben und man erlebt mit, dass die nüchterne Mutter eine ganz andere Person ist. Insgesamt eine authentische und empfehlenswerte Lektüre bzw. Hörbuch.
    Gromzell

    Dirk Bernemann
    Gromzell (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.01.2026

    Ein schöner, bitterböser Heimatroman

    Aus den verschiedenen Perspektiven seiner Bewohner und Bewohnerinnen schildert der Autor das Leben in einem Bergdorf namens Gromzell. Die Strukturen einer dörflichen Gemeinschaft werden mit Humor offengelegt und analysiert. Ausgehend vom Tod der ältesten Bewohnerin Marie werden die Charaktere treffend in einer Ausnahmesituation in der Enge des Dorfes beschrieben. Er demaskiert Aberglauben, Borniertheit und Beharrungswillen durch die bedrohlich wahrgenommene Veränderung aufgrund des Todesfalls. Dirk Bernemann gelingt es meisterhaft, Gromzell und seine Bevölkerung verdichtet aus Klischees, Vorurteilen, Glaube und Abhängigkeiten zu schildern. Das Ganze geschieht mit einer großen psychologischen Tiefe, ist nachvollziehbar, intelligent und aufgrund der guten Beobachtungs- und Analysegabe des Autors bitterböse und sehr unterhaltsam. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, die Charaktere fand ich glaubhaft und das auch manchmal absurde Verhalten in ihrer speziellen Gedanken- und Erlebniswelt nachvollziehbar.
    Ausreden

    Florian Klenk
    Ausreden (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.01.2026

    Kurz, aber tiefgehend und sehr besonders

    Dieses kurze Buch ist schnell gelesen. Es besteht aus zwei Teilen, zu Beginn ein Monolog der Elfriede Blauensteiner, vom Autor zusammen gestellt aus Gutachterprotokollen, Gesprächen, usw. und im zweiten Teil ein Text des Autors, basierend auf Gesprächen, die er mit Verwandten der Täterin geführt hat. Da mir der Fall nicht bekannt war, hat der Monolog großen Eindruck auf mich gemacht. Der Buchtitel ist passend, es ist eine Mischung aus Bekenntnissen, Ausreden, Tatbeschreibungen, Beschönigungen, beeindruckend und verstörend. Gleichzeitig erzählt sie auch ungerührt von ihrer grausamen Kindheit, was Informationen zutage bringt, die den Blickwinkel erweitern und einen nachdenklich werden lassen. Durch den zweiten Text steigt man dann tiefer in die Taten und die Persönlichkeit der Elfriede Blauensteiner ein. Am Ende fand ich die Mischung dieser beiden Teile sehr gelungen. Der raue Monolog und die reflektierte Betrachtung bilden einen Gegensatz, der eindringlich ist. Dieses Buch hebt sich von der Masse der True Crime Literatur angenehm ab, besticht durch seine soziologische Betrachtung und lässt einen darüber nachdenken, wie das Leben in den Nachkriegszeiten war und wie die Gesellschaft Menschen formt. Ich fand auch den Blickwinkel der Familie auf den Medienzirkus Ende der 1990er Jahre beeindruckend, da sich darin eine gewisse Rohheit spiegelte.
    Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

    Alena Schröder
    Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    22.01.2026

    Nicht so gut wie die ersten beiden Bücher

    Die ersten beiden Bücher von Alena Schröder habe ich mit Begeisterung gelesen und dieses hat mich leider ein bisschen enttäuscht. Die Autorin bleibt mit vielen Frauenfiguren und ihren Beziehungen ihrem Thema treu, allerdings fühlt es sich wie eine Wiederholung an, es liest sich nicht wie etwas Neues. Das Buch teilt sich in zwei Zeitebenen auf, zum einen die Nachkriegszeit und dann die Gegenwart. In beiden Ebenen gibt es wechselnde Perspektiven, was das Lesen abwechslungsreich macht. Die Nachkriegszeit fand ich allerdings schwächer, die Charaktere nicht so greifbar und streckenweise etwas langatmig. Die Gegenwart mit dem Hauptmotiv Familie und Wahlfamilie hat mir dagegen gut gefallen. Die beiden Erzählstränge werden erst am Ende zusammengefügt, sie sind nur durch eine Leinwand miteinander verbunden, was etwas dürftig und willkürlich wirkt. Da habe ich mehr Substanz erwartet, weshalb die Spannungskurve dann abrupt abfällt. Auch der Prolog lässt einiges angedeutet, das hätte klarer und intensiver ausgearbeitet werden können. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber im Vergleich zu den Vorgängern fällt es deutlich ab.
    Am Hang des Todes

    Lenz Koppelstätter
    Am Hang des Todes (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.01.2026

    Spannend, authentisch, realistisch

    Der elfte Fall für Commissario Grauner beginnt spannend und es macht Spaß, Grauner und sein sympathisches Team bei den Ermittlungen zu begleiten. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, sie sind mit ihren charmanten, kleinen Eigenheiten sehr glaubhaft und realitätsnah. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor sehr ausgewogen in der Darstellung der Ermittlungsschritte ist. Eindeutige Dinge werden nicht langgezogen, sondern schnell und klar dargestellt und da wo es Aufwand und Nachforschungen braucht, da wird dann auch richtig ermittelt. Auch der Fall ist realistisch und es zeichnet ihn aus, dass er zum Setting passt, weil er nicht überall auf der Welt so passieren könnte. Ich habe noch nicht alle Bücher aus dieser Reihe gelesen, aber für mich scheint es das Ziel es Autors zu sein, für die Region Südtirol typische Fälle zu schildern. Das ist genau das, was ich von einem Regionenkrimi erwarte. Lenz Koppelstätter verbindet aktuelle, zeitgenössische Themen mit dem Setting in einer traditionsbewussten Region. Das Ganze hat Charme und ist sehr atmosphärisch. In diesem Fall ist die Spannungskurve gut gelungen, mir hat das Buch großen Spaß gemacht. Der Schreibstil ist einwandfrei und ich kann diesen Fall und auch die ganze Reihe empfehlen.
    Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser

    Andrea Erne
    Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.01.2026

    Anspruchsvolles Wissen kindgerecht vermittelt

    Das war mein erstes Buch aus dieser Reihe und ich bin beeindruckt davon, wie durchdacht es gestaltet ist. Durch die Spiralbindung nutzt es sich durch häufiges Lesen nicht ab und da es so viel zu bieten hat, wurde es schon in kurzer Zeit oft in die Hand genommen. Das Wasser-Thema ist so aufbereitet, dass es die Kinder in ihrer Lebenswelt abholt und dadurch auch anspruchsvollere Informationen kindgerecht vermittelt. Es gibt das richtige Maß an Bildern und Text und die Illustrationen haben viel zu bieten, es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Die Mitmachklappen sind liebevoll gestaltet und machen richtig viel Sinn, z. B. bei Ebbe und Flut oder Wetterveränderungen. Da die Unterthemen unterschiedlich schwer sind, eignen sich manche Seiten eher für Kinder ab 4 Jahren und andere dann eher für die älteren bis 7 Jahren. Das ist durchdacht und gut gemacht. Ich bin mir sicher, dass unsere kleine Leserin, die jetzt schon viel Freude an dem Buch hat, es auch noch in ein oder zwei Jahren interessant finden wird. Es ist zeitgemäß, da auch Themen wie Klimawandel und Umweltschutz spielerisch behandelt werden. Wir sind begeistert von dieser Reihe und können das Buch uneingeschränkt empfehlen!
    Der Fluss der Zeit

    Pascal Mercier
    Der Fluss der Zeit (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.01.2026

    Feinsinnige Kurzgeschichten

    Für mich war es die erste Erfahrung mit Werken von Pascal Mercier und bin begeistert vom wunderschönen, federleichten Schreibstil. Inhaltlich fand ich alle fünf Kurzgeschichten sehr ansprechend. Sie sind sehr feinsinnig und psychologisch nachvollziehbar. Selbst ungewöhnliches Verhalten der Charaktere wird glaubhaft und stimmig beschrieben. Jede Geschichte ist auf ihre Weise wunderschön und ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir am Besten gefällt. Sie verfügen alle über eine große psychologische, ja philosophische Tiefe, die ich beeindruckend finde. Gerade weil es sich um kurze Geschichten handelt, sind sie sehr pointiert, ohne aufdringlich zu sein. Für mich sind sie meisterhaft geschrieben, da Inhalt und Schreibstil wunderbar harmonieren und sie gute Gedankenanstöße geben.
    Für immer

    Georg Metger
    Für immer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.01.2026

    Wichtige Perspektive eindringlich beschrieben

    Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und ich fand es sehr wichtig, dass sich ein Hinterbliebener, ein Angehöriger auf diesem Weg zu Wort gemeldet hat. Diese Seite wird oft nicht gesehen und ich fand den Mut von Georg Metger beeindruckend. Das Buch ist sehr bedacht formuliert und gut aufgebaut. Man spürt ab der ersten Seite die tiefe Betroffenheit und das gleichzeitige Ringen um den richtigen Umgang mit der Situation, den Medien, den Behörden. Er erzählt etwas über sein Leben mit den Verstorbenen und ihre Charaktere, Hobbies, usw. und gibt ihnen dadurch ihre Menschlichkeit zurück. Außerdem berichtet er darüber, wie er, seine Angehörigen und andere Hinterbliebene die Zeit nach der Tat erlebt haben und wie nicht nur diese, sondern auch die Ungewissheit, dann das Wissen, der offizielle und mediale Umgang traumatisiert haben. Auch praktische Dinge, wie Unterkunft, Zutritt zum Haus und die Nachlaßregelung werden offen geschildert. Alles zusammen macht dem Leser bewusst, wie unfassbar diese Situation für die Angehörigen ist. Für mich verdient auch Respekt, wie würdevoll es Georg Metger gelingt, Fassung und Haltung zu bewahren bzw. zu gewinnen. Als Verdächtigter führte er ein Leben unter dem Brennglas und musste doch auch seinen Alltag bewältigen und sich um seine Kinder kümmern. Sehr gut hat mir gefallen, dass mit seinem erwachsenen Sohn eine weitere Perspektive geschildert wurde. Nach dem Lesen dieses Buches sehe ich auch den aktuellen True Crime Hype deutlich kritischer, da es für die Hinterbliebenen eine Herausforderung bis Zumutung sein kann.
    Ruf der Leere

    Daniel Alvarenga
    Ruf der Leere (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.12.2025

    Ethik und Moral in Theorie und Praxis

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich hatte jederzeit Lust weiter zu lesen. Durch verschiedene Erzählzeiten und Perspektiven ist klar, wie die Handlung aufeinander zusteuert und das macht die Geschichte sehr spannend. Die Charaktere fand ich sehr gut getroffen, durch die Perspektivwechsel hat man zu jeder Person ein Selbst- und Fremdbild bekommen und die Diskrepanzen fand ich glaubhaft und nachvollziehbar. Die Rückblenden zu den Themen des Ethik Seminars passen sehr gut zu der praktischen Herausforderung der Gruppe, in der Gegenwart zu bestimmen, welches Leben erhaltenswert ist und bilden einen spannungsreichen Kontrast zwischen Theorie und Praxis. Das Ganze ist intelligent gemacht und die Beziehungen der Charaktere untereinander fand ich interessant und psychologisch treffend. Ich hätte fünf Sterne vergeben, wenn mich das Ende nicht so enttäuscht hätte. Mir haben noch ein paar erklärende Seiten als Abschluss gefehlt. So hat es auf mich gewirkt, als hätte der Autor nicht gewusst, wie er die Geschichte sinnvoll zu Ende bringen soll. Ich mache nur einen Stern Abzug, da mir der Schreibstil und das Buchmotiv an sich gut gefallen haben, aber etwas ärgerlich hat mich das Ende doch gemacht.
    Lebensbande

    Mechtild Borrmann
    Lebensbande (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.12.2025

    Der Titel ist Programm

    In diesem historischen Roman werden die Lebenswege von drei Frauen (und ihren Familien) erzählt, die eng und über Jahrzehnte miteinander verflochten sind, wobei Lotte nur spärlich in Erscheinung tritt. Die einzelnen Themen fand ich sehr interessant und es ist eine repräsentative Mischung von Kriegs- und Nachkriegsschicksalen vertreten. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man will immer weiterlesen, da die Geschichte spannungsreich ist. Auch die Menge an Perspektiven und Erzählzeiten war gut gewählt. In der Ausarbeitung hatte das Buch für mich noch Luft nach oben. Einige Abschnitte waren ausführlich und hatte ihre Längen, andere wurden sehr knapp abgehandelt, obwohl der Plot darauf hingearbeitet hat. Der Anteil an direkter Rede war gering, Beschreibungen und Erinnerungen haben überwogen, deshalb hätte dieses Mischverhältnis für mich noch gleichmäßiger sein können. Deshalb vergebe ich insgesamt vier Sterne für diesen interessanten und teils spannenden Roman.
    Meine Tiroler Welt

    Viktoria Fahringer
    Meine Tiroler Welt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.12.2025

    Angenehm authentisch

    Bisher war mir Viktoria Fahringer kein Begriff, aber dieses Kochbuch hat mich sehr angenehm überrascht. Die Struktur ist ungewöhnlich, aber doch so nachvollziehbar, dass man sich wundert, dass nicht mehr Kochbücher so strukturiert sind. Auf einem Roadtrip durch Tirol sind die Rezepte nach Jahreszeiten sortiert und es werden zwischendurch besondere Lieferanten vorgestellt. Für den modernen Leser gibt es QR Codes mit der Roadtrip Playlist und zu Rezepten, eine Art Video-Begleitung und Anleitung zum Kochbuch. Bei den Rezepten handelt es sich um eine Mischung von bekannten Klassikern, aber auch tollen Neuinterpretationen. Besonders gut hat mir gefallen, dass es viele vegetarische Gerichte gibt und das der Schwierigkeitsgrad unterschiedlich ist, so dass für jeden etwas dabei ist. Die Beschreibungen sind klar und deutlich, so dass die Arbeit an den Rezepten kein Problem ist. Es werden bei den Zutaten Alternativen angeboten, so dass man mit dem arbeiten kann, was man schon zu Hause hat. Bei den Rezepten werden auch besondere Varianten vorgestellt, wie z. B. glutenfrei. Sehr schön sind auch die Grundrezepte wie Gewürzsalz, dass dann später im Hauptgericht Verwendung findet. Mir haben auch die persönlichen Kommentare der Autorin zu Beginn und am Ende sehr gut gefallen. Man spürt, dass die Liebe zur Heimat und den Gerichten im Vordergrund steht und Viktoria Fahringer bei der Zubereitung der Mahlzeiten für die Fotos selbst Hand angelegt hat. Das macht das Ganze sehr sympathisch, persönlich und authentisch. Auch die Farben im Buch passen sehr gut zum Thema Tirol. Das Register am Ende ist sehr gut, besonders charmant fand ich das Glossar, das österreichische Begriffe erklärt.
    1 bis 25 von 875 Rezensionen
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